Berliner Republik: Alte Hetzer werden neue Retter

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Wenn ich mir anschaue, was schon wieder getrieben und getrommelt wird, im Namen von Anstand und politischer Moral, dann will ich dazu nichts mehr sagen. Es ist alles gesagt…

David Gall

Wie oft denn noch: “Deutschland überrascht vom NS-Terror”.
I.B. Singer hätte gesagt: “How long can a man be surprised?”

siehe min 1.15
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=mUUa_z0OFsc[/youtube]

Ich bin nicht überrascht, nicht im allergeringsten. Doch wenn diejenigen, die seit Jahren Terror vor allem von Links beschreiben und jeden Anschlag „migrantischen Jugendlichen“ zuschieben, nun als moderate Retter auftreten, dann ist das nicht so lustig, wie es sich vielleicht anhört.
Jene, die eine Stimmung gefördert und ausgenutzt haben, in der jeder Hinweis auf Rechts als Parteiname für Linksterroristen und Islamisten diffamiert wurde, treten jetzt als Demokratie-Tutoren auf.

Dabei besteht ihr Bedrohungsszenario in erster Linie aus Fremdenangst. Jeden Tag sprachen sie von Ehrenmorden, Türkenbanden, verbrecherischen Muslimen, Kopftüchern und Moscheen. Gleichzeitig wurden sie nicht müde, Links und Rechts gleich zu setzen, mit Rotbraun-Parolen. Den Antisemitismus erkannten sie fast nur noch auf der Linken, am liebsten bei israelischen “Selbsthassern”.
Typen, die nicht müde wurden, zu betonen, dass REPS und DVU auf dem Boden des Grundgesetzes stünden, ganz im Gegensatz zur Linken, die schließlich und zu recht, noch immer im Visier des Verfassungsschutzes stünde. Leute mit „Sarrazin – unser Held“-Button treten heute als Initiator, Moderator, Salvator auf – und die Elite des Landes – das wissen wir mittlerweile, frisst allen Dreck. So sie nur nicht denken und fühlen muss und alles Hochglanz bleibt, die Geschäfte weiterlaufen und die Häppchen munden. Bloss nicht mit Fakten belasten, Einzelheiten stören nur beim aktionistischen Schaumschlagen.

Wenn so der neue “Aufstand der Anständigen” beginnt, dann wird das Ergebnis sogar noch widerwärtiger sein, als es jetzt schon ist.

Es werden keine 50 Millionen helfen, wo 250 Millionen nur zur Alimentation eigener Machtstrukturen, zu ABM-Maßnahmen für Berliner Sozialpädagogen, Verteilungskämpfen und gnadenloser Entsolidarisierung führten.

Der Staat sollte sich lieber aus der Politik zurückziehen, auch aus der Religion. Verfassungsschützer, Politische Bildungszentralen, Aufstand der Anständigen, Erinnerung, Verantwortung, Zukunft. Den ganzen Heuchelladen dicht machen. Der kostet nicht nur eine Menge Geld sondern auch Zeit und Energie. An anderer Stelle fehlen die dann. Jede Investition in eine Leitplanke in Galiläa oder in Vorpommern wäre sinnvoller!

Wenn es in Deutschland Menschen gibt, denen an Anstand gelegen ist, dann werden diese Menschen Wege finden, Initiativen, die sinnvoll sind, zu unterstützen, nach eigenem Ermessen.
Es gibt viel zu wenige dieser Menschen. Die meisten denken, der Staat wird es schon richten, schließlich behauptet er dies und zieht massenhaft Steuergelder dafür ein, Bürger zu reglementieren.
Manche wollten sich auf den Anstand der Zuständigen nicht verlassen – und haGalil gäbe es ohne sie nicht. Der Staat mit seinen unverschämten „Wohltaten“ hat uns viel mehr gekostet als gebracht.

