Eine Erinnerung an den Komponisten Josef Tal (1910-2008)

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Josef Tal (1987), (c) Etan J. Tal / CC BY-SA 3.0

In Deutschland genießen sie unter Musikliebhabern, zum Teil wohl auch unter Diplomaten, einen gewissen Bekanntheitsgrad, in deutschen Nachschlagewerken hingegen wurden sie sehr lange, und offensichtlich auch gern, eher unterschlagen. – Gemeint sind die drei bedeutenden Komponisten aus Israel Paul Ben-Haim, Josef Tal und Tzvi  Avni. Alle drei verfügten sie über deutschsprachigen Hintergrund und traten sie nach der Shoah in musikalische Beziehung zu dem Land, das ihnen einst das erste akademische Handwerkzeug für ihre spätere Profession vermittelt hatte. Der vorliegende Beitrag widmet sich Josef Tal.

Von Robert Schlickewitz

Nachdem auch im Internet zahlreiche, zum Teil sehr ausführliche, Lebensbeschreibungen zu Josef Tal abrufbar sind, und, nachdem seine Erinnerungen in Buchform noch überall erhältlich sind, wird bei seiner Würdigung hier lediglich in bescheidenem Umfang auf seine Biografie eingegangen. Vielmehr sollen Links zu Tals Werken dazu beitragen, ihn einem größeren deutschen Publikum näher zu bringen und sollen Informationen über die Art und Weise der Würdigung des Komponisten durch deutsche Nachschlagewerken zum Nachdenken anregen. 

Josef Tal wurde am 18. Sept. 1910 im damals westpreußischen Pinne/Pniewy bei Posen/Poznań, heute Woiwodschaft Großpolen, als Josef Grünthal geboren. Kurz nach seiner Geburt wechselte seine Familie nach Berlin über, wo die Eltern ein kleines privates jüdisches Waisenhaus betrieben. Der Vater des späteren Komponisten war Rabbiner und trat wenig später noch eine Stelle als Dozent an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums an. Rabbiner Julius Grünthal sollte 1939 die Flucht in die Niederlande gelingen, jedoch wurde er am Ende doch noch verhaftet und in das Vernichtungslager Sobibor deportiert, wo ihn die Deutschen am 16. April 1943 ermordeten. Seine Frau Ottilie, geb. Bloch, war bereits sieben Jahre zuvor verstorben.

Josef Tal, der religiös erzogen worden war, und seit seinem dreizehnten Lebensjahr Klavierunterricht erhalten hatte, begann mit siebzehn an der Staatlichen Akademischen Hochschule für Musik in Berlin sein Studium. Zu seinen Fächern gehörten Musiktheorie, Komposition, Instrumentierung, Dirigieren, Chormusik, Harfe, Oboe sowie Musikgeschichte.

Zu den bekanntesten seiner vielen prominenten akademischen Lehrer zählte Paul Hindemith (Komposition und Musiktheorie), der seinen Studenten u.a. mit einem Pionier der elektronischen Klangerzeugung, Friedrich Trautwein, bekannt machte.

Nach beendetem Studium im Jahre 1931 verdiente sich der junge Musiker seinen Lebensunterhalt als Klavierlehrer, als Begleitmusiker sowie als Kinopianist. In jenen Tagen des Stummfilms sorgte gewöhnlich noch ein eigens angestellter Klavierspieler für zusätzliche Dramatik und höheren Unterhaltungswert.

Im darauffolgenden Jahr schloss Josef Tal die Ehe mit der Tänzerin Rosie Löwenthal, aus der bald der gemeinsame Sohn Rainer-Re’uven hervorgehen sollte.

Das von der nationalsozialistischen Regierung im April 1933 eingeführte rassistisch-antisemitische „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ machte es Tal unmöglich, weiter Musikunterricht zu erteilen oder sich für eine Stelle als Musiker oder Musikdozent zu bewerben. Er erkannte folgerichtig, dass ihm und seiner jungen Familie nur die Auswanderung vor weiteren Behinderungen seiner Karriere bzw. vor Anfeindung und Verfolgung bewahren würde.

Gemeinsam entschied man sich für das damalige britische Mandatsgebiet Palästina als neue Heimat und langte dort im März 1934 an.

