Jom haSchoah

0
69

Am heutigen Abend beginnt in Israel Jom haSchoa we-laGwura, der „Tag der Schoa und des Heldentums“. Das ganze Land gedenkt den Ermordeten der Schoah und den jüdischen Widerstandskämpfern. Morgen Vormittag um 10 Uhr heulen im ganzen Land für zwei Minuten die Sirenen.

Der diesjährige Jom haSchoa steht unter dem Zeichen „Jüdischer Widerstand während des Holocaust und 80. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto“.

„Die Straße gehörte uns“
Vor 80 Jahren begann der Aufstand im Warschauer Ghetto. Als die Deutschen am 19. April 1943 die in der polnischen Hauptstadt verbliebenen Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager deportieren wollten, stießen sie auf heftige Gegenwehr.

Der Tod spazierte durch die Strassen
Rachel Auerbachs Schriften aus dem Warschauer Ghetto sind nun auf Deutsch erschienen und führen die Holocaust-Erfahrung eindringlich vor Augen.

Vom Leben, Kampf und Tod im Ghetto Warschau
Aus einer von Josef Wulf 1958 herausgegebenen Schrift zum Warschauer Ghetto, in der er mit verschiedenen Quellen die Geschichte des Ghettos von seiner Einrichtung im Oktober 1940 bis zur Niederschlagung des Aufstands im Mai 1943 und der vollständigen Zerstörung dokumentiert.

Drei Generationen
Dies ist eine Geschichte von medizinischer Verpflichtung und Selbstlosigkeit, eine Geschichte vom Sieg des Geistes über den Rassenwahnsinn der Nationalsozialisten, eine Geschichte vom Leiden und Tod im Ghetto und vom Überleben und Weiterleben nach der Schoa.

Kazik – Erinnerungen eines Ghettokämpfers
Simcha Kazik Ratajzer-Rotem war einer der Stabsmitglieder der jüdischen Kampforganisation ŻOB im Ghetto Warschau. Seine nüchtern, doch eindringlich und bemerkenswerten Erinnerungen liegen in einer deutschen Neuausgabe vor. Am 22. Dezember 2018 ist er in Jerusalem im Alter von 94 Jahren verstorben.

Dieser Tag ist kein Tag, an dem wir Vorwürfe erheben wollen. Es ist nicht unsere Absicht, nichtjüdischen Menschen ein schlechtes Gewissen zu bereiten. Wir trauern, weil uns die Ermordeten fehlen. Es geht uns nicht darum, Gedenktage oder Denkmäler einzuklagen. Wir denken jeden Tag an jene, die uns fehlen und an das was ihnen geschehen ist.
Der Grund für unser Reden ist Hoffnung. Wir hoffen auf Verantwortung und Fürsorgen, auf das Wissen um die Verletzbarkeit des Menschen und auf die Angst vor der Vernichtung der Freiheit und der Welt.
Wir hoffen, daß Sorge und Schmerz die Wiederkehr des Schreckens und des Terrors nicht zulassen werden. Wir glauben, dass es unter Menschen immer mehr Gemeinsames als Trennendes geben wird – und wir glauben, dass G’tt seine Welt nie vergessen hat und sie niemals vergessen wird.
David Gall s“l

Gebet für die Opfer der Shoah
G’tt voller Erbarmen – El malej Rahamim

27.Nisan: Jom haShoah
Ein Tag als Mahnmal…

Leos letzter Brief aus Dresden
Die Stimme des Heiligen, gelobt sei Er

Gedenken und nicht vergessen!
Liskhor veLo lishkoah!

Die Erinnerung von Überlebenden
Wenn wir weg sind, ist alles nur noch Geschichte…

Begrifflichkeiten
Schoah – Holocaust oder Churban