28 Kommentare

  1. Steinmeier, der nicht gerade für seine rhetorische Versiertheit bekannt ist, hat in seiner Bundestagsrede am 22.11. sehr richtig gesagt:“Wenn jetzt überall nach dem Aufstand der Anständigen gerufen wird, dann sage ich, wir brauchen erst einmal den Anstand der Zuständigen und davon kann doch keine Rede sein!“
     
    Konservative Politiker, Behördenvertreter und sonstige öffentliche Funktionsträger haben jahrelang krampfhaft die Gefahr des Linksextremismus beschworen und der rechtsextremistischen gleichzusetzen versucht. Jüngstes Beispiel: Die Brandanschläge auf Bahneinrichtungen im Raum Berlin Mitte Oktober, die (in Intention und Ausführung) so harmlos waren, daß z.T erst Tage später bemerkt wurde, daß sie überhaupt stattgefunden hatten – genauso gut hätte man auch einen Kaugummi auf die Gleise kleben können.
     
    Bundesinnenminister Friedrich sprach in diesem Zusammenhang allen Ernstes von „zunehmendem Linksextremismus“, Bundesverkehrsminister Ramsauer von „verbrecherischen terroristischen Anschlägen“, der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Wendt von „beginnendem Linksterrorismus“, der niedersächsische Innenminister Schünemann stellte ebenfalls „Linksterrorismus“ fest und der Präsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes Wargel eine deutlich wachsende „Gewaltbereitschaft in der linksextremistischen Szene“…
     
    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und man könnte dies als in erster Linie parteipolitisch motiviertes Geschwafel abtun, wenn nicht anzunehmen wäre, daß es gravierende Auswirkungen auf die Präventions- und Ermittlungstätigkeit der Behörden hatte – aller Aktionismus bezüglich NPD-Verbot und Neuorganisation von Verfassungsschutz und Kriminalämtern kann nicht darüber hinwegtäuschen.
     
    P.S.: In Nürnberg läuft z.Zt. eine Ausstellung über „Opfer rechter Gewalt“. Anstatt Schulklassen wäre es wichtiger, möglichst hochrangige Politiker- und Beamtendelegationen dorthin zu schicken. Für sie müßte man vielleicht ein spezielles pädagogisches Konzept entwickeln.

  2. „Links gleich Rechts: Totalitär ist beides. ob der Autonome oder der freie Kamerad“

    @C.Fr.,

    könnten Sie bitte auch gleich dazu nennen, wieviele menschen in Deutschland in den letzten 20 Jahren durch Autonome ermordet wurden .. und wieviele durch „freie Kameraden“?

  3. Antisemitismus gibts ganz links und ganz rechts genauso. Nur der Rechte ist völkisch-rassisch begründet und hat damit Gefälle zu Mord und Vernichtung. der linke kapriziert sich mehr auf das angeblich imperialistische Israel und das “ jüd. Finanzkapital „.
    Arab. Antis.: „Ooo, Hitler was a good guy“. so ein arab. Strassenhändler zu mir, als er bemerkte ich bin deutscher. keinerlei Ironie in diesem satz. der meinte was er sagte. so viel dazu.
     Links gleich Rechts: Totalitär ist beides. ob der Autonome oder der freie Kamerad, hätten sie die Macht, würde alles, was nicht mitzieht, ins lager verschwinden. ob es nun KZ heißt oder Gulag, das ist für den Insassen ziemlich egal. Ob es nun Nordkorea ist oder ein faschistisches Regime wie damals in Chile…wo ist der prinzipielle Unterschied?
    Was die Amis machen mit dem Ausgrenzen des Wortes „Nazi“ vom Begriff „Rechtsradikal“ ist so eine typische Abspaltung, damit man als Teapartyfan noch zu den Guten gehört. Obwohl m.E. in deren Gedankengut Faschismus schon einfärbt. (Faschismus ist ja mehr als bloß Antisemit sein, F. ist Sozialdarwinismus, Schwulenhetze, Gewaltverherrlichung (Survival of the fittest), Militärvergötzung (Hart wie Kruppstahl), Frauenverachtung, es sei denn als Gebärhöhle, Intellektfeindlichkeit (gesundes Volksempfinden, krankes Denken der sog. Intellektuellen), Verherrlichung des Hierachischen, Führer, strong leadership,  usw. C.Fr.

