Jom Kippur

Nach Rosch haSchana, dem Neujahrsfest, folgen zehn Tage, die als „ehrfurchtsvolle Tage“ bezeichnet werden. Es sind zehn Tage der „Umkehr“, die ein jeder nutzen soll, um um Vergebung zu bitten, um Gott zu zeigen, dass wir bereuen, was wir falsch gemacht haben. Am Ende dieser Tage steht Jom Kippur, der Versöhnungstag, der Tag des göttlichen Gerichts, der Buße und Umkehr (Lev. 23, 27-32), an dem die Verfehlungen des einzelnen Menschen gesühnt werden…

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haJamim haNora’im

Im Gegensatz zu den anderen wichtigen jüdischen Festen sind die „Hohen Feiertage“, „Furchtbaren Tage“, „Gewaltigen Tage“ oder „Tage der Ehrfurcht“ – Rosch haSchana (Neujahrsfest) und Jom Kipur (der Versöhnungstag) – nicht mit historischen Ereignissen verknüpft. Auch sind es keine fröhlichen Feste. Die „Furchtbaren Tage“, wie sie genannt werden, sind rein religiöse Feste, die G’ttes Rolle als Richter des Universums feiern. Sie heben nachdrücklich die Begriffe der Moral, der Gewissenserforschung, des Spirituellen und der Heiligkeit in den Vordergrund…

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Öffentliches Schofarblasen zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern lädt auch in diesem Jahr zum öffentlichen Blasen des Widderhorns (hebr. „Schofar“) anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes Rosch Haschana auf den St.-Jakobs-Platz ein. Damit wird der Infektionsschutz beim Gebet verbessert und gleichzeitig die im vergangenen Jahr begründete Tradition fortgesetzt.

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Sera Israel: Wir sind keine Nichtjuden!

Die Halacha, das jüdische Religionsgesetz, legt fest, wer Jude ist – nämlich wer eine jüdische Mutter hat oder konvertiert ist. Max Czollek hat keine jüdische Mutter. Er ist auch kein Konvertit. Konvertiten entscheiden sich zur Annahme des jüdischen Glaubens. Vaterjuden haben dagegen eine jüdische Familie, erfahren jüdische Sozialisation und leben in einem Deutschland nach der industriellen Massenvernichtung der Juden.

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Elul – Der letzte Monat im jüdischen Kalender

Elul dient der Vorbereitung auf das Neujahrsfest am 1. Tischri (Tischri ist der Name des ersten Monats im jüdischen Kalender). Im Elul wird an jeden Morgen bei der Andacht in der Synagoge der Schofar geblasen, um daran zu erinnern, dass mit dem neuen Jahr die gewaltigsten Tage im jüdischen Kalender naherücken. Am 10. Tischri ist Jom Kipur, der Versöhnungstag…

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