Kollektive Unschuld

Es sei eine der größten Lebenslügen der Bundesrepublik, die Annahme einer intensiven Aufarbeitung des Massenmordes an den Juden im Zweiten Weltkrieg. Diese Auffassung vertritt der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn in seinem neuen Buch, das den bezeichnenden Titel „Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern“ trägt…

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Projektstart von „Meet a Jew“

Das aktuelle jüdische Leben in Deutschland aus erster Hand kennenzulernen, das ist die Idee hinter „Meet a Jew“. Unter dem Motto „Miteinander statt übereinander reden!“ vermittelt das Begegnungsprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland ehrenamtliche jüdische Jugendliche und Erwachsene an Schulen, Universitäten oder Sportvereine…

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Imkerliche Heimatgeschichte – Ein kleiner Sieg der Menschlichkeit

Bronzesteine in Bad Tölz erinnern an das Schicksal von Juden, die in dieser Stadt unter den Nationalsozialisten gelitten haben. Zu den jüdischen Bürgern, die aus Bad Tölz noch rechtzeitig vor den Nationalsozialisten fliehen konnten, gehörte der Kaufmann und Imker Josef Freundlich. Er war im oberbayerischen Bergwerksort Hausham bekannt und geachtet, besaß ein Wohn- und Geschäftshaus sowie sechzig Bienenvölker…

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Mesusoth

Der vorliegende Text erschien vor 100 Jahren in der von Martin Buber herausgegebenen Zeitschrift „Der Jude“. Der Schriftsteller Josef Kastein beschäftigt sich darin mit der im Judentum traditionellen Schriftkapsel am Türstock. Kastein, der in Bremen geboren und aufgewachsen war, zog schon 1926 in die Schweiz und 1935 nach Palästina. Er starb 1946 in Haifa. Kasteins Text spricht von der Sichtbarmachung jüdischer Häuser und hat damit auch 100 Jahre nach Erscheinen erstaunliche Aktualität…

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