Antisemitismus in der politischen Linken als Thema der Bildungsarbeit gegen Judenfeindschaft

Die politische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus sollte bei den Teilnehmenden eine selbstkritische Auseinandersetzung mit eigenen Voreingenommenheiten und Ressentiments anstoßen. Andernfalls erscheint Judenfeindschaft als ein Problem von »den Anderen«. Deswegen ist das Thema »Antisemitismus in der Linken« nur dann sinnvoll, wenn die Mehrheit der Seminar- oder Workshopteilnehmenden sich zur politischen Linken zählen. Zwar ist Judenfeindschaft in der politischen Linken ein notorisches Problem. Von ihm geht jedoch nicht dieselbe Gefahr aus wie vom rechtsextremen Judenhass oder dem islamistischen Antisemitismus. Die Zeiten, in denen deutsche radikale Linke Anschläge auf Jüdinnen:Juden verübten, liegen mehr als zwei Jahrzehnte zurück.

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Samson Schames: Fragmente des Exils

Anknüpfend an die derzeitige Wechselausstellung „Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke. Ihre Wege“ zeigt das Jüdische Museum Frankfurt ab Freitag, 27. Januar 2023, einen weiteren Künstler der sogenannten „verlorenen Generation“ in seiner neuen Dauerausstellung Rothschild-Palais: den Maler, Bildhauer und Bühnenbildner Samson Schames. Die Kabinettausstellung präsentiert neun Bilder und vier Mosaike des gebürtigen Frankfurter Künstlers Samson Schames und akzentuiert die Materialität seines Werks in den ersten Jahren des Exils. 

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30. Januar 2023 – 90-jähriges Gründungsjubiläum der Kinder- und Jugend-Aliyah

Die Kinder- und Jugend-Aliyah wurde am 30. Januar 1933, dem Tag der „Machtergreifung“ Hitlers, von Recha Freier, der Frau eines Rabbiners, in Berlin gegründet. Das einzigartige Kinderhilfswerk hat bis heute 512.000 jüdische Kinder aus aller Welt aufgenommen und in Kibbuzim und Jugenddörfern in Israel ein Zuhause und eine Ausbildung gegeben.

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