„Und alles ist hier fremd“ – Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil

Bei dem Wort Exil haben viele Amerika vor Augen. Vor allem Menschen aus der Filmbranche zog es nach 1933 dorthin, auch Musiker und vereinzelt Schriftsteller. Nicht alle blickten so weit in die Ferne, auch Großbritannien bot Rettung. Mit ihrem Buch ‚Und alles ist hier fremd.’ Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil geht Doris Hermanns speziell Schriftstellerinnen nach, die in Großbritannien Zuflucht fanden.

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Johanna Stahl – Annäherungen an eine moderne jüdische Frauenbiographie

In einschlägigen Kreisen ist sie inzwischen ein wenig bekannt: Denn das Würzburger Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur trägt seit elf Jahren ihren Namen. Ob Dr. Johanna Stahl (1895 – 1943) allerdings die Facetten ihres Lebens in dieser neuen Biographie adäquat gewürdigt gesehen hätte? Wir können sie schon lange nicht mehr fragen, denn sie wurde 1943 in Auschwitz ermordet.

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„Jüdische Frauen in der Bildenden Kunst“ 

Fünfunddreißig Jahre lebte Hedwig Brenner in Israel, in Haifa. Ein bescheidenes Leben führte sie in der neuen Heimat, erst sehr spät wurde sie Schriftstellerin. Familienbiographien schrieb sie und vor allem entstanden durch ihre Energie und ihren Arbeitseifer sechs Lexika über Jüdische Frauen in der bildenden Kunst.

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Rachel Kohn: Ansichten in Ton

Die in Prag geborene Bildhauerin Rachel Kohn ist neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit im Vorstand des „Frauenmuseums Berlin“ aktiv und Kuratorin zahlreicher Ausstellungen. Im Interview mit Judith Kessler erzählt sie über ihren Weg nach Berlin, ihre Arbeit, ihr jüdisches, soziales und politisches Engagement, vor allem bei der Sichtbarmachung von Frauen in der Kunst.

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