Jüdischer Kalender:  
Heute Morgen (29.7.) ist David von uns gegangen...
Wir sind froh, dass er diesen letzten schweren Weg jetzt hinter sich hat und er friedlich gehen konnte.
Yehi sichro baruch...

Adieu David....

Er war schon lange krank. Sehr krank. Und es war klar, dass nur ein Wunder ihn würde retten können. Aber im "an Wunder glauben" bin ich sehr gut. David war es auch. Wir sprachen viel von dem Wunder und davon, was wir alles machen würden, wenn es denn endlich da wäre. Dann wurde er kränker und kränker, und es war klar, dass wir nicht nur ein Wunder, sondern ein großes Wunder brauchen würden. Aber David war ein großer Mann. Und große Wunder suchen sich doch eigentlich ihresgleichen... aber das Wunder ist zu spät gekommen. Es hat sich verlaufen und den Weg nicht gefunden: 

Heute morgen starb David Gall.

David war ein großer Mann. Er sagte einmal, er sei sich sein Leben lang vorgekommen wie der Storch im Salat. Immer viel zu groß, immer so, als würde er nicht dazugehören. Über dieses Gefühl von Fremdheit, von nirgendwo richtig dazu passen, haben wir immer viel geredet. Es war das, was uns verband. Die Angst, nicht dazuzugehören, das Gefühl nicht mitmachen zu dürfen. Jetzt hat ihn das Leben nicht mehr mitspielen lassen. Und das ist eine nicht wieder gut zu machende, schreckliche Sache... er wird mir unendlich fehlen, - sein trockener Humor, mit dem er mich aus manchem Tief gezogen hat, sein scharfsinniger Geist, der mich lehrte, präziser zu denken und zu agieren und vor allem sein Lachen, das so laut und kehlig war, wie sonst keines auf dieser Welt. Adieu David!

Yehi Sichro baruch!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sind gescheitert. Aus dem Gazastreifen waren bereits zurvor Raketen auf Beersheva und Netivot abgefeuert worden. Mittlerweile gab es auch in vielen anderen Orten im Süden erneut Raketenalarm, genauso in Rishon leZion und Jerusalem. In den Abendstunden wurden mehr als 30 Raketen auf Israel gefeuert. Das Heimatfront-Kommando der israelischen Armee hat angeordnet, dass erneut alle öffentlichen Bunker in einem Umkreis von 80km zu Gaza geöffnet werden.

Jerusalem:
Straße nach Jeschajahu Leibowitz benannt
Seit dem Tod Leibowitz’ 1994 forderten linke Politiker im Stadtrat, eine Straße nach dem Philosophen, Redakteur der Hebräischen Enzyklopädie und zornigen Propheten zu benennen, der sich immer wieder als scharfer Kritiker der israelischen Politik zu Wort meldete...

Facebook und Konsorten:
Der Bilderkrieg im Krieg
Viel ist in letzter Zeit über die Macht der Bilder zu lesen, die in Kriegszeiten besonders wirksam ist. Nicht selten werden dabei Bilder, aber auch Videos und damit teilweise ganze Hergänge gefälscht, manipuliert oder aus dem Kontext gerissen...

Hamas-Handbuch:
Vorzüge von menschlichen Schutzschilden
Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben ein Hamas-Handbuch zum Häuserkampf entdeckt, das zur Shujaiya-Brigade der Al-Kassam-Brigaden, dem militärischen Arm der Hamas, gehörte. Im Handbuch wird beschrieben, wie die Zivilbevölkerung gegen Soldaten der ZAHAL eingesetzt werden kann. Außerdem enthüllt es, dass der Hamas bewusst ist, dass die ZAHAL alles tun, um Schaden von der palästinensischen Zivilbevölkerung möglichst abzuhalten...

