Demokratische Legitimation

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Das neueste Zauberwort des Westens lautet „demokratische Legitimation“. Gemeint ist die Machtergreifung durch freie demokratische Wahlen, nicht aber, was danach passiert oder ob die Parteien verfassungskonform sind…

Ein Kommentar von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 15. August 2013

Wie frei und demokratisch die letzten Wahlen in Syrien waren, muss nicht nachgeprüft werden, wenn Bashar Assad im DDR-Stil mit 99,9 % gesiegt hat. Vielleicht lässt der Westen deshalb den syrischen Diktator gewähren, ganz demokratisch 100.000 Menschen in den Tod und 2 Millionen auf die Flucht zu schicken. Wie demokratisch die Verhältnisse im Irak, Jemen, Libyen und Ländern wie Katar, Saudi Arabien oder Bahrein sind, muss nicht kommentiert werden. Mit ihnen kooperiert der Westen, ohne nachzufragen. In der nahöstlichen Vorzeigedemokratie Libanon hat eine Partei mit „militärischem Arm“ 2006 eigenmächtig Krieg gegen Israel geführt. Aber niemand stellte die „Demokratie“ im Libanon in Frage.

In Ägypten versuchen USA und EU Ihr demokratisches Ideal zu retten. Nach Jahrzehnten der „diktatorischen Willkür“ unter Nasser, Sadat und Mubarak, was die Medien nie thematisiert haben, siegte der Islamist Muhamad Mursi bei freien Wahlen. Aber kaum an der Macht, zerstörte er systematisch demokratische Grundprinzipien wie Gewaltenteilung, Pressefreiheit und die unabhängige Justiz. Zudem richtete er die Wirtschaft zugrunde. So kam es „ganz demokratisch“ zu einem Volksaufstand, der mit Hilfe der Armee zur Absetzung Mursis führte. Deshalb kann die Einmischung der EU-Kommissarin Catherine Ashton nur verwundern, Mursi im Gefängnis zu besuchen und im Namen der EU als „Demokrat“ zu legitimieren.

Inmitten dieses Chaos hat US-Außenminister John Kerry Israelis und Palästinenser wieder an den Verhandlungstisch gezwungen. Doch wieso schaut niemand auf die „demokratische Legitimierung“ der palästinensischen Verhandlungspartner? Die letzten freien Wahlen gab es 2006. Die islamistische Hamas siegte haushoch. Doch der Westen ignorierte, dass die Hamas die „Verfassung“, nämlich die Osloer Verträge mit Israel, nie anerkannt hat. Gemäß westlichem Demokratieverständnis hätte die Hamas gar nicht zu den Wahlen antreten dürfen. Danach hat sich der Wahlverlierer, die Fatah-Partei, geweigert, die Kontrolle der Sicherheitsdienste an die Hamas abzutreten. Der „Putsch“ der Hamas im Gazastreifen 2007 war nicht wirklich ein Putsch. Die Hamas nahm sich mit Gewalt, was ihr eigentlich zustand.

Das palästinensische Parlament gibt es seit sieben Jahren nicht mehr. Präsident Abbas ist seit 7 Jahren im Amt. Gemäß allen Regeln der Demokratie ist Abbas heute ein Diktator. Während Amerikaner und die EU aus ideologischen Gründen in Ägypten auf die „demokratische Legitimation“ der Moslembrüder setzen, obgleich pragmatisch gesehen wahrscheinlich eher die Militärs das bevölkerungsstärkste Land der arabischen Welt wieder beruhigen können, kann nur verwundern, dass ausgerechnet bei den Palästinensern „demokratische Legitimation“ offenbar keine Rolle spielt. Weder kann Abbas „im Namen seines Volkes“ verhandeln, noch wird die Hamas anerkennen oder gar umsetzen, was er am Ende vielleicht unterschreibt.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

123 Kommentare

  1. Und „Während in Israel der Umgang mit/zwischen Arabern (Christ, Moslem, wie auch immer) und Juden (wie auch immer) im Großen und Ganzen unproblematisch, einfach (zwischen)menschlich funktioniert, so wie es eben in einer Gesellschaft (Israel, Deutschland, usw…) möglich ist, gibt es auch die andere Seite der Medaille.“

    Ja da sehen Sie eine der vielen Schwachstellen in Ihrer Argumentation. Die Araber in Israel sind auch nicht andere Menschen als in den besetzten Gebieten – nur sie werden vom israelischen STaat anders behandelt.

    Sie werden im Großen und Ganzen schon deutlich benachteiligt, aber immerhin ist man nicht dabei (jedenfalls bislang nicht)dieselben loswerden zu wollen.

    Sie können sich politisch betätigen und in die Knesset gewählt werden und haben die israelischen Bürgerrechte.

    Ãœber die Menschen in den besetzten Gebieten regiert Israel auch – allerdings hält es ihnen jede politische Teilhabe und Stimme vor – es unterdrückt, enteignet und vertreibt sie.

    Und oh Wunder – diese Araber, die auch keine anderen als die israelischen sind – wollen sich mit ihrer Situation nicht abfinden und fordern ihre Rechte ein – da ihnen Israel jeden legalen Weg versperrt – eben mit Terror.

    DAs ist das Ergebnis welche Isreal geschaffen hat und offensichtlich bis in alle Ewigkeit beibehalten will – während GEneration kommen und gehen – Menschen geboren werden und wieder sterben.

    Einer modernen Kulturnation ist sowas nicht würdig.

  2. “…ein hässliches Männchen aus Deutschland …“

    @ Jane

    …ein pervers ??? aus der habsburgischen Ostmark DeutschÖtziReich!

    “ …Ihr Problem ist es, dass Sie an einer umfassenden Aufarbeitung der historischen Umstände und Entwicklungen auch nicht interessiert sind. …“

    …in der TAT, dass ist I H R Problem liebe Jane 🙁

    Weniger nur fehlendes Interesse – Weigerung der schlichten Kenntnisnahme!

    Wie weit sind Sie eigentlich mit der ABSCHAFFUNG von eineindeutigen inhaltlichen Angaben zu all zahlreichen historischen Fakten und Tatsachen wie z. B. unter viiielen anderen in Wikipedia??? …oder bleiben Sie „stringent“ weiterhin bei Ihren UNGLÃœCKlichen Umdeutungs- + ins GegenteilverkehrungsVERSUCHEN???

    mühsam 😉

  3. @efem:
    Ach, Du fragst mich doch nicht wirklich, was ich über den alten F. J. Strauß früher gedacht habe! Natürlich war der mann früher nen halbes „Sicherheitsrisiko“ (für die demokratische Kultur etc.). In der Hochzeit des deutschen Terrorismus soll er ja gegenüber H. Schmidt gefordert haben, dass nacheinander jeweils ein Terrorist vom deutschen Staat erschossen werden soll, jeweils nach nem Ultimatum (so stand es zumindest seinerzeit im Spiegel).
    Und wenn ich mich auf Dany beziehe, wie er dem Strauß dankt… – dann muss man die Ironie doch spüren!

    (Welche Macht Strauß hatte wurde mir dieser Tage noch einmal deutlich: Ich suchte dieser Tage bei Youtube nach alten Strauß-Reden – und bekam echt nen Schrecken! Seine Stimme, seine Drohungen waren mir noch so gegenwärtig wie vor 25, 30 Jahren!!!
    (Ulkig und unvergesslich für mich bleibt die „Elefantenrunde“ vor der Wahl, als Jutta Dittfurth, seinerzeit war sie noch Grünen-Vorsitzende, in einer Diskussionsrunde mit Strauß etc. diesen penetrant als „Atomminister“ titulierte – und der jedesmal an die Decke ging!!! Ich werd mal bei youtube suchen, ob es das noch gibt!

    Aktuell, Publikative über den NSU-Untersuchungsausschuss – unbedingt lesen!: http://www.publikative.org/2013/08/22/die-nsu-verbindungen-in-den-norden/

  4. @Sebastian

    Ihr Problem ist es, dass Sie an einer umfassenden Aufarbeitung der historischen Umstände und Entwicklungen auch nicht interessiert sind.

    Sollten Sie doch mal einen Blick auf all die Umstände risikieren wollen, können Sie sich ja mal die Zusammenstellung des jüdischen Friedensaktivisten Jeff Halper anschauen:

    Warum keine Anerkennung Israels?

    Da hat er kurz und bündig alles zusammengestellt, was die Israelis sich mehrheitlich nicht eingestehen wollen und was zur einseitigen und nicht angebrachten Schuldzuweisung führt:

    Tun sie es denn wirklich nicht? Haben sie nicht seit Jahrzehnten immer wieder in verschiedenen Gremien vor verschiedenen Öffentlichkeiten erklärt, Israel zu akzeptieren als Realität, mit der es gilt einen Modus vivendi zu finden.

    Jeff Halper nennt hierzu in seinem Vortrag Das Problem mit Israel (gehalten im Mai 2007 auf der Tagung Jenseits von Frieden der Evangelischen Akademie Bad Boll) eine Fülle von Beispielen von Anbeginn an:

    http://www.palaestina-heute.de/uber_uns/Was_wir_gefragt_werden/Warum_keine_Anerkennung_Israel/body_warum_keine_anerkennung_israel.html

    Wo / wann hat jemals Israel das Existenzrecht Palästinas/ der Palästinenser anerkannt? Hierzu noch einmal einige Sätze aus dem o.g. Referat von Jeff Halpert:

    … Während Israel auf einem Brief Arafats bestand, in dem er explizit Israel als „legitimes Konstrukt“ im Nahen Osten anerkannte, später dann einen Anerkennung Israels als jüdischer Staat forderte (beides hat es bekommen), hat keine israelische Regierung je das kollektive Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung anerkannt. …

    • „…dass Sie an einer umfassenden Aufarbeitung der historischen Umstände und Entwicklungen auch nicht interessiert sind.“

      chuzpe hatse, eindeutig!
      Macht aber die Lüge nicht zur Wahrheit.
      Nur die Macht der Lüge, transportiert durch verblendete Menschen, die anderen noch Verblendung vorwerfen, vermag Lüge zur Wahrheit zu verklären.

      Wirkliche Wahrheiten -ich lehne mich jetzt zugegeben weit aus dem Fenster- jedoch sind immer nur die des Einzelnen, Gründe für dieses oder jenes Tun haben die Menschen schon.
      Ob sie auf Wahrheit, Verblendung, Gerechtigkeitsempfinden, Versuchung, Boshaftigkeit … beruhen, das ist jeweils eine „Fallstudie“ wert.

      Allerdings, einem Sebastian (wie in diesem Fall, und so häufig gegen weitere), der stets auch profunde Kenntnisse mit ins Feld führt, „historische Unbedarftheit“ zu unterstellen, das ist beinahe schon wieder sympathisch bei soviel chutzpe!

      Beinahe.

      Schade, Jane, daß wir „Feinde“ sein müssen, schade Jane, daß Du die Mörder unterstützenswert findest, die die meinen in ihrem Blut ertränkt sehen wollen.
      Seit Mohammed, nicht seit „Deiner“ Besatzung von formell „umstrittenen Gebieten“.
      Schade, daß Dir Juden so wenig bedeuten.

      Schade, aber ich glaube, Du bist kein Mensch, Du spielst nur „sehr Mensch“.

      • Ich unterstütze überhaupt keine Gemetzel von niemanden an niemanden.

        Bitte das zur Kenntnis zu nehmen – darüberhinaus Begründung meiner These bitte eine Seite zurückscrollen.

        Zahlreiche Artikel, auch jüdische, auch Hagalil – da können Sie selbst noch mal nachlesen, was Sie ohnehin auszublenden gewillt sind.

      • Selig sind die Unwissenden – falls Sie’s so lieber wollen, dann beschäftigen Sie sich halt nicht damit – ist wohl nicht zu befürchten – Quellen und Infos in diesem Fall zu Jeff Halper – hatte ich verlinkt.

        Schwer zu emfpehlen auch die Tagebücher von Moshe Sharett, einem Zeitzeugen erster Güte, der sich für die vielen Aktionen der jüdischen Regierung, die konsequent allen Möglichkeiten Grenzkonflikte friedlich beizulegen aus dem Weg ging, und zwar um sich die Möglichkeit zukünftiger Gebietsgewinne zu bewahren – das ist kurzum die israelische Taktik bis zum heutigen Tag.

      • Jane, „liebe Feindin“,

        möchte mich -um Mißverständnis zu vermeiden- in einer Sache korrigieren, bzw präzisieren.
        Von Dir weiß ich zwar noch, daß Du weniger scheu bist andere zu verletzen, weil Deine Ziele andere sind (über das „Zwischenmenschliche“ hinausgehend), aber von mir kann und will ich das nicht behaupten.
        (Auch wenn mir gelegentlich solches vorgeworfen wird, so wie neulich erst durch ‚fairness‘.
        Fair war das nicht. Aber die Betonung in dem nick liegt wohl mehr bei „Nessy“.
        Bekanntlich das Ungeheure von „Loch Ness“…
        Als ich dort herfuhr, fand ich’s nicht, find ich’s nun hier…)

        Wenn ich schreibe: „Du bist kein Mensch“, dann will ich Dir selbstverständlich (nichts ist selbstverständlich) nicht Dein Menschsein absprechen, sondern, wie wir’s auf „Yiddisch“ verstehen, Dein Mitgefühl.
        Zwar scheint es bei Dir quasi „selektiv“ vorhanden, aber Mitgefühl ist nicht Selektion.

