Jüdischer Kalender:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Am Dienstag (22.7.) wurden erneut zwei Soldaten getötet, außerdem fielen drei Soldaten einer Fallschirmspringereinheit. Die Zahl der Gefallenen stieg damit auf 32. Am Mittwoch starb außerdem ein weiterer Zivilist, ein thailändischer Gastarbeiter, der einem Raketenanschlag zum Opfer fiel. Die Armee konnte seit Beginn der Bodenoffensive 23 Terror-Tunnel mit 66 Eingängen im ganzen Gazastreifen aufdecken. Amerikanische und europäische Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa, haben derzeit den Flugverkehr zum Ben Gurion Flughafen eingestellt, nachdem eine Rakete in der Nähe auf offenem Gelände eingeschlagen war.

Erneut sind zwei Soldaten am Montag (21.7.) bei ihrem Einsatz in Gaza gefallen. Die Armee hat mittlerweile bekannt gegeben, dass von den gefallenen sieben Soldaten, die bei einem Zwischenfall am Sonntag getötet wurden, nur sechs identifiziert werden konnten. Der siebte ist vermisst. Es wird angenommen, dass er ebenfalls tot ist. Die Hamas brüstete sich damit, einen Soldaten entführt zu haben. Auch heute (22.7.) gab es wieder Raketenalarm im Süden und Zentrum des Landes, die Angriffe auf Gaza gehen ebenfalls weiter.

Update:
Operation "Schutzlinie"
Das Hauptziel der Bodenoffensive sind die zahllosen Tunnel, die die Hamas als Verbindung zwischen dem Gazastreifen und Israel angelegt hat, um mit ihrer Hilfe Anschläge gegen israelische Zivilisten zu verüben und um Waffen und Sprengstoff zu schmuggeln. Soldaten der ZAHAL haben Dutzende Tunnel im Gazastreifen entdeckt und zerstört. Der Einstieg zu vielen von ihnen befand sich in Wohngebieten oder sogar Wohnhäusern. Einer der Tunnel war 1,2 Kilometer lang...

Menschliche Schutzschilde:
Zu den Ereignissen in Sejaiya
Die Gegend um Sejaiya im nördlichen Gazastreifen ist eine der Hochburgen der Hamas und dient als zentraler Abschussbereich für Raketen, die auf israelische Zivilisten gerichtet sind. Darüber hinaus befinden sich dort riesige Raketenlager und Stätten für Waffenproduktion…

13 Soldaten der Golani Brigade sind in der Nacht in Kämpfen mit der Hamas getötet worden. Ministerpräsident Netanjahu würdigte am Abend in einer Ansprache ihren Einsatz und betonte, dass Israel um sein Heim kämpfe. Die Hamas hatte sich am Mittag eine zweistündige Waffenruhe erbeten, um Verletzte und Tote aus dem unter Beschuss stehenden Viertel Shejaja zu evakuieren, brach die Waffenruhe jedoch selbst nach einer Stunde.

Am 12. Tag der Operation Schutzlinie wurde in der Nähe von Dimona eine Beduinen-Familie getroffen, dabei wurde ein Mann getötet, drei weitere zum Teil schwer verletzt, darunter ein 4 Monate altes Baby. Am frühen Morgen wurden zwei israelische Soldaten getötet als Hamas-Terroristen versuchten, durch einen Tunnel auf israelisches Gebiet zu gelangen. Die Gefallenen sind  Sgt. Adar Barsano, 20, aus Naharia und Maj. Amotz Greenberg, 45, aus Ramat haScharon.

Fania Oz-Salzberger:
"Hamas hält Millionen von Menschen als Geiseln"
Im Moment ist die generelle Stimmung in den Medien und unter vielen Israelis triumphalistisch, das ist typisch wegen der Anspannung in Zeiten von Krieg und Konflikt. Aber es gibt auch Angst und tiefes Bedauern für das Schicksal unschuldiger Palästinenser in Gaza, welches ich teile. Diese negativen Gefühle werden derzeit aber von der Überzeugung übertönt, dass wir die »richtige« Seite in diesem Konflikt sind, aber das könnte mit den weiteren Entwicklungen jederzeit in eine andere Richtung umschlagen.

