Kulturgut Europas

Zuweilen ist in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus zu lesen, dass das Erinnern an die Shoah der Schlüssel hierfür sei. Ja. Die Erinnerung an die Shoah ist wichtig und elementar, weil sie zeigt, wohin Antisemitismus geführt hat. Ich lese dann zwischen den Zeilen, wenn man nur genug und richtig der Shoa erinnere, würde es irgendwann keinen Judenhass mehr geben. Ist dem so?

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Mitmachen erwünscht! #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland

Am Anfang war ein kaiserliches Dekret. Dies wurde vor genau 1.700 Jahren erlassen und gilt als erster urkundlicher Beleg für die Existenz jüdischen Lebens auf deutschem Boden. Genau dieses Jubiläum soll nun ausgiebig gefeiert werden. Mit einem vielfältigen und buntem Programm…

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Reginas Erbinnen – Rabinerinnen in Deutschland

Mit Regina Jonas wurde 1935 die weltweit erste Rabbinerin in Deutschland ordiniert, dem Land, in dem die Wiege des liberalen Judentums stand. Das vorliegende Buch stellt einige ihrer Nachfolgerinnen vor, die heute in Deutschland als Rabbinerinnen tätig sind, und gibt einen Einblick in ihre Gemeindearbeit.

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„Nicht aufzugeben und sich gemeinsam zur Wehr setzen“

Zur Urteilsverkündung im Prozess zum mörderischen antisemitisch, rassistisch und misogyn motivierten Attentats in Halle (Saale) stellen der Verband der Opferberatungsstellen, der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS) e.V., OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie die prozessbegleitenden Dokumentations- und Rechercheplattformen NSU Watch, Zentrum für demokratischer Widerstand e.V. – democ.de und Belltower News die Forderungen der Überlebenden des Attentats durch die gemeinsame Veröffentlichung ihrer Schlussworte in den Mittelpunkt. Und sie erinnern an eine der zentralen Bitten der Überlebenden: dass die Berichterstattung auf die Namensnennung des Täters verzichtet und dabei dem Beispiel der neuseeländischen Medien zum Christchurch Attentat folgt.

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