Halle ist überall – Stimmen jüdischer Frauen

Im Berliner Lichtig-Verlag der in vielerlei Hinsicht allein kämpfenden Nea Weissberg ist ein bemerkenswertes und – durch Gestaltung und Fotografien zugleich ästhetisch sehr ansprechendes – Buch herausgekommen. Das Thema freilich ist eher erschreckend: 20 jüdische Frauen beschreiben, was sie denken und empfinden, seit der schlimme Angriff an Jom Kippur in Halle „passierte“…

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Für Prophet und Führer

Wie stand eigentlich die NS-Diktatur zum Islam und den Muslimen? Eine Antwort auf diese Frage will der Historiker David Motadel geben. Er ist in Detmold geboren und derzeit Professor für Internationale Geschichte an der London School of Economics. Sein Buch „Für Prophet und Führer. Die Islamische Welt und das Dritte Reich“ ist eine umfangreiche Studie dazu, worin die Islam-Politik des NS-Regimes erstmals auf breiter Quellengrundlage veranschaulicht wird…

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Monster

Auf der letzten Seite von Yishai Sarids Roman kassiert ein deutscher Dokumentarfilmer in der Gedenkstätte des Vernichtungslagers Treblinka zwei krachende Faustschläge ins Gesicht. „(…) nicht innehalten, kräftig, mit voller Wucht. Ich musste das tun“, so die Worte des jüdischen Protagonisten. Ein guter und durchaus provokanter Schluss eines kurzen und fesselnden Romans, der sich aus der Sicht eines nicht weiter benannten israelischen Historikers und Antisemitismus-Experten mit der Erinnerungs- und  Bildungsarbeit zur Shoah beschäftigt…

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Gegenwartsbewältigung

Max Czolleks zweites politisches Essay erscheint mitten in der Corona-Pandemie. Weil er Zeit hat, weil es nötig ist. Wie, so fragt er, werden wir die AfD los? Wie kommen wir zu ‚Social Justice and Radical Diversity‘? – einem von Leah Carola Czollek, Gudrun Perko und Heike Weinbach erdachten Ansatz, an dem diese mit einer Gruppe, in der auch Czollek mitwirkt, aktuell arbeiten…

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