Wann, wenn nicht jetzt!

Das war einer der meist gehörten Sätze, dessen appellativer Charakter die Misere jedoch kaum verschleiern konnte, mit der die internationale Holocaust Era Assets Conference, am 29.06. in Prag zu Ende ging. (Die Konferenz endete am 30.06. in Terezín/Theresienstadt mit der offiziellen Vorstellung der Terezín Declaration). Die Prager Konferenz ist eine Nachfolgeveranstaltung der Washington-Konferenz 1998, zu der sich zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg 45 Delegationen (Mitglieder von Regierungen, Institutionen, NGO´s) trafen, um über die Rückgabe von jüdischem Besitz, der in den Jahren 1933 – 1945 enteignet bzw. gestohlen wurde, zu diskutieren, Rahmenbedingungen zu schaffen für Kompensation und Entschädigung und Instrumente zu finden, die dessen Herkunft bzw. Verbleib klären sollten…

Mehr …

Parlamentarische Gruppe Schweiz-Israel – ein Interview mit Nationalrat Christian Waber

Das Thema Nahostkonflikt ist überall ein Renner. Auch in der Schweiz. Die Meinung gegenüber Israel in der Öffentlichkeit und in der Politik ist laut Christian Waber (EDU) jedoch eher negativ gesinnt. Die verstellte Darstellung Israels in den Schweizer Medien, sowie die vorherrschenden Falschinformationen und negative Beeinflussung durch politische Flügelgruppierungen sorgen auch für negative Beziehungen zwischen Israel und der Schweiz, meint der Nationalrat und ehemalige Präsident der Eidgenössisch Demokratischen Union. Er entschloss sich zu handeln und rief die parlamentarische Gruppe Schweiz-Israel ins Leben, die bald ihr eineinhalbjähriges Jubiläum feiert. Hagalil durfte mit ihm über die Israel Lobby sprechen…

Mehr …

Jüdisch-bayerische Geschichte: „Die Judenverfolgungen in Bayern“ von Joseph Maria Mayer (1869)

Der Beitrag zu Ignaz v. Döllinger bzw. sein Aufsatz „Die Juden in Europa“, dürften noch in Erinnerung sein. Auch heute soll wieder ein christlicher Autor zu Worte kommen, keiner zwar, der sich mit dem genannten Altmeister der Geschichtsschreibung messen könnte, und dennoch einer, der zu seiner Zeit zumindest bayernweit Gehör und Anklang fand: Joseph Maria Mayer…

Mehr …

Gott ist käuflich zu erwerben: „Jerusalem“ ist populärer als „Jesus“

Ganze 750.000 US-Dollar hat sich Michael Weiss das Internet Domain „Jerusalem.com“ kosten lassen, und feierlich mit einem Empfang im teuersten Hotels Jerusalems als die zentrale Internet-Adresse der Heiligen Stadt eingeweiht. Ein namentlich nicht genannter Ex-Israeli in Nappaville in den USA habe „vor vielen Jahren“ die Internet-Adresse www.Jerusalem.com für ein paar Dollars gekauft und abgewartet. „Er erhielt immer wieder Anrufe von Arabern oder Moslems, um die einschlägige Adresse zu kaufen, aber er wollte sie in guten Händen wissen“, erzählt Weiss…

Mehr …

Hénin-Beaumont: Marine Le Pen ante portas?

Der FN droht das Rathaus der früheren Arbeiterstadt zu übernehmen: Seine Liste erhielt 39,3 % im ersten Wahlgang und ging klar in Führung. Das mehrjährige Beackern des örtlichen Terrains durch Marine Le Pen hat sich für die extreme Rechte bezahlt gemacht. Ebenso wie die Korruptionsskandale der „sozialistischen“ Vorgängerregierungen im Rathaus…

Mehr …