Jenseits der Schlagzeilen:
Terrortunnel der Hamas
Die Tunnel werden von einem versteckten Punkt aus im Gazastreifen gegraben und enden nach vielen Hundert Metern tief in israelischem Territorium. Das Ziel der Hamas ist es, durch diese Tunnel tödliche Anschläge zu verüben, bei denen Israelis getötet oder entführt werden. Am Morgen des 17. Juli gelangten 13 Terroristen der Hamas durch einen solchen Tunnel nach Israel. Sie wurden glücklicherweise nahe des Kibbutz Sufa durch Soldaten der Verteidigungsstreitkräfte entdeckt, bevor sie im Dorf ein Massaker verüben konnten...

Kein Waffenstillstand:
Anordnung einer Bodenoffensive im Gazastreifen
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon haben am Donnerstagabend (17.07.) die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) angewiesen, eine Bodenoffensive zu beginnen. Das Ziel der Offensive ist es, Tunnel vom Gazastreifen nach Israel zu zerstören…

Kurz vor 15 Uhr, und damit vor Ablaufen der 5stündigen humanitaren Waffenruhe, hat die Hamas den Beschuss auf Israel wieder aufgenommen. Im Großraum Ashkelon und in Beersheva gab es seitdem Luftalarm. Beide Seiten dementieren einen Bericht von BBC, wonach morgen ein endgültiger Waffenstillstand in Kraft treten soll.

Seit 10 Uhr morgens ist eine 5 stündige humanitare Waffenruhe in Kraft getreten, die den Menschen in Gaza ermöglichen soll, Lebensmittel zu besorgen und sich medizinisch versorgen zu lassen. Die ägyptischen Vermittlungsversuche um eine anhaltende Waffenruhe gehen weiter. In der Nacht konnte die israelische Armee 13 palästinensische Attentäter daran hindern, durch einen Tunnel in den Kibbutz Sufa einzudringen. Am Morgen gab es noch schweren Rakatenbeschuss auf den Süden und das Zentrum Israels.

Nach einem Zwischenfall, bei dem vier palästinensische Kinder am Strand von Gaza gestorben sind, hat Israel heute zugestimmt, morgen einen humanitären Waffenstillstand einzuhalten. Ab 10 Uhr wird Israel für fünf Stunden keine Angriffe fliegen. Ob die Hamas auf die durch UN Vermittlung zustande gekommene Initiative eingeht, ist noch nicht klar.

Nach einer relativ ruhigen Nacht begann der Morgen erneut mit heftigen Raketenangriffen auf den Süden und auf den Großraum Tel Aviv. Mittlerweile wurde der Name des gestern getöteten Israeli freigegeben: Dror Hanin aus Beit Arie, Vater von drei Kindern. Er erlag seinen Verletzungen, nachdem er gestern am Eres Grenzübergang in Granatenfeuer geraten war. Dror war auf dem Weg, Essenpakete für Soldaten zu verteilen.

Premierminister Netanyahu hat die Luftwaffe angewiesen, die Angriffe im Gazastreifen wieder aufzunehmen, nachdem die Hamas die Offerte eines Waffenstillstands unbeantwortet ließ und den Beschuss auf Israel unvermindert fortsetzte. Israel hatte den Waffenstillstand am Dienstag Morgen (15.7.) angenommen. 

Israel akzeptiert den ägyptischen Vorschlag einer Waffenruhe, die um 9 Uhr Ortszeit in Kraft treten soll. Das Kabinett hat am Morgen entsprechend beschlossen, gegen die Stimmen der Minister Lieberman und Benett. Innerhalb der Koalition wurde scharfe Kritik an der Entscheidung geübt. Die Hamas hat die Waffenruhe bisher nicht angenommen und der Beschuss auf Israel geht weiter. Luftalarm gab es heute erstmals in Yoknam, auch am Carmel, im Großraum Tel Aviv und natürlich weiter im Süden. In Ashdod schlug eine Rakete im Innenhof eines Hauses ein. In der Nacht war erstmals während der derzeitigen Operation Eilat beschossen, zwei Raketen fielen in der Stadt und verletzten einige Menschen leicht.

