Zwischen uns und der Hölle

0
1073
Gesine Cukrowski als Ruth Wolff und Tash Manzungu als Junior (v.l.), Foto: Oliver Fantitsch

„Die Ärztin“ von Robert Icke am Ernst-Deutsch Theater in Hamburg. Eine Kritik mit Gedanken zur Wokeness

Von Miriam N. Reinhard

Kaum eine Krankheit wird von den Menschen so sehr gefürchtet wie die Alzheimersche- Krankheit, denn mit ihr können wir all das verlieren, was uns auszeichnen soll: Unsere Erinnerungen, die Fähigkeit von ihnen Zeugnis zu geben, sie immer wieder neu und anders zu erzählen, unsere sozialen Bezüge, das Empfinden für Ordnungen und Räume, (die ironische Bedeutung deines Blickes, der Antwort ersetzt / die unbeantwortete Frage nach dem Ort der Geräusche bei Schneefall/), die Fähigkeit zur Abstraktion, zum Spiel mit der Sprache; kurzum: wir können all das verlieren, von dem wir denken, dass das wir sind – unsere Identität. Wir fürchten uns davor, uns zu vergessen.

Mit „Die Ärztin“ bringt Regisseur Hartmut Uhlemann ein Stück von Robert Icke (in sehr freier Anlehnung an Schnitzlers „Professor Bernhardi“ verfasst) auf die Bühne des Ernst Deutsch Theaters in Hamburg, das eine Ärztin ins Zentrum stellt, die sich (auch aus privaten Gründen) der Erforschung der Alzheimerschen-Krankheit widmet. Dennoch geht es nicht explizit um dieses Krankheitsbild, allerdings umso deutlicher um den Kampf um Identität und Identitäten und die Verlusterfahrungen, die folgen, wenn man einen solchen Kampf verliert.

Die Medizinprofessorin Ruth Wolff ist angekommen im Leben: Sie ist Gründerin und Institutsdirektorin des Elisabeth-Institutes, das führend in der Alzheimer-Forschung ist. Sie lebt zusammen mit ihrer Frau Charlie in ihrem einstigen Elternhaus und ist die wichtigste mütterliche Bezugsperson von Sami, einer transgender Teenagerin, die sie durch die Krisen der Pubertät begleitet. Von ihren Kollegen wird sie wegen ihrer überragenden Fachexpertise respektiert und erwartet, dass man auch ihr diesen Respekt entgegenbringt. Als säkulare Jüdin, für die jede Religion eher anachronistische Folklore ist, respektiert sie auch die betont katholischen Kollegen Paul Murphy und Roger Hardiman. Bei Hardiman ist dies eine besondere Herausforderung, denn den hat Ruth längst als einen Mann durchschaut, der „auf eine so mannigfaltige Art ein herablassender Trottel“ ist „dass „man sich nicht nur auf seinen Antisemitismus konzentrieren sollte, bei so vielen anderen Eisen im Feuer“; sie respektiert ihn dennoch, denn er ist ein brillanter Arzt. Für Ruth ist das das Einzige, das an diesem Ort relevant sein kann. Zumindest glaubt Ruth, auch ihre Kollegen würden es genauso handhaben wie sie, sie seien fokussiert auf Forschung und Leistung und nicht auf Fragen der Gruppenzugehörigkeit.

