Zwischen Flucht und Neubeginn: Kontinuität, Brüche und Vielfalt jüdischer Musik    

Die Werke geflüchteter jüdischer Komponist*innen einem breiten Publikum vorzustellen, steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. In fünf Programmen präsentiert die Konzertreihe LIVING MUSIC 2021 Werke jüdischer Komponist*innen – mit Uraufführungen, Neuentdeckungen, persönlichen Geschichten und erstmals mit Orchester.

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Adam, wo bist du?

„Stellen Sie sich vor, Jesus hätte 1938 während der NS-Zeit gelebt. Was wäre mit ihm geschehen?“ Mit dieser fiktiven Frage lädt die Künstlerin Ilana Lewitan uns zu einer Reise durch ihre raumgreifende Installation ein. Was bedeutet selbstgewählte Identität? Und welche Identität wird jemandem von außen zugewiesen? Mit diesen Fragestellungen weist die Künstlerin auf Gemeinsamkeiten und Bruchstellen zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen In- und Ausländer*innen, zwischen Migrant*innen und Einheimischen, zwischen Privilegierten und Benachteiligten hin.

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Poetryfilmtage mit Fokus Israel

Vom 23. bis 26. September finden in Weimar die Poetryfilmtage statt. Der Fokus liegt auf Israel. Die „Internationalen Thüringer Poetryfilmtage“ sind ein neues, thüringenweit agierendes Kurzfilmfestival für Poesiefilme und Videopoesie aus aller Welt, das 2019 aus dem backup Festival der Bauhaus-Universität hervorgegangen ist.

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Jüdisches Leben sichtbar machen

Seit 25 Jahren fotografiert Dirk Vogel, Diplom-Fotodesigner aus Altena, das jüdische Leben in NRW. Feste in den Kultusgemeinden, privat in Familien, Porträts für eigene Projekte und im Auftrag, so für das Jüdische Museum Westfalen. Es entstand ein breites Spektrum an Motiven. Junge Menschen in Schulen und Kindergärten, alte Menschen beim gemeinsamen Kaffeetrinken in der Gemeinde, alteingesessene Gemeindemitglieder und Zugewanderte, schon angekommen in einer Gemeinde oder noch im Aufnahmezentrum.

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