Jüdischer Kalender:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

haGalil - Jüdisches Deutschland

Die Einäugigen unter den Blinden:
The Gatekeepers
Dass Avraham Schalom vor laufender Kamera offen zugibt, den Befehl erteilt zu haben, die Entführer des Busses 300 zu eliminieren, Avi Dichter die Möglichkeiten und Grenzen der Eliminierung von potentiellen Terroristen und ihren religiösen Anstiftern beschreibt, Gillon das Für- und Wieder des Schüttelns von Gefangenen analysiert und Jaakov Peri vielsagend erklärt: „Die israelische Bevölkerung muss verstehen, dass ein Verhörraum kein Hotelzimmer ist“, hinterlässt Fragen. Vor allen Dingen die Folgende: In was für einem Zustand muss sich ein Staat befinden, in dem sechs Geheimdienstchefs sich derart offen äußern dürfen und was bewegte die Herren es zu tun?...

Erhebung:
Israelische Hilfe spielt wichtige Rolle in Nepal
Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat Daten veröffentlicht bezüglich der humanitären Hilfe, die Nepal nach dem verheerenden Erdbeben am 25. April 2015 erreicht hat…

Verhandlungen:
Schass tritt in Koalition ein
Die ultra-orthodoxe Schass hat Montagnacht einen Koalitionsvertrag mit dem Likud von Premier Benjamin Netanjahu unterzeichnet. Der bisherige israelische Wirtschaftsminister Naftali Bennett zaudert noch. Außenminister Avigdor Lieberman geht in die Opposition…

Tel Aviv:
Proteste gegen Polizeigewalt
In Tel Aviv haben am Sonntag äthiopische Juden gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt demonstriert. Am Ende wurden daraus Krawalle, die mit 50 Verletzten auf beiden Seiten endeten…

Schoah-Überlebende:
Mehr als eine Entschädigung
Noch gibt es sie, Menschen, die den Holocaust überlebt haben. Aller Aufmerksamkeit zum Trotz, leben jedoch nicht wenige vereinsamt und in schwierigen Verhältnissen – sogar in Israel. Ein staatliches Hilfsprogramm versucht, nicht nur gegen die Armut vorzugehen…

Top-Spezialisten:
Israel eröffnet Feldlazarett in Kathmandu
Ein 260 Mitglieder starkes Katastrophenteam der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) wurde nach dem Erdbeben nach Nepal entsandt…

Nach dem Erdbeben:
Israel hilft Nepal
Wie die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) berichten, machte sich heute Morgen eine 80 Mann starke israelische Hilfsdelegation auf den Weg nach Nepal, nachdem am Samstag ein Erdbeben mit der Stärke von 7,8 Nepals Hauptstadt Kathmandu erschüttert hatte. In Kürze wird eine weitere Delegation mit 170 ausgebildeten militärischen Kräften dort eintreffen…

Weitere Meldungen...

haGalil - Jüdisches Europa

Frankreich:
Front National gegen Jean-Marie Le Pen
Der demnächst (im kommenden Monat) 87jährige Jean-Marie Le Pen hatte die neofaschistische Partei, zusammen mit einigen Mitkämpfern, am 05. Oktober 1972 in Paris offiziell gegründet. Der harte Kern der rechtsextremen Aktivisten, die die „Nationale Front“ aus der Taufe hoben und überwiegend aus der gewalttätigen Studierendengruppe unter dem Namen „Occident“ kamen, hatten ihm den Vorsitz angetragen und dabei gedacht, sie könnten ihn als Gallionsfigur benutzen...

Front National:
Jean Marie Le Pen ist  "suspendiert"
FN-Chefin Marine Le Pen setzte sich gegen ihren Vater und Parteigründer durch…

Die Armenier, der Erste Weltkrieg und die Folgen:
Verdrängte Geschichte
Die literarische Anthologie "Wege ohne Heimkehr" versammelt armenische Erinnerungen…

Was mit uns sein wird, wissen wir nicht:
Briefe aus dem Ghetto
Es existieren nur wenige Quellen über das Leben von Juden in den Ghettos auf polnischem Boden während der Shoah. Umso bemerkenswerter sind die Briefe Was mit uns sein wird, wissen wir nicht. Briefe aus dem Ghettound Postkarten, die Wilhelm und Johanna Schischa 1941 aus dem Ghetto Opole Lubelskie an ihre Familie in Wien sendeten und von denen 114 erhalten blieben, da Johannas Schwester Berta Ohme als Ehefrau eines Nichtjuden überleben konnte...

