Jüdischer Kalender:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

haGalil - Jüdisches Deutschland

"Der Schlüssel unserer Existenz":
Präsident Rivlin veranstaltet Iftar-Mahl
Am Sonntagabend (05.07.15) sprach Präsident Reuven Rivlin in seiner Residenz mit Vertretern der arabischen Medienlandschaft Israels, bevor er Gemeindeführer zu einem Iftar-Mahl einlud, um das Fasten zu brechen. Da auch ein jüdischer Fasttag auf den Sonntag fiel, fasteten sowohl Juden als auch Muslime an diesem Tag…

Nekropole von Beit Sche'arim:
Neunte Weltkulturerbestätte in Israel ernannt
Die Nekropole besteht aus 33 Katakomben, die aus dem 2. – 4. Jahrhundert n.d.Z. stammen. Während dieses Zeitraums entwickelte sich Beit Sche’arim zum wichtigsten jüdischen Friedhof außerhalb Jerusalems. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten liegen dort begraben, allen voran Rabbi Jehuda Ha’Nasi. Er war der Redakteur einer der wichtigsten Sammlungen des rabbinischen Judentums, der Mischna...

Jetzt bewerben:
Start Tel Aviv 2015
Der Gewinner der deutschen Ausschreibung wird vom 6. bis 11. September 2015 nach Tel Aviv reisen, wo er gemeinsam mit Gewinnern aus anderen Ländern und jungen israelischen Unternehmern an Workshops teilnehmen wird und Kontakte zu israelischen und internationalen Firmen, Startups, Wissenschaftlern und Entwicklern knüpfen kann. In diesem Rahmen kann er seine Geschäftsidee hochrangigen Investoren vorstellen...

Neue Flotille:
Netanyahu zum Einsatz der israelischen Marine
Der Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF) erklärte zum gestrigen Marineeinsatz, dass die israelische Regierung die israelische Marine beauftragt hätte, ein Schiff, das auf dem Weg nach Gaza war, umzuleiten, nachdem alle diplomatischen Versuche gescheitert waren…

Kafka-Streit:
Sieg für israelische Nationalbibliothek
Die israelische Nationalbibliothek erhält wertvolle Briefe des jüdischen Schriftstellers Franz Kafka. Das hat das Bezirksgericht Tel Aviv am Montag verfügt – und damit ein Urteil der ersten Instanz aus dem Jahr 2012 bestätigt…

Djihad-Management statt Kompromiss:
Ali Khamenei macht das Atomabkommen zu Makulatur
Am 23. Juni 2015, Dienstag letzter Woche, beerdigte Irans Revolutionsführer höchstwahrscheinlich das Atomabkommen zwischen den 5 plus 1 – Mächten und Iran. An diesem Tag hielt er aus Anlass des beginnenden Ramadan eine im iranischen Fernsehen übertragene Rede, die all die Spekulationen über die Kompromissfähigkeit des Regimes jäh beendete...

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Emotionalisierend und oft stereotyp:
Befunde der deutsch-israelischen Schulbuchkommission präsentiert
"Die Aufgabe von Schulbüchern ist es, ein Korrektiv zur öffentlichen Meinung und medialen Darstellung zu sein", sagt Professor Wolfgang Sander, Universität Gießen, von der Arbeitsgruppe "Geschichtsschulbücher" der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission. Allerdings: Das Bild Israels in deutschen Schulbüchern sei zumeist ausschließlich in den Kontext des Nahostkonfliktes gesetzt, zudem sei es "komplexitätsreduziert" und massenmedial geprägt…

Präsidium des deutschen Bundestags zu Gast:
Bundestagspräsident Lammert besucht die Knesset
Am Mittwoch (24.06.2015) wurde Bundestagspräsident Norbert Lammert gemeinsam mit Vizepräsidentinnen und -präsidenten des Deutschen Bundestages sowie dem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe in einer feierlichen Zeremonie in der Knesset empfangen. Anschließend fand eine gemeinsame Sonder-Plenarsitzung statt, die das 50-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel markierte...