Das Einleben in eine vollkommen neue Umgebung und ohne die Möglichkeit sich auf Verwandte oder Freunde stützen zu können, forderte ihren Preis. Tal musste zunächst als Fotograf arbeiten und häufig den Wohnort wechseln, ehe er sich 1936 dauerhaft in Jerusalem niederlassen konnte.

Hier wuchs er allmählich in deutschsprachig-jüdische Künstlerkreise ein und gab er Privatunterricht. Mit der Zeit bot sich ihm dann die Gelegenheit zu Auftritten als Harfenist beim Rundfunkorchester der britischen Mandatsverwaltung, aus dem einige Jahre später das Jerusalem Symphony Orchestra hervorgehen sollte.

1938 konnte Josef Tal eine Stelle als Klavier-, Theorie- und Kompositionslehrer am Palestine Conservatory in Jerusalem übernehmen, die ihm mehr Zeit und Möglichkeit für eigene kompositorische Tätigkeiten ließ. 1940 heiratete er die Bildhauerin Pola Pfeffer, nachdem seine erste Ehe drei Jahre zuvor geschieden worden war. Aus der zweiten Ehe ging 1948 der Sohn Etan hervor.

„Tal’s attitude towards his music and his audience was inspired by the uncompromising approach of Beethoven and Arnold Schönberg, two composers whom Tal particularly admired. He places high demands upon his listeners: his works are intense, dissonant and densely eventful, and cannot be fully comprehended in one hearing…“ ( Musikwissenschaftler Jehoash Hirshberg über Josef Tal)

In das Jahr 1944 fällt die Veröffentlichung von Josef Tals erstem musiktheoretischen Werk in hebräischer Sprache. 1948 folgten seine Ernennung zum Leiter der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz und 1951 die Erteilung der Lehrbefugnis an der Jerusalemer Hebräischen Universität. Bis zur Staatsgründung hatte er unter seinem Geburtsnamen Grünthal gewirkt, danach unter dem Namen Tal, der ihn auch international bekannt machen sollte.

„…After the War, again, I had to learn a new musical language, the serial technique, which became dominant in the 1950s in Europe. Other styles followed that one. Every fifteen years I learned, and composed in, a new musical style, and all of them interested me. This variety is the 20th century, and it could have happened only to one who lived through the whole century, someone stubborn like me.“ (Josef Tal)

1965 gründete er an der Hebräischen Universität ein musikwissenschaftliches Instituts, das er bis 1971 persönlich leitete, während er gleichzeitig als Dirigent und Pianist auftrat. Ab den 1960ern engagierte sich Tal verstärkt im Bereich elektronisch erzeugter Musik.

„…Undoubtedly one can find a wealth of musical motifs in Israeli folklore, but it is the courageous composer that absorbs it for an extra-national goal, to create a universal artwork. A work related to temporal phenomena and values is bound to dilettantism. It will lack the origin of every artwork, which, similarly to nature, is super-natural and eternal.“ (Josef Tal)

Sein kompositorisches Werk umfasste schließlich acht Opern, sechs Symphonien, dreizehn Konzerte, daneben noch Instrumentalensemblemusik, Sologesang, Chormusik, elektronische Musik u.v.m. Tal gilt vielen als einer der Gründerväter der israelischen Kunstmusik.

„…Israeli music is not the outcome of tonality or modality, of atonality or dodecaphony, nor of serial technique or electronics. These are nothing more than the means to which the folkloristic quotation, the combination of Mediterranean fifths, the a la hora rhythm, also belong. The means itself is good as long as it serves a living content and a vital will. In every living language the dialect must necessarily undergo changes: so in music too.“ (Josef Tal)

Zu seinen Schülern zählten herausragende Musikwissenschaftler, Komponisten, Musiker und Gesangskünstler, wie u.a. Ben Zion Orgad (1926-2006), Robert Starer (1924-2001), Naomi Shemer (1930-2004), Jacob Gilboa (1920-2007), Yehuda Sharett (1901-1979), Eliahu Inbal (geb. 1936), Michal Smoira-Cohn (1926-2015), Reinhard David Flender (geb. 1953), Uzi Wiesel (1927-2019), Walter Hantzig, Bracha Eden (1928-2006), Jonathan Zak (geb. 1932) und Hilde Zadek (1917-2019).

