„Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“

Diesen Satz haben die meisten der rund 200.000 Jüdinnen und Juden, die heute in Deutschland leben, schon einmal gehört. Höchste Zeit also, mehr über den Reichtum und die Vielfalt jüdischen Lebens hierzulande zu erfahren. Gerhard Haase-Hindenberg erzählt die Geschichten der Kinder und Enkel von Shoah-Überlebenden, von Juden, die aus Russland, Israel und Amerika nach Deutschland gezogen sind, von der jiddischen Mamme und queeren Jüdinnen und Juden ebenso wie von Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zum Judentum konvertierten.

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Europäisches Zentrum für jüdische Gelehrsamkeit

Im Schlosspark Sanssouci wurde das Nordtorgebäudes und die sich westlich anschließende ehemaligen Orangerie von SSP Rüthnick Architekten umgebaut und instandgesetzt. Die erste akademische Ausbildungsstätte für Rabbiner und Kantoren in Zentraleuropa nach der Schoah stellte die Architekten vor eine besondere Herausforderung: „Der Entwurf des sakralen Raumes war ein ganz besonderes Ereignis!“

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Jüdisches Leben sichtbar machen

Seit 25 Jahren fotografiert Dirk Vogel, Diplom-Fotodesigner aus Altena, das jüdische Leben in NRW. Feste in den Kultusgemeinden, privat in Familien, Porträts für eigene Projekte und im Auftrag, so für das Jüdische Museum Westfalen. Es entstand ein breites Spektrum an Motiven. Junge Menschen in Schulen und Kindergärten, alte Menschen beim gemeinsamen Kaffeetrinken in der Gemeinde, alteingesessene Gemeindemitglieder und Zugewanderte, schon angekommen in einer Gemeinde oder noch im Aufnahmezentrum.

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Staatsangehörigkeitsrecht: Wichtige Schritte in historischer Verantwortung

Zu den am Freitag (25.6.) beschlossenen Neuregelungen im Staatsangehörigkeitsrecht erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die Regierungskoalition hat wichtige rechtliche Schritte unternommen, damit Deutschland seiner historischen Verantwortung gerecht wird.“

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Neuer Militärbundesrabbiner Zsolt Balla feierlich ins Amt eingeführt

Mit einer feierlichen Zeremonie ist der neue Militärbundesrabbiner Zsolt Balla in sein Amt eingeführt worden. An dem Festakt am Montag (21.6.) in der Synagoge in Leipzig nahmen neben Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zahlreiche hochrangige Politiker, Angehörige der Bundeswehr sowie Vertreter der Kirchen teil.

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