Ein Toter, zwei Verletzte:
Angriffe auf Israelis
Bei einem Angriff im Westjordanland wurde am Freitag ein Israeli getötet sowie ein weiterer leicht verletzt. Am Sonntag wurde ein israelischer Grenzpolizist bei einer Messerattacke in Jerusalem schwer verwundet…

Brotvermehrungskirche:
"Dieser Anschlag galt nicht nur den Christen"
Stellungnahme des Forums deutschsprachiger Reiseleiter in Israel auf den Brandanschlag in Tabgha…

Tabgha:
Reaktionen auf den Brandanschlag
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach am Donnerstagmorgen (18.06.2015) mit Yoram Cohen, dem Direktor der israelischen Sicherheitsbehörde Shin Bet. Netanyahu beauftragte ihn damit, eine vollständige und schnelle Untersuchung des Brandanschlags auf die Brotvermehrungskirche in Tabgha einzuleiten…

Zum 40. Todestag:
Samuel Hugo Bergmann
Bergmann war Mitglied der sozialistischen Arbeiterpartei haPoel haZair und gehörte zusammen mit anderen deutschsprachigen Einwanderern, darunter Martin Buber, Hans Kohn, Robert Weltsch und Gershom Scholem, dem Brit Schalom an, der für einen binationalen Staat in Palästina eintrat. 1947 leitete er die jüdische Delegation Palästinas bei der pan-asiatischen Konferenz in Neu-Delhi...

Räson oder Wagenburg:
Stellwerk Giv’at Haviva?
Angesichts der schweren Turbulenzen im „Likud“, der Machtspiele in der Arbeitspartei und des endgültigen Stillstands der Verhandlungen mit den Palästinensern nehmen sich die Berichte über die diesjährige Jahreskonferenz des israelischen Bildungszentrums Giv’at Haviva wie ein Hoffnungsschimmer aus…

Wieder Alarm:
Fortgesetzter Raketenbeschuss aus Gaza
Am Samstag (06.06.2015) schlug gegen 21.40 Uhr erneut eine Rakete aus Gaza auf einer Freifläche nahe Ashkelon ein. Eine salafistische Gruppe in Gaza, die sich mit dem Islamischen Staat identifiziert, bekannte sich zu dem Angriff und erklärte, sie würde sich nicht an einen informellen Waffenstillstand zwischen Hamas und Israel halten…

Weitere Meldungen...

haGalil - Jüdisches Europa

Auf allen Stühlen:
Das Dilemma der assimilierten Juden
Jeder Mensch hat eine Heimat. Wirklich? Die Assimilierten, deren nirgends fache Zugehörigkeit wohl am Jüdischesten ist, haben keine Heimat. Eine geographische Heimat hat genau genommen seit Auschwitz kein europäischer Jude mehr, wenn ich von einigen Wiener, Budapester und Berliner Kaffeehäusern absehe...

669 jüdische Kinder hat der Brite Sir Nicolas Winton gerettet. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs konnte er acht Züge organisieren, die jüdische Kinder aus Prag nach London brachten, wo sie bei Pflegeeltern unterkamen. Sir Nicolas Winton verstarb am 1. Juli im Alter von 106 Jahren. Jehi sichro baruch.

Dänische Volkspartei:
Kein Weg zurück
Die große Überraschung bei den jüngsten Wahlen in Dänemark war das Abschneiden der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei (DF), die ihren Stimmenanteil auf 21,2 Prozent fast verdoppelte. Keine Umfrage hatte dieses Ergebnis vorhergesagt, angeblich weil die Befragten zögerten, ihre Unterstützung für die Partei einzugestehen, um nicht als Rassisten stigmatisiert zu werden...

Kurznachrichten:
Wiener Mosaik
Das „Festival der jüdischen Kultur“ in Wien feierte seinen 25. Geburtstag. Diesmal – es ging dabei hauptsächlich um die US-jüdische Musik – öffnete das Wiener Rathaus seine Tore...

Wien:
Bürokratie & Beletage
Die Geschichte des Palais Schwab ist ein gut lesbarer wissenschaftlicher Text, der die „Biographie“ dieses Hauses spannend in all seinen Facetten präsentiert. Dass kein Leser in Zukunft achtlos an der Weihburggasse 30 vorbeigehen kann, ohne sich an die wechselvolle Geschichte des Hauses und ihrer Bewohner zu erinnern, ist Robert Streibel hoch anzurechnen. Der Autor hat immens gründlich und tief recherchiert...

Endstation Sehnsucht:
Eine Reise durch Yerushalayim-Jerusalem-Al Quds
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems, 10. Mai 2015 bis 14. Februar 2016…

Geschichte eines Massakers:
Oradour
"Wir haben dort das Allerliebste aus der Welt, das man als Zwanzigjährige hat, verloren: Vater, Mutter, Großmutter. Wir verdanken unser Leben dieser kleinen Truppe (…), die uns während dieser angstvollen Stunden geschützt hat, und vor allem unserem kleinen Papa, der uns den Rat gegeben hat." Das ist die Aussage von Jacqueline Pinède, die das Massaker von Oradour-sur-Glane vom 10. Juni 1944 mit ihren Geschwistern überlebte, weil ihr Vater ihnen den Rat gegeben hatte, sich unter einer Betontreppe an der Rückseite des Hotels Avril in Sicherheit zu bringen…

Weitere Meldungen...