  4. die heuchelei wurde im artikel sehr gut beschrieben. aber leider der „antisemitismus“ in der arabischen welt etwas verharmlost. wobei ich mich „berlino“ nicht anschliessen möchte, da ich pauschalisierungen IMMER für falsch halte.

    desweiteren nervt mich va in deutschland die gleichsetzung von rechts und nazi. in america werden die idioten so bezeichnet wie es sich gehört – nämlich als NAZIS!!!

  5. Eine – leider – notwendige Ergänzung:

    Im Gefolge des Jenaer Konzertes gegen Rechts schrieb die Thüringer Ministerpräsidenten einen Brief, in dem sie u.a. als Fazit schreibt: „Die Botschaft aus Jena und Thüringen in die ganze Republik ist: Hier gibt es keinen Zentimeter Platz für Radikalismus und Extremismus!“ (TLZ vom 5.12.2011, Frontseite)
    Genau: Schon ZWEI Tage nach einem Konzert mit EINDEUTIGEM Motto Mischmasch und Gleichsetzung. Wir sind alle gute Menschen und gegen „jeglichen“ Extremismus blahblah.

    In Greiz, weiter in der Provinz, wird man schon am Sonntag noch deutlicher:
    „Der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel lobte in seinem Grußwort die „Lockerheit, gepaart mit Sachverstand“ in den Reihen der JU Greiz. Es sei „wichtig, dass wir als Demokraten unsere Arbeit machen“, um rechtem und auch linkem Extremismus in der Region Einhalt zu gebieten, sagte Vogel.“ (TLZ 5.12.2011, siehe http://gera.tlz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Junge-Union-Greiz-will-Schweinsburg-unterstuetzen-933659125)

    Ist doch fein. Die linken Extremisten marschieren gerade durchs Land und prügeln, brandschatzen und morden, weshalb man sie in einem Atemzug mit den „rechten Extremisten“ (also Faschisten!) gleichsetzen muss, oder? (Achtung, Satire!)

    Ich frage mich, was noch passieren muss, damit solche CDU-„Größen“ aufhören mit ihren Extremismus-Gleichheitszeichen, die den neofaschistischen Terror und Antisemitismus verharmlosen.

  6. Lieber David Gall, vielen Dank für Ihren Artikel, der mir aus dem Herzen sprach. Während in Thüringen jetzt die, die bisher nicht müde wurden, ständig ein dickes Gleichheitszeichen zwischen links und recht zu setzen, die Initiativen gegen Rechts die Mittel kürzen und die sich mit nichts besserem zu beschäftigen wissen als einem „Verbot von DDR-Symbolen bis hin zu den Jungpionieren“, wobei man sich „an den Strafen für das zeigen von NS-Symbolen orientieren wolle“ und die merkwürdig still bleiben, wenn die sächsische Polizei massenhaft Handydaten von Teilnehmern einer Antifa-Demo abgreift, während also die obersten dieser Leute sich jetzt beim AufstandAnstandZuständigenProtestKonzert in Szene setzen und „erschüttert“ und „verwundert“ sind, sorgt der „Heimatsender“ mdr dafür, dass die lästige Linkspartei auch als zweitstärkste Partei ja nicht zu sehr Sendezeit bekommt – Proporz für DIESE Partei, also wirklich! Die AnständigenZuständigenVerwundertenEmpörten gegen rechts, dass sind die die das jetzt in die Mikrofone sagen!

    Schön, dass wenigstens hier und dort mal diesem Einheitsbrei widersprochen wird. Ich werde dieses Jahr auch wieder für haGalil spenden.

  7. In Deutschland zeigt man sich überrascht wieviele Unterstützer rechte Gewalttäter hierzulande genießen. Uns Schwulen ist das nicht erst seit den Ermittlungen gegen die Zwickauer Zelle bekannt.
    Vorbeugung und Hilfe bieten Projekte wie „Maneo“ in Berlin. Alles zu diesem Thema findest Du natürlich auf gay-szene.net. Einfach hier als Suchbegriff „Gewalt“ eingeben:http://gay-szene.net

    • Ja, na klar machen sie auf überrascht. Jedes mal wenn so was passiert macht Politik auf überrascht, dabei ist das alles nichts Neues.
      Die Rechten in Berlin sind aus der Innenstadt verdrängt worden, so sieht man sie nicht. Was man nicht sieht existiert eben nicht. OK, die Sache mit Thor Steinar Store in Mitte und FRDH, aber sonst? Problem wird ignoriert. 
       
