Jüdischer Kalender:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Zum 90. Geburtstag Masal tov:
Identität, speziell: "Jüdische Identität"
Der 1923 in Berlin geborene, heute in der Schweiz lebende jüdische Psychoanalytiker Arno Gruen, Verfasser zahlreicher psychoanalytischer Grundlagenwerke (Der Verlust des Mitgefühls; Der Fremde in uns; Der Kampf um die Demokratie; „Ich will eine Welt ohne Kriege“), hat soeben einen lesenswerten autobiografisch getönten Beitrag vorgelegt...

Geschichtspreis erneut ausgeschrieben:
Junge Nachwuchsforscher gesucht
Das Jüdische Museum Westfalen möchte nach den guten Ergebnissen der letzten Jahre auch in 2013 wieder einen Schülerwettbewerb durchführen für Erstlingsarbeiten junger Forscher (Jahresarbeiten / Facharbeiten von Schülern etc.).

Die letzten Plätze:
DIG-Studienreise nach Israel
Die Themenreise mit dem Titel: „ISRAEL – AUF DEN SPUREN DER VERGANGENHEIT – MIT DEM BLICK IN DIE ZUKUNFT“ wirft einerseits einen Blick in die Vergangenheit: Während der Fahrt werden die wichtigsten archäologischen Ausgrabungen, biblischen Städten wie auch die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Gleichzeitig liegt ein Schwerpunkt der Reise auch auf der Zukunft des Landes...

Stichwort:
Bildung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus
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Nachrichten und Informationen sind bei uns rund um die Uhr und kostenlos abrufbar.
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Susanna Filbinger-Riggerts Vater-Tochter-Biographie:
Viel Lärm um Nichts
Es verwundert nicht, dass die Ankündigung von Filbingers ältester Tochter, Susanna Filbinger-Riggert, sie werde eine Autobiographie verfassen und in dieser Originalzitate aus den Tagebüchern ihres Vaters veröffentlichen, ein großes Medieninteresse hervorrief. Damit verbunden war sicherlich die öffentliche Erwartungshaltung, dass man Filbingers (unverfälschte) Einstellung zum NS-Regime, zu seiner Tätigkeit als Marinerichter und schlussendlich auch zur Judenverfolgung würde erfahren können. Eventuell auch ein Wort des Bedauerns oder Selbstzweifels. Indes erwies sich diese Hoffnung als Trugschluss...

Der kleine Vogel heißt Goral:
Eine jüdische Familiengeschichte
Ruth Korens Leben ist von Verlusten, von Brüchen aber auch von verborgenen Kontinuitäten geprägt: Sie wurde 1948 als Kind eines jüdischen Shoah-Überlebenden in Berlin geboren. Ein großer Teil ihrer Familie wurde ermordet, einige waren rechtzeitig ins damalige Palästina emigriert. Ihre Eltern hingegen hatte es nach Leipzig verschlagen. Dort konnte sie nicht lange bleiben, der Antisemitismus in der DDR zwang sie nach fünf Jahren zu einer erneuten Flucht, diesmal nach Frankfurt am Main…

Levi Strauss:
Im Namen der Hose
Levi Strauss, seit nunmehr 140 Jahren ist dieser Name eine Legende. Der Sohn eines jüdischen Kurzwarenhändlers aus dem Fränkischen meldete am 20. Mai 1873 in San Francisco ein Patent für Arbeitshosen mit vernieteten Taschen an. Die Geburtsstunde der berühmtesten Hose der Welt: Die Blue-Jeans...

Philosophisch-theologische Hochschule Regensburg:
"Frei von jüdischem Geist"
80 Jahre nach der Bücherverbrennung von 1933 erinnert Regensburg daran mit einer Gedenktafel…

Reichtum und Machtzuwachs:
Deutschland profitiert von der Krise
Vor einem Jahr konnte sich Deutschland mit frischem Kapital für zwei Jahre versorgen: Ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Einer der Vorteile, die Deutschland zur Zeit genießt, einer von vielen. Deutschlands Vormachtstellung in Europa wird immer deutlicher und die deutsche Regierung benutzt ihre Macht immer öfter, um schwächere EU-Staaten zu bevormunden und zu einer Haltung zu bewegen, die der Position der deutschen Regierung eher entspricht…

In eigener Sache:
Zur Diskussion über das Wer, Wie und Was in den Kommentaren
Nachdem es immer wieder Rufe gibt, den einen oder anderen Kommentator zu sperren, bzw. offensichtlich der Wunsch besteht, dass die Kommentare stärker moderiert werden, hat sich an anderer Stelle dazu eine Diskussion entsponnen, die hoffentlich dazu beitragen kann, dass sich einiges ändern wird...

