Spott-Light: Rot-weiß Winnetou II

„Kaum ist hier, vor gut zwei Wochen, das erste Spott-Light mit dem Titel Rot-weiß Winnetou ausgegeben worden, so gehen von den Lesern desselben schon zahlreiche Fragen nach dem weiteren Verlaufe der Ereignisse bei mir ein.“ Etwas genauer geredet und weniger mit O-Ton Karl May : Der „weitere Verlauf der Ereignisse“ wurde durch Fragen meinerseits an relevante Handlungsträger*innen der ersten Folge stimuliert. Hinzugerechnet Fragen an seitdem mit Äußerungen zum Thema auffällig Gewordene. Wie etwa den arrivierten Kolonialismusforscher Jürgen Zimmerer.

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„Ihre Geschichte ist der Grund, aus dem ich mich mit dem Thema Antisemitismus beschäftige“

Ende August hat die Bundeszentrale für politische Bildung die zweite, erweiterte Auflage des Buches „In Europa nichts Neues? – Israelische Blicke auf Antisemitismus heute“ von Anita Haviv-Horiner veröffentlicht. Das Buch enthält 23 von der Autorin geführte Interviews mit Israelinnen und Israelis, die aus Europa stammen oder dort gelebt haben. Acht der Interviews wurden für die zweite Auflage geführt. Sie ergänzen die 15 Gespräche, die bereits in der ersten, 2019 erschienen Ausgabe zu lesen waren.

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Juden in der Ukraine – Historischer Hintergrund II

Der gegenwärtige erneute Exodus von Juden aus der Ukraine gab Anlass, sich anhand anerkannter Vorarbeiten intensiver mit der Geschichte jüdischen Lebens in jenem Lande zu beschäftigen. Für diesmal ausgewählt wurde ein Text, der u.a. Licht auf wenig beachtete Zusammenhänge zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und dem ukrainischen Nationalhelden Chmelnicky wirft. Zugleich ergibt sich die Gelegenheit des Historikers Heinrich Graetz (1817-1891) zu gedenken.

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Ruth Weiss erhält den OVID Preis 2022

Der OVID Preis des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland (früherer Deutscher Exil-PEN) wird in 2022 zum vierten Mal vergeben. Die bisherigen Preisträger waren Guy Stern, Herta Müller und Wolf Biermann. Die feierliche Preisverleihung wird in Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek am 15. September 2022 in Frankfurt stattfinden.

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Deutschland und Israel beschließen gemeinsames Jugendwerk

Bundesjugendministerin Lisa Paus hat sich am 11. September mit der israelischen Bildungsministerin Yifat Shasha-Biton in Jerusalem getroffen. Im Mittelpunkt des Treffens standen der Ausbau und die Intensivierung des langjährigen Jugendaustausches zwischen beiden Ländern. Die beiden Ministerinnen unterzeichneten eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding), mit der sie die jugendpolitische Zusammenarbeit auf eine neue Stufe heben und ein Deutsch-Israelisches Jugendwerk (DIJW) schaffen wollen.

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