Neuer Versuch:
72-stündige Feuerpause vereinbart
In der Nacht zum Montag ist zwischen Israel und der Hamas erneut eine unter Vermittlung Ägyptens zustande gekommene Feuerpause in Kraft getreten…

Gidi Grinstein:
"Sie wollen, dass wir verschwinden"
Viele Menschen weltweit beziehen aus sozialen Medien nur Informationen, die ihre bestehenden Einstellungen verstärken. Proisraelisch eingestellte Menschen können sich so bestärken lassen, aber mehr noch können Leute, denen es um die Delegitimation Israels geht, auf Plattformen zurückgreifen, die voller Hass, voller Dämonisierung von Israel und Juden sind, und die es in diesem Ausmaß zu keinem anderen Land gibt...

Nach der Operation Schutzlinie:
Auf geht’s, Bibi!
Dieser Krieg kann vielleicht neue Optionen für den Friedensprozess öffnen. Wenn die Führer der Hamas in den Krieg zogen, um die Supermacht im zukünftigen Palästina zu werden, dann haben sie den Krieg verloren. Sie gehen geschwächt aus ihm hervor. Ägypten unter Präsident Abdel-Fattah al-Sisi verabscheut sie. Al-Sisi war der erste, der die Bedrohung durch die Tunnel erkannt hat und sie deshalb in Rafah geschlossen hat, sobald er das Präsidentenamt innehatte. Die Hamas hat dem eingefrorenen Frieden zwischen Ägypten und Israel neues Leben eingehaucht...

Zivilisten als Kriegswaffe:
Wie man die Kinder von Gaza retten kann
Wie können die Kinder von Gaza gerettet werden? Die grauenhaften Bilder und steigenden Opferzahlen rufen ein Gefühl der Machtlosigkeit hervor. Doch im Krieg wie im Leben spielen Anreize eine Rolle. Wenn man also die richtigen Anreize schafft, können Leben in Gaza gerettet werden…

Raketen und politische Giftpfeile:
Warum starben 400 Kinder in Gaza?
Noch sind die Leichen aus den Gaza-Trümmerhaufen nicht vollständig geborgen, da steht Israel bereits als Kriegsverbrecher und Kindermörder am Pranger. Man lässt Zahlen sprechen – 1.814 getötete Palästinenser gegenüber 67 getöteten Israelis!! – und verweist auf das Schicksal palästinensischer Kinder, das in der Tat entsetzlich ist: 408 getötet, 2.502 verletzt, 373.000 traumatisiert…

Moralische Fragen:
Unbesiedeltes Terrain in Gaza
Warum nutzt die Hamas nicht dünn besiedeltes Gebiet für den Abschuss ihrer Raketen oder den Bau von Tunneln?…

Überblick:
Operation Schutzlinie in Zahlen
Am 17. Juli begaben sich Bodentruppen von ZAHAL in den Gazastreifen, um das unterirdische Tunnelnetzwerk zu orten und zu zerstören, das von der Hamas genutzt wird, um nach Israel einzudringen und Israel anzugreifen. Zwischen dem 17. Juli und 5. August zerstörten Einheiten der ZAHAL 32 Tunnel...

Die zivilen Opfer von Gaza:
Die Wahrheit sieht ganz anders aus
Mit wenigen Ausnahmen akzeptieren Journalisten, Kommentatoren und Analysten widerspruchslos die Opferstatistik der medizinischen Behörden in Gaza, die von der Hamas kontrolliert werden und die alle Toten der Israelischen Verteidigungsarmee (IDF) zuordnen. Bis jetzt haben wir keine noch so kurze Nachricht über tote oder verwundete palästinensische Kämpfer erhalten…

Operation Schutzlinie:
Rückzug der Bodentruppen
Heute (Dienstag) morgen, sieben Uhr MEZ ist eine von Ägypten ausgehandelte 72-stündige Feuerpause in Kraft getreten…

Anschläge und Raketen:
Update zur aktuellen Lage
Seit heute Morgen um 9 Uhr bis 16 Uhr MESZ halten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) erneut eine humanitäre Feuerpause ein. Die Zerstörung der Terror-Tunnel wird fortgesetzt…

Israel unter Beschuss:
Zusammenfassung der letzten Tage
In den letzten Tagen wurden elf Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) im Einsatz getötet. Die Zahl der gefallenen Soldaten erhöht sich damit auf 43…

Israel hat die 12stündige humanitare Feuerpause am heutigen Shabbat um weitere 4 Stunden bis Mitternacht verlängert, obwohl es bereits erneuten Beschuss aus dem Gazastreifen gab. Das Kabinett berät zur Stunde über das weitere Vorgehen. Mittlerweile sind 40 israelische Soldaten gefallen.

