Chagall – Welt in Aufruhr

In Marc Chagalls (1887–1985) Werk scheinen der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Er gilt als einer der eigenwilligsten Künstler der Moderne. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem Maler nach 15 Jahren erstmals wieder eine groß angelegte Ausstellung in Deutschland. „Chagall. Welt in Aufruhr“ beleuchtet vom 4. November 2022 bis zum 19. Februar 2023 eine bislang wenig bekannte Seite seines Schaffens: Chagalls Werke der 1930er- und 1940er-Jahre, in denen sich seine farbenfrohe Palette zunehmend verdunkelt.

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„Ich wollte in ein Land, wo ich hingehöre“

Ich treffe mich mit Silvia Berg in Ein Hod, dem Künstlerdorf, südlich von Haifa. Oberhalb des Ortes wohnt sie in einem wunderschön ausgestatteten sehr alten arabischen Kalksteinhaus. Silvias Mutter stammt aus der Nähe von Kassel, der Vater aus einem kleinen Dorf bei Koblenz. Beide Familien können sich in der Nazizeit nach Argentinien retten und überleben.

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(Fast) Keine Filme aus Israel

Als ich 1995 das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg ins Leben rief, ging es mir vor allem um eines: Judentum, jüdisches Leben in all seiner Vielfalt sichtbar zu machen. Sichtbar zu machen, dass jüdisches Leben – sowohl hier in Deutschland, als auch in Israel und weltweit – keinesfalls in bestehende und fest tradierte Schubladen zu drängen ist, dass es bunt und lebendig, nicht binär und abschließend definier-, oder gar darstellbar ist.

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