Volkstrauertag: Rechtsum im Münchner Hofgarten

42
165

Zusammen mit bekannten ultrarechten Organisationen wie der „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“ ehemaliger Wehrmachts- und Waffen-SS-Angehöriger und der völkischen „Burschenschaft Danubia“ gestalteten Bundeswehr und Bundespolizei die Veranstaltung zum Volkstrauertag im Münchner Hofgarten. Im Publikum anwesend: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann…

Bei einer vom „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ mitinitiierten Veranstaltung zum Volkstrauertag kam es am Sonntag, 13. November 2011, im Hofgarten an der Bayerischen Staatskanzlei zu einer bemerkenswerten Allianz: Bundespolizeidirektion und Bundeswehr gestalteten den Trauerzug und die Kranzniederlegung gemeinsam mit ultrarechten Gruppen wie der „Burschenschaft Danubia“ oder der „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“ (OdR).

In den Stunden vor der Gedenkfeier war der Ablauf von den Staatsorganen gemeinsam mit den Aktivisten der rechten Gruppen besprochen und eingeübt worden. Sympathisanten und Sympathisantinnen der beteiligten Ultrarechten hatten zudem im Vorfeld Eintrittskarten für die Veranstaltung ausgehändigt bekommen. Im Publikum, das diesem Aufzug beiwohnte, befand sich auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann.

„Traditionsgemeinschaft“

Die „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“ besteht unter diesem Namen seit 1955, davor gab es die „Gemeinschaft der Ritterkreuzträger“. Der Name bezieht sich auf die nationalsozialistische Tapferkeitsauszeichnung: Infolge des Polenfeldzugs verlieh Adolf Hitler persönlich über 7000 „Ritterkreuz“-Auszeichnungen zum „Eisernen Kreuz“. 438 dieser militärischen Orden erhielten Mitglieder der SS und Waffen-SS, z. B. der Kriegsverbrecher und SS-Obergruppenführer Josef „Sepp“ Dietrich. Konnten zunächst nur Träger eines „Ritterkreuzes“ oder des sogenannten „Militärverdienstkreuzes“ Mitglied der OdR werden, nimmt die Organisation heute auch Sympathisanten und Sympathisantinnen auf. Joachim Philipp aus Unterschleißheim bei München ist stellvertetender Vorsitzender der OdR.

Die militaristische „Ordensgemeinschaft“ spricht das nationalsozialistische Deutschland von der Schuld am Zweiten Weltkrieg frei. Im Juni 1993 hieß es in der organisationsinternen Zeitschrift „Ritterkreuz“: „Das Beharren bundesdeutscher Lehrstuhlinhaber und verbeamteter Historiker auf der Legende am deutschen Überfall auf die Sowjetunion weitet sich zum peinlichsten Desaster der Nachkriegsgeschichte aus“. Auf ihrer Jubiläumsveranstaltung im Jahr 2004 traten Hohmann-Unterstützer Brigadegeneral a. D. Reinhard Günzel, Dauerreferent der rechten Szene, sowie der Geschichtsrevisionist Gerd Schultze-Rhonhof auf, der in seinem Buch „Der Krieg, der viele Väter hatte“ ebenfalls die deutsche Kriegsschuld relativiert. Mitglieder der OdR standen in der Vergangenheit mit der extremen Rechten in Verbindung, z. B. über das Düsseldorfer Mitglied Hajo Herrmann, Multiaktivist in der deutschen Neonaziszene, oder bei der jährlichen SS-apologetischen Gedenkfeier auf dem Kärntner Ullrichsberg.

Schwarz-weiß-rot

1999 erließ Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping ein Kontaktverbot für Soldat_innen der Bundeswehr gegenüber der OdR, da diese von Leuten geführt werde, „die sehr nahe am Rechtsradikalismus sind, zum Teil direkt drin“. Für Beerdigungen und Kranzniederlegungen werden heute teilweise wieder Ausnahmeregelungen getroffen, z. B. dergestalt, dass Kränze der OdR von Bundeswehrsoldat_innen statt von den OdR-Delegierten niedergelegt werden. Im Hofgarten trugen Bundeswehrsoldaten den Kranz der OdR, der mit einer Kranzschlaufe (Aufschrift: „Traditionsgemeinschaft des Eisernen Kreuzes – Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“) in schwarz-weiß-rot, den Farben von Kaiserreich und Nationalsozialismus sowie einem „Eisernen Kreuz“ dekoriert war. Nur einen Meter dahinter folgten die beiden Delegierten der „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“ ihrem Kranz.

„Heldengedenken“

Aber die OdR war nicht die einzige ultrarechte Organisation, die unter den Augen von Innenminister Herrmann am Sonntag Vormittag im Hofgarten vertreten war. Im offiziellen Trauerzug der Veranstaltenden und unter den in Formation Angetretenen befanden sich auch Mitglieder des „Kameradenkreis der Gebirgstruppe“ sowie Vertreter Münchner Burschenschaften, darunter „Chargen“ (in Phantasieuniformen gekleidete Funktionäre) der bis ins neonazistische Spektrum hinein verwobenen „Burschenschaft Danubia“. Die Münchner Burschenschaft „Cimbria“ hatte die Volkstrauertagsveranstaltung gar unter der aus dem Nationalsozialismus stammenden Bezeichnung „Heldengedenken“ in ihrem Semesterprogramm eingetragen.

„Kameradenkreis“

Beim „Kameradenkreis der Gebirgstruppe“ handelt es sich um eine Organisation, in der sich sowohl ehemalige Mitglieder von Gebirgsjägereinheiten der NS-Wehrmacht und der Waffen-SS als auch ehemalige und aktive Mitglieder der Bundeswehrgebirgstruppe organisieren. Ehrenpräsident der Vereinigung war der in Nürnberg wegen Kriegsverbrechen verurteilte General a. D. Hubert Lanz.

„Danubia“

Die „Danubia“ gehört zu den am weitesten rechtsaußen angesiedelten studentischen „Burschenschaften“ überhaupt. Sie ist Teil der völkischen „Burschenschaftlichen Gemeinschaft“ (BG) deutscher und österreichischer Burschenschaften, die zuletzt im Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB) rassebiologische Aufnahmekriterien festschreiben lassen wollte. Das Haus der „Danubia“ in der Möhlstraße im Münchner Stadtteil Bogenhausen wird auch von Mitgliedern der neonazistischen „Kameradschaft München“ besucht.

Ein führendes Mitglied der Neonazitruppe soll nach Informationen des a.i.d.a.-Archivs in der letzten Zeit sogar unter der Danubia-Adresse gemeldet gewesen sein. Die neonazistische „Gemeinschaft Deutscher Frauen“ hat in Kooperation mit Burschenschaftern der Danubia in deren Haus ein oberbayerisches „Regionaltreffen“ abgehalten. Das Referentenprogramm der Burschenschaft in den letzten Jahren liest sich wie das „Who is who“ der extrem rechten Szene. Im Mai 2011 hatte die „Danubia“ z. B. den „nationalrevolutionären“ Publizisten Jürgen Schwab (Nürnberg) als Vortragenden eingeladen. Schwab, der regelmäßig Texte auf der Homepage des neonazistischen „Freien Netz Süd“ veröffentlicht, war wenige Tage vorher, am 1. Mai, zusammen mit dem stellvertretenden NPD-Bundesvorsitzenden Karl Richter beim Neonaziaufmarsch in Heilbronn als Redner aufgetreten.

ersch. am 27. November 2011, Robert Andreasch, a.i.d.a.-Archiv, dort auch weitere Bilder

42 Kommentare

  1. @C. Fried
     
    Sie kennen sich anscheinend mit der ganz besonderen bayerischen Geschichte nicht besonders gut aus, sonst würden Sie nicht so naive Fragen stellen.
    Kein anderes Bundesland (kein anderer deutscher Stamm) hat im Verlaufe der letzten fünfhundert Jahre derartige Schuld auf sich geladen wie Bayern, von nirgends in Deutschland gingen so viele destruktive und inhumane Impulse aus wie aus Bayern und dementsprechend steht kein anderer deutscher Landesteil vor einem größeren Anspruch endlich für Besserung zu sorgen.
     
    Zu Ihrer Erinnerung:
    Die Gegenreformation entstand in Bayern; sie war die Ursache für Zwietracht und Uneinigkeit in Deutschland auf Jahrhunderte hinaus, die Hunderttausenden, wenn nicht Millionen, das Leben kostete.
    Bayerischer Partikularismus verhinderte auf Jahrzehnte eine deutsche Nationalstaatwerdung. Alle anderen europäischen Kulturstaaten hatten zum Teil sogar wesentlich früher zueinandergefunden und konnten sich ’normal‘ entwickeln.
    Der Nationalsozialismus war ein Kind Bayerns. Die antisemitische «Thulegesellschaft » (1918), die DAP (1919), die NSDAP (1920), die SA (1921), die SS (1925) entstanden alle in Bayern. Ein Großteil der Spitzen des Dritten Reiches stammte aus Bayern oder war abstammungsmäßig Bayer: Hitler (zur Hälfte), Göring, Hess, Himmler, Frank, Mengele, Dietl, Dietrich, Dirlewanger, Epp, Feder, Forster, Gürtner, Jodl, Röhm, Sauckel, Strasser, Streicher u.v.m.
    Bayern weist die traurigste (über eintausendjährige) Minderheitengeschichte aller deutscher Regionen auf.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zigeunerzentrale
    http://test.hagalil.com/2010/03/01/strauss/
    Statistiken weisen nach, dass bundesweit gesehen in Bayern in den Jahren 2006, 2008 und 2010 die meisten Antisemiten und Verharmloser des NS zu Hause waren. Die Fremdenfeindlichkeit in Bayern erreicht ebenfalls Spitzenwerte im  bundesrepublikanischen Vergleich.
    http://www.taz.de/!26476/


    Was unternimmt unsere bayerische Regierungspartei CSU um die bayerischen Menschen wirksam zu verbessern? – Anscheinend nicht ausreichend. Wie bekannt entstanden die rechtsextremen REP’s (1983) und die DVU (1987) ebenfalls in Bayern.
    Wie verhält sich die bayerische Regierung den neuen Minderheiten (Asylbewerbern) gegenüber? – Doch offensichtlich nicht so, wie man es von einem Staat, der aus seinen Verbrechen und Fehlern die nötigen Lehren gezogen hat, erwarten würde (Siehe oben).
     
