Umerziehung und wehrhafte Demokratie

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Schlange stehen zur Entnazifizierung vor der US-Militär-Behörde in Zehlendorf, 1949, Foto: Bundesarchiv, Bild 183-M0903-325 / Donath, Otto / CC-BY-SA 3.0

Von Martin Jander und Anetta Kahane

(Vortrag für die Konferenz der Contemporary Antisemitism Studies Association (CASA)[1] an der Universität Haifa vom 6. – 9. Juli 2026)

Nicht erst seit dem Massaker der Hamas in Israel ist das Leben für viele Juden in der vereinigten Bundesrepublik Deutschland (BRD) schwer und anstrengend. Große Teile der deutschen Mehrheitsgesellschaft bekennen sich nur förmlich zu Verantwortung und Haftung für den Holocaust. Empfindungen und Ängste der jüdischen Minderheit sind ihnen oft gleichgültig. Antisemitismus ist auch bei vielen Eingewanderten und Flüchtlingen gewöhnlich geworden.

Antisemitismus, die Infragestellung des Existenzrechts Israels, deutsch-völkischer Nationalismus und Rassismen haben in der deutschen Gesellschaft ein solches Gewicht erlangt, dass selbst eine Beteiligung der völkisch-antisemitischen Alternative für Deutschland (AfD) an der Regierung einiger Bundesländer sowie im Bund denkbar sind. Die Zeiten einer sich ausschließlich auf politische Bildungsarbeit beschränkenden Umerziehung der deutschen Gesellschaft sind möglicherweise vorbei.[2]

1. „Nie wieder!“

Als der deutsche Nationalsozialismus militärisch geschlagen war, schien es zunächst unmöglich, dass die deutsche Gesellschaft sich zu ihren Verbrechen bekennt und daraus Konsequenzen zieht. Dennoch gab es in beiden deutschen Gesellschaften ein erstes „Nie wieder!“-Versprechen.

Die Alliierten hatten die militärische Zerstörung des Nationalsozialismus ohne deutsche Hilfe erzwungen. Auch die Entnazifizierung gelang nur, wo sie in alliierter Hand blieb. Auch die ersten Regelungen von Entschädigungen für Überlebende wurden von den Alliierten erlassen. Ein Friedensvertrag, in dem die deutschen Verbrechen und ihre Entschädigung umfassend benannt wurden, scheiterte wegen des Beginns des Kalten Kriegs.

Juden kamen 1945 kaum nach Deutschland zurück. Es kamen vor allem jüdische Überlebende aus Osteuropa. Sie wollten Orte erreichen, die unter der Kontrolle der britischen und amerikanischen Armee standen. Ein Zusammenleben mit den überlebenden Tätern war für sie nur vorübergehend möglich. [3]

Es gelang den USA Konrad Adenauer, den ersten Kanzler der BRD, zu Verhandlungen über eine Entschädigung für den deutschen Judenmord mit Israel zu überreden. Israel stimmte dem unter der Voraussetzung zu, dass die Bundesrepublik eine Schulderklärung abgab. Das tat Adenauer am 27. September 1951. Erst danach kam dann das „Luxemburger Abkommen“ zustande.

Noch vor der Gründung beider deutscher Staaten initiierten die Alliierten mit der Kontrollratsdirektive 54 die Demokratisierung des Erziehungswesens. In den westlichen Besatzungszonen dominierte die Idee einer Reeducation (Umerziehung). Deutsche sollten verstehen lernen, dass Demokratie, so der amerikanische Philosoph John Dewey, nicht nur eine Regierungsform, sondern auch eine Lebensform sei.[4] Das rief bei vielen Deutschen Ablehnung hervor.[5]

Die Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) begann ohne Vertrag mit Israel und ohne Schulderklärung. Aber, deutsche Kommunisten unterstützten Stalins Politik, der zunächst die Gründung eines jüdischen Staates förderte und Israels Streitkräfte bewaffnete.

Der deutsche Kommunist Paul Merker entwickelte im Auftrag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ein umfassendes Entschädigungsprogramm. In der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) waren sozialdemokratische, kommunistische, jüdische, christliche und andere Opfer des Nationalsozialismus vertreten.

Das „Nie wieder!“-Versprechen wurde in der DDR aber rasch zurückgenommen.[6] Merkers Entschädigungs-Programm wurde nicht angenommen. Überlebende erhielten lediglich soziale Unterstützung.

