Rabbiner Adin Steinsaltz gestorben

Der israelische Rabbiner Adin Even-Israel Steinsaltz ist im Alter von 83 Jahren in Jerusalem verstorben. Er zählte zu den bedeutendsten jüdischen Gelehrten Israels und war sowohl mit dem Israel-Preis als auch der Medaille des Präsidenten ausgezeichnet worden. Seine Bearbeitung und Übersetzung des Babylonischen Talmuds ins Neuhebräische, an dem er 45 Jahre arbeitete, gilt als sein Hauptwerk…

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Krankheit und religiöses Erleben

Im August 1930 erschien in der deutsch-jüdischen Zeitschrift „Der Morgen“ ein Beitrag von Erich Stern über den Zusammenhang von Krankheit und religiösem Erleben, der sich heute, 90 Jahre später, in einer Zeit, in der wir mit einer Pandemie uns unbekanntem Ausmaßes zu kämpfen haben, hoch aktuell liest…

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Was ist Ihnen beim Sprechen über Jüd*innen und Judentum wichtig?

Der Verein Bildung in Widerspruch e.V. entwickelt ein Onlineangebot für Jugendliche, das diese zu einer selbständigen Auseinandersetzung mit den Themen Antisemitismus sowie Judentum und jüdisches Leben in Deutschland anregen soll. Unterstützen Sie diese Arbeit durch das Ausfüllen einer Online-Umfrage…

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Übersetzbarkeit

Die seit 2017 unregelmäßig erscheinende Zeitschrift Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart widmet sich in ihrer 7. Ausgabe dem Thema der Übersetzbarkeit. Die Herausgeber_innen Micha Brumlik, Marina Chernivsky, Max Czollek, Hannah Peaceman, Anna Schapiro und Lea Wohl von Haselberg sowie zahlreiche Autor_innen stellen sich die Fragen: „Was braucht es, um zwischen den Sprachen zu übersetzten? Wann ist Übersetzung ein Akt der Ermächtigung, wann einer der Aneignung, der die Besonderheit der Differenz nivelliert und ihr eine Funktion zuweist? Welche Machtverhältnisse kommen zum Ausdruck, wenn etwas unübersetzbar bleibt oder seine Unübersetzbarkeit behauptet wird?“…

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