Mr. Shushanis Notizbücher

Die National Library of Israel (NLI) hat Archivmaterial von besonderer Bedeutung erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, das „Mr. Shushani“ (auch bekannt als „Monsieur Chouchani“) gehörte, einem mysteriösen und brillanten Mann, der als persönlicher und vielleicht einflussreichster Lehrer einer Reihe bedeutender jüdischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts tätig war, darunter Elie Wiesel und Emmanuel Levinas.

Mehr …

„Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“

Diesen Satz haben die meisten der rund 200.000 Jüdinnen und Juden, die heute in Deutschland leben, schon einmal gehört. Höchste Zeit also, mehr über den Reichtum und die Vielfalt jüdischen Lebens hierzulande zu erfahren. Gerhard Haase-Hindenberg erzählt die Geschichten der Kinder und Enkel von Shoah-Überlebenden, von Juden, die aus Russland, Israel und Amerika nach Deutschland gezogen sind, von der jiddischen Mamme und queeren Jüdinnen und Juden ebenso wie von Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zum Judentum konvertierten.

Mehr …

Meine jüdischen Autobiographien

Dieses Buch stellt die Autobiographien von 364 jüdischen Autoren und Autorinnen vor. Sie sind zwischen 1833 und 1963 geboren. Sie beschreiben im Kontext ihres Lebens die großen jüdischen Hoffnungen und Enttäuschungen im Zeitalter der Emanzipation und im 20. Jahrhundert die beiden größten historischen Ereignisse der jüdischen Geschichte, die Shoah und die Gründung des Staates Israel.

Mehr …

„Väter unser … “ – Vaterjüdische Geschichten

Der deutsche Blätterwald wird gerade von einer Debatte durchweht, die sich um die Frage „Wer ist Jude?“ dreht. Viel ist zum Thema geschrieben worden in den vergangenen Wochen, von jüdischen Autorinnen und Autoren, von nichtjüdischen auch. Im Wesentlichen wurden zwei Themenblöcke miteinander vermischt. Der eine dreht sich um das Ego von zwei Intellektuellen, Max Czollek und Maxim Biller, der andere, wesentlich interessantere, ist die Frage nach dem Umgang mit den sog. Vaterjüdinnen und -juden…

Mehr …

Jüdisches Leben sichtbar machen

Seit 25 Jahren fotografiert Dirk Vogel, Diplom-Fotodesigner aus Altena, das jüdische Leben in NRW. Feste in den Kultusgemeinden, privat in Familien, Porträts für eigene Projekte und im Auftrag, so für das Jüdische Museum Westfalen. Es entstand ein breites Spektrum an Motiven. Junge Menschen in Schulen und Kindergärten, alte Menschen beim gemeinsamen Kaffeetrinken in der Gemeinde, alteingesessene Gemeindemitglieder und Zugewanderte, schon angekommen in einer Gemeinde oder noch im Aufnahmezentrum.

Mehr …

Sera Israel: Wir sind keine Nichtjuden!

Die Halacha, das jüdische Religionsgesetz, legt fest, wer Jude ist – nämlich wer eine jüdische Mutter hat oder konvertiert ist. Max Czollek hat keine jüdische Mutter. Er ist auch kein Konvertit. Konvertiten entscheiden sich zur Annahme des jüdischen Glaubens. Vaterjuden haben dagegen eine jüdische Familie, erfahren jüdische Sozialisation und leben in einem Deutschland nach der industriellen Massenvernichtung der Juden.

Mehr …