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FEBRUAR 2004

Rubriken: [Deutschland] [Europa] [Israel/NahOst] [Religion] [Kalender]


[agenturmeldungen] [nahost-politik.de]
VIDEO - DEN TERRORISMUS ÜBERLEBEN!
[
deutsch-mpg 105MB] [deutsch-wmv 18MB]
DEN FRIEDEN ERSTREBEND! [
deutsch-rm 2MB] [arabisch-mpg 130MB]
Terror - die Saat des Hasses [deutsch-wmf 22MB / deutsch-rm 4MB]
[Diese Woche: Vorfälle in Israel und den Gebieten]

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The Geneva Accords:
Settlers in Palestine
In this commentary on the Geneva Accords, B. Michael, columnist for the Israeli newspaper Yedioth Aharonoth, discusses in depth the issue of settlements and proposes creative solutions to what he considers to be a shortcoming of the Geneva Accords: the consent to absorb settlers who are willing to reside permanently in the future Palestinian state, while granting them all of the rights associated with the status of residency...

Nachdem gestern ein "sehr grosser Anschlag" in Tel Aviv verhindert werden konnte, werden die Sicherheitsmaßnahmen für die kommenden Feiertage ausgebaut. Die Bevölkerung ist zu gesteigerter Wachsamkeit aufgerufen.

Machtkampf in Gaza: Halil al-Zaben, Medienberater und Arafats persönlicher Sekretär wurde Montag abend beim Verlassen seines Büros in Gaza von unbekannten Attentätern erschossen. Al Zaben, der auch Herausgeber einer palästinensischen Wochenzeitschrift ist, die über palästinensische Themen und auch Menschenrechte berichtet, stand Arafat seit den 60er Jahren nahe und kam mit dem PA Vorsitzenden 1994 nach dem Osloabkommen nach Gaza.

Eine Umfrage zeigt:
Die Rechte wird schwächer, die Linke stärker
Es zeigt sich, dass Ran Cohen und Jossi Beilin, die um den Vorsitz der neuen, linken Partei "Jachad" kandidieren, etwas haben, um das es sich zu kämpfen lohnt...

Jetzt, wo es zu spät ist:
Von Zäunen, Boykotten und Internationalen Gerichtshöfen
Der Zaun ist eine gute Idee, um Terroristen und Infiltration abzuwehren. Das Bombenattentat vom Sonntag im Bus in Jerualem zeigt einmal wieder, warum wir einen Zaun brauchen. Aber warum fällt es uns so schwer, ihn richtig hinzukriegen?...

Interview mit Yosef (Tommy) Lapid:
Ohne Zaun kommt der Terror
Was die Demonstrationen in Den Haag angeht: Wir haben unsere Lektion (bei der Anti-Rassismuskonferenz) in Durban gelernt, wo pro-palästinensische Gruppierungen die Strasse übernommen hatten...

Kampf gegen die Mauern:
Das Ghetto im Innern

Die Botschaft für den israelischen Zuschauer und Zuhörer war eindeutig: dies war ein großer israelischer Sieg. Der ganzen Welt wurde klar, dass wir in dieser Geschichte die Opfer und die Palästinenser die Terroristen sind...

Medienspektakel wegen Den Haag:
Gerade weil alle gegen uns sind

Wir alle sind Chaim Herzog, der den UN-Beschluss verurteilt, Zionismus sei Rassismus. Wir alle sind Ben-Gurion, der sagt, unser Schicksal sei nicht davon abhängig, was die Goim sagen, sondern was wir, die Juden, tun...

Eine palästinensische Meinung:

Mr. Sharon, tear this wall down!
The Palestinian presentation at The International Court of Justice in The Hague is the first move in a tense game of international chess...

The Security-Fence and The Hague Court:
A question of legality

an interview with Michael Tarazi
Israel’s view is that no law applies to it. It has never abided by international law...

The Security-Fence and The Hague Court:
Of fences, boycotts and international courts

The Palestinians bear legal and moral responsibility for what has happened...

The Security-Fence and The Hague Court:
If there is no fence, there is terror

an interview with Yosef (Tommy) Lapid
In principle we have the right to put the fence wherever our lives are in danger...

Selbstwahrnehmung als Opfer:
Der falsche Weg nach Westen
Israel mauert sich derzeit selbst ein. Das zeugt von einer fatalen Ghettomentalität. Nur wenn wir dieses Denken überwinden, hat der Frieden im Nahen Osten eine Chance...

Entscheidung des Obersten Gerichts:
Steuervorteile für gleichgeschlechtliche Paare in Israel
Homosexuelle Paare in Israel werden zukünftig weitere Steuererleichterungen genießen, darunter Vergünstigungen beim gemeinsamen Erwerb von Wohnungen. Der Urteilsspruch des Obersten Gerichts in Jerusalem folgte auf einen Einspruch Adir Steiners aus Tel Aviv...

If Israel negotiates with Syria:
Renewing the Syrian track
From experience in the different stages of the peace process, it has been clearly shown that moving ahead on one track and leaving the other behind always creates instability and motives for obstruction...

If Israel negotiates with Syria:
As much as the traffic can bear
The Palestinians were apparently not aware of our negotiations with Syria during Netanyahu's time...

Middle East:
Teens Seek to End Conflict

Regional and world disputes took on a new tone this week, as more than 300 Israeli and Palestinian teenagers stepped into each other's shoes for a simulated UN conference in Israel. Israel is the only nation to hold a simulated conference that includes a committee to mediate Israeli-Palestinian issues. While focusing on conflict resolution, in this committee, students represent their own points of view, instead of role-playing...

Vier Busse mit einem besonderen Schutzmechanismus gegen Selbstmordattentäter wurden am Montag in Jerusalem vorgestellt. Ein weiterer fünfter soll demnächst auf den Straßen der Hauptstadt eingesetzt werden. Der Schutzmechanismus besteht aus einem Drehkreuz an der vorderen Tür des Busses, Sprengstoffdetektoren und Schutzbarrieren für den Fahrer und die Passagiere. Die hintere Bustür kann nur noch zum Aussteigen geöffnet werden.

