Spott-Light: Friendly Fire auf Uffa Jensen?

Einleitend, um die Überschrift zu erläutern, auch meine Unsicherheit, die sich im Fragezeichen ausspricht: Ich kenne Uffa Jensen, diesen Antisemitismusforscher von der TU Berlin, persönlich, wir haben mal ein Bier getrunken zum Fachsimpeln über den uns verbindenden Kampf gegen rechts. Wir sind beide Suhrkampautoren, arbeiten beide an einer TU, er in Berlin, ich als i.R. an jener in Dresden, wir können uns also auf Augenhöhe begegnen. Von da her also das „Friendly“.

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„Es kriecht noch heute die Scham in mir hoch“

„Als Kind hatte ich Angst, meine Mutter könnte sich das Leben nehmen, und so nahm ich mir vor, immer zu lächeln, um sie am Leben zu halten. Ich wollte ihr Freude bereiten.“ (S. 11) Mit diesen Worten eröffnet Stella Leder ihre aufrüttelnde Spurensuche nach ihren familiären jüdischen Wurzeln. Diese sind zugleich eingewoben in die Geschichte der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR.

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Fehldeutungen bedingen Fehlschlüsse: Links- und rechtsextremistische Gewalttaten im Vergleich

Es werden mehr links- als rechtsextremistische Gewalttaten registriert. Bedeutet dies dann in der Bewertung, dass der Rechtsextremismus gar nicht so gefährlich ist? Dieser Fehlschluss kursiert, berücksichtigt aber weder den Gesamtkontext noch die Gewaltintensität.

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