Ist mein zionistischer Traum gestorben?

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Ich mache mir wirklich Sorgen! Ich sehe eine große Katastrophe auf uns zukommen. Ich kann einfach nicht verstehen, warum die Leute nicht schreien: „Lasst das nicht zu!“…

Von Gershon Baskin, Jerusalem

Wo ist der Ministerpräsident? Wo sind alle die zionistischen Führer? Wo ist die jüdische Weltgemeinschaft? Bald werden wir nicht mehr die Möglichkeit haben, uns für Frieden mit unseren Nachbarn zu entscheiden. Wie lange noch werden wir über zwei Staaten für zwei Völker reden können? Auf der israelischen Seite gibt es für diese Lösung offenbar keinen Partner. Bald wird es auch auf der palästinensischen Seite keinen Partner mehr dafür geben. Die wahren Befürworter dieser Lösung in Israel sind inzwischen nur noch eine winzige Minderheit. Bald wird auch die noch verschwinden. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, was kommen wird. Ich will ja gar nicht provozieren, ich kann es mir wirklich nicht vorstellen!

Was machen wir, wenn Teilung nicht mehr möglich ist? Wie werden wir mit den Palästinensern umgehen, die unter unserer Herrschaft leben, die aber nicht mehr mit der Lüge leben wollen, dass sie einen eigenen Staat haben werden? Immer mehr Palästinenser erkennen die Lüge und sagen: „Ich will mich nicht mehr selbst belügen und ich will nicht, dass meine Führer mich belügen! Ich will nicht, dass die Welt mich belügt!“

Lasst uns zur Abwechslung einmal ehrlich sein. Es gibt keine Chance, dass die Regierung von Israel jemals die Herrschaft über die Westbank, den Gazastreifen und Ost-Jerusalem aufgeben wird. Sie haben ein so ausgeklügeltes Herrschaftssystem aufgebaut, wie kann das jemals abgebaut werden? Es wird keinen Staat Palästina geben, solange Israel das zu entscheiden hat.

Wenn Israel die Tatsache, dass die UNESCO die Geburtskirche in Bethlehem als internationales Kulturerbe unter der Bezeichnung „Palästina“ anerkennt, als Bedrohung für Israel empfindet, welche Chance gibt es dann wohl, dass es jemals einen Staat Palästina geben wird? Gar keine! Denken sie denn, dass Bethlehem nicht in Palästina liegt? Gehört es denn zum Staat Israel? Wenn sie sich durch so etwas schon bedroht fühlen, dann denken sie offenbar, dass Bethlehem zum Staat Israel gehören sollte.

Wir wollen den Tatsachen ins Auge blicken: Keine Regierung von Israel hat sich jemals dazu entschlossen, eine Zwei-Staaten-Lösung zu unterstützen. Das gehörte zu einer hübschen, gut aufgenommenen Rede des Ministerpräsidenten an einer rechtsgerichteten religiösen Universität. ((Netanjahus Bar Ilan-Rede am 14. Juni 2009 als Antwort auf die Rede von US-Präsident Barack Obama am 04. Juni 2009.)) Sie erfüllte den Zweck, eine Zeitlang die Ängste der Welt zu zerstreuen. Aber wie lange kann die Wirkung der Rede anhalten?

Die Zwei-Staaten-Lösung entspricht nicht der offiziellen Politik des Staates Israel. Dafür hat sich noch niemals irgendeine Regierung entschieden. Niemals wurde in der Knesset ein Gesetz vorgeschlagen, das die Zwei-Staaten-Lösung unterstützt hätte. Die Politik der Regierung unterstützt sie gewiss nicht. Es ist nicht mehr als Gerede, leere Worte auf Papier, die überhaupt keinen Wert mehr haben. Wer glaubt schon, dass es Benjamin Netanjahu Ernst damit wir werden mit allen Waffen kämpfen, die uns zur Verfügung stehen.

Ihr habt das ja schon einmal erlebt. Sicher, wir werden das teuer bezahlen, aber welche Alternative lasst ihr uns schließlich? Erzählt einmal der Welt, Israel betreibe keine neue Form der Apartheid! Wirklich, vielleicht kann mir an dieser Stelle irgendjemand weiterhelfen! Ich versuche wirklich zu verstehen!

Was denken Sie, Herr Ministerpräsident? Was wollen Sie tun? Ich habe immer gedacht, die Zwei-Staaten-Lösung sei der beste Ausdruck eines realistischen zionistischen Traums und einer realistischen zionistischen Vision. Praktischer Zionismus. Pragmatischer Zionismus.

Ich schäme mich nicht, Zionist zu sein. Ich glaube an die zionistische Vision. Das Buch „The Zionist Idea“ ((Arthur Hertzberg: The Zionist Idea. A Historical Analysis and Reader. 1997.)) war faktisch meine Bibel, als ich jung war. Ich habe es immer noch; seine Seiten sind vom häufigen Lesen dünn geworden. Aber wirklich, was ist heute aus der zionistischen Vision geworden? Wohin bringt uns der zionistische Traum?

Bringt er uns von Beit HaUlpana zu Beit El? Entspricht die Übernahme privaten palästinensischen Landes und seine Umwandlung in jüdisches Land dem zionistischen Ideal? Geht es
darum? Wenn es so ist, warum sollen wir lügen? Handeln wir einfach und bringen wir es hinter uns! Sagt den Palästinensern, sie hätten keine Rechte. „Eretz Yisrael leAm Yisrael – das Land Israel für das Volk Israel“. Geht es darum,

Herr Netanjahu? Sagen Sie es mir bitte! Ich möchte wissen, woran ich bin! Ich möchte erfahren, ob in diesem Land noch ein Platz für mich übrig ist. Ich möchte wissen, ob mein zionistischer Traum noch irgendeine Gültigkeit hat. Gibt es im Staat Israel einen Platz für einen Juden, einen Zionisten, der glaubt, dass Zionismus bedeute, in Frieden mit
seinen Nachbarn zu leben, damit wir unsere Kraft dazu verwenden können, dieses Land zu dem vorbildlichen Ort zu machen, der es sein könnte?

Gibt es irgendeine Chance, dass Sie, Herr Ministerpräsident, jemals wirklich die Absicht haben werden, die Zwei-Staaten-Lösung umzusetzen? Oder belügen Sie uns nur?

Der Autor ist Ko-Vorsitzender von IPCRI, dem „Israel Palestine Center for Research and Information“, Kolumnist der „Jerusalem Post“, Radio-Moderator bei „All for Peace Radio“ und Initiator und Unterhändler des geheimen „Back Channel“ für die Freilassung des israelischen Gefreiten Gilad Shalit im Oktober 2011. Der Beitrag ist in der „Jerusalem Post“ vom
07.05.2012 erschienen und zuerst bei www.aixpaix.de mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler.Am Erscheinungstag in Israel sagte Netanjahu die angekündigten Neuwahlen ab.

76 Kommentare

  1. Kann der Autor dort oben denn deutsch, oder ist das eine Ãœbersetzung?

    Wie auch immer.

    Warum sucht er über die Zukunft Zions nicht aus den Schriften der Propheten die Antwort?

    Ist es nicht typisch für Zionisten, dass sie zu wenig über Zion in der Schrift lesen?

    Ein Traum ist ein Traum. Zion ist Zion.

    Was Menschen machen ist eh meist das Verkehrte.

    Zionismus ist doch nur ein anderer Ausdruck für typisch Mensch. Der Mensch als Maß aller Dinge.

  2. „Es ist nicht mehr als Gerede, leere Worte auf Papier, die überhaupt keinen Wert mehr haben. Wer glaubt schon, dass es Benjamin Netanjahu Ernst damit wir werden mit allen Waffen kämpfen, die uns zur Verfügung stehen.“

    Irgendwie stimmt mit dem Satz etwas nicht…
    Ernst damit …. meint?

  3. Das Problem ist: Was soll werden? Zwei Staaten wie die Roadmap meint? nein, keine Dauerlösung.
    Ein Staat für Alle? Ich sage: Fernziel ja, andere sagen: Geht auf keinen Fall.
    So weiter wie jetzt, also quasi Besatzungsstatus und verschieden gestufte Gebiete mit verschiedenen Autonomieregelungen? Dazu weiteres Siedeln? Mal im Ernst: Das geht doch schief. Das kann man doch an 10 Fingern abzählen, dass das auf Dauer schief geht. Irgendwann ist dann da „Syrien reloaded“.
    Ich hab auch keinen Stein der Weisen.

  4. Danke Ente für die Antwort. Im Gegensatz zu dem, was hier ein Diskutant über mich behauptete, fühle ich mich sicher nicht allwissend und unfehlbar.
    Notwendig aber ist es, keine Pauschalurteile zu fällen, keinen doppelten Standard anzulegen.
    Gerade hört man im Ö1 einen Herr Hessel dessen Empörung besonders schrill wird, wenn er von Israel quasselt, wie Israel die Einwohner in Gaza behandelt. Doch Tatsache ist, Israel hat den Gazastreifen geräumt und Hamas ist entschlossen die Ruhe und Sicherheit von wenigstens eine Million Israelis zu stören mit dem Feuern von Raketen.

    • @ Karl Pfeifer:
      „Notwendig aber ist es, keine Pauschalurteile zu fällen, keinen doppelten Standard anzulegen.“

      Dies betrachte ich persönlich als Frechheit!

      Schade!

  5. „…o h n e allerdings Alternativen dazu zu sehen …“

    „…akzeptieren …die Existenz …das ist ja nun nicht wirklich der Fall“

    please welcome in reality

    es existiert K E I N Spielraum für never ending EXPERIMENTELLE GutBessermenschlichkeitsVERSUCHE! entsetzt schockierte Beileidsbekundungen aus der „GutmenschenWelt“ bringen KEIN einziges unschuldig geMORDetes Menschenleben zurück!!!

    • riciano, das stimmt.
      Aber geschockt sein darf man manchmal doch. Ich lebe hier warm und sicher – momentan eher kalt und nass – in Schleswig Holstein. Würde ich in Israel wohnen, würde ich mich hinter Zäunen und Pufferzonen wohler fühlen.

  6. Es gibt ein nettes Sprichwort:“Gute Zäune machen gute Nachbarn“. Natürlich sind Grenzen unpopulär. Viel schöner klingt es, wenn man von Freiheit redet, von gleichen Rechten, von einer zwei Staaten Lösung und einem friedlichen Miteinander. Das wäre absolut herrlich. Weder die zwei Staaten Lösung noch der Verzicht auf Zäune sichert aber doch die Existenz Israels, denn das würde vorraussetzen, dass sich dort alle respektieren, aktzeptieren und die Existenz des anderen gut heißen.Und das ist ja nun nicht wirklich der Fall, oder?

  7. Ente, bitte beantworten Sie die Frage, die ich Ihnen vor Tagen gestellt habe: Nehmen wir also die Beschwerden wegen des Sicherheitszaun. Einerseits schützen sie Leben andererseits erschweren sie das tagtägliche Leben der Palästinenser. Ich lasse mich gerne von Ihnen belehren, was man bevorzugen soll, die Sicherheit von Menschen oder den schnelleren Weg in die Arbeit für die Palästinenser. Ist also Ihrer Meinung nach das Recht der Bevölkerung in den von Israel besetzten Gebieten auf kürzere Wege wichtiger als der Schutz des Lebens der Einwohner Israels?

    • Lieber Karl Pfeifer: Wenn ich dies beantworten könnte!