„… notwithstanding his straightforward, elemental love for the Jewish national home, he was too inventive a musician to be caught up in nationalist movements or submit to such Judaic or Jewish pressures… While the European composer, and especially the avant-gardist, has tended to worry about trends, unconfessed fashions… – Tal has been evolving his natural post-tonal style in total detachment from Europe’s and indeed America’s much-publicized secret societies… The result has been a supra-factional as well as supra-national output which immediately attracts musical listeners…“ (Hans Keller, britisch-österreichischer Musikwissenschaftler über Josef Tal)

Bereits in den 1950er Jahren war Josef Tal im Rahmen eines UNESCO-Programms durch Europa und in die USA gereist, auch in der Absicht den Stand der Entwicklung der elektronischen Musik anderswo kennen zu lernen. Seine diesbezüglichen Bemühungen hatten, ebenfalls an der Hebräischen Universität, zur Gründung eines Centre for Electronic Music in Israel geführt. Ein Forschungsprojekt dieses Lehrstuhls war die Generierung einer neuartigen, „Talmark“ genannten, Notenschrift. 

Tals Kontakte zu Deutschland, die er in den 1950ern aufzunehmen begonnen hatte, intensivierten sich ab 1969, als der Israeli zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste ernannt wurde. Es folgten zahlreiche Aufführungen seiner Opern und anderer seiner Werke in deutschen Städten in den 1970er bis 1990er Jahren.

Die Liste der Auszeichnungen, die er international verliehen bekam, ist lang. Deutschland ehrte ihn u.a. 1975 mit dem Berliner Kunstpreis, mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse (1984), dem Johann-Wenzel-Stamitz-Preis (1995) und dem Ehrendoktor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (1996).

Der Komponist, Pianist, Dirigent, Harfenist, Pädagoge, Musiktheoretiker, Musikschriftsteller und Fotograf Josef Tal ist am 25. Aug. 2008 in Jerusalem verstorben und fand seine letzte Ruhestätte im Kibbutz Ma’ale HaHamisha bei Jerusalem. Wesentliche Teile seines persönlichen und schöpferischen Nachlasses betreut die National Library of Israel in Jerusalem. Einen Großteil seiner Werke hat das Israel Music Institute (IMI) veröffentlicht.

Autobiografische Schriften von Josef Tal:

Der Sohn des Rabbiners. Ein Weg von Berlin nach Jerusalem. Eine Autobiographie. Quadriga Verl. Berlin 1985. (Original: The Son of the Rabbis. A Way from Berlin to Jerusalem).

Reminiscences, Reflections, Summaries. Retold in Hebrew by Ada Brodsky. Carmel 1997.

Tonspur. Auf der Suche nach dem Klang des Lebens. Eine Autobiographie. (Original: On Search for the Sound of Life). (Hg.) Ulrich Eckhardt. Henschel Verlag. Berlin 2005.

Sehr ausführlich:

https://en.wikipedia.org/wiki/Josef_Tal

Die Webseite von Josef Tals Sohn Etan:

https://joseftal.org/

Einschätzung des Lebenswerkes von Josef Tal international und in Deutschland

Was die gegenwärtige (November 2021) internationale Einschätzung Tals angeht, herrscht eine gewisse Einmütig- bzw. Einförmigkeit vor, wie man zum Beispiel den Ausführungen der deutschen, spanischen, russischen, ukrainischen, englischsprachigen, französischen, italienischen, portugiesischen und schwedischen Wikipedia-Redaktionen entnehmen kann. Lediglich die Niederländer wagen eine etwas differenziertere Aussage.

de.wiki:

„Josef Tal kann als einer der Mitbegründer der israelischen klassischen Musik angesehen werden.“

es.wiki:

„… un compositor israelí, uno de los padres de la música de ese país.“

ru.wiki

„… израильский композитор, один из основоположников современного музыкального искусства в Израиле.“

uk.wiki:

„… ізраїльський композитор, один з основоположників сучасного музичного мистецтва в Ізраїлі.“  

en.wiki:

„He is considered one of the founding fathers of Israeli art music.“

fr.wiki:

„Josef Tal est considéré comme un des fondateurs de la musique israélienne.“

it.wiki:

„È considerato uno dei padri fondatori della musica artistica israeliana.“

pt.wiki:

“Josef Tal é considerado um dos fundadores da música israelense.“

sv.wiki:

„Josef Tal anses vara en av den samtida israeliska musikens förgrundsgestalter.“

nl.wiki:

