Dem Leben entgegen

Vier Kinder. Vier Überlebende. Vier Schicksale. Die Filmemacherin Gülseren Şengezer lässt in einem eindringlichen Dokumentarfilm die Zeitzeugen Herta, Elise, Hans und Gertraud erzählen. Als Kinder wurden sie von ihren Eltern in einen Zug gesetzt und entkamen so in Schweden der Verfolgung durch die Nazis. Sie berichten von ihren Träumen und Ängsten, von Neuanfang und Zweifeln, von der neuen Heimat und den Erinnerungen.

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Die Komponistin Fanny Gordon (1904/1914-1991)

Das polnisch-russische Verhältnis gilt als dauerhaft geschädigt. Jedoch gab es stets Verbindungen und häufig waren es gerade Juden, die Mittlerfunktion übernahmen. So besaß der legendäre russisch-jüdische Barde Vladimir Vysotsky nicht nur eine beachtliche polnische Fangemeinde, sondern die Polen richteten ihm sogar ein Museum ein. Eine Jüdin, die ebenfalls beide Nationen musikalisch miteinander verband, war Fania Markowna Kwiatkowska, alias Fanny Gordon. Sie war eine der wenigen weiblichen Komponisten der leichten Muse im Polen der Zwischenkriegszeit und später in der Sowjetunion.

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Das Lied „Haju Lejlot“ – Es waren Nächte…

Wohl wenige Lieder lösen derart Emotionen aus oder rufen so intensiv Erinnerungen an geliebte Menschen hervor wie „Haju Lejlot“. Die Melodie vermag in Verbindung mit ihrem gemütvollen Text melancholische Stimmungen herbeizuführen und sogar zu Tränen zu rühren, während sie zugleich tröstend und versöhnend wirkt. Das gilt ganz besonders, wenn „Haju Lejlot“ von Künstlern wie der unvergleichlichen Esther Ofarim gesungen wird. Dieser Beitrag widmet sich dem Textdichter, dem Komponisten, dem Liedtext und den Interpreten von „Haju Lejlot“.

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Sonjas Tagebuch

Konrad und Gaby Kutt hatten im Namen der „BücherboXX“ in ihren privaten Salon Kunst Stücke in Grunewald eingeladen. Ein literarisch-musikalischer Abend war angekündigt, ein Abend für Sonja Borus wurde es. Die Erinnerung an Dr. Klaus Voigt, der vor Wochen in Berlin gestorben ist, sowieso. Eine Symbiose Sonja Borus und Klaus Voigt.

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Der Klaviervirtuose Chico Marx (1887-1961)

Die meisterhafte Beherrschung des Pianos war nur eines seiner vielen Talente. Er besaß auch noch anerkannte Komikerqualitäten, war ein patenter Manager und hat sich vorbildlich um seine Familie gekümmert. Bekannt wurde er vor allem durch die „Marx Brothers“-Filme, in denen er mit seinen Brüdern Groucho, Harpo und Zeppo auftrat und die heute Kultstatus besitzen. Mit Blicken auf seinen Lebensweg, seine Zeit, seine Rezeption in Deutschland und sein Klavierspiel, das heute noch Profis wie Amateure inspiriert, soll an ihn erinnert werden.

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Der Mandolinist Avi Avital

Die Mandoline mögen gefühlt sehr viele Menschen, weil ihre Klänge mit angenehmen Assoziationen verbunden werden. Gespielt wird sie bereits seit vielen Jahrhunderten und ihre Koryphäen standen und stehen auch noch lange nach ihrem Ableben in hohem Ansehen. Von einem Meister der Mandoline, der die ehrwürdige Tradition fortsetzt, soll hier berichtet werden, vom Israeli Avi Avital. Der zeigt auf eindrucksvolle Weise, was man alles, wenn man es denn vermag, aus diesem Instrument herausholen kann.

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