Stolperworte

Acht Autor*innen lesen an Stolpersteinen in der Stadt und suchen in ihren Texten nach einem persönlichen Zugang zur NS-Vergangenheit. Ist die Geschichte des Nationalsozialismus noch präsent in ihrer Erinnerung? Aus welcher Richtung nähern sie sich ihr in ihren Texten? Wie können sie, wie können wir heute überhaupt noch in unserem Alltag, in unserer Sprache eine Brücke zu dieser Zeit und ihren Opfern schlagen?

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Kulturgut Europas

Zuweilen ist in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus zu lesen, dass das Erinnern an die Shoah der Schlüssel hierfür sei. Ja. Die Erinnerung an die Shoah ist wichtig und elementar, weil sie zeigt, wohin Antisemitismus geführt hat. Ich lese dann zwischen den Zeilen, wenn man nur genug und richtig der Shoa erinnere, würde es irgendwann keinen Judenhass mehr geben. Ist dem so?

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Zeitenwende – neue Formen der Erinnerungs- und Gedenkkultur

Soeben ist das zehnte Jahrbuch des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunktthema „Zeitenwende – neue Formen der Erinnerungs- und Gedenkkultur“ erschienen. Die Herausgeber Jim G. Tobias und Andrea Livnat greifen die drängenden Fragen auf, wie zukünftig die Erinnerung an die Shoa, aber auch an den jüdischen Neubeginn in Deutschland kurz nach dem Zivilisationsbruch wachgehalten werden kann.

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