        Mitgefühl ist Nächstenliebe, und darin steckt eben auch Leiden.
        Du „leidest“ soviel für „eine Seite“, wie Du für die „andere Seite“ solches nicht aufbringen magst.
        Dein „Mitgefühl“ ist nicht aufrichtig. Das erfahre ich durch Dein Geschriebenes.

        Mir ist schon bewußt -aller Erfahrung nach auch- daß Du kontern wirst, daß es uns „Zeloten, Apologeten, Manichäern, Zionisten (…usw…)“ gerade an solchem mangele hinsichtlich jener ominösen Menschen (die es zweifellos gibt), die von „Westlern“ als „Palästinenser“ gesehen werden wollen, darunter auch nicht zu wenige Juden. Man sucht sich die Mami nicht aus.

        Nuja, das in etwa wollte ich auch ausdrücken, als ich das Wort „Feinde“ gebrauchte.
        Während Du uns vorwirfst, daß wir uns keinen Millimeter „bewegen würden“ (stets „fest zementierte“ Standpunkte mit aller Gewalt verträten), tust Du das selbst nicht. Du stehst immer für Deinen „Ton“ in dieser „Langzeit-Oper“ der internet-Homepage von ‚Hagalil‘. Es ist also nicht sehr erstaunlich, wenn Du unseren vorwirfst, daß wir „unbeweglich“, „historisch unbedarft“ (wie Du diesmal ‚Sebastian‘ erwähltest solchen absurden Vorwurf zu unterstellen), vielleicht auch einfach „zu jüdisch bzw israelisch“ (ja so bitter ist es wohl) seien, denn Du bist die „Unbeweglichkeit“ selbst.

        Während in Israel der Umgang mit/zwischen Arabern (Christ, Moslem, wie auch immer) und Juden (wie auch immer) im Großen und Ganzen unproblematisch, einfach (zwischen)menschlich funktioniert, so wie es eben in einer Gesellschaft (Israel, Deutschland, usw…) möglich ist, gibt es auch die andere Seite der Medaille.

        Da, wo „Apologeten!“-Rufer gemeinsame Sache machen mit jener Fraktion von Arabern, die sich erdreisten über die Köpfe aller Araber (und eben auch Juden) hinweg zu bestimmen, wie die Lage sei, zu sein habe.
        Da wird von „besetzten Gebieten“ schwadroniert, da wird „verstanden“, daß „die Araber“ ein Recht hätten auf „judenreines“ Land, und daß sie zur Verwirklichung ihrer Vorstellungen entsprechend Juden (und soviele mehr) ermorden „dürften“, das wird dann als „Freiheitskampf“ toleriert.

        Üble (strafrechtlich überführte) Verbrecher werden von Abbas -zum Beispiel- als Freunde und Helden begrüßt, und es erstaunt niemanden bei großer Öffentlichkeit.
        Die große Öffentlichkeit fehlt, und die Zusammenhänge werden verschleiert. Abbas indes selbst nicht gerade der „lupenreine Menschenfreund“, wird von westlichen Medien wie Politikern als „Verhandlungspartner“, als der „starke Mann“ ernstgenommen.
        Dank auch der immens weit gestreuten Vorstellung, daß Israel der Besatzer fremden Landes sei (auf die Idee können wirklich nur „Über-Aufgeklärte“ kommen!) und die Araber ein „armes geknechtetes Volk“, toleriert man die Ansprüche arabischer „Herrenmenschen“, über die Köpfe aller Araber (usw) hinweg.
        Und ein Riesengeschäft ist daraus geworden, Milliarden an Geldern fließen in die Taschen jener Privatpersonen, die sich in der Öffentlichkeit als „Menschenrechtler“ darstellen, in Wahrheit aber das genaue Gegenteil leben.
        „Heuchler“ ein weit zu mildes Wort zur Umschreibung solcher Personen.

        So werden ‚wir‘ gezwungen, nicht nur den absurden Vorwurf von „Menschenfeindlichkeit“ abzuwehren, sondern auch dazu, historische Fakten und menschliche „Selbstverständlichkeiten“ stets auf’s Neue als Zeugnis der Wahrheit ins Feld zu führen, so als sei es etwas ganz neues.

        Und das gegenüber Menschen, die sich ganz bewußt faktenresistent geben, und Historizität selbst als Lüge bezeichnen. Alles nur für eine Öffentlichkeit, denen meist nur der „Unterhaltungswert“ der Darstellung von „Wahrheit“ von Bedeutung ist.
        Da werden Energien, menschliche Ressourcen (bis hin zum Mord und Schändung am Menschen) maßlos verschwendet, um der Öffentlichkeit klarzustellen, daß Lügner lügen, Mörder morden, Vergewaltiger vergewaltigen, und kein politischer Plan oder keine „Religion“ das rechtfertigt.
        Und die Boshaftigkeiten dahinter werden nicht den Bösen sondern den potentiellen Opfern unterstellt.
        „Was sollt ich auch von den Bösen erwarten?“, mag ich mich selbst fragen.
        Die Öffentlichkeit fragt sich solches offenbar nicht.

        Und so geht der grausame „Zirkus“ weiter, und weiter und weiter…
        Ihr macht Geschäfte, wir versuchen einfach nur zu leben in Würde und schwer zu erbringendem Anstand angesichts mörderischer Verhältnisse.
        Aber diesen Anstand will man uns nicht glauben und abnehmen, warum?
        Weil wir Juden sind. Mutter Erde, weil wir Juden sind!
        Was können wir dafür?
        Was können wir tun, um euren blinden Haß aufzulösen?
        Uns selbst auflösen?

        Wohl kaum,
        und selbst wenn.
        Und wenn wir von „Arabern“ reden, dann sehe man sich einfach die Verhältnisse in 22 „arabischen“ (bzw „moslemischen“) Staaten an.(*)
        Der viele Haß, die Feindschaft gegen Menschen und insbesondere auch gegen die Frauen und Kinder, Mord und Vergewaltigung (und weitere schlimme Delikte) an der Tagesordnung (ja, das gibt es auch anderswo, aber anderswo werden solche Täter „Verbrecher“ genannt, nicht „religiöse Fanatiker“), entweder offener Krieg oder „Semi-Krieg“ alles unter dem Deckmantel eines „Pax Romana“ (bzw „Islam“), wo der Frieden nichts ist als Knechtung der Menschen, Gefängnisse gefüllt mit Unschuldigen, denen schlimmste Grausamkeiten zugefügt werden.

        Was ist so „edel“ daran?
        Wozu brauchen „wir“ noch einen 23.arabischen Staat, der nicht einen Deut besser sein würde, als der ganze Rest, wo schon jetzt sogar absehbar ist, daß er eher noch schlechter sein wird, wenn sowas möglich ist (und ist es ja immer), wenn die Leute schon „judenrein“ fordern, dann meinen sie auch „christenrein“…, letztlich „menschenrein“, …Ãœbersetzung bitte…

        Und das alles begründet mit „Unrecht“, welches es nicht gibt.
        ‚Unrecht fordert für sich die Sühne von Unrecht‘, welches es nie gegeben hat, welches es nur durch sich selbst überhaupt gibt.
        Es ist nicht da, genausowenig wie jener „Araberstaat Palästina“ oder jenes „Volk Palästina“ (vielleicht in der visionären Phantasie eines Gaddafi, der ist nun tot), das alles ist Unrecht es zu fordern.
        Und es ist nicht Politik
        (auch wenn es so bezeichnet wird)
        sondern Unrecht, und Menschenfeindschaft.

        Also, Jane, zum Abschluß es nochmal klarzustellen von meiner Seite.
        Du bist „selbstverständlich“ ein Mensch, aber Du bist -nach meiner Sicht- ein törichter Mensch.
        Ich „darf“ das sagen, ich selbst habe es „erfunden“, die Torheit.
        Aber da magst Du (oder andere) mir möglicherweise widersprechen?
        Hahaha, wetten nicht?

        Diese „Liebe“, liebe Feindin, hat keinen Sinn.
        Frage ich Dich, was unter Menschen macht Sinn, ohne Liebe?

        Kleines Lied?
        https://www.youtube.com/watch?v=YI2XuIOW3gM
        („stand up“)
        Noch eins.
        https://www.youtube.com/watch?v=pq-yJ-GPq_U
        („you will never know“)

        Guten Tag.

        PS/ wir hatten uns wieder auf das „Sie“ geeinigt,
        aber ich erinnere hiermit an das „Du“ zwischen uns.
        Der Anlaß ist einerseits ein Kommentar von Dir
        genauso wie Sinn und Gehalt dieses Kommentars.

        In jenem anderen Kommentar empfiehlst Du anderen Menschen,
        daß sie bei sich mit Verbesserung anfangen sollten.
        (Finde den Ort nicht mehr, wo der Kommentar platziert ist, aber beziehe mich vor allem auf diese Aussage von Dir:
        „Gewalt erzeugt Gewalt und die wieder Gegengewalt.
        Das muss aufhören – und man muss selbst damit anfangen.“)

        Das ist ein weiser Rat, aber nicht von einer weisen Person.
        Denn diese hat sich offenbar in all den Jahren hier in ‚Hagalils‘ Kommentarspalten nicht um einen Deut bewegt. Sie rät, was sie selbst nicht erfüllt. Ist es Selbstbetrug oder Bequemlichkeit? …
        Auch das eine bekannte Weisheit, es ist leicht von anderen zu fordern, es ist schwer, solche Anforderung für sich selbst umzusetzen. Sehr allgemein, das ist mir bewußt.

        Das gewaltsame Ignorieren Deinerseits wiederum (gepaart mit feindseliger Sprache) jeglicher abweichender Meinung (die ich am „eigenen Leib“ bitter durch Dich erfuhr, die kurze Zeit des „Du“) spricht für sich, offenbart die Unaufrichtigkeit Deiner „Weise“, wie ich sie zitierte.

        PPS/
        (*) und weil der Kommentarbereich dort schon geschlossen ist, möchte ich, wo ich’s gerade finde, folgenden Kommentar von ‚Heron‘ nochmal abbilden:

        http://test.hagalil.com/2013/08/15/haeftlinge/comment-page-1/#comment-53063
        (Heron – 19. August 2013 – ×™×´×’ באלול תשע״ג at 19:10 )
        Ah die Judenhasser haben Angst vor PMW [Eigene Anmerkung. PMW = Palestinian Media Watch.] wo zu sehen und zu hoeren ist was Abbas und die Palestinenser wirklich denken und sagen.
        Aber selbst die braucht man nicht als Beweis sondern es reicht ein Blick in die Arabische Welt dann weiss ich was uns von den Palestinensern erwartet sollten die einen eigenen Staat bekommen.
        Libanon = Krieg und Terror
        Syrien = Krieg und Terror
        Irak = Krieg und Terror
        Jordanien = voll mit Fluechtlingen wegen Krieg und Terror
        Saudi Arabien = Rassismus Unterdrueckung Sharia
        Yemen = Krieg und Terror
        Aegypten = Krieg und Terror
        Lybien = Krieg und Terror
        Tunesien = Krieg und Terror
        Algerien = Krieg und Terror
        Marokko = Ruhe, weil sind keine Araber
        Israel das einzige Land mit Abstand im Nahen Osten mit Frieden Demokratie Gerechtigkeit Pluralismus fuer Juden Moslems Christen Baheis Drusen Beduinen Sekulare und sogar fuer Antizionisten und Linke.
        Das ist was die EU und Antisemiten Zerstoeren wollen weil es nicht in ihr Kulturpolitisches Konzept der Ausbeutung und Unterdrueckung passt.

        Danke.
        Von solchem schrieb ich jetzt auch,
        verglich es (zB Saudi Arabien) mit „Pax Romana“…

    • Wenn der Judenhasserin immer die Argumente ausgehen kommt sie mit Pseudo Experten wie Jeff Alper ein Anthropologe der jetzt sein Geld verdienen muss mit Anti Israelischen Friedensbuechern.

      Und alle paar wochen holt die Judenhasserin Jane diesen Typen raus um ihre Luegen Propaganada von einem Juden bestaetigen zu lassen.

      Jeff Halper ist nur in der Antisemitischen und Ati Israelischen Szene bekannt

      Jeff Halper hat einen Vortrag von seinem Schwachsinn gehalten in der Evangelische Akademie Bad Boll.

      .
      Und was liest man in Hagalil ueber diesen Verein ?

