Der „Winton Train“ auf Gedenkfahrt von Prag nach London

Vor genau 70 Jahren ist mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg ausgebrochen. Mit den ebenso bekannten wie erschütterten Fakten. Auch in der Tschechoslowakei waren nach dem Einmarsch der Nazi-Truppen in die so genannte „Rest-Tschechei“ im März 1939 Tausende Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihrer politischen Ansichten bedroht. Engagierte Menschen boten ihnen Unterschlupf oder organisierten ihre Flucht. Einer von ihnen war der Brite Nicolas Winton, der Hunderte Kinder mit Sonderzügen nach Großbritannien schickte. Der bisher größte dieser Transporte sollte am 1.September 1939 abfahren, doch schon wenige Stunden nach Kriegsbeginn waren die Grenzen dicht, und der Zug blieb in Prag. Am Dienstag gedachten auf dem Prager Hauptbahnhof Politiker und Zeitzeugen dieses Ereignisses…

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Pulverfass München-West – Münchner Linke blasen zum Marsch gegen Israel

Selbst innerhalb der Linkspartei gilt Norman Paech als umstritten. Das liegt daran, weil der außenpolitische Sprecher sich traut, „unangenehme Wahrheiten“ auszusprechen. Auf der parlamentarischen Bühne wird der Israel-Hasser zukünftig zwar seltener zu sehen sein, aber auf Parteiveranstaltungen nimmt Paech nach wie vor den Mund voll…

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Israelische Ausstellung verunglimpft Heilige Maria

Der Papst wird außer sich sein, sowie man ihm die israelische Boulevardzeitung Jedijot Achronot vom Donnerstag bringt. Er muss nicht einmal Hebräisch verstehen, um die entstellten klassischen Abbildungen der Heiligen Jungfrau mit dem Jesuskind auf dem Schoß für eine schlimme Blasphemie zu halten. Zwei in Leningrad ausgebildete und nach Israel ausgewanderte Künstlerinnen hatten sich mit palästinensischen Selbstmordattentäterinnen befasst, die sich in den letzten Jahren in Israel vor Einkaufszentren, auf dem Gemüsemarkt und in Restaurants in die Luft gesprengt haben. „Von Teilen der palästinensischen Gesellschaft werden diese Mörderinnen wie Madonnen verehrt“, rechtfertigt Lilia Chak ihre Installation im Tel Aviver Beth Sokolov, dem Sitz der israelischen Journalistenvereinigung…

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Jüdische Stadtgeschichte Bayerns: „Die Juden von Augsburg“ von Dr. Richard Hipper (1926)

Erneut kommt ein christlicher Autor zu Wort, der auf der Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit, Mitte der 1920er Jahre, aber auch gewisser damaliger Tendenzen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft eine Facette jüdischen Lebens in Bayern bearbeitet hat, nämlich die Judengeschichte der Stadt Augsburg…

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Religionspsychologie: Verdrängte eigene Glaubenszweifel führen zu Gewalt gegen Andersgläubige

Christliche Kirchen – auf katholischer wie evangelischer Seite – haben gegenüber „Abweichlern“ eine Gewaltbereitschaft bewiesen, die dem intoleranten Fanatismus islamischer Fundamentalisten ähnelt. In ihrem Selbstverständnis predigen die Religionen Liebe. Wie entsteht dennoch extreme Gewalt? Prof. Dr. Gerhard Vinnai (Bremen) bietet auf der Basis der analytischen Sozialpsychologie eine Erklärung, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe von „Psychologie und Gesellschaftskritik“…

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Madonna in Israel

Der amerikanische Mega-Star, die 51 jährige Sängerin Madonna, sollte bei ihren Auftritten in Tel Aviv bei zwei Konzerten am Dienstag und Mittwoch das Heilige Land „mit züchtiger Kleidung“ respektieren. Das forderte in einem offenen Brief an „Frau Madonna Louise Ciccone“ ein Rabbiner aus der nordisraelischen Stadt Saffed, wo „die Weisheit der Kabbala, der jüdischen Mystik, erfunden wurde“. Der Rabbiner erwartet von der katholisch erzogenen Sängerin, die sich seit vielen Jahren mit der jüdischen Geheimlehre befasst, dass sie „die Werte der Kabbala respektieren“ möge. Weiter erklärte er ihr, dass das Entblößen des Frauenkörpers die Lust fördert, nicht aber die Liebe und der Frau keine Ehre antue…

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