Antisemitische Vorfälle in Berlin 2021

Die Bedrohung durch Antisemitismus bleibt für jüdische Menschen in der Hauptstadt weiterhin hoch: Erneut dokumentierte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) über tausend antisemitische Vorfälle innerhalb eines Jahres. Dies geht aus der am heutigen Dienstag vorgestellten Auswertung „Antisemitische Vorfälle in Berlin 2021“ hervor. Die insgesamt 1.052 dokumentierten Vorfälle umfassten dabei erstmalig auch zwei, die das Projekt als Fälle extremer Gewalt einstufte.

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Antisemitismus in Österreich nach 1945

Antisemitismus in Österreich nach 1945 wird in einem neuen Sammelband behandelt, der 15 Beiträge zu unterschiedlichen Themen enthält. Es geht dabei um die Bedeutung der Judenfeindschaft in diversen Institutionen und Medien ebenso wie in politischen und sozialen Zusammenhängen. Auch wenn keine einheitliche Gesamtdarstellung vorliegt, werden doch interessante Beiträge für eine solche in dem informativen Sammelband präsentiert.

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Simon-Wiesenthal-Preis an Zeitzeug:innen

Gestern Abend wurden bei einer feierlichen Veranstaltung des österreichischen Parlaments in der Hofburg die vier Zeitzeug:innen Lily Ebert, Zwi Nigal, Karl Pfeifer und Liliana Segre mit dem Simon-Wiesenthal-Preis für ihr Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden die Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz und das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus.

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Repräsentativbefragung „Antisemitismus in Deutschland“

Das American Jewish Committee Berlin hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein eine repräsentative Umfrage mit dem Titel „Antisemitismus in Deutschland” vorgestellt, die vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des AJC Berlin durchgeführt wurde.

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Das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz

Ein Ort des Erinnerns, als auch ein Ort des Lernens. Das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in Mainz ist beides und bietet Besucher:innen viele Möglichkeiten der Teilhabe. Als zentrale Gedenkstätte der Landeshauptstadt Mainz für alle Opfer der nationalsozialistischen Diktatur leistet das Haus seinen Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur in Mainz. Neben Workshops und Ausstellungen bietet das Haus auch Stadtführungen, Studientage als auch Planspiele an. Ein breites Bildungsangebot also, sowohl für junge als auch ältere Menschen sowie Multiplikator:innen und andere Interessierte.

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„Die Mitte ist nach wie vor die Quelle“

Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des KZ Mauthausen erinnerte das österreichische Parlament am vergangenen Donnerstag an die Opfer des Nationalsozialismus. Als Hauptrednerin sprach die Antisemitismus-Forscherin Prof. Monika Schwarz-Friesel (TU Berlin). Ihre eindringliche Rede zum Antisemitismus heute dürfen wir hier vollständig wiedergeben.

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Avlaremoz! Lasst uns reden! Konușalım!

Nesi Altaras ist türkischer Jude aus Istanbul. Inzwischen befindet er sich wie viele andere türkische Juden im Ausland. Nachdem er erfolgreich seinen Master in Politologie abgeschlossen hat, lebt er aktuell in Montreal und forscht zur Geschichte und Identität der türkischen Juden. Seit vier Jahren ist er Autor für die türkisch-jüdische Online Plattform und digitale Zeitung „Avlaremoz“.

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„Der Hungerpastor“ – Ein antisemitischer Roman von einem nicht-antisemitischen Verfasser?

Neben Gustav Freytags „Soll und Haben“ gehört Wilhelm Raabes „Der Hungerpastor“ von 1864 zu den bekanntesten Roman mit antisemitischen Stereotypen. Angeblich soll aber Raabe gar keine judenfeindlichen Positionen vertreten haben. Um Bestsellerautor zu werden, baute er solche aber wohl in die Handlung seines Romans ein.

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