      Ich kann es nicht! (In der von Ihnen zugespitzten Form natürlich schon)

      Persönlich halte ich es für die schwierigsten Aufgaben eines Staates, abzuwägen ob eine Entscheidung, kurz- oder auch langfristig, Sicherheit für die Bevölkerung bedeutet. Dazu muß ich nicht nach Israel schauen, dies weiß ich auch hier nicht, wenn ich mir die Diskussionen über ein NPD Verbot und den Rückzug der V-Leute des Verfassungsschutzes ansehe, oder, etwas weiter zurück, den Umgang mit der RAF. Da ging die BRD bei der Lorenzentführung auf eine Erpressung ein und wurde mit massiv weiter ausuferndem Terror
      bestraft.

      Sehe ich den Rückzug Israels aus dem Sinai, betrachtete ich ihn dreißig Jahre lang als einen Erfolg für Sicherheit und wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Jetzt würde ich eine größere Pufferzone durchaus positiv empfinden.

      Betrachte ich den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen, war es, meiner Meinung nach, keinen Monat lang, als Erfolg für die Sicherheit des Staates zu betrachten. Könnte nach einem Regimechange völlig anders aussehen.

      Ich bin der festen Überzeugung, daß die jeweilige Entscheidung der Verantwortlichen, nach bestem Wissen und Gewissen getroffen wurde.

      Sie sind jedoch, zwar deutlich mehr als ich, nicht das Orakel von Delphi.

      Daher behalte ich mir vor, zu glauben, daß die israelische Demokratie stark genug ist, Restriktionen zu diskutieren und erlaube mir da mitzumachen.

      (Mühsam nach Burgas nachgedacht, wodurch dies Denken wieder an die Grenzen geführt wurde, ohne allerdings Alternativen dazu zu sehen, wobei mein Gutmenschentum, dem den Verantwortlichen nur tiefsten Hass entgegenbringen kann)

  8. Lieber Karl Pfeifer:

    „Ente hat mich der rechten Abweichung beschuldigt. Nun denke ich nicht in diesen Kategorien links = gut, rechts = schlecht. Sondern versuche ohne Scheuklappen an die Geschehnisse heranzugehen“

    Na, na!

    Völlig verwirrt! Welche Ecke habe ich jetzt denn?

    Als ich mich vor kurzem hier als überzeugter Corpsstudent outete, war ich dank Efem in der stiernackigen und elitären Gruppe, jetzt plötzlich in Gruppierungen, die „Rechtsabweichlertum“ ( seit Uni-Zeiten nicht mehr gehört) Menschen zuordnen.

    Die mir unterstellte Kategorisierungsjacke ziehe ich nicht an und empfinde persönlich die Scheuklappen durchaus passend, da ich die Fixierung auf Demokratie, Menschenrechte und Sicherheit der Bevölkerung als die originäre Aufgabe eines Staates betrachte.

  9. galim, wenn Sie die beleidigte Leberwurst hier geben wollen, kann ich Sie nicht hindern. Was mir aber aufgefallen ist, auf die wirklich freundliche Frage von Uri Deganja haben Sie genausowenig geantwortet wie auf meine Argumente.
    Es ist Ihr gutes Recht an Israel kein gutes Haar zu finden und für die entstandene Lage allein Israel verantwortlich zu machen, während Sie gleichzeitig Verständnis für die „Unterlegenen“ zeigen, die zu keinem Kompromiß bereit sind.
    Ich habe nur von meinem Recht Gebrauch gemacht, Ihr Posting zu analysieren und auf die Realitäten im Nahen Osten hinzuweisen. Ich versuche meine private Befindlichkeit nicht in diese Diskussion hereinzubringen und bedaure sehr, dass Sie gerade dies getan haben.

  10. Herr Pfeifer,
    da Sie sich in Ihren vielen wortreichen Beiträgen stets als rechthaberischer Besserwisser präsentieren, zuletzt sogar minutiös eine Liste von Verbrennungssuizidalen aufzählen, eine Gegenposition dann noch polemisch mit vermeintlicher „Nörgelei und wehleidiger Befindlichkeit“ verunglimpfen, kann ich mir nur vorstellen, dass Sie Ihren ‚Gesprächsfaden‘ lediglich mit IHRESGLEICHEN weiterspinnen wollen. Schmoren Sie ruhig weiter in Ihrem „Topf der unerschütterlichen Erkenntnis“ – und ich wünsche Ihnen aufrecht zahlreiche Glücksmomente dabei.
    Aber das war’s dann auch – Ihr gutes Recht, natürlich…
    Shalom & bye
    David

  11. Ein Blick auf so oft ersehnte “Gerechtigkeit“ – arm – reich ist natürlich in sämtlichen Konfliktbetrachtungen unentbehrlich, ja unverzichtbar, da “Ungerechtigkeit“ – so empfunden – erhebliches Potential für Auseinandersetzungen jeglicher Art birgt u. a. auch bis in die politische Ebene fast aller Staaten hinein verändernd wirken kann – betrachte man nur allein das “grandiose €-FinanzDessaster“, welches nach allen mathematischen Regeln keine GerechtigkeitsLösung für das zukünftige Leben der Mehrheit der Menschen in Europa zulassen wird – ganz im Gegenteil, eine gnadenlose Verschärfung von Armut auf breitester Ebene scheint erwartbar – in Teilen Südeuropas bereits bittere Realität – schaut man sich den abenteuerlichen Umgang mit dieser “MamonKrise“ genauer an – ein SystemFehler, welchen Keiner sich wirklich zu beheben traut, da Mensch …gierig ist! “Das zionistische Konzept“ “die Kibbuzimbewegung“ waren prägende AntriebsModelle bei der Wiedergründung Israels Mitte des vergangenen Jahrhunderts – unverzichtbar! Die Entwicklung der letzten 20 Jahre rückblickend bis heute hingegen drängt nahezu alle Gesellschaften weltweit in einen enorm beschleunigten, unerbittlichen GlobalisierungsWettlauf in Abfolge gnadenloser Verdrängungsmechanismen, sodass in der Tat Begriffe wie “Gemeinsinn“ “Brüderlichkeit“ und dergleichen zuweilen nostalgischen ErinnerungsCharakter lediglich aufflimmern lassen – von praktikabel lebbar solcher kein Funke. Bei dem heutigen wissenschaftlichen Forschungs- u. Kenntnisstand in Fortentwicklung als (sog.Betriebs-)Ergebnis ein Dilemma nah an einer Katastrophe, so doch “Mensch“ Vernunft basierend auf Erfahrungen zu Besserem zu nutzen in der Lage sein sollte? Einzig die wünschende Hoffnung auf humanere Veränderungen zur Bewahrung der Schöpfung “Regieret die Erde WEISE“ (ausdrücklich NICHT: Verwertet, verbraucht und zerstört!!!) bleiben ..oft, allzu oft je enttäuscht.

  12. Uri Deganja, die „linke Ãœberzeugung“ kann manches falsche diktieren. Und laut Galim, waren diese Einwanderer keine Bereicherung, haben sie doch rechts gewählt.
    Ente hat mich der rechten Abweichung beschuldigt. Nun denke ich nicht in diesen Kategorien links = gut, rechts = schlecht. Sondern versuche ohne Scheuklappen an die Geschehnisse heranzugehen.
    Gestern hat Netanjahu den Fall des 58jährigen Mannes aus Haifa, der einen Schlaganfall erlitten und seine kleine Spedition verloren hatte, „eine große persönliche Tragödie“ genannt und die Minister angewiesen hat, denen Silman (so heißt er) vorgeworfen hatte, ihn im Stich gelassen zu haben, seinen Fall zu überprüfen.
    Der soziale Protest hielt sich nun in Grenzen, vielleicht auch weil die Demonstrierer in bester Tradition in zwei Lagern gespalten sind.
    Seit dem Massenprotest im Sommer 2011 mit 400.000 Teilnehmern sind die Wohnungen in Tel Aviv nicht billiger geworden.
    Eine Woche zuvor hatte ein anderer Protest bis zu 20.000 Menschen mobilisiert, die verlangten die Lasten der Wehrpflicht gerechter zu verteilen.
    Sie waren heuer die ersten die protestierten und tatsächlich ist das ein wichtiger Protest, denn das Blut der Ultraorthodoxen ist nicht wertvoller als das Blut der Laizisten und Religiösen, die den Dienst leisten.

  13. @galim
    Nur eine winzige Anmerkung: Wie soll ich Ihr letztes Posting verstehen? Stört es Sie, dass ca,. 1 Millionen Juden aus den ehem. GUS-Staaten nun endlich, seit dem Niedergang der SU, nach Israel gegangen sind (wie auch in die Bundesrepublik etc., was zu einem sehr erfreulichen „Aufschwung“ innerhalb der hiesigen jüdischen Gemeinden geführt hat)? Haben diese Menschen kein Recht dazu – weil Sie Ihre politische Einstellung mehrheitlich nicht teilen? Sind Ihnen deren Motive, deren lebensgeschichtlichen Erfahrungen gleichgültig? Haben Sie schon einmal vom Antisemitismus in den kommunistischen Staaten gehört?
    Ist dies Ausdruck einer „linken Ãœberzeugung“?

  14. Galim, ich habe niemals behauptet, dass Israel „perfekt“ sei. Doch ist es auch nicht die Hölle, als die der jüdische und demokratische Staat von einigen Leuten hier dargestellt wird.
    Galim, die Arbeiterparteien verloren die absolute Hegemonie 1977. Nach der Masseneinwanderung aus den GUS-Ländern wählten die Israelis die Arbeiterpartei unter Rabin. Solche ein oder zwei Sätze Analysen, wie Sie hier versucht haben, greifen immer zu kurz.
    Tragisch, dass ein Mensch in Tel Aviv die Arbeit und seine Wohnung verlor und sich zu diesem Schritt entschloss, doch das geschieht ja leider auch in anderen reichen Ländern und allein darauf kann man doch wirklich kein Urteil über ein ganzes Land fällen.

    Bei Wikipedia fand ich folgende Liste von Selbstverbrennungen während der letzten 30 Jahre und ich bin sicher, dass diese Aufzählung nicht taxativ ist:
    „Am 26. Mai 1982 verbrannte sich die Türkin Semra Ertan fünf Tage vor ihrem 26. Geburtstag auf einem Hamburger Marktplatz aus Protest gegen die zunehmende Ausländerfeindlichkeit in Deutschland.
    Am 10. August 1982 verbrannte sich Artin Penik, ein 61-jähriger christlicher Türke armenischer Herkunft, in Istanbul auf dem belebten Taksim-Platz aus Protest gegen den Terror der Asala.
    Bei von der Arbeiterpartei Kurdistans unterstützten Kurdenprotesten in Deutschland zündeten sich am 19. März 1994 in Mannheim zwei Frauen selbst an. Eine starb, die andere überlebte schwer verletzt.[3]
    Am 25. April 1995 verbrannte sich der 75-jährige Sudetendeutsche Reinhold Elstner vor der Feldherrnhalle in München.
    Am 31. Oktober 2006 verbrannte sich im Erfurter Augustinerkloster mit Roland Weißelberg ein weiterer evangelischer Pfarrer. Als Grund für seine Tat nannte der Pfarrer in einem Abschiedsbrief „Sorge vor der Ausbreitung des Islam“.[4]
    Seit Februar 2009 zündeten sich 31 Tibeter und fünf Tibeterinnen aus Protest gegen die chinesische Politik und Unterdrückung Tibets an. 24 von ihnen starben.[5][6]

    Am 17. Dezember 2010 setzte sich der junge Tunesier Mohamed Bouazizi in Sidi Bouzid in Brand. Dies löste eine Welle sozialer Unruhen aus, die schließlich zum Sturz von Zine el-Abidine Ben Ali führten.[7] Im Zuge des darauf folgenden Arabischen Frühlings in mehreren Ländern kam es zu zahlreichen Nachahmungstaten.
    Im Zuge der Staatsschuldenkrise in Italien zündeten sich 2012 zwei Menschen an:[8]
    ein 58-jähriger Handwerker vor dem Finanzamt in Bologna, gegen den ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung läuft (in einem Abschiedsbrief schrieb er: »Ich habe immer meine Steuern gezahlt.«) und
    wenige Tage später vor dem Rathaus von Verona ein 27-jähriger Marokkaner. Er erhalte seit vier Monaten kein Gehalt, habe seine Wohnung verloren und esse in der Armenmensa.“

    Und jetzt zurück zu galim, der nicht gewillt ist, auf meine Argumente einzugehen. Falls Sie mal zur Abwechslung fähig wären Argumente zu bringen und nicht uns wehleidig Ihre private Befindlichkeit zu präsentieren könnte eine Diskussion zustandekommen, so aber sicher nicht. Auf Ihre Bemerkungen über mich und Österreich gehe ich nicht ein.