Fragen und Antworten:
Operation "Schutzlinie"
Über Hintergründe der Operation und zu den Einwänden, die gegen Israels Verteidigungsmaßnahmen vorgebracht werden…

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
Israel - in Zeiten des Krieges
Mit 18 kam Anita Haviv-Horiner als Kind von Holocaust-Überlebenden nach Israel. Liberal, offen, europäisch - so hatte sie sich Israel vorgestellt. Doch Fakt ist: Die Gesellschaft rückt immer weiter nach rechts. Wo sind die linken, moderaten Israelis?, fragt Richard C. Schneider die Schriftstellerin...

Der Shabbat ging mit der Ankündigung der Hamas zuende, um 21 Uhr Tel Aviv zu bombardieren. Tatsächlich ertönte um 21 Uhr zweimal kurz hintereinander der Luftalarm in der Stadt. Alle Raketen konnten von Iron Dome abgeschossen werden oder fielen in offenem Gelände, es gab keinerlei Verletzte.
Um 22.45 ertönte Luftalarm in Nahariya und Rosh haNikra nach Angriffen aus dem Libanon.
Am Nachmittag fiel eine Rakete aus Gaza in Hebron.
In Netivot wurde ein Haus beschädigt. Ansonsten gab es trotz schwerem Beschuss am Nachmittag v.a. auf Ashdod und weitere Städte im Süden, keine Treffer.

Am Freitag Morgen (11.7.) gab es einen direkten Treffer auf eine Tankstelle in Ashdod, wobei ein Mann schwer verletzt wurde. Auf Tel Aviv und Umgebung gab es ebenfalls Angriffe, alle drei Raketen konnten von Iron Dome abgeschossen werden, Raketenteile fielen am Hafen und in der Stadtmitte. Verletzt wurde niemand. Am frühen Morgen wurden aus dem Libanon zwei Raketen auf Israel abgeschossen, eine landete auf offenem Gelände in der Nähe von Metula.

Operation Schutzlinie:
Zur aktuellen Lage
Seit dem 12. Juni lebt die israelische Zivilbevölkerung kontinuierlich unter der Bedrohung durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und andere Terroranschläge, die gezielt gegen Zivilisten gerichtet sind…

Sehnsucht nach Normalität:
Eskalation in Israel und Palästina
Die Geschichte wiederholt sich – nur noch als Tragödie. Die aktuellen Bilder der Gewalt und der Krieg der Bilder erinnern in trauriger Weise an den Gaza-Krieg um die Jahreswende 2008/09. Angesichts der kalkulierten Dynamiken der Eskalation weicht berechtigter Pessimismus den Zweifeln, ob nicht schon längst die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Nahen Osten gänzlich Frage steht…

Hamas beschießt Atomreaktor:
Keine Gefahr?
Scheinbar neutral vermelden heute einige deutschsprachige Medien, es seien zwei Raketen in der Nähe des Atomreaktors von Dimona eingeschlagen, eine dritte sei vom israelischen Abwehrsystem Iron dome zerstört worden. Das klingt so, als seien beim Beschuß südlicher Gebiete Israels eben auch ein paar Geschosse zufällig am Atomreaktor vorbeigeflogen…

Israel reagiert mit der Operation "Schutzlinie":
Angriffe auf Israel
Am Dienstag, den 8. Juli, wurden 146 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Davon trafen 117 israelischen Boden und 29 wurden vom Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen...

Weitere Meldungen...