„Josef Tal wordt in Israël beschouwd als een aan de Centraal-Europese traditie verplichte componist. In tegenstelling tot zijn vele Joodse tijdgenoten nam hij niet aan de ontwikkeling van een op identiteit georiënteerde nationale stijl deel.“

In Deutschland galt länger als ein halbes Jahrhundert der gebürtige Ostpreuße Joachim Kaiser (1928-2017) als der gleichsam unbestrittene Musikkritiker-Papst der Nation. Die Stellung, die er innehatte, war gerade noch mit der von Marcel Reich-Ranicky (1920-2013) in der Literaturkritik vergleichbar. Kaiser verfasste zahlreiche Bücher zu seinem Metier, darunter eine mehrfach ergänzte bzw. aktualisierte „persönliche Musikgeschichte“, die von den Musikliebhabern der Nation begierig an- und aufgenommen wurde. Der Klappentextautor einer der späteren, nahezu 1000 Seiten umfassenden, Ausgaben konnte es sich daher bedenkenlos leisten, von einem „Standardwerk der Musikkritik“ zu schreiben. Tatsächlich enthalten die Register der beiden Bände die erlesensten Namen von Musikschaffenden aus (fast) der ganzen Welt und die dazugehörigen Passagen so manche aufschlussreiche Information.

(Joachim Kaiser: Erlebte Musik. Eine persönliche Musikgeschichte vom 18. Jh. bis zur Gegenwart. 2 Bde. München und Leipzig 1994. 2. Aufl.)

Namen israelischer Komponisten, neben Josef Tal, etwa den Paul Ben-Haims oder Tzvi Avnis, um die bedeutendsten herauszugreifen, sucht man bei Kaiser allerdings leider vergeblich.

Bedauerlicherweise ganz entsprechend verhält sich das von seinem Umfang her vergleichbare Komponistenlexikon aus dem für seine biografischen Nachschlagewerke in hohem Ansehen stehenden Metzler-Verlag. Metzler-Einträge gelten by the way vielfach als zitierfähig. Der Zusammensteller vermerkt in seinem Vorwort zu den Aufnahmekriterien: „Zwei Gesichtspunkte waren für den Herausgeber vorrangig: eine internationale Breite der Auswahl…, denn nie … war der deutsche Sprachraum der Nabel der musikalischen Welt; sodann ein entschiedener Schwerpunkt auf der Musik des 20. Jahrhunderts… Hinzu kamen als entscheidende Kriterien künstlerische Qualität und historische Bedeutung…“ – Nur schwer vorstellbar, dass kein einziger der drei genannten israelischen Komponisten diese Voraussetzungen erfüllte… Aber, nun ja.

(Metzler Komponisten Lexikon. 340 werkgeschichtliche Porträts. (Hg.) Horst Weber. Stuttgart und Weimar 1992.)

Wenn es je ein deutsches Universalnachschlagewerk gegeben hat, das den ganzen Stolz über das gemeinsam geschaffene Wirtschaftswunder und das daraus hervorgegangene, wiedergewonnene Selbstbewusstsein der Deutschen-West am allerallerbesten ausgedrückt hat, dann war dies ‚der‘ Brockhaus in seiner 17. Auflage. Deutschland ist wieder da, Deutschland ist wieder wer – suggerieren nahezu sämtliche relevanten Einträge der zwanzig Bände plus der zwei Bände Nachträge. Tatsächlich kam diese deutsche Enzyklopädie in einer Zeit des Umbruchs und der beginnenden, gesellschaftlichen Veränderungen heraus: 1967-1976.

Die Israel-Würdigung dieses Brockhaus‘ ist versucht sachlich, bisweilen übersachlich und keineswegs erschöpfend. Zu kurz kam eindeutig die Kultur des Judenstaates. Der Band 11 (I-Mah) von 1970 enthält die eigenen Einträge „Indische Literatur“, „Isländische Literatur“ sowie „Italienische Literatur“. Lediglich um die israelische Literatur wollte man sich offensichtlich drücken, packte lieber ein Jahrtausend jüdischer Buchkunst in einen Eintrag „Hebräische Literatur“ und einen weiteren „Jiddische Literatur“.  Glaubten die mehrheitlich noch der Tätergeneration angehörenden Lexikonredakteure gar, der neue Judenstaat wäre nur eine vorübergehende Episode, gleichsam ein Phänomen ohne Bestand? — Das Nichtberücksichtigen von Paul Ben-Haim, Josef Tal und Tzvi Avni wären zum Beispiel ein weiterer Indiz hierfür.

