In schwieriger Mission. Als Botschafter in Bonn

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Yohanan Meroz wieder gelesen

Von Roland Kaufhold

Über das Buch eines Botschafters zu schreiben, könnte als eine dröge, fragwürdige Idee erscheinen. Hinzu kommt: Das Buch ist vor 37 Jahren, 1986, erschienen.

Verschiedene Umstände haben mich dazu veranlasst, das dennoch zu tun. Vor einigen Monaten erhielt ich das Buch von Peter Finkelgruen. Er bittet mich nun ab und zu, einige seiner Bücher mitzunehmen.

Ich hatte verschiedentlich von diesem Buch gehört, wusste um bestimmte politische Kontroversen, die hierin erörtert wurden. Zugleich war es mit einer Persönlichkeit verbunden, an die ich mich gerne erinnert: Horst Dahlhaus (1927-2007), „Mr. Israel“, unermüdlicher Brückenbauer nach Israel und früher DIG-Aktivist (DIG: Deutsch-Israelische Gesellschaft), hatte mir auch von diesem Buch erzählt.

Mit dem 34 Jahre älteren Horst Dahlhaus, FDPler und hierdurch auch Weggefährte Peter Finkelgruens, kirchlich gebundener langjähriger Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung, war ich über viele Jahre etwas verbunden. Wir trafen und gelegentlich in seinem Bonner Haus, schrieben beide ein Jahrzehnt lang, bis zu deren Ende im Jahr 2012, in der Zeitschrift TRIBÜNE. In einem Nachruf in der Jüdischen Allgemeinen durfte ich sein imposantes Wirken als früher Brückenbauer nach Israel erinnern.

Yohanan Meroz, 1920 in Berlin als Hans Renatus Marcuse geboren, war 1933 mit seiner Mutter nach Palästina emigriert. Nach einem Geschichtsstudium in Jerusalem und einer Tätigkeit bei der britischen Mandatsverwaltung arbeitete er seit 1950, also zwei Jahre nach der Staatsgründung Israels, für das Auswärtige Amt Israels. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen von Israel mit Deutschland befürwortete er.

Nach Tätigkeiten in Ankara und Washington arbeitete Meroz von 1959 bis 1963 als stellvertretender Leiter der Israel-Mission in Köln-Ehrenfeld. Die 1953 in Köln gegründete Israel-Mission – diese existierte bis 1965 in Köln – war der erste Kontakt, den Israel mit Deutschland hatte; ein seinerzeit heikles, in Israel heftig umstrittenes „realpolitisches“ Projekt. Die Israel-Mission befand sich anfangs in der Neu-Ehrenfelder Ottostraße auf dem Gelände des früheren, 1907 gegründeten Jüdischen Krankenhauses („Israelitisches Asyl“)  sowie anschließend und später u. a. in der Subbelrather Straße 15 in Ehrenfeld. Das historische Gebäude existiert heute nicht mehr. Glückliche Umstände ermöglichten es, dass auf dem Gelände des Israelitischen Asyls ab 1997 das heutige Wohlfahrtszentrum der Jüdischen Gemeinde Kölns entstehen konnte. Im Oktober 2013 wurde auf dem Gelände des Wohlfahrtszentrums ein Gedenkschild der Israel-Mission enthüllt.

Elf Jahre später, von 1974 bis 1981, arbeitete Meroz als israelischer Botschafter in Bonn. Hieraus erwuchs auch sein nachfolgend besprochenes Werk In schwieriger Mission (1986). Das Buch enthält ein Vorwort von Helmut Schmidt, was bemerkenswert ist, weil Schmidt wenige Jahre zuvor eine heftige, persönlich gefärbte Auseinandersetzung mit dem ehemaligen israelischen Präsidenten Menachem Begin geführt hatte, worauf im Buch mehrfach eingegangen wird. Schmidt hebt hierin hervor, dass es „uns Deutschen“ nach der Nazizeit nicht zustehe, „die Juden der Welt zur Versöhnung aufzurufen.“ Wohl aber „durften und dürfen wir um Versöhnung bitten.“ (S. 9)

Lesenswert ist Meroz Erinnerungen an seine vierjährige Tätigkeit an der „Israel-Mission“ in Köln. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland, die in Israel mit heftigsten innergesellschaftlichen Auseinandersetzungen verbunden war, wurde erst im Mai 1965 offiziell beschlossen (vgl. Ofer Boord 2003).