Frankreich:
Ab nach Kassel, nein - Ab nach Cayenne
Wegen rassistischer Sprüche wurde eine Front National-Kandidatin zu neun Monaten Haft ohne Bewährung verknackt…

I came here to listen:
peacecamp 2014 in Lackenhof
32 Jugendliche und 13 Erwachsene begannen ihre Sommerferien im malerischen, 800 Meter hoch gelegenen Örtchen Lackenhof am Ötscher, fernab von Krieg, Gewalt, Konsum und Internet...

Der Schock über den Hass:
Antijüdisches Fanal in Pariser Vorstadt
Die Trabantenstadt Sarcelles, das sogenannte „Klein-Jerusalem“ vor Paris, wurde Schauplatz von Ausschreitungen nach einer pro-palästinensischen Demonstration…

Zweisprachigkeit und binationale Idee:
Der Prager Zionismus 1900-1930
Die deutsche Übersetzung von Dimitry Shumskys an der Universität Haifa entstandener geschichtswissenschaftlicher Dissertation macht nun auch der deutschen Leserschaft eine innovative Studie zum Prager Zionismus und den Anfängen der binationalen Idee als Lösungsmöglichkeit des jüdisch-arabischen Konflikts in Palästina zugänglich. Dieser Lösungsansatz wurde insbesondere von Mitgliedern des 1925 in Jerusalem gegründeten Intellektuellenzirkels Brith Schalom verfolgt, die bereits zu dieser Zeit auf die Dringlichkeit der Aussöhnung zwischen Juden und Arabern hinwiesen und verschiedene politische Programme dazu ausarbeiteten...

Demonstration(en) zum Gaza-Konflikt in Paris:
Straßenkämpfe und Polemiken
Ihren dramatischten Ausdruck fanden die Spannungen jedoch im Schlussteil des Nachmittags, kurz nach dem offiziellen Abschluss der Demonstration auf der Place de la Bastille. Rund um den Platz scherten kleine Gruppen von einigen Dutzend Personen – aufgeheizte Jugendliche und salafistisch beeinflusste Aktivisten – aus, und suchten nach Konfrontationsmöglichkeiten...

Lesenswerte Studie:
Habsburgs jüdische Soldaten
Anlässlich des diesjährigen Gedenkens an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren werden das damalige Kriegsgeschehen und die daraus folgende schicksalhafte Neuordnung Europas unter verschiedensten Aspekten beleuchtet. Eine Thematik, die sowohl medial als auch wissenschaftlich in den Fokus des Interesses rückt, ist die Auseinandersetzung mit den jüdischen Soldaten, die in den beteiligten Armeen dienten…

Karl Pfeifer:
Angebot und Nachfrage
Vor langer Zeit, ich glaube es waren die neunziger Jahre kam ich einmal nachhause und fand meine Frau, die den Standard las und sich amüsierte…

Nicht vergessen:
Der Mord in der Züricher Erika-Straße
Erinnerung an einen ungeklärten Mord mit möglichem antisemitischen Hintergrund…

DVD-Tipp:
Shoah durch Erschiessen
Die Geschichte der SS-Einsatzkommandos, die in Polen und dann auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion kaltblütig eineinhalb Millionen Juden erschossen und in Massengräber verscharrt haben, ist bekannt…

Zwei Länder zu wenig:
Keine Allianz fürs Leben
Die Franktionsbildung der Rechtsextremen im Europaparlament ist gescheitert…

Ausstellungen:
In Wien – wo alles anfing
2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, im Fernsehen häufen sich die historischen Dokumentationen und Filme über die ‚Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts’, es werden Bücher zum Thema publiziert, Museen und Bibliotheken nehmen den Jahrestag zum Anlaß für Ausstellungen, meist mit Katalogen oder Begleitbänden dazu…

Weitere Meldungen...