Die genannten deutschen Nachschauquellen für Komponisten stellen übrigens noch aus einem weiteren Grund ein gröberes Ärgernis dar: Sie huldigen kritiklos den bayerischen Komponisten Werner Egk (1901-1983), Carl Orff (1895-1982) und Richard Strauss (1864-1949), ohne an deren tiefe NS-Verwicklung zu erinnern. Jeder der drei hatte sich als Nazifunktionär, Günstling Hitlers und/oder Regimeprofiteur eine überaus schmutzige Weste zugezogen. Lediglich Rainer Cadenbach geht in seinem Aufsatz zu Richard Strauss im Metzlerlexikon auf die schwere Verantwortung ein, die der immer noch (!) als Vorzeigekomponist Bayerns gehandelte Musikschaffende als kulturelles Aushängeschild des Hitler-Staates bereits im Jahre 1933 übernahm.

Gefunden haben wir einen eigenen Eintrag zu Josef Tal schließlich im populärwissenschaftlichen „Mosaik Opernführer Konzertführer“ (München 1986): „Tal ist“, liest man in seinem Eintrag „neben dem älteren Ben-Haim (*1897) der wichtigste israelische Komponist der Gegenwart, Deutschland in mannigfacher Weise verbunden.“ – Na also, geht ja doch, möchte man sagen!

Übrigens: Die ernste Musik aus Israel bietet noch viel mehr als die oben genannten Repräsentanten. Schon mal von Abel Ehrlich (1915-2003) oder von Mordecai Seter (1916-1994) oder von Ödön Pártos (1907-1977) oder von Joachim Stutschewsky (1891-1982) gehört? – Nein, dann wird es aber Zeit!

Bild oben: Josef Tal (1987), (c) Etan J. Tal / CC BY-SA 3.0

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YouTube-Links zur Musik von Josef Tal

יוסף טל באקדמיה למוסיקה

https://www.youtube.com/watch?v=dQy3UlUN4p0

‚Schöpferische Sünden‘ – Die Musik von Josef Tal (German)

https://www.youtube.com/watch?v=ZSICs-09nHc

Josef Tal – Theme and Variations

https://www.youtube.com/watch?v=uQSoQLI23ms

Josef Tal – Miriam’s Dance (1945)

https://www.youtube.com/watch?v=oZ4nlWr8F_U

Joseph Tal – Piano Concerto No. 1 (1945), 1st Movement

https://www.youtube.com/watch?v=j-DOGsQUPG0

Josef Tal – Hora

https://www.youtube.com/watch?v=b3cKvfVlD2Q

Josef Tal – Reflections

https://www.youtube.com/watch?v=3RDlU_uO3tI

Josef Tal – Lament

https://www.youtube.com/watch?v=6KXGAv8EPxE

Josef Tal – Intrada

https://www.youtube.com/watch?v=XtYjX4TBYbw

Josef Tal – DOUBLE CONCERTO (1979)

https://www.youtube.com/watch?v=Lu9O81OXxY8

Josef Tal – Double concerto for violin, violoncello and chamber orchestra

https://www.youtube.com/watch?v=l-bQKf9K8IY

Josef Tal – Essay I for piano

https://www.youtube.com/watch?v=jLLB4C307Gc

Josef Tal – Essay III for piano

https://www.youtube.com/watch?v=9aT14DK4DCU

Josef Tal – SYMPHONY No. 1 (1952)

https://www.youtube.com/watch?v=NUeJg0HI3V8

Josef Tal: Symphony No. 1

https://www.youtube.com/watch?v=2jKnFC4EpfQ

Josef Tal – SYMPHONY No. 2 (1960)

https://www.youtube.com/watch?v=OHExq6erO2I

Josef Tal: Symphony No.3

https://www.youtube.com/watch?v=EfJZ2U0RAng

Josef Tal – SYMPHONY No. 5 (1991)

https://www.youtube.com/watch?v=B20EbVMkWYU

Josef Tal – SYMPHONY No. 6 (1991)

https://www.youtube.com/watch?v=2herMKs6Ib8

Josef Tal – Masada 967

https://www.youtube.com/watch?v=sPRd_ybrBuA

Josef Tal – STRUCTURE (1961)