    Was hat Bayern somit aus seiner so schmerzlichen Vergangenheit gelernt?

  2. Was soll uns das sagen? Weil in Bayern das UrsprungsKZ lag und weil in München die NSDAP ihr Parteihauptquartier hatte, darum sind 2011 die Bayern sowieso alle Nazis und Judenhasser und Türkenmörder? Oder was? Ist das nicht ein wenig schlicht? Oder soll es heißen, die CSU ist so eine Art Nachfolger der NSDAP? Ist das nicht auch reichlich primitiv?

  3. NIE ZU VERGESSEN:
     
    „Das Konzentrationslager Dachau (auch: KZ Dachau) lag rund 20 Kilometer nordwestlich von München, der Hauptstadt der Bewegung. Als erstes Konzentrationslager (KZ) der Schutzstaffel (SS) ließ es der Reichsführer-SS und Münchener Polizeipräsident Heinrich Himmler auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik östlich der Stadt Dachau errichten. Es bestand vom 22. März 1933 bis zur Befreiung durch US-amerikanische Truppen am 29. April 1945. Einzig das Lager Dachau bestand durchgehend in den zwölf Jahren der NS-Herrschaft. Es entwickelte sich zur Keimzelle für neue KZ und nahm mehrere Sonderstellungen ein…
    …Organisation und räumlicher Aufbau dienten später als Vorlage für neue KZ auf Reichsgebiet. Das nationalsozialistische Regime präsentierte es propagandistisch als Vorzeigelager sowie zur Abschreckung politisch Andersdenkender. Dachau war Ausbildungsort für SS-Wachmannschaften und SS-Führungspersonal, die später unter anderem in Vernichtungslagern eingesetzt wurden….
    …Die erhalten gebliebenen Dokumente der Standesämter und des nach Kriegsende eingerichteten Standesamts des Internationalen Suchdienstes (ITS) belegen schriftlich 32.009 Sterbefälle. Jedoch muss beachtet werden, dass das lagereigene Standesamt Todesfälle nur bis zum 20. April 1945 dokumentierte. Viele Dokumente vernichtete die SS, auch dokumentierte sie nicht sämtliche Todesfälle und Morde, beispielsweise exekutierte die SS sowjetische Kriegsgefangene. Kurz vor der Befreiung kam es bei den Häftlingsmärschen aus dem Lager zu zahlreichen Toten, die ebenfalls nicht amtlich registriert wurden. Die heutige historische Forschung geht von etwa 41.500 Todesopfern aus.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Dachau

  4.  
    Zu denken geben sollte dieser Satz aus dem Adhocnews-Beitrag zum Abschiebeminister:
     
    „Zudem habe Bayern mit 148 Flüchtlingslagern das am weitesten ausgebaute Lagersystem, in dem 7636 Menschen untergebracht seien. Die Unterbringung sei absichtlich schlecht, um die Bereitschaft der Flüchtlinge zur Rückkehr in ihre Heimat zu fördern.“
     
    Es reicht den Bayern offenbar nicht, dass sie unter Hitler das KZ-System zur Serienreife entwickelt und dann für den Lizenzbau im Osten freigegeben haben, sie haben den Ehrgeiz auch noch im dritten Jahrtausend Landes- (oder gar Welt-?)meister im Lager(system)bau zu bleiben.
     
    PFUI, BAYERN!

  5. GROSSE EHRE FÃœR DEN HERRN INNENMINISTER:
     
    Jugendliche wählen Joachim Hermann zum Abschiebeminister 2011
     
    Wiesbaden | Im Rahmen eines Gala-Abends der Jugendlichen Ohne Grenzen wurde Joachim Hermann (CSU) soeben zum inhumansten Landesinnenminister gewählt. Den Negativpreis „Abschiebeminister 2011“ erhält der bayerische Innenminister unter anderem da er verstärkt in den Irak abschieben möchte. Am Freitag um 11 Uhr werden junge Flüchtlinge die Auszeichnung im Rahmen eines Termins bei der Innenministerkonferenz im Kurhaus Wiesbaden übergeben.
    Von: Jugendliche Ohne Grenzen <presse@jogspace.net>
    http://www.ad-hoc-news.de/bayerns-innenminister-herrmann-ist-der-neue–/de/News/22648793

  6. „Der Patriot ist stolz auf sein Land und ruht darin. Der Nationalist fürchtet andere Länder und schreit deshalb dauernd “Wir sind die Größten.”
    Noch eine Definition

  7. Noch was: nat. ist Rechtsaußen eine Angsthaltung. Ohne Scherz. Der Patriot ist stolz auf sein Land und ruht darin. Der Nationalist fürchtet andere Länder und schreit deshalb dauernd „Wir sind die Größten.“

  8. Genau das ist es, Herr/Frau mfb: Rechts von der CDU-CSU soll kein Platz bleiben für eine mehrheitsfähige, am Ende noch regierungsfähige Partei. Und links von der SPD auch nicht. Die CDU muss bis National reichen, die SPD bis Sozialistisch. Was weiter geht (Kommunistisch, Faschistisch), da ist die Scheidelinie. So sollte es klappen, in unseren Parlamenten nie wieder wirklich radikale Mehrheiten zu schmieden. 

  9. Nur noch mal zur Klarstellung:

    „Rechts  ist ein nicht zu leugnendes Phänomen einer Welt, in der Viele  empfinden , es gibt keine Lebenssicherheit mehr, nichts mehr was uns trägt, anything goes lässt Menschen auch fehlenden Halt empfinden.“

    Rechte sind also haltlose Angsthasen! .. Mit der Definition kann ich gut leben. 😉

    Jux beiseite .. die CD/SU sah sich schon immer als die „Volkspartei“ der Rechten. Sie versuchte stets den Spagat zwischen „Heimat“ auch für ganz Rechtsaussen und dem Anschein, mit braunem Gesocks nichts gemein zu haben. Die Filbinger und Homanns sind keine Ausrutscher.

  10. Mal zurück zum Ausgangsartikel: Ich sag das einmal als selbst eher Konservativer: Da geht ein Minister nicht hin, wenn da derartige Leute sich darstellen können. Sonst gleicht sein Besuch „Perlen vor die Säue werfen“.Gerade wenn man konservativ und rechts der Mitte steht, wenn man Werte und Worte wie Nation, Heimat etc. hoch hält, muss mir die Grenze ganz, ganz fest im Herzen stehen, wer mein Freund ist und wer meine Worte nur benutzt, um anderes zu erreichen. Konkret: Einigkeit, Recht und Freiheit kann man nur unter schwarzrotgold, nie unter schwarzweißrot singen.
    Ansonsten: Rechts  ist ein nicht zu leugnendes Phänomen einer Welt, in der Viele  empfinden , es gibt keine Lebenssicherheit mehr, nichts mehr was uns trägt, anything goes lässt Menschen auch fehlenden Halt empfinden. Rechte Antworten scheinen den zu geben: TeaParty, nationalreligiöse Kräfte in Israel (Aus deren Kreisen dann auch schon mal 1 Moschee angezündet wird, wie heute auf hagalil zu lesen), Wilders und sein Credo „Alles Böse kommt vom Moslem“, in Deutschland Sarrazins Genthese, in Dänemark eine Pia Kjaersgaard, die ihr Land als so eine Art großer Kleingarten mit hoher Hecke sieht, in dem der Türke nur mitgärtnern darf, wenn er es rotweiß tut…usw.
    All das wird man mögen oder als reaktionär abtun oder auch belächeln oder auch beweinen können, es ist so. Aber die Grenze zu dem, was trotz anything goes ein menschenverachtendes nogo ist, die sollte ein CSU Minister schon kennen. Und da im Text des Volkstrauertages (dessen Sinn sich mir nicht mehr ganz erschließt, aber das ist ein anderes Thema) auch von Trauer über die Opfer von Gewaltherrschaft, vom Gedenken an die, die auf Grund ihre Religion, Volkszugehörigkeit usw. verfolgt und ermordet wurden die Rede ist, kann ich mich nicht zu Leuten stellen an so einem Tag, die evtl. Täter sind. Wohlgemerkt: Kein Minister weiß, wer da wie im Publikum tickt. Aber wenn ich den Ausgangsartikel richtig verstehe, geht es hier um die offiziellen Zelebranten der Feierstunde, nicht ums Publikum.

