„So that one may walk in peace“ – Zum 111. Geburtstag von Krav Maga-Gründer Imi Lichtenfeld

Imrich (Imi) Lichtenfeld wurde am 26. Mai 1910 in Budapest geboren, wuchs in Bratislava auf und war ein erfolgreicher Boxer und Ringer. Als es Ende der 1930er zu antisemitischen Ausschreitungen kam, stellte er eine Schutztruppe aus jüdischen Ringern und Boxern für die jüdische Bevölkerung Bratislavas zusammen. 1940 floh Imi Lichtenfeld auf dem Schaufelraddampfer Pentcho Richtung Palästina, wo er 1942 einwandern konnte. Ab 1944 unterrichtete er die Hagana und Palmach in Fitness, Schwimmen und Messerkampf. Mit der Staatsgründung Israels wurde er zum Chefausbilder für körperliche Fitness und Krav Maga der IDF. Er starb am 9. Januar 1998 in Netanja, Israel. Heute wird Krav Maga als effektives Selbstverteidigungssystem weltweit unterrichtet…

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Israelbezogener Antisemitismus – Antisemitismus unter Muslimen?

Mittlerweile herrscht zwischen Israel und der Hamas im Gaza Streifen eine Waffenruhe. Unter der Oberfläche brodelt es allerdings weiter gewaltig, nicht nur in Israel, wie die antisemitischen Demonstrationen der vergangenen Woche gezeigt haben. Die Bestürzung war groß. Dabei war es vorhersehbar und das nicht erst seit der letzten israelischen Militäroperation 2014. Jüdinnen und Juden waren wenig überrascht, wohl aber vom Ausmaß und aggressivem Ton dieser Demos. Mit was genau haben wir es zu tun?

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350 Jahre jüdisches Leben in Brandenburg

Das Land Brandenburg begeht 2021 das Festjahr ‘1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ und feiert gleichzeitig ‘350 Jahre Jüdisches Leben in Brandenburg‘. Dazu ging am vergangenen Freitag – am Jahrestag der Aufnahme von 50 geflüchteten jüdischen Familien aus Wien in der Mark im Jahr 1671, eine Webseite online…

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Bundesverdienstkreuz für Peter Finkelgruen

Das kam nun doch etwas überraschend – spät, aber nicht zu spät: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat gestern dem Kölner Schriftsteller und Journalisten Peter Finkelgruen in einer feierlichen Zeremonie im Namen des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz verliehen. Coronabedingt durfte ihn nur seine Tochter Anne begleiten.

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Antisemtische Ausschreitungen in deutschen Städten – Ein kritischer Blick auf die Tätergruppen ist notwendig

Die jüngsten Ausschreitungen waren keine bloßen „antiisraelischen Demonstrationen“. Die judenfeindlichen Einstellungen ergaben sich allein schon dadurch, dass als Orte davon vielfach Synagogen betroffen waren. Differenzierte Aufmerksamkeit für Antisemitismus bei Menschen mit Migrationshintergrund muss erhöht werden, will man damit einhergehende Fragen nicht bestimmten politisch Interessierten überlassen…

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Zweite Korvette der Sa’ar-6-Klasse übergeben

Die israelische Marine hat am Dienstag (4. Mai 2021) in Kiel die zweite von insgesamt vier Korvetten der SA‘AR-6-Klasse erhalten in Anwesenheit des israelischen Botschafters Jeremy Issacharoff und seiner Frau Laura Kam sowie des Leiters des Kommandos für Material, Technologie und Logistik der israelischen Marine, Konteradmiral Ariel Shir . Das Schiff wird unter dem Namen INS Oz („Mut“) laufen…

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„Wiedergutmachungseinbürgerung“ ist Geste des Anstands

Die Bundesregierung hat eine historisch angemessene gesetzliche Lösung im Staatsangehörigkeitsrecht für frühere NS-Verfolgte und deren Nachkommen gefunden. Der Gesetzentwurf wurde am heutigen Mittwoch im Kabinett verabschiedet. Bisher war die so genannte Wiedergutmachungseinbürgerung nur durch einen Erlass unzureichend geregelt.

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Transcending Dystopia – Musik, Mobilität und die Jüdische Gemeinschaft in Deutschland

Am Ende des Zweiten Weltkriegs war die jüdische Bevölkerung Europas so stark dezimiert, dass ihre Reetablierung undenkbar schien. Und dennoch, als die Überlebenden aus dem Untergrund, den Lagern und dem Exil zurückkamen, kehrte auch ihre Musik zurück…

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