Psychoanalyse und Nationalsozialismus

Die Diskussion zum Thema „Psychoanalyse und Nationalsozialismus“, welche hierzulande – aus bekannten Gründen – um einige Jahrzehnte verspätet eingesetzt hat, wird auch in den USA geführt. Eben dorthin war der größte Teil der aus Österreich und Deutschland vertriebenen Psychoanalytiker und Psychoanalytischen Pädagogen in den 30er Jahren geflohen, hatte sich dort eine zweite Identität aufgebaut, ein „neues Leben“ (Paul Parin 1990) wählen müssen…

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Der Baum des Lebens

Im August 2017 erschien im Selbstverlag ein Roman von Sandra Losch, in welchem die 1978 in Nürnberg geborene Autorin – von Beruf Dolmetscherin und Vorstandsmitglied der Liberalen Jüdischen Gemeinde „Mishkan Ha-Tfilah in Bamberg – in sehr anschaulicher Weise die Arisierung und Enteignung jüdischen Besitzes im Dritten Reich in Ihrer Gegend aufgreift…

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Auf den Spuren des völkischen Neutemplerordens

Mit seinem Buch „Im Wahn des Auserwähltseins“ legte Walther Paape im April 2015 die historische Darstellung einer radikal rassistischen Sekte vor, die von 1900 bis in die 1980er Jahre im deutschsprachigen Raum und in Ungarn existierte. Der Untertitel verrät, es geht um „Die Rassereligion des Lanz von Liebenfels, der Neutemplerorden und das Erzpriorat Staufen in Dietfurt – Eine österreichisch-deutsche Geschichte“. Das Buch ist nun 2018 in einer dritten und überarbeiteten Auflage erschienen…

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