https://www.youtube.com/watch?v=KEwdFD3iSO8

Josef Tal – Die Versuchung (opera)

https://www.youtube.com/watch?v=6UKtQI7DTBc

Josef Tal – The opera ‚JOSEF‘ (in Hebrew)

https://www.youtube.com/watch?v=Z5cdcmi6gBQ

Josef Tal – Drei Lieder der Ruhe

https://www.youtube.com/watch?v=iZOZeHbY4Cc

Josef Tal – The Tale of the Shadow (H) Electronic music (1959)

https://www.youtube.com/watch?v=VdISQOA33QM

Josef Tal – Five Densities for piano (1975)

https://www.youtube.com/watch?v=XRmy_8gx41U

Josef Tal – Variations (Electronic music, 1970)

https://www.youtube.com/watch?v=7IiluSQCHxI

Josef Tal – Chamber Music (1982)

https://www.youtube.com/watch?v=TL11PXUALzA

Josef Tal – Concerto No. 5

https://www.youtube.com/watch?v=CvT7LwPuSZs

Josef Tal – Concerto No. 6 for piano & magnetic tape

https://www.youtube.com/watch?v=RCaDM596Dfk

Josef Tal – CONCERTO for viola and orchestra (1953)

https://www.youtube.com/watch?v=YODjuyON3nk

Josef Tal – DISPUTE for harp (1989)

https://www.youtube.com/watch?v=cA5HAyoAkv0

Josef Tal – Five Inventions for Piano (1956)

https://www.youtube.com/watch?v=jS18XPiVYyU

Josef Tal – Frequencies 440-462 (Electronic music, 1972)

https://www.youtube.com/watch?v=hdpTpUiyYzo

Josef Tal – THREE SONGS for soprano & piano (1955)

https://www.youtube.com/watch?v=Q0BRbNppwec

Josef Tal – A Tale in Four Parts (1988)

https://www.youtube.com/watch?v=ZBvmKCCOE_M

Josef Tal – Scene (1978)

https://www.youtube.com/watch?v=Buw1GveqsFE

Josef Tal – CONCERTO No. 3

https://www.youtube.com/watch?v=TFgSEvJSCIE

Josef Tal – SCENE (Text from Franz Kafka’s diaries)

https://www.youtube.com/watch?v=fTp1Z280AzU

Josef Tal – CONCERTO No. 2

https://www.youtube.com/watch?v=4qDtQPClmxk

Josef Tal „Concerto for Harp and Electronics“

https://www.youtube.com/watch?v=JTNxOx8hW1c

Josef Tal – Ashmedai – electronic overture of the opera (1968)

https://www.youtube.com/watch?v=Iwt516nPiws

Josef Tal – Coincidentia Oppositorum (Eletronic music, 1992)

https://www.youtube.com/watch?v=xox6L4GfP9k

Josef Tal – The Emigrants (for a theater play, 1976)

https://www.youtube.com/watch?v=ZJP__aiRqok

Josef Tal – STRING QUARTET No. 1

https://www.youtube.com/watch?v=ZkggkCxEbdA

Josef Tal – STRING QUARTET No. 2

https://www.youtube.com/watch?v=NCjGH-9eTwU

Josef Tal – STRING QUARTET No. 3 (1976)

https://www.youtube.com/watch?v=kA2RonTtab8

Josef Tal – SUITE FOR VIOLA (1940)

https://www.youtube.com/watch?v=BaiDpehPw_w

Josef Tal – SUITE for violoncello

https://www.youtube.com/watch?v=XDgkWXip3dI

Josef Tal – IMAGO for chamber orchestra (1982)

https://www.youtube.com/watch?v=iJ_-UAlzAZ4

Josef Tal – Out of My Distress (Electronic music, 1964)

https://www.youtube.com/watch?v=ll5ga7KiUSo

Josef Tal – Ranges of Energy (II) (1990)

https://www.youtube.com/watch?v=D6-kSfkgHmw

Josef Tal – QUARTET for tenor-saxophone, violin, viola and violoncello (1994)

https://www.youtube.com/watch?v=smBkmbm4Rak

Josef Tal – EXODUS (II) Electronic Music (1956)

https://www.youtube.com/watch?v=pt8Gq83tjf8

Josef Tal – Amnon and Tamar

https://www.youtube.com/watch?v=z9KvE6t_cCM

Josef Tal – DUO for trombone and harp (1989)