Im Windschatten von Stalins Repressionen gegen das jüdisch-antifaschistische Komitee der Sowjetunion wurde Paul Merker in der DDR angeklagt und verurteilt. Angeblich forderte er Entschädigung nur, um amerikanischen Finanzkapital Einfluss in der DDR zu verschaffen; angeblich war er Agent des US-Imperialismus und wollte den Sozialismus zerstören; angeblich folgte er einer zionistischen Ideologie, die keinen Humanismus vertrat.

Unter denselben Anschuldigungen wie Merker wurde im Winter 1952/53 außerdem die große Zahl der auf dem Territorium der DDR lebenden Holocaust-Überlebenden vertrieben. Darüber hinaus wurde die politisch und religiös plurale VVN in der DDR aufgelöst und durch eine Organisation ersetzt, die nur noch SED-Mitglieder vertrat.

2. BRD: Wehrhafte Demokratie, offene Gesellschaft und Antisemitismus

Während des Kalten Krieges entwickelten sich die beiden deutschen Gesellschaften ganz verschieden. [7] Die Bundesrepublik wurde als „militant democracy“ (wehrhafte Demokratie) gegründet.[8] In Erinnerung an die Selbstaufgabe der Demokratie 1933 wurden rechtlich-institutionelle Vorkehrungen geschaffen.[9]

Der Artikel 21 der Verfassung erlaubt zum Beispiel das Verbot einer Partei durch das Bundesverfassungsgericht. 1952 wurde eine Nachfolgepartei der NSDAP, die Sozialistische Reichspartei, und 1956 die Kommunistische Partei (KPD) verboten. Nach einer Welle antisemitischer Anschläge 1959 wurde der politischen Bildung die Rolle zugewiesen, demokratisches Bewusstsein zu entwickeln.[10]

1965 erkannte die BRD den Staat Israel offiziell an. Als im 6-Tage-Krieg die DDR, Propaganda der Feinde Israels verbreitete, entwickelte sich aus den Milieus sozialdemokratischer und konservativer Parteien der Bundesrepublik eine laute Unterstützung des jüdischen Staates. Darüber hinaus entstanden Erinnerungsorte, meist von Überlebenden und zivilgesellschaftlichen Initiativen initiiert, die an Konzentrationslager und andere Verbrechen der Deutschen erinnern.

Kulturgeschichtliche Untersuchungen zeigen, dass vor allem durch die Ausstrahlung der amerikanische Filmserie „Holocaust“ 1979, eine umfassende gesellschaftliche Debatte über die Verbrechen der Deutschen begann, die von den Nürnberger Prozessen nicht ausgelöst worden war.

Nicht mehr Umerziehung, sondern Demokratie als zivile Konfliktkultur wurde zur Leitlinie politischer Bildung.[11] In den 1980er Jahren wurden im „Historikerstreit“ Politiker und Intellektuelle öffentlich bloßgestellt, die die Verbrechen des Nationalsozialismus relativierten. Aber, öffentliche Auseinandersetzungen von Kindern der Nazis mit den Verbrechen ihrer Eltern als Soldaten, Schreibtischtäter oder KZ-Wächtern waren selten.

Viele Juden packten in den 1970er Jahren ihre Koffer aus. „Wer ein Haus baut, will bleiben“[12] sagte 1986 der Architekt des Neubaus des jüdischen Gemeindezentrums in Frankfurt am Main, Salomon Korn. Jüdische Gemeinde beteiligten sich seit den 1970er Jahren sichtbar an gesellschaftlichen Kontroversen.

Auch im Kampf gegen linken Terrorismus blieb die Regierung nicht untätig. In gemeinsamen Operationen hatten deutsche und palästinensische Terroristen, Juden, den Staat Israel und Unterstützer Israels sowie der USA in Europa angegriffen. Die BRD schuf ganz im Sinne einer wehrhaften Demokratie eigenständige Normen des Strafrechts, um diesen Terror besser verfolgen zu können.[13] Der Kontakt zwischen inhaftierten Terroristen und ihren Anwälten wurde massiv eingeschränkt. Die Anwälte standen unter Verdacht, ihren Mandanten Kontakt zu ihren Genossen im Untergrund zu vermitteln.

Aber, gegen rechtsradikalen Terror blieb der Staat untätig. Diese Mörder wurden als „Einzelfälle“ verharmlost.[14]

3. DDR: Diktatur, geschlossene Gesellschaft und Antisemitismus

Eine offene Gesellschaft bildete sich in der DDR nicht heraus. Die Vertreibung der Juden im Winter 1952/53 hatte keine Solidarisierung der DDR-Bürger ausgelöst. Die Diktatur überstand, mit sowjetischer Hilfe, am 17. Juni 1953 sogar einen spontanen Volksaufstand. Bis zum Bau der Mauer flohen fast 3.000.000 DDR-Bürger.

