Jüdischer Kalender:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

haGalil - Jüdisches Deutschland

Studie aus Israel:
Mehr Fälle von antisemitischen Gewalttaten
Die Zahl der antisemitischen Ausschreitungen weltweit ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 38% gestiegen. Dies belegt ein Bericht vom Kantor Center for the Study of Contemporary European Jewry der Universität Tel Aviv. In dieser Hinsicht war 2014 nach 2009 das zweitschlimmste Jahr im Zeitraum von 2004 bis 2014. 2014 war geprägt von einem großen Maß an Antisemitismus in Form von verbalen Äußerungen, Gewalt und visuellen Darstellungen. Diese Tendenz setzte sich auch Anfang 2015 fort.

Beit Guvrin-Morasha:
Neue UNESCO-Weltkulturerbestätte
Die archäologische Stätte umfasst mehr als 3.500 unterirdische Kammern, die verteilt über bestimmte Bereiche des Geländes in den dicken und homogenen, weichen Kalk der Region gehauen wurden. Diese Höhlen dienten als Zisternen, Ölpressen, Bäder, Taubenhäuser, Ställe, Orte religiöser Praxis, Verstecke und Begräbnisorte...

Neutralität sei Verrat:
Hamas ahoi!
Mit der Kampagne "Offener Hafen Gaza" will im Frühjahr die dritte "Freedom Flotilla" starten…

Yom ha’Shoah:
Israels nationaler Holocaust-Gedenktag
Gestern Abend begann der Yom ha’Shoah, der nationale Holocaust-Gedenktag, an dem Israel an die sechs Millionen ermordeten Juden erinnert…

Die Geschichte von Yehuda Maimon:
Pioneer Fighter
Yehuda Maimon und seine Frau Aviva bewohnen im Elternheim, in dem ich arbeite, eine Wohnung mit Blick auf die Skyline von Tel Aviv. Yehuda gehört zum Bewohnerrat des Hauses. Der 91jährige kommt jeden Mittag auf seinen Spazierstock gestützt in der Lobby des Heims mit anderen Bewohnern bei Kaffee und Kuchen zusammen. Yehuda stammt aus Krakau. Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges war er ein 15jähriger Gymnasiast, überzeugter Zionist und Mitglied der religiösen zionistischen Bewegung Akiba...

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Schön wär's:
Selbsttäuschung im Weltformat
Auf den "Durchbruch" von Lausanne folgt der Katzenjammer…

Die Vereinbarung über das iranische Atomprogramm:
Viele Löcher
Nach dem Abschluss der Lausanner Vereinbarung mit dem iranischen Regime kursieren unterschiedliche Interpretationen davon, was vereinbart worden ist…

Höhen und Tiefen:
Deutsch-israelische Beziehungsgeschichte
Während sich viele Deutsche von Israel abwenden, ist das vormals sehr negative Image der Deutschen in der israelischen Öffentlichkeit seit Ende der 1970er-Jahre stetig positiver geworden. Ob es um Autos, Fußball oder um Ausdrucksformen deutscher Kultur geht – unter Israelis ist ungeachtet auch zwiespältiger Erfahrungen in den vergangenen Jahren ein regelrechter Deutschland- und vor allem Berlin-Hype entstanden...

Nach dem 'Exodus':
Ägyptische Kultur beeinflusste die Israeliten
„Die Israeliten haben Ägypten verlassen, dennoch sieht es so aus, als ob Ägypten auch nach ihrer Rückkehr die Israeliten und ihre Nachfahren nicht losgelassen hatte“, sagte Archäologe Amir Ganor der Israelischen Antiquitätenbehörde, der im vergangenen Jahr eine Ausgrabung in einer Höhle in der Umgebung des Kibbutz Lahav geleitet hat…

Grundlagentexte des Zionismus:
Moses Hess (1812-1875)
Vor 140 Jahren starb Moses Hess, einer der Vordenker des Zionismus. Während der Damaskus Affäre 1840 war er vom Leiden seiner Glaubensgenossen stark beeinflusst. Doch erst die Vereinigung Italiens, der Aufstieg des Nationalismus und das Hervortreten des deutschen Antisemitismus brachten Hess zu seinen jüdischen Wurzeln zurück. 1862 erschien sein Klassiker des Zionismus "Rom und Jerusalem", in dem er seine Rückkehr zu "seinem" Volk beschreibt...

