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Koscher leben...
 
 

Parashath haShawu'a (Wochenabschnitt)
Sh'moth (Exodus / II. B.M.) 18.0 - 21.0
Parashath Jithro

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VeJishm'a Jithro Khohen Midjan, cHothen Mosheh,
et kol asher asah Elohim leMoshe, veleJisrael Amo:
Ki hozi -''''- et Jisrael, miMizrajim.

Und es hoerte Jithro Priester Midjans, Schwiegervater Moshes,
alles, was G"tt getan an Moshe, und an Jisrael seinem Volk:
Denn herausgefuehrt hatte -''''- Jisrael aus Mizrajim.

Perek XVIII.

(1) Und es hoerte Jithro Priester Midjans, Schwiegervater Moshes, alles, was G"tt getan an Moshe, und an Jisrael seinem Volk: Denn herausgefuehrt hatte -''''- Jisrael aus Mizrajim.
(2) Da nahm Jitro, der Schwiegervater des Moshe, Zipora, die Frau des Moshe [mit sich], nachdem dieser sie zurueckgeschickt hatte,
(3) mit ihren beiden Soehnen. Der eine von ihnen hiess Gerschom, weil er gesagt hatte: Ein Fremder bin ich geworden im fremden Land.
(4) Der andere aber hiess Elieser, denn: Der G"tt meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich vom Schwert des Par'oh errettet.
(5) So kam Jitro, der Schwiegervater des Moshe, mit dessen Soehnen und dessen Frau zu Moshe in die Wueste, wo er am Berg G"ttes lagerte.
(6) Und er liess dem Moshe sagen: Ich, dein Schwiegervater Jitro, komme zu dir, und deine Frau und ihre beiden Soehne mit ihr.
(7) Da ging Moshe hinaus, seinem Schwiegervater entgegen, verneigte sich und kuesste ihn, und sie fragten einer den andern nach ihrem Wohlergehen und gingen ins Zelt.
(8) Und Moshe erzaehlte seinem Schwiegervater alles, was -''''- am Par'oh und an den Aegyptern um Israels willen getan hatte, all die Muehsal, die ihnen auf dem Weg begegnet war, und dass -''''- sie errettet hatte.
(9) Da freute sich Jitro ueber all das Gute, das -''''- an Israel getan hatte, dass er es aus der Hand der Aegypter errettet hatte.
(10) Und Jitro sagte: Gepriesen sei -''''- , der euch errettet hat aus der Hand der Aegypter und aus der Hand des Par'oh, der das Volk errettet hat unter der Hand der Aegypter hinweg!
(11) Nun habe ich erkannt, dass -''''- groesser ist als alle Goetter; denn worin sie vermessen handelten, [das kam] ueber sie.
(12) Darauf nahm Jitro, der Schwiegervater des Moshe, ein Brandopfer und Schlachtopfer fuer G"tt. Und Aharon und alle Aeltesten Israels kamen, um mit Moshes Schwiegervater vor G"tt ein Mahl zu halten.

(13) Und es geschah am Tag darauf, da setzte Moshe sich nieder, um dem Volk Recht zu sprechen. Und das Volk stand bei Moshe vom Morgen bis zum Abend.
(14) Als aber der Schwiegervater des Moshe alles sah, was er mit dem Volk tat, sagte er: Was ist das, das du mit dem Volk tust? Warum sitzt du allein da, waehrend alles Volk vom Morgen bis zum Abend bei dir steht?
(15) Moshe antwortete seinem Schwiegervater: Weil das Volk zu mir kommt, um G"tt zu befragen.
(16) Wenn sie eine [Rechts]sache haben, dann kommt es zu mir, und ich richte zwischen dem einen und dem andern und gebe die Ordnungen G"ttes und seine Weisungen bekannt.
(17) Da sagte Moshes Schwiegervater zu ihm: Die Sache ist nicht gut, die du tust.
(18) Du reibst dich auf, sowohl du als auch dieses Volk, das bei dir ist. Die Aufgabe ist zu schwer fuer dich, du kannst sie nicht allein bewaeltigen.
(19) Hoere nun auf meine Stimme, ich will dir raten, und G"tt wird mit dir sein: Vertritt du das Volk vor G"tt, und bringe du die Sachen vor G"tt.
(20) Belehre sie ueber die Ordnungen und Weisungen und zeige ihnen den Weg, den sie gehen, und das Werk, das sie tun sollen.
(21) Du aber suche [dir] aus dem ganzen Volk tuechtige, G"ttesfuerchtige Maenner aus, zuverlaessige Maenner, die ungerechten Gewinn hassen, und setze sie ueber sie: Oberste von Tausend, Oberste von Hundert, Oberste von Fuenfzig und Oberste von Zehn,
(22) damit sie dem Volk jederzeit Recht sprechen! Und es soll geschehen, dass sie jede grosse Sache vor dich bringen, jede kleine Sache aber selbst richten. Entlaste dich, und sie moegen mit dir tragen!
(23) Wenn du dies tust und G"tt es dir gebietet, dann wirst du bestehen koennen, und auch dieses ganze Volk wird in Frieden an seinen Ort kommen.
(24) Und Moshe hoerte auf die Stimme seines Schwiegervaters und tat alles, was er gesagt hatte.
(25) So waehlte Moshe denn aus ganz Israel tuechtige Maenner aus und machte sie zu Oberhaeuptern ueber das Volk: Oberste von Tausend, Oberste von Hundert, Oberste von Fuenfzig und Oberste von Zehn.
(26) Diese sprachen dem Volk jederzeit Recht: [jede] schwierige Sache brachten sie vor Moshe, jede kleine Sache aber richteten sie selbst.
(27) Darauf liess Moshe seinen Schwiegervater ziehen, und er ging in sein Land.

