haJamim haNora’im

Im Gegensatz zu den anderen wichtigen jüdischen Festen sind die „Hohen Feiertage“, „Furchtbaren Tage“, „Gewaltigen Tage“ oder „Tage der Ehrfurcht“ – Rosch haSchana (Neujahrsfest) und Jom Kipur (der Versöhnungstag) – nicht mit historischen Ereignissen verknüpft. Auch sind es keine fröhlichen Feste. Die „Furchtbaren Tage“, wie sie genannt werden, sind rein religiöse Feste, die G’ttes Rolle als Richter des Universums feiern. Sie heben nachdrücklich die Begriffe der Moral, der Gewissenserforschung, des Spirituellen und der Heiligkeit in den Vordergrund…

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Öffentliches Schofarblasen zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern lädt auch in diesem Jahr zum öffentlichen Blasen des Widderhorns (hebr. „Schofar“) anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes Rosch Haschana auf den St.-Jakobs-Platz ein. Damit wird der Infektionsschutz beim Gebet verbessert und gleichzeitig die im vergangenen Jahr begründete Tradition fortgesetzt.

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Sera Israel: Wir sind keine Nichtjuden!

Die Halacha, das jüdische Religionsgesetz, legt fest, wer Jude ist – nämlich wer eine jüdische Mutter hat oder konvertiert ist. Max Czollek hat keine jüdische Mutter. Er ist auch kein Konvertit. Konvertiten entscheiden sich zur Annahme des jüdischen Glaubens. Vaterjuden haben dagegen eine jüdische Familie, erfahren jüdische Sozialisation und leben in einem Deutschland nach der industriellen Massenvernichtung der Juden.

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Boaz Kaizman – Grünanlage

Aus Anlass des Festjahres 2021. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland hat das Museum Ludwig den Künstler Boaz Kaizman (1962 in Tel Aviv geboren, lebt und arbeitet seit 1993 in Köln) eingeladen, eine neue Arbeit zu entwickeln. Die Videoarbeit Grünanlage zeigt in sieben, über zwei Wandflächen verteilten großen Projektionen sechzehn neue Videos als Gesamtinstallation. Sie wird im großen Ausstellungssaal des Museum Ludwig auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern gezeigt.

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