UN-Kommission:
Resolution zum Thema Betäubungsmittel
Es ist ein Meilenstein für die israelische Vertretung bei den Vereinten Nationen: Israels Vorschlag für eine Resolution zum Thema Betäubungsmittel wurde von der zuständigen Kommission in Wien (Commission on Narcotic Drugs CND) einstimmig angenommen. Es ist die erste von Israel eingebrachte Resolution, die von einem UN-Gremium außerhalb der Generalversammlung verabschiedet wurde…


haGalil - Jüdisches Deutschland

Gefägnisaufzeichnungen:
Die aufdringlichen Notizen der Frau Jacobson
Edith Jacobson, die 1897 in eine jüdisch-assimilierte Arzt-Familie geboren wurde, studierte in Jena, Heidelberg und München Medizin und wurde schließlich in Berlin Psychoanalytikerin und Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft . Jacobson spürte früh die Gefahr, die von Hitler ausging, aber statt zu emigrieren, engagierte sie sich in der Widerstandsgruppe „Neu beginnen“- bis sie von der Gestapo verhaftet wurde...

"Israel ist an allem schuld":
Warum der Judenstaat so gehaßt wird
Laut einer EU-Umfrage sahen 2010 65 Prozent der Deutschen in Israel eine "Gefahr für den Weltfrieden". Zwei Jahre später schrieb Günter Grass in der Süddeutschen Zeitung, die "Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden", und bekam dafür Beifall von ganz links bis rechtsextrem...

Rekrutierung und Ausbildung von Shoa-Überlebenden im Raum Ulm:
Soldaten für Israel
Ein Tag im Frühjahr 1948: Knappe militärische Kommandos in hebräischer Sprache hallen über einen Exerzierplatz – Männer und Frauen stehen in Reih und Glied; die Augen starr geradeaus. Die Blicke richten sie auf ihren Ausbilder. Dabei präsentieren die Rekruten stolz einen Stock oder ein Holzgewehr, echte Waffen haben sie nicht...

Für Solidarität mit Israel und Freiheit im Iran:
Gegen den antisemitischen Al Quds-Marsch in Berlin
Seit 36 Jahren zeigt das iranische Regime am sogenannten „Al Quds (Jerusalem-)Tag“ der Welt sein wahres Gesicht. Khomeini führte den Tag kurz nach der Islamischen Revolution im Iran 1979 als globalen Kampftag zur Vernichtung Israels ein. An diesem zentralen Ziel des iranischen Regimes hat sich seitdem nichts geändert...

Shmekendike Blumen:
Martin Walser erlebt wie Juden fühlten
Es gibt Dinge, die man nicht verstehen muss. Nein, ich rede nicht von komplizierter Literatur, die sich erst durch mehrfaches Lesen aufschlüsselt. Ich rede von der Entscheidung, Martin Walsers neues Buch, oder besser sein neues Essay auf die Menschheit loszulassen. 144 Seiten verschwendete Lebenszeit könnte der Untertitel von "Shmekendike Blumen" auch heißen. Aber es ist ein "Denkmal für Sholem Yankev Abramovitsh"...

Ein Nachruf:
Shalom Frankie
Eine Erinnerung an Frankie Felsen (22.9.1959 - 29.05.2015), Wanderer zwischen Israel und Deutschland...

Spitzentreffen:
Bündnis 90/Die Grünen und Zentralrat der Juden
In einem vertrauensvollen und konstruktiven anderthalbstündigen Gespräch tauschten sich beide Seiten über aktuelle Themen wie den steigenden Antisemitismus und die Sicherheit jüdischer Gemeinden sowie die Altersarmut jüdischer Zuwanderer aus...

Ganz frisch:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 01. bis 15. Juli 2015...