Die Israel-Mission war 1953 in Köln eröffnet worden, um insbesondere die „Entschädigungszahlungen“ sowie weitere wirtschaftliche Kooperationen Israels mit Deutschland zu regeln. Die Israel-Mission wurde vom Auswärtigen Amt Deutschlands in der Rubrik „Andere Vertretungen“ geführt, hatte jedoch faktisch einen diplomatischen Status (S. 19). Ihr Leiter war Dr. Felix Elizier Shinnar. 1959 wurde der 39-jährige Meroz zu Shinnars Stellvertreter ernannt. Anfangs war der Wunsch zur Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zu Israel von Konrad Adenauer ausgegangen. Als die Beziehungen Deutschlands zu den arabischen Staaten intensiver wurden ließ dieser Wunsch nach.

© Synagogen-Gemeinde Köln

Meroz erinnert Shinnar als einen „Autokrat, manchen würde sagen, ein Tyrann“ (S. 23) Seine Mitarbeiter hatten teils Angst vor dessen entschiedenem Wesen; diplomatische Umgangsformen waren ihm eher fremd. Er bewunderte Adenauer grenzenlos, Kontakte zur SPD waren Shinnar eher unwichtig. Meroz vermochte in diesen frühen vier Jahren in Köln erste Kontakte zu deutschen Politikern und Journalisten herzustellen, auf die er elf Jahre später mit Beginn seiner Diplomatentätigkeit in Bonn zurückzugreifen vermochte.

Im Buch beschreibt Meroz die Bedeutung von Auschwitz für seine eigene professionelle Tätigkeit als Diplomat in Deutschland. Auch wenn er auf die Fähigkeit angewiesen gewesen sei, eine emotionale Distanz auch zu Auschwitz bei seinem alltäglichen Handeln in Deutschland aufrecht zu erhalten, so könne Auschwitz doch „nie einer abgeschlossenen oder gar vergessenen Vergangenheit angehören. Es lebt in uns und wird uns im Weiterleben begleiten“, betont Meroz (S. 30f.) Auschwitz sei bei jeder Begegnung von Israelis mit Deutschen gegenwärtig, „auch wenn wir nicht davon sprechen“, hebt er in seinen 1986 erschienenen Erinnerungen hervor (S. 31).

Mehrfach erlebte er selbst bei DIG-Mitgliedern und bei sich philosemitisch inszenierenden Deutschen, darunter einem bekannten und wirkmächtigen Schriftsteller, den jähen Umschlag vom scheinbaren Philosemitismus hin zu verstörenden Vergleichen von israelischen Politikern mit den Nazis – eine politische und seelische Verleugnungsstrategie, die bis heute sowohl bei rechten (Kaufhold 2016) wie auch bei linken Deutschen anzutreffen ist. Von innerer „Aufarbeitung“ sollte man hierbei wirklich nicht sprechen. Er, so betont Meroz, habe diesem Schriftsteller daraufhin schriftlich in einem umfangreichen, begründenden Brief „jeden weiteren Kontakt“ aufgekündigt (S. 32).