Am Dienstag (22.7.) wurden erneut zwei Soldaten getötet, außerdem fielen drei Soldaten einer Fallschirmspringereinheit. Die Zahl der Gefallenen stieg damit auf 32. Am Mittwoch starb außerdem ein weiterer Zivilist, ein thailändischer Gastarbeiter, der einem Raketenanschlag zum Opfer fiel. Die Armee konnte seit Beginn der Bodenoffensive 23 Terror-Tunnel mit 66 Eingängen im ganzen Gazastreifen aufdecken. Amerikanische und europäische Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa, haben derzeit den Flugverkehr zum Ben Gurion Flughafen eingestellt, nachdem eine Rakete in der Nähe auf offenem Gelände eingeschlagen war.

Erneut sind zwei Soldaten am Montag (21.7.) bei ihrem Einsatz in Gaza gefallen. Die Armee hat mittlerweile bekannt gegeben, dass von den gefallenen sieben Soldaten, die bei einem Zwischenfall am Sonntag getötet wurden, nur sechs identifiziert werden konnten. Der siebte ist vermisst. Es wird angenommen, dass er ebenfalls tot ist. Die Hamas brüstete sich damit, einen Soldaten entführt zu haben. Auch heute (22.7.) gab es wieder Raketenalarm im Süden und Zentrum des Landes, die Angriffe auf Gaza gehen ebenfalls weiter.

Update:
Operation "Schutzlinie"
Das Hauptziel der Bodenoffensive sind die zahllosen Tunnel, die die Hamas als Verbindung zwischen dem Gazastreifen und Israel angelegt hat, um mit ihrer Hilfe Anschläge gegen israelische Zivilisten zu verüben und um Waffen und Sprengstoff zu schmuggeln. Soldaten der ZAHAL haben Dutzende Tunnel im Gazastreifen entdeckt und zerstört. Der Einstieg zu vielen von ihnen befand sich in Wohngebieten oder sogar Wohnhäusern. Einer der Tunnel war 1,2 Kilometer lang...

Menschliche Schutzschilde:
Zu den Ereignissen in Sejaiya
Die Gegend um Sejaiya im nördlichen Gazastreifen ist eine der Hochburgen der Hamas und dient als zentraler Abschussbereich für Raketen, die auf israelische Zivilisten gerichtet sind. Darüber hinaus befinden sich dort riesige Raketenlager und Stätten für Waffenproduktion…

13 Soldaten der Golani Brigade sind in der Nacht in Kämpfen mit der Hamas getötet worden. Ministerpräsident Netanjahu würdigte am Abend in einer Ansprache ihren Einsatz und betonte, dass Israel um sein Heim kämpfe. Die Hamas hatte sich am Mittag eine zweistündige Waffenruhe erbeten, um Verletzte und Tote aus dem unter Beschuss stehenden Viertel Shejaja zu evakuieren, brach die Waffenruhe jedoch selbst nach einer Stunde.

Am 12. Tag der Operation Schutzlinie wurde in der Nähe von Dimona eine Beduinen-Familie getroffen, dabei wurde ein Mann getötet, drei weitere zum Teil schwer verletzt, darunter ein 4 Monate altes Baby. Am frühen Morgen wurden zwei israelische Soldaten getötet als Hamas-Terroristen versuchten, durch einen Tunnel auf israelisches Gebiet zu gelangen. Die Gefallenen sind  Sgt. Adar Barsano, 20, aus Naharia und Maj. Amotz Greenberg, 45, aus Ramat haScharon.