    • Noch was Schönes von Nämlichem  – fällt mir doch dabei von Ungefähr ein Sprüchlein aus der Schule ein: „Wer nämlich und dämlich mit h schreibt, ist nämlich dämlich“ – ist dies verbürgte Zitat von ihm: „Rechts von uns darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben“, was ein gewisser Seehofer 2010 wiederholte, was demselben Nämlichen aber kein Anlass gewesen zu sein scheint, auf das Verbot einer 1987 im Herz des Bayerischen Löwen, in München, gegründeten ultrarechten Partei hinzuwirken.

  11. Hallo „ente“, hallo „efem“,
    vielleicht verfügen Sie ja noch über weitere  Zauberstückchen im Zylinder .
    Wie wärs beim nächsten mal mit Chinesisch, Farsi, Ketchua oder Hebräisch?
     
    Da Sie und Herr Robert ja ständig am googeln sind, bleibt meine Empfehlung, das „sapere aude“ beizubehalten, auch wenn es sich um Zitate von alten Chinesen, Hebräer, Indiandern usw. handelt.
     

  12. hi,hi Herr Karl:
    „Robert, denken Sie an das “sapere aude”
    Selbst ist der Mann im Denken und Reden und sucht nicht bei den alten Griechen Anleihen.“

    Gelungen!

    • Der Brave widerspricht sich laufend. Lach ihn deshalb bitte nicht aus, das ist unfair bei jemandem, der doch so überzeugt ist von sich und seinem ständig beteuerten guten Willen. Ein Blümelein aus seinem bunten Sträußchen ist zum Beispel dies weiter oben Stehende:

      Reaktionär: stimmt auch, ich könnte mir gut vorstellen, dass unser Staatsoberhaupt auch ein König sein könnte.

      Autoritätshörig: kann nicht stimmen

  13. Robert, denken Sie an das „sapere aude“
    Selbst ist der Mann im Denken und Reden und sucht nicht bei den alten Griechen Anleihen.
    Sie sehen ja, wie es heute um die Griechen steht.

  14. Robert, lass aus. Wie sagten schon die ollen Griechen vor etwa 2000 Jahren bei sowas?
    .
    Ρίπτης  μαργαρίτας εις χοίρους.

    • mfb, die Tierchen gehen leer aus, so sich an das Sprüchlein gehalten wird, hast Recht.

      Ãœbrigens: ist dir der Tippfehler nicht aufgefallen? Es muss natürlich Ρίπτεις heißen. Abgesehen davon ist das von mir etwas abgewandelte Zitat – das war eine kleine Falle, in die ein Gewisser denn auch prompt hineingetappt ist trotz seiner hier ständig hervorgekehrten zweifelhaften Büldung (genau das) mitnichten von einem „alten Griechen“, sondern, einer jüdischen Webseite ja wohl schuldig, natürlich von einem berühmten Juden und wurde lediglich auf griechisch überliefert. Der von mir deshalb erhoffte Widerspruch blieb aus :- ( , nur – der Adressat wirds mit Genugtuung konsumiert haben, denke ich.

      Manches lohnt sich einfach nicht, wenns nur dazu dient, geflissentlich vom Thema abzulenken.

      Thema ist die kaum zu glaubende Kumpanei zwischen  Angehörigen einer vom Internationalen Gerichtshof als kriminell eingestuften Organisation und jetzigen Staatsorganen. Anstatt dass da ein Aufschrei durchs Land geht, finden sich gleich Verteidiger und Relativierer, die in völliger Unkenntnis der Umstände von „Freiheit Andersdenkender“ schwafeln.

      Es gibt in dieser Demokratie keine Freiheit für Angehörige einer kriminellen Organisation, die sich immer noch zu ihr bekennen, öffentliche Trauertage zur Selbstdarstellung missbrauchen – und dass das dann auch noch von einem hochrangigen Vertreter einer sich christlich nennenden Partei nicht nur geduldet, sondern ihm durch seine persönliche Präsenz auch noch mehr Gewicht verliehen wird, ist ein Skandal.

      Einer Demokratie stünde es gut an, wenn so jemand seinen Hut zu nehmen hätte. Aber wir sind ja in Bayern, „wo man doch nicht ständig mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen kann“ (FJS)   

  15. Nachsatz für RS
     
    mir fehlt allerdings noch Ihre qualifizierte Antwort auf meine Einlassungen gegen Sie!

    Aber bitte ohne zusammen gegoogeltes, was ja hier schwer in Mode ist – vermutlich wegen des Vorliegens der von Kant beschriebenen Defekte, die am  „sapere aude“ hindern – und deshalb auch meinerseits entschuldigt sind.
     

  16. Robert Schlickewitz,
    ich hatte „efem“ geantwortet
    Haben Sie wirklich nicht den Verstand, das zu erkennen?

  17. sapere aude
    Wenn Sie sich, wie es Ihrer selbstgesetzten Devise doch entsprechen sollte, Ihres Verstandes voller Mut bedienen würden, dann müssten Sie doch erkennen, dass efem oben mit seiner Parallele zu Mathilde Ludendorff niemand anderen als Sie, Karl K., aufs Korn genommen hat.
    Wollen Sie sich denn dagegen nicht zur Wehr setzen, mit Mut und Verstand?

  18.  
    Werter Herr Schlickewitz,
     
    über Ihr Analyse- und Einfühlungsvermögen, das Sie wohl wieder mal aus meiner „ ganz spezifische Wortwahl“ herleiten, bin ich immer wieder beeindruckt.
     
    Auch in dieser Mutmaßung über die richtige Einordnung für die Gesinnung des Karl K. muss ich Sie enttäuschen: KTG war schon lange vor der Hype um seine Dissertation bei mir „unten durch“. Sowohl seine Bundeswehrreform, die lediglich den Zweck hat, den Verpflichtungen aus den Bündnisverträgen mit einer Söldnertruppe überall auf der Welt im Schlepptau der USA leichter nachkommen zu können wie auch die Entlassung ehrenhafter Soldaten und Beamter während der Kundus- und Gorch-Fock Affäre  haben mir gezeigt, dass dieser Mann ein Neocon ist. Und von denen hat seit Richard Pearl niemand mehr meinen Respekt!
     
    Es fällt Ihnen offenbar schwer, jemand anzugreifen, der das „sapere aude“ begriffen hat und so gar nicht in Ihr simples links-rechts-Schema des mainstreams passt.  Mir wäre es sehr recht, Sie würden sich in Zukunft darauf beschränken, mich anhand von Fakten zu kritisieren und nicht ständig irgendwelche Assoziationen, Mutmaßungen oder bösartigen Unterstellungen beibringen, die Sie in Ihrem zusammen gegoogeltem Wissen parat halten.
     
    Auch wenn Sie Ähnlichkeiten zu Aussagen von Marx, Jesus, Heidegger, Schmidt, Bismarck, Clausewitz, Steiner usw. erkennen, so seien Sie ganz gewiss, dass ich kein „Anhänger“ dieser Spezies bin oder einem dieser Menschen „auf den Leim“ gegangen bin.   Mein Vorbild und Lehrmeister ist und bleibt Kant. Sofern Sie für diesen Meister des eigenständigen Denkens auch ein Schächtelchen in Ihrem einfachen Weltbild haben, wäre ich für einen Hinweis dankbar. Nicht „Nach-Denken“ sondern „Selbst-Denken“ war Kants Motto! Und keine Angst vor Menschen wie Ihnen haben, die ständig versuchen, unliebsame Zeitgenossen mit Etikette zu bekleben versuchen. Aber das Problem haben wir schon seit der Christianisierung unseres Lands in unserer Geschichte immer wieder gehabt. Mal waren es Ketzer, mal Demagogen, mal Sozis, mal Kommunisten und nun sind’s die Rechten, wer und was immer das wohl sein mag.
     

  19. Danke, @efem,
    das passte hier wirklich rein. Mathildes ‚Welt‘ spiegelt sich in erschreckender Weise in so manchen haGalil-Kommentaren wider.
     
    Mathilde Friederike Karoline Ludendorff (* 4. Oktober 1877 in Wiesbaden; † 24. Juni 1966 in Tutzing; gebürtig Mathilde Spieß, verh. u. verw. v. Kemnitz, verh. u. gesch. Kleine) war eine deutsche Lehrerin, Ärztin und Schriftstellerin. Die zweite Ehefrau Erich Ludendorffs war eine bekannte Vertreterin der völkischen Bewegung und eine überzeugte Antisemitin. Sie begründete die völkische Bewegung der „Deutschen Gotterkenntnis“ und veröffentlichte zusammen mit ihrem Mann verschwörungstheoretisch orientierte Schriften, die ein politisches Wirken der – von ihr so bezeichneten und verstandenen – „Überstaatlichen Mächte[.]“ des Judentums, der Jesuiten und der Freimaurer behaupteten…
     
    …1949 wurde gegen Mathilde Ludendorff im Rahmen der Entnazifizierung ein Spruchkammerverfahren eröffnet, in dem sie sich von den Verbrechen des Dritten Reiches distanzierte. Um sich von Hitler abzugrenzen, behauptete sie, dass ihre Vorstellungen eine Moral beinhalteten, jedem Volk eine „völkische Identität“ zubilligten und das Prinzip der „Lebensheiligkeit“ vertreten: „Aller Menschen Dasein ist heilig.“ Sie sei nicht Antisemitin aus „Barbarei“. Auf über 80 Seiten ihrer Verteidigungsschrift legte sie dar, welche Haltung sich aus den religiösen Vorschriften der Juden gegenüber Nichtjuden ergäben und bekräftigte damit ihre völkische Einstellung. Sie sprach von den „entsetzlichen Verbrechen“ der Nationalsozialisten, bezeichnete die Nazis aber zugleich als von den „geheimen überstaatlichen Mächten“, insbesondere der katholischen Kirche, beeinflusst, die zugunsten universalistischer Konzeptionen gegen die eigenständigen Völker wirkten. Sie wurde nichtsdestoweniger als „Hauptschuldige“ beurteilt. In einem Revisionsverfahren der Spruchkammer-Entscheidung erreichte sie 1951 eine Abschwächung des Urteils zu einer „Schuldigen“. 1963 wurde dieses Urteil dann aufgehoben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mathilde_Ludendorff

  20. @Karl K.
    Dann, Ihre Ausdrucksweise und Ihre ganz spezifische Wortwahl legen es nahe, sind Sie also auch einer jener Zeitgenossen, die dem Blender, Bluffer und Lügenhansel „Gutty“ auf den Leim gegangen sind (?).

