„Ein Drittel: Afrika. Ein Drittel: Amerika und dann das dritte Drittel: Litauen, unser jüdisches Litauen“

Berlin. Heute vor 90 Jahren: „Der einzige jüdische Negerkantor Towie Hakohen von der New Yorker Negersynagoge gibt am Sonntag, dem 2. November, Nachm. 4 Uhr, ein einmaliges Konzert in der Singakademie, am Festungsgraben 2. Es kommen synagogale und jüdische Volkslieder zum Vortrag, überall, wo dieser Negerkantor aufgetreten ist, so in Warschau und anderen größeren Städten, erntete er großen Beifall. Es sei noch erwähnt, daß eine Wiederholung des Konzertes nicht stattfinden kann, da der Kantor von hier aus nach Palästina reist. es empfiehlt sich daher, sich baldigst Karten zu beschaffen.“ („Jüdische Rundschau“, 30.10.1930)…

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„Kurt, Weill er mehr ist!“

Ein Student von Humperdinck und Busoni, der wie selbstverständlich zwischen Synagoge, Bierkeller, Ku’damm und Broadway lebte, der Berlin der 20er, Paris der 30er und USA der 40er mitprägte, der Komponist von Youkali, dem Ort, in dem man glücklich und sorglos sein könnte, wenn er existieren würde. All das und vieles mehr war Kurt Weill. Ira Givol (Cello), Nare Karoyan (Klavier), Simone Hirsch (Sopran) über ihr neues Programm, das derzeit in Deutschland zu sehen ist…

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