Atom-Spion soll laufend überwacht werden:
Israel fürchtet Vanunu
Die israelische Regierung betrachtet die für den 21. April geplante Freilassung des Anti-Atom-Aktivisten Mordechai Vanunu mit großem Unbehagen...

Die Anhörung in Den Haag zum israelischen Sicherheitszaun ging am Mittwoch zu Ende
. Während die Palästinenser ihre Überzeugung äußerten, im Gerichtssaal gewonnen zu haben, waren die Israelis zuversichtlich, sich im Ringen um die öffentliche Meinung auf der Straße durchgesetzt zu haben. Die Abgabe der nichtbindenden Stellungnahme durch das Gericht kann noch mehrere Monate dauern.


Wenn nicht er, wer dann?
Ein chronischer Zuspätkommer

Die derzeitigen Diskussionen zur Trennungsanlage und ihrem Verlauf sind nur ein Aspekt der Kontroversen die immer wieder die mangelhafte Navigation im Staate Israel deutlich machen. Als säße keiner am Steuer, so schlittert der Staat ziellos umher...

Ein Israeli wurde erschossen, zwei weitere verletzt, als zwei palästinensische Terroristen am Donnerstagmorgen am Haupteingang zum gemeinsamen israelisch-palästinensischen Erez-Industriegebiet am Gazastreifen das Feuer eröffneten.

Deutliche Worte:
"Ihr wollt alles, zum Schluss werdet Ihr bewirken, dass wir gar nichts mehr haben"

Sharon trifft auf erbitterten Widerstand und reagiert mit klaren Worten...

Oppositionsführer Peres erklärte, Israel habe kein moralisches Recht mehr auf die umstrittenen Gebiete von Judäa, Samarias und Gaza. Israel müsse jeden Quadratmeter davon aufgeben, wenn es Frieden erreichen wolle. „Wenn man 10% des Landes behält, bleiben 100% des Konflikts”, so Peres in Washington nach einem privaten Treffen mit der Nationalen US-Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice. „Es ist keine politische Entscheidung, es ist eine moralische”, fuhr Peres fort. Wenn Israel nicht bald handle, werde es zu einer Katastrophe kommen.

Anhörung in Den Haag:
Mit Hochglanzbroschüren über den Terror im Gepäck
Der Internationale Gerichtshof und das Gutachten über den Trennungszaun zwischen Israel und den Palästinensergebieten...

Die Route des Sicherheitszaunes wurde auf 640 km verkürzt, 80 km weniger als die Regierung letzten Oktober bewilligte. Von der Gesamtlänge werden nur 5%, was seinem Abschnitt von 37 km entspricht, aus einer Betonmauer bestehen, um dichtbevölkerte Stadtgebiete zu schützen. Nach Angaben der Tageszeitung Haaretz werden 29 km dieses Mauerabschnittes in der Umgebung Jerusalems verlaufen.

Debatte um eine Konferenz in Beirut:
Dialog mit der Hisbullah?

In Beirut fand vom 17.-19.2. eine Konferenz mit dem Titel „Die islamische Welt und Europa: Vom Dialog zum Verständnis“ statt. Eingeladen hatten das Deutsche Orient-Institut, die Friedrich-Ebert-Stiftung u.a.. Die Tagung fand statt auf Initiative eines Thinktanks der libanesischen Hisbullah...

Der frühere PA-Sicherheitsminister Muhammed Dahlan bezeichnete den vom israelischen Premier Scharon vorgeschlagenen einseitigen Abzug aus dem Gazastreifen als den wichtigsten palästinensischen Sieg der Intifada, der Israel keinen politischen Nutzen bringen werde.

Kann das Genfer Abkommen für beide Nationen die Erlösung sein?
Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit

Das Genfer Dokument, das von inoffiziellen Vertretern Israels und Palästinas unterzeichnet wurde, schien für viele Bewohner der beiden Nationen so etwas wie das Flimmern eines kleinen Lichtes zu sein, in einer finsteren Realität, in der sie nun schon seit über drei Jahren leben...

THE GENEVA ACCORDS SERIES / VI

A Flicker of Light in the Dark, the Geneva Document:
Will It Be the Salvation of Both Nations?

Palestinian journalist and writer M. Daraghmeh discusses the Geneva Accords while stressing its “balanced content” that will constitute the main framework for a future settlement to the Israeli-Palestinian conflict. Although the document entails painful concessions by both parties, the Accords carry “an equilibrium that provides it with an opportunity to be accepted by both nations.”

Die Polizei schloss am Sonntag das Maxim-Restaurant in Haifa, nachdem eine Polizeibeamtin mit einem nachgemachten Sprengstoffgürtel am Körper das Restaurant betreten konnte, obwohl sie am Eingang kontrolliert worden war. Im selben Restaurant hatte am 04. Oktober letzten Jahres eine Selbstmordattentäterin 21 Menschen getötet. Die Schließungsanordnung gilt für 30 Tage.

Yossi Beilin:
The Wrong Exit from Gaza

It is hard not to see that unilateral disengagement leaves Israel at best with what a full-fledged agreement would leave Israel at worst...

Hisballah und Syrien kooperieren:
Judenhaß im Vorabendprogramm

"Wasser, Wasser", röchelt der Gefesselte im Hintergrund, während ein Rabbiner mit verfilzten Stirnlocken verkündet: "Dies ist ein heiliges talmudisches Ritual."...

Palästinensische Terrororganisationen haben versucht, Flugzeuge, die den Ben-Gurion-Flughafen ansteuerten oder von ihm abhoben abzuschießen. Dies berichteten israelische Sicherheitsquellen. Neun solcher Versuche konnten bisher vereitelte werden. Teile des israelischen Sicherheitszaunes sollen u.a. den Flughafen von Osten her schützen und Abschussversuche mit Schulter-Raketen verhindern.

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US-Polls:
A Silent Majority for Peace
By discussing the result of a recent poll conducted among the American Jewish Community between January 12 - 15 2004, D. DeLee, President and CEO of Americans for Peace Now, challenges commonly accepted ideas about this community’s attitude regarding a more active and evenhanded engagement by the U.S. in trying to broker an end to the Israeli-Palestinian conflict...