  21. Haben die Deutschen auch einen Gott, der all das befohlen hat?
    Ich dachte immer, Odin habe keine Gebote aufgestellt.

  22. Schön eingehäkelte Definition: „Nation (trotz aller Fehler, die Menschen meiner Muttersprache begingen oder begehen) “ !

  23. Windig hier.
    .   
    Die zehn Gebote
    des deutschen Volkes: 
    .
    1. Du sollst nur Gott allein fürchten, sonst nichts auf dieser Welt. 
    .
    2. Du sollst nicht leichthin Reden führen – Dein Wort sei Wahr – Dein Handschlag ein Eid. 
    .
    3. Du sollst die Tage wichtiger deutschvölkischer Geschehnisse festlich begehen und deren Urheber dankbar gedenken. 
    .
    4. Du sollst deine Altvorderen achten und lieben, ihre Eigenart nachtun, ihre Tugenden pflegen. 
    .
    5. Du sollst deinen Nacken steif halten, nicht wanken und weichen vom Rechte deines Volkes. 
    .
    6. Du sollst dich, dein Haus, deine Sippe reinhalten vor Fremdlingen und keine Gemeinbürgschaft halten mit ihnen. 
    .
    7. Du sollst keine fremdländischen Sitten und Gebräuche nachahmen, weder in Schrift, noch Sprache, noch in Taten. 
    .
    8. Du sollst stolz sein auf deine deutsche Abkunft und diese jederzeit betätigen zum Ruhme und zur Ehre deines Stammes. 
    .
    9. Du sollst nicht begehren nach Gut, Ehren und Auszeichnungen auf Kosten deutscher Eigenart und der Freiheit deines Volkes. 
    .
    10. Du sollst opferwillig und arbeitsfreudig sein zum Wohle deines angestammten Volkes, seiner Grösse und Unbezwinglichkeit.“
    .
    DEUTSCHE MAHNWORTE

    Sei Deutsch:
    Sei wahr –
    Sei zuverlässig –
    Sei stolz –
    Sei stark –
    Sei furchtlos –
    Sei beherrscht –
    Sei bewußt Deines Blutes –
    Sei Hilfe dem Edlen –
    Sei Vernichtung dem Bösen –
    Sei Herzeigen dem Volke – 
    Sei Feind seinen Feinden!
    .

    Quellen? Googeln.
     
     
    .

    • nene, efem,

      das können keine „Deutschen Mahnworte“ sein – da kommt weder Sex noch Saufen vor!
      Aber was will MAnn von einer „völkischen“ Emanze auch erwarten.
      Bezeichnend ist ihr Spruch von 1949 zu ihrer „Abgrenzung“ von den Nazis – sie sei nicht Antisemitin aus „Barbarei“.

      Auch da ist wohl jemand beim Hirnschmeissen von Treffern verschont geblieben.

  24.  
    Werter Herr Schlickewitz,
      
    wenn ich Ihr Verständnis von „Rechts“ mal verkürze, so sind „Rechte“ Ihrer Ansicht nach: konservativ, reaktionär,  autoritätshörig, populistisch, rückwärtsgewandt, demokratisch, lehnen eine emanzipatorischen Gesellschaftsveränderung ab und wollen die Werte und Normen einer traditionell-gesellschaftlichen Ordnung nicht grundlegend verändern.
     
    Nun versuch ich mal das Bild – dass Sie ja von mir haben, wie sie einleitend vermutlich in abschätziger Manier feststellten – in meiner Haltung und meinen privaten, beruflichen (als Lehrender) und politischem Leben wiederzufinden.
     
    Konservativ: stimmt, wenn dies Ordnung, Pünktlichkeit, Anstand, Fleiß, Respekt vor unserer gemeinsamen Rechtsordnung, Sparsamkeit, Disziplin, Freude am Leben, Dankbarkeit, Respekt vor anderen Menschen und Kulturen, Liebe zur Familie, Heimat und Nation (trotz aller Fehler, die Menschen meiner Muttersprache begingen oder begehen) beinhaltet; ansonsten soll jeder nach seiner Facon selig werden – sofern er nicht gewaltsam andere Menschen davon überzeugen möchte, dass sein politisches oder religiöses Glaubensbekenntnis das einzig wahre ist. Da steht mir „der alte Fritz“ geistig näher als der moderne George Bush et al.
     
    Reaktionär: stimmt auch, ich könnte mir gut vorstellen, dass unser Staatsoberhaupt auch ein König sein könnte.
     
    Autoritätshörig: kann nicht stimmen, da ich offen zu selbstständigem Denken neige und mein auch hier wiederholt dargelegter Wahlspruch das „sapere aude“ von Kant ist.
     
    Populistisch: wenn Sie damit basisdemokratische Elemente meinen, dass auch die Menschen eines Landes zu wichtigen Ereignissen direkt befragt werden sollten – siehe Schweiz – gern; ist m. E. ein ergänzendes und wichtiges Korrektiv einer Demokratie.
     
    Rückwärtsgewandt: Zustimmung, wenn Sie damit mein Bestreben, das an Gutem zu bewahren, das in der Hektik des Alltags oder im Haifisch- und Kasino-Kapitalismus verlorenzugehen droht. Wenn rückwärtsgewandt auch meint, dass man gern Klassische oder Volks-Musik hört und Freude am Lesen von Goethe und Schiller oder an Gedichten von Uhland, Geibel, Fontane oder Heine hat, stimme ich dem auch zu.
     
    Ablehnung emanzipatorischer Änderungen: trifft gar nicht zu, da eine fehlende Anpassung an eine sich ändernde Welt den Untergang des Individuums bedeutet. Das heisst aber nicht, dass ich meine Töchter gehindert habe zu studieren oder meine Söhne gezwungen habe, zu häkeln (das hat einer aber doch in der Waldorf-Schule gelernt!) oder mit Barbie-Puppen zu spielen.
     
    Auch darin stimme ich Ihnen zu, dass ich überkommende Werte und Normen, sofern diese mit meinen übereinstimmen (siehe unter Konservativ) nicht ändern möchte.
     
    Da für Sie ein „Rechter“ in Ihren Träumen als der Bruder des absolut Bösen schlechthin erscheint gehe ich recht in der Annahme, dass Sie in und zu allem, was ich als meine Grundhaltung geschildert habe, eine gegensätzliche Meinung haben. Ansonsten würde mich der Verdacht beschleichen, dass sie mit Begriffen hantieren die sie aus irgendwelchen zeitgenössischen „Werken“ wie Wikipedia (die nur im naturwissenschaftlichen Teil ein „sehr gut“ verdient, ansonsten doch sehr eingeschränkt verwendbar ist) nur kopiert haben.
     
     
     

  25. können Sie mir mit wenigen Worten erklären, was für Sie ein “Rechter” ist?

    Mit wenigen Worten: Schauen Sie in einen Spiegel!

    Mit mehr Worten:
    Unter der politischen Rechten werden in der Gegenwart meist konservative oder reaktionäre (im Sinne von in einem autoritär-obrigkeitsstaatlichen Verständnis rückwärtsgewandten) Strömungen innerhalb des politischen Spektrums verstanden.
    Rechtsgerichtete Strömungen reichen von gesellschaftspolitisch konservativen Haltungen innerhalb des demokratischen Spektrums über rechtspopulistische Positionen bis hin zu verschiedenen Erscheinungsformen des antidemokratischen Rechtsextremismus, die ihre äußersten Extreme in Bewegungen wie dem Faschismus oder Nationalsozialismus finden.
    Auch wenn diese Strömungen mitunter weit voneinander entfernt sind, so eint sie allesamt die Ablehnung einer aktiv emanzipatorischen Gesellschaftsveränderung auf politischem Wege, wie sie von den verschiedenen Strömungen des linken Spektrums angestrebt wird. Politische Rechte wollen die traditionelle gesellschaftliche Ordnung sowie deren Werte und Normen nicht grundlegend verändern (konservative Rechte), in einen früheren Zustand zurücksetzen (reaktionäre Rechte) oder grundlegend erneuern (revolutionäre Rechte).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Rechte_%28Politik%29

  26. Werter Herr Schlickewitz,

    können Sie mir mit wenigen Worten erklären, was für Sie ein „Rechter“ ist?