Liebe Freunde von Hagalil,
Ihr habt wahrscheinlich bemerkt, dass die Aktivität auf dieser Website in diesem Jahr stark zurückgegangen ist. Das liegt nicht daran, dass sich die Haltung gegenüber Juden und Israel positiv verändert hätte und somit die Notwendigkeit, im Internet zu verteidigen, nicht mehr besteht. Das wäre schön, ist aber leider nicht der Fall.
Dieses Jahr brachte David Gall, dem Gründer und Herausgeber von Hagalil, ernsthafte gesundheitliche Probleme. Er kämpft gegen Leberkrebs an. Dieser Kampf verlangt ihm sehr viel Kraft und Tapferkeit ab und lässt ihm somit weniger Zeit für sein Lebensprojekt.
Seit 1995 hat er sich der Verteidigung Israels verpflichtet. Damals schien es nicht möglich, das zu erreichen, was wir inzwischen erreicht haben. David Gall verdient jede Hilfe und Unterstützung von der jüdischen Gemeinschaft und ebenso von jedem liberalen und selbständig denkenden Menschen.
Wir, seine Familie und Freunde, bitten Euch um Hilfe, um Eure positiven Gedanken und Eure Gebete. Lasst uns hoffen, dass unsere Gebete David vollständige Heilung bringen.

Nürnberg:
Demonstranten stürmen "jüdische" Fastfood-Restaurants
Nach einer Anti-Israel-Demonstration am Samstag (19. Juli) in Nürnberg stürmten mehrere Hundert Teilnehmer den Hauptbahnhof, um in den vermeintlich jüdischen Burger-King- und McDonald’s-Filialen „friedlich“ gegen den Krieg zu protestieren…

Charlotte Knobloch:
"Wichtiges Signal aus Bayern an die rechtsextreme Szene in Deutschland"
Das Bayerische Innenministerium hat an diesem Mittwoch das neonazistische “Freie Netz Süd” (FNS) verboten, da es die “aggressiv-kämpferischen verfassungsfeindlichen Bestrebungen der 2004 verbotenen ‚Fränkischen Aktionsfront’ an deren Stelle weiter verfolgte”…

Berlin, 25. Juli 2014:
Protestkundgebung gegen den antisemitischen "Quds-Tag"
Für einen freien und demokratischen Nahen Osten. Gegen den islamistischen Quds-Tag. Solidarität mit Israel…

Lese-Tipp:
Zweite Generation
Eine intelligente autobiografische Graphic Novel über die Nachwirkungen der Schoa…

Liebe Leserinnen und Leser,
ca. 300.000 Benutzer besuchen jeden Monat haGalil, das größte Online-Angebot zum Judentum in D-A-CH und Israel und vielem was damit zu tun hat.
Ein großer Teil der Inhalte wurde "ehrenamtlich" erstellt. Es gibt aber unvermeidbare Kosten: Redaktion, Server, Technik. 
Um unsere Unabhängigkeit zu bewahren, finanzieren wir uns vorwiegend aus Spenden.
Heute bitten wir Sie um einen kleinen Beitrag, um weiter arbeiten zu können. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um auch in Zukunft, von der Arbeit haGalils profitieren zu können. Helfen Sie mit?

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Jiddisch im Rheinland:
Von schickerne Schicksen und meschuggene Malocher
Jiddisch im RheinlandDer rheinische Dialekt, in all seinen verschiedenen Ausprägungen, basiert auf einer jahrhundertelangen Verschmelzung diverser Einflüsse: Römer, Kelten, Germanen, Franzosen, Niederländer und Polen hinterließen deutliche sprachliche Spuren. Obwohl die Bewohner des Rheinlandes stolz auf dieses bunte Erbe sind, belegt es doch ihr vermeintlich tolerantes Wesen, wird eine wichtige Quelle, die prägend für ihr Idiom war, oft ausgespart – das Jiddische...

Antisemitismus:
"Lassen wir uns nicht beirren und nicht entmutigen"
Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zu den Ereignissen der vergangenen Tage…

Gewaltfrei, aber besorgniserregend:
3000 gegen Israel
Free-Palestine-Demo in Mannheim…

Kundgebung in Hannover:
Free Gaza – from Hamas!
Wir stehen heute nicht nur hier, um unsere Solidarität mit Israel auszudrücken, sondern auch mit all jenen Palästinensern und Palästinenserinnen, die sich dem islamistischen Tugendterror der Hamas und des Islamischen Djihad nicht unterwerfen wollen. Wir stehen hier, um Israels Recht auf Selbstverteidigung zu unterstützen; und wir stehen hier, um die Bestrebungen all jener Menschen zu unterstützen, die sich ein gutes Leben an der Seite Israels wünschen, anstatt dem mörderischen Märtyrerkult der Islamisten zu folgen...