Wenn Israel mit Syrien verhandeln würde:
Wenig zu verlieren

Israels Verhandlungserfahrung mit Syrien und der PLO begann vor etwa 13 Jahren in Madrid. Seitdem bestehen die taktischen Schlüsselfragen darin, ob man mit diesen beiden Akteuren gleichzeitig oder nacheinander verhandeln soll, und wenn nacheinander, mit wem zuerst...

Die Trennungsmauer bei Abu Dis:
Die Mauer der Verletzten
Dutzende Male habe ich Israel schon besucht, doch die Studienreise mit dem Israel Policy Forum in diesem Monat, mit einer Gruppe von Aktivisten aus Seattle, erwies sich für mich als bestürzender, als alles Bisherige in der Vergangenheit...

Zauberlösung für das Übel des Terrorismus?
"Trennzaun" oder "Apartheids-Mauer"
Für die Israelis ist es ein "Trennzaun", für die Palästinenser eine "Apartheids-Mauer". Für die Israelis scheint es ideal, für die Palästinenser eine existenzielle Bedrohung...

Anhörung in Den Haag:
Auch der Internationale Gerichtshof sitzt auf der Anklagebank

Ein Rechtsgutachten des IGH ist, anders als ein Urteilsspruch derselben Körperschaft, nicht bindend. Es liegt an der Generalversammlung darüber zu entscheiden, was mit dem Rechtsgutachten geschehen soll...


"Jerusalemer Umschlag", kurz vor der Vollendung:
Ein Schlag gegen die Mauer
Bald wird das Tor verschlossen sein. Auch dieses. Eine riesige Platte wird mit der anderen verbunden, wie Legoblöcke. Und der Beton wird alles absperren. Hier gibt es keine Debatte...

Nach der Gaza-Erklärung von Premier Sharon:
Frühstück mit einem israelischen Freund

Es begann mit der Email eines israelischen Freundes, der wissen wollte, was ich von Ariel Sharons Plan zum einseitigen Rückzug aus dem Gazastreifen, halte...

Anschlag in Jerusalem:
Wenn Israelis weinen
Der Terror hat den Abstand zwischen Kitsch und Tod verkürzt. Mitarbeiter der Zaka beschlossen, einen Bus, der bei einem Terror-Anschlag in Jerusalem zerstört wurde, nach Den Haag zu bringen...

In den Tagen der Verhandlung über Israels Grenzmauer:
"Sie sitzen zu Gericht und ich beerdige meinen Ehemann"
Aufruf von Fanny Haim, Witwe des Terror-Opfers Yehuda Haim, an die Richter in Den Haag...

Die Todesopfer der Buslinie 14, Jerusalem

Ilan Avisidris:
israel-mfa.gov.il
Lior Azulai:
israel-mfa.gov.il
Yaffa Ben-Shimol:
israel-mfa.gov.il
Rahamim Doga:
israel-mfa.gov.il
Yehudah Haim:
israel-mfa.gov.il
St.-Sgt. Netanel Havshush:
israel-mfa.gov.il
Yuval Ozana:
israel-mfa.gov.il
Benayahu Zuckerman:
israel-mfa.gov.il

Jehi Sikhram barukh!

Selbstmordanschlag im Bus Nr. 14:

Wie sagt man den Schülern, dass Ihre Freunde tot sind?
Als die Nachricht vom Selbstmordanschlag auf Bus Nr. 14 um etwa 8.30 am Sonntagmorgen eintraf, begann in den Jerusalemer Schulen die Standardprozedur, die in solchen Fällen, in denen mit morgendlichen Terroranschlägen umgegangen werden muss, üblich ist...

Warnung! (Teil IV)
Terrorausrüstungen, Gürtel etc...
Koffer, Handtasche, Rucksack. Elektrokabel, Schalter, elektronische Geräte in der Tasche oder im Gepäck...

Video
: real-v 1.8mb / wmf 5.8mb
"Das Recht zu leben" - Bericht über den Sicherheitszaun
Video: real-v 0.7mb / wmf 1.6mb
Aufnahmen von einer Hausdurchsuchung in Bitunia, die zur Beschlagnahme von Sprengstoff führt...

Bei einem Selbstmordanschlag in Jerusalem kamen am Sonntagmorgen (22-02-2004) neun Menschen ums Leben, über 60 wurden zum Teil schwer verletzt, 10 der Verletzten schweben in Lebensgefahr.
Ein palästinensischer Attentäter sprengte sich um 8.30 Uhr Ortszeit in einem voll besetzten Bus der Linie 14 im Stadtteil Rehavia in die Luft.
Zunächst gab es den Verdacht, dass der Attentäter auch chemische Substanzen eingesetzt hatte, was sich jedoch nicht bestätigte. Unter den Augenzeugen des Anschlages ist auch eine deutsche Touristin. Der Anschlag ereignete sich genau einen Tag vor der Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag bezüglich des Grenzzauns.

Entzaubern!
Wie man den Selbstmordterrorismus besiegt

Eine überragende Studie sollte dazu beitragen, dass mit dem weit verbreiteten Eindruck aufgeräumt wird, dass Selbstmordanschläge weder verstanden werden können, noch dass es irgendeine Art von Abhilfe gegen sie gibt...

Über die Sicht der Dinge:
Die Geschichte von zwei Zäunen
Als Medienkonsumenten brauchen die Amerikaner und die Europäer weniger Israel und mehr Welt, anderenfalls werden auch wir von einem Zaun umgeben, der unsere Sicht der Angelegenheiten der wirklichen Welt blockiert...

Gaza:
Die Ur-Unlogik
Nichts ist logischer, als willkürliche Zeiten festzusetzen, an denen die Palästinenser ihr Haus verlassen dürfen bzw. heimkehren. Nichts ist logischer, als ihnen zu verbieten, mit ihren Erzeugnissen im vom Feld auf den Markt zu fahren...

Fünf Regelungen:
Im Königreich der Siedlungen
Es hat schon etwas Nerven aufreibendes, wenn das Sicherheitspersonal am Eingang der Geschäfte, Cafés und Bürogebäude jeden, der hereinkommt, darum bittet seine Tasche zu öffnen...