  27.  
    Ich freue mich, dass der Bayerische Innenminister „die Eier“ hatte und trotz vorhersehbarer Reaktionen der „roten SA“ auf der Veranstaltung war.
    (Zitat: Karl K.)




    Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger
    „Die OdR gibt die Zeitschrift „Das Ritterkreuz“ heraus. Am 4. März 1999 untersagte der Bundesminister der Verteidigung, Rudolf Scharping, alle Kontakte zwischen Bundeswehr und der als revanchistisch eingestuften „Ordensgemeinschaft“, da die Gemeinschaft dem Rechtsradikalismus nahe stehe. Die Ordensgemeinschaft werde von Leuten geführt, „die sehr nahe am Rechtsradikalismus sind, zum Teil direkt drin“, so Scharping.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ritterkreuz_des_Eisernen_Kreuzes#Die_Ordensgemeinschaft_der_Ritterkreuztr.C3.A4ger_.28OdR.29
     
    Burschenschaft Danubia
    „Die Burschenschaft Danubia München ist eine pflichtschlagende Burschenschaft (Studentenverbindung) mit Sitz in München. Die Danubia ist Mitglied im Dachverband Deutsche Burschenschaft und gehörte vor dem ersten Weltkrieg bereits dessen Vorgängerorganisationen an. In der Öffentlichkeit wird sie häufig mit dem rechtsextremen Spektrum in Zusammenhang gebracht.“
    „Die Burschenschaft Danubia ist seit längerem wegen Kontakten zur Neuen Rechten umstritten. Im Juli 1961 wurde die als rechtsgerichtet geltende Gruppierung „Burschenschaftliche Gemeinschaft“ innerhalb der Deutschen Burschenschaft im Haus der Danubia gegründet.
    In den 70er Jahren waren einige Mitglieder der Danubia gleichzeitig in der NPD-Studentenorganisation „Nationaldemokratischer Hochschulbund“ (NHB) aktiv. Am 21. Juli 1977 überfielen 20 Neonazis unter Führung eines NPD-Funktionärs mehrere Studenten vor der Universität München, um der Burschenschaft einen Platz vor der Mensa zu sichern. Im Gerichtsverfahren 1979 kam heraus, dass die gewaltbereite Gruppe aus Regensburg auf Anforderung der Danubia als sogenannte Schutztruppe für einen Infostand anreiste. Die Zeitschrift Der Spiegel und mehrere Münchner Tageszeitungen berichteten über den Vorfall.
    1989 wurde der „Republikanische Hochschulverband“ (RHV), der Studentenverband der Partei Die Republikaner, ebenfalls im Haus der Danuben gegründet. 1998 erregte im Rahmen der Bogenhausener Gespräche ein Vortrag von Bernd Rabehl unter dem Titel „Dreißig Jahre nach 68 – Wege das geistige Vakuum in Deutschland zu überwinden“ bundesweites Aufsehen.“
    „Im Januar 2001 fand der flüchtige Christoph Schulte im Haus der Danubia Unterschlupf, nachdem er als Haupttäter bei einem ausländerfeindlichen Ãœberfall mit rechtsextremem Hintergrund einen Griechen schwer verletzt hatte. Ein Mitglied einer anderen Burschenschaft hatte ihn damals unmittelbar nach der Tat zum Haus der Danubia gefahren, von wo aus ihm die Flucht in die Niederlande gelang, nachdem es die Polizei am Folgetage versäumt hatte, diesen trotz persönlichen Vorsprechens unmittelbar in Gewahrsam zu nehmen. Er konnte sodann erst drei Wochen später von den Ermittlern in den Niederlanden aufgespürt werden. Auch ein Mitorganisator der Geburtstagsfeier, an deren Rande der Ãœbergriff stattfand, war zu diesem Zeitpunkt Mitglied der Danubia. Ein Verfahren gegen ihn wurde allerdings später mangels Beweises eingestellt. Die Burschenschaft Danubia bestreitet bis heute, in der betreffenden Nacht von der Schlägerei gewusst zu haben. Weder gegen die Burschenschaft selbst, noch gegen Einzelmitglieder wurde ein Ermittlungsverfahren angestrengt. Gegen anderslautende Berichte in den Medien ging die Burschenschaft Danubia bereits mehrfach juristisch vor und erhielt Recht; zuletzt in einem Verfahren gegen die Frankfurter Rundschau. Diese Vorgänge und die dadurch verursachten negativen Medienberichte im Jahr 2001 haben die Burschenschaft Danubia zu einer der bekanntesten Burschenschaften im deutschsprachigen Raum gemacht. Dieser Umstand hat ihr aber weder in ihrem Dachverband noch in Hinblick auf ihren Nachwuchs geschadet, obwohl die Aktivitas der Danubia 2001 erstmals auch im Bericht des bayerischen Verfassungsschutz erwähnt wurde. Bis einschließlich 2006 führte der bayerische Verfassungsschutz die Aktivitas der Danubia in seinen Berichten bei den sonstigen erwähnenswerten rechtsextremen Organisationen auf. Seit 2004 wurde auf eine ausführliche Darstellung verzichtet, weil rechtsextremistische Aktivitäten „nicht feststellbar waren“, obwohl sie aufgrund der „nach wie vor bestehenden Nähe zum Rechtsextremismus“ weiterhin unter Beobachtung des Landesamts stand.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Burschenschaft_Danubia_M%C3%BCnchen
     
    Josef „Sepp“ Dietrich
    „Josef „Sepp“ Dietrich (* 28. Mai 1892 in Hawangen, Landkreis Unterallgäu; † 21. April 1966 in Ludwigsburg) war Befehlshaber der Leibwache Adolf Hitlers (Leibstandarte-SS Adolf Hitler) sowie SS-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS. Er wurde nach dem Krieg als Mitverantwortlicher für das Malmedy-Massaker und wegen seiner Rolle bei Morden in Zusammenhang mit dem sogenannten Röhm-Putsch zu Freiheitsstrafen verurteilt.“
    „Die zunächst nur als Wachsoldaten ausgebildeten SS-Männer wurden unter seiner Führung für Kriegsverbrechen und ihre Kriegsführung bekannt, die zu hohen Verlusten führte, aber auch enorme militärische Erfolge erbrachte. Dietrich wurde mehrfach ausgezeichnet. 1942 erhielt er von Hitler eine persönliche Dotation von 100.000 Reichsmark.“
    „Dietrich wurde 1946 im Malmedy-Prozess, in dem die Erschießung von über 70 amerikanischen Kriegsgefangenen durch eine Einheit der Waffen-SS verhandelt wurde, zu lebenslänglicher Haft verurteilt. 1955 wurde er im Rahmen eines Bewährungsverfahrens begnadigt und aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg entlassen, nachdem seine Strafe schon 1951 in 25-jährige Haft umgewandelt worden war.
    Seine Verbrechen im Zusammenhang mit dem Röhm-Putsch wurden 1957 vor dem Schwurgericht in München aufgerollt. Am 14. Mai 1957 wurde Dietrich wegen Beihilfe zum Totschlag zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt, von denen er sechs Monate von August 1958 bis Februar 1959 in der Justizvollzugsanstalt Landsberg verbüßte.
    Dietrich blieb zeitlebens ein überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus und engagierte sich in der Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS (HIAG). An seiner Beerdigung nahmen 7.000 Menschen teil, überwiegend aus den Reihen der Waffen-SS.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Dietrich
     
    Reinhard Günzel
    „1995 äußerte sich Günzel über seine Erwartungen an seine Untergebenen: „Ich erwarte von meiner Truppe Disziplin wie bei den Spartanern, den Römern oder bei der Waffen-SS“.

    In dem Buch Geheime Krieger, das er gemeinsam mit dem GSG-9-Gründer Ulrich Wegener und dem ehemaligen Wehrmachtsoffizier Wilhelm Walther verfasst hat, stellt der ehemalige KSK-Chef Günzel das Kommando Spezialkräfte (KSK) und seine Soldaten in die Tradition der Wehrmachts-Spezialdivision „Brandenburg“.“
    „Nach seiner Entlassung aus der Bundeswehr begann Günzel eine Vortragsreise. Die Vorträge konnten aufgrund heftiger Proteste teilweise nur unter Polizeischutz durchgeführt werden. So auch am 9. Dezember 2004 vor der Dresdner Burschenschaft Cheruscia. Das Thema lautete: Das Ethos des Offizierskorps am Beispiel der Affäre Hohmann/Günzel.
    Auch vor dem der Jungen Freiheit nahestehenden Institut für Staatspolitik hielt er den Vortrag über „das Ethos des Offiziers“, wo er Argumente gegen eine vermeintliche „Political Correctness“ formulierte. Günzel meinte damit die „vielen Tabus, die uns verbieten, historische Wahrheiten auszusprechen“ und den „Zwang, «der Singularität des Holocaust» unsere Reverenz zu erweisen“, sowie die „Verpflichtung, die im Nürnberger Prozess von den Siegermächten getroffenen Feststellungen auf alle Zeiten anzuerkennen“. Dahinter sieht er „Denkverbote“, die das „geistige Todesurteil für jede freie Gesellschaft“ seien. In seinem Vortrag beschwert er sich außerdem, dass „all das, was deutsche Soldaten zwischen 1939 und 1945 an Mut, Tapferkeit und Opferbereitschaft vollbracht haben, mit Hingabe in den Schmutz gezogen wird“
    Er beklagte sich dagegen über fehlenden Korpsgeist in der Bundeswehr sowie in den Kaderschmieden für den Führungsnachwuchs und stellte diesen Mangel im Gegensatz zum Zentralrat der Juden: Dieser habe einem „richtigen Verbrecher“ – gemeint ist der Journalist Michel Friedman (bezogen auf dessen Affäre um Prostitution und Kokain) – verziehen. Auch beklagte er sich über mangelnden Trost seitens seiner Kameraden und Vorgesetzten: Wenn er „eine alte Frau im Vollrausch überfahren hätte, so wäre mir sicherlich kameradschaftliche Zuwendung zuteil geworden“.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_G%C3%BCnzel
     