https://www.youtube.com/watch?v=W-dBSYjdlLw

Josef Tal – Der Garten

https://www.youtube.com/watch?v=jxGzFp4N1LE

Josef Tal – Recollections of a People – Electronic music for choreography (1979)

https://www.youtube.com/watch?v=U-rI8yQFR78

Josef Tal – WITH ALL THY SOUL (1978)

https://www.youtube.com/watch?v=CXDdsFBdC2o

Josef Tal – THE DEATH OF MOSES (REQUIEM)

https://www.youtube.com/watch?v=H-TH1oN3ENw

Josef Tal – Saul at Ein Dor

https://www.youtube.com/watch?v=foXtnYSLtJ8

Josef Tal – L’Atelier. Electronic music for a theater play (1981)

https://www.youtube.com/watch?v=qzbUWPvbeb4

Josef Tal – CONCERTO for clarinet and chamber orchestra

https://www.youtube.com/watch?v=9q8OJV70_Bk

Josef Tal – DUO for two flutes

https://www.youtube.com/watch?v=bnxNIxkPNE0

Joseph Tal – Piano Sonata (1950)

https://www.youtube.com/watch?v=PuFf7TmQph0

Josef Tal – Sonata for Piano

https://www.youtube.com/watch?v=4D8UkjkKv00

Josef Tal – Sonata for piano – Kotaro Fukuma

https://www.youtube.com/watch?v=18P8n6q0Mio

Josef Tal – WARS SWEPT THROUGH HERE (1991)

https://www.youtube.com/watch?v=ZhtqD7c5TOM

Josef Tal – PERSPECTIVE

https://www.youtube.com/watch?v=c3HKFLE-H4o

Josef Tal – SONG (1971)

https://www.youtube.com/watch?v=pDlWaSyMHiA

Josef Tal – BITTER LINE (1991)

https://www.youtube.com/watch?v=dE-STgPiwcw

Josef Tal – DEATH CAME TO THE WOODEN HORSE MICHAEL (1975)

https://www.youtube.com/watch?v=BOHk89dkgE0

Josef Tal – CHAMBER MUSIC for recorder, marimba and harpsichord (1982)

https://www.youtube.com/watch?v=RcFTLTzM1Lc

Josef Tal – ELSE (homage) (1975)

https://www.youtube.com/watch?v=_pW1KlUUNhs

Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Tal

Von der Hamburger Universität:

https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00002675

Das Israel Music Institute, Tel Aviv, zu Josef Tal:

https://www.imi.org.il/index.php?dir=site&page=search&q=josef+tal

Verzeichnis sämtlicher Kompositionen von Josef Tal:

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_compositions_by_Josef_Tal

Josef Tals Oper Ashmedai:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ashmedai_(opera)

 

Links zur Autobiografie Josef Tals „Tonspur“:

https://read-download-books.com/ebook.html?pid=6&offer_id=26&ref_id=4752b132d49160b9e21fcab4bfc618e8_d20b5a63_3f0e4cf5&sub1=d20b5a63&keyword=Tonspur:%20auf%20der%20Suche%20nach%20dem%20Klang%20des%20Lebens&sub8=Tonspur:%20auf%20der%20Suche%20nach%20dem%20Klang%20des%20Lebens&m=Tonspur:%20auf%20der%20Suche%20nach%20dem%20Klang%20des%20Lebens

https://read-download-books.com/v7/?pid=6&offer_id=26&ref_id=4752b132d49160b9e21fcab4bfc618e8_d20b5a63_2fb574ac&sub1=91143&keyword=Tonspur:%20auf%20der%20Suche%20nach%20dem%20Klang%20des%20Lebens&sub8=Tonspur:%20auf%20der%20Suche%20nach%20dem%20Klang%20des%20Lebens&m=Tonspur:%20auf%20der%20Suche%20nach%20dem%20Klang%20des%20Lebens

Josef Tal bei Amazon:

https://www.amazon.de/Sohn-Rabbiners-Berlin-nach-Jerusalem/dp/3886791238/buchundjudenhaga
https://www.amazon.de/Tonspur-Mein-Leben-mit-Musik/dp/3894875038/buchundjudenhaga
https://www.amazon.de/Josef-Tal-Works-Hartmut-Rohde/dp/B09LC9BXKT/buchundjudenhaga