  15. Ãœbrigens der sich heute selbst verbrannte Mann war wohl auch ein Nörgler, denn der hatte vermutlich gegen die sehr intakten gesellschaftlichen, „perfekten“ und gerechten Verhältnisse „genörgelt“…

    Aber „Nörgeln“ gilt nicht, weil man sonst sofort dafür aus der Wiener Wagenburg ins Nörglerghetto abgeschoben wird…

  16. und noch mehr Nörgelei…

    –> an das @Salzamt (!) mit dessen Vorsteher Pfeifer : (gibt’s wohl nur in KuKanien) 😉

    Der Verlust an Stimmen für die MAPAM ist nicht unwesentlich darauf zurückzuführen, dass die riesige Einwanderung aus den GUS-Staaten nach und nach zu einer Wählerschaft geführt hat, die tradionell eben eher rechts wählt. (Leute aus Asabeidschan oder Kasachstan hatten eben die Schnauze von „links“ voll – so jedenfalls formal das UdSSR-Regime). capito ?

  17. @mos,
    ungeachtet dessen, was K.P. dazu schreibt, ist dein statement nicht gerade wahnsinnig übertrieben. Irgendwas ist schon dran! Vor der „Zeitenwende“ 1967 war das Land sehr stark noch von Gemeinsinn geprägt (auf einem ‚Zeugis‘, welches meine Volontärszeit dokumentiert steht auch sowas wie ‚Brüderlichkeit & Schalom’…)
    Aber dieses gute alte Pionierideal scheint dahinzudämmern.
    Was macht das Land also so lebenswert, von dem viele dort flapsig vom eigentlich 51. Staat der USA reden ?? (das zionistische Konzept wurde schließlich in Europa, mit europäischen Grundvorstellungen entwickelt, die Wild-West-Mentalität vieler Amis hatte im Jishuv überhaupt keine Freunde).
    Aber heute herrscht dort faktisch ‚little America‘, einschl. alles Bezahlbare auch in US-Währung (Häuser, Wohnungen, Mieten etc.pp.).
    Es gibt traumhaften Reichtum neben bitterer Armut, aber kein Netz, was – wie in D z.B. – vor dem schlimmsten schützt (z.B. Wohnung weg…).
    Ich hab’s schon mal gesagt, viele verschwinden aus dem Land klammheimlich. Wer sich’s leisten kann, sucht dringlich nach Verwandtschaft in den USA, oder vermehrt inzwischen auch in Europa.
    Olim aus Deutschland, wieviele an der Zahl ?? Die lächerliche Summe von 70-80 Seelen p.a. (ha ha), und das bei über 7 Mio Einwohnern insgesamt. Also „attraktiv“ ist jedenfalls was anderes. (Ich bin ja auch nicht mehr da…)
    In IL nur des Klimas wegen leben?, und wo die einstige Kibbuzbewegung heute eher sowas wie ein skurriles Exotendasein geniesst?
    …gerade hör ich in den Nachrichten, dass sich ein arbeitsloser Obdachloser in Tel Aviv selbst verbrannt hat.
    In Wien oder Berlin leben wäre bei dem wohl ein phantastischer Traum gewesen.
    Was bleibt schon noch? Erst kommt das Fressen, dann die Moral, wie Brecht so treffend feststellte! Und nochmal: Wie jeder weiss, Die ALLERGRÖSSTEN Zionisten wohnen fast immer ausserhalb Israels, wofür HaGalil auch ein kleiner Beleg ist…

    • Aha Galim, also Ihrer Meinung sind nicht die Juden der Welt egoistisch sondern nur die israelischen Juden und früher war alles besser. Stimmt das wirklich?
      Und dann noch der Spott über Zionisten, die angeblich alle ausserhalb Israels leben und der Seitenhieb auf Hagalil.
      Nun eine Redakteurin von Hagalil lebt in Israel.
      Wer zur politischen Linken gehört, der täte gut daran, die Ursachen zu analysieren, die dazu geführt haben, dass die Linke in Israel 1977 die Hegemonie verloren hat und bei Wahlen immer weniger Stimmen erhält. Das wäre ein seriöses Thema und könnte hier diskutiert wären. Anstatt dessen erfahren wir: Das israelische Volk hat das Vertrauen von galim verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, galim löste das israelische Volk auf? (Frei nach B.Brecht KP)
      Niemand will Sie nach Israel vertreiben und ihre Enttäuschung würde ja Trost verdienen wenn Sie nicht in Deutschland, also in einem perfekten Land leben würden, wo sich noch keiner verbrannt hat, wo man aber Ausländer schon verbrannt hat, in einem Land in dem es natürlich keinen Unterschied zwischen Reich und Arm gibt und in dem die Solidarität herrscht. (Ironie)
      All dies zeigt mir, wenn man mit seriösen Argumenten dieser permanenten Nörgelei entgegentritt, kommt noch mehr Nörgelei. Und das dürfte auch das Ziel von galim sein, jede seriöse Diskussion da im Keim zu ersticken, mit Beschwerden, die man am besten an das Salzamt richtet.

  18. Danke, Ente! Danke Karl Pfeifer.
    Deshalb 🙂
    😉 😉 😉
    „Unabhängig von der Tagespolitik, den gegenwärtigen Diskursen: Ich empfinde diese mahnenden, drängenden Stellungnahmen als wohltuend, als befreiend.
    Prima, dass es haGalil gibt – abseits der allseits bekannten ideologischen, sich selbst genügenden, selbstgerechten “Lager”…“ 😉

  19. Was mich hier bei dieser Diskussion überrascht ist der Mangel an Verständnis für das Sicherheitsbedürfnis der meisten Israeli. Es ist der Tunnelblick, der weder die Ereignisse in Syrien noch die in Ägypten zur Kenntnis nimmt, der auch nicht den Unterschied der Systeme merkt. Auf der einen Seite die offene israelische Gesellschaft, auf der anderen die halbtribale Gesellschaft in der das was wir Demokratie nennen lediglich ein Fremdwort ist. Sowohl in Gaza als auch auf der Westbank (Samaria & Judea) wird das Volk vor „westlichen Ideen“ gewarnt.
    Wenn es nicht gelingt, den Bürgerkrieg in Syrien zum Ende zu bringen und eine Diktatur in Ägypten zu verhindern und andererseits behauptet wird, Israel & Palästinenser seien das Kernproblem des Nahen Ostens, dann ist das eine Art Selbstbetrug.
    In erster Linie sollte man sich doch Sorgen machen über den Verlust von so viel Menschenlieben und versuchen dem Blutvergießen ein Ende zu bereiten, doch davon keine Spur. Und wenn wir erfahren, dass der Sudan, dessen Präsident ein gesuchter Kriegsverbrecher ist, ein Staat, der mehr als zwei Millionen seiner eigenen Bürger zu Flüchtlingen gemacht und Hunderttausende Leben am Gewissen hat, zum Mitglied der UNO-Menschenrechtskommission gemacht wurde, dann sollte man mehr Verständnis für Israel haben.

  20. Lieber Karl Pfeifer:

    Sehr gerne Ihre Artikel und Kommentare lesend, halte ich Ihre momentane massive Verteidigungshaltung gegenüber der jetzigen israelischen Politik in diesem Forum für nicht notwendig. (und in meinen Augen auch für kontraproduktiv)

    Man muß nicht auf Jeden (in meine Augen Spinner) von links, rechts, oben oder unten argumentativ eingehen. (Betroffene mögen sich melden)

    Persönlich erinnerte ich mich z.B. an:

    „Und jetzt zu den Rechten der Bevölkerung in den von Israel besetzten Gebiet. Was Sie dabei “vergessen”, dass von dort vor ein paar Jahren mit mörderischen Terror versucht wurde das alltägliche Leben in Israel ernsthaft zu stören.“
    „“Erinnerungskultur” existiert hier nur, wenn es um die eigenen Opfer, die eigenen historischen Rechtfertigungsgründe geht. Das eigene Leid rechtfertigt das Leid der anderen. Muss man sich aber seines Tatbeitrages bewusst werden, so herrscht Bagatellisierung.“ (ging um Ungarn)

    Zweimal K.P.

    In meinen Augen sind „die Rechte der Bevölkerung in den von Israel besetzten Gebieten“,
    unabhängig von historischen Ereignissen.

    • ente, ich freue mich aufrichtig, dass Ihnen meine Artikel gefallen. Allerdings wenn ich hier schreibe, dann sicher nicht als Journalist, sondern als einer der schnell ein paar Gedanken zu einer Diskussion beitragen will.

      ente, ich rechtfertige keine Menschenrechtsverletzungen. Und mit keinem Wort habe ich behauptet, dass die israelische Regierung fehlerlos sei, dass sie nicht kritisiert werden darf. Doch die elementare Pflicht eines Staates ist es, für die Sicherheit seiner Einwohner zu sorgen.
      Nehmen wir also die Beschwerden wegen des Sicherheitszaun. Einerseits schützen sie Leben andererseits erschweren sie das tagtägliche Leben der Palästinenser. Ich lasse mich gerne von Ihnen belehren, was man bevorzugen soll, die Sicherheit von Menschen oder den schnelleren Weg in die Arbeit für die Palästinenser. Ist also Ihrer Meinung nach das Recht der Bevölkerung in den von Israel besetzten Gebieten auf kürzere Wege wichtiger als der Schutz des Lebens der Einwohner Israels?

  21. “Ferienzeit für israelische Kinder: Dekorieren des Bunkers

    Freitag, 13. Juli 2012 | Michael Selutin

    Die Kinder des südisraelischen Ortes Nitzan haben in dieser Woche zwei Bunker für ihre Kindergärten bekommen und dürfen diese selbst bemalen. Ein professioneller Maler wird die Kleinen unterstützen und im Beisein der ganzen Gemeinde werden die leider notwendigen Gebäude eingeweiht.

    Nitzan ist eine Gemeinde von Flüchtlingen der Siedlung Gusch Katif, die während des Abzugs aus Gaza 2005 von Israel geräumt wurde. Fast 10.000 jüdische Einwohner mussten ihre Häuser damals verlassen, um die Palästinenser in Gaza von der israelischen „Besatzung“ zu befreien. Entgegen den Hoffnungen ist K E I N Frieden entstanden nachdem der Gazastreifen sich selbst verwalten konnte. Im GEGENTEIL, die Gegend wurde zum Abschussfeld für tausende Raketen, die seitdem im Süden Israels einschlagen und auch die Gemeinde in Nitzan in Angst und Schrecken versetzen.

