Haus der Ewigkeit

Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Fotodokumentation über jüdische Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum. Die Ausstellung der beiden Bildautoren Marcel-Th. und Klaus Jacobs wird vom 27. Januar – 26. Februar 2023 erstmalig in Berlin zu sehen sein.

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Meine Erinnerung an Hedwig Brenner

Sie starb vor sechs Jahren im Alter von achtundneunzig Jahren, am 23. Januar 2017, in Haifa. Ich denke täglich an sie, meine mütterliche Freundin, die alten Czernowitzer vermissen sie und ihr Wissen in ihrem Forum. Hochgeehrt und verehrt wurde sie, war in der Kunstszene bekannt wie ein bunter Hund, die jüdischen Künstlerinnen aus der ganzen Welt verehren sie noch heute. Ich erinnere an sie, die 2012 zweimal kurz hintereinander von der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich mit Orden ausgezeichnet wurde.

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Foto-Sonderausstellungen im Focke-Museum

Über drei Generationen betreibt die jüdische Familie Frank erfolgreich ein Fotoatelier in Lilienthal. Sie ist in diversen Vereinen aktiv und in ihrem Heimatort gesellschaftlich integriert, bis sie nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten Opfer des Antisemitismus wird. 1936 rettet sich der letzte der Fotografen-Dynastie nach Amerika. In ihrem Heimatort Lilienthal vergisst man die früheren Freunde, bis der Heimatverein Jahrzehnte später zufällig auf die Geschichte aufmerksam wird, zu recherchieren beginnt und dann das Focke-Museum miteinbezieht.

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Boaz Kaizman – Dringlicher Appell

Vor kurzem habe ich an Hortensia Völckers – Vorstand / Künstlerische Direktion der Kulturstiftung des Bundes – einen offenen Brief geschrieben. Bei diesem Anschreiben an Frau Völckers geht es um die documenta-fifteen. Bis heute habe ich mich zum Thema Antisemitismus nie politisch geäußert. Ich bin aber als Künstler sehr traurig, dass so wenige Kolleg*innen sich positioniert haben und fordere mit meinem Appell dazu auf, dieses Schweigen zu beenden.

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In Erinnerung an Ofra Haza

Am 19. November 2022 hätte Ofra Haza ihren 65. Geburtstag feiern können, wenn sie nicht auf so tragische Weise, so früh hätte gehen müssen. Anlässlich dieses, ihres Jubiläums soll mit Links zu Musikaufnahmen, Interviews und TV-Dokumentationen an die so einzigartige Persönlichkeit Ofra Haza und deren künstlerisches Wirken erinnert werden.

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Abi Shek: Natur? Kultur?

Große Metallskulpturen an den Wänden und Darstellungen von Tieren, Rinder, Vögel, Antilopen, Ziegen, auf weißer Leinwand prägen die aktuelle Wechselausstellung im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten. Die Arbeiten stammen vom israelischen Künstler Abi Shek, der seit 1990 in Deutschland lebt und arbeitet. Das Museum zeigt eine beeindruckende Auswahl seiner Wandinstallationen und großformatigen Holzschnitten.

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