      .
      Ein Protestbrief an die Evangelische Akademie Bad Boll

      Sehr geehrter Herr Pfarrer Beck,

      „unter Leitung von Dr. Manfred Budzinski soll an der von Ihnen geleiteten Akademie gemeinsam mit der pax christi Nahostkommission im Juni eine Tagung mit dem oben genannten Titel
      stattfinden. Hierzu ist auch der „Gesundheitsminister“ der Hamas, Basem Naim eingeladen, sowie verschiedene deutsche Politiker und Herr Abdallah Frangi von der Fatah.“

      http://test.hagalil.com/2010/05/04/badboll/

      .
      Tja Jane und Sie sind wieder mal als Luegnerin und Anti Israelische Propagandisten ueberfuehrt worden.

  5. “…Attentat auf Rabin, dass keineswegs die Tat eines verrückten Einzeltäters war, sondern Ausdruck des unbedingten Expansionswillens einer Mehrheit der politischen Klasse und einflussreicher religiöser Kreise.”

    Verehrter A.mOr: Och, permanent wird die Realität bestätigt… Ich drück mich hier ja – wenn ich mir die Ehre gebe, auf den antisemitischen Wahn und die mörderische Zerstörungswut dieser MdM-Mädels doch mal einzugehen – – bewusst moderat und abgewogen aus (ok, zumindest moderater als der mal mehr, mal nicht ganz mehr geschätzte Henryk M. B.).
    Ich schieb ihnen diese Nazi-Diktion doch nicht unter: „unbedingte Expansionswille“ (klar, ham die Nazi-Mädels offenkundig früh gelernt: Selbstverteidigung der Nationalsozialisten vor dem unbedingten Expansionswillen Polens…) – und was früher Recht war kann heute kein Unrecht sein 😉
    „Mehrheit der politischen Klasse“ – huch, nu wieder verbale Anleihen der Hilfsschülerinnen bei ner „marxistischen Diktion“ – ja klar, wir haben die Bilder der (fürchterlichen!) Ermordung rabins ja noch vor Augen: Wie tausende von Israelis auf Rabin eingedrungen sind…

    Tja, so ekelhaft sind diese Nazi-Schreiberinnen! Alles ist ihnen Vorwand und Anlass genug, um ihre Volksfront-Verschwörungstheorien über die blutrünstigenJuden permanent zu verbreiten – auf einer jüdischen Website! Und alles wird veröffentlicht…
    Selbst die Ermordung von Rabin dient noch dafür, um ihre Naziüberzeugungen zu absentieren.
    Du siehst: Ich hab ne sehr dezente, unbotmäßig moderate Diktion…

    Aber auch prima: Ich schreib für den Stürmer (such ja noch neue Medien ;-)) und Du bist ein Rassist!

    • Uri Companjon
      da Du hier auch Artikel schreibst, darf sich Hagalil -hihihi!- mal fragen, wie nah es dem „Stürmer“ so stünde. Zu köstlich der Gedanke um daran Bitterkeit zu verschwenden! 😀
      Wie sich wohl Uri Avnery fühlt angesichts der neuesten Qualitäts-Entwicklungen?

      Hm, der sollte eigentlich an jim gehen,
      aber jim liest hier doch bestimmt auch mit.
      http://www.youtube.com/watch?v=7rsYyRg6e_g

      Und „Rassist“ wird man schnell auf dieser allzu flachen kynischen Scheibe.
      Gerade wenn man sein Leben, und gar das anderer, liebt, und andere wiederum es eben nicht lieben.

      Hach, waren das noch Zeiten, als unsere wie die Lämmer in die Vernichtungslager flanierten, lustige Lieder auf den Lippen, Blumen am Wegesrand…
      Vielleicht war es ein klein wenig anders?

      Aber dem trauern sie nach.
      Von Liebe keine Spur.
      Tot.

      Und die Brüder im verächtlichen Geiste sind soviel „mutiger“ ihre Gedanken auszusprechen, ihren Haß, ihren Abscheu und die Mordlust. Ja, sie sprechen wie sie tun.

      Wann hat man den üblen Verfall jeglichen Anstands aufgrund schlimmer und „selbstgerechter Massen-Neurose“ je deutlicher zu sehen bekommen?
      Vor allem auch bei den „Terror-Gutfindern“, die es den offenen Hassern noch mit Milliardengehältern versüßen!
      Welche finsteren Abgründe tun sich da auf, daß sie so offenbar ignorant (bzw -und/oder- böse) durch die Welt marschieren?
      Als „Humanismus“ wird’s getarnt,
      Menschenfeindlichkeit in perfider Perfektion!

      Ach ja, ganz so einfach isses dann ja -und oft- doch nicht.
      Auch wenn es einfach Grenzen sind,
      die überschritten werden.
      Und das ist es dann, einfach so,
      wie im Falle Mord, Vergewaltigung, Kinderschändung…

      „Gute Gründe“ muß man wohl dafür haben, muß wohl „Religion“ sein.
      Und muckt man dagegen auf,
      dann ist man schnell „Rassist“!
      Und ist man klein wenig ärgerlich über solches,
      dann ist man schnell „Rassist“!

      Konsequenterweise schreien die (nenne sie mal total vorsichtshalber „sich selbst so bezeichnende“) Moslems, daß Hitler ein Schwächling gewesen sei, weil er nicht alle von uns umgebracht habe.
      Bin kein Islamexperte, nichtmal Imam, Hitler hätte den Koran genauer lesen sollen?
      Nein, zuviel Ehre dem Hitler, gewiß.

      Und „idealerweise“ hat sich eine riesige „Interessengemeinschaft“ im „Westen“ zusammengefunden, die es den Juden so richtig heimzahlen wollen, „unser“ stets pendelndes Auschwitz, das verzeihen sie uns nicht, El Broder hat es so treffend formuliert.

      Sie legen Fallstricke aus und gemahnen uns zu „gesittetem Ton“:
      „…wir wollen Dir nur den Kopf abschneiden
      und die Tochter auf den Strich schicken,
      reg Dich doch nicht künstlich auf!“

      Sie ziehen die Schlinge enger, und ich will verdammt sein, kriegen die Leute das in Europa eigentlich nicht mit, daß nicht wir alleine uns gegen einen Feind behaupten müssen?
      Nein, die Blindfische denken sich:
      „ist nicht meine Tochter, nicht mein Kopf, was geht mich der Nachbar an?!“
      Nix neues, nur die Dimension von Ignoranz, kann es das auf der Welt schon gegeben haben?

      Ja, kann es, scheint so. Wir!
      Wir wollten nicht sehen, was Hitler veranstaltet.
      Wir wollten es nicht ernst nehmen. „Ein Spinner!“ dachten wir.
      Die Zeiten haben sich nun geändert, die Hasen sind nun andere.

      Wir sind nun die Löwen von Zion!

      Der Feind aber ein Haufen sehr gefährlicher Hyänen in großer Überzahl.
      Auch ein Löwe soll sich dann hüten.
      Und Hasen erst, sie sollten nicht gegen den Löwen meckern!
      Oder sind’s eben doch „dumme“ Ziegen? 🙄 meckmeck! 😯

      Viele Menschen sind gewiß einfach gute Menschen. Wie können wir ihnen helfen?
      Indem wir sie „islamisieren“,
      oder sollten wir sie lieber „salamisieren“?

      Ein Punkt ist, wer ist die EU oder sonstige „größere Interessengemeinschaften“, daß sie demokratische Prinzipien in die Tonne treten, um ein riesiges Experimentierfeld am Menschen selbst zu initiieren, welches ganz offenbar schief geht.
      Wer sind sie, daß sie die Menschen nicht fragten, ob sie das dürfen?

      Und was zur Hölle ist mit den Medien los??

      Da kommt mir noch so eine Gedanke … “Herrenmenschen“ … flüstert es im Wind …

      ~ * ~

      „Haste mal’n Euro?“
      „Wie? Willste davon Alkohol kaufen?!“
      „Willste Schore?“
      „Was?! Glaubst Du ich sauf Deine Schorle?!“
      „Hör’ma, haste wenigstens ’ne Zigarette?“
      „Du willst mich wohl verhohnepiepeln! Rauchen ist ungesund!!“

      *Peng!Peng!*
      – es raucht aus einem Pistolenlauf.
      „Gesund leben auch“, knirscht der (disclaimer: beinahe-) Todesschütze grimmig durch die Zähne, klopft sich die lumpigen Ärmel aus, richtet die Krawatte und geht wieder auf die UN-Versammlung, wo seine Rede noch aussteht. Thema: „Israel vergiftet den Weltfrieden!“

      Ein Taube kotet auf den Weg im Park ohne zu gurren.

      (…einfach nur so ’ne kleine Gutenacht-Geschichte. Extra knapp. Es wurden keine Tiere gequält zum Darstellen dieser Buchstaben, trotz der Komplexität von Wörtern, Sätzen und Syntax. Ehrlich!)

    • Ja sicher. Der arme verwirte Attentäter war ein bedauernswerter einsamer Einzelgänger ohne Kontakte, mit Pubertätsproblemen, der seinen Ödipuskomplex nicht in den Griff bekam und sich deshalb eine Ersatz-Vaterfigur suchte, die er killen konnte, womit er sich seine Zukunft unglücklicherweise für immer verbaute.

      Eigenartig nur, dass eine unmittelbar Betroffene das ganz anders sieht:

      —————

      „Die Anfeindungen Rabins – Erinnerungen von Leah Rabin

      Ehefrau Leah Rabin berichtet in ihrer Biographie über Anfeindungen, die sie und ihr Mann durchmachen mussten:

      „Da ist sie!“ brüllten sie, als ich in die Garageneinfahrt unter unserem Miethaus einbog. Ich saß ganz allein in dem Wagen, kein Sicherheitsbeamter bei mir. „Nach den nächsten Wahlen wirst du mit deinem Mann auf dem Marktplatz hängen. Mit den Füßen nach oben. Wie Mussolini und seine Mätresse“, brüllte jemand aus der Menge. … Einige der Demonstranten vor unserem Mietshaus verglichen uns sogar mit Nicolae und Elena CeauÅŸescu, dem vielleicht meist geschmähten Despotenpaar der Neuzeit … Jitzchak und ich bekamen diese Schmähungen, diese Vergleiche mit faschistischen Unmenschen immer häufiger zu hören, je mehr der Friedensprozess an Dynamik gewann. Auf einer Demonstration in Jerusalem einen Monat zuvor hielt Benjamin Netanjahu am Zionsplatz eine Rede, während irgendjemand ganz in seiner Nähe ein Bild, das Jitzchak in Naziuniform zeigte, vor einer laufenden Fernsehkamera hin- und herschwenkte.. An diesem Freitag, dem 3. November 1995, skandierten die Demonstranten auf der anderen Straßenseite ihre Diffamierungen, bis Jitzchak etwa gegen sechs Uhr abends nach Hause kam.“

      – Leah Rabin, S. 12

      „Schon Monate zuvor waren in der Öffentlichkeit die ersten Poster aufgetaucht, die Jitzchak als Verräter und Mörder brandmarkten. Sie hingen an jeder Straßenecke, an Leitungsmasten, Pfosten und an Laternenpfählen. Fotomontagen zeigten Jitzchak mit der kufiyah, dem arabischen Kopftuch. Als ich einmal ohne Jitzchak mit dem Auto aus Jerusalem herausfuhr, bat ich den Fahrer, an einer Kreuzung anzuhalten. Wir stiegen aus und rissen diese schrecklichen Poster herunter, die Jitzchak als Verräter Israels darstellten.“

      – Leah Rabin, S. 13

      ——————-

      • efem, Danke für die Wiedergabe, diesen Teil der Geschichte kannte ich bisher nicht.

        In einer Autobiografie von Jehan el-Sadat findet sich auch etwas Ähnliches über die extreme ägyptische Muslimbruderschaft, nachdem Anwar Sadat mit Menachem Begin den Friedensvertrag schloss, der Sadat das Leben kostete.

      • @efem, lebhafter politischer Diskurs,
        der zugegeben auch unter die „politisch korrekte“ Gürtellinie gehen kann, ist das eine.
        Daß Leah Rabin (sel.A.) es dann auch nur so sehen kann, wie sie schreibt, es ist verständlich.
        Aber in der Küche ist’s bekanntlich heißer, das Essen, als es serviert wird.
        Der Mord war Unrecht, es wurde ein Mörder seiner Tat überführt. Er verbüßt.

        Das mag Leah nicht genügen, brachte ihr nicht den geliebten Ehemann zurück.
        Mochte nicht ihren Schmerz lindern. Große Ungerechtigkeit traf sie, als ihrem Mann das Leben genommen wurde. Gewiß starb sie -so ist anzunehmen- unter den Qualen ihres Herzens.

        Daraus jedoch eine allgemein mordlüsterne Verschwörungsgruppe innerhalb Israels zu stricken, was Leah nicht tut (sie gibt ihrem Schmerz Ausdruck), aber Jane durchaus, ist ganz einfach unrecht.
        Und gefährlicher Blödsinn mit unseliger auch und gerade deutscher Tradition.