Doch Ruth Wolff hat sich getäuscht. Als eine 14-jährige Jugendliche eingeliefert wird, die mit Pillen aus dem Internet zu Hause allein eine Abtreibung vorgenommen hat und mit einer schweren Sepsis als Notfall auf die Station gebracht wird, verweigert Ruth einem katholischen Pfarrer den Zutritt zum Krankenzimmer ihrer Patientin. Er will ihr das Sterbesakrament verabreichen, doch Ruth hat keine Erklärung darüber, dass das im Delirium liegende Mädchen tatsächlich praktizierende Katholikin ist, die Eltern sind nicht erreichbar. Ruth will unbedingt vermeiden, dass ihre junge Patientin in den letzten Momenten ihres Lebens in Panik gerät, wenn sie den Pfarrer sieht und dann begreift, dass sie sterben wird. Es kommt mit diesem Pfarrer zu einem lauten verbalen Schlagabtausch vor dem Zimmer des Mädchens, beide sind aufgebracht, beharren auf ihren Positionen. Ruth berührt den Pfarrer an der Schulter, um ihrer Abweisung Nachdruck zu verleihen, sagt zudem, sie habe das „Affentheater“ jetzt satt. In diesen wenigen Minuten des Konflikts stirbt die Patientin; der Pfarrer – der die letzten Minuten des Schlagabtausches mit seinem Smartphone aufgezeichnet hat – verlässt aufgebracht das Krankenhaus. Ruth ist bestürzt. Dass sie eine so junge Patientin verloren hat, die zudem noch leben könnte, hätte sie den Schwangerschaftsabbruch nicht in Eigenregie, sondern im Krankenhaus vorgenommen, ist ein Schicksal, das sie auch daheim noch weiter beschäftigt. Der Szene mit dem Pfarrer misst sie keine größere Bedeutung mehr bei – doch bereits am nächsten Morgen wird klar, dass die Geschichte längst nicht erledigt ist…

Der Vorfall schlägt Wellen; nicht nur besucht der aufgebrachte Vater des Mädchens das Krankenhaus, um in einer eindrucksvoll verstörenden Rede den anwesenden Medizinern deutlich zu machen, was für Qualen seine Tochter gerade in der Hölle erleidet, weil ihr die Letzte Ölung und damit Vergebung ihrer Sünden verwehrt worden ist. Auch gibt es sehr bald eine Onlinepetition engagiert empörter Christen, die eine Entschuldigung des Krankenhauses, zumindest eine Stellungnahme verlangen.

Ruth hat – so könnte man denken – Recht damit, dies in einer säkularen westlichen Gesellschaft gelassen aussitzen zu wollen; dass bei der bürgerlichen Presse und ihrer Leserschaft die Alarmglocken schrillen, weil eine medizinischen Exzellenzeinrichtung die Kirchenglocken überhört, ist kaum vorstellbar. Die aufgeklärte Öffentlichkeit würde der intellektuellen Ärztin in ihrer vernünftigen Argumentation vermutlich beipflichten, wahrscheinlich würden nicht einmal die großen Kirchen das Thema aufgreifen wollen – so dass es bei einer irrelevanten Petition einiger Evangelikaler und Katholiken bliebe; keinem überregionalen Radiosender wäre diese Geschichte einen Podcast wert. Doch es gibt in dem Eklat noch eine weitere Ebene: Der Pfarrer, dem Ruth den Zutritt verweigerte, ist ein schwarzer Mann. Das Theaterpublikum erfährt dies erst, als darüber explizit gesprochen wird. Zwar hat es den Pfarrer bereits gesehen, bevor seine Hautfarbe Thema wird, allerdings wird er von einem weißen Mann gespielt. Das ist nicht der einzige Punkt, an dem Regisseur Hartmut Uhlemann die Zuschauer in ihren Sehgewohnheiten irritieren kann. Wirft Uhlemann die Frage nach dem Verhältnis von Identität und Zuschreibung so schon auf der Ebene der Inszenierung auf, so wird dies im weiteren Verlauf des Stückes auch thematisch verhandelt.

