Ablehnung von Antisemitismus und Rassismus im Konflikt

Der von Meron Mendel, Sabaa-Nur Cheema und Sina Arnold herausgegebene Sammelband „Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen“ enthält über 40 inhaltlich ganz unterschiedliche Texte, welche sich mit den aktuellen Differenzen der Gegner von Antisemitismus und Rassismus beschäftigen. Meist handelt es sich um kurze Beiträge, wodurch ein einführendes Lesebuch zum Thema entstanden ist. Gleichwohl wirken manche Abhandlungen durch diese Kürze auch ein etwas oberflächlich und pauschal.

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„Probleme des Antirassismus“ – ein kritischer Sammelband

In dem voluminösen Sammelband „Probleme des Antirassismus“ stehen „Postkoloniale Studien, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik“, so der Untertitel. Die darin enthaltenen 19 Beiträge bewegen sich auf hohem Niveau und üben häufig detaillierte Ideologiekritik an derartigen Konzepten. Auch ist dabei immer wieder eine antisemitische Dimension inhaltlicher Gegenstand. Es handelt sich um einen beachtenswerten Band, wenn auch nicht um leichte Kost.

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Abwehrreflexe verhindern Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern unterstützt jüdische Studierendenverbände in ihren Forderungen nach einer Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Inszenierung des Theaterstücks ‚Vögel‘. Nach Einschätzung von RIAS Bayern enthält die Aufführung in einem Münchner Theater antisemitische Aussagen, die im Lichte der antiisraelischen Stoßrichtung des Werkes zu verstehen sind. Die reflexhafte Abwehr der Kritik verhindert eine inhaltliche Auseinandersetzung.

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„Wie man Antisemitismus bekämpft“

In ihrer Streitschrift blickt Bari Weiss, ehemalige Journalistin der „New York Times“, die dort aus Ärger über ein politisches Mobbing gekündigt hatte, auf den islamischen, linken und rechten Antisemitismus. Dies geschieht mehr aus der Blickrichtung von persönlichen Kommentaren, gleichwohl liefert der Band lesenswerte und wichtige Reflexionen nicht nur zur Situation in den USA.

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Beendigung der Zusammenarbeit mit Kanye West durch Adidas war überfällig

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, begrüßt die Entscheidung von Adidas, die geschäftlichen Beziehungen mit Kanye West zu trennen. Bis dahin war der US-Rapper eines der populärsten Gesichter und Partner des Unternehmens mit Hauptsitz im bayerischen Herzogenaurach, vor allem im Lifestyle-Bereich.

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