    Als die Regierung vorschlug, zuerst nur einen Bunker zu bauen, lehnten die Kinder ab, da sie sich nicht entscheiden wollten, welcher Kindergarten zuerst geschützt werden sollte. Die Kinder und Lehrer entschieden: „Wir würden lieber einen Angriff zusammen durchstehen und sterben, als zu wählen welcher Kindergarten zuerst einen Bunker bekommt. Sie müssen zur gleichen Zeit aufgebaut werden!“

    Mit der Hilfe von privaten Spenden und Organisationen ist es nun möglich geworden, die Bunker zur gleichen Zeit einzuweihen und zu bemalen. Die Einwohner Nitzans versuchen den Bunkern den Schrecken zu nehmen, indem sie bunt und freundlich aussehen werden. Sie hoffen jedoch, dass die Verteidigungsanlangen nur als Kunstwerke zum Einsatz kommen.“

  22. @ david galim
    Keine Panik 😉 SpontanGedanken ….mhm …so sind sie halt …emotional in Stärke und Ausdruck …gehört ja irgendwie auch dazu zum “streitbarsten“ Thema dieser Welt nun seit Jahrtausenden schon …und kein wirklich beruhigender Shalom in Sicht und dies treibt besorgte Menschen mit Verantwortungsbewusstsein natürlich an, um eine vernunftsvolle, vor allem VERLÄSSLICH tragfähige Lösung zu ringen, wenn es denn überhaupt solche zu geben scheint???

    Im Beginn jeglicher eventueller Lösungsmöglichkeiten steht zwingend IMMER zuerst eine vollständige, umfassend sachliche ANALYSE aller zur KonfliktEntstehung beigetragenen FAKTOREN Ereignisse … sozusagen des Geschehenen …des Gegebenen …erst dann schaue “man“ sich ALLE KonfliktBeteilgten …Akteure näher ja vielmehr ganz genau an, deren ZIELE, Bereitschaftsbestreben sowie eventuell vorhandene KompromissFähigkeit.

    Wunschdenken – so sollen “die“ sein …so hätte ich gerne, dass “sie“ wären, verursacht logisch grundlegend Probleme, welche von vornherein weitere aufbauende, schwer zu erringende LösungsMühen folglich scheitern lassen müssen, denn “die“ sind halt so, wie sie sind! Bejammern und Beklagen dessen ändert dies auch NICHT.

    Im historischen Gesamtkontext betrachtet – und dazu habe ich hier mehrmals schon …mit stets FAKTEN belegt …Position bezogen – IST das HEFTIGST umstritten zur – schreiben wir mal – “großzügigen Verteilung“ angestandene geographische Gebiet sog. “PALÄSTINA“ (nebenbei sei es bemerkt: …hat es so in der Geschichte vorher NIE gegeben!) – sozusagen das “Streitgut“ – nach dem Sieg der Briten & helps über die Osmanischen Herrscher …klar definiert konkret: British Mandate of Palestine – jeder schaue selbst nach, W A S genau dies ist!!! Eine den Großteil dieses Gebietes wegschweigende, ausschliessliche Konzentration auf das Gebiet westlich des Jordanflusse ist

    1. ein Mathematikfehler und

    2. eine verschärfende Projektion dieses blutigen Konfliktes einseitig auf NUR Israel (alles andre haben die ja scho).

    Mensch eben…

    Allein die Bezeichnung “2-Staatenlösung“ kann nur als ein Angriff auf die Intelligenz eines jeden halbwegs vernünftig denkenden Menschen zu werten sein – Heuchelei auf primitivster Ebene, da nachweislich 1946 der ERSTE Staat (Königreich) auf dem GEBIET sog. Brit. Palästina ja unmittelbar vor dem wenige Monate darauf folgenden sog. Teilung???splan der UNO 1947 bereits ABGETEILT und geschaffen wurde – Kritiker sollten beginnen, diesen FAKT gescheit zu WIDERLEGEN versuchen! – das übriggelassene verbliebene “Restl“ Land bleibt zu grossen Teilen zusätzlich von eben “ersteren geschaffenen“ STAAT besetzt, sodass NIE, aber wirklich NIE ein echter Wille, die Existenz Israels je zu gewähren, erkennbar wurde – und bis HEUTE NICHT! Keiner kann aufgrund dessen, genau WEIL die Dinge so sind, Israel deklariert als “SchuldigAgressor“ in VerzichtsVerhandlungen auf arabische Basare mit Terroristen zwingen – NEIN! Allein der/ein VerhandlungsPartner FEHLT/EN …und meine Keiner, Fatah …PLO (Befreiungsorganisation GANZ sog. Palästina) u. wie sie alle samt und sonders sich auch immer noch zu betiteln mögen …KÖNNTEN auch nur ansatzweise so etwas sein! Jeder QuadratMillimeter Zugeständnis, jede Lockerung irgendwelcher SicherheitsMassnahmen brachten in der Vergangenheit nachweislich UNMITTELBAR geMORDetes Menschenleben- korrigieret mich, sollte “Shalom“ die Antwort gewesen sein!!! SO ist es …LEIDER …namhaft hinlänglich bekannte FÃœHRERfiguren – eben KEIN sog. Palästinensisches VOLK ..vielmehr bewaffnete ClanChefs …StammesOberste …“selbstgekrönte (Be)Herrscher“ …eigentlich eine “verschwindend“ geringe korrupte Minderheit, welche es nahezu “perfekt“ versteht, die mehrheitliche “Masse“ ideologisch anzuheizen, egoman zum Kampf glauben missbrauchen zu müssen, mitbeachtet die durchaus sehr “erfolgreiche“ und äußerst einträgliche Manipulation …Steuerung der “westlichen Welt“ …gesamten Staatengemeinschaft!

    Ich denke, es ist an der Zeit, endlich einmal all jene Entwicklungen UNideologisiert auch so, wie sie stattgefunden haben, zur Kenntnis zu nehmen, um sich von gescheiterten – möglicherweise gutgemeinten Wünschen – auch einmal lösen zu können, damit überhaupt erst zukunftsorientierteres Denken möglich werden kann. Israel hatte und hat keine Aussicht auf eine z w e i t e oder dritte Chance …wie europäisch nach Kriegen gewohnt ….es existiert KEIN Spielraum für Experimente!

    So wie es ist, ist’s noch nicht ganz “gut“, aber mit SICHERHEIT viel, viel besser, ALS??? …!

    Shabbat SHALOM R.

  23. C. Fried, es ist nicht einfach auf ihr Posting zu antworten, weil es ein wenig verworren ist. Trotzdem will ich es versuchen. Und im Gegensatz zu Ihnen lese ich nichts hinein, was Sie nicht geschrieben haben. Wenn ich der Meinung wäre, Sie sollten Ihre Klappe halten, dann würde ich es auch schreiben. Die Tatsache, dass ich versuche mit Ihnen zu diskutieren, dass ich Ihnen Fragen stellte, beweist doch, dass ich Sie keineswegs zum Schweigen bringen wollte oder will.
    Sie und andere hier auf diesem Blog treten dafür ein, dass israelische Juden und palästinensische Araber in einem Staat leben.
    Das ist bereits in Israel verwirklicht, in dem entgegen allen verlogenen Behauptungen hier keine ethnische Säuberung vollzogen wurde. 1948 blieben ca. 150.000 Araber in Israel, heute sind es mehr als 1.2 Million.
    Haben Sie gewußt, dass zur gleichen Zeit als Israel geschaffen wurde, ein Staat aufgrund der Religion gegründet wurde, nämlich Pakistan, dass es deswegen zu einer Flüchtlingsbewegung von zehn Millionen Menschen auf der indischen Halbinsel gekommen ist. Es gab auch ca. eine Million Todesopfer.
    Übrigens auf dem Gebiet des demokratischen Staates Indien leben mehr als 100 Millionen Muslime, während in Pakistan lediglich ein paar Tausend Hindus und Christen leben, die sich bitter über Diskriminierung beklagen.
    Auf dem Gebiet des britischen Mandats, dass von Arabern verwaltet wurde, durfte nach 1948 kein einziger Jude bleiben.
    Mein Vorschlag, dass Sie doch zuerst die Völker des ehemaligen Jugoslawiens überzeugen könnten, wieder in einem Staat zu leben, haben die doch eine gemeinsame Sprache, eine gemeinsame Kultur und haben auch untereinander geheiratet. Ihr Argument: Die haben ja ihre Staaten. Schön und gut aber es gibt ja auch die Möglichkeit, dass auch die Palästinenser ihren eigenen Staat, den sie zigmal bereits hätten haben können, errichten. In der Zwischenzeit gibt es keine Einigkeit zwischen Hamas und der PA. Die Palästinenser müssen sich also ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch mit Israel setzen und mit ihren Nachbarn zu einer Vereinbarung kommen.Wie soll das gehen, wenn Hamas sich zum Ziel gesetzt hat, den Staat Israel zu liquidieren und a l l e Juden zu vertreiben?
    Dann versuchen Sie sich lustig zu machen über meinen Vorschlag Sie sollten die palästinensischen Muslime überzeugen, damit es gestattet wird, dass muslimische Frauen auch Christen, Juden oder Atheisten heiraten dürfen. Sie behaupten, dass orthodoxe und andere Juden es auch nicht gerne haben, wenn ihre Töchter ein Verhältnis mit einem Araber haben bzw. einen Araber heiraten. Das stimmt. Nur ist es auch laut der strengsten Auslegung der jüdischen Religion keiner Jüdin verboten einen Nichtjuden zu heiraten. Sogar in der Bibel (Tnach) gibt es das Buch Eszter, die als Jüdin einen Nichtjuden geheiratet hat.
    Nun gab es in Israel bereits einen Ehrenmord an einer Muslima weil sie einmal einem Christen anlächelte. Warum wollen Sie nicht die Muslime beeinflußen, diesen Rassismus aufzugeben.
    Dann gibt es noch etwas. Sie nehmen keine Stellung zum aggressiven Antisemitismus in den elektronischen arabischen Medien, warum. Wer aber den Juden Israels einreden will, dass die Nachbarn Frieden wünschen, der wird sich mit diesen Haßpredigten in der Nachbarschaft auseinandersetzen müssen. Was ich bringe, ist kein Beweis dafür, dass ein Zusammenleben nicht möglich ist, wie Sie mir das unterstellen. Das ist wohl im jüdischen und demokratischen Staat Israel möglich, wie ich aufgezeigt habe, jedoch nicht möglich in einer halbtribalen Gesellschaft, in der fast tagtäglich gegen Juden gehetzt wird.
    Was Sie und Galim nicht verstehen wollen, ist die Lage im arabischen Nahen Osten, in dem Wehrlose gelegentlich massakriert bzw diskriminiert werden. Wenn Sie sich die Mühe machen würden und Ägypten besuchen und mit Kopten reden würden, dann würden sie erfahren, wie oft christliche Kirchen abgefackelt werden, wie Kopten bei der Bewerbung um einen Posten diskriminiert werden, wieviel junge Kopten deswegen zum Islam übertreten. Soll ich jetzt auch beschreiben, wieviel bewaffnete Konflikte es jetzt in der arabischen Welt gibt? Ich nenne jetzt nur Syrien mit 16.000 Opfern während der letzten 15 Monate.
    Und dann kommen solche wie Sie und Galim und wollen uns einreden, dass Israel daran schuldig ist, wenn es nicht zu einem Frieden kommt.
    Und jetzt zu den Rechten der Bevölkerung in den von Israel besetzten Gebiet. Was Sie dabei „vergessen“, dass von dort vor ein paar Jahren mit mörderischen Terror versucht wurde das alltägliche Leben in Israel ernsthaft zu stören.
    Ich denke im Gegensatz zu Ihnen pragmatisch, ich denke dass es besser ist, wenn die Palästinenser in Ramallah und anderswo Arbeit haben und nicht arbeitslos herumlungern müssen. Ich denke, dass es notwendig ist den Lebensstandard dort zu heben.
    Es besteht für mich kein Zweifel, dass Araber aus den Nachbarstaaten die Palästinenser in den Gebieten beneiden, weil sie bereits jetzt einen höheren Lebensstandard geniessen, in Ägypten kam das auch zum Ausdruck.
    Ich weiß, die meisten Deutschen, die sich allein um die Palästinenser Sorgen machen, gerne grobe Menschenrechtsverletzungen in Hamastan und in Judea & Samaria (Westbank)nicht zur Kenntnis nehmen, denn sie haben ja schon ihre Meinung gebildet. An allen Problemen sind die Juden Israels schuld.