Köln-Tipp:
Dancing Arabs
Am Mittwoch 1.7.15 um 20:00 wird in der Filmpalette Köln der israelische Film "Mein Herz tanzt" ("Dancing Arabs") gezeigt (OmU)…

Ein Festival für alle:
Playground Israel
Mit dem Festival präsentiert die Botschaft des Staates Israel gemeinsam mit dem Theater an der Parkaue in Berlin vom 1. bis 5. Juli 2015 die vitale und kreative Theaterszene Israels…

Die Antisemitismusdebatte um Jakob Augstein:
Antisemitismus mit gutem Gewissen
Der Soziologe Lukas Betzler und der Politikwissenschaftler Manuel Glittenberg wollen am Beispiel der Augstein-Debatte die häufig konstatierte »sich vollziehende ›Normalisierung‹ antisemitischer Artikulationen in der Öffentlichkeit empirisch nachweisen«. Sie zeigen, wie Augstein »gesetzte Tabuisierungen subtil umgeht« und es ihm dadurch gelingt, »Sprechstrukturen hervorzubringen, die das tendenziös Gemeinte im Gesagten aufblitzen lassen, ohne dass das Gesagte in den Bereich des Unsagbaren fiele«. In ihrer umfassenden Textanalyse kommen sie zu dem Schluss, »dass sich in Augsteins Kolumnen auf allen sprachlichen Ebenen Verbal-Antisemitismus finden lässt«...

Leo-Baeck-Preis 2015:
Auszeichnung für Volker Beck
Volker Beck engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und über die Grenzen Deutschlands hinaus, begründeten Präsidium und Direktorium des Zentralrats der Juden ihre Entscheidung. Sein Kampf gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit ist vorbildlich. Schon in den 1990er Jahren hat sich der Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen vehement und gegen viele Widerstände für die Entschädigung der früheren NS-Zwangsarbeiter sowie für Rentenzahlungen an Juden in Osteuropa eingesetzt...

Wir basteln uns den perfekten Flüchtling:
Rassismus à la akademika
Es war insgesamt 21 mal auf meiner Timeline bei Facebook. Die Erfolgsgeschichte der Noor Yassin Kassab, die laut verschiedener Medien vor drei Jahren aus Syrien geflüchtet war und nun in Schwedt ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,0 abgelegt hat. Die Leute waren allesamt begeistert. Und keine Frage: das ist eine ganz besondere Leistung...

Masal tov:
Mirjam Pressler wird 75 Jahre alt
Mirjam Pressler zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Autorinnen der Kinder- und Jugendliteratur, vielfach besprochen und prämiert. Über 30 Kinder- und Jugendbücher und eine Vielzahl an Übersetzungen zeugen sowohl von einem scharfen Blick für die kleinen wie großen Themen als auch von hoher literarästhetischer Qualität. Zentral in Presslers Werk ist die Auseinandersetzung mit Geschichte, Kultur und Weltliteratur. Nicht nur durch ihre Übersetzungen aus dem Hebräischen, Niederländischen und Englischen tritt sie als "Botschafterin" einer internationalen Jugendliteratur auf den Plan...

Für den restlichen Juni:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 16. bis 30. Juni 2015…

Für die Münchner:
Jubiläum mit großem Bürgerfest
200 Jahre Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern und deren Wiedergründung nach dem Holocaust vor 70 Jahren, gefeiert wird mit einem großen Bürgerfest am Sonntag, 21. Juni 2015 von 12.00 bis 20.00 Uhr…

#Mossadstolemyshoe:
Schächten, Schachern, Schuhe klauen!
Man muss den Mann verstehen. Er hat es nicht leicht. Das Wetter ist meistens schlecht in Großbritannien und der Kampf gegen die Weltjudenheit ermüdend...

"Gott ist in jedem Ding zu schauen":
Martin Buber und der Chassidismus
Zu Martin Bubers Verständnis des Chassidismus und seiner Kontroverse mit Gershom Scholem…

Neuausgabe:
Martin Bubers "Erzählungen der Chassidim"
Die von Martin Buber gesammelten Geschichten aus der Welt des osteuropäischen Judentums begeistern durch ihre Lebensweisheit, durch Humor und gelebte Religiosität. Zum fünfzigsten Todestag des bedeutenden Religionsforschers am 13. Juni 2015 erscheint Bubers populärstes Werk in einer liebevoll edierten Jubiläumsausgabe…

Der Jude und sein Judentum:
Bubers Grundlagentexte zum Zionismus
Als ich ein Kind war, las ich eine alte jüdische Sage, die ich nicht verstehen konnte. Sie erzählte nichts weiter als dies: "Vor den Toren Roms sitzt ein aussätziger Bettler und wartet. Es ist der Messias." Damals kam ich zu einem alten Manne und fragte ihn: "Worauf wartet er?" Und der alte Mann antwortete mir etwas, was ich damals nicht verstand und erst viel später verstehen gelernt habe; er sagte: "Auf dich"...

