Kundgebung gegen Antisemitismus in Neukölln

Jüdisches Leben in Berlin steht unter Vorbehalt, insbesondere in Neukölln. Wer sich als Jüdin oder Jude zu erkennen gibt, muss damit rechnen, als „Zionist“, wenn nicht gar als „Rassist“ beschimpft und für die Politik des Staates Israel mitverantwortlich gemacht zu werden. Weltoffenheit und Toleranz bedeuten im multikulturellen Neukölln, dass hier jede Farbe und jede Flagge, jedes Symbol willkommen ist – nur der Davidstern nicht.

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7. Global Forum for Combating Antisemitism

Antisemitische Übergriffe nehmen weltweit zu. Der Kampf gegen Antisemitismus ist deshalb drängender denn je. Das 7. Global Forum for Combating Antisemitism des israelischen Außenministeriums und des Diaspora-Ministeriums findet in diesem Jahr vom 13. bis 15. Juli in Hybrid-Form in Jerusalem und online statt.

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Über „latenten“ Antisemitismus in der belgischen Polizei vor 1930

Die deutsche Übersetzung von Yasmina Zians Dissertation Un antisémitisme latent? La criminalisation du juif de Cureghem par la Sûreté publique et ses institutions Partenaires (1880–1930) hat mich besonders wegen des titelgebenden Ausdrucks „latenter Antisemitismus“ interessiert, der seit einigen Jahren in politischen Debatten verwendet wird, mit dem aber je nach Kontext Unterschiedliches gemeint ist…

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RIAS-Zahlen für 2020: Mehr bekannte antisemitische Vorfälle während der Pandemie

Durch zivilgesellschaftliche Meldestellen für antisemitische Vorfälle wurden im vergangenen Jahr 1.909 antisemitische Vorfälle bekannt. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Bericht „Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2020“ des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS) hervor…

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Staatsangehörigkeitsrecht: Wichtige Schritte in historischer Verantwortung

Zu den am Freitag (25.6.) beschlossenen Neuregelungen im Staatsangehörigkeitsrecht erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die Regierungskoalition hat wichtige rechtliche Schritte unternommen, damit Deutschland seiner historischen Verantwortung gerecht wird.“

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Goodbye Hate! Bildungsakteurinnen und –akteure gegen Antisemitismus

Im Rahmen des jüdisch-muslimischen Dialogprojekts beim Zentralrat der Juden in Deutschland, erscheint am 24. Juni 2021 im Verlag Hentrich & Hentrich der vierte Band der „Schalom Aleikum“-Reihe unter dem Titel „Goodbye Hate! Bildungsakteurinnen und –akteure gegen Antisemitismus“. Das Buch wird am 30. Juni im Rahmen der „Schalom Aleikum“-Online-Jahreskonferenz präsentiert.

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