  24. Herr Pfeiffer, Sie argumentieren also sachlich?…Mir gegenüber argumentieren Sie so: 1) Halt die Klappe. (zwischen den Zeilenbotschaft) 2) Du hast uns eh nix zu sagen. 3)Mit Arabs peace unmöglich (dazu 2 Links als Beweis 4) Ãœberzeug Arabs, dass ihre Töchter Christen heiraten dürfen und lös das Jugoproblem, dann erteile uns Ratschläge. (Dabei tun Sie so, als wären Sie Israeli, sind aber-wie man erfährt-Österreicher).
    1) Jugoproblem ist durch Mehrstaatenlösung erstmal gelöst. Zweistaatenlösung in Israel/Palästina halten Sie und ich für nicht zukunftsträchtig. (Auch das Österreichproblem ist glücklicherweise durch eine 2 Staatenlösung gelöst, puuuh Glück gehabt) 2) Auch orthodoxere Juden mögen gar nicht gerne, dass ihre Kinder was mit Christen haben….Aufklärung im Sinne Lessings tut Not im ganzen Nahen Osten. 3) Sie glauben doch nicht im Ernst, Frieden kommt durch ein wenig Wohlstand auf der Westbank bei ständiger Verweigerung von Bürgerrechten für die dort Lebenden? So ist peace unmöglich. Und das wissen Sie auch. Der Galim hat doch Recht mit seiner Argumentation: an Stelle von ausgestreckter Hand tritt doch überall und auch unter Israelis immer mehr die Abwehrhaltung: Wir gut, die Böse. So redet der TelAviver und so redet der Ramallahiter und nichts geht, aber die kleinen Kinder beider müssen nachher mit dieser Hasswelt leben, die ihnen die Eltern aufbauen. Glauben Sie an was, Herr Pfeiffer? Wenn ja, dann erinnern Sie Jesaja, warum der wohl den Messias als Friedefürst verheißt statt als Kriegsheld? Ob uns das was sagen soll?
    Ein Mehrnationenstaat klappt doch nie? Meinen Sie? Nun Belgien ist schwierig, aber es geht. Schweiz geht ganz gut. Die baltischen Staaten mit ihren großen russischen Minderheiten kommen offenbar auch klar. Nordirland hat zum Frieden gefunden. Also: es ist nicht hoffnungslos, in 100 Jahren…wer weiß.

  25. @riciano,
    1.)also den Ausdruck „stoned“ hab ich natürlich eher augenzwinkernd, also nicht ganz so bier-ernst gemeint – nicht etwa so, wie sich deshalb einige hier erzürnen mussten. Aber du schreibst meistens irgendwie so ‚wuschig‘, dass mir das spontan so eingefallen ist. 😉

    2.) Dass sich Israel nur auf ein „Stück Papier“ verlassen sollte würde mir nicht einfallen, hatte ich sicher auch nicht geschrieben irgendwo…
    Schöne Grüsse
    david galim

  26. Der Mann hat Recht, und er hätte das schon vor 40 Jahren so sagen sollen. Denn dieser „zionistische Traum“ vieler Juden war für die nichtjüdische Bevölkerung da unten doch schon immer ein nackter Albtraum gewesen. Das fing ja schon an mit der völkermörderischen zionistischen Lebenslüge von „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“, mit der mal eben so dem ganzen palästinensischen Volk die pure Existenz verneint wurde. „So etwas wie die Palästinenser gab es nicht“, das sagte Golda Meir, eine der bösartigsten und grausamsten Erscheinungen des Zionismus. Dazu der jüdische Religionsphilosoph Jeshajahu Leibowitz: „Auf jeden Fall wissen wir recht gut, was der Slogan ‚es gibt kein palästinensisches Volk‘ bedeutet – das ist Völkermord! Nicht im Sinne einer physischen Vernichtung des palästinensischen Volkes, sondern im Sinne der Vernichtung einer nationalen und/oder politischen Einheit..“

    Und die sogenannte „Zwei-Staaten-Lösung“? Eine Totgeburt von Anfang an, und noch dazu die totale weltweite Volksverarschung made in Israel. Seit 1967 betreiben _alle_ israelischen Regierungen die Kolonisierung der besetzten Gebiete, und haben dort mittlerweile schon eine halbe Million Juden in ethnisch reine Judensiedlungen transferiert. Und bis heute noch kommen in jedem Monat Tausende dazu. Und wer jetzt behaupten will, diese jüdische Besiedelung diene alleine nur dem Zweck der Herbeiführung und der Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung, der darf sich getrost zu den grössten Lügnern oder wahlweise auch zu den grössten Dummköpfen der weltgeschichte zählen.

    Denn siehe hier, aus der Charta der Likud-Partei des zur Zeit herrschenden israelischen Premiers Netanjahu:
    „The Government of Israel flatly rejects the establishment of a Palestinian Arab state west of the Jordan river.

    The Jewish communities in Judea, Samaria and Gaza are the realization of Zionist values. Settlement of the land is a clear expression of the unassailable right of the Jewish people to the Land of Israel and constitutes an important asset in the defense of the vital interests of the State of Israel. The Likud will continue to strengthen and develop these communities and will prevent their uprooting.“

    Fakt ist: Die fortgesetzte jüdische Besiedelung der besetzten Gebiete hat die Zwei-Staaten-Lösung unmöglich gemacht, denn _keine_ israelische Regierung kann, will oder wird diese 500.000 jüdischen Siedler jemals wieder zurück holen hinter die Grüne Linie. Und wer da als Beispiel auf die jeweils hundertfach kleinere „Evakuierung“ des Gaza und des Sinai verweisen will, ist dumm und hat nichts begriffen.

    Wenn aber die Zwei-Staaten-Lösung tot ist, könnte sich ja jeder halbwegs intelligente Zionist mal die Frage stellen, was denn nun statt dessen als Lösung für das Problem der Etablierung eines „jüdischen _und_ demokratischen Staates Israel in sicheren Grenzen“ herhalten sollte. Etwa die Ein-Staaten-Lösung, also Annektion der besetzten Gebiete und gleiches Recht auf der Grundlage ein und derselben Verfassung für alle Juden und Nichtjuden nach dem Prinzip ‚one man one vote‘? Nein, Gott bewahre, _das_ wollen sie auf keinen Fall. Wenn schon Demokratie, dann aber doch bitte nur jüdische Demokratie, also bitte keine Demokratie für Nichtjuden, und schon gar nicht, wenn die mehrheitsfähig werden könnten. Denn das sind ja keine Juden, nicht wahr?

    Und, was bleibt dann noch? Vertreibung aller Palästinenser aus den besetzten Gebieten nach Jordanien oder Ägypten oder Libanon oder Syrien oder sonstwohin? Das hätte zuviel Ähnlichkeit mit der Deportation der Juden im Dritten Reich. Man stelle sich nur vor, die Bilder und Berichte in den weltweiten Medien, wie jüdische Soldaten palästinensiche Menschen mit Waffengewalt auf Viehwaggons verfrachten um sie aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben. Nicht realisierbar, auch wenn viele Zionisten davon träumen.

    Und, was noch, etwa wechselseitiger Völkermord wie Ruanda 1994 zwischen Hutu und Tutu, und die Welt schaut gelangweilt zu? Ganz gewiss nicht. Nicht in Israel, nicht unter Beteiligung von Juden. Aber dann vielleicht die ewige Fortsetzung des jetzigen und seit 1967 herrschenden Status quo, also ewige Besatzung, Unterdrückung, Enteignung, Entrechtung, Apartheid, Ghettoisierung und Bantustanisierung der Palästinenser und ewige Unfreiheit und Rassentrennung und doppeltes Recht für Juden und Nichtjuden? Südafrika lässt grüssen, und auch ein jüdisches Herrschaftssystem auf solch einer Grundlage kann und darf und wird kein Existenzrecht haben.

    Und, was bleibt noch? Aus Israel kommt absolut keine Antwort auf die Frage, was denn nun anstelle der Zwei-Staaten-Lösung werden solle. Auch die Diaspora-Juden schweigen. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat immer und sofort eine Antwort parat, wenn Israel auch nur im Entferntesten kritisiert wird, aber er hüllt sich in das totale Schweigen wie sein Gott, sobald es um die Zukunft Israels geht. Und ebenso schweigen alle anderen Vertreter der selbsternannten jüdisch-zionistischen Diaspora-Intelligentia hierzulande zu diesem Thema, die Broders, die Giordanos, die Friedmänner und wie sie alle heissen – nichts als unüberhörbare Stille. Hier im Forum, da kommen Juden daher und klatschen sich gegenseitig Beifall, wenn sie glauben, die wahren Schuldigen ausgemacht zu haben, seien es nun wahlweise die Antisemiten in Europa und Deutschland insbesondere, oder die palästinensischen Opfer der jüdischen Kolonisierung der besetzten Gebiete, oder die selbsthassenden linken Juden weltweit. Da muss man es wohl schon als visionäre intellektuelle Spitzenleistung verstehen, wenn einer wie Karl Pfeifer daherkommt und behauptet, die endgültige Lösung bestünde darin, den „arabischen Einwohner eine bessere wirtschaftliche Entwicklung“ zukommen zu lassen. Hat er das jetzt abgekupfert von den burischen Herren in Apartheids-Südafrika kurz vor der Wende, die ihren schwarzen „Kaffern“ auch noch mal eben schnell ein paar ökonomische Wohltaten zukommen lassen wollten, bevor das Fass der Ungerechtigkeit überläuft und explodiert? Aber vielleicht denkt Karl Pfeifer ja wirklich, Freiheit und Recht und Selbstbestimmung eines ganzen Volkes seien irgendwie käuflich zu erwerben durch ein paar wirtschaftliche Anreize.

    Man fragt sich ja, warum Israel so komplett unfähig ist zum Frieden und zur Integration in die Region Nahost. Man glaubt es ja nicht, aber die da unten in Israel sind ja nicht mal fähig, ihre eigenen Staatsgrenzen anzuerkennen bzw. international festzulegen. Kann es sein, dass es daran liegt, dass Israel sich als „Judenstaat“ definiert und dass das Volk der Hebräer seit 2000 Jahren keine Erfahrung hat sammeln können in der hohen Kunst der modernen Staatsführung? Dass die da unten also quasi noch im Altertum stehen geblieben sind und sich seitdem geistig und ethisch nicht weiter entwickelt haben?

