Neues Denkmal für unterfränkische Opfer der Schoah

Am Mittwoch, den 17. Juni 2020 – genau 77 Jahre nach dem letzten Deportationszug aus Würzburg in die nationalsozialistischen Vernichtungslager des Osten – wurde am Vorplatz des  Würzburger Hauptbahnhofs ein neues Denkmal eingeweiht, das an die unterfränkischen  jüdischen Opfer erinnern soll…

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„Hier war doch nichts!“ – Waldkirch im Nationalsozialismus

Die meisten Großstädte Deutschlands haben mittlerweile ihre nationalsozialistische Geschichte aufgearbeitet, nun sind die Kleinstädte an der Reihe. Eine Kleinstadt im Südwesten der Republik hat es gründlich und vorbildhaft gemeistert. Die Orgelbaumetropole Waldkirch im Schwarzwald hat sich dank der Recherchen des Historikers Wolfram Wette nach zähen Auseinandersetzungen zur Untat eines ihrer Bürger bekannt und sich durch die Errichtung eines Mahnmals – die Ermordung aller Juden Litauens – der Geschichte gestellt…

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Kollektive Erinnerungslücken im deutschen Familienalbum

75 Jahre nach der Niederlage Nazi-Deutschlands und dem Ende des 2. Weltkriegs resümiert der Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn in seinem essayistischen Band „Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern“ die Verdrängung der nationalsozialistischen Verbrechen in der Bundesrepublik und deren Verbindung mit dem heutigen Antisemitismus…

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