    • Mit den jüdischen Abgeordneten alleine wäre Oslo nicht zustande gekommen. Die Mehrheit kam nur durch die Partizipation der arabischen Knessetmitglieder zu stande.

      Scrollen Sie ein paar Beiträge zurück, da habe ich wahrscheinlich zum gefühlten 10 000dsten Mal einige Artikel über die Verwicklung der Chabad Lubawitsch in den Mord an Rabin verlinkt.

      Diese Dinge zu bennenen hat nichts mit Antisemitismus zu tun, was wahr ist, muss man benennen. So viel Verdrängung, wie Sie es hier betreiben – wozu soll das führen?

      Weil es soviel wie Sie gibt, ist es möglich, dass die Israelis genau jene Kreise kurz später an die Macht brachten, die Oslo mit einem Mord auf den israelischen Premier sabotiert hatten.

      wie soll man Ihnen denn auf die Sprünge helfen?

      • „wie soll man Ihnen denn auf die Sprünge helfen?“

        Wirklich putzig. Peitsche? Gerte? Springstock?
        Was haben Madame Herrenmensch denn so in petto?

    • „Selbstverteidigung der Nationalsozialisten vor dem unbedingten Expansionswillen Polens…)“

      Ich frage mich wie absurd Ihre Verdrängung, welche wohl exemplarisch für viele Israelis, Zeloten und Pro-IsraelAktivisten ist, noch werden soll.

      Zahlreiche politische israelische Führer machten diesen Expansionswillen in Wort und Tat deutlich.

      Nach alledem ist es schon ziemlich albern, immer noch so zu tun, als ob es nicht so wäre.

      Eine ungeheurliche Bosheit ist es mir solcherart irgend eine Symapthie für eine solche Politik unterzujubeln, insofern sie ein hässliches Männchen aus Deutschland verfolgte.

      Das Verbot von Landgewinn durch Krieg im Völkerrecht, ein Verbot mit dem sich Israel bis auf den heutigen Tag nicht arrangieren mag, war übrigens eine Reaktion auf Hitlers Expansionswille.

      • „Das Verbot von Landgewinn durch Krieg im Völkerrecht, ein Verbot mit dem sich Israel bis auf den heutigen Tag nicht arrangieren mag“

        Der erfundenen Landgewinn fuer Israel der Judenhasser :

        Israel hat fuer eine Friedensvertrag mit Aegypten den Sinai zurueckgeben und Terror bekommen .

        Israel hat sich aus dem Sued Libanon zurueckgezogen und Teror Raketenangriffe und Krieg bekommen siehe Raketenbeschuss gestern aus dem Sued Libanon auf Israelische Zivilisten.

        Israel hat sich aus dem Gazastreifen zurueckgezogen und Krieg und Terror Entfuehrung von IDF Soldaten bekommen.

        In Shomron und in Judea leben seit ueber 3300 Jahren Hebraer die 1948 von Arabern Brutal vertrieben worden sind.

        Im Jahr 1967 hat das Aggressive und Expansionsgierige Jordanien wie schon 1948 den Staat Israel Angegriffen. Mit dem Resultat das Jordanien den Aggressionskrieg gegen Israel verloren hat und alle Juden die 1948 von den Arabern vertrieben worden waren wieder zurueck konnten in ihre Heimat.

        Shomron und Judea ist die Heimat der Juden und kein Landgewinn

    • Uri Degania, vergessen?, dass im Internet nichts, aber auch gar nichts verloren geht? Denken ist besser als nach Denken…

  6. Und hier noch ein kleines (kurz und somit, es geht nicht anders, oberflächlich gehaltenes) Interview mit einem very special friend von mir (einige Dimensionen hiervon verstehen jetzt nur absolute Insider ;-): Mit Afiv Geffen – an dessen Visionen, trotz des realen grausamen Scheiterns vor 18 Jahren wir weiterhin „glauben“ wollen – trotz alledem“:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16806

    (Gell: Ein Antisemit ist jemand, der die Juden noch weniger leiden kann, als es an sich natürlich ist – die Wahrhaftigkeit dieses Satzes zeigt sich hier jeden Tag; Zvi Rix mögen wir heute nicht zitieren).

    • „Viele Menschen sagen nichts gegen die Regierung. Aber mir ist das egal. Jemand muss aufstehen und zum Beispiel für die Zwei-Staaten-Lösung eintreten.“

      Gott sei Dank! Recht hat er.

      Und ‚das Scheitern‘ begann mit dem Attentat auf Rabin, dass keineswegs die Tat eines verrückten Einzeltäters war, sondern Ausdruck des unbedingten Expansionswillens einer Mehrheit der politischen Klasse und einflussreicher religiöser Kreise.

      • „…Attentat auf Rabin, dass keineswegs die Tat eines verrückten Einzeltäters war, sondern Ausdruck des unbedingten Expansionswillens einer Mehrheit der politischen Klasse und einflussreicher religiöser Kreise.“

        Gefährlicher Blödsinn, Lüge!

      • Antisemiten und Judenhasser wie Jane muessen Luegen, denn es liegt in der Natur ihres Charackters.

        Denn die 2 Staatenloesung scheiterte 1948 als die Araber die Resolution der UNO nicht nur abgelehnt hatten, sondern Israel Angriffen um nicht nur den Staat Israel zu vernichten sonder auch alle Jude zu toeten.

        PLO, Fatach und Hamas kaempfen heute noch den Krieg von 1948 weiter mit dem Endziel der Vernichtung Israels.

      • Jane, sie sagen. „Und das Scheitern begann mit dem Attentat auf Rabin…“ Wie kann man nur die historische Realität so sehr ausblenden.

        Hier die Realität:

        Zitat:

        „Doch Tatsache ist, die Führung der Palästinenser will vergessen machen, dass sie immer wieder – beginnend mit dem UNO-Teilungsbeschluss vom 29.11. 1947 – jeden Kompromiss abgelehnt hat. Sie will das Rad der Geschichte zurückdrehen. Und sie wollen die Welt vergessen machen, dass sie damals, hätte die israelische Armee nicht standgehalten, ein Genozid durchgeführt hätten.“

        Zitat Ende aus http://buecher.hagalil.com/sonstiges/lozowick.htm

        Noch mal zur Erinnerung,der damalige Mufti von Jerusalem Amin al-Husseini:
        Amin al-Husseini spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum und der Zusammenarbeit von islamistischen Antisemiten mit den Nationalsozialisten. (Zizat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Amin_al-Husseini)

        Jassir Arafat selbst war ein Ziehkind von Amin al Husseini und hat ihn „unseren großen Führer“ genannt. Amin al Hussein residierte Einige Jahre in Nazideutschland. Er wurde von Hitler offiziell am 28. November 1941 in Berlin empfangen und hat unter dem Schutz der Nazis einige Jahre im Nazideutschland verbracht.

        1943 verhinderte al-Husseini die Freilassung von 5000 jüdischen Kindern, die auf Initiative des Roten Kreuzes gegen 20.000 gefangene Deutsche ausgetauscht werden sollten. Durch seine persönliche Intervention bei Heinrich Himmler erreichte er, dass die Kinder stattdessen in deutsche Konzentrationslager deportiert und ermordet wurden. Der Mufti drängte immer wieder auf den strikten Vollzug des Völkermordes an den Juden, unter anderem, indem er Ribbentrop gegenüber die Wichtigkeit der „Lösung des Weltjudenproblems“ beschwor.
        Zitiert nach: Mallmann, Cüppers: Halbmond und Hakenkreuz. S. 118.

        Könnte also das Scheitern nicht schon „etwas“ früher begonnen haben als mit dem Attentat auf Rabin?

    • @A.mor

      “…Attentat auf Rabin, dass keineswegs die Tat eines verrückten Einzeltäters war, sondern Ausdruck des unbedingten Expansionswillens einer Mehrheit der politischen Klasse und einflussreicher religiöser Kreise.”

      Gefährlicher Blödsinn, Lüge!“

      So – Sie halten das für eine Lüge. Meinen Sie es besteht die Möglichkeit, dass wir das ernsthaft und ganz ehrlich klären könnten? Aber ich weiß natürlich nicht, ob Sie das wirklich interessiert – oder ob es ihnen egal ist.

      Ich kann Ihnen jede Menge Material für diese faktische Wahrheit verlinken – übrigens auch von Hagalil-Artikeln.

      Die Befürchtung eines Attentats auf Rabin lag damals in der Luft und zwar auch wegen der allgemeinen und öffentlichen Hetze gegen ihn in Israel.

      Angefeuert wurde diese massiv von den Chabad Lubawitsch. Rabin wurde ̦ffentlich mit einer Pulsa Denura belegt Рeinem Todesfluch, es gab Poster mit ihm in Naziuniform etc.

      Aber nicht nur das – der Leiter der amerikanischen Rabbinerkonferenz – Rabbi Abraham Hecht – erläuterte vor einem Publikum von 3000 geladenen Rabbinern, dass ein Mord an Rabin aus religiöser Sicht legitim wäre, da er ein Verräter am jüdischen Volk wäre – er erklärte ihn zum Din Moser oder Din Rodef, was nach alten jüdischen Vorstellungen (die den meisten gar nicht bekannt waren) den betreffenden für vogelfrei erklärt – eine Art jüdische Fatwa.

      Manche Rabbiner protestiereten, viele schlossen sich ihm allerdings an. Rabbi Hecht ist im orthodoxen amerikansichen Judentum eine einflussreiche Gestalt und war ein enger Vertrauter des jüdischen Idols (Messias) Menachem Schneerson.

      Hecht schickte übrigens seine ‚Expertise‘ auch an zahlreiche Yeshiwas in Israel, wohl in der Hoffnung, dass sich ein Erfüllungsgenosse finden würde. So war’s dann auch.

      Auch die Richter welche das Urteil über Yigal Amir sprachen, drückten die Überzeugung aus, dass sich der Täter vor dem Attentat die religiöse Legitimation geholt hatte.

      Übrigens hetzte damals auch Netanyahu kräftig mit und unmittelbar nach dem Attentat wollte er nicht sofort Neuwahlen, weil er fürchtete, man würde ihm die Sache in irgend einer Weise in die Schuhe schieben.

      Tatsache ist – die gleichen religiösen Kreise, die Rabin zum Abschuss freigegeben hatten – machten eineinhalb Jahre später kräftig Werbung für Netanyahu.

      Der wurde dann auch gewählt.

      Mir scheint – die Israelis sind Weltmeister im Verdrängen.

      Nicht mal der Rabbi Hecht musste sich ernsthaft rechtfertigen. Es gab eine Schamreaktion – ein kurzes Einreiseverbot nach Israel – dass sein Kumpel Netanyahu natürlich dann wieder aufhob, so bald er an der Macht war – und das wars dann – er starb nach langer weiterer Amtsführung später friedlich und hochangesehen.

      Ja sowas gibts halt auch und ist eigentlich so ungeheuerlich, dass es sich niemand so recht klarzumachen scheint.

      „Asked by New York Magazine about what sounds like a death threat, Hecht explains:

      „Rabin is not a Jew any longer. …

      All I said was that according to Jewish law, any one person — you can apply it to whoever you want — any one person who willfully, consciously, intentionally hands over human bodies or human property or the human wealth of the Jewish people to an alien people is guilty of the sin for which the penalty is death.

      And according to Maimonides — you can quote me — it says very clearly, if a man kills him, he has done a good deed.“ “

      http://skepticism.org/timeline/june-history/6894-lubavitcher-rabbi-abraham-hecht-proposes-death-handing-over-jewish-land.html

      Israel bans seven U.S. Jews from entering country

      http://www.jweekly.com/article/full/2241/israel-bans-seven-u-s-jews-from-entering-country/

      „Im Juli 1995 waren die Angriffe auf Rabin so heftig und allgemein geworden, daß dem Premier eine grimmige Bemerkung über «eine kleine Gruppe Rabbiner in Amerika» entfuhr, «die man besser als Ayatollahs bezeichnen sollte».“

      http://test.hagalil.com/israel/rabin/mord/hetze-6.htm

      • Netanyahu sorgte dann für eine massive Förderung von Yeshiwas, welche das Gedankengut jener Kreise seither an immer größere Kreise der Jugend weitergeben.

        Hier übrigens Auszüge aus der Darstellung der Chabad Lubawitsch über Abraham Hecht:

        „The Hecht family’s Lubavitch connection had its roots in the visit of the sixth Lubavitcher Rebbe to the U.S. in 1929.