Fania Oz-Salzberger:
"Hamas hält Millionen von Menschen als Geiseln"
Im Moment ist die generelle Stimmung in den Medien und unter vielen Israelis triumphalistisch, das ist typisch wegen der Anspannung in Zeiten von Krieg und Konflikt. Aber es gibt auch Angst und tiefes Bedauern für das Schicksal unschuldiger Palästinenser in Gaza, welches ich teile. Diese negativen Gefühle werden derzeit aber von der Überzeugung übertönt, dass wir die »richtige« Seite in diesem Konflikt sind, aber das könnte mit den weiteren Entwicklungen jederzeit in eine andere Richtung umschlagen.

Jenseits der Schlagzeilen:
Terrortunnel der Hamas
Die Tunnel werden von einem versteckten Punkt aus im Gazastreifen gegraben und enden nach vielen Hundert Metern tief in israelischem Territorium. Das Ziel der Hamas ist es, durch diese Tunnel tödliche Anschläge zu verüben, bei denen Israelis getötet oder entführt werden. Am Morgen des 17. Juli gelangten 13 Terroristen der Hamas durch einen solchen Tunnel nach Israel. Sie wurden glücklicherweise nahe des Kibbutz Sufa durch Soldaten der Verteidigungsstreitkräfte entdeckt, bevor sie im Dorf ein Massaker verüben konnten...

Weitere Meldungen...

Ekew (Dtn 7,12-11,25) Jesaja (49,14 - 51,3)
[HEBRÄISCH] [DEUTSCH]

Sidra Ekew
Die Prüfung des Man
Was ist in deinem Herzen, wirst du beobachten die Gebote oder nicht...

פרשת השבוע בחוג המשפחה:
עקב
תורם פלוני תרומה להכנסת כלה – תבוא עליו הברכה. מנסה אלמוני להיות חכם יותר או להעמיק את ידיעותיו בהלכה – הרי זה מבורך…

Weitere Meldungen...

Ein Interview mit Daniel Schwerd, NRW-Landtagsabgeordneter der Piraten:
"Eine fatale Entwicklung in unserer Gesellschaft..."
Wenn Menschen sich nicht trauen, in die Synagogen oder jüdische Einrichtungen zu gehen, als Jude erkennbar zu sein, oder auch zu viel Angst haben, ihre Meinung zu äußern und auf eine Demonstration zu gehen, ist das eine fatale Entwicklung in unserer Gesellschaft. Sehr traurig bin ich über die Angriffe gerade aus den linken Reihen. Hier hätte ich ein anderes Menschenbild erwartet. Die Haltung vieler Linker gerade aus NRW hat mich erschreckt und entsetzt...

Reim Dich oder ich fress Dich:
Parolen propalästinensischer Poesie
Unter lyrischen Aspekten sind die Pro-Palästina-Demos eine Katastrophe. Wer gelungene, poetische Parolen erwartet hatte, wurde schwer enttäuscht. Und eins wurde dabei mehr als offensichtlich: es mangelt in diesem Land an kompetentem Deutschunterricht...

Ein Gespräch mit Robin Becker:
Das neue Bündnis gegen Antisemitismus in Köln
Das Bündnis wurde erst vor zwei Wochen gegründet, die Initiative ging von einer gesellschaftskritischen Gruppe in Köln aus. Momentan konzentriert es sich auf die Vorbereitung der Kundgebung und besteht hauptsächlich aus Personen, die sich schon seit Längerem mit Antisemitismus beschäftigen und Erfahrung in der Durchführung und Planung von Kundgebungen haben. Nach der Demonstration soll das Bündnis aber möglichst schnell wachsen und zu einer verlässlichen und beständigen Organisation in Köln werden...

Günther Jikeli im Gespräch:
Antisemitische Ausschreitungen in Europa
"Wenn Eltern um die Sicherheit und Zukunft jüdischer Kinder in Europa bangen, ist das kein gutes Zeichen – weder für Juden noch für Europa"…

Juden im Ersten Weltkrieg:
Davidstern und Eisernes Kreuz
Beim Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren dürfen auch die außerordentlichen Leistungen der deutschen Juden für die Verteidigung und Unterstützung Deutschlands nicht vergessen werden. Diesem Anliegen ist das vorliegende Jahrbuch des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts gewidmet...

