Zu Jom haShoa – Eine Jahrhundert-Zeitzeugin wird 100

Am 31. Januar 2022 feierte die Pragerin Lisa Miková, geborene Lichtenstern, ihren 100. Geburtstag. 96 Jahre verbrachte sie in ihrer Heimatstadt Prag, wo sie in der demokratischen Ersten Tschechoslowakischen Republik aufwuchs. Sie erlebte dort dann die Zerstörung dieses Staatswesens durch das Münchner Abkommen im September 1938, das die sudetendeutschen Gebiete dem Deutschen Reich zusprach, dann die Abspaltung der Slowakei am 14. März 1939 und die Besetzung des restlichen Staatsgebiets durch das NS-Regime einen Tag später.

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„Das Einzige, worüber sie sprach, war ihr Überleben“

Ein Gespräch mit Diti Ronen, Dichterin und Publizistin, Dozentin für Politische Kultur und Kunstmanagement, und Tochter einer Schoah-Überlebenden. Mit ihrem neuen Buch „So als ob niemals es gegeben hier“ begab sie sich auf eine Reise ihrer eigenen Familiengeschichte und erzählt die Geschichte dreier Generationen, die durch das Schicksal der Schoah bestimmt werden.

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Kinderärztin, Familientherapeutin, Feministin, Netzwerkerin aus Leidenschaft

In ihrer Arbeit und in ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement beschäftigt sich die 1959 geborene Berlinerin Marguerite Marcus vor allem mit den psychischen Spätfolgen der Shoah. Unter dem Aspekt „Transgenerationale Übertragung von Traumata“ nimmt sie die Vererbung von Traumata auf die Kinder von Holocaustüberlebenden, den Angehörigen der Zweiten, Dritten und inzwischen schon Vierten Generation in den Blick.

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