    Kameradenkreis der Gebirgstruppe
    http://www.kamkreis-gebirgstruppe.de/
     
    „Gebirgstruppen der Wehrmacht begingen Kriegsverbrechen auf mehreren Kriegsschauplätzen, besonders in Italien und Griechenland. Auch für sie galt Hitlers Befehl vom 16. Dezember 1942:

    „[…] Wenn dieser Kampf gegen die Banden sowohl im Osten wie auf dem Balkan nicht mit den allerbrutalsten Mitteln geführt wird, so reichen in absehbarer Zeit die verfügbaren Kräfte nicht mehr aus, um dieser Pest Herr zu werden. Die Truppe ist daher berechtigt und verpflichtet, in diesem Kampf ohne Einschränkungen auch gegen Frauen und Kinder jedes Mittel anzuwenden, wenn es nur zum Erfolg führt…“

    Beispiele 
    Anfang Juli 1943 wurde die 1. Gebirgs-Division nach Westgriechenland in den Epirus verlegt. Die Erfolge der ELAS im Partisanenkampf hatten eine Verstärkung der deutschen Besatzungstruppen notwendig gemacht, und als Antwort darauf sollte der militärische Druck intensiviert werden.
    In dem westgriechischen Dorf Komeno töteten Soldaten der Division am 16. August 1943 317 Einwohner, weil sich Widerstandskämpfer aus dem Ort mit Nahrungsmitteln versorgt hatten. Allein in den drei Monaten zwischen Anfang Juli und Anfang Oktober 1943 zerstörte man etwa 207 Ortschaften mit 4.500 Häusern und tötete über 2.000 Griechen und Albaner, darunter Frauen, Alte und Kinder. Ein Indiz dafür, dass es höchst selten zu Gefechten mit Partisanen kam, ist die Tatsache, dass „nur“ 23 Gebirgsjäger in diesem Zeitraum gefallen sind.
    Soldaten der Division erschossen beim Massaker auf Kefalonia zwischen dem 21. und 24. September 1943 etwa 2.500 italienische Soldaten und fast alle Offiziere, wobei der Großteil davon nach Ende der Kampfhandlungen exekutiert wurde. Diese Angehörigen der italienischen Division „Acqui“ hatten sich auf den griechischen Inseln Kefalonia und Korfu kurz zuvor den Deutschen ergeben. Diese Massenerschießung erfolgte aufgrund von Befehlen des Oberkommandos der Wehrmacht und stellte einen klaren Verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht dar. Dies war eines der schwersten Kriegsverbrechen in unmittelbarer Täterschaft von Wehrmachtseinheiten.
    Darüber hinaus unterstützten Gebirgstruppen die Geheime Feldpolizei bei der Deportation der jüdischen Bevölkerung in Griechenland.
    Soldaten der 1. Kompanie des Gebirgs-Pionier-Bataillons 818 erschossen im toskanischen Falzano bei Cortona drei Männer und eine 74-jährige Frau als Vergeltung für den Tod von zwei deutschen Soldaten, die am 26. Juni 1944 im Gefecht mit italienischen Partisanen gefallen waren. Am Tag darauf töteten die Gebirgssoldaten zehn weitere Zivilisten mit Dynamit und Maschinengewehren.“
    „Juristische Aufarbeitung 
    Die Strafverfolgung oblag unmittelbar nach Kriegsende den Alliierten. General der Gebirgstruppe Ludwig Kübler wurde 1947 in Jugoslawien wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Westalliierten gingen behutsamer mit deutschen Kriegsverbrechern um: der General der Gebirgstruppe Hubert Lanz wurde von einem US-amerikanischen Militärgericht wegen des Massakers auf Kefalonia im Prozess Generäle in Südosteuropa als Kriegsverbrecher zu 12 Jahren Haft verurteilt, allerdings bereits 1951 aus der Haft entlassen. In Deutschland bestand im Hinblick auf die Wiederbewaffnung wenig Bedarf nach einer systematischen strafrechtlichen Aufarbeitung der Wehrmachtsverbrechen. Ermittlungen gegen Angehörige der Gebirgstruppe wurden oft frühzeitig eingestellt, weil über den „Kameradenkreis der Gebirgstruppe“ Entlastungszeugen gefunden werden konnten. Auch in Italien war man in den ersten Nachkriegsjahrzehnten aus ähnlichen Gründen wie in Deutschland nicht nachhaltig an Strafverfolgung interessiert. Die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg und die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für NS-Verbrechen in Dortmund stellten z. B. die Ermittlungen gegen weitere Täter im Fall Kefalonia ein.
    Erst aufgrund neuerer zeitgeschichtlicher Forschungen wie denen von Jakob Knab und Hermann Frank Meyer und Ermittlungen italienischer Behörden kam wieder Bewegung in die strafrechtliche Aufarbeitung. Das Militärgericht in La Spezia verurteilte in den Jahren 2005 und 2006 wegen des Vorfalls in Falzano den Kompaniechef der Gebirgspioniere, Josef Scheungraber und zehn weitere deutsche Täter in Abwesenheit zu lebenslanger Haft. Lediglich Scheungraber wurde Ende 2008 auch in Deutschland vor Gericht gestellt und am 11. August 2009 zu lebenslanger Haft verurteilt. Die anderen zehn in Italien Verurteilten wurden in Deutschland bisher nicht belangt. Es liegen rund zweihundert Namen von Angehörigen der Gebirgstruppe der Wehrmacht vor, die Kriegsverbrechen begangen haben sollen. Häufiges Hindernis für eine gerichtliche Verurteilung ist, dass auch wenn die vorsätzlichen Tötungen nachweisbar sind, der zweifelsfreie Beweis des Vorliegens eines Mordmerkmals nicht gelingt. Eine Verurteilung wegen Mordes scheitert dann aus Mangel an Beweisen, eine wegen Totschlages wegen inzwischen eingetretener Verjährung.“
    „Die Gebirgstruppe der Waffen-SS 
    Ab 1941 wurden in der Waffen-SS folgende Gebirgs-Divisionen aufgestellt:

    6. SS-Gebirgs-Division „Nord“
    7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“
    13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar“
    21. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Skanderbeg“
    23. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Kama“
    24. Waffen-Gebirgs-(Karstjäger-)Division der SS

    Diese Großverbände sehr unterschiedlicher Qualität und Herkunft wurden überwiegend im Partisanenkrieg eingesetzt, wobei insbesondere die Division „Prinz Eugen“ durch ihre Brutalität und eine Vielzahl von Kriegsverbrechen auffiel.
    Einige Gebirgstruppenteile der SS unterstanden nicht diesen Divisionen, sondern wurden selbständig eingesetzt wie z. B. das SS-Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18 und die ihm detachierte Polizei-Gebirgs-Artillerie-Abteilung. Auch dieses Regiment war an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt, so. z. B. an der Deportation der Juden Athens.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gebirgstruppe_%28Deutschland%29
     
     

  28. Erstaunlich ist, dass Leute „mit Halsschmerzen“, wie man im „III.Reich“ zu spötteln pflegte, durchaus nicht für „ritterliches“ = großzügiges Verhalten gegenüber dem Gegner, sondern eher das genaue Gegenteil, nämlich das Abmurksen möglichst vieler Feinde, durch ein Stückchen Blech mit dem irreführenden Namen ‚Ritterkreuz‘ preisgünstig „belohnt“,
    .
    erstaunlich ist, dass sie sich immer noch einbilden, sie seien etwas anderes als nur ganz gewöhnliche Menschen, angeheuert und ausgebildet zum Töten von Menschen, in dem sie bzw. ihre Untergebenen allerdings handwerklich geschickter waren als andere bzw. das irgendwem auffiel, denn viele hätten im Sinne der Nazi-Militärmoral sich das Blechsken (kam meist aus Lüdenscheid, da sagt man so) ebenso „verdient“, bekamen es aber nicht.
    .
    Was Bundeswehr und Bundespolizei mal wieder kein Hindernis war, sich mit dieser „ehrenwerten Gesellschaft“ samt denkmäßig ähnlich verqueren schlechten (in ihren eigenen Augen guten) Deutschen zu präsentieren, anstatt sie keines Blickes zu würdigen bzw. sich als, wie immer gesagt, „DemokratInnen in Uniform“ zu benehmen. Schandhaft, scheußlich.
    .
    Ãœbrigens: auch manche andere ZeitgenossInnen sind es nicht wert, Notiz von ihnen zu nehmen geschweige denn mit ihnen zu reden.
    .
    Jedoch, da der Herbstwind seit der forcierten Aufdeckungsarbeit bei rechtsextremen Verstrickungen im Ländle mal wieder etwas kräftiger aus der reichsbraunen Ecke heult, wie etwa hier (Vorsicht, „thiazi“ = Neonaziseite, deshalb einigermaßen anonymisiert):
    .
    http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://174.122.234.116/showthread.php?t=187131

    ein klärendes Wort:
    .
    Für die Interessierten, die wissen möchten, wer Robert Andreasch wirklich ist, warum wohl er Braunen und Angebraunten ein Dorn im Auge ist:
    .
    „Robert Andreasch ist Soziologe und freier Journalist. Als Experte für rechte bzw. neo-faschistische Bewegungen recherchiert er seit Jahren im Milieu. Zahlreiche Medien im In- und Ausland veröffentlichen seine Recherchen und Beiträge, auch die Bundeszentrale für politische Bildung, der baden württembergische Landtag und das bayerische ‚Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus‘ greifen seine Arbeitsergebnisse auf.“
    .
    Er hat Vieles seiner Arbeiten veröffentlicht, auch in Buchform, z.T. mit anderen, z.B.:
    .
    „88 Fragen und Antworten zur NPD: Weltanschauung, Strategie und Auftreten einer Rechtspartei – und was Demokraten dagegen tun können“
    .
    „Autonome Nationalisten: Neonazismus in Bewegung: Neonazis in Bewegung“
    .
    Fazit: Männer wie Andreasch braucht das Land.

