350 Jahre jüdisches Leben in Brandenburg

Das Land Brandenburg begeht 2021 das Festjahr ‘1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ und feiert gleichzeitig ‘350 Jahre Jüdisches Leben in Brandenburg‘. Dazu ging am vergangenen Freitag – am Jahrestag der Aufnahme von 50 geflüchteten jüdischen Familien aus Wien in der Mark im Jahr 1671, eine Webseite online…

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„Der Mensch wird am Du zum Ich“ – Martin Bubers Schriften zur Dialogphilosophie

Der hier vorliegende, mit einer lesenswerten Einleitung sowie ausführlichen Kommentaren versehene Band 4 einer insgesamt 21 Bände umfassenden „Martin Buber-Werkausgabe“ (MBW) wurde im Auftrag der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Israel Academy of Sciences and Humanities von Paul Mendes-Flohr herausgegeben…

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Die Grabstätten meiner Väter

Jüdische Friedhöfe galten in der Nachkriegszeit in Österreich für viele als verwaiste, zum Teil gar als verwahrloste Orte, ohne dies als direkte Folge der NS-Vertreibungs- und Vernichtungspolitik zu benennen, durch die die Nachfahren der Begrabenen entweder in der Shoah ermordet wurden oder in aller Welt verstreut lebten. Darüber hinaus geraten jüdische Friedhöfe bis heute vor allem durch antisemitische Zerstörungen in die Schlagzeilen.

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Pnina Navè Levinson zum 100. Geburtstag

Am 3. April jährt sich der Geburtstag von Pnina Navè Levinson (1921 – 1998) zum 100. Mal. Die Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschland, die School of Jewish Theology an der Universität Potsdam und das Institut Kirche und Judentum an der Humboldt-Universität zu Berlin loben aus diesem Anlass eine alljährliche Vorlesung zur Erinnerung an die Heidelberger Judaistin aus, die sich stets für Pluralismus, Geschlechtergerechtigkeit und Dialog engagierte…

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Unorthodox

Wer nach reformiertem oder konservativem Ritus in Israel zum Judentum konvertiert ist, gilt fortan als >richtiger Jude<. Das jedenfalls entschieden acht von neuen Richtern am Obersten Gerichtshof und beendeten damit vorläufig einen jahrelangen Streit. Das ultraorthodoxe Establishment ist von diesem Urteil alles andere als begeistert…

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Stefan Zweigs Briefe zum Judentum

Stefan Zweig (1881 – 1942) gehört bis heute zu den meistgelesenen Schriftstellern; auch in Israel ist sein Werk erhältlich. Der in einer jüdischen Familie in Wien Aufgewachsene hatte bereits als Jugendlicher literarische Texte verfasst. Einige seiner Werke – Jeremias, Buchmendel und Rahel rechtet mit Gott – behandelten dezidiert jüdische Themen. Dennoch wurde seine geistige Zugehörigkeit zum Judentum in der Rezeption teilweise in Zweifel gezogen…

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