29. November – Der UN-Teilungsplan

Am 29. November 1947 rief die Vollversammlung der Vereinten Nationen zur Teilung des britischen Mandatsgebiets Palästina auf (Resolution 181). Das Land sollte in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufgeteilt werden. Die Mehrheitliche Empfehlung einer Teilung wurde mit 33 zu 13 Stimmen bei zehn Stimmenthaltungen angenommen. Die Resolution wurde von den Juden in Palästina angenommen, von den Arabern in Palästina und den arabischen Staaten jedoch abgelehnt.

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Tauwetter zwischen Jerusalem und Ankara

Über zehn Jahre herrschte zwischen Israel und der Türkei Eiszeit. Dabei waren beide Länder einstmals ziemlich beste Freunde. Das änderte sich mit der Präsidentschaft von Recep Tayyip Erdogan. Nun nähern sich beide Länder aber wieder an und dafür gibt es gute Gründe.

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Aserbaidschan wird Botschaft in Israel eröffnen

Am Freitag (18.11.) traf das aserbaidschanische Parlament die historische Entscheidung, eine aserbaidschanische Botschaft in Tel Aviv, Israel, zu eröffnen. Es wird die erste Botschaft eines Landes mit einer schiitischen Mehrheit und einer schiitischen Regierung in Israel sein.

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UN-Initiative mit Schlagseite

Am Freitag votierte die UN-Generalversammlung dafür, beim Internationalen Gerichtshof ein Gutachten über die Unrechtmäßigkeit der israelischen „Besatzung“ palästinensischer Gebiete einzuholen. Israel kritisiert, dass die jüdischen Verbindungen zu den heiligen Stätten in dem Resolutionstext bewusst ausgeblendet wurden. Aber nicht nur das.

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Zum Rabin Tag

Vor 27 Jahren wurde der damalige Premierminister Yitzhak Rabin bei einer Friedenskundgebung von einem religiös fanatischen Juden ermordet. Es war einer der schmerzhaftesten Momente in der Geschichte Israels. An der Hetze in den Monaten vor seiner Ermordung waren u.a. Benjamin Netanyahu und Itamar Ben-Gvir beteiligt. Beide werden voraussichtlich in der neuen Regierung Israels vertreten sein. Doch Hass und Hetze werden nicht gewinnen. Wir geben die Hoffnung nicht auf.

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„Ich wollte in ein Land, wo ich hingehöre“

Ich treffe mich mit Silvia Berg in Ein Hod, dem Künstlerdorf, südlich von Haifa. Oberhalb des Ortes wohnt sie in einem wunderschön ausgestatteten sehr alten arabischen Kalksteinhaus. Silvias Mutter stammt aus der Nähe von Kassel, der Vater aus einem kleinen Dorf bei Koblenz. Beide Familien können sich in der Nazizeit nach Argentinien retten und überleben.

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