        …In August 1939, Rabbi Hecht traveled to Poland to begin his studies at the Lubavitcher yeshiva in Otwock. There he befriended a young Rabbi Menachem Mendel Schneerson, son-in-law of Rabbi Yosef Yitzchok Schneerson, zt”l (1880-1950), sixth Lubavitcher Rebbe. Rabbi Menachem Mendel later became the seventh Lubavitcher Rebbe. …

        (über die Rabin-Affaire schreiben die Chabadniks)

        .. As a representative of the Lubavitcher Rebbe and as Igud president, Rabbi Hecht had to fight even religiously observant politicians in the Israeli government who resisted, and continue to resist, changes in who-is-a-Jew legislation. Controversy – and Vindication In 1995, Rabbi Hecht, speaking to a group of rabbis (die Gruppe war ein Publikum von 3000 geladenen Gästen), had discussed the Oslo Agreement that obligated Israel to concede territory to an enemy entity that had effectively committed itself to nothing (außer dass sie Israel innerhalb der allgemein anerkannten Grenzen anerkannt hatten).

        Rabbi Hecht, along with many other Jews in Israel and around the world, understood the agreement to be worse than folly. The concession of land, in effect Israel’s buffer zones, would translate into Jews being killed. Rabbi Hecht, quoting the Rambam’s Code of Jewish Law, criticized then-Prime Minister Yitzhak Rabin for entering into such an irresponsible treaty. Rabbi Hecht stated that Rabin might be the cause of Jews being murdered and that one who causes Jewish blood to be shed is defined as a “rodeph” – someone who in the times of the Jewish kingdoms was subject to execution. …“

        http://www.chabad.info/php/articleold.php?set=29788&lang=en

  7. Ach efem,
    (ich red ja nur mit jebildeten Leuten – und mit antismeitischen A. und Hetzern (die bleiben so – da hilft auch keine Seife) sowieso nicht, das verdirbt nur den Charakter),
    Ironie kennst Du doch, und Dany spricht selbst vom „seligen“ FJS:

    „Mein Vater ist dann 1950 nach Deutschland zurück als Anwalt, nicht nach Berlin, sondern nach Frankfurt. Mein Vater
    hat ein instrumentelles Verhältnis zum Nachkriegsdeutschland gehabt. Er sagte zu mir in der Zeit – Sie müssen wissen,
    ’58, ’59, ’60 ist noch der Algerienkrieg in Frankreich – und
    mein Bruder wurde mit dem Ende seines Studium eingezogen
    und musste zwei Jahre lang Militärdienst ableisten: „Du hast
    eine Möglichkeit, keinen Militärdienst zu machen. 1956 hat
    Franz Josef Strauß, Gott hab ihn selig, einen Erlass ausgegeben,
    dass Kinder von Verfolgten des Holocaust nicht zur Bundeswehr gehen müssten.“ Dank Strauß habe ich dann die deutsche
    Staatsbürgerschaft angenommen, um nicht zur Bundeswehr zu
    gehen. Ich glaube, ich bin der einzige Mensch dieser Welt, der
    Deutscher geworden ist, um nicht ins Militär zu gehen.“

    Und der liebe Dany weß sehr genau – nicht erst seit Kraushaars Buch über die Bombe im jüdischen Gemeindehaus, seit Krauahaars Buch über den mörderischen Antisemitismus der Linken (2013), was er von den vulgären Antisemiten zu halten hat, die hier die Mentalität ihrer Nazi-Eltern-Generation ungehemmt ausleben.
    Ach, wie sehr wünscht dieses Nazipack sogar noch den Nachfahren der Überlebenden, dass sich der Vernichtungswunsch doch noch erfüllt. Sie sind nur zu feige und zu verlogen, es direkt auszusprechen.

      • Uri, wie konnte es geschehen, daß Du „linke Socke“ 🙄 hier jetzt für den „Stürmer“ schreibst?? Verrückte flache kynische Welt!

      • Jane verdrehen Sie hier nicht nach Art der Arabischen Propagana die Tatsachen.

        Denn Systematisches Luegen, Hetzen und Deffamieren das ist was Sie seit Jahren hier betreiben.

    • Uri, so unter uns als die geistige Elite von Schland (Rest mal weghören): ne Menge Wehrpflichtiger ging nach Berlin, dorthin reichte der Arm der Einberufungsbehörden nicht, den Feldjägern war das ein no-go Areal.

      Außerdem: warst du Einzelkind, männlich natürlich, Deutscher sowieso, und dein Vater, vom Schützen bis zum Feldmarschall, Wehrmacht oder (Waffen-)SS, im Krieg gefallen oder vermisst und für tot erklärt, evtl. aufgehängt wegen Kriegsverbrechen, usw., musstest du auch nicht zum Bund, durftest es aber. Auf die drei oder so, viele waren es auf keinen Fall, Kinder von Holocaust-Opfern, die damit, so gesehen lt. Strauß-Verdikt, paradoxerweise den Kindern potentieller Mörder gleichgestellt waren, allerdings musste Kid dann nicht Einzelkind sein, kam es nicht an. Aber wenn sie „dienen“ wollten – kein Problem.

      Zu deinem Satz: die Ironie von wegen FJS kommt nicht raus, wenn du das schöne Wort „verdankt“ wählst. Was weiß denn ich, wie du tickst. Manche Leute empfinden den Kerl als positive Bereicherung der Politszene, man denke nur an seine Wortgefechte mit Herbert Wehner, diesem verstockt-unflätigen Proleten und Sozi-Tarnkommi, und dem Spiegel, dieser BILD für die gebildeten Stände, hat er die Werkzeuge gezeigt, jawoll. Und du siehst hier ja auch überall Schoko-Weihnachtsmänner, außen rot und innen braun. Danke für den Nachtrag und, as usual, nix für ungut.

    • Nee Heron – Sie sind unredlich und nehmen das Wort Lüge einfach dauernd in den Mund, ohne jeden Nachweis, ohne Begründung – einfach nur um in Abrede zu stellen, was sich nicht leugnen lässt.

      Ist nicht mein Fehler.

      Und hinsichtlich ‚Uri linke Socke‘ – dass Uri zwei Gesichter hat ist mir durchaus auch aufgefallen. Ich habe ihn auch schon darauf angesprochen.

      Kein Goy weit und breit – und da lässt er sich doch tatsächlich zu solchen Aussagen hinreißen, wie ‚die Siedlungen sind schon ein Problem etc.‘ .

      Nur – was soll ich machen, wenn er meint seine Jüdischkeit dann unter dem Druck des ein wenig Unangepassten dadurch zu beweisen verbal massiv auf mir herzutrampeln und auf gar keinen Fall, solche – nun ja tatsächlich nicht ganz unvernünftigen Erkenntnisse – auf gar keinen Fall preis zu geben, wenn ich gerade mitblogge.

      Es sind halt nicht nur Nicht-Juden, die sich ihre Sündenböcke suchen.

  8. Unser lieber Dany, der dem seligen F. J. Strauß seinen deutschen Pass verdankt, dessen Vater der Frankfurter jüdischen Gemeinde sehr geholfen hat. Dany, der den linken Antisemitismus früh erkannt und benannt hat, dem Hannah Arendt im entscheidenden Moment geholfen hat, der Menschen, die in die Irrwege des Terrorismus geraten waren, einen Weg zutück ermöglicht hat. Dany, der immer verdeutlichte, dass er privat keine Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinde hat und der dennoch wusste, was Loyalität, historische verantwortung, wirklicher Mut ist.
    Und Dany, der Frankfurter Fußballplayer, dessen Familiendynamik dazu geführt hat, dass sein Sohn heute Trainer bei Tus Makkabi Frankfurt ist – einem verein, in dessen B-Jugend die Mannschaft aus fünf Juden, drei Türken und fünf Arabern besteht…

    Ehre, wem Ehre gebührt!
    http://www.nzz.ch/aktuell/international/uebersicht/die-begrenzung-der-traeume-1.17585095#

    • Cohn-Bendit: „Jüdische Organisationen vertreten israelisches Außenministerium“

      Viele jüdische Organisationen in Europa sind zu „Verlautbarungsorganisationen des israelischen Außenministeriums“ geworden. Diese Ansicht vertrat der Europa-Abgeordneten der Grünen, Daniel Cohn-Bendit, in einem Interview, das in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ abgedruckt wurde….

      Cohn-Bendit gehört zu den Gründern der Initiative „JCall – Europäisch-jüdischer Appell an die Vernunft“.

      …Auf die Frage, wozu diese Gruppe nötig sei, antwortete Cohn-Bendit in dem Interview: „Es braucht uns, damit klar wird, dass es auch Juden in Europa gibt, die sich nicht von den offiziellen jüdischen Organisationen vertreten fühlen. Es ist traurig, dass diese zu Verlautbarungsorganen des israelischen Außenministeriums geworden sind.“ Der Aufruf richte sich auch an die israelische Regierung in Jerusalem und an etliche andere Stellen.

      Auf den Hinweis, dass das Europäische Parlament eine als einseitig und israelkritisch beurteilte Erklärung zum Goldstone-Bericht über die Gaza-Offensive verabschiedet habe, entgegnete der Abgeordnete: „Sie ist leider nicht kritisch genug! Nehmen Sie ruhig den Goldstone-Report. Da fordert das Europa-Parlament doch nur eine unabhängige Untersuchung, weil es nicht allein den Quellen der Hamas und denen aus Israel vertrauen will. So etwas gilt dann schon als kritisch.“…

      http://www.israelnetz.com/nachrichten/detailansicht/aktuell/cohn-bendit-juedische-organisationen-vertreten-israelisches-aussenministerium/#.UhNXQD84Q84

    • en passant:

      Ehre wem Ehre gebührt. Cohn-Bendit, einem der guten 68er: no problem. War man mit dem auf einer Demo, war sie gelaufen. Die Anreise dazu hatte sich gelohnt.

      Aber nicht jedermann gebührt Ehre, selbst wenn der mal ne Sternstunde hatte, wie von dir erwähnt.

      Du hast die Vorsilbe „un“ vergessen. Beim Erwähnen des bayerischen Politkriminellen, dem als Leitspruch zugeschrieben wird: „Man kann doch nicht immer mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen“.

      • Ehre wem Ehre gebührt. Cohn-Bendit, einem der guten 68er: no problem. War man mit dem auf einer Demo, war sie gelaufen. Die Anreise dazu hatte sich gelohnt.
        ______________________________________________________________

        Efem das ist doch nicht dein Ernst, der war immer ein
        Egomanne!

      • Udo, nachdem was Leute mir erzählten, war es aber so.

        Demos sind selten spontan, sie werden sorgfältig vorbereitet. Wer „darf“ hinter dem Fronttransparent laufen (welche Gruppe), wer danach, wer hält Ansprachen, wo geht es überhaupt her, und genauso wichtig: wen will man nicht dabei haben bzw. verbannt ihn ans Ende des Zuges, was für Flugis sollen verteilt werden, wer verhandelt mit der Staatsgewalt und mehr: all das muss koordiniert werden. Dabei wirst Du immer jemand haben, die/der sich besonders hervortut und sich durchsetzt, schließlich sind wir „Herdentiere“ und lassen uns gern führen. Is so. Naja, und der Daniel hat sich da anscheinend meist gut nach vorn geboxt und den Kleinkram anderen überlassen, und Reden halten kann er auch. Demos, in denen er war, wobei er sich nicht in die Mitläuferposition drängen ließ, setzten Akzente. Egomane? Wenn man das nicht im pathologischen, sondern umgangssprachlichen Sinn verwendet im Sinne von von sich überzeugt sein: wer ist das nicht mehr oder weniger? Selbst Zweifler an sich selbst lieben letztlich ihren Skeptizismus – und sie sonnen sich darin.

      • „Udo, nachdem was Leute mir erzählten, war es aber so“.

        _______________________________________________________

        War es nicht efem, der Daniel hatte immer eine Kamarilla
        von Helfern hinter sich und sonnte sich in seiner Eitel-
        keit.
        Na ja, liegt wohl ,in der Natur der Menschen. Und Meinungen
        die nicht in dem linken Mainstream lagen, die wurden eh nie
        toleriert.

    • Uri, ja, lass uns nur an das Schöne bei Cohn-Bendit denken und hoffen, dass er auch ohne den Medienpreis „gut leben“ kann. Obwohl, es hieß auch 1975 schon Mißbrauch an Kindern.
      ……………………………..

      Ehre, wem Ehre gebührt, schreibst du großmütig.
      Für diesen Satz, den Jane in den letzten 12 Monaten mehrmals hier richtig verteidigte, hattest du nur Antisemitismusvorwürfe, BDM-Mädel u. Verachtung übrig.
      Da muss wohl erst ein Mann wie Cohn-Bendit kommen und du überschüttest ihn mit Ehren: Uri vom Saulus zum Paulus?

      C.-B. zur NZZ:“Dazu gehöre nach seiner Ãœberzeugung, dass Frieden und Demokratie in Israel und Palästina nur möglich seien, wenn die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete aufhöre und eine Trennung durchgesetzt werde, die sich an der Grenze von 1967 orientiere“

      • ”Dazu gehöre nach seiner Ãœberzeugung, dass Frieden und Demokratie in Israel und Palästina nur möglich seien, wenn die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete aufhöre und eine Trennung durchgesetzt werde, die sich an der Grenze von 1967 orientiere”

        Darum geht’s – das ist die ganze Crux.

