„Ich bin ein Deutscher jüdischen Stammes“

Vor genau hundert Jahren wurde Walther Rathenau von Angehörigen der völkischen „Organisation Consul“ ermordet. Als Jude und Außenminister der verhassten Weimarer Republik verkörperte der prominente Intellektuelle und Unternehmer alles, was die Feinde der Demokratie ablehnten und bekämpften.

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Die Ermordung von Walter Rathenau und die antisemitische Verschwörungsideologie

Die Mörder von Walter Rathenau sahen in ihm einen der „Weisen von Zion“. Auch schon vor genau hundert Jahren hatten antisemitische Verschwörungsideologien mörderische Wirkungen. Es geht bei judenfeindlichen Konspirationsvorstellungen nie nur um harmlose Spinnereien.

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Tams Reise durch die jüdische Märchenwelt

Eingebettet in eine Rahmenhandlung, die die vier Söhne der Hagaddah zum Leben erweckt, fliegt der kleine Tam auf einem Teppich in das Land seiner Träume. Dort nimmt ihn der gute Bauer Jehuda bei sich auf und Tam hört bei ihm die schönsten jüdischen Märchen. Sie erzählen aus biblischen Zeiten, von Fest- und Feiertagen und aus dem alltäglichen Leben.

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Und tschüss!

Seit rund zwei Monaten bereits kriselt es heftig in der Acht-Parteien-Koalition von Ministerpräsident Naftali Bennett und Außenminister Yair Lapid. Deshalb haben am Montag beide beschlossen, kommende Woche über die Auflösung der Knesset abstimmen zu lassen. Damit steuert Israel ziemlich zielsicher auf Wahlgang Nummer Fünf in nur dreieinhalb Jahren zu.

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Documenta zieht Konsequenzen

Die Künstlergruppe Taring Padi, Geschäftsführung und künstlerische Leitung haben beschlossen, das im Zentrum der Kritik stehende Banner des indonesischen Künstlerkollektivs auf dem Kasseler Friedrichsplatz abzudecken. In einer Erklärung von Taring Padi heißt es: „Alle auf dem Banner abgebildeten Figuren nehmen Bezug auf eine im politischen Kontext Indonesiens verbreitete Symbolik, z.B. für die korrupte Verwaltung, die militärischen Generäle und ihre Soldaten, die als Schwein, Hund und Ratte symbolisiert werden, um ein ausbeuterisches kapitalistisches System und militärische Gewalt zu kritisieren.“ Mossad, Davidstern? Im politischen Kontext Indonesiens? Tatsächlich?

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Der kleine Ahasverus

Der folgende Text über den kleinen Leo, der „zeitig ein Fremder in seiner eigenen Kindheit“ wurde, „ein Flüchtling, bevor er noch gehen konnte, ein Ewigkeitssucher wie der heimatlose Wind“, erschien 1930 in der Zeitschrift Menorah – Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur. Autor war der dänische Schriftsteller und spätere Literaturnobelpreisträger Johannes V. Jensen. Die Geschichte erschien ursprünglich in seinen „Exotischen Novellen“.

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