Die Entwicklung eines ehemaligen Schin Bet-Chefs

Ami Ajalon, der ehemalige Schin Bet-Chef, hat mit „Im eigenen Feuer“ seine politischen Memoiren vorgelegt. Er beschreibt darin seine persönlich-politische Entwicklung, die ihn zum Kritiker der israelischen Politik machte. Nicht alle seine Einschätzungen sind nachvollziehbar, gleichwohl lohnt das Interesse dafür.

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Antisemitismus gegen Israel als „postnazistischer Antisemitismus“

Thomas Haury und Klaus Holz legen eine gemeinsame Monographie vor, welche die Besonderheiten und Konturen des genannten Phänomens herausarbeiten will. Dabei liefern die Autoren eine Fülle an Interpretationen, welche mal mehr, mal weniger zugestimmt werden kann. Gleichwohl lohnen die Reflexionen darüber.

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Über die verleugneten christlichen Wurzeln des modernen Antisemitismus und Antizionismus

Tilman Tarach beschreibt in seinem neuen Buch eine Kontinuität. Anhand historischer Ereignisse stellt er die scharfe Trennung von christlichem Judenhass und modernen Antisemitismus in Frage und bemängelt dies als Lücke in der Holocaust-Forschung.

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Rezepte und Gebote

In Pandemiezeiten ist gutes Essen eine der wenigen Freuden, die man sich gönnen muss. Und wenn man mehr Zeit zuhause verbringt, hat man auch die Möglichkeit, Neues zu probieren. Ein wunderschönes neues Buch im Hentrich & Hentrich Verlag gibt dazu viele Anregungen. Die Italienerin Miriam Camerini erzählt darin nicht nur von Rezepten, sondern auch von Geboten und religiösen Normen rund um das Essen in Judentum, Christentum und Islam.

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„Es kriecht noch heute die Scham in mir hoch“

„Als Kind hatte ich Angst, meine Mutter könnte sich das Leben nehmen, und so nahm ich mir vor, immer zu lächeln, um sie am Leben zu halten. Ich wollte ihr Freude bereiten.“ (S. 11) Mit diesen Worten eröffnet Stella Leder ihre aufrüttelnde Spurensuche nach ihren familiären jüdischen Wurzeln. Diese sind zugleich eingewoben in die Geschichte der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR.

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