Rückzug aus den Gebieten:
Sharons Beitrag zur Stärkung von Hamas
Ein israelischer Rückzug aus den Gebieten ohne Abkommen wäre ein Rückzug zugunsten von Hamas. Jeder Rückzug, der nicht mit der PA vereinbart wurde, übergibt Hamas die Kontrolle, da sie heute der am besten organisierte Faktor auf der palästinensischen Seite ist...

Initiative gilt in Jerusalem offenbar als gescheitert:
"Scharon glaubt nicht mehr an Friedensfahrplan"
US-Botschafter: Regierung fehlt das Vertrauen in die Palästinenser / Tennenbaum des Landesverrats verdächtig...

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The Separation Wall in Abu Dis:
The Walls of Hurt

M.J. Rosenberg reflects on his recent visit to Israel and recounts his impressions while visiting the separation wall in the Jerusalem neighbourhood of Abu Dis...

If Israel negotiates with Syria:
Little to Lose
The key to understanding the costs and benefits for Israel lies in post-9/11 American policies...

Recent announcement by Prime Minister Sharon:
Breakfast with an Israeli Friend

Palestinian journalist Daoud Kuttab describes a recent discussion with an Israeli friend over breakfast in a West Jerusalem café. In this discussion, the author and his friend debate over the recent announcement by Prime Minister Sharon to unilaterally withdraw from the Gaza Strip...

Wirtschafts-Update in Israel:
Das Wachstum der Industrie schlägt wieder zarte Wurzeln
Es gibt viele Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft des Landes in der Tat zu erholen beginnt, aber die Realität sieht für einen großen Anteil der Bevölkerung nach wie vor traurig und extrem niederschmetternd aus...

Jüdische Stimme für gerechten Frieden:
Verweigerung im Zivilrecht?

Das "Refusers’ Parents Forum", ein Forum von Eltern der Verweigerer, berichtet nun, dass seitens des Militärs die Absicht bestehe, die fünf Inhaftierten in den Zivilstrafvollzug zu überführen, da "ihre Widerständigkeit eine Gefahr für den Militärstrafvollzug" darstelle...

Die Geschichte der Woche ist wieder einmal Scharon:
Erdbeben in Israel
Man könnte fast meinen, die Tektonik würde sich nach der Politik richten, so symptomatisch erscheint das Beben der letzten Woche. Hatte doch Ministerpräsident Scharon mit seiner Ankündigung, die Siedlungen im Gaza-Streifen zu räumen, bereits für ein politisches Beben gesorgt...

Ja, Herr Minister:
Über die Geheimdienste

Zur Zeit laufen parallel, aber getrennt, drei Untersuchungskommissionen. Von allen drei erwartet man, dass sie herausfinden, warum die Geheimdienste die Regierungen mit falschen Informationen über Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen versorgt haben...

Die Verneinung des Rechts auf Selbstbestimmung des jüdischen Volkes:
Schlimmer als Antisemitismus

Der antisemitische Ton von Zeitungen wie der Sunday Herald verbietet den Juden das Recht auf eine separate Existenz, indem sie den Staat Israel entlegitimieren, den sie – u. a. mit Hilfe israelischer Akademiker - als Nazi-Apartheid-Staat beschreiben...

Heftige Schneefälle haben Teile von Israel lahm gelegt.  In Jerusalem und Umgebung, Safed und den nördlichen Golanhöhen schneite es die ganze Nacht.
Die Strassen waren am Sonntag Früh nur teilweise wieder befahrbar. Im Gegensatz zu vergangenem Jahr, das in einer Nacht 20 cm Neuschnee brachte, wurden heute früh am Zionsplatz in Jerusalem allerdings "nur" 9 cm gemessen. Die Schulen in den betroffenen Gebieten blieben für heute geschlossen.
Wer sich bei diesem Wetter aufs Skifahren freute, wurde enttäuscht. Der Hermon wurde für Besucher gesperrt und das Skizentrum musste schließen, nachdem es in wenigen Stunden 25 cm geschneit hatte.

Der junge Wächter:
haSchomer haZa'ir
Die zehn Regeln des Schomer, von Alef bis Jud...

In Israel wurde Alarmbereitschaft ausgerufen. An besonders gefährdeten öffentlichen Plätzen wurden zusätzliche Polizeieinheiten stationiert. Die Kontrollen wurden insbesondere in Jerusalem und im Großraum Tel-Aviv verstärkt. An wichtigen Verkehrsachsen wurden Strassensperren errichtet.
Machmud al-Sahar, ein Führer der fundamental-nationalistischen Hamas, sagte im israelischen Radio, alle Hamas-Zellen, sowohl in Gaza als auch im Westjordanland, seien zu sofortigen massiven Angriffen aufgerufen worden. Ziel seien dabei sowohl Soldaten als auch Zivilisten: "Wir werden jederzeit und überall in Israel Anschläge verüben, Junge, Alte Frauen, Kinder, jeder in Israel ist Ziel unserer Rache".

"Wenn es kein Brot gibt, kauft ein DVD":
Wirtschaftsmaßnahmen von Netanjahu
Als Mister Netanjahu das Volk erfreute, beeilte sich Herr Benjamin, den Etat für Erziehung, Wohlfahrt und Gesundheit um weitere 6% zu kürzen. Jetzt können die Bürger also billig Kühlschränke und Waschmaschinen kaufen, aber bezahlen dafür mit ihrer Gesundheit und der Erziehung ihrer Kinder...

Frankreichs Juden blicken nach Israel:
Immobilienmarkt bekommt französischen Aufschwung

Seit Frankreichs Oberrabbiner die Juden im Lande davor warnte, angesichts der jüngsten Welle antisemitischer Gewalttaten Kippot zu tragen, machten sich die französischen Juden Gedanken über ihre Möglichkeiten für die Zukunft...

Hamas ruft zu "gewaltigen" Selbstmordanschlägen auf:
Zwölf Palästinenser in Gaza-Stadt getötet
Bei einer massiven Militäroperation der israelischen Armee in Gaza-Stadt sind am Mittwoch mindestens zwölf Palästinenser getötet worden, darunter der hochrangige Führer der Terrorgruppe Hamas, Hani Abu Sachalin...

Erdbeben:
Es bewegt sich was im Nahen Osten
Alle haben davor gewarnt, gestern ist es geschehen: Ein Erdbeben von der Stärke 5,1 auf der Richterskala hat am Mittwochmorgen weite Teile Israels erschüttert...

