Israels Straßenschilder werden jüdisch

Israels Verkehrsminister Israel Katz will alle Straßenschilder zum „Judentum zu konvertieren“. Alle Städtenamen auf den dreisprachigen Straßenschildern sollen künftig nur gemäß ihrer hebräischen Aussprache wiedergegeben werden, auf Arabisch wie auf Englisch. So wird man künftig nicht mehr nach Jerusalem fahren oder (auf Arabisch) nach El Kuds, sondern nur noch nach Yerushalayim, auf Hebräisch und in arabischen wie lateinischen Lettern. Ceasarea wird zugunsten von Kesariya abgeschafft. Selbst das alte Nazareth soll von Israels Straßen verschwinden. Es heißt künftig in der englischen Zeile „Natsrat“…

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Die Deggendorfer Gnad: Historie und Nachwirkungen eines antisemitischen Dauer-Ärgernisses

Als der röm.-kath. Bischof der bayerischen Diözese Regensburg, Manfred Müller, mit Schreiben vom 15. März 1992 die mittlerweile weltweit umstrittene „Deggendorfer Gnad“, eine traditionelle, alljährlich vom 29. September an eine Woche gefeierte volkstümliche Wallfahrt „zu den heiligen Hostien“ in der im Volksmund so genannten „Grabkirche“, kirchenamtlich beendete, blieben laute Proteste seitens der Gläubigen, aber auch euphorische Freudenkundgebungen jener Persönlichkeiten aus, die Jahrzehnte gegen die Fortführung der Wallfahrt angekämpft hatten. Ein brummelnder Pfarrer Josef Pommer, ein paar Frömmler, die sich hinter vorgehaltener Hand äußerten, aber nicht aus ihrer Deckung herauswagten – mehr gab es nicht. Und die Gegner, mehrheitlich Geistliche oder Ex-Priester wie jener ausgesprungene Niederaltaicher Benediktiner Karl Krotzer, die intellektuell gegen die Gnad angetreten waren, Pfarrgemeinde- und Diözesanräte, Historiker und Journalisten hielten sich weise zurück: Provokationen sollten tunlichst vermieden werden – letztendlich hätte es nämlich zu jenem Phänomen kommen können, welches in der deutschen Gegenwart häufig zu beobachten ist: Dass die Schuld für immer wieder aufflammenden Judenhass in der deutschen Gesellschaft stets bei den Juden zu suchen sei! …

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EU will Nahostlösung erzwingen

EU-Chefdiplomat Javier Solana will eine Nahostlösung per UNO-Beschluss erzwingen. Den arabischen Staaten, Palästinensern und Israel solle eine Frist gesetzt werden, ihre Differenzen auszuräumen. Nach Ablauf der Frist, solle der UNO-Sicherheitsrat den Palästinensischen Staat proklamieren, Grenzen festlegen, die Flüchtlingsfrage, die Kontrolle über Jerusalem und Sicherheitsfragen bestimmen…

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Solidarität mit Muslimen

Am Montag dieser Woche besuchte ich, zusammen mit dem Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, dem Ägyptischen Botschafter Ramzi Ezzeldin Ramzi, dem Polizeipräsidenten Bernd Merbitz und dem sächsischen Justizminister Geert Mackenroth, Elwi Ali Okaz im Krankenhaus in Dresden..

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Jüdisches Bayern: „Zur Geschichte der Juden in München“ von Eduard Schöpflich (1926)


München, die Hauptstadt des Bundeslandes Bayern, weist eine bewegte und in Bezug auf ihre Minderheiten, traurige Geschichte auf. Zwar verstanden es die PR-Abteilungen der Stadt und des Landes durch geschickte Hervorhebung historischer und kultureller Glanzlichter sowie die Schaffung werbewirksamer Slogans („München leuchtet“, „Weltstadt mit Herz“, etc.) stets die dunklen Seiten der Vergangenheit zu überdecken oder gar zu verwischen, dennoch konnte niemals völlig verhindert werden, dass zumindest stückchenweise die unpopuläre Wahrheit immer wieder an die Oberfläche drang und noch dringt…

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