Mehr antisemitische Vorfälle in Bayern dokumentiert

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) dokumentierte 2021 im dritten Jahr in Folge mehr antisemitische Vorfälle. 447 Fälle wurden im Freistaat erfasst, ein Zuwachs von 82 Prozent im Vergleich zu 2020. Besonders auffällig zeigte sich Antisemitismus im Kontext von Coronaprotesten, antiisraelischen Versammlungen und Direktnachrichten im Internet.

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Zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der „Protokolle der Weisen von Zion“

Der Historiker und Slawist Michael Hagemeister hat jahrezehntelang immer wieder zur Entstehungsgesichte der antisemitischen Fälschung der „Protokolle der Weisen von Zion“ geforscht. Einige der dazu entstandenen Aufsätze hat er jetzt in einem kleinen Sammelband veröffentlicht.

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Der grauenhafte Tod von Jeremy Cohen könnte Frankreichs Präsidentenwahl mitentscheiden

Ein junger, leicht behinderter Jude wird von 15 Männern in einem Pariser Vorort schwerstens misshandelt, flüchtet und wird von einer Straßenbahn überfahren. Sein Tod könnte den ersten Durchgang der französischen Präsidentenwahl am kommenden Sonntag mitentscheiden. In Umfragen rückt Marine Le Pen dem Amtsinhaber Emmanuel Macron immer näher.

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Voraussetzungen für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Linken

Mit einem Online-Dossier will die Rosa-Luxemburg-Stiftung zur „Versachlichung“ der Diskussion über Antisemitismus beitragen. Um eine sachliche Auseinandersetzung mit Judenfeindschaft in der politischen Linken führen zu können, müssen aber Bedingungen erfüllt sein. Warum das notwendig ist, wird hier am Beispiel der KPD zur Zeit der Weimarer Republik ausgeführt.

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Neue Professur für Theorien und Kritik des Antisemitismus

Professor Dr. Stephan Grigat besetzt seit dem 1. März 2022 die bundesweit einzigartige Professur „Theorien und Kritik des Antisemitismus“ am Centrum für Antisemitsmus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho – Katholischen Hochschule Nordthein-Westfalen. Das CARS wurde 2020 am Standort Aachen gegründet und stellt die theoriegeleitete Auseinandersetzung, kritische Analyse und Forschung zu Ursachen, Erscheinungsformen und Entwicklungen von Antisemitismus sowie Rassismus in den Mittelpunkt der Arbeit.

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GRA-Stiftung lanciert eine Petition für ein Verbot von Nazisymbolik

Der Schweizer Bundesrat lehnt einen Vorstoss ab, der ein konsequentes Verbot von Nazisymbolik im öffentlichen Raum verlangt. Das ist völlig unverständlich und gefährlich. Hakenkreuz und Hitlergruss haben in der Schweiz nichts verloren. Die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus lanciert deshalb heute eine Petition an den National- und Ständerat.

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