Sonjas Tagebuch

Konrad und Gaby Kutt hatten im Namen der „BücherboXX“ in ihren privaten Salon Kunst Stücke in Grunewald eingeladen. Ein literarisch-musikalischer Abend war angekündigt, ein Abend für Sonja Borus wurde es. Die Erinnerung an Dr. Klaus Voigt, der vor Wochen in Berlin gestorben ist, sowieso. Eine Symbiose Sonja Borus und Klaus Voigt.

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Der Klaviervirtuose Chico Marx (1887-1961)

Die meisterhafte Beherrschung des Pianos war nur eines seiner vielen Talente. Er besaß auch noch anerkannte Komikerqualitäten, war ein patenter Manager und hat sich vorbildlich um seine Familie gekümmert. Bekannt wurde er vor allem durch die „Marx Brothers“-Filme, in denen er mit seinen Brüdern Groucho, Harpo und Zeppo auftrat und die heute Kultstatus besitzen. Mit Blicken auf seinen Lebensweg, seine Zeit, seine Rezeption in Deutschland und sein Klavierspiel, das heute noch Profis wie Amateure inspiriert, soll an ihn erinnert werden.

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Der Mandolinist Avi Avital

Die Mandoline mögen gefühlt sehr viele Menschen, weil ihre Klänge mit angenehmen Assoziationen verbunden werden. Gespielt wird sie bereits seit vielen Jahrhunderten und ihre Koryphäen standen und stehen auch noch lange nach ihrem Ableben in hohem Ansehen. Von einem Meister der Mandoline, der die ehrwürdige Tradition fortsetzt, soll hier berichtet werden, vom Israeli Avi Avital. Der zeigt auf eindrucksvolle Weise, was man alles, wenn man es denn vermag, aus diesem Instrument herausholen kann.

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Eine Erinnerung an den Komponisten Josef Tal (1910-2008)

In Deutschland genießen sie unter Musikliebhabern, zum Teil wohl auch unter Diplomaten, einen gewissen Bekanntheitsgrad, in deutschen Nachschlagewerken hingegen wurden sie sehr lange, und offensichtlich auch gern, eher unterschlagen. – Gemeint sind die drei bedeutenden Komponisten aus Israel Paul Ben-Haim, Josef Tal und Tzvi  Avni. Alle drei verfügten sie über deutschsprachigen Hintergrund und traten sie nach der Shoah in musikalische Beziehung zu dem Land, das ihnen einst das erste akademische Handwerkzeug für ihre spätere Profession vermittelt hatte. Der vorliegende Beitrag widmet sich Josef Tal.

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35. Jüdische Kulturtage München

Dieses Jahr zum 35. Mal veranstaltet die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., seit 2017 unter Vorsitz von Judith Epstein, die Jüdischen Kulturtage München und trägt die Jüdische Kultur und Tradition in die breite Öffentlichkeit. So setzt diese Veranstaltungsreihe ein festes Zeichen für ein offenes und tolerantes Miteinander und eine starke, demokratische Wertegemeinschaft in der Stadtgesellschaft.

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