Ahmad Mansours Reflexionen über den „politischen Islam“

Der in Deutschland lebende und arbeitende arabische Israeli Ahmed Mansour ist durch seine kritischen Deutungen des „politischen Islam“ und der Integrationsprobleme medial breiter bekannt geworden. In seinem neuen Buch „Operation Allah – Wie der politische Islam unsere Demokratie unterwandern will“ finden sich seine neuesten Reflexionen zum Thema. Er enthält zwar keine systematischen Abhandlungen, aber interessante Betrachtungen, welche größere Aufmerksamkeit und Diskussion verdienen.

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Spott-Light: Rot-weiß Winnetou II

„Kaum ist hier, vor gut zwei Wochen, das erste Spott-Light mit dem Titel Rot-weiß Winnetou ausgegeben worden, so gehen von den Lesern desselben schon zahlreiche Fragen nach dem weiteren Verlaufe der Ereignisse bei mir ein.“ Etwas genauer geredet und weniger mit O-Ton Karl May : Der „weitere Verlauf der Ereignisse“ wurde durch Fragen meinerseits an relevante Handlungsträger*innen der ersten Folge stimuliert. Hinzugerechnet Fragen an seitdem mit Äußerungen zum Thema auffällig Gewordene. Wie etwa den arrivierten Kolonialismusforscher Jürgen Zimmerer.

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„Ihre Geschichte ist der Grund, aus dem ich mich mit dem Thema Antisemitismus beschäftige“

Ende August hat die Bundeszentrale für politische Bildung die zweite, erweiterte Auflage des Buches „In Europa nichts Neues? – Israelische Blicke auf Antisemitismus heute“ von Anita Haviv-Horiner veröffentlicht. Das Buch enthält 23 von der Autorin geführte Interviews mit Israelinnen und Israelis, die aus Europa stammen oder dort gelebt haben. Acht der Interviews wurden für die zweite Auflage geführt. Sie ergänzen die 15 Gespräche, die bereits in der ersten, 2019 erschienen Ausgabe zu lesen waren.

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„Es braucht Räume, in denen verhandelt wird, was jüdischer Feminismus ist“

Laura Cazès, Mitinitiatorin des Jewish Women Empowerment Summit, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Digitalisierung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, Autorin und Speakerin, spricht über jüdische Perspektiven im intersektionalen Feminismusverständnis und Jugendarbeit als Inkubator für Jüdisches Leben in Deutschland.

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Das liberale Judentum und die Missbrauchsvorwürfe am AGK

Zu den Vorwürfen von sexualisierter Belästigung und Machtmissbrauch am Abraham-Geiger-Kolleg gibt es derzeit nichts zu sagen. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat eine Anwaltskanzlei mit der Aufklärung beauftragt, bis die Ergebnisse vorliegen, heißt es abwarten. Betont werden muss in der Zwischenzeit allerdings etwas ganz anderes.

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