Demonstration in Köln:
Besorgnis und Solidarität mit Israel
Ein wunderbarer, sonniger Frühabend in Köln. Gegen 17.30 Uhr haben sich erst 25 Menschen auf dem vor dem WDR gelegenen Kölner Wallraffplatz versammelt, eine kleine Bühne, eine Lautsprecheranlage. Einige Organisationen und Privatpersonen haben zu einer Solidaritätsdemonstration für Israel eingeladen, Beginn 18 Uhr. Eine sehr friedliche Stimmung. Der Platz füllt sich langsam. Um 17.45 verändert sich die Atmosphäre schlagartig: Sieben schwerbewaffnete Polizisten betreten den Platz, sichern die Seitenwege…

Weimar:
Chana Mloteks Lieder in der Other Music Academy
Wenn am Samstag der Yiddish Summer 2014 in Weimar eröffnet wird, wird dies gewiss ein ergreifender Auftakt. Das Festival 2014 ist zwei Frauen gewidmet, welche im vergangenen Jahr starben und denen die Welt der jiddischen Kunst unendlich viel zu verdanken hat…

Israel muss sich verteidigen:
Bilder aus Berlin
Von der Solidaritätskundgebung für Israel am 17.7. am Joachimstaler Platz…

Authentisch:
Die Seelenstörung eines Psychologen
Dr. Rolf Verleger, der in Lübeck an einer Hochschule Psychologie lehrt, gehört zu den wenigen Juden, die sich den Zusammenbruch Israels wünschen…

Nach der Fussball-Sause:
Fernsehtipps für den Juli
Vom 16. bis 31. Juli 2014…

In eigenen Worten:
Mein Stolperstein ist für…
Zeitzeugen über die Stolpersteine in München…

Knobloch entsetzt über antiisraelische Demonstrationen:
"Lupenreiner Antisemitismus"
Am vergangenen Wochenende hat es überall in Deutschland Demonstrationen gegen Israel gegeben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, zeigte sich entsetzt über den "beängstigend hohen Grad an Israelfeindlichkeit" in der Bundesrepublik: "Es ist unerträglich, dass auf deutschen Straßen offen antisemitische und volksverhetzende Parolen und Bilder skandiert und präsentiert werden"...

Juden im Ersten Weltkrieg:
Davidstern und Eisernes Kreuz
Buchvorstellung mit Herausgebern und Autoren…

Solange ich online bin:
Nähe in Zeiten des Krieges
An Erev Shabbat explodieren im Sekundentakt die Meldungen über den Raketenalarm in meiner Timeline bei Facebook und auf Twitter: Limor reißt ihr Baby aus dem Schlaf und rennt mit ihm ins Treppenhaus bis ein Knall signalisiert, dass Iron Dome, das Raketenabwehrsystem Israels, seine Arbeit erledigt hat. Keren hat vergessen die Kerzen zu löschen und hat nun im Schutzraum Angst, dass etwas anbrennen könnte und Nurit hat immer Probleme, ihre Oma samt Rollator rechtzeitig in den Flur zu bugsieren…

Ein Zeichen setzen:
Solidaritätskundgebung für Israel
11. Juli, 16 – 18 Uhr, Wittenbergplatz, Berlin...