Auch wenn er etwa beim Betreten des Zimmers eines ehemaligen Nazis, Parteigenossen oder SS-Mannes Ekel empfunden habe so habe er diese Gefühle dennoch aus professioneller Sicht in den Hintergrund gedrängt. Entscheidend für seine Tätigkeit in Deutschland sei für ihn die Frage gewesen, welche Interessen Israels habe. Deshalb habe er sehr darauf geachtet, nicht „durch emotionelle Schwäche das Interesse Israels zu beeinträchtigen.“ (S. 35)

Das Buch enthält zahlreiche lesenswerte Beschreibungen und Erinnerungen an das Deutschland der 1970er und frühen 1980er Jahre. Die SPD habe mehrheitlich immer eine entschieden proisraelische Position vertreten; bei den Liberalen und Konservativen sei die Position hingegen fragwürdiger und widersprüchlicher gewesen. Mehrfach hebt Meroz die Bedeutung von Herbert Wehner hervor. Vermutlich habe hierbei auch das Vorbild ehemaliger mutiger jüdischer Sozialdemokraten und Gewerkschaftler wie etwa Ludwig Rosenberg (Kaufhold 2019) eine Rolle gespielt. Sozialdemokraten hatten die Chance, sich erinnernd auf eine eigene jüdische Widerstandsposition zu beziehen, um so eine eigene, proisraelische Grundhaltung zu entwickeln.

Später und parallel hierzu entwickelten insbesondere Teile der SPD eine deutliche Sympathie für die PLO und Arafat, vielleicht auch, um ihre antisemitischen Anteile nicht länger unterdrücken zu müssen. Auf jeden Fall seien „Bejahung und Unterstützung palästinensischer, d.h. PLO-getragener Argumente in manchen Kreisen zum neuen Bekenntnis geworden“ (S. 39f.) Es ist unschwer zu erkennen, dass dieser seelische und politische „Bewältigungsversuch“ bis heute weiterhin fortwirkt, wie jede seriöse Theorie zum sekundären Antisemitismus belegt.

Die persönlichen Auseinandersetzungen zwischen Begin und Schmidt

Meroz schreibt in einem eigenen Kapitel über die „Rechte und Pflichten eines Missionschefs“: Die damalige innerdeutsche Diskussion über die Verjährung – ob also NS-Verbrechen nach einer gewissen Zeit verjähren können, was heutige NS-Prozesse gegen NS-Täter verunmöglicht hätte – wurde überlagert durch die heftige, persönliche Auseinandersetzung zwischen Helmut Schmidt und Menachem Begin im Jahr 1981. Meroz unterscheidet hierbei zwischen der gewählten Form und der „unberechtigten Angriffe auf die Person des deutschen Regierungschefs“ (S. 45). Letztere habe er, auch als israelischer Diplomat, in eigenen Kommentaren in deutschen Tageszeitungen zu entpersonalisieren versucht.

Meroz verteidigt auch das Recht des Staates Israel, auch etwa westlich des Jordan-Flusses zu siedeln. Wenn Grund und Boden ordnungsgemäß erworben worden sei, sei für ihn „das Siedlungsrecht als solches unumstritten.“ (S. 47)

Im Folgenden beschreibt Meroz seinen eigenen politischen Standpunkt. Er sei bewusst parteilos, auch wenn Deutsche ihn häufig der Arbeiterpartei zugeordnet hätten. Anfangs hatte er sich der linken Mapam-Arbeiterpartei angeschlossen, was vor allem seiner Bewunderung für die Kibbuzbewegung geschuldet war. Als Mapam sich zunehmend der Sowjetunion ideologisch anschloss verließ er die Partei – und blieb parteilos.

Er beklagt eine Geschichtslosigkeit sowohl bei der israelischen wie auch der deutschen Jugend und setzte sich deshalb nachdrücklich für eine Intensivierung des Jugendaustausches ein – was im Buch anhand zahlreicher Beispiele beschrieben wird. Diese persönlichen Begegnungen zwischen Israelis und Deutschen dürften sich wohl am stärksten positiv auf die „Aufarbeitung“ der Nazizeit ausgewirkt haben, sofern diesem abgestandenen Begriff überhaupt noch ein Sinn zukommt.

Die vorgebliche Zuneigung zu Israel und zu Juden

Ausführlich beschreibt Meroz auch ein Phänomen, das bis heute insbesondere bei gewissen „Linken“ anzutreffen ist: Die Betonung einer vorgeblichen Zuneigung zu Israel, die zugleich gekoppelt war mit dem inneren deutschen Zwang, ausgerechnet die israelische Tagespolitik mit Argusaugen zu beurteilen. Das Bedürfnis „nach Kompensation eines direkten oder indirekten Schuldgefühls“ (S. 64) sei hierbei offenkundig wirkmächtig – und ist es bis heute.