Noch ein paar mehr:
Die restlichen Mai-Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Mai 2013...

Bedřich Fritta in Berlin:
Bilder aus Theresienstadt 1943-44
Mit einer ersten umfassenden Schau widmet sich das Jüdische Museum Berlin dem tschechischen Grafiker und Karikaturisten Bedřich Fritta (1906 – 1944). Zwischen 1942 und 1944 hielt er heimlich in mehr als hundert Grafiken den Ghettoalltag in Theresienstadt fest. Nach der Aufdeckung wurde er wegen sogenannter »Gräuelpropaganda« im Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert, wo er wenig später umkam...

Ein Kopfkino:
Das wandernde Kreuz
Schon im April war es unterwegs. Das Holzkreuz ohne dranhängenden Heiland aus dem Münchner Oberlandesgericht. Wo es genau hinspaziert ist, weiß man nicht, aber die Bild-Zeitung mutmaßte „vorauseilenden Gehorsam“ gegenüber der islamischen Welt. Die Gerichtssprecherin gab sich seinerzeit ahnungslos und vermutete die Renovierungsarbeiten als Ursache des Kreuzzugs…

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland....
Antisemitismus, Rechtsextremismus....

Tradition:
Psychosomatische Urologie
Wenn wir uns kurz vergegenwärtigen, dass sich die Urologie mit dem Uro-Genital-Trakt befasst, liegt der Gedanke an Sex, Lust, Scham und damit auch Psychosomatik sehr nahe. Betrachtet man aber die Realität urologischer Praxis in Deutschland, so ist der Gedanke für Frauen wie Männer oft seltsam abwegig. Dabei war sogar Oswald Schwarz (1), der Autor des ersten deutschsprachigen Leitfadens zur Psychosomatik, ein Urologe…

Hirnforschung:
Bindungstrauma und Beschämung
Es dürfte sich bei der Scham mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit um das Gefühl handeln, das die meisten Psychotherapien verhindert hat und viele begonnene Therapien verzögerte oder scheitern ließ. Dass gerade jetzt ein Buch zu diesem Thema in der Reihe “Analyse der Psyche und Psychotherapie” des Psychosozial-Verlags erschienen ist, ist umso begrüßenswerter…

BeHa'aloteicha:
"Und es geschah, wenn die Lade aufbrach ..."
Diese Passage stellt ein eigenes Buch dar und teilt Bamidbar in drei Bücher. Das macht zusammen mit den anderen vier Büchern der Tora sieben. Aber es bleibt uns noch immer zu entdecken, warum ausgerechnet diese Stelle so besonders bekennzeichnet wurde...

פרשת השבוע בחוג המשפחה:
בהעלותך
הפרשה שלנו מתחילה בעניין מנורת המאור שבבית המקדש: וַיְדַבֵּר יְהוָ”ה אֶל מֹשֶׁה לֵּאמֹר. ב דַּבֵּר אֶל אַהֲרֹן וְאָמַרְתָּ אֵלָיו בְּהַעֲלֹתְךָ אֶת הַנֵּרֹת אֶל מוּל פְּנֵי הַמְּנוֹרָה יָאִירוּ שִׁבְעַת הַנֵּרוֹת (במדבר ח, א)…

Sefer Bamidbar:
Behaalotcha
Alle vier Begebenheiten behandeln zwei einander entgegengesetzte menschliche Charaktereigenschaften: den Hochmut und die Demut. Hochmütige Menschen, sagt Rav Wolbe, sind Menschen, die sich für etwas Besseres halten, für etwas Größeres, doch die traurige Wahrheit ist dass sie nicht einmal zur Hälfte so gut sind, wie es ihnen scheint...

Parschat beH'alotcha:
Jüdischer Feminismus
"Die Religion wird von Männern beherrscht. Darum ist sie sexistisch." Das hören wir oft von Leuten, die an unserem spirituellen Leben nicht teilnehmen und sich rechtfertigen wollen...