Dünnes Eis:
Das Genfer Rahmenabkommen
In Genf wurde mit zweitägiger Verspätung eine Einigung in den P5+1 Verhandlungen verkündet. Nach der Überschreitung der selbst gesetzten Frist hat man noch bis zum 2.4. gewartet, um sich nicht anhören zu müssen, die Diplomaten hätten sich auf einen Aprilscherz verständigt...

Erstaunliches Wahrnehmungsdefizit:
"Israel hat Angst, seinen Lieblingsfeind Iran zu verlieren…"
Ging Ihnen das auch so auf den Geist? Alle halbe Stunde wiederholte der Deutschlandfunk dieser Tage die frohe Botschaft vom baldigen Durchbruch der Atomgespräche in Lausanne – und dies selbst noch zu einem Zeitpunkt, als Teheran längst wieder „April April“ gerufen und den Optimismus der „Experten“ ad absurdum geführt hatte…

Korruption:
Schade um Olmert
Eines Tages vor vielen Jahren schmückte Ehud Olmerts Bild die Titelseite der Wochenendausgabe der israelischen Tageszeitung Maariv. In seiner Hand hielt er eine dicke kubanische Zigarre, um sein Handgelenk trug er eine teure Markenuhr und in seiner Hemdtasche steckte die Sammlerausgabe eines Montblanc-Stifts…

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
In keiner Welt wirklich zuhause
Der arabisch-israelische Schriftsteller Ayman Sikseck sieht sich unter Premier Netanjahu, der sich öffentlich gegen Araber ausgesprochen hat, einem wachsendem Rassismus ausgesetzt. Trotzdem will er in Israel bleiben und helfen, die Lage der Araber zu verbessern...

Weitere Meldungen...

haGalil - Jüdisches Europa

Ausstellung und Bildband:
Last Folio
Der renommierte Fotograf Yuri Dojc war von 1997 an zunächst allein und ab 2005 dann gemeinsam mit der Filmemacherin Katya Krausova mehrfach in die Slowakei gereist, um mit Überlebenden des Holocaust zu sprechen und Zeugnisse historischer jüdischer Kultur in dem Land zu dokumentieren. Die in ihrer Authentizität, Ästhetik und Intensität einzigartigen Bilder zeigen verlassene und über Jahrzehnte nahezu unberührte jüdische Gebäude sowie zurückgelassene Bücher und Dokumente...

"Die Verzweiflung ist unser größter Feind":
Auf der Lichtung
Aharon Appelfelds philosophischer Partisanenroman...

Front National:
Jean-Marie Le Pen musste sich beugen
Marine Le Pen zwang ihren Vater zum Verzicht auf seine Kandidatur bei den kommenden Regional-Wahlen. Eine eindeutige Trennung vom Gründer des "Front National" scheint aber weiterhin ausgeschlossen…

Frankreich:
Die Katze lässt das Mausen nicht
Jean-Marie Le Pen hadert mit seiner eigenen Partei. Die Konflikte mit seiner Tochter & Nachfolgerin eskalieren…

Die Debatte über die NS-Vergangenheit in Österreich
Bröckelnde Geschichtslügen
70 Jahre nach Kriegsende ist die Debatte über die NS-Vergangenheit in Österreich ein ganzes Stück weitergekommen. Dennoch setzt sich das Bewusstsein, ein Tätervolk gewesen zu sein, nur langsam durch…

Frankreich:
Vatermord im Hause Le Pen
Marine Le Pen, Vorsitzende des Front National, stellt ihren Vater und Parteigründer, Jean-Marie Le Pen, nach seinen jüngsten Provokationen, kalt…

Verfolger und Verfolgte:
Antiziganismus in Ungarn
2010 wählte die völkische Mehrheit eine völkische Regierung. Das Datum bedeutet einen Wendepunkt in der Zeit nach 1989, weil die Ideologie, die sich vor 2010 zunächst als kulturelle Bewegung und später als eine gegenkulturelle Massenbewegung meldete, nun zur offiziellen Regierungspolitik wurde. Bald nach den Wahlen wurde das neue Staatsbürgerschaftsgesetz nach dem Ius-Sanguinis-Prinzip verabschiedet, das Minderheitenmagyaren auch aus den Nachbarländern in die Volksgemeinschaft integriert, selbst, wenn diese nicht in Ungarn wohnen...

