Das jüdische Theaterschiff legt los

Am 23. Mai 2022 eröffnet die „MS Goldberg“, das erste jüdische Theaterschiff Deutschlands, an seinem Heimathafen am Spandauer Havelufer unterhalb der Dischinger Brücke seinen Veranstaltungsbetrieb mit der Uraufführung der szenisch-musikalischen Performance „Der Sänger“. Das Stück nach dem gleichnamigen Roman von Lukas Hartmann in der Dramatisierung und Regie von Armin Petras befasst sich mit dem jämmerlichen und vermeidbaren Ende des berühmten jüdischen Tenors Joseph Schmidt in einem Internierungslager in der Schweiz.

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Kosmopolitin und Musiktalent aus Finnland – Marion Rung

Hebräische oder jiddische Lieder, gesungen mit distinktiv finnischem Akzent hört man nicht alle Tage. Auch sonst spielte und spielt Finnland keine bedeutende Rolle in der Geschichte der europäischen Juden: keine größeren Pogrome, keine Katastrophen, keine denkwürdigen Ereignisse. Aber bemerkenswerte Persönlichkeiten, auch jüdische, hat das Land im Nordosten Europas durchaus hervorgebracht. Ein musikalisches Talent aus Finnland möchte ich meinen Lesern gerne vorstellen.

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Antisemitismus in Österreich nach 1945

Antisemitismus in Österreich nach 1945 wird in einem neuen Sammelband behandelt, der 15 Beiträge zu unterschiedlichen Themen enthält. Es geht dabei um die Bedeutung der Judenfeindschaft in diversen Institutionen und Medien ebenso wie in politischen und sozialen Zusammenhängen. Auch wenn keine einheitliche Gesamtdarstellung vorliegt, werden doch interessante Beiträge für eine solche in dem informativen Sammelband präsentiert.

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Simon-Wiesenthal-Preis an Zeitzeug:innen

Gestern Abend wurden bei einer feierlichen Veranstaltung des österreichischen Parlaments in der Hofburg die vier Zeitzeug:innen Lily Ebert, Zwi Nigal, Karl Pfeifer und Liliana Segre mit dem Simon-Wiesenthal-Preis für ihr Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden die Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz und das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus.

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Weitere Lockerungen bei Einreise

Israel-Reisende können sich über weitere Lockerungen bei Einreise freuen: Ab Dienstag, dem 10. Mai, reicht ein Antigen-Schnelltest vor Abflug, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ein PCR-Test wird dann nicht mehr verlangt. Zudem ist ab dem 20. Mai keinerlei Test mehr direkt bei Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv erforderlich. Besucher müssen sich nach Einreise dementsprechend auch nicht mehr in Quarantäne begeben, bis sie ihr Testergebnis erhalten haben.

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Repräsentativbefragung „Antisemitismus in Deutschland“

Das American Jewish Committee Berlin hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein eine repräsentative Umfrage mit dem Titel „Antisemitismus in Deutschland” vorgestellt, die vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des AJC Berlin durchgeführt wurde.

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