Beirut, Tel Aviv und Ramallah:
Das goldene Dreieck
Es ist schon wirklich ein sehr schweres Dilemma zwischen einem Vernichtungskrieg entsprechend der düsteren Weltanschauung, die sich auf Hunderte Jahre der Unterdrückung stützt, und dem Friedensbündnis entsprechend der optimistischen westeuropäischen Auffassung...

Freiheit - für alle Bewohner:
Lass mein Volk...
Abrahams Enkel und Großenkel sind gezwungen, aufgrund der schweren Zeiten nach Ägypten abzusteigen, und der Bericht über ihren Auszug aus diesem Land, nach vierhundert Jahren der Sklaverei, ist ebenfalls Teil der Bibel...

Sefer haSfarim:
Das Buch der Bücher
Die Bibel beginnt mit einer knappen Beschreibung der Schöpfung der Welt und der Gestaltung der Menschheit durch Adams Entscheidung, vom Baum der Erkenntnis zu essen...

Ein Erdbeben erschütterte Israel am Mittwoch Morgen gegen 10.30 Uhr Ortszeit. Für mehrere Sekunden bebte die Erde in Jerusalem, Tel Aviv und im Norden des Landes. Das Beben erreichte 5 Punkte auf der Richterskala.
Bisher wurden keine Verletzten oder größere Sachschäden gemeldet. Israel liegt am Ostafrikanischen Grabensystem, das sich über mehr als 4 830 km von Syrien bis nach Moçambique erstreckt und dabei auch das Tote Meer und die Hügel um Jerusalem umfasst. Das letzte Beben, das jedoch nur 3,7 auf der Richterskala erreichte, wurde am 31. Dezember in der Region des Toten Meers registriert.

Scharon, der Taktiker:
Ein fliegender Pfeil
Jeder, der Scharons Äußerungen während, vor und nach der Konferenz in Herzliya gehört hat, konnte die allmähliche Veränderung wahrnehmen. Es ist wahr, dass Scharon viele Dinge gesagt und sie dann doch nicht getan hat. Dieses Mal werden seine Worte jedoch durch sofortige operative Maßnahmen gestützt...


Schlittschuhfahren mitten in Tel Aviv:

Israel, die Eislaufnation

Unter dem Motto "Kerach baKikar" (Eis auf dem Platz) wurde der Rabin-Platz in Tel Aviv für zwei Wochen lang zu einer Eisbahn umgewandelt...

Im Lande Israel:

Der Geburtsort des jüdischen Volkes...
Eretz Israel ist der Geburtsort des jüdischen Volkes. Hier nahm seine geistige, religiöse und politische Identität Form an...

Zum Herzl-Jahr 2004:
AltNeuland

Das 4.Kapitel aus dem 5.Buch von Theodor Herzls utopischem Roman. 'Wenn Ihr es nur wollt, so ist es kein Märchen!'...

Scharons Kugellager:
Der Lärm der Bulldozer

Um die aufgeregten Minister und Abgeordneten zu beruhigen, schießen Scharons Leute in alle Richtungen. Zum Frühstück melden die Medien, Sharon drohe mit Veränderungen in der Koalition, am Abend heißt es schon, er drohe mit Neuwahlen...

Scharons Rückzugspläne:
Geh nach Gaza!
Natürlich bringt dies keinen Frieden. Dies wird auch keine Sicherheit mit sich bringen. Die Folge wird sein, dass Hamas den Gazastreifen und die palästinensischen Enklaven übernehmen wird...

Brücken statt Mauern:
Tausende demonstrieren gegen den Trennungszaun

Laut Angaben von "Kol Israel" kamen ca. 3000 israelische Teilnehmer aus dem ganzen Land, nachdem mehrere Organisationen der israelischen Linken zur Demonstration aufgerufen hatten...

haChoseh vehaBoneh:
David Ben-Gurion

Es steckt in uns, ein Heimatland des jüdischen Volkes zu errichten, das die Menschen überall loben und ihm nacheifern, seinem Leben, seiner Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, die interne wie externe Politik, die auf die Lehren der Propheten basiert und die Lektionen von Gerechtigkeit, Gnade und Frieden...

Auf einer Straße ohne Wiederkehr:
Frühstück mit Scharon

Die Dienstresidenz des Ministerpräsidenten versetzt Ariel Scharon in eine melancholische Stimmung. Als ich ihn zum Frühstück traf, wählte er für sich einen Stuhl, von dem aus er den dunklen Garten mit ein paar Bäumen darin sehen kann...

Visionen und Wirklichkeit:
Kibuz und Moschaw

Der "Ansturm" der jüdischen Gemeinschaft in Eretz Israel auf die Wildnis und die rasend schnelle Entwicklung der israelischen Landwirtschaft fand zu einer Zeit statt, die voller aufregender sozialer Experimente steckte, und die auch auf andere Ebenen des israelischen Erlebnisses wirkte...

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Visionen und Wirklichkeit:
Das Ödland zum Blühen bringen

1867 reiste die erste Touristengruppe unter Leitung von Thomas Cook ins Heilige Land. Zu der Gruppe gehörte der berühmte amerikanische Schriftsteller Mark Twain, der durch das Land reiste und über seine Erfahrungen in dem Buch "Reise ins Gelobte Land" berichtete. Seine Beschreibung ist die eines Landes, das völlig brach liegt...

Entwicklungsperspektiven:
Sicherheitszaun und Wasserressourcen

Neben Jericho mit seinen starken Oasenquellen ist das Mauergebiet der Schwerpunkt palästinensischer Bewässerungslandwirtschaft in der West Bank: Fast 40% der Agrarproduktion entstammen der Bezirken Jenin, Tulkarem und Qalqiliya...

Das Jahr 1948 im palästinensischen Kollektiv:
Die "Nakba" (Katastrophe)
Nicht nur realpolitische Fragen, sondern auch das Thema der „Erinnerung“ spielt im israelisch-palästinensischen Konflikt eine bedeutende Rolle. Die Geschehnisse des Jahres 1948 sind entscheidend in diesem Kontext, insbesondere da hier eine entgegengesetzte Wahrnehmung auf israelischer und arabisch-palästinensischer Seite festzustellen ist...