    Der Jude, Zionist und seinerzeitige Präsident des Jüdischen Weltkongresses Nahum Goldmann hatte es vielleicht schon 1972 auf den Punkt gebracht mit seiner Anmerkung:
    „Die Juden haben 2000 Jahre lang ihren Talmud studiert und sind große Logiker. Aber die jüdische Psyche ist auch die eines ungeheuer hartnäckigen Volkes. Wenn Mose uns nicht mit starker Hand aus Ägypten geführt hätte, wären wir noch heute dort, sagt schon der Talmud. Die Juden haben nie gelernt, Konzessionen zu machen, denn sie lebten in Illusionen. Im Ghetto und in der Diaspora konnten sie ihr Schicksal sowieso nicht beeinflussen. Sie mußten weglaufen, oder sie fanden sich bei der Inquisition auf dem Scheiterhaufen wieder. Ich habe mal gesagt, der einzige Staatsmann in der jüdischen Geschichte der letzten 2000 Jahre, der langfristige Lösungen vorzuschlagen hatte, war der Messias.“

    Wie auch immer, Israel hat als „Judenstaat“ nur dann eine Ãœberlebenschance, wenn die Zwei-Staaten-Lösung realisiert wird. Aber genau das will die „Jüdische Demokratie“ Israel um jeden Preis verhindern, und hat es bislang auch erfolgreich verhindert. Also bleibt am Ende nur der binationale Einheitsstaat, der dann aber kein Judenstaat mehr ist. Und da helfen dann auch keine Atombomben, keine Waffen, keine Technik, keine Wissenschaft, kein Handel und keine bilateralen Beziehungen und kein Geld und keine politischen Loyalitäts-, Nibelungentreue- und „Staatsräson“-Erklärungen aus Deutschland, Europa, USA und dem Rest des Westens. Der westen wird einfach nur zunehmend die Nase voll haben von den ewig gleich bleibenden gottverfluchten Lügen aus Israel.

    Und wer als jüdischer Zionist glaubt, der jetzige Zustand könne auf ewig so weitergehen, ungeachtet aller Dynamik der momentanen demographischen und sozioökonomischen Randbedingungen, der hat absolut nichts aus seiner Geschichte gelernt und muss ihre Lektionen wiederholen.

    Wenn also der „zionistische Traum“ in einem jüdischen Herrschaftssystem besteht, das andere Völker entrechtet und unterdrückt, dann ist es doch nur gut, wenn dieser Traum schnellstmöglich platzt und die Träumenden endlich wach werden und zur Besinnung kommen.

    • Bester „Sebaldius“: Du weißt doch: die Juden haben den zweiten Weltkrieg angezettelt und gewonnen, deswegen unterstützt die Welt seitdem die ruchlosen Taten des jüdischen Staates, aber nicht nur dies , versuchen sie die anderen Völker zu entrechten und als Geheimnis verrate ich leichtfertig (aber nur Dir) : Eigentlich geht es um den Mond.

  27. tine
    Ich stimme Ihnen zu, dass die Israelis darüber entscheiden, wer sie regiert.
    Wir führen hier eine Debatte, und bei solch einer kommt es gelegentlich zu mehr oder weniger scharfen Formulierungen.
    Was mich betrifft, versuche ich auf sehr unsachlichen, zuweilen auch aggressiven Postings nicht im gleichen Ton zu antworten und sachlich zu argumentieren.
    Falls Sie an meinen Beiträgen etwas zu kritisieren haben, dann tun Sie das bitte konkret.

  28. Du liebe Güte!

    Ihr unterhaltet euch darüber, welche friedliche Lösung Israel und Palästina finden sollten, könnten, wollen. Habt ihr euch mal zugehört? Findet doch erst mal einen Weg, euch selbst friedlich und mit Respekt zu behandeln. Ãœberlasst die Lösungen man ruhig den Israelis vor Ort – die müssen nämlich auch damit leben.
    Viele Grüße, tine

  29. Galim Sie beklagen, dass ich nichts über die Kibbuzbewegung schrieb. Hier können einmal all die gelehrten linken Antizionisten zu einem Teil Recht behalten haben, dass man in einer kapitalistischen Umgebung schwer wird an sozialistischen Inseln festhalten können. Doch die Kibbuzbewegung existiert und sollte nicht totgesagt werden.
    Ich lebe in Österreich, dass seit 1945 keinen Krieg kennt und (auch dank des geraubten jüdischen Vermögens) einen unheimlichen Aufschwung erlebte. Auch hier gab es zwei von Sozialdemokraten geführte Betriebe, die Lebensmittelkette Konsum und die Gaststättenkette WÖK die einfach Pleite gingen. Keinem Mensch in Österreich, geschweige außerhalb Österreichs fällt deswegen ein zu jammern, wegen der sozialistischen Ideale die der Realität des Marktes nicht aufrechterhalten werden konnten.
    Nun sind aber die meisten Kibbuzim nicht pleite gegangen, sondern haben deren Mitglieder demokratisch abgestimmt, ihre Lebensform zu ändern. Was meinen Sie sollte man dies nicht anerkennen? Andere Kibbuzim jedoch halten fest an dieser Lebensform und ich habe mir bei meinem letzten Besuch sagen lassen, dass es auch in Städten Kibbuzim gibt.
    Den von Ihnen genannten Film habe ich nicht gesehen, muss Sie enttäuschen und kann dazu nichts schreiben.
    Hingegen finde ich wegen der massiven Geschichtsfälschung die im Gange ist, ist es immer wieder notwendig Leute wie Sie auf die Fakten der Geschichte aufmerksam zu machen. Denn es macht einen großen Unterschied aus, ob Israel sich alle Kriege, die es mitgemacht hat gewünscht hat oder ob es in einigen Fällen angegriffen wurde.
    Um es auf Wienerisch zu sagen, ob sie 3 oder 30 Jahre in Israel lebten, ob Sie perfekt Hebräisch können oder nur ein paar Wörter aufgeschnappt haben, ob Sie wieder mal hinfahren oder nicht ist mir powidl, d.h. vollkommen gleichgültig.
    Ich habe ernsthafte Argumente gebracht und Sie halten mir Stimmungen entgegen.
    Und jetzt für die Leser ein paar URLs um sich anzuschauen, wie sich manche Araber das Zusammenleben mit Israel vorstellen:

    Ein syrischer Mitarbeiter der Rechtsanwältevereinigung über Eli Wiesel:
    http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3488.htm
    Ein jordanischer Kleriker bringt seine Tochter nach Gaza um Jihad und das Streben nach Märtyrertums lernt
    http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3487.htm
    Eine ägyptische Rechtsanwältin ruft die Arabischen Männer auf sie sollen israelische Mädchen und Frauen sexuell belästigen und auch vergewaltigen

  30. Herr Pfeifer,
    Sie picken sich auch vielfach nur das heraus, was Ihnen gerade gefällt. Das andere (z.B. Auflösung der einstigen Pionierideale resp. Kibuzzim) ist sicherlich kein Thema für Sie. Sie kommen immer wieder mit der Historie, die doch sowieso schon jedem, der sich dafür wirklich interessiert, bekannt ist – aber ohne Zukunftsperspektive eben bleibt, wenn man mal das rein Militärische beiseite schiebt.
    (Interessanter britischer 4-Teiler aus jüngster Zeit – auf meine Empfehlung –> „Gelobtes Land“ … – – – ich höre schon das Wutschnauben !)
    Ihre Jacke von einem „perfekten Deutschland“ und „zusammenbrechender Welt von Gutmenschen“ kann ich mir nun wirklich (ob leider, oder nicht) anziehen !!
    Und das ist doch nun zum Verrecken nicht der Gegenstand hier – dann müsste man ein ganz anderes, neues Forum aufmachen (auf was Sie ja doch immer Wert legen). Die Ãœberschrift hieß: IST MEIN ZIONISTISCHER TRAUM GESTORBEN ? (Wobei man freilich weiss, dass ja die grössten Zionisten meistens nicht b’Aretz wohnen !)
    Und „untere Schubladen“ habe ich zum Glück nicht nötig, da ich aus eigener Anschauung summarisch rund 3 Jahre Leben b’Aretz hinter mir habe.
    Um Sie zu beruhigen: das heisst noch lange nicht, dass ich nicht auch ein 13. Mal dort runter fliegen werde.

    Schöne Grüsse (und das ganz ohne Ironie & Sarkasmus)

  31. “…das Land ist aus Kriegen geboren, ist dabei in 1948/49 und 1967 siegreich hervorgegangen und wird den daraus abgeleiteten Zugewinn mit Zähnen und Klauen verteidigen.“

    Wenn, dann gewiss ganz G E N A U S O, wie A L L E auf ehemals osmanisch beherrschtem Territorium damals neu entstandenen Länder …Staaten nach Beendigung eben dieser in den frühen Jahren des 20.Jahrhundert mit einem WESENTLICHEN Unterschied: kein Vertreter der humanistischen “Gutmenschenwelt“ traut sich irgendwelche Grenzen anderer (z. B. Syrien, Jordanien, Irak, …) delegitimierend STÄNDIG in Frage zu stellen – ausschliesslich NUR bei Israel??????? …sind diese doch allesamt ebenso zuvorderst interessengeleitet von “den SiegerMächtigen“ – zum Teil im Dealverfahren – willkürlich bestimmt und geschaffen worden!

    “Den Juden des Jishuv wurde bereits ein Tag nach dem Teilungsbeschluß der UNO am 29.11.1947 gezeigt, dass die Nachbarn k e i n e friedliche Koexistenz wünschen, dann haben die Nachbarn den gerade entstandenen Staat am 15.5.1948 militärisch ü b e r f a l l e n.“

    …dies scheinen sooo Viiiele ausversehen “großzügigerweise“ im heutzutage bewusst geschürten “Pali“-OpferTaumel“ allzugerne vergessen, verschweigen und unterdrücken zu versuchen, da es ja irgendwie nicht zur “manifestierten besatzerischen Unterdrückung“ genau dieser zu passen scheint??? …ein Dilemma

    “Wie traurig, Galims Wunsch, Israel möge v e r t r a u e n auf ein Stück Papier und mit Hamas und anderen Terrororganisationen auf Augenhöhe verhandeln wird nicht verwirklicht.“

    Von Vertrauen konnte von jeher NIEmals die Rede sein, auf Augenhöhe …lächerlich, schaue man sich die ideologische Grundlagenwelt von Unterwefung “dieser“ genauer an – Vertragstreue Gläübige (Muslime) vs. Ungläubige (NICHTmuslime)

    …und genau DESHALB, weil all nüchtern betrachtet Gegebenes so ist (ob es uns passt oder nicht – es ist einfach so!), ist es “verlogen“, von einer 2-StaatenLÖSUNG??? meinen sprechen zu müssen. Die Sicherheit Israels wäre dann vermutlich “in der TAT“ unkontrollierbar gefährdet (auch Möglichkeiten und OperationsRadius “militärischer Giganten“ sind nicht unendlich und verletzlich – eine militärische Auseinandersetzung ähnlich der am 15.Mai 1948 agressiv begonnenen unweigerlich die eskalierende Folge, da es nun mal Z I E L der – schreiben wir mal lt. eigens dafür gegebner Worte – “des ARABISCHEN palästinensischen Volkes“ und ganz sicher VIIIILER mehr noch, bedenke man die nicht zu unterschätzende sogenannte “islamische Welt“ – “die komplette Befreiung g a n z (sog.) Palästinas“. Jetzt kann “man“ sein emotionales GutmenschenEmpfinden wirken lassen, ach wie schrecklich unwahr solches sein könnt – SO ist es , SO kommunizieren “die“ es ständig und KEINER kann von Israel verlangen, seinen “Freunden“ eine wohlformuliert herzliche Einladung zu senden, um sich am “ersehnten Tag des vermeintlich friedlichen Feierns freiwillig die Kehle durchschneiden zu lassen!!!!!!!

    “Man“ beachte bei allen “strategischen“ Überlegungen dahingehend, dass eine technische und erkenntnisbedingte Weiterentwicklung seit ’ 48 gegeben hat – vllt. ein u n kalkulierbar höheres Risiko entstehen könnte!

