„Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“

Diesen Satz haben die meisten der rund 200.000 Jüdinnen und Juden, die heute in Deutschland leben, schon einmal gehört. Höchste Zeit also, mehr über den Reichtum und die Vielfalt jüdischen Lebens hierzulande zu erfahren. Gerhard Haase-Hindenberg erzählt die Geschichten der Kinder und Enkel von Shoah-Überlebenden, von Juden, die aus Russland, Israel und Amerika nach Deutschland gezogen sind, von der jiddischen Mamme und queeren Jüdinnen und Juden ebenso wie von Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zum Judentum konvertierten.

Mehr …

Meine jüdischen Autobiographien

Dieses Buch stellt die Autobiographien von 364 jüdischen Autoren und Autorinnen vor. Sie sind zwischen 1833 und 1963 geboren. Sie beschreiben im Kontext ihres Lebens die großen jüdischen Hoffnungen und Enttäuschungen im Zeitalter der Emanzipation und im 20. Jahrhundert die beiden größten historischen Ereignisse der jüdischen Geschichte, die Shoah und die Gründung des Staates Israel.

Mehr …

Einwände gegen die Shoah-Relativierung im Post-Kolonialismus  – ein neues Jahrbuch

In der ersten Ausgabe der „Hallischen Jahrbücher“ sind „Die Untiefen des Postkolonialismus“ das Schwerpunktthema, wobei insbesondere die Gleichsetzung von Kolonialverbrechen und Shoah kritisch untersucht wird. Man findet darüber hinaus aber auch noch zahlreiche andere reflexionswürdige Beiträge, die auch, aber nicht nur um die identitätspolitische Debatte kreisen und hier für kritische Stimmen von links stehen.

Mehr …

Hannah Senesh – Widerstandskämpferin, Dichterin

2020 ist im Verlag Edition AV die Biographie „Hannah Senesh. Widerstandskämpferin, Dichterin“ von Sulamith Sparre erschienen. Obwohl der Verlag eine reichhaltige Sparte zum Thema „Holocaust und NS-Zeit“ anbietet, hat er das Buch in der Reihe „Widerständige Frauen“ verlegt. Eine Entscheidung, die nahelegt, wie aktuell und vielschichtig Seneshs Geschichte heute noch ist.

Mehr …

Lehren aus 9/11

Die Terroranschläge am 11. September 2001 erschütterten die im Westen weit verbreitete Vorstellung, Islamismus stelle allenfalls eine Bedrohung für die muslimische Welt dar. Die USA reagierten auf 9/11 mit der Ausrufung eines Krieges gegen den Terror; zahlreiche westliche Regierungen schlossen sich diesem ›Krieg‹ an und erließen oder verschärften Antiterrorgesetze. Hinzu kam eine hitzig geführte Debatte darüber, was Terrorismus mit dem Islam zu tun hat und wie sich der Islam zu den westlichen Werten verhält.

Mehr …