    • Ich würde die Verklärung von Robert Andreasch nicht zu weit treiben. Was denkst Du über diesen Satz, den er als Co-Autor mitzuverantworten hat:

      „Im Rahmen des »2. Sächsisch-Böhmischen Kulturtags« wollen die Teilnehmer eines angeblichen »Massakers« an Deutschen auf der Eduard-BeneÅ¡-Brücke am 31. Juli 1945 »gedenken« und sich Referate über die »Bombardierung Aussigs durch angloamerikanische Terrorbomber« anhören.“

      http://test.hagalil.com/2011/11/06/neonazis/

  29. Werter Herr Robert Andreasch!
     
    Mit Interesse habe ich Ihren Aufsatz gelesen. Nun kommen darin so viele  Begriffe wie „ultrarecht“, „völkisch“ „sehr nahe am Rechtsradikalismus“, „neonazistisch“, „Rechtsaußen“, „extrem rechten Szene“ vor, dass ich ein wenig verwirrt bin, ob sie ein Demokrat sind, der für die Freiheit Andersdenkender eintritt oder ob sie zu der Sorte Menschen gehören, die lediglich geiferndes Politmobbing im Stil des Stürmers betreiben.
     
    Sie sollten sich gelegentlich mal mit der ganzen Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigen um nicht in die gleiche modische Dummheit und Gemeinheit sehr vieler Zeitgenossen zu verfallen, aufgrund einer selektiven Wahrnehmung überall dort Assoziationen zum Nationalsozialismus zu „entdecken“, wo es einem in den Kram passt, um politische Gegner niederzumachen.
     
    @ haGalil
     
    Es gab und gibt nicht nur sich selbst hassende Juden wie Otto Weininger, die im Juden das Böse schlechthin verkörpert sahen, es gab und gibt auch Menschen, die in jedem deutschen Patrioten einen geistigen Nachfahren Hitlers sehen.
     
    Da in dem Beitrag nicht erwähnt ist, ob es sich hier um eine Veranstaltung von Antisemiten handelte bin ich verwundert, dass sie Hasspredigern Raum geben.
     
    Ich freue mich, dass der Bayerische Innenminister „die Eier“ hatte und trotz vorhersehbarer Reaktionen der „roten SA“ auf der Veranstaltung war.
     

  30. Es kann doch z.B. ein Innenminister auf fast jede Veranstaltung gehen, die er will.
     
    Eben nicht!
    Gerade ein bayerischer Innenminister muss besonders abwägen, wohin er geht, und wohin er lieber nicht geht.
    Darf ich daran erinnern, dass lange vor der Shoa, lange vor dem Holocaust Bayern die furchtbarste Judengeschichte aller deutscher Regionen aufwies.
    Hier zum Nachlesen:
    http://www.judenundbayern.de/02bayern-juedisches-lexikon.html
    http://test.hagalil.com/2009/06/17/sundheimer/
    http://test.hagalil.com/2010/03/01/strauss/
    http://test.hagalil.com/2009/06/29/joseph-maria-mayer/
     
    Als ob das nicht schon genug gewesen wäre:
    Wo entstand denn die Zentrale des Todes für Sinti und Roma, wo entstand die berüchtigte Zigeunerzentrale, jene Zentrale deren Wirken das Leben von Angehörigen der Minderheit in ganz Europa so furchtbar beeinflusste?
     
    Na, wo denn? In Rom, in London, in Marseille, in Madrid, in Warschau, in Leningrad? Oder gar in Wien oder Berlin?
     
    Nein, sie entstand in Bayern, in München und ihr so folgenreiches Treiben fand sogar noch die Absegnung und ehrenvolle Anerkennung durch den populären bayerischen Prinzregenten Luitpold. Diese Zigeunerzentrale brauchte von den Nazis später nur noch integriert zu werden und in Kürze waren alle Sinti verhaftet oder im Lager oder wurden sofort „erledigt“.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zigeunerzentrale
     
    Bedenken Sie ferner, wo denn das Dritte Reich entstanden ist:
    In Bayern. Erst nach sechs Jahren breitete sich die blauweiß-braune Ideologie auf den Rest Deutschlands aus.
     
    Außerdem hätte der bayerische Innenminister Herrmann allen Grund mit gutem und nicht mit schlechtem Beispiel voranzugehen. Nicht umsonst wies die Friedrich-Ebert-Stiftung in den Jahren 2006, 2008 sowie 2010 nach, dass es in keinem Bundesland mehr Antisemiten gab und gibt als in Bayern, dass die Anzahl der Verharmloser des NS in Bayern bundesweit Spitzenwerte erzielte und dass die Fremdenfeindlichkeit im Freistaat ebenfall im oberen Bereich lag.
    http://www.taz.de/!26476/
    http://www.migrantenkind.net/studie-in-bayern-rassismus-und-antisemitismus-am-grosten.html
    http://www.bayernspd-landtag.de/aktuell/details.cfm?ID=11150
    http://library.fes.de/pdf-files/do/07504.pdf
     
    Was meinen Sie, @Claudia Mi chael, was für einen ‚guten‘ Eindruck es auf eine derart vorbelastete Bevölkerung macht, wenn der eigene Innenminister an einer Veranstaltung teilnimmt, auf der regelmäßig ausgesuchte Nazis und verblendete Unbelehrbare so zahlreich vertreten sind?
     

  31. Seid ihr alle besoffen oder was? Mir scheint, der Rechts- und Hetzwahn ist ausgebrochen!
    Es kann doch z.B. ein Innenminister auf fast jede Veranstaltung gehen, die er will. Was er darüber denkt ist doch damit noch lange nicht klar. Im Gegenteil, denken kann man erst wenn man informiert ist!
    Schönen Sonntag  hiermit –

  32. Versäumnisse eines Innenministers
     
    Die bayerische Landeszentrale für politische Bildung klärt in Publikationen über Geschichte und Politik des Freistaates sowie über mehr oder weniger verwandte Gebiete, aber auch über deutsch-polnische Nachbarschaft, über Asien und Afika auf. Die Zentrale untersteht, ebenso wie letztendlich die ganze Kulturpolitik in Bayern, dem Innenminister, derzeit Joachim Herrmann.
     
    Das Programm der Landeszentrale für politische Bildung lohnt einen aufmerksamen Blick:
    http://192.68.214.70/blz/publikationen/katalog/index.aspx
     
    Wer Publikationen zur Geschichte der Juden in Bayern sucht, wird tatsächlich fündig, jedoch höchst unbefriedigend.
    Den Schwerpunkt bei den Veröffentlichungen zu Juden bestimmen, wie könnte es anders sein, Werke zum Dritten Reich. Ein einziger Band der Landeszentrale, inzwischen fast zwanzig Jahre alt, widmet sich den „Steinernen Zeugnissen jüdischen Lebens“ in (ganz) Bayern. Andere Bücher sind allgemein gefasst. Lediglich zum Bezirk Oberpfalz wird eine umfassende Judengeschichte angeboten.
    Eine „Geschichte der Juden in Bayern“ in einem Band fehlt – höchst bedauerlicherweise. 
    Ebenso fehlt ein modernes Werk, das sich der besonderen kulturellen Leistungen bayerischer Juden annimmt. (Die „Geschichte und Kultur der Juden in Bayern – Lebensläufe“ vom Haus der Bayerischen Geschichte ist inzwischen ein Vierteljahrhundert alt!)
     
    Schlimmer noch sieht es bei Sinti und Roma aus.
    Obwohl Innenminister Herrmann und seine Mannen immer wieder Kontakt zum Landesverband Bayern der Minderheit unterhalten, bietet die Landeszentrale nur ein einziges Büchlein zur insgesamt sechshundertjährigen bayerischen Sinti-und-Roma-Geschichte an, die Erinnerungen des Franz Rosenbach „Der Tod war mein ständiger Begleiter“, die sich auf das Ãœberleben im Nationalsozialismus beziehen.
    Eine „Geschichte der Sinti und Roma in Bayern“ in einem Band fehlt gleichfalls.
     