    “Und die OECD hatte kürzlich gezeigt, dass auf einer Liste von Ländern mit extrem unterschiedlichen Einkommensspannen, das Land Israel ganz weit oben steht!“

    Es ist am MENSCH – nicht Israel – keiner kann Mensch dazu zwingen, sein BewusstesSein, welches ihn von allen anderen Lebewesen zu unterscheiden vermögen sollte!!!, auch zu verwenden – Tiere werden instinktgeleitet irgendwann einmal satt – Mensch scheinbar NICHT – so wie es sich derzeit weltweit darstellt (ökonomisch, okologisch und sozialer Systemfehler!!! ERROR) – …und da sind wir wieder beim Thema: “Beschneidung von Mensch an seinem Herzen“ als mahnende Erinnerung an …die Thora …Weisung auf welchen Wegen des Lebens zu wandeln HEILserlangend sein wird …

    toda raba Karl, Yael, A.mOr, C.Fried …a l l e hier und natürlich irgendwie logisch auch galim …jede einzelne Meinung, Ãœberlegung, Idee und jeder subjektive Standpunkt sind doch in einer authentisch lebhaften Debatte, Diskussion ff. im „erhitzten Ringen“ um die vermeintlich Beste Lösung eine unverzichtbar, unschätzbare Bereicherung 😉 lebendiger Multilog …R.

  32. #galim an Yael:
    „…dass Sie mir sachlich-argumentativ etwas entgegensetzten könnten…Leider doch vergebens…“

    So etwa in der Art und Weise, wie weiter oben?
    „…Baldrian oder Diazepam gefällig ??“
    „…der screibt so, als wär der ständig stoned…“

    Und „beleidigte Leberwurst“ ist bestimmt das Schlüsselwort, um einer „sachlich-argumentativen“ Diskussion den Roten Teppich auszurollen.

    Zum Glück ist Karl Pfeifer auch zugegen, so daß das „sachlich-argumentative“ tatsächlich noch geäußert wird.
    Und auch der Hinweis von riciano weiter oben, von galim bewertet als die Schrift von jemanden, der „ständig stoned“ wirke, würde ich als sehr „sachlich-argumentativ“ werten. (sarc)

    Aber was soll’s!
    Alle „stoned“, befindet der Experte galim.

    Wenn ich’s gerade nochmal nachlese, Yael hat’s wohl ganz treffend formuliert:
    „…all ihre Beleidigungen…Ihre Pseudodiagnosen…“

    Da zieht sich, scheint’s, jemand durch seine eigene Nase. Tut das nicht weh?

  33. galim, es muss ja fürchterlich sein, aus einem perfekten Land wie Deutschland nach Israel zu fliegen und von
    e i n e m Israeli solch eine Warnung zu erhalten, da muß doch die Welt eines guten Menschen zusammenbrechen.
    Nur wenn ich aufgrund Sachen, die mir irgendein Deutscher gesagt hätte ein Urteil über Deutschland fällen wollte, dann würde man an meiner Intelligenz zweifeln. Wenn das aber über Israel geschieht, dann ist es in gewissen deutschen Milieus ein Zeichen von Intelligenz und Anstand. Denn es gibt sie ja, die guten, edlen Juden, die kein gutes Haar an Israel finden und Sie galim bemühen sich sehr als solcher anerkannt zu werden.
    Und ja Sie bringen Eulen nach Athen, wenn Sie uns informieren, dass Israel wahrlich kein perfektes Land ist, dass die Vermögensunterschiede so groß sind.
    Ich habe einmal in einer linken Runde darauf aufmerksam gemacht, dass in der Zeit der sozialistischen Regierung in Österreich die Vermögensunterschiede sich rapide vergrößert hatten und wurde dafür mit Verachtung gestraft.
    Aber Ihr Verständnis für die „Unterlegenen“ ist einfach grenzenlos. Wenn die zum Mord an Juden aufrufen oder Juden für alles Schlechte in der Welt verantwortlich machen, dann haben Sie dafür anscheinend Verständnis. Denn die Perfektion fordern Sie ja nur von den israelischen Juden ein, die Araber, die „Unterlegenen“ spielen nach Ihrer Lesart keine Rolle.
    Galim warum so ungenau, „Israel ist aus Kriegen geboren“?
    Den Juden des Jishuv wurde bereits ein Tag nach dem Teilungsbeschluß der UNO am 29.11.1947 gezeigt, dass die Nachbarn keine friedliche Koexistenz wünschen, dann haben die Nachbarn den gerade entstandenen Staat am 15.5.1948 militärisch überfallen.
    Und Israel ist laut Galim ein „militärischer Gigant“ geworden, auch das darf nicht fehlen. Nun man sieht ja wie friedlich die Nachbarn Israels ihre Konflikte lösen und was das Schicksal derjenigen ist, die sich nicht verteidigen können. Wie traurig, Galims Wunsch,Israel möge vertrauen auf ein Stück Papier und mit Hamas und anderen Terrororganisationen auf Augenhöhe verhandeln wird nicht verwirklicht.
    Alles in allem galim, Sie versuchen etwas was nicht gut gehen kann, auf meine ernsten Argumente mit Schlagwörtern aus der untersten Schublade zu antworten.

  34. Frau @Yael, die Rolle der beleidigten Leberwurst habe ich bei Ihnen längst schon erwartet.
    Es blieb aber irgendwo noch ein Quentchen ‚Hoffnung‘, dass Sie mir sachlich-argumentativ etwas entgegensetzten könnten.
    Leider doch vergebens…

    • Auf Ihre dummen und frechen Sprüche fällt niemanden etwas sachliches ein. Argumente haben ich von Ihnen bisher nicht vernehmen können. Beleidigen und unterstellen, ja, das können Sie.
      dftt!

  35. Herr Pfeifer, das Land ist aus Kriegen geboren, ist dabei in 1948/49 und 1967 siegreich hervorgegangen und wird den daraus abgeleiteten Zugewinn mit Zähnen und Klauen verteidigen. Wie kann man also annehmen, dass die Unterlegenen jemals Frieden machen wollten? Und Israel weiss das, hat den in der normalen Bevölkerung vorhandenen Wunsch nach Ruhe und Frieden über Bord geworfen und sich dagegen für die Option Sicherheit-Kontrolle-Supression entschieden.
    Und das ist weitgehend aus dem einstigen ‚Zionistischen Traum‘ geworden: ein militärischer Gigant, der nach innen am ehesten „little America“ ähnelt. Dort, wo einst dieser Traum gelebt wurde, leben nicht mal mehr als 2 Prozent der jüd. Bevölkerung. Diese Kibbuzim sind heute weitgehend in Auflösung begriffen, mutieren langsam in Richtung Moshavim und werden in naher Zukunft nur noch irgend welche Häusle-Ansammlungen sein. Jeder ist dann dort seines Glückes Schmied — wenn, ja, wenn man wirklich Glück tatsächlich hat ! Der Abschied, zumindest von einem Versuch, sich mit der arabischen Bevölkerung auf Augenhöhe zu begegnen, geht im inneren mit einer immer weiteren Zunahme eines Entsolidarisierungsprozesses einher. Inzwischen sprechen Kolumnisten vom „brain drain“. Viele gut Ausgebildete setzten sich – eher klammheimlich – dauerhaft aus Israel ab (vorwiegend in die USA, und der letzte Hit: germania).
    Und die OECD hatte kürzlich gezeigt, dass auf einer Liste von Ländern mit extrem unterschiedlichen Einkommensspannen, das Land Israel ganz weit oben steht !

    Auf meinem ersten Flug nach IL warnte mich ein rumänien-stämmiger Israeli vor „richtig gefährlichen Arabs“ dort unten… Da war mein „Traum“ so ziemlich ausgeträumt…

    • Galim:
      „dass auf einer Liste von Ländern mit extrem unterschiedlichen Einkommensspannen, das Land Israel ganz weit oben steht !“

      Wer im Glashaus sitzt, lieber Deutscher, der sollte nicht…

      „Die Schere zwischen Bedürftigen und Wohlhabenden öffnet sich in Deutschland immer weiter. Nach einer am Dienstag (15.06.2010) veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gibt es zum Einen mehr Arme. Sie haben – und das verschärft die Lage – zugleich immer weniger Geld zur Verfügung. Auf der anderen Seite nehmen die Einkommen der bereits Wohlhabenden zu. Auch deren Anteil an der Gesamtbevölkerung wird größer. Dazwischen schrumpft die Mittelschicht. Angesichts dieser Zahlen kritisieren die Forscher das Sparpaket der Bundesregierung als zu einseitig. Es verschärfe noch die Entwicklung.“
      http://www.dw.de/dw/article/0,,5686427,00.html

  36. C.Fried, das Wiederholen der Weisheiten einiger antizionistischer Broschüre, wie das Träumen „Ein Volk ohne Land besiedelt ein Land ohne Volk“ hat nichts mit der Geschichte zu tun.
    Ich habe aber einen Vorschlag zur Güte C.Fried, und zwar gründend auf das alte englische Prinzip „Charity begins at home“. Weshalb versuchen Sie diese erhabene Prinzipien, die sie hier predigen, nicht zuerst in Europa in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien zu verwirklichen? Schlußendlich haben die in einem einheitlichen Staat gelebt, untereinander geheiratet, sprechen die gleiche Sprache (bis auf die albanische Minderheit) und gehören zum gleichen Kulturkreis. Ich denke, all die „Einen Staat“ befürwortenden Menschen sollten uns das hier in Europa vorexerzieren. Warum tun sie das nicht?

    Im übrigen C.Fried, haben Sie schon daran gedacht, die Muslime in Israel zu überzeugen, sie sollten den muslimischen Frauen gestatten Christen, Juden oder Atheisten zu heiraten?

    • Wenn ihr eure Angelegenheiten lieber alleine lösen wollt, ist das kein Problem, aber dann lasst uns bitte auch in Ruhe damit. Für die BRD ist laut Kanzlerin Israels Sicherheit „Staatsräson“, was bedeutet Jugoslawien für Israel oder den Zionismus? Was soll dieses „Ihr könnt doch auch nix“ Argument? (ich lese da: halt die Klappe, dummer deutscher Christ)

      Wissen Sie, die Palestinenser kommen nach Deutschland und bitten um Hilfe gegen die bösen Israelis die sie vertreiben und dann kommen die Israelis und bitten um Hilfe gegen ihre bösen Nachbarn und Feinde, die sie bedrohen. Da kann man wirklich auf die Idee kommen und sagen, wenn sie bezahlen können, helft beiden und der Rest kann uns doch egal sein. Die machen eh was sie wollen und beschönigen alle beide. Die Briten sind ja auch an euren gegenseitigen Hetzjagden verzweifelt und selbst zum Opfer geworden. King-David-Hotel, wollen Sie wirklich über die Geschichte reden?

      Sagen Sie doch einfach was Sie denken, Herr Pfeifer. Die Einstaatenlösung geht nicht, weil wenn man eine Demokratie bleiben wollte, dann würde es schwierig eine jüdische Mehrheit in diesem Staat zu haben und so wäre dieses neue Israel dann nicht mehr „jüdisch“. Dann nennt man es eben anders.

      Ich fordere, wie schon mal irgendwo, einen unabhängigen Stadtstaat Jerusalem, als multi-religiöses Zentrum des Friedens unter den Religionen und als Weltkulturerbe. Jedenfalls muss der Streit um den Tempelberg gelöst werden, sonst wird das nie was mit Frieden zwischen Juden und Muslimen.