Buch-Tipps:
Wiens jüdischer Geist
Gestern ist heute, heute wird morgen sein. So kann man am kürzesten das, was man den „Jüdischen Geist Wiens“ nennt, beschreiben…

Jahrestag des Völkermords:
"Wandernde Konzentrationslager"
Ihre "Umsiedelung" kostete bis zu 1,5 Millionen Armenier das Leben. Auch 100 Jahre danach ist der Genozid in der Türkei mit Tabus besetzt – und nicht nur dort…

Ein Menschheitsverbrechen:
Der Völkermord an den Armeniern
Am 24. April 1915 werden in Konstantinopel, Hauptstadt des türkisch-osmanischen Reiches, über Nacht Lehrer, Ärzte, Journalisten, Abgeordnete, Bankiers verhaftet – sämtlich Armenier, eine Elite der christlichen Minderheit, 235 Personen. Eine Zahl, die schnell auf das Zehnfache anschwillt und danach nahezu spurlos verschwindet – Auftakt zu einem bis dahin beispiellosen Menschheitsverbrechen...

Trägodie eines Volkes:
"Die armenische Frage existiert nicht mehr"
Ralph Giordanos frühe Fernsehdokumentation (1986) zum Völkermord an den Armeniern...

Passivität der Bundesregierung:
Der Genozid an den Armeniern und wir
Das Europäische Parlament forderte am 13.03.2015 in seinem diesjährigen Menschenrechtsreport die Mitgliedsstaaten offiziell auf, den Genozid an den Armeniern anzuerkennen und einen Beitrag zum weiteren Anerkennungsprozess zu leisten…

Anerkennung jetzt:
Keine Relativierung des Genozids an den Armeniern
150 Wissenschaftler fordern in einem offenen Brief die Anerkennung des Genozids an den Armeniern…

Eine musikalische Reise:
Armenische Fluchtstationen
Ein Interview mit der armenischen Pianistin Nare Karoyan (Köln)…

"Wir sind die Generation der Nachfahren":
Ein Völkermord der nicht vergeht
Die Armenische Gemeinschaft in Deutschland lebt in keiner Parallelgesellschaft, sondern ist integriert. Mein Eindruck ist, dass die überwiegende Mehrheit hier sich nicht als "Ausländer" versteht, sondern als Teil dieser Gesellschaft. Als ich einmal von einem Politiker gefragt wurde, ob wir auch Deutschunterricht in den Gemeinden anbieten, sagte ich: "Nein – nicht notwendig! Es sprechen alle schon deutsch"...

Weitere Meldungen...

UN-Kommission:
Resolution zum Thema Betäubungsmittel
Es ist ein Meilenstein für die israelische Vertretung bei den Vereinten Nationen: Israels Vorschlag für eine Resolution zum Thema Betäubungsmittel wurde von der zuständigen Kommission in Wien (Commission on Narcotic Drugs CND) einstimmig angenommen. Es ist die erste von Israel eingebrachte Resolution, die von einem UN-Gremium außerhalb der Generalversammlung verabschiedet wurde…


haGalil - Jüdisches Deutschland 

Zeitzeugen erinnern sich:
Ein Film über die Scheunensynagoge Bechhofen
„Wer einmal, sei es durch Zufall oder Missgeschick, nach Bechhofen verschlagen wird, freut sich, es wieder verlassen zu können“, schrieb 1926 der jüdische Lehrer Max Jankelowitz. „Denn das kleine Örtchen bietet dem sehensdurstigen Auge gar wenig an landschaftlicher Schönheit“, klagte der in die fränkische Provinz verschlagende Pädagoge weiterhin...

Charlotte Knobloch:
"Ich kann die Formel 'nie wieder!' kaum mehr hören"
Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau hat heute die Gedenkstunde des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden München und Oberbayern an der jüdischen Gedenkstätte im ehemaligen KZ Dachau stattgefunden…

End-of-Life:
Jewish Perspectives
Eine Tagung zum Thema Sterbehilfe...

Ich such ihn schon lange:
Still missing!
Um genau zu sein: schon ewig. Er ist mittlerweile in aller Munde, vor allem sonntags. Sonntags im Mund,da ist er auch am hübschesten. Da klingt er so unglaublich gut. Und wenn man von ihm spricht, applaudieren alle.

Film-Tipps:
Jüdisches am DOK.fest München
Das DOK.fest München bringt den künstlerischen Dokumentarfilm auf die große Leinwand. In diesem Jahr wird das Festival 30 Jahre alt und präsentiert zehn ganze Tage dokumentarisches Kinoerlebnis mit über 130 Filmen aus 38 Ländern und Gästen aus der ganzen Welt an elf Spielorten in der Stadt…

Liebe Leserinnen und Leser,
ca. 300.000 Benutzer besuchen jeden Monat haGalil, das größte Online-Angebot zum Judentum in D-A-CH und Israel und vielem was damit zu tun hat.
Ein großer Teil der Inhalte wurde "ehrenamtlich" erstellt. Es gibt aber unvermeidbare Kosten: Redaktion, Server, Technik. 
Um unsere Unabhängigkeit zu bewahren, finanzieren wir uns vorwiegend aus Spenden.
Heute bitten wir Sie um einen kleinen Beitrag, um weiter arbeiten zu können. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um auch in Zukunft, von der Arbeit haGalils profitieren zu können. Helfen Sie mit?