      Man muss aber ehrlich sein. In Berlin ist die gay community kaum von rechter Gewalt betroffen, hier haben sie Probleme, und zwar massive Probleme, mit spätpupertierenden Jungmuslimen. Die vertragen es einfach nicht das Schwule frei leben, eben meist auch noch finanziell abgesichert und mit eigener Szene. usw..
      Kaum ein Tag wo es nicht Probleme mit Arabern gibt.

      Man hat es in Berlin mit Geld gelöst. Viele Bezirke sind alternativ bürgerlich, so wie auch Mitte und PBerg, eigentlich auch XBerg, zumindest Ex 61, FRDH auch.
      Mit hohen Mieten und einer homogenen Bewohnerstruktur drängt man die Probleme aus den Bezirken.
      Im PBerg beträgt die Ausländeranteil um 17 %, aber der Anteil an der „Problemgruppe“ Araber/Moslime <1 %, Türken auch < 0,3%,  sonst eben nur G 8 Ausländer, größte Gruppe sind Franzosen.

      Extrem ungewöhnlich für die Stadt die als die größte „Türkische Stadt“ ausserhalb der Türkei gilt.  
      Im PBerg ist auch die größte Synagoge Deutschlands, in der Ryke.

      Aber es ist sicher ein Fehler das man die Ghettos bildet.
      KP!?  
        
         
        

  8. Wir haben in Deutschland keine Probleme mit Moslems arab. oder türk. Herkunft. Wir haben ein Problem mit einer nicht geringen Zahl muslimischer türkischer oder arabischer MÄNNER. Eine von Kastrationsängsten geplagte, religiös gott mit Macht und Potenz verwechselnde, von Weiblichkeit jeder Art sich bedroht fühlende, rassistisch und antijüdisch eingestellte Problemgruppe, die zu integrieren eine Sisyphosarbeit bedeutet.

    • „Wir haben in Deutschland keine Probleme mit Moslems arab. oder türk. Herkunft. Wir haben ein Problem mit einer nicht geringen Zahl muslimischer türkischer oder arabischer MÄNNER“

      Wir haben ein Problem nicht nur mit einer geringen Zahl muslischer türkischer oder arabischer MÄNNer, wir haben ein Problem mit einer gar nicht so kleinen Zahl un(aus)gebildeter Männer, die ausser ihrer Nationalität / Religion nichts haben, dass sie glauben lassen könnte, dass sie nicht die Verlierer des Systems sind. Niedliche Mäusken können immer noch von einem Traumprinzen träumen .. aber kann sich jemand hier und heute in Deutschland (oder auch in den USA) eine Businessfrau vorstellen, die sich einen arbeitslosen Hilfsarbeiter angelt? um im Klischee zu bleiben .. einen „Pretty Youngman“?

      Ich kenne mehrere islamiscge fdamilien, die zu ihrer Religion stehen, aber trotzdem kein Problem mit humanistischen Werten haben .. als Beispiel mal die türkische .. die Frau ist meine Kollegin und ihr Mann hat keine Probleme damit, wenn ich sie freundschaftlich umarme .. oder die iranische .. ein Kind ist transsexuell .. ja und? es ist das Kind und wird unterstützt .. oder die afghanische Frau, die sich an jedes Gesetz ihrer Religion hälft – die Tochter kleidet sich sehr westlich und ist ein echtes Schnuckelchen- der Sohn ist Bundeswehroffizier .. und die Mutter luiewbt beide ..
      .. oki – in allen drei Beispielen sind die beteiligten Bildungsschicht .. gut ausgebildet, studiert, erfolgreich und international einsetzbar (alle drei Familien haben auch geschwister in den USA und sonstwo)

      Das problem also reduziert sich (bis auf ein paar wenige Verrückte und (gleich) Fanatiker) auf ein Bildungsproblem:

      Ein sächsischer Jugendlischer, der merkt, mit seinem Hauptschulabschluss (wenn er denn einen hat) kann er sich bestenfalls den Kamin anzünden, ist anfällig dafür zu glauben, dass dies entweder am internationalen Finanzjudentum liegt – oder an der massiven Ãœberfremdung, die es ja anerkannterweise in Sachsen (nicht) gibt!