Dieses Bedürfnis gewisser Deutscher, die schwierige Lebensrealität in Israel in scharfer Form unter dem Mantel vorgeblicher „Fürsorge“ zu beurteilen, traf Meroz seinerzeit auch innerhalb der DIG an, vor allem in Gestalt eines winzigen, lärmend auftretenden Flügels der damaligen DIG:

„Unter den „kritischen“ Freunden Israels gab es solche, die es als Aufgabe, ja als Sendung ansahen, „Israel vor sich selbst zu retten““ (S. 64) konstatiert Meroz 1986. Wie unschwer zu erkennen ist hat sich bis heute hieran nichts geändert, weshalb jede politische Diskussion in Deutschland über Israel und vorgebliche linke „Rettungsbeteuerungen“ gleichermaßen ermüdend wie sinnlos sind. Auch 37 Jahre später hat sich hieran nichts geändert; nur der missionarische Eifer dürfte eher noch zugenommen haben.

Helmut Schmidt hingegen sei von solchen „linken“ Versuchungen immer innerlich gefeit gewesen und habe es nicht als seine vornehme Pflicht angesehen, als Deutscher insbesondere Israelis „Ratschläge zu erteilen“, versichert Meroz (S. 65). In Schmidts besagtem Vorwort zum Buch schlägt sich dies gleichfalls nieder.

Als Diplomat wählt Meroz im Buch teilweise einer sprachlich anstrengende, antiquiert anmutende Sprache, um solche Themen und Streitigkeiten zu beschreiben, was die Lesefreudigkeit eher schmälert. Beispielhaft hierfür sei dies zitiert: „Bei aller anwidernden Heuchelei einiger Kritiker glaube auch ich, daß wir nicht in allen umstrittenen Fällen das gehörige Maß an Umsicht in der Wahl unserer Freunde haben walten lassen. In Deutschland hat diese Thematik eine Bedeutung, die den Rahmen des praktischen Wertes und Nutzens überschreitet. Ich habe mich fast täglich mit ihr auseinandersetzen müssen, und die Wahl wurde nur allzu oft zur Qual.“ (S. 66) Dies sind Gedankensätze, die man sich als Leser eher ersparen möchte. Und doch sind sie dem Thema des Traumas, der Verbrechen geschuldet…

Lesenswert für ältere Leser sind seine Darstellungen zu F.-J. Strauß („ein Vollblut-Opportunist“), Helmut Schmidt („der hervorragende, vielleicht der einzige Staatsmann der westlichen Welt in den siebziger Jahren“, S. 89) und Willy Brandt, wie auch zu Walter Scheel und den Ober-Taktiker Genscher, auch vor dem Hintergrund des palästinensischen Terrorattentates bei den Olympischen Spielen 1972.

Eine „besonders herzliche Beziehung zu Israel“ habe Bundespräsident Gustav Heinemann gepflegt.

Der Mythos einer deutsch-jüdischen Symbiose

Weitere Themen des Buches sind seine Wahrnehmungen der DDR, von Bonn, die Situation der Juden in der Bundesrepublik sowie der langlebige Mythos einer „deutsch-jüdischen Symbiose“. Der Wunsch nach einer solchen Symbiose sei immer nur von jüdischer Seite ausgegangen, und er habe sich als eine „Einbahnstraße“ erwiesen (S. 137). In zahlreichen Vorträgen habe er immer wieder darauf hingewiesen, dass eine wirkliche Gleichberechtigung erst durch die Gründung des Staates Israel entstanden sei. Wirkliche deutsche Freunde habe er immer wieder darum gebeten, das melancholische Vokabular einer solchen Symbiose schlicht aus ihrem Wörterschatz zu streichen.  Gershom Scholem – dessen eindrucksvolle Familienchronik auf haGalil vorgestellt worden ist – habe immer wieder hierüber geschrieben; offenkundig vergeblich.