Isha:
Frauen glauben anders
Rabbinerin Bebe erzählt die Geschichte der wichtigsten Frauen der Bibel und des nachbiblischen jüdischen Schrifttums...


Weitere Meldungen...

Terror in London:
Soldatenmord erschüttert Europa
Nach dem vermutlich islamistisch motivierten Mord an einem Soldaten in London sind die Sicherheitsvorkehrungen für Militäreinrichtungen in Großbritannien verschärft worden. Die Behörden warnten am Donnerstag vor Trittbrettfahrern. Kommentatoren zeigen sich besorgt über eine neue Generation extremistischer Einzeltäter und kritisieren die immense mediale Aufmerksamkeit, die den Londoner Mördern zuteil wird...

Sikhrono liWrakhah:
George Moustaki

Als umherziehenden Juden, Kanakenfresse mit glasigen Augen bezeichnete er sich einmal, aber auch als jemanden, der träumen kann. Er sprach auch von Fantasien die wahr werden, wenn wir uns die Freiheit dazu nehmen…

Theresienstadt:
Der Ältestenrat – ein Hohn
Benjamin Murmelstein, letzter Ältestenrat von Theresienstadt, im Gespräch mit Claude Lanzmann…

Der Letzte der Ungerechten:
Der Judenälteste Benjamin Murmelstein im Film
Die Person Murmelsteins wurde nach 1945 gleichsam zum Symbol. Nicht zuletzt an ihm entzündete sich die Debatte über die Rolle der "Judenräte", die bis heute zum Teil sehr emotional geführt wird...

Ein Gespräch mit Hans-Henning Paetzke:
"Ich glaube nicht an absolute Wahrheiten"
Vergangenheitsbewältigung? Die hat es nie gegeben und kann es auch nicht geben. Vergangenheit ist etwas Geschehenes, nie wieder Gutzumachendes. Im Ungarischen spricht man von Aufarbeitung. Dieser Begriff trifft das Problem schon eher. Doch wie kann eine Diktatur die Schrecken einer vorangegangenen Diktatur aufarbeiten?...

Wellness-Wanderwoche:
67. EURO-MEETING für jüdische Singles
Wir freuen uns, euch dieses Jahr eine besonders attraktive Wanderwoche für 38 – 58-jährige jüdische Singles anbieten zu können: Wir werden zusammen eine aktive und gleichzeitig entspannende Woche in Unterwasser 900 m.ü.M. im St. Gallischen Toggenburg (Schweiz) verbringen...

Europäische Presse:
Europäer verlieren Glauben an EU
Laut einer aktuellen Studie des US-Forschungsinstituts Pew hat die Euro-Krise das Vertrauen europäischer Bürger in eine weitere Integration der EU stark erschüttert. Vor allem Franzosen, Griechen und Italiener glauben kaum noch an die Vorteile der Wirtschaftsunion. Die Umfrage ist für Kommentatoren ein klares Zeichen für die Entfremdung vieler Menschen vom kranken Mann Europa, den der harte Sparkurs nur weiter geschwächt hat…

Buntes Europa:
Kluge Frauen, wütende Rassisten, Kontrollsucht…
Blick in die Presse...

Zur Jahrzeit:
"Ein moralischer Anarchist"
Erinnerung an den Psychoanalytiker, Schriftsteller und skeptischen Weltbürger Paul Parin (20.09.1916–18.05.2009)…

Ein ethnopsychoanalytischer Exkurs über die Veränderbarkeit des Menschen:
Der Knopf an der Uniform des Genossen
Ein sonniger Vormittag spät im März 1945. Ich arbeite im septischen Operationssaal des Zentralspitals des II. Sturm-Armeekorps der Tito-Partisanen, der jugoslawischen Befreiungsarmee, in Meljine an der montenegrischen Küste. Wie an jedem Vormittag werden Wunden gereinigt, Verbände gewechselt, Abszesse drainiert. Es stinkt nach Eiter, Kot und Äther, es wird gestöhnt, geflucht und gelacht. Alltag des Chirurgen im Krieg...

Die Türen schließen sich:
Nächste Haltestelle…
Es ist zwar Schawuoth und Máj, aber die Prager Metro erinnert das ganze Jahr über an Jom Kipur...