      • „Dazu gehöre nach seiner Ãœberzeugung, dass Frieden und Demokratie in Israel und Palästina“

        Das ist

        1. seit wann gibt es in einem Arabisch Muslemischen Land Demokratie
        2. ist der Mitglieder der Gruenen die ja ein Problem haben weil einige von denen gerne an Kindern rumgespielt haben

        Scheint aber den Judenhassern und Antisemiten nicht zu stoeren weil der Typ Israel nach Format der Judenhasser Kritisiert hat.

  9. Ach ja, die ungebildeten Hilfsschüler, ne krude Mischung zwischen NPD-Antisemitismus, Bild-Zeitung, linken Verschwörungstheorien und ungezügelten Vernichtungsphantasien…

    Klar, führt in Deutschland den Morgenthau-Plan ein.
    Darum halten wir es mit efem 😉 Kein Fußbreit den Faschisten und Verschwörungstheoretikern.

    • Na na. „Den Mund mit Seife waschen“ – also manchmal denke ich, dass das kein schlechter Vorschlag ist. Wir wollen hier doch höflich und gesittet mit einander umgehen, auch wenn die Gräben unüberwindlich scheinen. Und jetzt geh ich ins Badezimmer, habe da noch ein Stück sorgsam gehüteter Seife, Made in Aleppo 🙂

  10. Es wird immer wieder von Judenhassern, Antisemiten und ihren ewigen Mittlaeufern aus dem Kleinbuergerlichen Miliue, siehe fai-rne-ss, behauptet der Iran sei ein friedliches Land.

    .
    Islamists Plan to Attack Israeli, Jewish Targets Worldwide

    Terrorists are planning attacks against Jews and Israelis abroad, security officials said, issuing a long list of countries to avoid.

    Aktuelle Terrorwarnung an Juedische Israelis und Juden

    Islamistische Gruppen planen aktiv Angriffe gegen juedische und israelische Ziele im Ausland sagt die Anti-Terror-Einheit des Buero des Ministerpresidenten am Montag.

    Sinai, Jordanien, Marokko, Tunesien, Aegypten, eine Reihe von Laendern in Zentral-Afrika und der Tuerkei.

    Israelis die gerade Europa besuchen sind Gewarnt worden und Gebeten sich Vorsichtig zu verhalten und sich von Unruheplaetze fern zu halten.

    Darueber hinaus wurden Israels hingewiesen sich sichere Orte zu suchen die Reisegewohnheiten und taeglichen Gewohnheiten zu veraendern zum Schutz vor Terroristen und Entfuehrungen.

    Hinter dem Islamistischen Terror wird der Iran und die Hizbollah vermutet.

    Besonders in Deutschland in den Staedten Frankfurt und Berlin gibt es eine grosse Anzahl von Hizbollah Mitgliedern.

  11. Degania, wenn DAS hier beschriebene kein Massenmord in diesem Sinne war, solltest du dir deinen Mund mit Seife waschen
    Beivik ist nicht weniger als diese jüdischen Mörder – wie beschrieben – hier auch.

    „Mitglieder der israelischen Untergrundorganisationen „Irgun“ und „Lehi“ griffen das palästinensische Dorf Deir Yassin, an und brachten es in ihre Gewalt. Sie gingen von Haus zu Haus und erschossen wahllos Bewohner, auch Alte, Frauen und Kinder. Der Plan der Untergrundkämpfer: Palästinenser, die auf dem Gebiet des geplanten jüdischen Staates lebten, sollten vertrieben werden. Erst als orthodoxe Juden aus der Nachbarschaft in den Ort kamen und beschworen, dass Deir Yassin immer friedlich gewesen sei, endeten die Erschießungen.

    Die Führung der offiziellen jüdischen Untergrundbewegung „Hagana“ verurteilte damals das Massaker. Die Täter wurden aber nie zur Rechenschaft gezogen.

    Deir Yassin galt lange als ein dunkles und verdrängtes Kapitel der israelischen Vergangenheit. Inzwischen haben auch israelische Historiker eingeräumt, dass es systematische Vertreibung und Deportation in den Monaten vor und nach der Gründung des Staates Israel gab“

  12. Blödes Gefasel, hierbei gehts nur um die Frage, soll man Kannibalismus im Dschungel vom Neu Guinea tolerieren, aus Gründen der Arterhaltung, oder soll man die Palästinenser endlich aus der klerikalfaschistischen Millitärdiktatur der „Hamas“ befreien, sowie am Besten gleich die ganze Region und ganz Afrika, und Asien, und Irak, Iran, China, die USA und Südamerika und Deutschland, etc. Und endlich die „Allgemeinen Menschenrechte“ einführen, oder eben nicht. Soll man die Millionen von Gefolterten in China einfach „umbringen“ lassen, oder die Mordopfer im Iran, im Gaza, im Westjordanland, in Arabien, in Asien, in Nord Korea, in den USA, in Südamerika, soll man diese vielen, vielen Millionen grausamst Gefolterter Menschen einfach auch „ökonomischen Gründen“ verrecken lassen, oder greifen wir jetzt endlich an ? Und zwar richtig und gründlich.

    • Sie geben doch vor für die Menschenrechte und die Demokratie zu sein – warum respektieren Sie dann nicht, das, was die Menschen dort selber meinen.

      Sie werden kaum jemand finden, der sich ihre so bahnbrechende ‚Idee‘ herbeisehnt.

  13. Und noch ein weltbewegender Hinweis, soeben gefunden:
    Nun ist die eingebildete Jüdin aus Sötenich (von der angenommen wird, dass sie mit einer der beiden hiesigen Antisemitinnen verschwestert sein muss):

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_juedin_von_soetenich/

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14236/highlight/kaufhold

    – Frau Edith Lutz, die tapfere Bootspassagierin, keine Jüdin mehr – sondern eine Ãœbersetzerin für Jüdische Aufrufe. Entwicklungen gibt´s…

    http://www.freunde-palaestinas.de/berichte/67-ein-aufruf-aus-israel-an-juden-in-aller-welt.html

    • Und ca. 150 Jüdinnen in Israel laufen mittlerweile in der Burka rum, weil sie mit ihrer ‚Keuschheit‘ den Messias beeindrucken und zum schnelleren Kommen bewegen wollen.

      Kein Grund Juden generell für meschugge zu halten – und so ist es mit allen anderen Menschen eben auch.

      Das ist eine beliebte Nazi-Strategie.

      • Zwischen sichen einer Burka ueber den Kopf zu ziehen weil Meschugge egal ob Juedisch oder Moslemisch und sich Sex Sklaven zu halten die von den Arabern in Ost Europa wie Vieh gekauft ist ein Unterschied.

        Aber den Unterschied Jane Judenhasserin den koennen Sie nicht verstehen weil Sie Jane ein Fan von der Islamistischen Unterdrueckungs Ideologie sind.

    • Israel ist eine Drehscheibe des Menschenhandels. Wenn dieses Video echt sein sollte finde ich es auch unsäglich.

      Aber so selbstgerecht braucht man sich deshalb weder in Israel noch in Europa deshalb auf die Schultern klopfen.

      Sexsklaven gibt es hier zu Hauf und in Israel auch.

  14. Und weiter, Cohn-Bendit:
    „Wenn man da geboren ist, ist das historische Bewusstsein sehr verunsichert. So eine Aktion Sühnezeichen mit einer Käßmann–Attitüde ist mir im Grunde genommen genauso suspekt wie die
    auf der anderen Seite. Ja, das ist richtig, wenn einer sühnen
    will in Israel, dann soll er‘s machen, oder was anderes machen.
    Ich finde, in der Auseinandersetzung mit dieser Studentenbewegung hat sich klar herausgestellt, dass Teile dieser Bewegung die Auseinandersetzung mit Israel instrumentalisieren
    konnten für einen latenten, real existierenden Antisemitismus. Es kann doch aber nicht sein, dass man den gesamten
    Zionismus an Deir Yassin misst. Nur weil das Massaker von
    Deir Yassin verübt worden war, ist der Zionismus einfach nur
    Massaker? Jeder Mensch sagt, du spinnst!“

    • Nein, Cohn-Bendit, den Zionismus mißt man 2013 in Europa nicht nur allein an Deir Yassin, aber auch!

      C-B.:Es kann doch aber nicht sein, dass man den gesamten
      Zionismus an Deir Yassin misst. Nur weil das Massaker von
      Deir Yassin verübt worden war, ist der Zionismus einfach nur
      Massaker? “

      Und auch, Cohn-B., bereits das Abkommen von Lausanne 1923 und auch Hitler hat mit Chamberlain im Münchener Abkommen bereits eine

      ……Ethnische Grenzziehung…..

      vereinbart.
      Bereits 1937 hatten Franzosen und Briten (Piquet-Abkommen) eine ethnische Grenzziehung zwischen Juden und Arabern vereinbart, die aber erst 1948 durch die Briten realisiert wurde und die die Araber von Anfang an bedeutend schlechter gestellt hatte.

      http://www.dradio.de/aod/?station=1&broadcast=445216&datum=20130818&playtime=1376811044&fileid=3fbcfbba&sendung=445216&beitrag=2218787&amp

      • „ethnische Grenzziehung zwischen Juden und Arabern vereinbart“

        Nö. War ein britischer Vorschlag und wurde fallen gelassen auf arabischen Einspruch.

        Zu hören im angegebenen Link von Minute 23:50 bis 24:25. Oder was meinst du? Doch nicht das Sykes-Picot-Abkommen von 1916 http://de.wikipedia.org/wiki/Sykes-Picot-Abkommen ?

        Ãœbrigens – habe mal überlegt wegen des von mir angesprochenen Beitrags zu einer „vierten Gewalt“. Diese Idee kam nebenbei im Text vor und war nicht das eigentliche Thema, auf dessen Titel ich aber leider nicht achtete. Und dann war es auch noch, das weiß ich jetzt, nicht DLF, sondern Deutschlandradio Kultur – na ja, ist derselbe Laden, aber mit verschiedenen Programmen. Nochmal sorry.

    • Hochgeladen am 27.09.2011

      „In his speech, Daniel Cohn-Bendit gave his support to Mahmoud Abbas and argued that the EU must take stronger action, play the political game and say „Enough is enough“.

      Israel has to understand that it is in it’s own interest that there be a Palestinian state and that right now leaders like Abbas are irreplaceable. Israel wants talks without pre-conditions, but Israel is changing the conditions on the ground. Hundreds of thousands or Israeli’s are opposed to Mr. Netanyahu’s policies. Madame Ashton, you mention the expansion of settlements, but we ought to condemn further construction of settlements. We need to show that either they put an immediate stop to the expansion of settlements or the EU will be pushed into immediately recognising Palestine. If we don’t, we will be back here in a years time and there will be no negotiations.

      https://www.youtube.com/watch?v=SlkaLxkk49Q

      In dieser Rede spricht sich offen für politische Konsequenz gegen den fortwährenden Siedlungsbau in Israel aus.

      Ich bin mit Cohn-Bendit und seiner Analyse der Situatin jedenfalls voll und ganz auf einer Linie.

    • Leute wie Cohn-Bendit, der mir sehr sympathisch ist, stehen als Juden gruppendynamisch unter Druck, weil er sehr israelkritische Positionen vertritt.

      • Alle die Israel Deffamieren und Schelchtmachen sind Ihnen Jane Judenhasserin Sympathisch

        Und wenn Sie diesen Typen so Sympathisch finden sollte man auf Hagalil mal sein Leben der letzten 40 Jahre unter die Lupe nehmen besonders die 80iger Jahren waeren da sehr interessant.

  15. Ein Auszug daraus:
    Frei: Ganz persönlich jetzt an Sie die Frage nicht nur nach
    dem Antizionismus, sondern nach dem Antisemitismus der
    Linken, bezogen jetzt wirklich auf die deutsche Studentenbewegung: Ab wann, würden Sie sagen, wird das für Sie sichtbar,
    greifbar, erkennbar? Und wo würden Sie da vielleicht auch Zä-
    suren sehen?
    Cohn-Bendit: Vielleicht muss ich jetzt einen kleinen Umweg machen: Mein Selbstverständnis, meine jüdische Identität: Ich würde sagen, ich bin so etwas wie ein „Non-Jewish
    Jew“. Was meine jüdische Identität ist, ist – vielleicht nur für
    mich – ein Buch mit sieben Siegeln, und ein paar Siegel habe
    ich jetzt geöffnet. Tatsache ist, dass meine Entstehungsgeschichte mich zum Juden macht, also die Tatsache, dass ich
    in Frankreich geboren worden bin, von deutschen Eltern. Mein
    Vater, er war Rechtsanwalt, er hat Hans Litten verteidigt, er hat
    die Rote Hilfe verteidigt und sollte nach dem Reichstagsbrand
    verhaftet werden, hatte einen Tipp bekommen, ist nach Frankreich gegangen, mit meiner Mutter, deshalb bin ich in Frankreich geboren. Hannah Arendt hat für bestimmte jüdische Intellektuelle den Begriff des Paria geprägt und es ist kein
    Geheimnis, dass ich mich, neben den vieren, die sie erwähnt
    (Charlie Chaplin, Heinrich Heine, Bernard Lazare und Franz
    Kafka), als den fünften sehe.
    Frei: Wobei man sagen muss, dass Hannah Arendt ja überhaupt sehr stolz war auf den Daniel Cohn-Bendit …
    Cohn-Bendit: Ja gut, aber weil sie sehr stolz war auf meinen
    Vater. In den Briefen an Blücher aus den 50er Jahren, wo sie
    meinen Vater beschreibt, wird deutlich, dass das wohl auch
    nicht so einfach war. Mein Vater als Alkoholiker auf der einen
    Seite, auf der anderen Seite ein sehr klarer Kopf, was die Situation in Deutschland betraf. Irgendwann habe auch ich mein
    Anderssein realisiert und meine Art, die Geschichte für mich
    zu reflektieren und daraus Schlüsse zu ziehen, entwickelt.
    Und dabei habe ich den Eindruck gehabt, da bin ich nicht
    mehr willkommen.

