(Kultur-)Rassismus ungarischer Art

Viel Kritik hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán Ende Juli mit seiner Rede bei der alljährlichen Sommerakademie Tusványos im rumänischen Băile Tușnad ausgelöst. Einst ein interkulturelles Fest zwischen der ungarischen Minderheit und RumänInnen, ist es heute zum Pilgerort der ungarischen rechten Intelligenzia geworden. 2014 hatte Orbán dort bereits sein Modell der „illiberalen Demokratie“ vorgestellt.

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Jugendbewegter Antisemitismus

Christian Niemeyer gebührt das Verdienst, penibel nachgewiesen zu haben, dass die (deutsche) Jugendbewegung mit all ihren Widersprüchen auch in die Geschichte des – nicht nur deutschen – Antisemitismus gehört: Ein Umstand, der noch immer nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit gefunden hat.

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Antisemitismus als „blinder Fleck“ in der Identitätsdebatte

Der britische Comedian David Baddiel weist in seinen persönlich gehaltenen Betrachtungen „Und die Juden?“ darauf hin, dass Antisemitismus beim kursierenden Anti-Rassismus interessanterweise kein Thema ist. Zwar liefert er nur ansatzweise eine Begründung dafür, macht aber zutreffend auf diesen „blinden Fleck“ als Tabu aufmerksam.

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Auseinandersetzungen um Antisemitismus und Rassismus

Der Politikwissenschaftler Hajo Funke greift in seinem neuen Buch „Black Lives Matter“ die Auseinandersetzung um Achille Mbembe und Black Lives Matter hinsichtlich von Antisemitismus und Rassismus auf. Zwar macht er in der Darstellung berechtigt auf damit einhergehende Missstände aufmerksam, neigt aber zu einseitigen Betrachtungen in seiner „Streitschrift“…

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