„Meine Identität“

Wer sind wir? Und was haben unsere Erlebnisse damit zu tun? Unser Umfeld, die Erziehung und nicht zuletzt unsere Heimat? Davon erzählen vom 5. April an 20 bemerkenswerte Werke junger Menschen in der Pinakothek der Moderne. Sie sind das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Kunstvermittlung der Pinakothek der Moderne und dem interkulturellen, interreligiösen Jugendnetzwerk YouthNet.

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Rachel Kohn: Ansichten in Ton

Die in Prag geborene Bildhauerin Rachel Kohn ist neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit im Vorstand des „Frauenmuseums Berlin“ aktiv und Kuratorin zahlreicher Ausstellungen. Im Interview mit Judith Kessler erzählt sie über ihren Weg nach Berlin, ihre Arbeit, ihr jüdisches, soziales und politisches Engagement, vor allem bei der Sichtbarmachung von Frauen in der Kunst.

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Identitäten einer jüdischen Anarchistin

Emma Goldman dürfte auch heute noch die bekannteste Anarchistin der Welt sein. Der Historiker Frank Jacob widmet ihr eine besondere Studie, wobei nicht die Entwicklungsetappen ihres Lebens, sondern ihre Identitäten im Wirken im Zentrum stehen. Dazu gehört auch „Die Jüdin“ ebenso wie „Die Anarchistin“, aber auch „Die Antibolschewistin“ und „Die Publizistin“.

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N. O. Body – Aus eines Mannes Mädchenjahren

Am 20. Mai 1885 als Martha Baer geboren, als engagierte Volkspflegerin für die Rechte von Frauen bekannt geworden, als überzeugte Zionistin für eine feministische Agenda und die Vermittlung eines stolzen jüdischen Erbes an die Jugend auftretend. Mit 21 Jahren unterzog sich Baer einer Geschlechtsumwandlung, der erste dokumentierte Fall überhaupt und nannte sich fortan Karl M. Baer. Seine autobiografischen Erinnerungen „Aus eines Mannes Mädchenjahren“ liegen nun in einer Neuauflage von Hentrich & Hentrich vor.

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Antisemitismus als „blinder Fleck“ in der Identitätsdebatte

Der britische Comedian David Baddiel weist in seinen persönlich gehaltenen Betrachtungen „Und die Juden?“ darauf hin, dass Antisemitismus beim kursierenden Anti-Rassismus interessanterweise kein Thema ist. Zwar liefert er nur ansatzweise eine Begründung dafür, macht aber zutreffend auf diesen „blinden Fleck“ als Tabu aufmerksam.

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