Juden in der Ukraine – Historischer Hintergrund III

Der durch den russischen Krieg des Jahres 2022 ausgelöste Exodus von Juden aus der Ukraine gab den Anlass, historische Texte zu sichten und auf Eignung für eine Neuveröffentlichung zu untersuchen. Die aktuelle Geschichtsschreibung setzt nämlich bisweilen andere Akzente als ihre Vorgänger und es könnten somit wichtige Gesichtspunkte unberücksichtigt bleiben. Diesmal steht die Broschüre eines englisch-jüdischen Komitees von 1891 im Fokus, welche die massiven Diskriminierungen von Juden im Zarenreich anprangerte.

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Juden in der Ukraine – Historischer Hintergrund II

Der gegenwärtige erneute Exodus von Juden aus der Ukraine gab Anlass, sich anhand anerkannter Vorarbeiten intensiver mit der Geschichte jüdischen Lebens in jenem Lande zu beschäftigen. Für diesmal ausgewählt wurde ein Text, der u.a. Licht auf wenig beachtete Zusammenhänge zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und dem ukrainischen Nationalhelden Chmelnicky wirft. Zugleich ergibt sich die Gelegenheit des Historikers Heinrich Graetz (1817-1891) zu gedenken.

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Tams Reise durch die jüdische Märchenwelt

Eingebettet in eine Rahmenhandlung, die die vier Söhne der Hagaddah zum Leben erweckt, fliegt der kleine Tam auf einem Teppich in das Land seiner Träume. Dort nimmt ihn der gute Bauer Jehuda bei sich auf und Tam hört bei ihm die schönsten jüdischen Märchen. Sie erzählen aus biblischen Zeiten, von Fest- und Feiertagen und aus dem alltäglichen Leben.

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Der kleine Ahasverus

Der folgende Text über den kleinen Leo, der „zeitig ein Fremder in seiner eigenen Kindheit“ wurde, „ein Flüchtling, bevor er noch gehen konnte, ein Ewigkeitssucher wie der heimatlose Wind“, erschien 1930 in der Zeitschrift Menorah – Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur. Autor war der dänische Schriftsteller und spätere Literaturnobelpreisträger Johannes V. Jensen. Die Geschichte erschien ursprünglich in seinen „Exotischen Novellen“.

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Quer durch Amerika – Eindrücke einer Reise

Der nächste Teil der Reiseeindrücke des jiddischen Schriftsteller Schalom Asch, die ab November 1931 in Fortsetzung in der Zeitschrift Menorah erschienen. Sie sind eine Momentaufnahme des jüdischen Lebens in den USA. In diesem Teil besucht Schalom Asch ein Sanatorium in Los Angeles, wo jüdische Arbeiter ihre Schwindsucht auskurieren…

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Quer durch Amerika – Eindrücke einer Reise

Der nächste Teil der Reiseeindrücke des jiddischen Schriftsteller Schalom Asch, die ab November 1931 in Fortsetzung in der Zeitschrift Menorah erschienen. Sie sind eine Momentaufnahme des jüdischen Lebens in den USA, aber auch die Begegnung eines aus Polen stammenden Schriftstellers mit den Menschen des Landes…

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