Hamburg:
Attackierte Mahnwache
Über der Trauer für die ermordeten Jugendlichen und trotz der Eskalation im Nahen Osten sollte nicht vergessen werden, wie missgünstig in Deutschland während der Entführung berichtet wurde. Und wie eine Mahnwache für die drei Jungs aus Israel als Provokation empfunden und attackiert wurde…

Das seid Ihr Hunde wert!:
Zum 80. Todestag von Erich Mühsam
Er war Lyriker und Anarchist, Satiriker und Revolutionär, einer der führenden Köpfe der Münchener Räterepublik und unbeirrbarer Verteidiger von Menschlichkeit und Freiheit. Und er ist unvergessen – seine Werke werden immer wieder neu entdeckt, gelesen, diskutiert und neu vertont. Einige seiner Texte sind nach wie vor aktuell, andere zeitgeschichtlich bedeutend. Am 10. Juli 1934 wurde Erich Mühsam im KZ Oranienburg ermordet…

Ein vorbestrafter Volksverhetzer:
Versagen der Demokraten
Der frühere Bundesvorsitzende der NPD und jetzige EU-Abgeordnete Udo Voigt hat einen Sitz im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres eingenommen...

Kurz nach der Befreiung beteten US-Soldaten in der Synagoge:
Jüdischer Neubeginn in Bad Nauheim
Der Krieg war noch nicht vorbei, da wurde am 27. April 1945 ein erster Gottesdienst in der missbrauchten, geschändeten und provisorisch wiederhergestellten Synagoge von Bad Nauheim gefeiert. "Da in Nauheim keine jüdischen Einwohner übrig geblieben sind, wird das Gotteshaus vorläufig nur von den jüdischen Jungens des XIX. Corps besucht", berichtete die Zeitschrift Jüdische Welt über dieses ungewöhnliche Ereignis...

Erzähl es deinen Kindern:
Die Torah in fünf Bänden
Nach 50 Jahren erscheint zum ersten Mal wieder eine Jüdische Kinderbibel in Deutschland…

Zur Jahrzeit:
Der Dichter Bialik
Am 4. Juli 1934 verstarb Chaim Nachman Bialik, der große hebräische Nationaldichter. Der vorliegende Beitrag erschien im August 1934 in der von Julius Goldstein herausgegebenen Zeitschrift “Der Morgen”, die ein breites Themenspektrum aus aufgeklärt-orthodoxer Sicht bediente. Autor des Nachrufes ist Emanuel bin Gorion (1903-1987), Sohn des Schriftstellers Micha Josef Berdyczewski, der selbst als Rezensent und Herausgeber tätig war und nach seiner Emigration 1936 nach Tel Aviv eine städtische Bibliothek leitete…

Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg:
"Eilet freiwillig zu den Fahnen"
Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg
Neue Ausstellung des Jüdischen Museums München…

Die neuen Montagsmahnwachen:
Eine Querfront für den Frieden?
Inzwischen haben sich diese Montagsdemonstrationen zwar auf bis zu 80 Städte ausgedehnt, aber die Teilnehmer-Zahl ging vielerorts stark zurück. Trotzdem gehen weiterhin Woche für Woche jeden Montag in deutschen, österreichischen und schweizer Städten mehrere Tausend Menschen auf die Straße, um einen „Dritten Weltkrieg“, wie sie sagen, zu verhindern. Doch was auf den ersten Blick aussieht wie eine sympathische Revitalisierung der Friedensbewegung, entpuppt sich auf den zweiten Blick als höchst problematische Veranstaltung mit starken rechten Tendenzen und Querfront-Charakter…

Hindenburg in Dietramszell ist weg:
Kunstaktion hilft auf die Sprünge
Nach einigen Mühen wurde erst jüngst die Ehrenbürgerschaft Hitlers annulliert, aber der Bronzeschädel blieb. Ein Herr Schilcher, Nachfahre des Gastgebers des Sommerfrischlers Hindenburg, meint, das solle auch so bleiben. Die Oberin des Klosters ließ durchblicken, dass sie den Militärschädel am liebsten los wäre. Eine Tafel, die im Auftrag der Gemeinde Dietramszell angebracht werden sollte, kommt offenbar nicht zustande. Wir haben nun ein wenig nachgeholfen...