      Ein türkischer oder arabischer berliner Jugendlicher, der merkt, mit seinem Hauptschulabschluss (wenn er denn einen hat) kann er sich bestenfalls .. was auch immer, ist anfällig dafür zu glauben, dass dies an der Fremdenfeindlichkeit der Deutschen liegt (für dessen Beweis Schlicke ja sofort 10.000 Links beibringt) – oder am internationalen Finanzjudentum.

      Beide Gruppen werden sich ganz sicher nicht dadurch überzeugen lassen, dass sich in der Schule (die sie eh meist schwänzen) die Geschichtslehrer in Sack und Asche kleiden.

      Es bringt überhaupt nichts, gegen die eine oder die andere Gruppe zu kämpfen – nur wenn Deutschland in der Lage ist, den Mitgliedern der beiden Gruppen wenn schon nicht Aufstiegsperspektiven aufzuzeigen dann zumindest das Gefühl zu geben, einen gesicherten Platz in der gesellschaft zu haben, wird es möglich sein, diese soziale Bombe zu entschärfen.

  9. Kann man lesen wie man will.
    Es scheint innerhalb der NATIONALstaaten Europas die Tendenz zugeben Bevölkerungsgruppen auszugrenzen. Vlt. ist das ein natürlicher alter evolutionärer Mechanismus von dem man glaubte er wäre in einer aufgeklärten Welt nicht mehr möglich. Eine Form von Fremdenangst die dann in personalisierten Hass umschlägt.

    Das ist doch Unbegreiflichkeit der Shoah in Deutschland, die deutschen und berliner Juden waren aufgeklärt und integrierter Teil des Bürgertums und fortschrittlichen Bildungsbürgertums. Das ist doch die Einmaligkeit.

    Was im Krieg geschah, in den eroberten Ostgebieten, definieren viele als Kriegsverbrechen.
    Hier ist die größte und auf fürchterliche abgemetzelte Bevölkerungsgruppe die der Russen.
    18 Millionen!

    Da ich in Berlin lebe merke ich eben wie unglaublich hoch die Zustimmung zu Sarrazins Thesen ist, wie überdrüssig ein großer Bevölkerungsteil der nicht integrierten Muslime und Araber ist.    
     

    Politik muss das wahrnehmen.

    Sie lassen diese Menschen doch in ihren Gettos verrotten. 

    Schon heute wollen viele niemanden einstellen der einen moslemischen Namen hat, viele Vermieter vergeben an diese Bevölkerungsgruppe keinen Wohnraum, selbst in banalen Einrichtungen wie Fitnessstudios werden Moslime abgewiesen.

    Man will sie nirgendswo haben. Wie soll das funktionieren?      

    Mit netten wohlwollenden Worten kommt man nicht weiter!  
        
      

  10. Jepp. Berlino folgt hier eindeutig dem PI-verseuchten „Ichliebejudenundmuselssindscheisse“-Algorithmus.
    Nein – er traut sich latürlich nicht (!) den Holocaust zu begrüssen .. ihn aber den Türken anzudrohen … 

    • So ein Quatsch!

      Was interessieren mich russische und orientalische Juden, was interessiert mich Israel.
      Gar nichts! Mir interessiert nur Berlin. Und in Berlin sind Juden aufgeklärt und nicht verbohrt und religiös verblendet.

      Die Diskussion wird hinterfotzig geführt.
      Nazis sind die Einzigen die sich ehrlich äußern dabei, sie stehen dazu dass sie bestimmte Bevölkerungsgruppen für menschlichen Müll halten der zu beseitigen ist, Medien und Politik reagieren nur mit blumigen Worten, machen auf empört, das war es dann aber auch schon.

