Gibt es für nichtjüdische Deutsche eine besondere moralische Verantwortung, Israel zu kritisieren?

Seit mehr als 50 Jahren sind Deutsche und Israelis durch politische, wirtschaftliche, kulturelle und zivilgesellschaftliche Kontakte verbunden – sie haben sich im Laufe der Zeit immer mehr verstetigt. Daher werden die deutsch-israelischen Beziehungen weithin als so gut und belastbar beschrieben, dass sie auch Meinungsverschiedenheiten aushalten. Die bleibende Erinnerung an den mörderischen Vernichtungsantisemitismus der Deutschen vor mehr als 75 Jahren, aber auch gemeinsame Werte und Interessen verleihen den beiderseitigen Beziehungen einen einzigartigen Charakter…

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haJamim haNora’im

Im Gegensatz zu den anderen wichtigen jüdischen Festen sind die „Hohen Feiertage“, „Furchtbaren Tage“, „Gewaltigen Tage“ oder „Tage der Ehrfurcht“ – Rosch haSchana (Neujahrsfest) und Jom Kipur (der Versöhnungstag) – nicht mit historischen Ereignissen verknüpft. Auch sind es keine fröhlichen Feste. Die „Furchtbaren Tage“, wie sie genannt werden, sind rein religiöse Feste, die G’ttes Rolle als Richter des Universums feiern. Sie heben nachdrücklich die Begriffe der Moral, der Gewissenserforschung, des Spirituellen und der Heiligkeit in den Vordergrund…

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Weiterhin über zwei antisemitische Vorfälle am Tag in Berlin

Weiterhin begegnet Antisemitismus Betroffenen in allen Bereichen ihres Alltags, wie aus der heute veröffentlichten Auswertung „Antisemitische Vorfälle in Berlin, Januar bis Juni 2020“ der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) hervorgeht. Insgesamt 67 der Fälle –- beinahe jeder sechste bekannt gewordener Vorfall – hatten einen direkten Bezug zur Covid-19-Pandemie…

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Alternatives Fleisch, made in Israel

Echtes Fleisch produzieren, ohne Tiere zu schlachten oder die Umwelt zu schädigen? Das ist keine Fantasie mehr. 30 alternative Fleisch Start-ups sind allein in den letzten sieben Jahren entstanden, davon fünf in Israel. Was bisher gefehlt hat, um dieser Industrie den richtigen Antrieb zu geben, war Dringlichkeit. Dafür scheint jetzt die Pandemie zu sorgen…

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Bienen und München – Rosch haSchana 5781/2020

Es ist das berühmteste Symbol von Rosch haSchana, das uns unabhängig vom Alter, beginnend im Kindergarten, begleitet und besonders dieses Jahr unsere Hoffnungen betont. Es ist der Honig, mit dem Wunsch eines metuka Jahres, mit der Beracha, die in den heutigen Zeiten als ein flehentlicher Ausruf wirkt: »schetechadesch alejnu schana towa umetuka, erneuere für uns ein gutes Jahr, in dem wir etwas Süßes, etwas Angenehmes finden können.«

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