Auf einmal bekommt Ruth zu spüren, dass ihre katholischen Kollegen deutliche Vorbehalte gegen sie haben – die Frage, ob nicht „bestimmte Patienten auch bestimmte Ärzte brauchen“ wird zur Diskussion gestellt. Als Jüdin habe sie die Bedeutung des Rituals ja gar nicht verstehen können, die Patientin am besten erst gar nicht behandeln sollen. Und so fällt den katholischen Männern in Weiß auch noch auf, dass sie ja im Grunde wahrhaftig Marginalisierte sind! Die Männer wollen in Ruths funktionierender allein an Leistung orientierter Personalpolitik (der allein diese Männer ihre eigenen Positionen zu verdanken haben), auf einmal jüdisch-feministische Seilschaften erkennen, die zu Lasten des katholischen Trägers gehen. Sieht Ruth sich im Krankenhauskollegium plötzlich mit antisemitischen und auch antifeministischen Ausfällen konfrontiert, so kommt jetzt noch außerhalb des Krankenhauses der Vorwurf hinzu, dass die Abweisung des schwarzen Pfarrers durch eine weiße Person rassistisch gewesen ist. Das ist nun der Punkt, der nicht nur weitere Teile der Gesellschaft, sondern auch Presse und Politik aktiviert. Die Petition wächst in die 1000ende an – Ruth muss erste berufliche Konsequenzen ziehen, ringt sich schließlich durch, sich der Öffentlichkeit zu stellen.

Sie wird Gast der Talkshow „Im Ring“, die der inzwischen zum Skandal geadelten Krankenhausepisode eine ganze Sendung widmet. Hier sind nun alle Rechtgläubigen mit großer Botschaft versammelt, zum Beispiel eine katholische Lebensschützerin, ein postkolonialer Aktivist und Autor, eine antirassistische Forscherin der „nationalen Aktionsgruppe zur Erforschung unbewusster Vorurteile“. Die Runde hat die Tonspur der Aufnahme, die der Pfarrer von der Auseinandersetzung mit Ruth gemacht hat zur Verfügung gestellt bekommen und so werden einige Sequenzen daraus so sinnenstellend eingespielt, dass jeder sich den Kontext herbeirufen kann, den er zur Legitimation der eigenen Position gerade braucht. Die Lebensschützerin unterstellt Ruth so, sie hätte die Abtreibung vorgenommen, das Mädchen wäre an der Abtreibung gestorben und beruft sich darauf, dass Ruth zu dem Pfarrer sagt: „Ich beende das hier“ – Ruth meint da allerdings, dass sie das Gespräch mit dem Pfarrer beenden will, nicht die Schwangerschaft des Mädchens, die ja bereits beendet ist, als das Mädchen eingeliefert wird. Die Forscherin „unbewusster Vorurteile“ erinnert Ruth an ihre „weißen Privilegien“, als eine Frau „die auf einer Privatschule gewesen ist“ und „Teil einer Elite“ ist. Der postkoloniale Aktivist besteht darauf, dass mit dem Wort „Affentheater“, das Ruth im Schlagabtausch mit dem Pfarrer verwendet hat, rassistische und koloniale Gewalt reproduziert wird. Ruth räumt ein, dass Worte mehr als bloß Worte sein können, dass man mit Sprache handeln kann, dass Gesagtes Subtexte transportiert – entschuldigen will sie sich für ihre getroffenen Entscheidungen aber nicht. Eine solche Runde, die primär mit Gefühlen und Unterstellungen arbeitet, kann die zwar auch in witziger Weise schlagfertige aber doch sehr rationale Medizinerin, die immer wieder insistiert, sich „nicht als Teil einer Gruppe zu definieren“ und sich das Recht nimmt, ein Recht auf Privatheit zu haben, nicht überstehen. So markiert Ruths Bereitschaft, sich der Diskussion zu stellen, das Ende des diskursiven Möglichkeitsraumes, den man ihr gewährt.

