30. Januar 2023 – 90-jähriges Gründungsjubiläum der Kinder- und Jugend-Aliyah

Die Kinder- und Jugend-Aliyah wurde am 30. Januar 1933, dem Tag der „Machtergreifung“ Hitlers, von Recha Freier, der Frau eines Rabbiners, in Berlin gegründet. Das einzigartige Kinderhilfswerk hat bis heute 512.000 jüdische Kinder aus aller Welt aufgenommen und in Kibbuzim und Jugenddörfern in Israel ein Zuhause und eine Ausbildung gegeben.

Mehr …

bavaria-judaica: Internetportal zur bayerisch-jüdischen Geschichte

Seit über 1.700 Jahren ist jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschland nachweisbar – ab dem Ende des 11. Jahrhunderts auch in Bayern. Davon zeugen etwa Friedhöfe oder Gebäude, in denen einst Synagogen untergebracht waren, wie auch vergessene Mikwaot. Während diese steinernen Zeugen die letzten sichtbaren Reste des vernichteten jüdischen Lebens sind, verblassen die Erinnerungen an die Menschen immer mehr, die einst ein wichtiger und prägender Teil der Gesellschaft waren.

Mehr …

27. Januar 1945: Die Befreiung von Auschwitz

Die Front hat in dieser Nacht Auschwitz erreicht. Schon seit Tagen fliegt die Rote Armee Luftangriffe. Für die Wehrmacht ist nur noch ein einziger Fluchtweg offen: der nach Süden in Richtung Bielsko. Am Morgen sprengen die Deutschen die Brücken über die Sola, an deren Ufer auch das Konzentrationslager von Auschwitz liegt…

Mehr …

Lodz – Erinnerungen in einer Stadt des nicht-Erinnerns

An einem sonnigen Sonntag im Herbst 2022 begaben wir uns, meine Kollegin und ich, zum jüdischen Friedhof in Lodz. Das ist eine der größten jüdischen Grabstätten und beherbergt ca. 180.000 Gräber. Sichtlich müde nach einer Woche Archivarbeit sind wir auf der Suche nach einer jüdischen Familiengeschichte, um ein Skript für einen historischen Animationsfilm zu verfassen. Vielleicht finden wir Gräber der im Fokus stehenden jüdischen Protagonisten dieses Films?

Mehr …

Zurückgeben

In vielen deutschen Familien werden seit dem Ende des Nationalsozialismus von Generation zu Generation Erbstücke weitergegeben, die aus jüdischem Besitz stammen. Die Berliner „Stiftung Zurückgeben“ spürt diesen zweifelhaften Erbstücken nach und versucht die früheren Eigentümer oder wenigstens ihre Nachfahren herauszufinden.

Mehr …