Dialog, Diskurs. Dialektik:
Selbstverschuldete Unmündigkeit
Was gibt es Jüdischeres als den Diskurs, die dialektische Diskussion, das ständige sich und alles andere, die eigenen Positionen in Frage stellen, die unentwegte Reflexion, das Streitgespräch, das in Worten Grenzen überschreiten lässt, die Herausforderung durch das unsanktionierte Reden, welches die Antennen für Gefahren und Chancen schärft?...

Die Genfer Initiative:
Momentum oder Stillstand?

Nachdem der israelisch-palästinensische Konflikt bei Beobachtern jahrelang nur Frustration und Zweifel hinterlassen hat, lassen jetzt gleich mehrere Vorgänge aufhorchen...

Road Map wieder beleben:
Genfer Initiative unterstützen

Eine dauerhafte politische Lösung des Nahost-Konflikts ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Israelis und Palästinenser sollen friedlich in Freiheit, Gerechtigkeit und Würde, ohne Terror und Gewalt als Nachbarn in sicheren und anerkannten Grenzen zusammen leben können...

Was in seiner Abwesenheit geschah:
Elchanan Tenenboim, auf den neusten Stand gebracht
Deine Überraschung darüber, dass Scharon Ministerpräsident ist, wundert nicht. Wir sind nämlich auch überrascht. Was Barak angeht: er ist nicht mehr Ministerpräsident. Und er ist auch nicht mehr der Ehemann von Nava...

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Gerade jetzt:
Scharons Timing wirft Fragen auf
Man kann es nicht anders sagen, Sharon ist ein Künstler bei der Gestaltung der öffentlichen Meinung, ein Maestro bei der Schaffung der nächsten Schlagzeile, die die vorherige verdrängt...

Scharons Räumungsplan:
Die Siedlungen, die geräumt werden sollen
Alei-Sinai, Gegründet: 1983 von den aus Jamit geräumten Siedlern...

Worte ohne Wahrheit:
Rückzug aus Gaza?
Israels Premier Scharon hat schon vieles angekündigt – und wenig umgesetzt...

Zwei Zeremonien:
Trauern gehört zu Israel
Es gab zwei Zeremonien am selben Tag – doch was für ein Unterschied zwischen ihnen! Auf einer israelischen Luftwaffenbasis fand im Zusammenhang mit der Heimkehr von drei gefallenen Soldaten eine Feier statt...

Gerade wegen der Zähne:
Tennenbaum zurück in Israel
Wer hat in seinem fiebrigem Hirn die Lüge von den ausgerissenen Zähnen Elchanan Tennenbaums erfunden? Jemand von denen, die das Geschäft vorantreiben wollten?...

Ohne Worte:

Hebraeische Umfrage M'ariw Israel:
Klare Befuerwortung eines Rueckzugs aus Gaza 65%:35%
Englischsprachige Umfrage M'ariw International:
Klare Ablehnung eines Rueckzugs aus Gaza
14%:86%

Ergebnisse einer weiteren Umfrage des Inst. Dahaf für Jedioth achronoth
: 59% würden einen einseitigen Abzug aus Gaza unterstützen, 34% wären dagegen, 7% haben dazu keine Meinung.
57% der Befragten vermuten, die Vorschläge des Ministerpräsidenten resultierten aus Sorge um den Staat, 24% vermuten die Vorschläge seien zu gleichen Teilen aus Staatsinteresse als auch als Ablenkungsmanöver wegen der Korruptionsaffäre zu verstehen. Ein reines Ablenkungsmanöver vermuten 11%, 8% haben dazu keine Meinung.

Der Rückzugsplan von Ministerpräsident Scharon:
20 Siedlungen innerhalb von ein oder zwei Jahren
"Dieses Vakuum, für das die Palästinenser verantwortlich sind, kann nicht ewig andauern. Deshalb befahl ich als Teil des Lösungsplans eine Evakuierung –Entschuldigung, eine Verlegung- von 17 Siedlungen mit 7.500 Bewohnern vom Gazastreifen in israelisches Gebiet"...

Pressekonferenz:
"Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost"
Am Dienstag, den 3. Februar 2004, stellte sich in Berlin im Haus der Demokratie die Gruppe der EJJP Deutschland - European Jews for a Just Peace - der Öffentlichkeit vor...

Zum Herzl-Jahr 2004:
Altneuland
Das III. Kap. im fuenften Buch des utopischen Romans...

Ministerpräsident Scharon will, auch ohne Verhandlungen mit den Palästinensern, Pläne zur Verlegung von 17 Siedlungen im Gazastreifen ausarbeiten lassen
. Neben 1,5 Millionen Palästinensern leben unter schwerem militärischen Schutz 7.500 Siedler in den insgesamt 19 Siedlungen.
Führende Mitglieder des Likud reagierten entsetzt und Vertreter des Siedlerrats sprachen von einer "Belohnung des Terrors". Außenminister Schalom betonte, eine Entscheidung zur Räumung der Siedlungen gebe es nicht, einseitige Schritte würden Israels Sicherheitsproblem nicht lösen und die Situation u.U. noch verschlimmern. Oppositionsführer Peres erinnerte, es habe bereits eine Reihe von Plänen gegeben, ohne dass es je zur Umsetzung kam. Palästinensische Politiker äußerten sich skeptisch zur Ankündigung Scharons.

Aus blauem Himmel:
Israeli Landscapes
von Eve Livnat (1992)...

Im Streit um die Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofs
zum Bau des Sperrwalls zum Westjordanland, hat Israel breite Unterstützung erhalten. 33 Staaten lehnen die Anrufung des Haager Tribunals ab. Darunter die USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland.

Friedliche Soap Opera fesselt die Palästinenser:
Was wird Ahmad tun?
Ahmad kämpft, er kämpft gegen den Sog der Gewalt, aber der palästinensische Oberschüler gerät schwer ins Straucheln. Er schwänzt die Schule, er trennt sich von seiner Freundin, und in ihm kocht der Zorn hoch...

Nahost




Noch vor den Wahlen:
Verbot von Reformblättern im Iran
Ein Tag vor den Wahlen wurden im Iran mit Yaase No und Scharq die beiden etabliertesten reformislamistischen Zeitungen verboten. Damit deutet sich eine weitere Verschärfung der Repression in der Islamischen Republik Iran an...

