Spott-Light: „Oh BamS, gib mir Deine sonntägliche Hate Speech auch heute!“

Mit einem Spruch dieser Art im Kopf betreten, so will es mir in letzter Zeit scheinen, Tausende zeugungsfähiger, muskelbepackter, solventer Männer um die 40 in Deutschland und Österreich Sonntag für Sonntag ihren, wie es in Wien so nett heißt, „Trafic“, etwa jenen unweit der Wohnung des Ehepaares Caroline Sommerfeld/Helmut Lethen gelegenen. So wie auch ich, allerdings ohne diesen Spruch und fast auch alles andere, namentlich die Muckis, die Heimstatt meiner „Brötchengeberin“ in Berlin betrat, etwa auch vor gut zwei Wochen, am 18. September 2022.

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Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen Auschwitz

Antisemitismus kennt vielfältige Ausprägungen, was nicht zuletzt die antisemitischen Darstellungen auf der documenta in Kassel zeigten. Laut der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern zeichnen sich mehr als die Hälfte aller dokumentierten antisemitischen Vorfälle im Freistaat durch einen Bezug auf den Holocaust aus. Der sogenannte Post-Schoah-Antisemitismus ist laut RIAS Bayern die ausgeprägteste Erscheinungsform des Antisemitismus in Bayern.

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20 Jahre Roma und Sinti Philharmoniker

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen gastieren die „Roma und Sinti Philharmoniker“ am Montag, 14. November, in der Berliner Philharmonie. Der Dirigent Riccardo M Sahiti hat das einzigartige Ensemble 2002 gegründet, um zu zeigen, dass die Musik der Minderheit seit Jahrhunderten die bedeutendsten europäischen Komponisten beeinflusste. Gleichzeitig gilt es, gegen Vorurteile über Sinti und Roma anzukämpfen. Der Zentralrat und das Dokumentation- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg haben das Projekt von Beginn an unterstützt.

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„Austausch zwischen jungen Menschen ist ein Versprechen für deutsch-israelische Freundschaft“

Die Veranstalter der Deutsch-Israelischen Studierendenkonferenz 2022, die im Oktober in Frankfurt stattfinden wird, haben eine gemeinsame Resolution im israelischen Außenministerium in Jerusalem unterschrieben.

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Ludwig Landmann-Preis für Mut und Haltung an Igor Levit verliehen

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt hat dem Pianisten Igor Levit am Montagabend, den 19. September 2022, den „Ludwig Landmann-Preis für Mut und Haltung“ verliehen. Sie ehrte damit sein Eintreten gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und für eine diverse Gesellschaft, in der die Würde des einzelnen unabhängig von Herkunft und Kultur gewahrt wird.

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Öffentliches Schofarblasen zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern lädt in diesem Jahr erneut ihre Gemeindemitglieder und die gesamte Stadtgesellschaft zum öffentlichen Blasen des Widderhorns (hebr. „Schofar“) anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes Rosch Haschana auf den St.-Jakobs-Platz ein.

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Spott-Light: Rot-weiß Winnetou II

„Kaum ist hier, vor gut zwei Wochen, das erste Spott-Light mit dem Titel Rot-weiß Winnetou ausgegeben worden, so gehen von den Lesern desselben schon zahlreiche Fragen nach dem weiteren Verlaufe der Ereignisse bei mir ein.“ Etwas genauer geredet und weniger mit O-Ton Karl May : Der „weitere Verlauf der Ereignisse“ wurde durch Fragen meinerseits an relevante Handlungsträger*innen der ersten Folge stimuliert. Hinzugerechnet Fragen an seitdem mit Äußerungen zum Thema auffällig Gewordene. Wie etwa den arrivierten Kolonialismusforscher Jürgen Zimmerer.

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