Bissig gegen den Antisemitismus 2.0

Sandra Kreislers Buch „Jude Sein. Ansichten über das Leben in der Diaspora“ ist eine bissige Kampfansage an jegliche Formen des Antisemitismus. Ihr besonderes Verdienst ist es, dass sie den auf Israel bezogenen Antisemitismus, der von unterschiedlichen politischen Lagern immer wieder als inexistent oder als Erfindung der israelischen Regierung diffamiert wird, schonungslos aufzeigt. Ferner tritt sie der Delegitimierung, Dämonisierung und den Doppelstandards, mit denen der jüdische Staat regelmäßig konfrontiert ist, mit Fakten und spitzer Zunge entgegen. Dabei steht die 59-Jährige in ihrer wortgewandten Direktheit ihrem Vater, Georg Kreisler (1922-2011), dem anarchistischen Sänger, Dichter und Komponisten in Nichts nach.

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Es gibt eine „Islamisierung“, aber keine „Verjudung“ – Kritische Anmerkungen zu falschen Gleichsetzungen

Bei Aussagen, die auf eine Gleichsetzung von Antisemitismus und „Islamophobie“ hinauslaufen sollen, werden auch „Islamisierung“ und „Verjudung“ als ähnliche Verschwörungsvorstellungen hingestellt. Indessen macht der Blick auf die politische und soziale Realität deutlich, dass es eine Islamisierung als gesellschaftliches Phänomen sehr wohl gibt, während es eine „Verjudung“ in der realen Welt nie gab…

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Transcending Dystopia – Musik, Mobilität und die Jüdische Gemeinschaft in Deutschland

Am Ende des Zweiten Weltkriegs war die jüdische Bevölkerung Europas so stark dezimiert, dass ihre Reetablierung undenkbar schien. Und dennoch, als die Überlebenden aus dem Untergrund, den Lagern und dem Exil zurückkamen, kehrte auch ihre Musik zurück…

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Bundespräsident übernimmt Schirmherrschaft über „Meet a Jew“

Sich begegnen, gegenseitig kennenlernen, Vorurteile abbauen – das sind die Grundsätze von „Meet a Jew“. Jüdische Freiwillige geben in u. a. Schulen, Vereinen und Universitäten einen persönlichen Einblick in ihren Alltag und beantworten Fragen rund um die jüdische Gegenwart. Das Anfang 2020 gestartete Projekt des Zentralrats der Juden in Deutschland konnte trotz der Corona-Pandemie erfolgreich arbeiten. Ein digitales Begegnungsformat wurde entwickelt, das auch in diesem Jahr genutzt werden kann.

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Erster Botschafter der VAE in Israel

​Staatspräsident Reuven Rivlin erhielt am Montag (01.03.) vom ersten Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate im Staat Israel, Mohamed Mahmoud Fateh Ali Al Khaja, diplomatische Beglaubigungen. Der Botschafter legte in einer offiziellen Zeremonie im Saal der Residenz des Staatspräsidenten sein Beglaubigungsschreiben vor, mit dem er seine Rolle als Botschafter im Staat Israel übernahm.

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