      Politik hat die Macht und auch die finanziellen Möglichkeiten zu intervenieren.
      Was machen sie stattdessen, sie schauen zu wie die ganzen Muslime und Araber in den sozialen Abgrund stürzen. In Berlin haben > 50% dieser Gruppe keinen Schulabschluss, >75% keine Berufliche Ausbildung. Meist eben in Neukölln und Wedding, Moabit usw., in der Summe handelt es sich aber um hdt. tsde. Menschen die man aus der Gesellschaft ausschliesst.

      Wem bringt das was, wenn sich Politik und Medien über Nazi und rechte Ideologien beschweren, die Betroffenen aber sich selbst überlassen?  

      Das von Muslimen oft gelebte hieraische patriachalische Modell knallt dann mit  der gesellschaftlichen Realität zusammen und eskaliert.

      Und ich weiss eben, dass tatsächlich viele in Berlin geborene Araber und Muslime, nicht richtig schreiben und lesen können.

      Was haben sie für eine Lebensperspektive in Deutschland? Keine! 

      Politik trägt aber für alle Menschen Verantwortung in Deutschland, auch für Migranten die hier leben.
      Mit netten Worten ist niemanden geholfen!
             
        

  11. @ berlino: „Politik muss reagieren und Lösungswege aufzeigen. Pauschales “gutmenschelndes” Gerede bringt nichts mehr.
    Wenn sie keinen weg aus diesen Problem finden werden die Muslime die neuen Juden von Europa werden.“

    Ich sprach mal von Kleinkindergewäsch oder so, dies nehme ich hiermit zurück!

    Sie versuchen hiermit auf einer jüdischen Seite den Holocaust zu begründen und drohen ähnliches anderen Bevölkerungsgruppen an. Supi!

  12. @ berlino

    „Araber sind eindeutig Faschisten mit einen Herrenmenschenbild.“

    Du baust einen Popanz auf, den es nicht gibt. Könnte mensch  faschistoid nennen, diese deine Aussage.  

    Es mag sein, dass Teile der arabischen Gemeinschaft in deinem Blickfeld sich so aufführt, das rechtfertigt nicht, alle Araber, immerhin ca. 230 Millionen Menschen, das gleiche Gehabe zu unterstellen.

    Man könnte sich auch fragen, wieso es dazu kam bei euch. Ins Land gekommen sein werden sie als Armutsflüchtlinge, z.T. auch „richtige“ Flüchtlinge. Nun sind sie da in einer ihnen fremden Umgebung, die sie misstrauisch beäugt und mit ihnen nichts zu tun haben will. Also schließen sie sich zusammen und entwickeln eine Abgrenzungsstrategie, die ihre Lage noch mehr verschlimmert: ein Teufelskreis, aus dem sie von sich nicht herausfinden und meinen, sich mit Brachialgewalt behaupten zu müssen und ein bei Licht besehen lächerliches Benehmen und gockelhaften Stolz – sind sie nicht die Nachkommen derer, die den Islam in die Welt brachten, die die Sprache des Korans,  des Propheten sprechen, also ! – entwickeln, wie trotzige Kinder, die in die Ecke gestellt wurden, nur dass dabei andere geschädigt werden, was sie als gerecht empfinden, da die Gesellschaft ihnen nicht wohlwollend begegnet.

    Abhilfe? Bildung. Aber wie nahebringen? Daran werden „wir anderen“ noch lange zu knabbern haben.

    • Am meisten schädigen sich die Muslime selbst, da sie auch vom sozialen Wohlstand und Bildungsmöglichkeiten dadurch ausgeschlossen sind.

      Fakt ist das Politik reagieren muss da sich die Situation für viele Muslime/Araber immer weiter verschlechtert.
      Und es ist schlichtweg unredlich Sarrazin braunes Gedankengut zu unterstellen, nur weil er die Lebenssituation mit den ganzen Mängel im Sozialverhalten von einen übergroßen Teil der in Berlin lebenden Muslime benennt.

      Schau in die EU, nach Frankreich, UK oder auch Niederlande. Ãœberall die gleichen Probleme mit Migranten mit arabisch/muslimischen Hintergrund.

      Politik muss reagieren und Lösungswege aufzeigen. Pauschales „gutmenschelndes“ Gerede bringt nichts mehr.
      Wenn sie keinen weg aus diesen Problem finden werden die Muslime die neuen Juden von Europa werden.
         