    • „dürfte auch Charly Chaplin kein Problem damit haben, von einer Jüdin “adoptiert” zu sein“

      Ich habe eine sehr eindrucksvolle Biographie über Charly Chaplin gelesen (wie könnte es anders sein), und ich glaube nicht, dass er das Andenken an seine Mutter, die nach seinen Worten eine große Quelle der Inspiration für ihn war und seine Haltung zum Leben in vielerlei Hinsicht geprägt hat, negiert hätte, indem er sich von einer anderen Frau hätte adoptieren lassen.

      Sowas machen vielleicht irgendwelche Typen die ‚von Anhalt‘ heißen, aber die innerhalb eines Beitrags zu nennen, ist schon eine Zumutung.

      • Weiterhin – hier ist das Judentum natürlich Dauerthema – und ich glaube es ist nicht angebracht die Frage der Religion auf ein ‚Rassethema‘ zu reduzieren Efem.

        Ich erinnere mich jetzt auch wieder, welche Biographie ich von Chaplin gelesen hatte – es war seine Autobiographie.

        „…It was late afternoon, and she sat with her back to the window reading, acing and explaining in her inimitable way the New Testament and Christ’s love and pity for the poor and for little children. Perhaps her emotion was due to my illness, but she gave the most luminous and appealing interpretation of Christ that I have ever heard or seen. She spoke of His tolerant understanding; of the woman who had sinned and who was to be stoned by the mob, and of His words to them: „He that is without sin among you, let him first cast a stone at her.“

        The read until dusk, stopping only to light the lamp, then told of the faith that Jesus inspired in the sick, that they had only to touch the hem of His garment to be healed….

        ….Mother had so carried me away that I wanted to die that very night and meet Jesus. But Mother was not so enthusiastic. „Jesus wants you to live first and fulfill your destiny here,“ she said. In that dark room in the basement at Oakley Street, Mother illuminated to me the kindliest light this world has ever known, which has endowed literature and the theatre with their greatest and richest themes: love, pity and humanity…

        http://www.adherents.com/people/pc/Charlie_Chaplin.html

  16. Wer einmal etwas wirklich Interessantes über (im weiteren Sinne) Demokratische Legitimation lesen möchte:
    M. Brenner: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur, H. 1/2012 (6. Jg.): U.a. Jürgen Habermas im Gespräch mit Rachel Salamander; Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit Norbert Frei; Gesprächsrunde über jüdisches Leben im
    Nachkriegsdeutschland mit Michael Brenner,
    Awi Blumenfeld, Dan Diner und Rachel Salamander
    „Ich bin eigentlich nach Deutschland eingewandert,
    obwohl ich in Deggendorf geboren bin.“

    (Ein Hinweis: Für Antisemitinnen aus dem NPD-Umfeld ist die Lektüre zwecklos):
    http://www.jgk.geschichte.uni-muenchen.de/muenchner-beitraege/archiv/2012_1/mb_heft_1_2012_final_kopie.pdf

  17. A.mOr hat das Notwendige gesagt. Wer keinerlei historische und politische Bildung hat (auch die NSDAP hatte mehrere Flügel, auch die NPD hat verschiedene Flügel), aber permanent sein Ressentiment am falschen Ort verbreitet, ist kein Diskussionspartner. Deshal sei noch einmal mit zustimmendem Dank wiederholt):
    „So eine Dumpfbacke! Nennt sich “fairness”. Ein Angriff gegen jeden Geschmack von “Gerechtigkeit”, maßregelt Rechtschreibung und meint davon Geschichtsverständnis herleiten zu können!
    Wette, daß Kyniker mehr Sprachen spricht als Du Hohlkopf!?

    “Huch!! Hoffentlich lesen die hier nicht mit…”

    Alles klar, genau so habe ich Dich verortet.
    Komm her mit Deinen Säbeln, magst doch gerne köpfen. Komm her!
    Haste noch Bomben im Gepäck? Mögen sie zünden, jetzt!“

  18. “ …Inmitten dieses Chaos hat US-Außenminister John Kerry Israelis und Palästinenser wieder an den Verhandlungstisch GEZWUNGEN. …“

    Um ganz konkret zu sein:

    “Barack Hussein Obama II

    …As the Holy Koran tells us, „Be conscious of God and speak always the truth.“ (Applause.)” … I’m a Christian, BUT my father came from a Kenyan family that includes generations of Muslims. …” Wikipedia

    “…sollen sie halt mit der Hamas verhandeln. Die ist sehr wohl zu Verhandlungen bereit …“

    …ja fast täglich in einer sehr gefährlich TOTbringenden Sprache – “Ver“HANDLUNGEN – bei “welchen“ unschuldiges MenschenLEBEN zu “MORDen“ versucht wird 🙁 so the REALITY

    “Die Hamas (arabisch ‏حَمَاسْ‎, DMG Ḥamās; arabisch für „Eifer“ (für Jane übersetzt ZELOTEN!!!), zugleich Akronym aus Ḥarakat al-muqāwama al-islāmiyya für „Islamische Widerstandsbewegung“) ist eine sunnitisch-islamistische Palästinenser-Organisation, die den Staat Israel MIT TERRORISTISCHEN MITTELN beseitigen und einen islamisch-theokratischen Staat errichten will. …“

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Logo_Hamas.svg&filetimestamp=20121120092829&

    Gründungscharta

    Am 18. August 1988 veröffentlichte die Hamas ihre Gründungscharta. Darin sind IDEOLOGIE und strategische Überlegungen vereint.
    Als ZIEL der Hamas nennt die Charta, „die Fahne Allahs über jedem Zoll von Palästina aufzuziehen“. Palästina umfasst für die Charta DIE GESAMTE REGION inklusive Israels und Teilen Jordaniens. Israel wird als „zionistisches Gebilde“ bezeichnet, dessen „islamisches Heimatland“ (Waqf) NIEmals Nicht-Muslimen überlassen werden dürfe, weil es bis zum Tag des Jüngsten Gerichts den Muslimen anvertraut worden sei (Art. 11). Deshalb sei es die religiöse PFLICHT (fard `ain) eines jeden Muslims, für die Eroberung Israels zu kämpfen. Diese Ideologie wird theologisch mit Koranzitaten begründet. Sie verneint das Existenzrecht Israels und impliziert die Auflösung dieses Staates und jeder nichtreligiösen palästinensischen Verwaltungsbehörde.
    VERHANDLUNGEN und Konferenzen LEHNT die Charta als für die Anliegen der Palästinenser untaugliche „Zeitverschwendung“ und „vergebliche Bemühungen“ AB. Sie seien „nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen“. Doch für Palästina gebe es KEINE andere Lösung als den DSCHIHAD; dabei sei „die Vernachlässigung irgendeines Teils von Palästina gleichbedeutend mit Vernachlässigung des islamischen Glaubens“. „Sogenannte Friedenslösungen und internationale Konferenzen“ stünden „im Widerspruch zu den Prinzipien der islamischen Widerstandsbewegung“ (Artikel 13).

    …Artikel 7 der Charta erklärt das TÖTEN VON JUDEN – nicht nur von jüdischen Bürgern Israels oder Zionisten – zur UNBEDINGTEn PFLICHT JEDEN MUSLIMs, indem sie sie zur Voraussetzung für das Kommen des Jüngsten Gerichts erklärt:

    „Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und TÖTEN, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und TÖTE ihn!’“ …“ Wikipedia

  19. „In Ägypten versuchen USA und EU Ihr demokratisches Ideal zu retten. Nach Jahrzehnten der „diktatorischen Willkür“ unter Nasser, Sadat und Mubarak, was die Medien nie thematisiert haben, siegte der Islamist Muhamad Mursi bei freien Wahlen. Aber kaum an der Macht, zerstörte er systematisch demokratische Grundprinzipien wie Gewaltenteilung, Pressefreiheit und die unabhängige Justiz. Zudem richtete er die Wirtschaft zugrunde. So kam es „ganz demokratisch“ zu einem Volksaufstand, der mit Hilfe der Armee zur Absetzung Mursis führte. Deshalb kann die Einmischung der EU-Kommissarin Catherine Ashton nur verwundern, Mursi im Gefängnis zu besuchen und im Namen der EU als „Demokrat“ zu legitimieren.“

    Also echt erstaunt: „In Ägypten versuchen USA und EU Ihr demokratisches Ideal zu retten.“
    Nur die?

    Bei freien Wahlen nach einem Jahr einen Militärputsch zu legitimieren, die USA und die EU anzugreifen, sagt viel über das eigene Demokratieverständnis aus.

    Seit Sie, kurz nach der Ermordung der Jugendlichen in Norwegen, Ihren weiter erläuternden, natürlich dies nicht rechtfertigenden, Beitrag über deren vorheriges Verhalten veröffentlicht haben, verwundert mich die Kritik am Besuch der EU-Kommissarin wirklich total.

    https://www.youtube.com/watch?v=WdU4C2jnu6k

    • Nun ja, ganz hypothetisch: wäre der demokratisch gewählte Hitler nach einem Jahr von der Wehrmacht gestürzt worden, hätte ihn bestimmt auch sonstwer Bedeutendes besucht, vielleicht Chamberlain? Und zum BBegegnungsessen wäre als Hauptgang serviert worden: Gebratene – aber lassen wir das. Außerdem war Adolf ja angeblich Veget-Arier.

  20. „Wir haben schon eine Diktatur (…)und zwar die israelische Militärdiktatur über die Palästinenser.“
    So sind se, die verblendeten Nazis. Offenkundig der rechte Flügel der NPD.
    Ne, die Palästinenser haben echt genug Probleme, genug Extremisten in ihren Reihen, genur Verzweifelte – auf Unterstützung von solchen Hetzern sind sie denn doch eher nicht angewiesen.

      • „Huch, Degania, hat die NPD etwa auch noch ‘nen linken Flügel? Ups“

        Aber sonst geht es Ihnen gut, auch ohne Argumente. Natürlich hat die NPD einen linken Flügel, der aber sehr weit rechts steht.

  21. Im Deutschlandfunk gab es eine sehr interessante Ãœberlegung zur möglichen Ãœbertragung „westlicher“ Demokratieregelungen in orientalische, stark religiös bestimmte Länder.

    Ob es nicht andenkbar wäre, das System der Gewaltenteilung da zu modifizieren in dem Sinne, dass es nicht drei, sondern vier „Gewalten“ gäbe: die Vierte eine religiöse. Damit wäre gewährleistet, dass die machtpolitischen Interessen des Klerus nicht unter den Tisch fielen und er seinen Widerstand gegen die „g“ttlose“ Demokratie ohne Gesichtsverlust aufgeben könnte, weil er ja bei allem und jedem völlig legitim mitzureden hätte., ganz unabhängig davon, ob eine ihm nahestehende Partei eine signifikante Anzahl an Stimmen bekäme oder nicht.

    Wie gesagt – eine sehr interessante Ãœberlegung. Mit entsprechender Absicherung könnte sie durchaus durchführbar sein.

    • „Wie gesagt – eine sehr interessante Ãœberlegung. Mit entsprechender Absicherung könnte sie durchaus durchführbar sein.
      _________________________________________________________________

      Und damit wären wir dann im Iran.

    • Hallo efem, das interessiert mich ebenfalls; kannst du einen Link dazu geben? Oder den Tag der Sendung nennen? Das könnte ich dann ggf.über Programm Vor- und Rückschau rückverfolgen.