Wahhabismus in der Kritik:
Riss im Hause Saud
Im saudischen Establishment schwelt ein Machtkampf. Al-Qaida versucht, ihn zu radikalisieren...





Ein zeitgenössisches Medien-Phänomen:
Was ist arabischer Antisemitismus?
Der Status der Juden als eine tolerierte Minderheit in der moslemischen Welt vor Erscheinung des Zionismus wird unglücklicherweise immer wieder besonders betont im Wettbewerb zwischen Juden und Arabern um die Gunst der öffentlichen Meinung...

Freiheit ist Verrat:
Anschläge auf Kurden im Irak
Noch war der letzte Schwerverletzte nicht im Krankenhaus, da schossen die Vermutungen bereits ins Kraut, wer hinter den Anschlägen stecken könnte, bei denen in der kurdischen Stadt Arbil am vorletzten Sonntag über 100 Menschen ums Leben kamen...

Nach 15 Jahren Ausnahmezustand:
Nicht ganz friedlich

Kurdische Hauptstadt sucht Normalität und bereitet sich auf Wahlen vor...

Aufträge aus der zweiten Reihe:
Deutsche Firmen kommen immer besser ins Irak-Geschäft
Trotz der strikten Vergabekriterien der USA für Wiederaufbau-Aufträge ist die Rückkehr der deutschen Firmen in Irak längst im Gang. Auf lange Sicht wird ein Handelsvolumen von jährlich 10 Milliarden Euro erwartet...

5500 Bewerber für islamistisches Parlament:
Iranische Regierung stimmt Wahlen zu
Nachdem der Wächterrat am Wochenende weitere 255 von anfänglich über 3600 ausgeschlossenen Kandidaten wieder zugelassen hat, werden nun 5500 Bewerber an den Wahlen des islamistischen Parlaments am 20. Februar teilnehmen...

Nordirak:
Ein "linksdeutsches" Hurra oder "Kurden gegen Kurden"
Der sog. Widerstand im Irak hat keinerlei wirklich antiimperialistisches Anliegen. Es geht ihm nicht um die Befreiung der Arbeit, noch um die Befreiung der Frau und auch nicht um die demokratischen Rechte von unterdrückten Nationen...

Untergang der 'arabischen Welt':
Die arabische Einheit ist nicht die Einheit der Regierungen
Kaum ein Thema prägte in den vergangenen Wochen und Monaten die Kommentare der arabischen Presse so wie die "arabische Einheit"...

Ihres und unseres:
Geheimdienstliches Versäumnis
Vor genau einem Jahr hielt der amerikanische Außenminister Powell eine Rede vor dem UN-Sicherheitsrat, in der er die Beweise der Geheimdienste seines Landes bezüglich der sich in Irak befindlichen chemischen und biologischen Waffen präsentierte...

Sorge um Terror im Irak:
Stärkere Unterstützung für Demokratisierung gefordert
Die Organisation WADI äußert sich zutiefst besorgt über die neusten Ausmaße des Terrors im Irak. Der Anschlag auf die Büros der kurdischen Parteien KDP und PUK richte sich direkt gegen die Bemühungen, einen demokratischen und föderativen Irak aufzubauen...

Film "Ararat":

Die negierte Geschichte
Mit Macht kehrt die Vergangenheit zurück: Atom Egoyan fragt in "Ararat" nach der Erinnerung an den Genozid an den Armeniern...

Kurzsichtige und gefährliche Verwirrspiele:
Demokratie ist kein beliebig austauschbarer Begriff

In der heutigen Zeit des berechtigten und dringend notwendigen "Kampfes gegen den Terrorismus" sollte man nicht einer kurzsichtigen Strategie folgen und einem Staat wie der Türkei Erdogans zuliebe die Grenzen zwischen Terrororganisationen und demokratischen Bewegungen verwischen...

Weitere Meldungen (Israel/Nahost)...

[agenturmeldungen]



Kino Arsenal:
Ehrung für Joseph Schmidt
Nur noch ein einziges Mal auf einer Berliner Bühne stehen! Dieser innige Wunsch wurde dem jüdischen Tenor Joseph Schmidt nicht mehr erfüllt. 1943 starb der aus der rumänischen Bukowina Stammende in einem Schweizer Flüchtlingslager...

Schlecht informiert:
Renten für NS-Verfolgte?
Am 19. 02., wurde die Vorlage kurzfristig von der Tagesordnung des Abgeordnetenhauses gestrichen. Recherchen ergaben, dass Innensenator Dr. Körting von seiner Verwaltung über die Sachlage anscheinend unzureichend informiert worden ist...

Ich bin ein Doktor auf Expedition:
Eva Reich – Tochter eines berühmten Vaters
Eva Reich wurde 1924 in Wien als Tochter von Annie Pink und dem Psychiater Wilhelm Reich geboren. Heidrun Moessner hat einen herausragenden Dokumentarfilm über sie gedreht...

Pioniere in Celluloid:
Juden in der frühen Filmwelt
Zu den Berliner Filmfestspielen wird eine neue Sonderausstellung der Stiftung "Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum" eröffnet...

Milch & Hering:
Jewish Foodshops in New York

Die erfolgreiche Ausstellung ist von 20. Februar bis 25. April 2004 in der Celler Synagoge zu sehen...

Unterschriftenaktion:
Ende der Renten für politisch, rassisch und religiös Verfolgte?
Der Jüdische Kulturverein Berlin e.V. protestiert energisch gegen den erneuten Versuch des Berliner Senats, die weitere Aufnahme von Verfolgten des Naziregimes in die  PrV-Rente einzustellen...

Populäre jüdische Künstler:
Musik & Entertainment 1903 -1933
Ein wesentliches Merkmal der auf Pop abonnierten Musikindustrie besteht darin, Altes monatlich unter einem Geröll von Neuerscheinungen zu vergraben und damit zu suggerieren, es sei nicht mehr up-to-date. Was sich nicht als Oldie und Evergreen durchzusetzen vermag und einen ständigen Neuaufguss erfährt, bleibt da für lange Zeit, oft für alle Zeit verschüttet...

