Die deutschen Templersiedlungen in Palästina aus jüdischer Perspektive

Den Machtantritt der Nationalsozialisten begrüßten sie inbrünstig und in Adolf Hitler projizierten sie allergrößte Hoffnungen, zugleich lehnten sie, allem Anschein nach mehrheitlich, den Antisemitismus ab. Man hatte schließlich in Judenland Wohnsitz bezogen, war häufig von Juden abhängig und erlebte Juden als Menschen wie Du und ich. — Die deutschen Templer in Palästina. — Wie wurden die eigentlich von Juden wahrgenommen?

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Altneuland

In seinem utopischen Roman Altneuland (1902) entwarf Theodor Herzl detailliert seine Vision des „Judenstaates“. Aus dem Mit- und Gegeneinander fundamentalistischer und aufgeklärter Kräfte entsteht darin eine moderne, pluralistische und optimistische Gesellschaft. Die heutige Situation macht es notwendig, diese Vision wieder kennenzulernen. Für das Verständnis des Zionismus und im Kampf gegen den israelbezogenen Antisemitismus ist Altneuland ein Schlüsseltext.

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Theodor Herzl – Staatsmann ohne Staat

Theodor Herzl, der heute vor 162 Jahren geboren wurde, ging als Begründer des modernen politischen Zionismus in die Geschichte ein. In Israel als „Prophet des Staates“ verehrt, legte er durch seine kluge und unermüdliche Agitation den Grundstein für die Zionistische Bewegung als politische Kraft. Viele Biographien wurden über Herzl geschrieben. Dass noch immer nicht alles gesagt ist, zeigt der in Harvard lehrende Historiker Derek Penslar mit seiner jetzt auf Deutsch erschienenen sehr lesenswerten Biographie.

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