27. Januar 1945: Die Befreiung von Auschwitz

Die Front hat in dieser Nacht Auschwitz erreicht. Schon seit Tagen fliegt die Rote Armee Luftangriffe. Für die Wehrmacht ist nur noch ein einziger Fluchtweg offen: der nach Süden in Richtung Bielsko. Am Morgen sprengen die Deutschen die Brücken über die Sola, an deren Ufer auch das Konzentrationslager von Auschwitz liegt…

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Die Weiße Rose App ab sofort online

Gerade in Zeiten der Kontaktminimierung unter einem Lockdown ist die digitale Vermittlung von Wissensinhalten unabdingbar. Die angeordnete Schließung der Weiße Rose-DenkStätte in der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München während der Pandemie-bedingten Lockdowns haben die Weiße Rose Stiftung e.V. und die LMU dazu bewogen, die bereits lange angedachte Umsetzung der Weiße Rose App voranzubringen und sie Studierenden sowie weiteren Interessierten rasch bereit zu stellen…

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#everynamecounts – eine Initiative der Arolsen Archives

#everynamecounts ist ein Crowdsourcing-Projekt der Arolsen Archives. Mit Hilfe von freiwilligen Helfer*innen auf der ganzen Welt soll das größte digitale Denkmal für Opfer des Nationalsozialismus entstehen: ein Online-Archiv mit Namen und Informationen zu den Menschen, die von den Nazis wegen ihrer Religion, Herkunft, ihres Äußeren, ihrer sexuellen Orientierung, Behinderung, politischen Einstellung oder Kunst verschleppt und in vielen Millionen Fällen ermordet wurden…

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Zeitenwende – neue Formen der Erinnerungs- und Gedenkkultur

Soeben ist das zehnte Jahrbuch des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunktthema „Zeitenwende – neue Formen der Erinnerungs- und Gedenkkultur“ erschienen. Die Herausgeber Jim G. Tobias und Andrea Livnat greifen die drängenden Fragen auf, wie zukünftig die Erinnerung an die Shoa, aber auch an den jüdischen Neubeginn in Deutschland kurz nach dem Zivilisationsbruch wachgehalten werden kann.

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„Wir sind alle tätowiert“

Anne-Lise Stern, 1921 in Berlin geboren und in Mannheim aufgewachsen, war 1933 als Jüdin mit ihren sozialistisch engagierten Eltern Heinrich und Käthe nach Frankreich geflohen. Im Exil studierte sie ab 1939 Psychologie, wurde 1944 verschleppt und überlebte ein Jahr Konzentrationslagerhaft in Auschwitz, Bergen-Belsen und Theresienstadt. Nach ihrer Befreiung blieb sie in Frankreich…

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