    Das Vorliegen einer Chronik zur bayerischen Sinti-und-Roma-Geschichte, die privat finanziert zustande kam,
    http://www.sintiromabayern.de/
    ignoriert das bayerische Innenministerium aus gutem Grunde. Denn darin fände es sich konfrontiert mit dem höchstnotpeinlichen Versagen von Politik, Klerus und Gesellschaft in Bayern, somit dem Versagen auch der bayerischen Staatspartei CSU.
     
    Dennoch, Herr Innenminister Herrmann, geben’s Ihren Damen und Herren beamteten Historiker möglichst bald den Auftrag! Lassen’s jeweils eine Geschichte der Juden in Bayern und eine der Sinti und Roma in Bayern verfassen! Holen’s Versäumtes jetzt nach!
    Denn bereits die nächste Wahl kann Sie auf die Oppositionsbank verbannen – und dann wär’s zu spät.
     
     
     

  33. Unser schönes München:


    1913 München wird die Lieblingsstadt des Kunstmalers Adolf Hitler,
    1918 ist das weißblaue „Isarathen“ Geburtsstadt der antisemitischen «Thulegesellschaft », 
    1919 entsteht in München die DAP, aus der 1920 die bekannte NSDAP hervorgeht,
    1921 gebiert die Stadt an der Isar die ockerfarbene SA (1921), die Schlägertruppe Röhms,
    1925 erblickt die schaurig-schwarze SS in München das Licht der Welt,
    1933 wird nahe München, genauer in Dachau, das dienstälteste KZ des Dritten Reiches eröffnet; es sollte bis 1945 ‚in Betrieb‘ sein. Hier wird unter anderem das Personal für Auschwitz und eine Reihe weiterer Todeslager geschult.
    1945 gründen ein paar Nichtnazis mit starkem Münchner Hintergrund in Würzburg die CSU,
    1983 entsteht mit den REP’s eine moderne rechtsextreme Partei in München,
    1987 gründen nicht minder rechtsextreme Zeitgenossen in der bayerischen Landeshauptstadt die DVU.
    2011 wohnt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, CSU, in München einer Veranstaltung rechtsextremen Charakters bei (und fast alle finden es in Ordnung).
     
    Unser schönes München!

  34. Im Publikum anwesend: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann…
     
    Nicht nur in Asylbewerber- und Migrantenkreisen, wegen seiner hetzerischen und intoleranzstrotzenden Reden, einer der bestgehassten Politiker Bayerns. Ein Mann, von dem mir einer, der ihn berufsbedingt paarmal treffen musste, berichtete, er habe noch nie einen Menschen von einer derartigen Gefühlskälte getroffen wie ihn.
     
    Wikipedia über J. Herrmann:
    ==============================================

    Überwachungsmaßnahmen 
    Während Herrmann sich im Amt des CSU-Fraktionsvorsitzenden strikt gegen ein Zuviel an Überwachungsmaßnahmen ausgesprochen hatte, änderte er als Innenminister seine Position grundlegend. Unter anderem befürwortete er ausdrücklich, dass die bayerischen Ermittler, im Vergleich zu ihren Kollegen in anderen Bundesländern, über erweiterte Befugnisse verfügen. Hierbei befürwortete er, neben der Online-Durchsuchung, nachdrücklich die Möglichkeit, legal in die Wohnungen von Terrorverdächtigen eindringen zu dürfen, um dort Programme zur Durchsuchung der Computer zu installieren. Aus Hermanns Sicht ist dies notwendig, um schwere Straftaten zu verhindern.
    Überwachung des Internets 
    Herrmann ist ein entschiedener Befürworter der Vorratsdatenspeicherung. Er nahm die Anschläge in Norwegen vom Juli 2011 erneut zum Anlass, um erneut deren Einführung und eine schärfere Überwachung des Internets durch Sicherheitsbehörden zu fordern, hierzu erklärte er unter anderem:
    „…Es gehört offensichtlich dazu, dass wir auch im Internet präventiv unterwegs sind, dass wir beobachten, wo gibt es radikale Einträge.“ Er forderte „diese Interneteinträge noch aufmerksamer verfolgen“ und erklärte im gleichen Zusammenhang bei Einzeltätern komme man „mit der Beobachtung der Kommunikation nicht weiter“. Hermmanns Forderung wurde in der Öffentlichkeit sowohl ob ihres Inhalts als auch ob dessen mangelnder logischer Konsistenz kritisiert.
    Bayerische Asylpolitik
    Mitte 2009 kam es innerhalb der CSU zu einem Grundsatzstreit zwischen Herrmann und der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer. Diese hatte vorgeschlagen, nach jahrelangen Verschärfungen des Verfahren die Lebensbedingungen für Asylbewerbern zu erleichtern. Hermann nahm Haderthauers Initiative nicht auf. Herrmann selbst wies die Behauptung Haderthauers zurück und bezeichnete deren Darstellung als „grundweg falsch“. Beide vertreten unterschiedliche Positionen zur Asyldurchführungsverordnung. Hermann lehnt die von Haderthauer geforderte Streichung der Formulierung, dass die Unterbringung der Betroffenen „deren Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“ soll, grundlegend ab.
    Bemühungen um ein Verbot von gewalthaltigen Spielen
    National und International wurden Herrmanns Ansichten zu sogenannten „Killerspielen“ wiederholt kontrovers diskutiert. So sprach Herrmann 2009 in einer offiziellen Mitteilung von „Tötungstrainingssoftware“ und forderte eine „Ächtung“ dieser Spiele, die aus seiner Sicht „in ihren schädlichen Auswirkungen (…) auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie“ stünden, „deren Verbot zurecht niemand in Frage“ stelle. Im September 2009 äußerte er im gleichen Zusammenhang, dass „Dinge, die virtuell am PC umgesetzt werden, irgendwann auch in der Realität umgesetzt werden.“ Im April 2010 bekräftigte Hermann seinen Vergleich. Wissenschaftliche Grundlagen für seine These führte er nicht an.
    Bayrisches Nichtraucherschutzgesetz 
    Im Januar 2008 trat das Bayrische Nichtraucherschutzgesetz in Kraft. Im März 2008 erklärte Herrmann, dass das Oktoberfest im Herbst 2008 nicht unter die Regelung fallen werde. Nach der Wahlniederlage der CSU bei der Landtagswahl in Bayern 2008 erklärte Herrmann: „Klar ist, dass wir beim Rauchverbot Fehler gemacht haben. […] „Das muss korrigiert werden.“ Nach dem Erfolg der Nichtraucher-Initiative in Bayern beim Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ erklärte Herrmann im Dezember 2009: „Dann muss das Volk in Bayern entscheiden, wie rigoros das Rauchverbot sein soll“.
    Burka-Verbot im öffentlichen Dienst
    Im April 2010 schlug Herrmann vor, das Tragen der Burka im öffentlichen Dienst zu verbieten.
    Verfassungswidriger Einsatz von Schadsoftware
    Am 8. Oktober 2011 veröffentlichte der Chaos Computer Club ihm zugespielte Binärdateien eines staatlichen Überwachungsprogramms. Deren Analyse ergab, dass die staatliche Schadsoftware die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts verletzt. Am 10. Oktober bestätigte Herrmann, dass die Software aus Bayern stammt und dort vom Landeskriminalamt eingesetzt wurde.
    Die Piratenpartei und die Humanistische Union erstatteten am 17. Oktober 2011 Strafanzeige gegen Herrmann und andere wegen Computersabotage. In der Folgewoche wies Hermann die Erkenntnisse des CCC erneut zurück. Er erklärte unter anderem: „Die Fachleute vom Landeskriminalamt sagen, die von ihnen eingesetzte Software konnte genau nur das, was der Richter angeordnet hat“. Die Tätigkeit des CCC kommentierte er wie folgt: „Der Chaos Computer Club heißt so, weil er genau dieses Selbstverständnis hat… Das kann kein Partner sein für eine Behörde, die für Recht und Sicherheit steht.“ Jegliche Abstimmung mit dem CCC in der Frage lehnte er ausdrücklich ab. Im gleichen Zusammenhang griff Hermann die, kurz zuvor in Berlin sehr erfolgreiche, Piratenpartei Deutschland an mit der er eine Zusammenarbeit ebenfalls ausschloss: „Die heißen so, weil sie die Produktpiraterie im Internet zum eigenen Programm erhoben haben.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Herrmann_%28CSU%29#Politische_Positionen
    ================================================
    Hier Bild- und Tondokumente zu ‚unserm‘ Herrn Innenminister:
     
    http://www.youtube.com/watch?v=OEwE2_hnvAg&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=932gNo9ku1w&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=4KWRpf84xcU&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=ffBuEM_iaFc&feature=related
     
    =================================================
     
    Hier Herbert Huber zu der unseriösen und unberechenbaren Zickzackpolitik der CSU und Herrmanns:
    http://www.gavagai.de/amigos/HHDA04R.htm
     
    ==================================================
     
    Und hier, nach all dem Negativen, doch noch ein Lichtblick:
     
    Privatleben 
    Herrmanns Sohn Jakob veröffentlichte als Rapper Jackpot über YouTube Rap-Lieder, in denen er unter anderem Gewalt, Schulschwänzen, sexuelle Ausschweifungen sowie übermäßigen Alkoholgenuss positiv thematisiert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Herrmann_%28CSU%29#Privatleben
    Jackpot – „Keiner fickt mit uns (feat. Sizou)“
    http://www.youtube.com/watch?v=ePhYKsX5lb4&feature=related
     

Kommentarfunktion ist geschlossen.