Weitere Meldungen...


haGalil - Jüdisches Deutschland 

Charlotte Knobloch:
"Europa muss das Massensterben vor seinen Türen beenden"
Das sind wir unserer Vergangenheit schuldig, an die wir gerade in diesen Wochen so intensiv erinnern. Unser Anspruch 'Nie wieder!' fordert heute nichts anderes als 'Seht hin und helft jetzt!'...

Jewish Monkeys:
Springtime for Hinkel Tour
Ab Samstag sind die Jewish Monkeys auf Deutschland-Tour (ihre 3. seit Frühjahr 2014!). Der Name der Tour verweist mit Augenzwinkern auf zwei geniale Filme. Jüdischer Humor, Interaktion mit dem Publikum, druckvolle Shows sind ihr Markenzeichen...

April:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 16. bis 30. April 2015...

Historische Hintergründe und aktuelle Erinnerungskultur:
Die Deportationen der mainfränkischen Juden 1941-44
Am 10. Mai 2011 versammelten sich in Würzburg mehr als 3.000 Menschen am Platz’schen Garten. Von diesem Ort, einem ehemaligen Gartenlokal mit großen Festsälen, wurden im April 1942 über 850 Juden aus Würzburg und den mainfränkischen Gemeinden nach Krasniczyn deportiert...

Es war seit Jahren überfällig:
Verurteilung des "Klagemauer-Betreibers"
Der Betreiber der sogenannten „Kölner Klagemauer“, der 76-jährige Dauerdemonstrant Walter Herrmann, der Vielen in seiner Impertinenz und Verbohrtheit als antisemitisch motiviert gilt, ist am 10.4. vom Kölner Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe wegen Verstoßes gegen den Jugendschutz verurteilt worden…

Sehnsucht nach den alten Zeiten:
Der findige Antisemit
Ganz aktuell ist Yarmouk. Dort werden derzeit Tausende von Palästinensern grausam hingemetzelt. Sie werden vergewaltigt, versklavt und geköpft. Aber die Palästinafreunde, die letzten Sommer noch die Großstädte bevölkerten, um Kindermörder Israel zu schreien, bleiben diesmal lieber zuhause...

Dietramszell:
Hindenburg-Bronze des Nazi-Bildhauers Thorak
Im Juli 2014 entfernte der Künstler Wolfram Kastner im oberbayerischen Dietramszell eine Hindenburg Skulptur, die bis dahin an der Klostermauer aufgestellt war. Seitdem schwelt im Ort ein Konflikt um diese Aktion, die den Künstler jetzt veranlasste einen offenen Brief an Bürgermeisterin Leni Gröbmaier zu verfassen…

Betrifft auch die jüdischen Gemeinden:
Die Sterbehilfedebatte
In Bielefeld will man einen jüdischen Blick auf das heikle Thema werfen...

Beschämende Ressentiments:
Augsteins nächster Anfall
War es ein Wutanfall oder ein akuter Schub von Delirium? Bei Jakob Augstein spielt das letztlich keine Rolle: sein Feindbild bleibt das gleiche…

Eine Bombe für die Mullahs:
Onkel Jakob und der aggresive Purzelbaum
Vielleicht liegt es an seiner Schulzeit im Christaneum. Schließlich legt man dort, an dem humanistischen Gymnasium im altehrwürdigen Hamburg, Wert auf Chorarbeit…

Gustav Landauer in München:
Forderung nach Wiederaufbau eines Gedenksteins
Nach der Niederschlagung der Räteregierung durch Reichswehr und Freikorpsverbände wurde Gustav Landauer am 1. Mai 1919 verhaftet und am nächsten Tag im Zuchthaus Stadelheim mit großer Brutalität ermordet. Landauers Asche wurde zunächst in der Urnenhalle des Schwabinger Friedhofs beigesetzt, dann wurde die Urne auf den Waldfriedhof überführt. Mitglieder der Freien Arbeiter-Union aber auch prominente Persönlichkeiten führten auf Anregung von Landauers Tochter Charlotte eine Geldsammlung durch und setzten Landauer 1925 einen Obelisken als Grabdenkmal...