Spendenkonto: haGalil e.V.
DE05 7019 0000 0000 8720 91
GENODEF1M01

Weitere Angaben zu Überweisungen aus dem Ausland, Lastschriftverfahren etc., finden Sie auf den Seiten des haGalil e.V.
.


Ein Film von Anat Manor:
ID – Israelisch-Deutsche Partnerschaften
Der Dokumentarfilm enthält sieben Interviews mit „gemischten“ israelisch-deutschen Paaren im Alter von 40 bis 83 Jahren: Er konzentriert sich auf die persönliche Ebene und ermöglicht auf teils ernsthafte, teils humorvolle bis skurrile Weise Annäherungen an den ganz normalen Alltag von sieben Paaren. Im Film erzählen die Paare über persönliche und kulturelle Befindlichkeiten sowie über typische und atypische Erfahrungen im Zusammenleben...

"Der Himmel weint ununterbrochen":
Warten auf die Anerkennung
In Köln wurde an den 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert…

Alles neu:
Fernsehtipps für den Mai
Vom 01. bis 15. Mai 2015…

Die letzten lebenden NS-Täter zur Verantwortung ziehen:
"Operation Last Chance"
Leider hat unser Land eine lange Tradition, solche Täter weder gerichtlich zu belangen, noch sie dorthin auszuliefern, wo ihnen der Prozess gemacht wurde. Auch innerhalb NRWs gibt es unrühmliche Beispiele...

Beschluss in München:
Pläne zur Wiedererrichtung von Gustav Landauers Gedenkstele
Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats hat sich bei seiner Sitzung am 24. April einstimmig für eine Wiedererrichtung der Gedenkstele für Gustav Landauer auf dem Münchner Waldfriedhof ausgesprochen. Diese Stele, 1925 mit Spendengeldern errichtet, wurde 1933 nach einem Beschluß des damaligen Münchner Stadtrats zerstört, Landauers Asche exhumiert...

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland....
Antisemitismus, Rechtsextremismus...

haGalil - Judentum 

Die Trauer unterbrechen:
Lag Beomer
Der vorliegende historische Text erläutert Lag baOmer, die Gebräuche und den Hintergrund des 33. Tags der Omerzählung. Autor dieses 1906 in der Zeitschrift “Ost und West” erschienenen Beitrags ist der Philosoph und Pädagoge Arthur Biram. Biram wurde 1878 in Bischofswerda geboren. Er studierte in Berlin und Leipzig, wo er 1902 promovierte. 1904 schloss er das Rabbiner-Seminar an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums ab. 1913 emigrierte er nach Palästina, wo er unter anderem die Hebräische Realschule Haifa leitete. Biram erhilt 1954 den Israel Preis für Erziehung. Er starb 1967 in Haifa…

Lag baOmer:
Der erste Haarschnitt
Bei sephardischen und chassidischen Juden gibt es den Brauch, daß an Lag ba Omer (33. Tag der Omer-Zeit) einem dreijährigen Jungen zum ersten Mal die Haare geschnitten werden...

haOmer:
Die Kunst des Zählens
"Und zählt euch von dem Tage nach diesem Schabbat, von dem Tage eurer Darbringung des geschwungenen Omeropfers, sieben volle Schabbatot sollen es sein"...

Omer zählen:
Sefirat ha Omer
Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich "Wochen") wird "Sefirat ha Omer" das Omer - Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte...

Das Zählen des Omer:
Sefirat haOmer
Hineni muchan um'suman lekajem mizwa asse kemo schekatuw batora...

Die hebräische Lesefibel für Anfänger:
Alephbeth
Dieser Reprint von Hentrich & Hentrich richtet sich an alle ohne Vorkenntnisse oder Hebräischlehrer und an die, die nicht das touristische Iwrith in Israel suchen. In 58 Lektionen können mit täglich rund 30 Minuten Lernzeit in etwa zwei Monaten Hebräisch gelesen und ungefähr 100 Worte des "Iwrith schel Schabbat" – des Gebetbuchhebräisch – verstanden werden...

Weitere Meldungen...

WIR SIND WEITERHIN AUF IHRE HILFE ANGEWIESEN!

haGalil e.V. unterstützen: [PayPal] [Support & Honor] oder...


David Gall s"l
(1956-2014) 
Impressum

Büchersuche:

Anzeigen:
FairPlanet
Ein schönes Zuhause
für Ihre Homepage
Webhosting bei
Hosting-Agency

e-Postkarten
Newsletter abonnieren

Bücher / Morascha
Koscher leben...

 

Die bei haGalil onLine und den angeschlossenen Domains veröffentlichten Texte spiegeln die Meinungen der jeweiligen Autoren. Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber bzw. der Gesamtredaktion wieder.

Kontakt: hagalil-at-hagalil.com
haGalil - Postfach 900504 - D-81505 München

1995-2011 © by haGalil on <<< Line®
bzw. den angegebenen Rechteinhabern
Munich - Tel Aviv - All Rights Reserved