Eine nie veröffentlichte Untersuchung ergab, dass mehr als 30 Prozent der Funktionäre der SED vor 1945 Mitglieder der NSDAP waren.[15] Die antifaschistische Ideologie portraitierte die Deutschen als Opfer der Nationalsozialisten, ganz so wie Juden, Polen, Russen und andere.[16] Die politische Bildung der DDR förderte statt Demokratie, Konflikt und kritischer Aneignung deutscher Geschichte „Staatsbürger, die den Ideen des Sozialismus treu ergeben (Hervorhebung durch die Verfasser)“[17] waren.

In den verordneten politischen Diskursen der DDR war eine Kritik von Antisemitismus und Rassismus nicht präsent. Die DDR unterstützte seit dem Sechs-Tage-Krieg die Feinde Israels militärisch und ideologisch.[18] Zionismus sei Rassismus erklärten die DDR-Vertreter in der UNO. Anschläge auf jüdische Einrichtungen und Friedhöfe gab es in der DDR seit 1945.[19] 1975 ereignete sich sogar ein mehrtägiges Pogrom gegen algerische Vertragsarbeiter.[20]

Aber, die kleinen jüdischen Gemeinden der DDR versagten der Regierung die Unterstützung ihrer Dämonisierung Israels. Christen gründeten 1959 die „Aktion Sühnezeichen“ und unterstützten Projekte zum Wiederaufbau von Gesellschaften, die von den Deutschen schwer geschädigt worden waren.

Eine Übernahme der Verantwortung für die Verbrechen der Nazis sprach erst das nach dem Fall der Mauer im März 1990 neu gewählte DDR-Parlament aus. Dieses Parlament lud auch Juden, die in der Sowjetunion Gorbatschows unter Antisemitismus litten, zur Einwanderung ein. Ohne sie, mittlerweile kamen mehr als 200.000, gäbe es die jüdischen Gemeinden in der BRD kaum noch. Zu einer offenen Gesellschaft aber entwickelte sich die DDR bis zu ihrem Untergang nicht.

4. Deutsche Vereinigung: Demokratie am Wendepunkt

Die Vereinigung der zwei verschiedenen Nachfolgegesellschaften des deutschen Nationalsozialismus brachte demokratische Fortschritte aber auch große Probleme hervor. Seit der Vereinigung wird von einem „Ende der Schonzeit für Juden“[21] gesprochen.

Politisch motivierte Kriminalität steigt dramatisch und die Wählerschaft der völkisch-antisemitischen AfD nimmt rasant zu. Der Holocaust wird im Programm der Partei nicht geleugnet, aber relativiert. Deutsche werden als Opfer eines Schuldkults angesehen.[22] Dass sie einmal an den Hebeln der Macht alle Erfolge der Umerziehung der Deutschen nach 1945 rückgängig machen will, erklärt die AfD offen.[23] Der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Staat Israel verweigern deshalb jeden Kontakt mit der Partei und erklären, sie sei für Juden nicht wählbar.

Die Hintergründe des Aufstiegs der AfD und der massiven Verbreitung des Rechtsradikalismus sind vielfältig:

– Ein Friedensvertrag mit Deutschland wurde 1989/90 nicht geschlossen. Viele Deutsche glauben deshalb, eine weitere Auseinandersetzung mit den Zivilisationsbrüchen ihrer Vorfahren seien nun obsolet.

– Als Reaktion auf die gewalttätige rechtsradikale Bewegung, die mit der Vereinigung entstand, hat der Bundestag, das in der Verfassung verankerte Asylrecht verändert. Das hat die Vorstellung hervorgerufen, die pogromartigen Überfälle hätten einen nachvollziehbaren Grund.

– Seit der Vereinigung starben 224 Menschen durch rechtsradikalen Terror: Einwanderer, Demokraten, Juden. Nur wenige der Täter werden zur Rechenschaft gezogen. Das ermuntert ihre Anhänger.

– Erst 10 Jahre nach der Welle der Gewalt schuf die BRD Förderinstrumente zur Unterstützung lokaler Initiativen für demokratische Kultur.

– Bei der wissenschaftlichen und publizistischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte, fehlt bis heute meist die kritische Beleuchtung ihrer Politik gegen Juden und Israel. Frühere Bürger der DDR sehen sich meist nur als Opfer der Diktatur, nicht als Bystander oder Mittäter links-antisemitischen Terrors.