Die Stadt Gemünden am Main gedenkt ihres jüdischen Gefallenen:
Spätes Gedenken
Als ich Mitte der neunziger Jahre bei den Recherchen für meine Dokumentation „Für das Vaterland starben – Denkmale und Gedenktafeln bayerisch-jüdischer Soldaten“ die Kapelle des Ehrenfriedhofes am Einmalberg oberhalb des heutigen Verkehrskreisels am Zollberg in Gemünden am Main aufsuchte war ich sehr enttäuscht, dort die Namen der 5 jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges nicht finden zu können...

Hitler-Tribüne:
Trittfest machen oder verfallen lassen?
Streit um die NS-Weihestätte in Nürnberg geht weiter…

Prophet in Jerusalem:
Schalom Ben-Chorin
Filmvorführung in der Pasinger Fabrik München, im Rahmen des Kulturfestivals “Mazal Tov” 50 Jahre Israel-Deutschland”…

Wer noch eine benötigt:
Neuausgabe der Pessach Haggada
Pessach naht mit riesen Schritten! Eine wunderschöne Version der Pessach Haggada, die vergriffen und nur noch für horrende Preise gebraucht zu beziehen war, liegt nun in einer erweiterten Neuausgabe vom Verlag Hentrich & Hentrich vor…

Neues von Golda, dem Hebräisch sprechenden Pferd:
Im Galopp aus Ägypten
Diesmal ist es ein Buch zu Pessach, das die Geschichte vom Auszug aus Ägypten von Goldas Rücken aus erzählt. Wieder ist es ein sehr liebevoll gestaltetes Buch, und wieder ist es herrlich, Goldas hebräische Einwürfe zu lesen. Die Pessach-Geschichte einmal anders, nicht nur für Kinder ein Vergnügen...

April April:
Fernsehtipps für die Feiertage
Vom 01. bis 15. April 2015…

Israel in München:
"Ich lebe im Osten aber mein Herz ist im Westen"
20 Positionen israelischer Künstler in der Pasinger Fabrik, 26.03.- 12.05.2015…

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland....
Antisemitismus, Rechtsextremismus...

haGalil - Judentum 

haOmer:
Die Kunst des Zählens
"Und zählt euch von dem Tage nach diesem Schabbat, von dem Tage eurer Darbringung des geschwungenen Omeropfers, sieben volle Schabbatot sollen es sein"...

Omer zählen:
Sefirat ha Omer
Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich "Wochen") wird "Sefirat ha Omer" das Omer - Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte...

Das Zählen des Omer:
Sefirat haOmer
Hineni muchan um'suman lekajem mizwa asse kemo schekatuw batora...

פרשת השבוע בחוג המשפחה:
תזריע – מצורע
שמות שתי הפרשות שלפנינו (תזריע ומצורע, פרקים יב-טו בחומש ויקרא) כבר מצביעות על העניינים בהם הן עוסקות. מדובר בנגעי עור למיניהם, שצרעת היא רק אחת מהן…

Die hebräische Lesefibel für Anfänger:
Alephbeth
Dieser Reprint von Hentrich & Hentrich richtet sich an alle ohne Vorkenntnisse oder Hebräischlehrer und an die, die nicht das touristische Iwrith in Israel suchen. In 58 Lektionen können mit täglich rund 30 Minuten Lernzeit in etwa zwei Monaten Hebräisch gelesen und ungefähr 100 Worte des "Iwrith schel Schabbat" – des Gebetbuchhebräisch – verstanden werden...

Weitere Meldungen...

UN-Kommission:
Resolution zum Thema Betäubungsmittel
Es ist ein Meilenstein für die israelische Vertretung bei den Vereinten Nationen: Israels Vorschlag für eine Resolution zum Thema Betäubungsmittel wurde von der zuständigen Kommission in Wien (Commission on Narcotic Drugs CND) einstimmig angenommen. Es ist die erste von Israel eingebrachte Resolution, die von einem UN-Gremium außerhalb der Generalversammlung verabschiedet wurde…

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