"Nun ist es an den nachfolgenden Generationen":
Zum Tod des Münchner Holocaust-Zeitzeugen Hugo Höllenreiner
Hugo Höllenreiner wurde als Münchner Sinto im Jahr 1943 vom Güterbahnhof Milbertshofen aus in das sogenannte Zigeunerlager Auschwitz-Birkenau deportiert. Weitere Stationen seines Leidens waren Mauthausen und Bergen Belsen, wo er 1945 von britischen Soldaten befreit wurde...

Schwabacher Laubhütte eröffnet:
Hasenjagd in der Sukka
Vor rund 14 Jahren wurde bei Renovierungsarbeiten, verborgen in einem alten Haus, im mittelfränkischen Schwabach eine historische Laubhütte mit Resten von Wandfresken entdeckt. Neben den gewohnten religiösen Motiven, etwa von Moses mit den Gesetzestafeln, kam dabei die Zeichnung eines vor Jägern flüchtenden Hasen zum Vorschein. Eine solche szenische Darstellung in einer Sukka ist bislang einzigartig...

Aus halachischer Sicht:
Erlaubt das Judentum die Sterbehilfe?
Obwohl sich einige Interpretationen der erwähnten Midraschim und zeitgenössische jüdische Stimmen für den assisistierten Suizid (Beihilfe zur Selbsttötung) oder sogar für die aktive Sterbehilfe (Tötung auf Verlangen) aussprechen, finden sie dafür in dem bisherigen halachischen Diskurs keine Unterstützung. Mit der passiven Sterbehilfe (Nichteinleitung oder Nichtfortführung lebenserhaltenden Maßnahmen) sieht es differenzierter aus...

Auf dem richtigen Weg begleiten:
Palliativmedizin aus jüdischer Sicht
Der relativ junge Zweig der modernen Medizin, die Palliativmedizin könnte durchaus eine jüdische Erfindung sein und ist eine Antwort auf die von vielen Menschen wahrgenommene und formulierte Sorge, einsam und verlassen, einer unmenschlichen, technisierten und bloß erfolgsorientierten Medizin ausgeliefert zu sein, für die weltanschaulich-religiöse Werte keine Bedeutung mehr haben...

In Würde:

Die Sterbehilfedebatte
In Bielefeld will man einen jüdischen Blick auf das heikle Thema werfen…

Sterbehilfe:
"Wir sterben alle so unterschiedlich, wie wir leben"
"Auch Ärzten soll erlaubt sein, ihren Patienten zu helfen", so der Originalton des prominenten Bundestagsabgeordneten Peter Hintze, im Zivilberuf Pfarrer. Wie kommt es, dass eine solche Selbstverständlichkeit zur Maxime der Politik erhoben werden soll? Die Antwort darauf kann wie in einer talmudischen Diskussion durch die Gegenposition gefunden werden. Diese ruft nach einer Strafbarkeit von ärztlich assistierten Tötungen. Nicht etwa vom Justizminister, sondern vom Gesundheitsminister. Und beiden Seiten geht es –natürlich- um "Sterben in Würde"…

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland....
Antisemitismus, Rechtsextremismus...

haGalil - Judentum

Torah-Abschnitt Balak (Originaltext):
beMidbar 22-25
Als Balak Sohn Zippor alles sah, was Jisrael dem Emori getan, da fürchtete sich Moab sehr vor dem Volke, da es so groß war, und es graute Moab vor den Kindern Jisrael...

פרשת השבוע בחוג המשפחה:
בלק
בפרשתנו יש עניין שהגישה המקובלת אליו בין החכמים ובין פשוטי העם לא הניחה את דעתי ואשר אני עומד שוב לדוש ולהפוך בה. העניין שהעסיק אותי ניתן להגדרה בשתי מילים: בלעם הרשע…

Wochenabschnitt Balak:
Fluch und Segen
Die Tora glaubt nicht an Wahrsagerei und Magie. Nur die heidnischen Götter waren in ihrer Macht eingeschränkt. Diese Macht wurde von okkulten Gesetzen umschrieben...

Parschat Balak
Wer hat die Macht?
Ein bekannter Witz handelt von einem Mann, der mit seinem Hund in ein Restaurant geht. Als man ihm sagt, der Hund müsse draußen bleiben, behauptet er, das sei ein besonderer Hund - er könne sprechen...

Weitere Meldungen...

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