Erste Vorbereitungen:
European Maccabi Games 2015 in Berlin
Wenn im kommenden Sommer mehr als 2000 jüdische Athleten, Trainer, Betreuer und Funktionäre aus 30 europäischen und außereuropäischen Staaten in die deutsche Hauptstadt kommen, um sich in 20 verschiedenen Sportarten zu messen, wird Berlin Gastgeber des größten jüdischen Events Europas sein…

Gedenkjahr 2014:
Der Erste Weltkrieg und die Juden
2014 gilt europaweit als das Gedenkjahr an den Ersten Weltkrieg. haGalil erinnert im Rahmen einer mehrteiligen Reihe mit historischen Texten sowie Links zu Webseiten mit modernen Erkenntnissen an die jüdischen Aspekte dieses ersten großen Völkerschlachtens des 20. Jahrhunderts…

München:
"Ein wahrer Freund – einer der ganz Großen"
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern hat am Sonntag, 29.6.2014, ihre höchste Auszeichnung, die Ohel-Jakob-Medaille in Gold, an Herrn Altoberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a.D verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kultusgemeinde das herausragende Engagement von Dr. Vogel in seinen unterschiedlichen Ämtern und Funktionen für Versöhnung und das respektvolle und gedeihliche Miteinander zwischen Juden und Nichtjuden – in München, Bayern, der Bundesrepublik Deutschland und weit über ihre Grenzen hinaus…

Weltpremiere am Filmfest München:
"L'Chaim! (To Life!)"
Chaim Lubelski verkehrte im Jet Set von St. Tropez, war erfolgreicher Geschäftsmann in New York und ist ein jüdisch-orthodoxer Gelehrter. Mit 63 zieht er nach Antwerpen zu seiner Mutter, einer KZ-Überlebenden. Er kümmert sich hingebungsvoll um sie, fast rund um die Uhr. In seinem Langfilmdebüt L'CHAIM! stellt uns der Produzent und Regisseur Elkan Spiller mit seinem Cousin Chaim einen widerborstigen, charismatischen Eigenbrötler vor...

Netzwerktreffen:
Displaced Persons-Forschung
Seit 2011 gibt es ein international ausgerichtetes akademisches Netzwerk, das unterschiedliche Forschungsansätze, Fragestellungen und Untersuchungsgegenstände über Displaced Persons (DPs) zusammenführt. Den Begriff prägte das Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte für die Millionen von Menschen, die vom nationalsozialistischen Deutschland verschleppt worden waren und sich nach Kriegsende nicht mehr in ihrem Ursprungsland befanden...

Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel:
Zum Angriff auf einen Teilnehmer der Mahnwache in Hamburg
Wir sind erschüttert über den Angriff auf einen 86-jährigen israelischen Sympathisanten während der Hamburger Mahnwache am Freitag für die Freilassung der drei entführten israelischen Jugendlichen, die von der DIG Hamburg und Hamburg für Israel organisiert wurde. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald zu seiner Familie zurückkehren kann...

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland....
Antisemitismus, Rechtsextremismus...

Parschat Matot - Massej:
Die Quelle
Was ist eigentlich die Torah?...

פרשת השבוע בחוג המשפחה:
מטות
כבר עמדנו על כך, שתורת משה הינה במובנים רבים תורת המדבר. לא כל מה שהתאים לנוודים במדבר, התאים לדורות הבאים…

Weitere Meldungen...

Entwicklungspsychologie:
Babys erkennen zwischenmenschliche Beziehungen
Babys sind in der Lage zu erkennen, in welcher Beziehung Erwachsene zueinander stehen. Rückschlüsse werden aus der Beobachtung gezogen, ob zwei Personen freundlich miteinander umgehen oder nicht. Die Studie ist von Forschern der University of Chicago http://uchicago.edu durchgeführt worden…

Jiddischer Report:

TCM in China
Ein Bericht von Ross Perlin, Korrespondent des New Yorker jiddischen “Vorwärts” über das wachsende Interesse an der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), jiddisch, chinesich, engl. Untertitel…

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