Weitere Meldungen...

Deutscher Fußball:
Kein Tabu mehr
Die Entfremdung der Israelis gegenüber Deutschland und den deutschen Fußballvereinen hielt auch noch viele Jahre nach dem Fall der Mauer und dem Beginn der Globalisierung an. Doch in jüngster Zeit scheint es, als habe sich eine spannende Veränderung ereignet, die für ein anderes Verhältnis zu Deutschland im Allgemeinen und zum deutschen Fußball im Besonderen spricht...

Syrien:
Bereit sein für den Ernstfall
Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL), Generalmajor Amir Eshel, hat sich bei einer Konferenz am Mittwoch zur Lage in Syrien geäußert…

"Öl für Lügenpropaganda":
Erneuter Wirbel um Ikone der Intifada
Mit fast 13-jähriger Verspätung hat die israelische Regierung einen heimlich erarbeiteten Report zu dem angeblichen Tod des 12-jährigen palästinensischen Jungen Muhammad al Dura veröffentlicht…

Hebräische Universität Jerusalem:
Barbra Streisand erhält Ehrendoktorwürde
Streisand erhalte den Titel für „ihre beruflichen Erfolge, ihre außergewöhnliche humanitäre Einstellung, ihre Vorreiterrolle im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte, sowie ihren Einsatz für Israel und das jüdische Volk“, so die Universität.

Bis 1. Juli anmelden:
"Freiwillige in sozialen Projekten" in Israel
Für das Schuljahr 2013/2014 bietet die Kinder- und Jugend-Aliyah wieder interessierten jungen Menschen, im Alter zwischen 18 und 27 Jahren die Möglichkeit zu einem sozialen Jahr bzw. Praktikum im sozialen Bereich, in einem ihrer Jugenddörfer…

Besuch:
Leutheusser-Schnarrenberger reist nach Israel
Anlass des Besuchs der Bundesjustizministerin sind die Bildung der neuen israelischen Regierung und insbesondere der Wahl der neuen Justizministerin und Beauftragten für den Friedensprozess, Tzipi Livni. Gegenüber der israelischen Seite wird Frau Leutheusser-Schnarrenberger zudem über Konsequenzen aus der Aufdeckung der NSU-Mordserie berichten…

Jetzt ist es offiziell:
Jesus war Palästinenser
Jesus war Palästinenser und die heutigen Palästinenser sind seine Nachkommen. Gemäß der christlichen Tradition war Jesus weder verheiratet und noch hatte er Kinder. Doch das stört die offizielle palästinensische Regierungszeitung Al-Hayat-Al Jedida nicht, Jesus auch noch zum, „ersten muslimischen Schahid (Märtyrer)“ zu erklären. Weil Jesus sein „Neues Testament“ unter der Menschheit verbreitet habe, so die Zeitung, hätten die Juden ihn verfolgt, gekreuzigt und ermordet…

Jerusalem:
Teddy-Versöhnungspark
Dem legendären Bürgermeister Jerusalems, Teddy Kollek, wurde zu Füßen des Jaffators bei der Altstadt von Jerusalem ein Gedenkpark gewidmet…

Video-Blog:
"Frauen der Mauer" kämpfen für ihr Gebet
Ihr Gott ist derselbe, doch beten dürfen jüdische Frauen an der Klagemauer nur getrennt von den Männern und ohne Gebetsschal und Gesang. Seit langem kämpft eine Gruppe liberaler Jüdinnen gegen diese Ungleichbehandlung. Jetzt eskalierte der Streit...

Doppelter Standard:
Offener Brief an Stephen Hawking
Nachdem der britische Astrophysiker Stephen Hawking zunächst seine Teilnahme an der diesjährigen Presidential Conference zugesagt hatte, hat er nun überraschend abgesagt. Ein schwerwiegender Fehler, meint Carlo Strenger in seinem offenen Brief...

Im Rahmen der Meinungsfreiheit:
Der Israelboykott
Seit seiner Gründung 1948 wird Israel boykottiert. Der gelähmte Professor Steven Hawking ist der neueste prominente Befürworter eines Boykotts Israels…

Nicht nur schwarz-weiß:
Jerusalem im Film
Ein kleiner filmischer Streifzug durch Israels Hauptstadt…

Weitere Meldungen...

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