20 Jahre Roma und Sinti Philharmoniker

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen gastieren die „Roma und Sinti Philharmoniker“ am Montag, 14. November, in der Berliner Philharmonie. Der Dirigent Riccardo M Sahiti hat das einzigartige Ensemble 2002 gegründet, um zu zeigen, dass die Musik der Minderheit seit Jahrhunderten die bedeutendsten europäischen Komponisten beeinflusste. Gleichzeitig gilt es, gegen Vorurteile über Sinti und Roma anzukämpfen. Der Zentralrat und das Dokumentation- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg haben das Projekt von Beginn an unterstützt.

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Die im Dunkeln gehen

Hanoch Levin war der wichtigste israelische Dramatiker des 20. Jahrhunderts, dessen Werk das israelische Theater bis heute maßgeblich beeinflusst. Aufgrund der stark gestischen, zugleich poetischen und verfremdenden Sprache seiner Texte gilt er als Klassiker des israelischen Gegenwartstheaters, dennoch begann seine Rezeption im Ausland erst spät. Die Anthologie Die im Dunkeln gehen stellt nun erstmals einen Querschnitt durch das vielfältige Werk Levins auf Deutsch vor.

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23. Europäischer Tag der jüdischen Kultur unter dem Motto „Erneuerung“

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird seit 1999 am ersten Sonntag im September in rund 30 europäischen Ländern von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam veranstaltet. Er dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.

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Seret International Israeli Film Festival

Ab dem 4. September kommt SERET International Filmfestival 2022 nach Deutschland. Mit einer Vielzahl preisgekrönter neuer Filme und einer fabelhaften Auswahl an ausgewählten Dokumentar- und Kurzfilmen haben Sie neun Tage Zeit, um sich u.a. in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München, über die talentiertesten Filmemacher und Stars aus Israel zu informieren.

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„Stolperworte“ im Schlaglicht des Ukraine-Krieges

Die Lesungsreihe Stolperworte wurde im vergangenen Jahr initiiert, um dem Vergessen etwas entgegenzusetzen. In Lesungen erschließen sich Autor:innen literarisch Stolpersteine in Berlin und suchen so ihren persönlichen Zugang zur NS-Vergangenheit und den Opfern dieser Zeit. Ab September folgen erneut acht Lesungen, in deren Fokus die Frage nach der Bedeutung der NS-Erinnerung heute steht – und danach, wie diese Erinnerung im Schlaglicht eines Krieges erscheint, der schon jetzt in die Vergessenheit abzurutschen droht.

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ÜberLeben – Berlin – Givatayim

Die in Berlin lebende israelische Künstlerin Anat Manor lässt uns in ihrem Film an den Lebens- und Überlebensgeschichten von 14 Bewohner*innen des Berliner Jeanette Wolff Seniorenzentrums und des israelischen Altenheims Mishan Givatayim teilhaben. Sie kreisen um Leben, Liebe und Tod, aber auch um Fragen wie: Was wollen wir an die nächste Generation weitergeben?

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