Wirklich schade ist es, dass nach der Talkshow auch die Beziehung zwischen Ruth und der transgender Jugendlichen Sami in die Brüche geht, weil Ruth in der Talkshow von ihr als eine „kleine Freundin“ spricht (was ein Zitat ihrer Frau ist, die einmal ironisch sagt: „Deine kleine Freundin ist oben“ und sich ein wenig zu wundern scheint, welchen Raum die Teenagerin nicht nur in der gemeinsamen Wohnung, sondern auch in Ruths Leben einnehmen kann), die sich dafür entschieden habe, transgender zu sein. Sami macht ihr das zum Vorwurf, es sei ja nicht ihre Entscheidung gewesen, transgender zu sein, sie sei nun mal mit dieser Geschlechtsidentität geboren. Hier streift Robert Ike kurz jene diskussionswürdige Prämisse einiger Transgendertheorien, die einerseits davon ausgehen wollen, dass Geschlecht immer fluide und konstruiert ist, biologische Tatsachen seine Bedeutung deswegen nicht bestimmen können, andererseits die Genderidentität dann aber als feststehend und angeboren behaupten. So unversöhnlich wie Sami sich hier am Ende gibt, lernt das Publikum sie aber zuvor nicht kennen, sie scheint Widersprüche aushalten zu können, ist nicht ideologisch, sondern neugierig und empathisch. Schade, dass Robert Ike das Drama unbedingt komplett machen musste und auch sie mit Ruth brechen lässt. Wenigstens der Träger des Ausgangskonfliktes, der Pfarrer, schaut ganz am Ende bei Ruth noch mal vorbei und findet ein paar versöhnliche Worte für sie, die nicht nur beruflich gecancelt ist, sondern auch noch mit einer privaten Tragödie umgehen muss. An der Hetzkampagne gegen sie hat der Pfarrer sich nicht beteiligt – im Gegenteil sogar noch eine (wirkungslose) Aussage zu ihren Gunsten getätigt, allerdings weiß er auch, dass er weniger getan hat, als er hätte tun können. Als Ruth ihn daran erinnert, in wessen Nachfolge er sich befindet und wie dieser in kontroversen Situationen agiert hat, erklärt er seine Zurückhaltung mit den Worten: „Jesus hat nicht im digitalen Zeitalter gelebt.“

Ruths Geschichte kann einen entsetzen, die kompromisslose Kälte, mit der in woker Cancel Culture hingerichtet wird, kann empören – aber unrealistisch ist ein solches Szenario leider nicht. Ruth gibt den Identitätsjüngern in der Talkshow den richtigen und wichtigen Hinweis darauf, dass „woke“ erwacht bedeutet und dies auch der Slogan sektiererischer Gruppen (Erwachet!) ist. In einer solchen Runde beeindruckt dieses Argument nicht. In der realen Welt könnte Ruth inzwischen auf Unterstützung aus dem Wissenschaftsbetrieb hoffen; so hat etwa der US-amerikanische Linguistikprofessor John McWhorter, der in seinem Buch „Die Erwählten“ pointiert die Widersprüche der Critical-Race-Theorie herausarbeitet, formuliert: „Wir müssen diese Menschen als das behandeln, was sie sind: Mitglieder einer Sekte, religiöse Fundamentalisten.“

Wer jemals Auseinandersetzungen in woken postkolonialen Kreisen der Critical-Race-Theorie beigewohnt hat, weiß, dass die dort vertretenen Lehren nur pur und ohne substantielle Diskussionen über sie zu haben sind. Der woke Antirassismus präsentiert ein geschlossenes Weltbild, in dem es schwarze und weiße Menschen gibt, die dasselbe wie Opfer und Täter bedeuten. Weiße Menschen sind a priori schuldig, weil sie das Erbe des Kolonialismus tragen und reproduzieren, sich damit immer rassistisch verhalten; zudem sind sie privilegiert, weil sie sich mit Rassismus nicht befassen müssen; dieses Privileg schlägt jede andere denkbare Benachteiligung, wie etwa Armut, Obdachlosigkeit oder Krankheit. Wer als weiße Person anführt, er selbst sei in ziemlich prekärer Situation, vielleicht als weißer Langzeitarbeitsloser sogar etwas deutlicher an den gesellschaftlichen Rand gedrängt als eine Person of Color in der ersten Reihe der Politik es jemals gewesen ist, handelt sich den Vorwurf der „White Fragility“ ein – den Vorwurf die rassistische Schuld abzuwehren, um das Privileg der Whiteness, das man hat, nicht akzeptieren und sich nicht mit Rassismus befassen zu müssen. Willkommen in der Vorhölle des Daseins, in der es Opfer, Schuldige und für niemanden Aussicht auf Erlösung, nur die Möglichkeit zum Dauerbekenntnis des Schuldig-Seins gibt. Vielleicht auch wegen ihrer religiösen Implikationen, ihrer Fokussierung auf Schuld und Gewissen, verfängt diese Theorie auch in der Evangelischen Kirche, die zuweilen dazu übergeht, Inhalte der theologischen Tradition durch die Lehre der Citical-Race-Theorie zu ersetzen. 

