Zum Familien-Seder mit einer neuen Haggada

Gemeinsam mit vielen Kindern, Jugendlichen und einigen Unterstützerinnen und Unterstützern hat die Münchner liberale Gemeinde Beth Shalom im vergangenen Jahr an einer Familien-Haggada gearbeitet. Erschienen ist sie nun im Februar 2020 und kann noch rechtzeitig zu Pessach bestellt werden…

Mehr …

Deutsche und zentraleuropäische Juden in Palästina

Mit diesem Buch liegt ein Meilenstein in der Erforschung und Aufarbeitung deutschsprachig-jüdischer Kulturgeschichte in Palästina und Israel vor, der reich illustriert mit Anschauungsmaterial und bisher unveröffentlichten Primärquellen liebevoll und sorgfältig vom Neofelis-Verlag gesetzt wurde…

Mehr …

Kollektive Unschuld

Es sei eine der größten Lebenslügen der Bundesrepublik, die Annahme einer intensiven Aufarbeitung des Massenmordes an den Juden im Zweiten Weltkrieg. Diese Auffassung vertritt der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn in seinem neuen Buch, das den bezeichnenden Titel „Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern“ trägt…

Mehr …

„Vertrauen im Herzen“

Mit Band 21 konnte die im Auftrag der Philosophischen Fakultät der Heinrich Heine Universität Düsseldorf und der Israel Academy of Sciences and Humanities von Paul Mendes-Flohr und Bernd Witte herausgegebene „Martin Buber-Werkausgabe“ (MBW) zum gelungenen Abschluss gebracht werden. Versammelt sind hier in zwei Hauptteilen Bubers umfängliche Schriften zur zionistischen Politik in der Zeit von 1917 (Balfour-Deklaration) bis zu seinem Tode 1965 – seine früheren Artikel sind in MBW Band 3 (2007) nachzulesen – sowie zur Lösung des jüdisch-arabischen Konfliktes…

Mehr …

„Ich möchte leben“

Das ist der Titel eines der berührenden, ergreifenden siebenundfünzig Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger, dem jungen Mädchen aus Czernowitz, das 1941 mit ihrer Familie in ein Todeslager nach Transnistrien deportiert wurde und 1942 dort unter unmenschlichen Verhältnissen mit 18 Jahren an Entkräftung und Typhus starb. Am 7. Juli 1941 schrieb sie dieses Gedicht unter großen Ängsten, bereits Todesängsten…

Mehr …

Zwischen Gewalterfahrung und „Vergnügen“

Sport war in den KZs und später auch in den Vernichtungslagern allgegenwärtig. Während mit dem „gewaltförmigen Sport“ die Lagerordnung in „die Körper der Häftlinge gezwungen wurde“, wie Veronika Springmann in ihrer Studie „Gunst und Gewalt – Sport in nationalsozialistischen Konzentrationslager“ schreibt, hatten die „Häftlinge beim Fußballspiel oder bei den Boxkämpfen die Möglichkeit ihre körperliche Stärke zu zeigen“ und darüber hinaus eine Gelegenheit „ihren Alltag zu organisieren und zu bewältigen“…

Mehr …

Zeugnisse von Überlebenden

Der Holocaust in der Ukraine hat jahrzehntelang nur wenig Aufmerksamkeit gefunden. Erst seit den 1990er-Jahren stoßen die deutschen Verbrechen zunehmend auf das Interesse von Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit – sowohl in Deutschland als auch in der Ukraine selbst. Dennoch ist das Wissen um das Geschehen in der damaligen Sozialistischen Sowjetrepublik immer noch gering. Der Historiker Boris Zabarko, selbst Überlebender des Ghettos Schargorod, war einer der Ersten, die das Schicksal der Juden unter deutscher Besatzung in der Ukraine systematisch erforscht haben. Seit mehr als 20 Jahren sammelt er Berichte Überlebender und interviewt einst Verfolgte…

Mehr …