Lodz – Erinnerungen in einer Stadt des nicht-Erinnerns

An einem sonnigen Sonntag im Herbst 2022 begaben wir uns, meine Kollegin und ich, zum jüdischen Friedhof in Lodz. Das ist eine der größten jüdischen Grabstätten und beherbergt ca. 180.000 Gräber. Sichtlich müde nach einer Woche Archivarbeit sind wir auf der Suche nach einer jüdischen Familiengeschichte, um ein Skript für einen historischen Animationsfilm zu verfassen. Vielleicht finden wir Gräber der im Fokus stehenden jüdischen Protagonisten dieses Films?

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Jüdische Gelehrte an der Universität Leipzig – Teilhabe, Benachteiligung und Ausschluss

Das Portal Jüdische Gelehrte an der Universität Leipzig. Teilhabe, Benachteiligung und Ausschluss des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und des Universitätsarchivs Leipzig ist ab sofort online. Unter https://juedischegelehrtesachsen.de/ stellt es Informationen zum Leben und Wirken jüdischer Akademikerinnen und Akademiker an der Universität Leipzig zur Verfügung. Anhand ihrer Biografien erhellt es den ambivalenten Prozess der Emanzipation und Modernisierung im 19. und 20. Jahrhundert.

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Das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz

Ein Ort des Erinnerns, als auch ein Ort des Lernens. Das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in Mainz ist beides und bietet Besucher:innen viele Möglichkeiten der Teilhabe. Als zentrale Gedenkstätte der Landeshauptstadt Mainz für alle Opfer der nationalsozialistischen Diktatur leistet das Haus seinen Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur in Mainz. Neben Workshops und Ausstellungen bietet das Haus auch Stadtführungen, Studientage als auch Planspiele an. Ein breites Bildungsangebot also, sowohl für junge als auch ältere Menschen sowie Multiplikator:innen und andere Interessierte.

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Der Ursprung der Gewalt

Auf einer Klassenreise durch Deutschland entdeckt der Pariser Lehrer Nathan Fabre im Konzentrationslager Buchenwald ein Foto, das ihn nicht mehr loslässt. Das Bild zeigt einen Häftling, der seinem Vater verblüffend ähnlich sieht. Das Foto ist der Startpunkt einer Suche nach dem Geheimnis der Familie, nach der eigenen Identität und den Grenzen des Erinnerns. Fabrice Humberts Roman war in Frankreich ein großer Erfolg und liegt nun auch auf Deutsch vor.

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