Gott aus dem Häuschen

In der letzten Woche nahm das Kulturforum Görlitzer Synagoge seinen Betrieb auf. Workshops, Kongresse, Lesungen und Konzerte wird es geben in dem ehemaligen jüdischen Gotteshaus – Gebete nur gelegentlich. Ein blamables Zeichen deutscher Kleingeistigkeit und eine vertane Großchance im Kampf gegen Antisemitismus.

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Kundgebung gegen Antisemitismus in Neukölln

Jüdisches Leben in Berlin steht unter Vorbehalt, insbesondere in Neukölln. Wer sich als Jüdin oder Jude zu erkennen gibt, muss damit rechnen, als „Zionist“, wenn nicht gar als „Rassist“ beschimpft und für die Politik des Staates Israel mitverantwortlich gemacht zu werden. Weltoffenheit und Toleranz bedeuten im multikulturellen Neukölln, dass hier jede Farbe und jede Flagge, jedes Symbol willkommen ist – nur der Davidstern nicht.

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Ein Koffer erinnert

Vor wenigen Tagen wurde auf dem Marktplatz der Ortsmitte von Bütthard ein Koffer mit einem Davidstern darauf enthüllt – es hat ihn dort niemand vergessen, aber er wurde gegen das Vergessen an die Menschen dort aufgestellt, die im Laufe der NS-Zeit in die Konzentrationslager verschleppt und dort ermordet wurden. Ganz besonders jedoch erinnert er auch an die ehemaligen jüdischen Mitbürger, die Bütthard verlassen mussten und ihr Leben verloren haben.

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