         

  13. ist doch alles Quatsch… .
    Endlich mal jemand der etwas zu sagen hat. Auch wenn nicht jedes Wort auf der Goldwaage gelegen hat. Es tut einfach wohl ein paar gerade Worte zu hören.
    Hier spricht mal einer Tacheles. Danke.
     
    … da habt ihr ein Problem.- Ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn mal einer ein Problem hat.- Das fördert die Entwicklung der moralischen Urteilskompetenz.

    Bei der Nichtintegration von Muslimen ist vermutlich deren Assimilation gemeint. Bei allen Aussetzern und „Fehlerquellen“, die ja in allen Kulturkreisen auftreten, ist es doch wirklich beachtlich und erstaunlich, dass die es durchgehalten haben mit ihrer Kultur in der unseren zu überdauern. Trotz aller Anpassung. Die gibt es nämlich auch.
    Und gerade bei den „einfach gestrickten“ wäre die Vermittlung von Wissen eine Hilfe zum Verstehen von Dingen die nicht von selber offenbar sind. Und wo Verstehen ist, da ist der –ja wer?- nicht mehr im Vordergrund.
    Womit wir wieder bei der Politik wären. … und den Intentionen die eventuell dahinter stehen.

    • Nö, sie meinen nicht Assimilation sondern Integration.
      Das bezieht sich nur auf das Sozialverhalten, meist von Arabern.

      Man kann mit Ihnen oftmals schlicht nicht zusammenleben, sie haben vor allen was nicht arabisch und moslimisch ist keinen Respekt, sie geraten ja auch mit anderen moslimischen Gruppen aneinander, und sie übertragen ihr Wertebild vom Muslim auf die ganze Gesellschaft.

      In Neukölln fikken sie dann auch andere nichtdeutsche Menschen an, Japaner oder Russen, oder Türken oder schwarze Muslime. Araber sind eindeutig Faschisten mit einen Herrenmenschenbild.

      Im Grunde ist es doch den Deutschen egal dass sie ihre Frauen schlagen oder selbst in Berlin Mädchen mit 11 verheiraten. - Das läuft unter kulturelle Eigenheiten.
      Problem ist nur das jede Frau ohne Kopftuch eine Schlampe ist die vergewaltigt werden muss. Egal ob sie Muslima ist oder nicht.

      Wir machen einen Fehler dass wir so nachlässig sind.
      Die Gesellschaft verlangt ja im Grunde nicht viel von ihnen.
      Nur das sie sich so verhalten das sie andere nicht schädigen.     
              

  14. Viele die NPD & co. wählen sind nicht rechtsnational, bei vielen sind das Protestaktionen gegen die normalen Parteien.

    Das ist aber ein schwaches Statement – denn es zeugt zumindest von einem nicht entschuldbaren Ausmaß an Dummheit die NPD zu wählen, vor allem wenn man schon angeblich die Wahl nicht mit einem Hass auf Minderheiten verbunden wissen will.

    Ich finde vieles an dem Artikel richtig. Mir stößt die Agitation vor allem konservativer Parteien (wenn auch nicht ausschließlich, wenn ich da an einen gewissen Sarrazin denke) gegen Ausländer auch seit Jahren erheblich übel auf. Dass sie mit diesem Verhalten den Rechts-Nationalen den Weg ebnen und mehr und mehr dazu beitrugen, dass sich dieselben mittlerweile recht selbstbewusst gebärden dürfen, ist offensichtlich.
    Ich denke aber man sollte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Zumindest bei manchen denke ich (oder hoffe ich) ist der Katzenjammer schon real und ich will auch diesen nicht eine gewisse Lernfähigkeit absprechen. Das ist jetzt jedenfalls eine gute Gelegenheit dafür.

    • Nein, Sarrazin benennt Fakten. Man hört die Wahrheit nur eben nicht gern.
      Es gibt nun mal diese riesigen Ghettos in Berlin, mit hunderttausenden von Arabern und Muslimen, eben Nordneukölln, den östlichen Wedding und Moabit, zudem noch kleinere Ghettos wo nur 20-30 tsd Araber/Muslime leben.