Gaza-Demonstration in Stuttgart:
Auf der Straße gegen Israel
Am 25. Juli 2014 gingen auch in der baden-württembergischen Hauptstadt mehrere tausend Personen auf die Straße, um gegen das "Massaker in Gaza", so ein Fronttransparent, zu protestieren. Wie in anderen Städten war auch diese Demonstration gegen Israel gerichtet. Im Demonstrationszug wurden antisemitische und NS-relativierende Plakate unbeanstandet mitgeführt…

Neu:
Bilder aus Berlin
Von der Protestkundgebung gegen den antisemitischen “Quds-Tag”...

Antisemitische Gewalt:
Angriff auf Makkabi Haifa
MAKKABI Deutschland e.V., der jüdische Turn- und Sportverband in Deutschland, verurteilt den gewalttätigen Angriff anti-israelischer Demonstranten auf die Fußballmannschaft von Makkabi Haifa auf das Schärfste…

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Lion Feuchtwanger:
Münchner – Emigrant – Weltbürger
Mit seiner „analytisch-scharfer Beschreibung“ im Roman Erfolg habe Lion Feuchtwanger wie kaum ein anderer den Aufstieg des Nationalsozialismus in der bayerischen Hauptstadt literarisch heraufbeschworen, bekundete am Andreas Heusler im beinah überfüllten Burda-Saal der IKG am 16. Juli bei der Vorstellung seines jüngsten biografischen Werks „Lion Feuchtwanger – Münchner – Emigrant – Weltbürger“…

"Adolf hat noch nicht genug von denen umgebracht":
Antiziganismus in Duisburg
Seit der EU-Erweiterung 2007 ist Duisburg so wie auch Dortmund, Berlin, Mannheim und weitere deutsche Städte mit erhöhter Migration aus Bulgarien und Rumänien konfrontiert. Die Zuwander_innen wurden und werden im Diskurs der Mehrheitsgesellschaft homogenisierend meist als (Sinti und) Roma oder in diskriminierender Weise als „Zigeuner“ identifiziert, was in Wirklichkeit nur in manchen Fällen zutrifft. Aufgrund von jahrhundertealten unhinterfragten antiziganistischen[01] Stereotypen wurden und werden sie Opfer von gesellschaftlicher Ausgrenzung...

Nürnberg:
Demonstranten stürmen "jüdische" Fastfood-Restaurants
Nach einer Anti-Israel-Demonstration am Samstag (19. Juli) in Nürnberg stürmten mehrere Hundert Teilnehmer den Hauptbahnhof, um in den vermeintlich jüdischen Burger-King- und McDonald’s-Filialen „friedlich“ gegen den Krieg zu protestieren…

Charlotte Knobloch:
"Wichtiges Signal aus Bayern an die rechtsextreme Szene in Deutschland"
Das Bayerische Innenministerium hat an diesem Mittwoch das neonazistische “Freie Netz Süd” (FNS) verboten, da es die “aggressiv-kämpferischen verfassungsfeindlichen Bestrebungen der 2004 verbotenen ‚Fränkischen Aktionsfront’ an deren Stelle weiter verfolgte”…

Berlin, 25. Juli 2014:
Protestkundgebung gegen den antisemitischen "Quds-Tag"
Für einen freien und demokratischen Nahen Osten. Gegen den islamistischen Quds-Tag. Solidarität mit Israel…

Lese-Tipp:
Zweite Generation
Eine intelligente autobiografische Graphic Novel über die Nachwirkungen der Schoa…

Jiddisch im Rheinland:
Von schickerne Schicksen und meschuggene Malocher
Jiddisch im RheinlandDer rheinische Dialekt, in all seinen verschiedenen Ausprägungen, basiert auf einer jahrhundertelangen Verschmelzung diverser Einflüsse: Römer, Kelten, Germanen, Franzosen, Niederländer und Polen hinterließen deutliche sprachliche Spuren. Obwohl die Bewohner des Rheinlandes stolz auf dieses bunte Erbe sind, belegt es doch ihr vermeintlich tolerantes Wesen, wird eine wichtige Quelle, die prägend für ihr Idiom war, oft ausgespart – das Jiddische...

