Natan Sharansky erhält Genesis-Preis

Natan Sharansky erhält den diesjährigen Genesis-Preis. Das wurde am Dienstag (10.12.) bekanntgegeben. Der auch „jüdischer Nobelpreis“ genannte Preis wird seit 2014 jährlich an Menschen vergeben, die durch Leistungen in den Bereichen Wissenschaft und Kunst internationale Anerkennung erreicht haben, dadurch andere Menschen inspirieren und sich für das jüdische Volk oder den Staat Israel engagieren…

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Neue Fachstelle in Köln: Mit Bildung gegen Antisemitismus

Am 19. November 2019 ging in Köln die neue Fachstelle „[m²]: miteinander mittendrin Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus“ an die Öffentlichkeit. Die Fachstelle wurde von der Stadt Köln bei der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus des NS-Dokumentationszentrums auf Dauer geschaffen, womit Köln deutlich macht: Das Engagement für Demokratie und gegen Antisemitismus ist kein kurzfristiges, zeitlich begrenztes Projekt, sondern eine gesellschaftliche Daueraufgabe…

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„Wichtig, dass die DIG wieder lauter wird“

Ende Oktober wurde der Frankfurter Bürgermeister und Antisemitismus-Beauftragter des Landes Hessen, Uwe Becker, bei der 39. ordentlichen Hauptversammlung in Magdeburg zum neuen Präsidenten der Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) gewählt. Ende November kam Uwe Becker für einen Vortrag zum Thema „Wo BDS draufsteht, ist Antisemitismus drin“ über das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge nach Nürnberg. Gerhard K. Nagel traf ihn im Anschluss zu einem Gespräch über die Hauptthemen der DIG, ihre Einflussmöglichkeiten und die Abgrenzung zur AfD …

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Noam Chomsky und seine Doppelstandards bei der „Imperialismus“-Kritik

Am 7. Dezember feiert Noam Chomsky den 91. Geburtstag. Der bekannte Kritiker mit antiimperialistischem Selbstverständnis ist indessen kein unproblematischer Intellektueller. Denn gegenüber den Gegnern westlicher Politik schwindet seine ansonsten so kritische Vehemenz. Während Chomsky etwa Israel stark kritisiert, schweigt er sich zu deren Feinden nicht selten aus. Die dabei deutlich werdenden Doppelstandards sprechen nicht für seine menschenrechtliche Integrität…

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Proteste gegen Kollegah in München

Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München (LBGA) kritisiert in einer umfangreichen öffentlichen Stellungnahme die Ausrichtung eines Konzerts des Rappers Kollegah im Backstage München. Dieser soll am 14. Dezember auftreten. In der Stellungnahme wird nicht nur auf den Antisemitismus und den Sexismus Kollegahs eingegangen, sondern auch der Umgang des Backstage mit dieser Problematik angegriffen. Darüber hinaus kündigt das LBGA öffentliche Proteste an, die es gemeinsam mit dem JuFo DIG München und der DIG München organisieren wird…

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Was ist gemeinnützig? Zur Entscheidung eines Finanzamtes

Nachdem bekannt wurde, dass der VVN-BdA, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Gemeinnützigkeit aberkannt wird, richtet sich die Auschwitz-Überlebende und Ehrenvorsitzende des VVN-BdA Esther Bejarano in einem offenen Brief an den Bundesminister der Finanzen…

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Breites zivilgesellschaftliches Bündnis kritisiert antisemitische und rechtextreme Konferenz in der Stadthalle Erding

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis versandte einen offenen Brief an die Adresse der Stadthalle Erding. Anlass ist die „Für den Frieden“-Konferenz, die dort am 21. Dezember von der Initiative Friedensweg organisiert wird. Der Konferenz wird vorgeworfen, dem rechtsextremen Milieu zu entstammen und Antisemitismus zu verbreiten…

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