      Und wenn da deutsch nicht mehr Amtssprache ist haben wir ein Problem, wenn in Neukölln > 50% keinen Schulabschluss erreichen und weniger als 25% eine Berufsausbildung, entwickelt sich eben eine archaische muslimische Parallelwelt.
      Damit hat Sarrazin aber nichts zu tun. Er ist nur der öffentliche Bote dieser von allen verdrängten Nachricht.
       
      Den Fehler Muslime nicht integriert zu haben ist eine Verantwortung den alle Deutschen übernehmen müssen. Politik und auch die ganz normalen Deutschen.

      Sarrazin ist nur das Prügelopfer.
      Diese Realitätsverleugnung von Politik und Medien ist dann auch ein Baustein der dier Bürger in die Arme der rechten Parteien trägt.
      Dann ist der gesamte Parteienapparat von Lobbyisten durchdrungen. Egal welche Partei man nimmt, ob CDU, SPD oder Grüne, alle betreiben Klientelpolitik.

      Im Grunde ist es so dass der Bürger das doch durchschaut und seinen „Volksvertretern“ misstraut.-Zu recht.
      Auch wieder ein Argument für Alternativen.

      Und viele sind eben einfach gestrickt und verfangen sich in rechte Parolen.

      Viele sind ja durchaus charmant auf den ersten Blick.
      Es ist doch gar nicht so das sie rumlaufen und sagen bringt Juden oder Ausländer um.

      Wir tragen alle die Verantwortung für „unsere“ Rechten. 
           
           
        

    • Nein, @Berlino,

      Sarrazin gibt selber zu, dass er „Fakten“ erfindet, wenn sie seiner (braunen) Gesinnung dienen. Er ist ein übler Demagoge, der seine Vorurteile ‚artgerecht‘ unter den geistig weniger Bemittelten seiner ‚Glaubensrichtung‘ verteilt.

      ‚Propheten‘, die verkündeten, dass alle, die an Jahwe glauben, eigentlich ‚asoziale Untermenschen‘ sind, die das ‚teutsche Herrenvolk nur schädigen‘, hatten wir schon.

      ‚Propheten‘ , die verkünden, dass alle, die an Allah glauben, eigentlich ‚asoziale Untermenschen‘ sind,  die das ‚teutsche Herrenvolk nur schädigen‘, brauchen wir nicht auch nicht.  

  15. Man sollte es nicht übertreiben.                                                                                        
    Der Anteil der Rechten bei 80 Millionen Bürgern in Deutschland ist verschwindend gering.
    Viele die NPD & co. wählen sind nicht rechtsnational, bei vielen sind das Protestaktionen gegen die normalen Parteien.
    Gerade da wo die NPD viel Zulauf hat gibt es meist keine Ausländer.  
    Und gerade in Ostdeutschland überlässt man die Jugend sich selbst.
     

    Die ganzen sozialen, soziokulturellen und Integrationsprojekte laufen über freie Träger, hier liegt das Problem. Die sind nie an der tatsächlichen Überwindung des Problems selber interessiert, da sie sich so überflüssig machen und ihnen der Zugang zu den öffentlich Töpfen verwehrt wird.

    • .. ooops – dat hät ich ja beinah unkommentiert gelassen .. 😀 ..

      „Viele die NPD & co. wählen sind nicht rechtsnational“ 

      Stimm ich voll zu .. möchte sogar weiter gehen: KEINER, der NPD & co. wählt, ist rechtsnational!   

      Die, die NPD & co., Rep, DVU, PRO-BLÖD, wählen, sind Faschos .. Nazis und andere Faschisten. Wer einfach nur Protest zeigen will gegen die „normalen Parteien“ kann immer noch die „Hupfdohlenpartei“, „Wir fliegen für den Frieden“, „Spasspartei“, Piretenpasrtei“, „LeckmichamA****-Partei“ oder ähnliches wählen. Wer NPD & co wählt, zeigt seine braune Grundstimmung.

      Und da Du, berlino, dies noch verteidigst, zeigst du, wo du stehst!   

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