Ein von starken persönlichen Enttäuschungen geprägtes Kapitel behandelt sein Engagement bzw. seine Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). Als sich auch dort Mitte der 1970er Jahre eine winzige Gruppe von Linksintellektuellen für eine deutliche politische Akzentverschiebung hin zu einer vorrangigen Beschäftigung mit eher „antizionistisch“ orientierten kleinen israelischen Gruppierungen wie etwa den Matzpen einsetzte und diese lautstark einforderte – Hauptvertreter war hierbei ein früherer, kürzlich verstorbener befreundeter Kollege von mir – war Meroz derart empört hierüber, dass er eine Teilnahme an einer DIG-Jahrestagung (1976) absagte. Hiermit war die grundlegende Kontroverse eine öffentliche Angelegenheit. Ein Jahr später kam es zu einem Austritt dieser kleinen linken Gruppierung innerhalb der DIG.

Ich hielt, das möchte ich hinzufügen, die lockere Freundschaft zu meinem Bekannten, trotz der zunehmenden inhaltlichen Differenz zwischen uns, auch nach dessen Pensionierung und seinem Wegzug aus Köln aufrecht. Zu seinem 70.ten Geburtstag veröffentlichte ich gleich zwei Würdigungen.

Im historischen Rückblick amüsant zu lesen sind Meroz kritischen Darstellungen zu „Grünen und Alternativen“. Die Grünen waren erst nach dem Ende seiner Diplomatentätigkeit in Deutschland in den Bundestag (1983) eingezogen. Es bestehe eine „eindeutige Verbindung zwischen dem Niedergang des politischen Liberalismus in der Bundesrepublik und dem Aufstieg der Grünen“, konstatiert Meroz (S. 220). Auch nach ihrem Einzug in den Bundestag seien die Grünen „in Sachen Nahost (…) zu einem eindeutig – wenn auch nicht einheitlich – negativen Faktor geworden.“ (S. 221) Mit Amüsement mag man an das spätere Wirken der Grünen Protagonisten Joschka Fischer sowie Volker Beck (vgl. Kaufhold 2016) erinnern, die in den Jahren danach zu den wirkmächtigsten, kundigsten „Freunden“ Israels wurden. Volker Beck dürfte heute der wirkmächtigste, couragierteste und fachkundigste Vorsitzender sein, den die DIG  jemals gehabt hat.

Auffallend und sehr gelungen sind im Buch die persönlich gehaltenen Würdigungen insbesondere von Annemarie Renger sowie der großen Dame des politischen Liberalismus, Hildegard Hamm-Brücher.

2002 trat Hildegard Hamm-Brücher, die aus einer teiljüdischen Familie stammte und deren Oma sich dem Abtransport in das KZ Theresienstadt durch Suizid entzogen hatte, nach über 50-jährigem aktivem Engagements aus der FDP aus. Sie protestierte damit gegen die „andauernde, rechtspopulistische, antiisraelische und tendenziell Antisemitismus schürende Agitation“ des FDPlers und Fallschirmspringers Möllemann.

Insgesamt hat das 1986 erschienene Erinnerungsbuch auch 17 Jahre nach dem Tode (2006) des Diplomaten Yohanan Meroz weiterhin einen großen Wert.

Yohanan Meroz (1986): In schwieriger Mission. Als Botschafter in Bonn, Ullstein-Verlag, 253 S.

Literatur:

Ofer Boord (2001): Reparationszahlungen – „Wiedergutmachung“ – Die Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen. In: Kaufhold, R & T. Lieberz-Groß (Hg. 2001): Deutsch-israelische Begegnungen, psychosozial Nr. 83, Heft 1/2001, S. 55-66; haGalil 2010: https://www.hagalil.com/2010/07/reparationszahlungen/

Roland Kaufhold (2016): „Beck ist weg!, haGalil, 6.12.2016: https://www.hagalil.com/2016/12/beck-2/