– Eine Außenpolitik des Appeasement gegenüber dem Iran, ermutigt islamistischen Terror auch in der BRD. Dass der terroristische Islamismus aus der Zusammenarbeit von deutschen Nazis und arabischen Muslimen entstand, ist kaum bekannt und wird auch nicht als Verbrechen in deutscher Verantwortung wahrgenommen.[24]

2026 werden fünf Landtagswahlen stattfinden. In Sachsen-Anhalt könnte die Partei im September möglicherweise eine Regierung ganz ohne Koalitionspartner bilden. Wahlen zum deutschen Bundestag finden erst 2029 statt. Gemeinsam mit der CDU hätte die AfD rechnerisch bereits nach den Bundestagswahlen 2025 eine Regierungskoalition bilden können.

5. Schlussfolgerungen: Umerziehung und wehrhafte Demokratie

Warum ist das Zusammenleben zwischen Juden und Deutschen noch immer problematisch? Warum haben auch Jahrzehnte einer zunächst von den Alliierten angestoßenen und dann von deutschen Demokraten aufgenommenen Reeducation, keine fundamentale Änderung herbeigeführt?

Die wesentliche Antwort lautet: Nach all dem was in den Jahren 1933 bis 1945 geschah und nach all den toxischen Ideologien, die sich auch schon vor 1933 in deutschen Köpfen angesammelt hatten, war eine mehrere Generationen dauernde Abarbeitung zu erwarten.[25]  Statt sich der Lösung eigener Probleme zuzuwenden, bevorzugen breite Teile der Gesellschaft immer noch die Dämonisierung von Juden und Israel.

Eine zweite Antwort lautet: Der Nationalsozialismus ist in der vereinigten Bundesrepublik weder für Bürger, noch für Politiker, eine gelebte Erfahrung.

Eine dritte Antwort lautet: Anders als in den 50er Jahren setzt die nunmehr vereinigte Bundesrepublik das Instrumentarium der wehrhaften Demokratie gegen das massive Erstarken des Rechtsradikalismus und des völkisch-antisemitischen Terrors nur zögernd ein.

Anmerkungen:

  1. Siehe: New academic association for contemporary antisemitism studies launched at University of Haifa, in: Jerusalem Post, July 8, 2026 (https://www.jpost.com/israel-news/article-901916).
  2. Siehe zu einer ausführlichen Geschichte der politischen Bildung in Deutschland, das Dossier des Journals für politische Bildung zur Geschichte der politischen Bildung: https://profession-politischebildung.de/grundlagen/geschichte/ (abgerufen am 25. Februar 2026).
  3. Atina Grossmann, Tamar Lewinsky, Zwischenstation, in: Michael Brenner (Hg.), Geschichte der Juden in Deutschland. Von 1945 bis zur Gegenwart, München 2012, S. 67 – 152.
  4. Siehe: John Dewey, “Creative democracy: The task before us”, John Dewey: The later works, 1925-1953, vol. 14, ed. by J. Boydston et. al. Carbondale: Southern Illinois University Press 1936, p. 230.
  5. Siehe: Klaus Peter Hufer, Ab 1945: Die (gescheiterte) Re-Educationpolitik der West-Alliierten, Oktober 2020, in: Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. (Hg.), Dossier: Geschichte der politischen Bildung, ohne Seitenangaben, Bonn 2020, (https://profession-politischebildung.de/grundlagen/geschichte/ddr-erziehung/ – abgerufen am 25. Februar 2026).
  6. Siehe dazu: Jeffrey Herf, Divided Memory. The Nazi-Past in the Two Germanys, Harvard University Press 1999.
  7. Siehe zu einem Überblick: Amadeu Antonio Stiftung (Hg.), Germany after 1945: A Society Confronts Antisemitism, Racism and Right-Wing Extremism, Berlin 2018. Siehe auch: Konrad Jarausch, After Hitler: Recivilizing Germans, 1945-1995, Oxford University Press 2006.
  8. Karl Loewenstein, Militant Democracy and Fundamental Rights I, in: The American Political Science Review, Vol. 31, No. 3 (Jun., 1937), pp. 417-432; Karl Loewenstein, Militant Democracy and Fundamental Rights II, in: The American Political Science Review, Vol. 31, No. 4 (Aug., 1937), pp. 638-658.
  9. Siehe dazu insbesondere: Samuel Salzborn, Antisemitismus und Demokratie: Zwischen Wehrhaftigkeit und Wehrlosigkeit, in: Samuel Salzborn, Wehrlose Demokratie? Antisemitismus und die Bedrohung der politischen Ordnung, Leipzig 2024, S. 101 – 127.
  10. Siehe: Ingo Juchler, 1960er: Aufwind für die Politische Bildung – Zwischen Affirmation und Kritik, in: Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. (Hg.), Dossier: Geschichte der politischen Bildung, ohne Seitenangaben, Bonn 2020, (https://profession-politischebildung.de/grundlagen/geschichte/affirmation-kritik/ – abgerufen am 25. Februar 2026).
  11. Siehe: Ingo Juchler, 1960er: Aufwind für die Politische Bildung – Zwischen Affirmation und Kritik, in: Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. (Hg.), Dossier: Geschichte der politischen Bildung, Bonn 2020, (https://profession-politischebildung.de/grundlagen/geschichte/affirmation-kritik/ – abgerufen am 25. Februar 2026).
  12. Salomon Korn, Wer ein Haus baut, will bleiben, in: Salomon Korn, Geteilte Erinnerung, Berlin 1999, S. 71 – 76.
  13. Siehe: Alan Rosenfeld, Militant Democracy: The Legacy of West Germany’s War on Terror in the 1970s, in: The European Legacy, 19(5) 2014, p. 568-589. (https://www.tandfonline.com/doi/10.1080/10848770.2014.943531), (abgerufen am 25. Februar 2026).
  14. Siehe dazu: Alexander Roth, Jahrzehnte des Hasses: Deutscher Rechtsterrorismus im Wandel der Zeit, in: Correctiv (Hg.), Menschen – Im Fadenkreuz des rechten Terrors, Essen 2021, S. 80 – 95.
  15. Siehe: Michel Christian, Jens Gieseke, Florian Peters: Die SED als Mitgliederpartei. Dokumentation und Analyse. Berlin 2019. Siehe auch: Helmut Müller-Enbergs: Werner Wittig. In: Wer war wer in der DDR?, Band 2, Berlin 2010. Siehe auch: Helmut Müller-Enbergs, Andreas Herbst: Müller, Fritz. In: Wer war wer in der DDR? Band 2, Berlin 2010.
  16. Siehe: Joachim Käppner, Erstarrte Geschichte. Faschismus und Holocaust im Spiegel der Geschichtswissenschaft und Geschichtspropaganda der DDR, Hamburg 1999.
  17. Zitiert nach: Michael May, DDR: Staatsbürgerliche Erziehung und sozialistische Persönlichkeitsbildung, Oktober 2020, in: Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. (Hg.), Dossier: Geschichte der politischen Bildung, ohne Seitenangaben, Bonn 2020, (https://profession-politischebildung.de/grundlagen/geschichte/ddr-erziehung/), (abgerufen am 25. Februar 2026).
  18. Siehe dazu: Jeffrey Herf, Unerklärte Kriege gegen Israel, Göttingen 2019.
  19. Siehe dazu: Amadeu Antonio Stiftung, „Das hat´s bei uns nicht gegeben!“, Berlin 2010 (https://amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2022/07/antisemitismus_in_der_ddr_we-b.pdf – abgerufen am 25. Februar 2026).
  20. Harry Waibel, Rassistisches Pogrom in Erfurt 1975. Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2024; Rainer Erices, Hetzjagd im August 1975 in Erfurt. Wie Ausländerfeindlichkeit in der DDR verharmlost und verleugnet wurde. In: Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahreszeitschrift für Zeitgeschichte und Politik. 4/2018, Heft 89, S. 22–25.
  21. Siehe: Salomon Korn, Das Ende der Schonzeit, Zur veränderten Seelenlage der Juden in Deutschland, in: Salomon Korn, Geteilte Erinnerung, Berlin 1999, S. 141 – 144.
  22. Siehe: Samuel Salzborn, Angriff der Antidemokraten. Die völkische Rebellion der Neuen Rechten, Weinheim 2017. Siehe auch: Samuel Salzborn, Antisemitismus und Rechtsextremismus, Baden-Baden 2025, S. 135 – 152.
  23. Siehe: Norddeutscher Rundfunk (Hrsg.), Die Pläne der AfD für Sachsen-Anhalt (https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/2026/machtuebernahme-die-plaene-der-afd-sachsen-anhalt-manuskript,panoramamanuskript-140.html (abgerufen am 11. Juli 2026).
  24. Siehe insbesondere: Jeffrey Herf, Nazi Propaganda for the Arab World, Jale University Press 2009. Matthias Künzel, Die Nazis und der Nahe Osten: Wie der islamische Antisemitismus entstand, Berlin 2019.
  25. Siehe dazu: Salomon Korn, Was ist deutsch-jüdische „Normalität“?, Theodor Heuss Gedächtnisvorlesung 2007, Stiftung Bundespräsident Heuss Haus 2008.