Nirgendwo mehr dazugehören

Der autobiografisch geprägte Roman Ein Mann liest Zeitung erzählt die Geschichte des jüdischen Kaufmanns Leonhard Glanz aus Hamburg. Im Exil in der Tschechoslowakei zur Untätigkeit verdammt, verbringt er seine Zeit in Prager Kaffeehäusern mit dem Lesen von Zeitungen. Akribisch verfolgt er das politische Geschehen in der Tagespresse, und doch kann er sein eigenes Schicksal, das ihn in die Emigration trieb, nicht begreifen.

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Bundespräsident übernimmt Schirmherrschaft über „Meet a Jew“

Sich begegnen, gegenseitig kennenlernen, Vorurteile abbauen – das sind die Grundsätze von „Meet a Jew“. Jüdische Freiwillige geben in u. a. Schulen, Vereinen und Universitäten einen persönlichen Einblick in ihren Alltag und beantworten Fragen rund um die jüdische Gegenwart. Das Anfang 2020 gestartete Projekt des Zentralrats der Juden in Deutschland konnte trotz der Corona-Pandemie erfolgreich arbeiten. Ein digitales Begegnungsformat wurde entwickelt, das auch in diesem Jahr genutzt werden kann.

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Erster Botschafter der VAE in Israel

​Staatspräsident Reuven Rivlin erhielt am Montag (01.03.) vom ersten Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate im Staat Israel, Mohamed Mahmoud Fateh Ali Al Khaja, diplomatische Beglaubigungen. Der Botschafter legte in einer offiziellen Zeremonie im Saal der Residenz des Staatspräsidenten sein Beglaubigungsschreiben vor, mit dem er seine Rolle als Botschafter im Staat Israel übernahm.

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Antisemitismus bei den Denkern der Konservativen Revolution – das Fallbeispiel Ernst Jünger

Auch der berühmte Schriftsteller Ernst Jünger vertrat antisemitische Positionen. Seine Ablehnung der rassistischen Judenfeindschaft der Nationalsozialisten spricht nicht gegen diese Deutung. Jünger stand damit im Einklang mit anderen Denkern der Konservativen Revolution der Weimarer Republik…

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