Unter dem Titel „Schönheit der Religionen“ veranstaltet der Verein begegnen e.V. eine interreligiöse Kulturveranstaltung, die an drei aufeinanderfolgenden Abenden in Wuppertal, Bochum und Münster Station macht. Das Programm verbindet Poetry-Slam, Musik und Klangkunst zu einem künstlerischen Erlebnis, das die inspirierenden Seiten religiöser Traditionen in den Mittelpunkt stellt.
„Wir möchten dazu ermutigen, neugierig auf die religiösen Traditionen anderer Menschen zu werden und die Schönheit zu entdecken, die in ihnen steckt,“ sagt Katharina Arditi, Geschäftsführerin von begegnen e.V.. „Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten brauchen wir Formate, die Verständigung fördern und das Verbindende in den Mittelpunkt stellen.“
Auf der Bühne stehen die drei Poetry-Slammer*innen Lamyae Adnine, Finn Holitzka und Henrik Szántó, die aus unterschiedlichen religiösen Perspektiven Texte präsentieren. Musikalisch begleitet wird das Festival vom israelisch-iranischen Ensemble Sistanagila, das sowohl Werke aus jahrhundertealten jüdischen und iranischen Musiktraditionen als auch zeitgenössische Kompositionen spielt. Zwischen den Texten und der Musik erklingen Klangcollagen des Künstlers Marcus Beuter, die auf Interviews mit Menschen basieren, die von der Schönheit der Religionen erzählen. Die Collagen verbinden die einzelnen Beiträge und bieten einen besonderen akustischen Raum für Begegnung und Reflexion. „Kunst schafft Zugänge, die nicht selten offener und unmittelbarer sind als klassische Dialogformate. Unsere Veranstaltung lädt dazu ein, Religionen auf eine persönliche und emotionale Weise kennenzulernen,“ erläutert Marcus Beuter.
Der Auftakt von „Schönheit der Religionen“ ist am Dienstag, den 30. Juni, im Kulturzentrum „die börse“ in Wuppertal. Am Mittwoch, den 1. Juli, wandert das Event nach Bochum in den „Bahnhof Langendreer“. Ein letztes Mal startet es am Donnerstag, den 2. Juli, in Münster in der „B-Side“. Der Einlass startet jeweils um 18:30 Uhr, der Beginn ist um 19 Uhr.
Der Verein begegnen e.V. mit Sitz in Bielefeld setzt sich seit 2019 für ein friedliches Miteinander der Religionen ein und veranstaltet zu diesem Zweck interreligiöse Begegnungsreisen, Workshops und Kulturevents.
–> „Durch das gemeinsame Erleben dieses Ortes verbunden“
Begegnung, das persönliche Kennenlernen und Dialog sind der Schlüssel für Toleranz und Empathie. Gerade heute scheint dieser Grundgedanke wichtiger denn je. In Nordrhein-Westfalen gibt es einen Verein, der den Rahmen für Begegnungen zwischen Muslim*innen, Juden*Jüdinnen und Christ*innen schafft, unter dem Leitgedanken „Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss die Vergangenheit verstehen und die Gegenwart positiv beeinflussen.“



