Von Moskau nach Beirut

1983 veröffentlichte Léon Poliakov seine Schrift „Von Moskau nach Beirut“, worin er Kontinuitäten eines „antiimperialistischen“ Antisemitismus anlässlich der Reaktionen auf den Einmarsch der israelischen Armee in den Libanon thematisierte. Auch wenn der Anlass und der Inhalt über die Jahre überholt sind, so finden sich darin doch heute noch relevante Aspekte für die Einschätzung der israelfeindlichen Agitation im Nahost-Konflikt. Im ça-ira-Verlag erschien nun eine deutsche Übersetzung.

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Shalom Kitchen – Jetzt noch schnell Jude werden

Der prominente Gastronom Florian Gleibs startete mit 17 Jahren seine Karriere ins gastronomische Berufsleben. Er führte bereits mehrere Lokale und Clubs, als er das Restaurant des Münchner Volkstheaters übernahm, mit dem er inzwischen ins Schlachthofviertel umgezogen ist. Mit satirischen Plakaten und Give-aways wie »Judebeuteln« möchte Gleibs eine humorvolle Entkrampfung des Verhältnisses zwischen Juden und Nichtjuden bewirken.

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Die Shoah in Bildung und Erziehung heute

Dieses Buch untersucht multiperspektivisch die Wirkungsgeschichte der Shoah in verschiedenen Settings von Erziehung und Bildung und reflektiert die bisherige theoretische und empirische Forschung. Das Wissen über und Bezüge zur Shoah vermitteln sich zwischen den Generationen weiter und aktualisieren sich zugleich fortlaufend in institutionellen und diskursiven Kontexten der Gegenwartsgesellschaft.

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Altneuland

In seinem utopischen Roman Altneuland (1902) entwarf Theodor Herzl detailliert seine Vision des „Judenstaates“. Aus dem Mit- und Gegeneinander fundamentalistischer und aufgeklärter Kräfte entsteht darin eine moderne, pluralistische und optimistische Gesellschaft. Die heutige Situation macht es notwendig, diese Vision wieder kennenzulernen. Für das Verständnis des Zionismus und im Kampf gegen den israelbezogenen Antisemitismus ist Altneuland ein Schlüsseltext.

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„Historiker streiten“ – Ein Sammelband zum Historikerstreit 2.0

Der von Susann Neiman und Michael Wildt herausgegebene Sammelband „Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – Die Debatte“ enthält 16 Texte, die sich mal mehr und mal weniger mit der aktuellen Debatte um die Einordnung des Holocaust gegenüber dem Kolonialismus beschäftigen. Differenzierten Beiträgen stehen polemische Kommentare gegenüber, sodass man es auch in der formalen und nicht nur der inhaltlichen Ausrichtung mit ganz unterschiedlichen Beiträgen zu tun hat.

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