Kapitel XIX.

(1) Im dritten Monat nach dem Auszug der Soehne Israel aus dem Land Mizrajim, an eben diesem Tag kamen sie in die Wueste Sinai.
(2) Sie brachen auf von Refidim und kamen in die Wueste Sinai und lagerten sich in der Wueste; und Israel lagerte sich dort dem Berg gegenueber.
(3) Moshe aber stieg hinauf zu G"tt. Und der EWIGE rief ihm vom Berg aus zu: So sollst du zum Haus Ja'akow sagen und den Soehnen Israel mitteilen:
(4) Ihr habt gesehen, was ich den Aegyptern angetan und [wie] ich euch auf Adlerfluegeln getragen und euch zu mir gebracht habe.
(5) Und nun, wenn ihr willig auf meine Stimme hoeren und meinen Bund halten werdet, dann sollt ihr aus allen Voelkern mein Eigentum sein; denn mir gehoert die ganze Erde.
(6) Und ihr sollt mir ein Koenigreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Soehnen Israel reden sollst.

(7) Darauf ging Moshe hin, rief die Aeltesten des Volkes [zusammen] und legte ihnen all diese Worte vor, die ihm -''''- geboten hatte.
(8) Da antwortete das ganze Volk gemeinsam und sagte: Alles, was -''''- geredet hat, wollen wir tun! Und Moshe brachte -''''- die Worte des Volkes zurueck.
(9) Da sprach -''''- zu Moshe: Siehe, ich werde im Dunkel des Gewoelks zu dir kommen, damit es das Volk hoert, wenn ich mit dir rede, und auch dir ewig glaubt. Und Moshe teilte -''''- die Worte des Volkes mit.
(10) Und -''''- sprach zu Moshe: Geh zum Volk und heilige sie heute und morgen! Und sie sollen ihre Kleider waschen,
(11) damit sie fuer den dritten Tag bereit sind; denn am dritten Tag wird -''''- vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai herabsteigen.
(12) Darum zieh eine Grenze rings um das Volk und sage: Huetet euch, auf den Berg zu steigen oder [auch nur] sein Ende zu beruehren! Jeder, der den Berg beruehrt, muss getoetet werden.
(13) Keine Hand darf ihn beruehren, denn sonst muss er gesteinigt oder erschossen werden; ob Tier oder Mensch, er darf nicht am Leben bleiben. Erst wenn das Shofar anhaltend ertoent, sollen sie zum Berg hinaufsteigen.
(14) Darauf stieg Moshe vom Berg zu dem Volk hinab; und er heiligte das Volk, und sie wuschen ihre Kleider.
(15) Dann sagte er zum Volk: Haltet euch fuer den dritten Tag bereit! Naehert euch keiner Frau!

(16) Und es geschah am dritten Tag, als es Morgen wurde, da brachen Donner und Blitze los, und eine schwere Wolke auf dem Berg, und ein sehr starker Shofarschall, so dass das ganze Volk, das im Lager war, bebte.
(17) Moshe aber fuehrte das Volk aus dem Lager hinaus, G"tt entgegen, und sie stellten sich am Fuss des Berges auf.
(18) Und der ganze Berg Sinai rauchte, weil -''''- im Feuer auf ihn herabkam. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg erbebte heftig.
(19) Und der Schall des Shofar wurde immer staerker. Moshe redete, und G"tt antwortete ihm mit lauter Stimme.
(20) Und -''''- stieg auf den Berg Sinai herab, auf den Gipfel des Berges, und -''''- rief Moshe auf den Gipfel des Berges, und Moshe stieg hinauf.
(21) Und -''''- sprach zu Moshe: Steig hinab, warne das Volk, dass sie nicht zu -''''- durchbrechen, um zu schauen; sonst muessten viele von ihnen fallen.
(22) Ja, auch die Priester, die zu -''''- herantreten, sollen sich heiligen, damit -''''- nicht in sie einbricht.
(23) Moshe aber sagte zu -''''-: Das Volk wird den Berg Sinai nicht ersteigen koennen, denn du hast uns ja gewarnt und gesagt: Zieh eine Grenze um den Berg und erklaere ihn fuer heilig!
(24) Da sprach -''''- zu ihm: Geh, steig hinab, und komm [dann wieder] herauf, du und Aharon mit dir! Aber die Priester und das Volk sollen nicht durchbrechen, um zum EWIGEN hinaufzusteigen, damit er nicht in sie einbricht.
(25) Da stieg Moshe zum Volk hinab und sagte es ihnen.

