Wenn der Rabbiner eine Frau ist

„Rabbinerinnen? Gibt es das überhaupt?“ Dies ist in der Regel die überraschte Reaktion, wenn sich eine Frau als „Rabbinerin“ vorstellt. Angesichts des Jubiläums von „1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ macht dieses Buch auf eine erstaunliche Entwicklung aufmerksam, die noch kaum bemerkt von der allgemeinen Öffentlichkeit verläuft: dass immer mehr Frauen Rabbinerinnen werden.

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Schalom Aleikum Report: Was Deutschland über den jüdisch-muslimischen Dialog denkt

Der Zentralrat der Juden in Deutschland veröffentlicht erstmals umfassende Ergebnisse bundesweiter, teils repräsentativer und teils nicht-repräsentativer Online-Umfragen zum Verhältnis von Juden und Muslimen. Mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa hat das jüdisch-muslimische Dialogprojekt „Schalom Aleikum“ des Zentralrats der Juden seit 2019 regelmäßig Umfragen durchgeführt.

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Mr. Shushanis Notizbücher

Die National Library of Israel (NLI) hat Archivmaterial von besonderer Bedeutung erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, das „Mr. Shushani“ (auch bekannt als „Monsieur Chouchani“) gehörte, einem mysteriösen und brillanten Mann, der als persönlicher und vielleicht einflussreichster Lehrer einer Reihe bedeutender jüdischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts tätig war, darunter Elie Wiesel und Emmanuel Levinas.

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„Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“

Diesen Satz haben die meisten der rund 200.000 Jüdinnen und Juden, die heute in Deutschland leben, schon einmal gehört. Höchste Zeit also, mehr über den Reichtum und die Vielfalt jüdischen Lebens hierzulande zu erfahren. Gerhard Haase-Hindenberg erzählt die Geschichten der Kinder und Enkel von Shoah-Überlebenden, von Juden, die aus Russland, Israel und Amerika nach Deutschland gezogen sind, von der jiddischen Mamme und queeren Jüdinnen und Juden ebenso wie von Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zum Judentum konvertierten.

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Meine jüdischen Autobiographien

Dieses Buch stellt die Autobiographien von 364 jüdischen Autoren und Autorinnen vor. Sie sind zwischen 1833 und 1963 geboren. Sie beschreiben im Kontext ihres Lebens die großen jüdischen Hoffnungen und Enttäuschungen im Zeitalter der Emanzipation und im 20. Jahrhundert die beiden größten historischen Ereignisse der jüdischen Geschichte, die Shoah und die Gründung des Staates Israel.

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„Väter unser … “ – Vaterjüdische Geschichten

Der deutsche Blätterwald wird gerade von einer Debatte durchweht, die sich um die Frage „Wer ist Jude?“ dreht. Viel ist zum Thema geschrieben worden in den vergangenen Wochen, von jüdischen Autorinnen und Autoren, von nichtjüdischen auch. Im Wesentlichen wurden zwei Themenblöcke miteinander vermischt. Der eine dreht sich um das Ego von zwei Intellektuellen, Max Czollek und Maxim Biller, der andere, wesentlich interessantere, ist die Frage nach dem Umgang mit den sog. Vaterjüdinnen und -juden…

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