Antisemitismus in Österreich nach 1945

Antisemitismus in Österreich nach 1945 wird in einem neuen Sammelband behandelt, der 15 Beiträge zu unterschiedlichen Themen enthält. Es geht dabei um die Bedeutung der Judenfeindschaft in diversen Institutionen und Medien ebenso wie in politischen und sozialen Zusammenhängen. Auch wenn keine einheitliche Gesamtdarstellung vorliegt, werden doch interessante Beiträge für eine solche in dem informativen Sammelband präsentiert.

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Multikulturell, kosmopolitisch, aufstrebend und modern – Odessa um 1900

Da damit zu rechnen ist, dass auch Odessa, die vielbesungene und gern verklärte Hafenstadt am Schwarzen Meer, bald zu Klump geschossen in Asche und Trümmern versinkt, lohnt möglicherweise ein Blick auf diese Stadt zu ihrer Blütezeit. Herangezogen wurde ein Text aus einem inzwischen historischen, deutschen Nachschlagewerk von 1897, der erstaunlich offen auch über jüdisches Leben, jüdische Errungenschaften und jüdische Emanzipation informiert.

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Zu Jom haShoa – Eine Jahrhundert-Zeitzeugin wird 100

Am 31. Januar 2022 feierte die Pragerin Lisa Miková, geborene Lichtenstern, ihren 100. Geburtstag. 96 Jahre verbrachte sie in ihrer Heimatstadt Prag, wo sie in der demokratischen Ersten Tschechoslowakischen Republik aufwuchs. Sie erlebte dort dann die Zerstörung dieses Staatswesens durch das Münchner Abkommen im September 1938, das die sudetendeutschen Gebiete dem Deutschen Reich zusprach, dann die Abspaltung der Slowakei am 14. März 1939 und die Besetzung des restlichen Staatsgebiets durch das NS-Regime einen Tag später.

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„Meine Identität“

Wer sind wir? Und was haben unsere Erlebnisse damit zu tun? Unser Umfeld, die Erziehung und nicht zuletzt unsere Heimat? Davon erzählen vom 5. April an 20 bemerkenswerte Werke junger Menschen in der Pinakothek der Moderne. Sie sind das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Kunstvermittlung der Pinakothek der Moderne und dem interkulturellen, interreligiösen Jugendnetzwerk YouthNet.

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Durchbruch bei Behandlung von PTBS

Zum ersten Mal weltweit haben Forscher der Universität Tel Aviv und des Shamir Medical Center die Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) von IDF-Veteranen mit neuen Verfahren der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBOT) gelindert. Die Veteranen, die an einer behandlungsresistenten PTBS litten, wiesen im Rahmen einer kontrollierten klinischen Studie eine signifikante Verbesserung in allen Symptomklassen auf.

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