Kapitel XX.

  


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Und G"tt redete alle diese Worte und sprach:

Ich bin -''''-, dein G"tt,
der ich dich aus dem Land Mizrajim, aus dem Sklavenhaus herausgefuehrt habe.
Du sollst keine andern Goetter haben neben mir.

Du sollst dir kein Goetterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist.
Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, -''''- , dein G"tt, bin ein eifersuechtiger G"tt, der die Schuld der Vaeter heimsucht an den Kindern, den dritten und vierten von denen, die mich hassen,
der aber Gnade erweist an Tausenden Generationen derer, die mich lieben und meine Gebote halten.

Du sollst den Namen des -''''-, deines G"ttes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn -''''- wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.

Gedenke des Tages des Shabath, ihn zu heiligen.
Sechs Tage arbeite und tu all deine Arbeit,
aber der siebte Tag ist ein Shabath des -''''-, deines G"ttes.
Du sollst keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore.
Denn in sechs Tagen hat -''''- den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete -''''- den Sabath-Tag und heiligte ihn.

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange waehren in dem Land, das -''''- , dein G"tt, dir gibt.

Du sollst nicht toeten.

Du sollst nicht ehebrechen.

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst gegen deinen Naechsten nicht als falscher Zeuge aussagen.

Du sollst nicht das Haus deines Naechsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Naechsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deines Naechsten.

Und das ganze Volk nahm den Donner wahr, die Flammen, den Klang des Shofar und den rauchenden Berg. Als nun das Volk wahrnahm, zitterten sie, blieben von ferne stehen
und sagten zu Moshe: Rede du mit uns, dann wollen wir hoeren! Aber G"tt soll nicht mit uns reden, damit wir nicht sterben.
Da sagte Moshe zum Volk: Fuerchtet euch nicht! Denn [nur] um euch zu pruefen, ist G"tt gekommen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht suendigt.
So blieb denn das Volk von ferne stehen. Moshe aber naeherte sich dem Dunkel, wo G"tt war.

Da sprach -''''- zu Moshe: So sollst du zu den Soehnen Israel sprechen: Ihr habt selbst gesehen, dass ich vom Himmel her mit euch geredet habe.
(23) Ihr sollt neben mir keine Goetter aus Silber machen, auch Goetter aus Gold sollt ihr euch nicht machen.
(24) Einen Altar aus Erde sollst du mir machen und darauf deine Brandopfer und Heilsopfer, deine Schafe und deine Rinder darbringen. An jedem Ort, wo ich meines Namens werde gedenken lassen, werde ich zu dir kommen und dich segnen.
(25) Wenn du mir aber einen Altar aus Steinen machst, dann darfst du sie nicht alsBehauene aufbauen, denn du haettest deinen Meissel darueber geschwungen und ihn entweiht.
(26) Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen, damit nicht deine Bloesse an ihm aufgedeckt wird.

Paraschath Jithro:
Die Zehn Gebote
Wie können wir Gott dienen? Das Kriat Schma, welches wir zweimal täglich im Morgen- und Abendgebet sprechen, gibt die Antwort: "Und du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deinem ganzen Vermögen" (Dew.6,5)...

Zum Schabath:
Zweierlei Auditorien

"Und Mosche stieg auf, zu Gott hin, da rief ihm Gott vom Berge zu: 
Also sage dem Hause Jakows und berichte den Söhnen Israels"...


Exodus 18-20:
Die Offenbarung am Berg Sinai

Ägypten, das Land der Schmerzen und der Knechtschaft gehört der Vergangenheit an. Das grosse Abenteuer hat begonnen und die Nachkommen Abrahams sind endlich auf dem Weg zur Verwirklichung des Bundes, der Vision. Aber ist die Sklaverei wirklich Vergangenheit?...

Freiheit und Zehn Gebote:
Lass mein Volk...
Abrahams Enkel und Großenkel sind gezwungen, aufgrund der schweren Zeiten nach Ägypten abzusteigen, und der Bericht über ihren Auszug aus diesem Land, nach vierhundert Jahren der Sklaverei, ist ebenfalls Teil der Bibel...

Zum Schabath:
Jithro

Der Abschnitt der Tora, der diese Woche gelesen wird, heißt Jitro. Jitro ist der Name eines Mannes, der uns in der Tora als Opferpriester von Median und als Schwiegervater von Mosche vorgestellt wird... [russisch]...

Wochenabschnitt:

Sidra Jitro - Anochi
Die Zehn Gebote beginnen mit der Erklärung: "Ich bin (Anochi) der Ewige, dein Gott" und enden mit der Verfügung: "Du sollst nicht Gelüste tragen"...

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