Theodor Herzl – Staatsmann ohne Staat

Theodor Herzl, der heute vor 162 Jahren geboren wurde, ging als Begründer des modernen politischen Zionismus in die Geschichte ein. In Israel als „Prophet des Staates“ verehrt, legte er durch seine kluge und unermüdliche Agitation den Grundstein für die Zionistische Bewegung als politische Kraft. Viele Biographien wurden über Herzl geschrieben. Dass noch immer nicht alles gesagt ist, zeigt der in Harvard lehrende Historiker Derek Penslar mit seiner jetzt auf Deutsch erschienenen sehr lesenswerten Biographie.

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Der Ursprung der Gewalt

Auf einer Klassenreise durch Deutschland entdeckt der Pariser Lehrer Nathan Fabre im Konzentrationslager Buchenwald ein Foto, das ihn nicht mehr loslässt. Das Bild zeigt einen Häftling, der seinem Vater verblüffend ähnlich sieht. Das Foto ist der Startpunkt einer Suche nach dem Geheimnis der Familie, nach der eigenen Identität und den Grenzen des Erinnerns. Fabrice Humberts Roman war in Frankreich ein großer Erfolg und liegt nun auch auf Deutsch vor.

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Zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der „Protokolle der Weisen von Zion“

Der Historiker und Slawist Michael Hagemeister hat jahrezehntelang immer wieder zur Entstehungsgesichte der antisemitischen Fälschung der „Protokolle der Weisen von Zion“ geforscht. Einige der dazu entstandenen Aufsätze hat er jetzt in einem kleinen Sammelband veröffentlicht.

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„Jüdische Frauen in der Bildenden Kunst“ 

Fünfunddreißig Jahre lebte Hedwig Brenner in Israel, in Haifa. Ein bescheidenes Leben führte sie in der neuen Heimat, erst sehr spät wurde sie Schriftstellerin. Familienbiographien schrieb sie und vor allem entstanden durch ihre Energie und ihren Arbeitseifer sechs Lexika über Jüdische Frauen in der bildenden Kunst.

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