Jüdischer Kulturkalender:
München im Februar
Gespräch mit dem Rabbiner Steven Langnas, VHS, Chaim Frank u.a...

Jüdische Kultur in Berlin:
Termine Februar 2004
Stadtführungen, Berlinale, Ausstellungen, Jüdische Volkshochschule...

Wie entsteht ein Bagel?

Ein Blick in die Backstube
Durch den aufwendigen Produktionsprozess schmecken Bagels ganz anders als normale Brötchen - man schmeckt sozusagen den ganzen Aufwand...

Schweigemarsch in Den Haag !
Zum Gedenken an die israelischen Terroropfer
Die "World Union of Jewish Students" plant gemeinsam mit einzelnen europäischen jüdischen Studentengruppen einen friedlichen Schweigemarsch in Den Haag...

Köln und München:
Mir sajnen do!

Neues von Yachad...

Jüdische Kultur:
Münchner Kalender
Veranstaltungen der Literaturhandlung und des Förderkreises Literatur zum Judentum...

Ausstellungseröffnung in München:
Italien - Zuflucht während der NS-Zeit
Tausende von Emigranten, überwiegend Juden aus Deutschland, fanden während der nationalsozialistischen Verfolgung Zuflucht im faschistischen Italien. Sie lebten in bescheidenen, aber erträglichen Verhältnissen in einer ihnen überwiegend wohlgesinnten Umgebung...
   
Massa'ot James Be'Eretz Hakodesh:
James Journey to Jerusalem

Die Bewohner des kleinen afrikanischen Dorfes Etshongweni in Südafrika wählen den jungen, intelligenten, gläubigen James aus, eine Pilgerreise nach Jerusalem anzutreten...

Berlinale 2004:
Out of the Forest – Mikivun haya'ar
"Wir sind eines Tages durch Tel Aviv gegangen und haben uns gefragt, was würden wir machen, wenn neben unserem Haus Löcher ausgehoben und Menschen erschossen würden?" Diese Frage bildete den Ausgangspunkt für diese Dokumentation über Ponar...

Berlinale 2004:
Bonjour Monsieur Shlomi
Shemi Zarhin ist in diesem Film das Portrait eines jungen Mannes gelungen, der Eigenschaften aufweist, die traditionell Mädchen und Frauen zugewiesen werden. Ihr gelingt Schlomi als einen besonders starken und niemals lächerlichen Charakter frei von Macho-Gehabe zu gestalten...

Berlinale 2004:
Avanim (Stones - Steine)
Michale, eine verheiratete Frau und Mutter, nutzt die Morgenstunden, um sich mit ihrem Liebhaber in einem Hotel zu treffen. Als er eines Tage bei einem "Selbstmordattentat" sein Leben verliert, entgleitet Michale die Kontrolle über ihren durchorganisierte Alltag...

Berlinale 2004:
Campfire (Medurat Hashevet)
Alleinstehende Frauen haben es schwer. Vor einem Jahr ist der Ehemann von Rachel gestorben, und sie ist mit ihren beiden Töchtern Tami und Esti allein. "Campfire" erzählt von Rachels Plan mit beiden aus der Stadt fortzuziehen und ihrer Bewerbung um Aufnahme in eine Siedlung...

Berlinale 2004:
Retrospektive Sam Spiegel Film & Television School Jerusalem
Seit 14 Jahren bildet die Sam Spiegel Film & Television School Jerusalem für alle Bereiche des Filmschaffens aus: Regie, Kameraführung, Drehbuchschreiben etc. Zahlreiche Produktionen wurden in den letzten Jahren bei der Berlinale eingereicht...

Berlinale 2004:
Abrazo Partido (Lost Embrace)
Mit großem Tempo beginnt der Film mit einer Kamerafahrt, die Ariel (Juan José Flores Quispe) im schnellen Lauf durch das Einkaufszentrum folgt, eine von Italienern betriebene Shopping-Mall, direkt neben der Synagoge in einem Viertel von Buenos Aires, ist eine Welt für sich und zugleich Heimat für viele...

Berlinale 2004:
A Different War - Milchama acheret
Der israelische 18-Minuten-Film mit englischen Untertiteln von Nadav Gal, wurde an der Sam Spiegel Film & TV School Jerusalem produziert. Produktionen dieser Schule werden bei der Berlinale 2004 ausdrücklich gezeigt, um die Arbeit der Schule zu ehren...

Berlinale 2004:
Amos Vogel – Film als subversive Kunst
Mit seiner Dokumentation über Amos Vogel und seine Mitstreiter, ist Paul Cronin das Portrait eines Film-Enthusiasten gelungen, dessen mitreißende Begeisterung spürbar bleibt...

Berlinale 2004:
Brother to Brother

Der Film von Rodney Evans spielt mit Doppeldeutigkeit und doppeltem Konfliktpotential: Schwarz und schwul. Der junge Perry wird von seinen Eltern vor die Tür gesetzt, hat es gründlich satt von weißen Schwulen wegen seines "schönen schwarzen Arsches" begehrt zu werden und sehnt sich nach einem Liebes- und Lebenspartner...

Berlinale 2004:
Buildings And Grounds - Ein Experimentalfilm von Ken Kobland
Der Film von Ken Kobland (Regie, Drehbuch, Kamera) ist auf der Berlinale 2004 eine Ausnahme. Der Film ist den Seh- und Adaptionsgewohnheiten gegenläufig angelegt. Und das entspricht dem Ausgangsgedanken Koblands...

Berlinale 2004:
Zwölf Stühle (Twelve Chairs)
Weltpremiere des neuen Filmes von Ulrike Ottinger: "Zwölf Stühle" entführt in schwelgerischer Bild- und Erzählfreunde die Zuschauer nach Russland im Jahre 1927. Auf dem Sterbebett wird ein gut gehütetes Familiengeheimnis gleich mehrfach verraten...

Berlinale 2004:
Dieses Jahr in Czernowitz
Der Titel ist eine Anspielung auf den Wunsch "nächstes Jahr in Jerusalem", der jedes Jahr zu Pessach ausgesprochen wird und spiegelt die Sehnsucht derer wieder, deren Schicksal mit Czernowitz verbunden ist...

Berlinale 2004