Die Arbeit an der inneren Freiheit

Sman Cherutenu, die Zeit, in der wir unserer Freiheit besonders gedenken, ist vorüber, und wir mussten wieder „unfrei“ auf den Gemeindeseder verzichten und konnten uns nur virtuell treffen. Aber wir hatten Spaß an unseren Ritualen und Liedern, besonders an Dajejnu. Nach wie vor brauchen wir das Konzept von Freiheit.

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„Der Mensch wird am Du zum Ich“ – Martin Bubers Schriften zur Dialogphilosophie

Der hier vorliegende, mit einer lesenswerten Einleitung sowie ausführlichen Kommentaren versehene Band 4 einer insgesamt 21 Bände umfassenden „Martin Buber-Werkausgabe“ (MBW) wurde im Auftrag der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Israel Academy of Sciences and Humanities von Paul Mendes-Flohr herausgegeben…

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Die Grabstätten meiner Väter

Jüdische Friedhöfe galten in der Nachkriegszeit in Österreich für viele als verwaiste, zum Teil gar als verwahrloste Orte, ohne dies als direkte Folge der NS-Vertreibungs- und Vernichtungspolitik zu benennen, durch die die Nachfahren der Begrabenen entweder in der Shoah ermordet wurden oder in aller Welt verstreut lebten. Darüber hinaus geraten jüdische Friedhöfe bis heute vor allem durch antisemitische Zerstörungen in die Schlagzeilen.

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Pnina Navè Levinson zum 100. Geburtstag

Am 3. April jährt sich der Geburtstag von Pnina Navè Levinson (1921 – 1998) zum 100. Mal. Die Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschland, die School of Jewish Theology an der Universität Potsdam und das Institut Kirche und Judentum an der Humboldt-Universität zu Berlin loben aus diesem Anlass eine alljährliche Vorlesung zur Erinnerung an die Heidelberger Judaistin aus, die sich stets für Pluralismus, Geschlechtergerechtigkeit und Dialog engagierte…

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Unorthodox

Wer nach reformiertem oder konservativem Ritus in Israel zum Judentum konvertiert ist, gilt fortan als >richtiger Jude<. Das jedenfalls entschieden acht von neuen Richtern am Obersten Gerichtshof und beendeten damit vorläufig einen jahrelangen Streit. Das ultraorthodoxe Establishment ist von diesem Urteil alles andere als begeistert…

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Stefan Zweigs Briefe zum Judentum

Stefan Zweig (1881 – 1942) gehört bis heute zu den meistgelesenen Schriftstellern; auch in Israel ist sein Werk erhältlich. Der in einer jüdischen Familie in Wien Aufgewachsene hatte bereits als Jugendlicher literarische Texte verfasst. Einige seiner Werke – Jeremias, Buchmendel und Rahel rechtet mit Gott – behandelten dezidiert jüdische Themen. Dennoch wurde seine geistige Zugehörigkeit zum Judentum in der Rezeption teilweise in Zweifel gezogen…

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