      Heute früh lief im DLF auch was sehr interessantes, vllt. für dich auch.

      http://www.dradio.de/aod/?station=1&broadcast=445216&datum=20130818&playtime=1376811044&fileid=3fbcfbba&sendung=445216&beitrag=2218787&

      Der Osteuropaforscher Philipp Ther in der Gesprächsreihe „Migration und Integration“ (1/2)
      Mit Norbert Seitz
      Von den ethnischen Säuberungen bis zu den Einwanderungsgesellschaften unserer Tage führte im Europa des 20. Jahrhunderts ein langer blutiger Weg. Viele Millionen Menschen sind dabei Opfer geworden.

      • Hör ich mir gerade an. Danke dafür! Bis jetzt noch nichts Unbekanntes, aber ich lausche gespannt weiter.

        Für das von mir Benannte kann ich leider keine Zeit etc. angeben. Tut mir wirklich Leid. Radio läuft bei mir fast immer, unterschiedliche Sender. Hier hatte ich mir nur gemerkt, dass es DLF war, und dann nicht mehr daran gedacht, bis ich hier auf den Artikel stieß. Oft werden Sendungen ja mit WDR5 usw. getauscht: wenn es da nochmal kommt, setze dir die Info, wann und wo, unter irgendeinen dann von dir geschriebenen Kommentar, „off topic“.

      • Ja, nichtwahr? Aber die Polen vergessen ihm und uns dies trotzdem nicht: „Negativ geprägt war Luthers Amtszeit durch die seit 1326 andauernden militärische Auseinandersetzungen mit Polen um den Besitz Pommerellens.“ (Wikipedia)

  22. Egypt’s Christians Attack Western Media Coverage

    Egypt’s Coptic Christian church criticizes „media fallacies that are prevalent in Western countries“ when dealing with Islamist terrorism.

    Die Koptischen Christen Kritisieren die Pro Islamistische Berichterstattung in Europa.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/171021

    .
    Ueber 35 Kirchen wurde von den Islamisitischen Moslembrueder in Aegypten Angezuendet.

    Hunderte von Christlichen Centren Laeden und Haeusern wurden von Islamistischen Moslembrueder Angegriffen Gepluendert und Zerstoert.

    Dutzende Koptische Christen wurden ermordet und Verletzt von den Moslimbrueder und viele der Kopten sind in den Kirchen verbrannt die von den Moslembrueder angezuendet worden sind.

    .
    Und in der EU ist man Empoert das die Aegyptische Armee gegen Islamistische Terroristen, Moerder und Pluenderer hart vorgeht.

    Eine Ashton die immer wieder gerne Israel aufs Korn nimmt, hat den Fuehrer der Islamisten Mursi der zu Juden „Affen und Schweine“ sagt im Gefaengniss besucht als Moralische Unterstuetzung.

    Ich hoffe wirklich das die Aegyptische Armee erfolgreich im Kampf gegen den Islamistischen Terror ist besonders im Sinai wo Hamas, Al Kaida und diverse andere Islamistischen Terrorzellen ihr unwesen treiben.

    • Hallo Heron,

      die Kopten haben in der EU keine Fürsprecher. Theologisch können sich höchsten die Katholische Kirche oder Orthodoxe Kirchen einsetzen, politisch ist das im säkularem Europa nicht gewünscht. Warum? Ist die EU der größte antisemitische Misthaufen geworden, der die Christen eh egal sind?
      Hier wirkt eine negative Aufklärung —

      Vielleicht habe wir Glück und extreme Moslembrüder/Dschihadisten Sprengen die Pfings.

      • Kyniker : meinst du mit Pfings die Pfingsochsen?

        Sphinx Plural: Sphinxe bezeichnet: Sphinx (ägyptisch), eine Figur der ägyptischen Mythologie;
        (für deinen „Geschichtsunterricht“)
        In 1970-ziger Jahren grassierte das böse Gerücht, über den Sinn und Unsinn ägypthischer Pyramiden zu debattieren; ob das nach deiner Glückvorstellung die „extreme Muslimbrüderschaft/Djiadisten“ wohl wieder neu aufgreifen werden?

        Huch!! Hoffentlich lesen die hier nicht mit…

      • So eine Dumpfbacke! Nennt sich „fairness“. Ein Angriff gegen jeden Geschmack von „Gerechtigkeit“, maßregelt Rechtschreibung und meint davon Geschichtsverständnis herleiten zu können!
        Wette, daß Kyniker mehr Sprachen spricht als Du Hohlkopf!?

        „Huch!! Hoffentlich lesen die hier nicht mit…“

        Alles klar, genau so habe ich Dich verortet.
        Komm her mit Deinen Säbeln, magst doch gerne köpfen. Komm her!
        Haste noch Bomben im Gepäck? Mögen sie zünden, jetzt!

      • Fairness, auf Grund chronischer Schmerzen unterlaufen mir halt Rechtschreibfehler … Natürlich meinte ich Sphinx und Co (korrekt in meinem Geschichtsunterricht). Natürlich werden die Moslembrüder sie nicht sprengen, da sie sonst den Tourismus zu Grabe führen werden.

      • Hallo A.mOr,
        herzlichen Dank für Deinen Beistand. 🙂 Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.
        Wie ich schrieb, unterlaufen mir auf Grund chronischer Schmerzen solche Rechtschreibfehler.
        Viele grüße Kyniker

      • Hey Kyniker,
        tut mir Leid das zu lesen. Hoffe ich, daß Du trotzdem genesen wirst und die Schmerzen besiegen kannst! Alles Gute!
        Saj gesunt
        A.mOr.

      • Kyniker
        Abgesehen davon ist’s vom PC oder Telefon aus wahrlich schwer korrekte Rechtschreibung einzuhalten, wie oft fehlt ein Buchstabe, oder ist einer zuviel. Das passiert wirklich jedem, der mal etwas eiliger schreibt. Sieh Dir die Presse an, nichteinmal die haben Lektoren, so scheint’s! 😉

  23. Immer öfters habe ich den Eindruck, die EU würde am liebsten endlösen – mit „demokratischen“
    Mitteln. So viel hat sie immerhin von der Geschichte gelernt. Eine Saubande!
    lg
    caruso

    • caruso, talk doch lieber weiter auf deinen israelischen-rechten Foren, da les ich dich sooo gern! Man kann mit der EU liebäugeln oder sie auch kritisieren, den angehörenden 28 Staaten kann man aber niemals eine Endlösung herbeifantasieren, wobei die Frage geschickt von dir verschleiert wurde, mit was „end-gelöst“ werden soll.

      • Und wer „Letters from Rungholt“ oder „Tapfer im Nirgendwo“ als „rechts“ verortet, der hat wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank!

      • A.mOr

        Für den da ist sogar eine
        SOZIALISTISCHE-ARBEITERPARTEI
        Rechts. Die muß Rechts sein
        denn er ist GUT und Rechts
        ist sehr mehr böse, oder so.

        Wenn einer am außersten linken Rand balanciert, muß er auf dem rechten Rand seines rechten Fußes stehen, der dumme Nazi. 😉

  24. ” Doch der Westen ignorierte, dass die Hamas die „Verfassung“, nämlich die Osloer Verträge mit Israel, nie anerkannt hat”

    Ist doch prima – die meisten Israelis wollen die ja auch nicht.

  25. “ Doch der Westen ignorierte, dass die Hamas die „Verfassung“, nämlich die Osloer Verträge mit Israel, nie anerkannt hat“

    Die gemäßigten palästinensischen Kräfte, die die Oslo-Verträge ratifiziert haben, hat Israel ja auch nur ausgessen.

    Darüber stellen die Palästinenser mit Abbas den Verhandlungspartner, der der Partei angehört, die Israel innerhalb der internationalen Grenzen anerkannt und die Oslo-verträge mit ausgearbeitet hat.

    Weiterhin – warum soll denn alles was Israel macht okay sein – nur weil das leider durch eine Wahlhmehrheit legitimiert wurde.

    Es ist schon richtig, dass die Israelis in ihrem Land machen können was sie wollen. Aber jenseits der Grünen LInie ist nicht Israel und daher können Israelis das nicht mit dem ewigen Todschlagargument ‚Wir sind eine Demokratie‘ – und wir verbitten uns ‚Einmischung‘ abtun – es ist halt keine innere Angelegenheit und es geht nicht um die Entrechtung israelischer Staatsbürger.

    • orginal Jane Propaganda
      „Weiterhin – warum soll denn alles was Israel macht okay sein – nur weil das leider durch eine Wahlhmehrheit legitimiert wurde.“

      .
      Es ist genau desswegen OK weil es durch eine Wahlmehrheit legimitiert wurde.

      Und das Sie Jane das Wort „leider“ verwendet haben zeigt das Sie Jane ein Fan der Diktatur sind was viel ueber ihren Charakter aussagt.

      Kein Wunder das Sie Jane Nie den Aggressiven Islam Kritisiert haben oder die Todesdrohungen gegen einen Aegyptisch Deutschen Journalisten.

      • Schwachsinn – die Hamas wurde übrigens auch demokratisch gewählt, nachdem die Israelis die Moderaten auch zig Jahre lang ignoriert und ausgesessen haben.

        Hitler kam auch durch eine demokratische Wahl an die Macht, wenn er sie auch nach einem Jahr abgeschafft hat.

        ‚Leider‘ – sage ich, weil sich nicht bestreiten lässt, dass das israelische Volk ein goßes Maß an Verantwortung für die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik trägt.

  26. Die Doppelten Standarts der EU gegenueber Israel sind nichts neues, zeigt es wieder wie die EU Israel versucht zu erpressen und mit allen Mitteln versucht einen Arabisch Moslemischen Staat in Shomron und Judea mit Fadenscheinigen Gruenden zu etablieren.

    Abbas verhandelt mit Israel im Namen der PLO und welche Partei in den A Gebieten der Palestinenser soll das umsetzen was Abbas mit der PLO ausgehandelt hat ?

    Seit Januar 2010 ist Abbas nicht mehr der Demokratisch gewaehkte President der Palestinenser.

    Es gibt in den PA Gebieten keine Pressefreiheit
    Es gibt in den PA Gebieten kein Pluralismus
    Es gibt in den PA Gebieten keine Demokratie

    Und trotzdem wollen einige aus Europa und die EU einen PA Staat in Shomron und Judea?

    Es soll ein Arabisch Moslemischer Staat entstehen der eine Diktatur ist und in dem es mindestens einen 30% Anteil von Hamas Anhaengern gibt.

    Da sollten bei der Israelischen Regierung eigentlich alle Roten Warnlampen angehen.

    Und ich bin mir sicher das Bibi in Sicherheitsfragen fuerr Israel nicht ein Milimeter zurueckweicht.

    Wir haben uns aus dem Sinai zurueckgezogen und Terror bekommen
    Wir haben uns aus dem Sued Libanon zurueckgezogen und Terror bekommen
    Wir haben uns aus dem Gazastreifen zurueckgezogen und Terror bekommen

    Wenn wir uns aus Shomron und Judea zurueckziehen bekommen wir nicht nur Terror von den Arabern sondern einen Brueckenkopf fuer den Iran der Hizbollah der Hamas gegen Israel.

    Der Grossraum Tel Aviv der Flughafen Ben Gurion die High Tech Industrie das Herz der Israelischen Wirtschaft waere dann in Reichweite der Raketen von Hizbollah Hamas und Iran

    • Wir haben schon eine Diktatur in den besetzten Gebieten Heron – und zwar die israelische Militärdiktatur über die Palästinenser.

      Weiterhin – wenn die Israelis gewählte Vertreter wollen – dann sollen sie halt mit der Hamas verhandeln. Die ist sehr wohl zu Verhandlungen bereit, das setzt aber voraus, dass Israel sie erst mal als Verhandlungspartner akzeptiert.

      So lange das so nicht ist, führt eben der Verhandlungspartner die Verhandlungen, der vom Westen akzeptiert wird.

      • Oh na schau mal einer an Jane jetzt haben Sie das erstemal die Wahrheit geschrieben.
        „Wir haben schon eine Diktatur in den besetzten Gebieten Heron – und zwar die israelische Militärdiktatur über die Palästinenser.“

        Ich hatte es schon immer gewusst das Sie eine Pali sind.

        .
        Im uebrigen Mursi der Fuehrer der Moslimbrueder sitzt in einem Aegyptischen Gefaengniss wegen Kontakte zur Hamas.

        Die Hamas ist eine Terrororganisation und ein Ableger der Aegyptischen Moslembrueder, deren Ziel es ist den Staat Israel auszuloeschen.

        Die ewige Luegerei und Pro Hamas Propaganda dieser Jane zeigt wieder das es in Deutschland schon laengst aktive und geschulte Propagandisten gibt die Hamas und Co als Freiheitskaempfer anpreisen sollen.

      • Heron – kann es sein, dass Sie meinen Satz nicht vollständig gelesen haben?

        Da steht „….die israelische Militärdiktatur“ ???

      • Ich habe Ihren Satz schon richtig verstanden, denn Sie hatten geschrieben

        „“Wir haben schon eine Diktatur in den besetzten Gebieten“

        Und „Wir“ heisst wir Palestinenser also sind Sie Jane wie ich es schon immer Vermutet hate eine Palestinenserin.

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