Paraschat haSchawua: baMidbar

“Das sind die Gemusterten der Kinder Israel nach ihren Sippen; alle gemusterten der Lager nach ihren Heerscharen: 603550 Mann” (4. Moses 2, 32). Da fragt sich mancher, wie das möglich sein sollte. Wenn allein die kriegsfähigen Männer über eine halbe Million zählten, dann sollen etwa über zwei Millionen Menschen 40 Jahre durch die Wüste Sinai gewandert sein?…

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Paraschat haSchawua: Bahar – Bechukotai

Die Welt verändert sich. Diesen weisen Spruch hört man immer wieder; er ist sozusagen abgedroschen. Aber es ist nun mal eine Tatsache, die Verhaltensweisen, das Denken, die Ansichten verändern sich nicht nur von Generation zu Generation (was jedem Menschen erfahrbar ist), sondern in mancher Hinsicht innerhalb weniger Jahre. Und das war schon immer so, nicht erst mit dem technischen Fortschritt unserer Tage (Handy, Computer etc.)…

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Lag baOmer

Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich „Wochen“) wird „Sefirat ha Omer“ das Omer – Zählen genannt. Ursprünglich hatte dieser Zeitraum einen festlichen Charakter, weil sowohl Pessach als auch Schawuot ihren Hintergrund in der Ernte hatten. Nach und nach wurde daraus aber eine Trauerzeit wegen der Erfahrung von Pogromen und anderen Äußerungen von Judenhaß. Deswegen finden während dieser Zeit keine Hochzeiten statt. In traditionellen Kreisen werden auch keine Haare geschnitten. Eine Ausnahme ist der Lag ba-Omer, der 33. Tag nach Pessach…

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Paraschat haSchawua: Emor

Das dritte Buch Moses wird auch als das Priesterbuch bezeichnet. Es widmet sich in seiner Hauptbotschaft den Opfern, die vom Volk dem Heiligtum gebracht werden, den Opferungsriten und den Aufgaben der Priester, die das alles bewachen müssen. Selbstverständlich werden auch die Vorschriften für die Handlungsweisen der Priester, ihre Kleidung, ihre Stellung im Volk und ihre Familienverhältnisse (Ehe etc.) festgelegt…

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Das Zählen des Omer: Sefirat ha Omer

Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich „Wochen“) wird „Sefirat ha Omer“ das Omer – Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte. „Omer“ heißt „Garbe“ (ajin-mem-resch), kann aber auch eine Maßeinheit bedeuten. Damit begann das Zählen und die Vorbereitung für das Schawuot – Fest, an dem wir die Gabe der Torah feiern und an dem wir jedes Jahr wieder von neuem die Torah als auch als Gabe, die uns persönlich für unser Leben gegeben worden ist, anzunehmen…

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Paraschat haSchawua: Achare Mot, Kdoschim

Ein Grund, weshalb ich mir manchmal erlaubt habe, mich über die katholische Religion zu mokieren, war der Heiligenkult. Nicht nur die Kirchenväter gelten als heilig, alle paar Jahre kommen zu den Vielen Heiligen der Vergangenheit noch einige dazu. Von Zeit zu Zeit werden vom Papst Verstorbene für heilig erklärt. Die Gläubigen pilgern zu den Grabstätten und erbitten oft die Heilung von Krankheiten. Manchmal hilft die Pilgerfahrt zur Heilung, ich glaube aber kaum, dass dies durch die Anrufung von Jesus, der Jungfrau Maria oder eines oder einer Heiligen geschah…

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