Antisemitismus:
"Lassen wir uns nicht beirren und nicht entmutigen"
Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zu den Ereignissen der vergangenen Tage…

Gewaltfrei, aber besorgniserregend:
3000 gegen Israel
Free-Palestine-Demo in Mannheim…

Kundgebung in Hannover:
Free Gaza – from Hamas!
Wir stehen heute nicht nur hier, um unsere Solidarität mit Israel auszudrücken, sondern auch mit all jenen Palästinensern und Palästinenserinnen, die sich dem islamistischen Tugendterror der Hamas und des Islamischen Djihad nicht unterwerfen wollen. Wir stehen hier, um Israels Recht auf Selbstverteidigung zu unterstützen; und wir stehen hier, um die Bestrebungen all jener Menschen zu unterstützen, die sich ein gutes Leben an der Seite Israels wünschen, anstatt dem mörderischen Märtyrerkult der Islamisten zu folgen...

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland....
Antisemitismus, Rechtsextremismus...

Sind Muslime unfähig zur Selbstkritik:
Schuld sind immer die anderen
Ich ahnte, dass darauf eine Antwort kommen würde, denn die politische Korrektheit verbietet jegliche Kritik an Muslimen. Diese kam dann auch am 16. August von Benjamin Opratko, Projektmitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, der die Darstellung von Islam und Muslimen in österreichischen Medien erforscht...

Südafrika:
"Den Zorn des südafrikanischen Volkes fühlen"
Die Jüdische Gemeinde in Südafrika zeigt Gewerkschaftsführer wegen Verhetzung an...

Aufruf zur Solidarität mit Sindschar:
Mit Antizionismus für Kurden und Yeziden?
Auf der Kundgebung „Protestmarsch der Solidarität mit verfolgten Christen in Mossul“ am 10.8., die von der „Union Orientalischer Christen in Österreich“ organisiert wurden, ließ man zwei Demonstranten, die eine Israelfahne trugen, am Ende der Kundgebung polizeilich entfernen...

Die Feinde der Juden sind die Feinde von uns allen:
Wider das Mantra vom Dialog
Rede bei der Kundgebung „Gegen den Al Quds-Tag in Wien – Nieder mit dem iranischen Regime – Solidarität mit Israel“ am 26. Juli 2014 in Wien...

Frankreich:
Ab nach Kassel, nein - Ab nach Cayenne
Wegen rassistischer Sprüche wurde eine Front National-Kandidatin zu neun Monaten Haft ohne Bewährung verknackt…

I came here to listen:
peacecamp 2014 in Lackenhof
32 Jugendliche und 13 Erwachsene begannen ihre Sommerferien im malerischen, 800 Meter hoch gelegenen Örtchen Lackenhof am Ötscher, fernab von Krieg, Gewalt, Konsum und Internet...

Der Schock über den Hass:
Antijüdisches Fanal in Pariser Vorstadt
Die Trabantenstadt Sarcelles, das sogenannte „Klein-Jerusalem“ vor Paris, wurde Schauplatz von Ausschreitungen nach einer pro-palästinensischen Demonstration…

Weitere Meldungen...

Entwicklungspsychologie:
Babys erkennen zwischenmenschliche Beziehungen
Babys sind in der Lage zu erkennen, in welcher Beziehung Erwachsene zueinander stehen. Rückschlüsse werden aus der Beobachtung gezogen, ob zwei Personen freundlich miteinander umgehen oder nicht. Die Studie ist von Forschern der University of Chicago http://uchicago.edu durchgeführt worden…

Jiddischer Report:

TCM in China
Ein Bericht von Ross Perlin, Korrespondent des New Yorker jiddischen “Vorwärts” über das wachsende Interesse an der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), jiddisch, chinesich, engl. Untertitel…

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