Dass Juden in diesem Weltbild immer als weiß gelten, auch dann, wenn sie schwarz sind, dass sie als Opfer von Diskriminierung und Gewalt ohnehin in solchen Diskursen nicht zählen, worauf David Baddiel in einer überzeugenden Analyse hingewiesen hat, ergibt sich bereits aus der postkolonialen Prämisse, dass Israel der „letzte Kolonialstaat“, die „Sperrspitze des Imperialismus“ ist und damit „Apartheid“ praktiziert. Der wissenschaftlich innovative Ansatz, Folgen des Kolonialismus in postkolonialen Gesellschaften zu analysieren, seine Einschreibungen auch in Diskursen des Wissens und der Kultur nachzuverfolgen und zu dekonstruieren, ist zu einem politischen Aktivismus geworden, der als Zerrbild soziologischer Theoriebildung die skurrilsten Allianzen hervorbringt – wie zum Beispiel in diesen Tagen die „Queers for Palestine“. 

Schade, dass Adorno nicht mehr lebt, um den Jargon der Erwachten zu kommentieren; hat er Mitte der 1960er Jahre eine metaphysisch aufgeladene Sprache kritisiert, die „die Himmelfahrt des Wortes über den Bereich des Tatsächlichen“ praktizierend, ein Veranstaltungsgebäude zum „Haus der Begegnungen“ aufbläst, so hätte ihn vermutlich nicht überrascht, dass man in einem solchen Haus heute eine „Awareness-Person“ antreffen kann.

Es ist noch nicht absehbar, in welcher Weise Wokeness sich gesellschaftlich weiterentwickeln wird. Jetzt, wo auch die Gebildeten (nicht Richard David Precht) unter ihren Verächtern das Wort ergreifen – wie neben dem schon erwähnten John McWhorter zum Beispiel Caroline Fourest, Susan Neiman, Bernd Stegemann, Susanne Schröter – sich auch die linke Presse deutlich entsetzt über woken Antisemitismus und Hamas-Sympathien zeigt, besteht vielleicht noch eine realistische Chance zu einem Antirassismus zurückzukehren und ihn zeitgemäß weiterzuentwickeln, der Race nicht zur Essenz erhebt, sondern als Daseinsbestimmung vollständig überwinden will. Dieser Antrirassismus könnte sich dann jenen schwarzen weisen Pfarrer zum Vorbild nehmen, der von einer Welt geträumt hat, in der Menschen nicht nach „color of their skin“, sondern nach dem „content of their charakter“ beurteilt werden. 

Bis dieser Traum real wird, kommt man an Auseinandersetzung mit woken Alternativrealitäten kaum vorbei. Robert Icke leistet mit „Die Ärztin“ dazu einen pointierten Beitrag, den Hartmut Uhlemann einfallsreich umsetzt. Gesine Cukrowski brilliert als Ruth Wolff in einer atemberauenden 2 ½ stündigen Performance, in der sie in nahezu jeder Szene die tragende Person auf der Bühne ist und so ziemlich jede denkbare Makro- und Mikroemotion in eindrucksvoller Weise umsetzen kann.

Nur derjenige, der ins Theater geht, um dort Vergessen zu finden, wird von diesem Stück enttäuscht.

Weitere Informationen und Spielzeiten:
https://www.ernst-deutsch-theater.de/