  37. Lieber Uri, bedauerlich – slicha – , so die Inhalte meiner postings möglicherweise “Schwierigkeiten“ in Sachen Nachvollziehbarkeit zu bereiten scheinen – tatsächlich – unbestritten sind’s enorme “Schwierigkeiten“, in denen Israel seit Wiedergründung 1948 gezwungen “gehalten“ wird. …so ich doch in all meinen stats ausschliesslich mit belegbaren F A K T E N und T A T S A C H E N über “Geschehenes“ argumentiere, eben solche K L A R benenne, zitierte und zu verdeutlichen versuche? Es sind KEINE Erfindungen meinerseits – ganz im Gegenteil – abenteuerlich, wunschgetrieben „Formuliertes“ illustrieren zu versuchen? Eine “Lösung“ ist doch komplett was völlig anderes, als jenes, was als vermeintlich solche seit Jahrzehnten “vorgelogen“ wird – da stimme ich Gershon natürlich uneingeschränkt zu – jedoch mit vollständig und vor allem ungetrübtem Blick auf A L L E verantwortlich “explosiv Beteiligten“ und da sind weitaus andere “Kaliber“ konfliktbeteiligt, als – finde ich sehr zu Unrecht – beschuldigten Biynjamin Netanjahu – so jedenfalls wird “man“ dem scheinbar NIE endenwollendem Konflikt nicht g e r e c h t ! “Solidarität mit Israel” oder “Identifikation mit dem jüdischen Schicksal” sind rein subjektiv persönliche Haltungen eines jeden einzelnen – eine objektive Betrachtung der S a c h lage weitaus WICHTIGER.

    Vermutlich wird auch irgendwann “irgend eine politische Position“ …notwendig sein müssen …wer weiss es schon?

    @ galim
    “stoned“ lulav * hadassim * arawot * etrog *
    – all jene kostbar verwandte Zeit für “meine Person“ verschwenden??? …dafür bin “ich“ wahrlich viel zu klein und unbedeutend 😐 Konzentration auf Sachthemen??? Yes …Versuch

    the second:

    Wäre interessant zu wissen, mit WEM galim gern ganz konkret WORÜBER genau verhandeln würd, wäre er Ministerpräsident in RegierungsVERANTWORTUNG …SICHERHEIT …Jerusahlayim???????

    “+++ Die Friedensverhandlungen zwischen der Hamas und den Fatah-Palästinensern sind festgefahren. Über die Präsidentschaftsfrage konnten sich beide Seiten noch nicht einigen, und auch die Diskussion bezüglich des Wahlrechts ist festgefahren. Hamas will eine islamische D i k t a t u r und Fatah will ein frei gewähltes Parlament? Nur in einer Frage sind sich Hamas und Fatah E I N I G , dass der Judenstaat Israel aus Palästina??? und Jerusalem verschwinden M U S S. +++“

    from july, 10, 2012 …

    Karl * toda

  38. Es zeigt, wie wenig ein Dialog auf Hagalil möglich ist, wenn demjenigen,(Riciano) der auf die palästinensische Nationalcharta verweist, vorgeworfen wird unter Drogeneinfluß zu stehen.
    Auf meine Argumente lohnte es für diejenigen, die nur bei Israel den Fehler suchen, gar nicht einzugehen. Denn sie haben es schon ausgemacht, der Fehler liegt allein bei Israel.
    Schauen sie sich doch an, wie ein Dialog im Nachbarland Israels geführt wird, um zu verstehen wo die Unterschiede liegen.

    http://www.nydailynews.com/news/world/video-jordanian-parliament-member-pulls-a-gun-critic-heated-argument-live-tv-article-1.1110006#ixzz20AElpEhW

    • Ich werde versuchen, einmal auf Ihre o.g. Argumente, die bedenkenswert sind, ein zu gehen. Die 2 Staatenlösung scheint mir eine realitätsferne GrünerTischplan, der eigentlich nur zum Ãœbergang für 10 Jahre taugt,weil er als Dauerlösung den Trum beider Völker nicht ins Kalkül zieht. Und ich denke, Arafat hat diesem 2Staatenplan auch nur als Ãœbergangslösung angesehen. Die Träume: Als Jude in Samaria oder Judäa leben. Und: als Palästinenser zurück können in die Orte, in denen die Vorfahren lebten. Land besitzen. Frieden und Wohlstand sich erarbeiten können. Rechtssicherheit. Würde. Das sind beider Nationalitäten Träume. Denke ich. Das real werden zu lassen, geht auf Dauer nur in einem Staat, in dem beide Nationalitäten freie und gleiche Bürger sind. Dazu gehört, dass beide Nationen sich als Bürger verstehen lernen müssen. Bürger ist nicht Mitglied eines Clans, eines Volksstammes, eines religiösen Bekenntnisses, sondern Bürger bin ich, wenn ich Verantwortung für mich, meine Familie und meine Stadt und mein Land mit all seinen Mitbürgern übernehmen möchte. Dann können beider Nationalitäten Träume real werden, aber ohne dass einer dem Anderen als Herrschervolk begegnet. Man müsste das als Ziel formulieren und sagen: der Weg dahin mag dieser mit Intifada und Scudraketen, mit Attentat und Checkpoint aufgewachsenen Generation nicht möglich sein, aber was ist mit denen, die jetzt im Kindergarten sind? Ein Anfang ist das, was die Gruppe Parents circle macht: Miteinander reden. Erzählen. Die Verletzungen und Demütigungen nicht aussparen. Sich ins Auge blicken. Der Zionismus träumte: Ein Volk ohne Land besiedelt ein Land ohne Volk. Aber: da war eben Volk. Wenn es auch nur arme türkische Untertanen und ein paar reiche Clans waren. Es waren welche da. Und die, die dazu kamen aus aller Welt, weil sie NUR dort sich sicher und daheim fühlen konnten, die sind eben nun auch da. Es geht nur zusammen.

    • Das gleiche könnte man von Ihnen behaupten, wenn mal all ihre Beleidigungen in den Blogs zusammenfasst. Halten Sie einfach mal besser zurück, bevor Sie Ihre Pseudodiagnosen stellen.

  39. Lieber riciano,
    mir geht´s echt nicht um irgend eine politische Position, um eine Verständigung darüber, was wir unter „Solidarität mit Israel“ oder „Identifikation mit dem jüdischen Schicksal“ verstehen mögen usw. – aber ich habe wirklich Schwierigkeiten, einige Deiner Postings nachzuvollziehen.

  40. „Verhandlungsmasse“ ???

    “Die Palästinensische Nationalcharta

    …die „komplette Befreiung Palästinas“ und „die Ausrottung der ökonomischen, politischen, militärischen und kulturellen Existenz des Zionismus“ Artikel 12

    … auf dem Gebiet g a n z Palästinas

    Artikel 20

    Die Balfourdeklaration, das Palästinamandat und alles, was sich darauf stützt, werden für
    U n r e c h t erachtet. Ansprüche der Juden auf historische und religiöse Bindungen mit Palästina stimmen nicht mit den geschichtlichen Tatsachen und dem wahren Begriff dessen, was Eigenstaatlichkeit bedeutet, überein. Das Judentum ist eine Religion und
    nicht eine unabhängige Nationalität; ebenso wenig stellen die Juden ein einzelnes Volk mit eigener Identität dar, vielmehr sind sie Bürger der Staaten, denen sie angehören.

    Artikel 21

    Das a r a b i s c h e palästinensische Volk, das durch die bewaffnete arabische Revolution seiner Existenz Ausdruck verleiht, lehnt ALLE Lösungen ab, die einen Ersatz für die v o l l k o m m e n e Befreiung Palästinas bilden und verwirft alle Vorschläge, …

    Artikel 23

    …den Zionismus als rechtswidrige Besetzung anzusehen, seine Existenz zu ächten seine Tätigkeit zu verbieten …“

    mhmmm 🙁

  41. @galim

    nu viel ganz …lieber israeli juice pomegranate – frisch gepresst auf der Yafo – für vitaminreich klaren Verstand – scho mal probiert?

    Wäre interessant zu wissen, mit WEM galim gern ganz konkret WORÃœBER genau verhandeln würd, wäre er Ministerpräsident in RegierungsVERANTWORTUNG …ganz oben die SICHERHEIT …Jerusahlayim …und es würd „ihnen“ (den „Führern“) dennoch NIE reichen …WAS dann???

  42. Es ist eine alte jüdische Eigenschaft den Fehler immer bei sich selbst zu suchen. Aschamnu. Doch wer sich mit dem Thema gründlich beschäftigt, der kommt drauf, es gibt nicht nur auf der Seite Israels keine wirkliche Bereitschaft zu einem schmerzlichen Kompromiß mit den Nachbarn. Für die Palästinenser würde es bedeuten, auf den Traum der „Rückkehr“ zu verzichten und Israel müßte militante Siedler absiedeln. Beides im Moment nicht vorstellbar.
    Wenn aber in Judea und Samaria oder der Westbank, die arabischen Einwohner eine bessere wirtschaftliche Entwicklung erfahren könnten, wenn dort mehr fremde Inverstoren Kapital importieren und es nicht mehr 25% Arbeitslosigkeit geben würde, dann wäre das ein Schritt in die richtige Richtung.
    Die meisten Israelis lassen sich nicht von denen überzeugen, die glauben, ein einseitiger Rückzug aus den 1967 besetzten Gebieten würde Israel Sicherheit und Frieden bieten.
    Das Problem ist, dass viele Israelis Arabisch verstehen und für diejenigen, die das nicht tun, werden Predigten und Texte übersetzt. Auf dieses Argument antworten, die „Israelkritiker“, dass es doch auch israelische Rabbiner gibt, die Hasspredigten halten. Und die gibt es. Nur natürlich gibt es keine Hasspredigten in den Mainstream Medien und in den staatlichen elektronischen Medien. Wir haben es auch mit zwei sehr verschiedenen Gesellschaftsmodellen zu tun. Auf der einen Seite eine offene Gesellschaft in der es Demokratie gibt, auf der anderen eine zum Teil tribale Gesellschaft, in der die Demokratie – wenn überhaupt – sich im Anfangsstadium befindet.

    • Zustimmung, allerdings, angesichts der Tatsache, dass dieser Tage der Sasson-Bericht von 2005 durch ein von Netanjahu neu zusammengestelltes Gremium ausgehebelt werden soll, halte zumindest ich für meinen Teil die große Enttäuschung eines Gershon Baskin für nachvollziehbar: Es wird immer schwieriger, Israels Position in Hinblick auf das Siedlungsunwesen zu verstehen, bzw. zu verteidigen.

    • „Laut einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kommt das Gutachten zu dem Schluss, dass die Siedler davon ausgehen konnten, es habe sich bei ihren Häusern um legale Bauten gehandelt. Die israelischen Regierungen hätten „in gänzlich böser Absicht gehandelt“, indem sie den Siedlungsbau offiziell für illegal erklärt und ihn gleichzeitig gefördert hätten. Damit hätten sie ihr „stillschweigendes Einverständnis“ für die illegalen Bauten gegeben, zitierte die „Jerusalem Post“ aus dem Gutachten. Darin wird Israel auch ganz grundsätzlich das Recht zugestanden, das Westjordanland zu besiedeln.“ spon

  43. “Wo ist der ??? Wo sind alle die ??? Wo ist die ??? Wie lange noch werden ??? Auf der ???-Seite gibt es für “diese Lösung“ offenbar keinen Partner. Was machen ???, wenn Teilung nicht mehr möglich ist?

    Es wird keinen Staat Palästina geben, solange ??? das zu entscheiden hat. …welche Chance gibt es dann wohl, dass es jemals einen Staat Palästina geben wird? Gar keine! Die “Zwei-Staaten-Lösung“ entspricht nicht dem offiziellen Denken des ??? Es ist nicht mehr als Gerede, l e e r e W o r t e auf Papier, die überhaupt keinen Wert mehr haben (scheinbar nie ernsthaft hatten). Was denken??? Was wollen Sie ??? tun? Wenn es so ist, warum sollen ??? lügen? … in Frieden mit seinen Nachbarn zu leben? Gibt es irgendeine Chance, dass ???, jemals wirklich die Absicht haben werden, die “Zwei-Staaten-Lösung“ umzusetzen? Oder belügen ??? uns nur?“

    Exakt die Gleichen Fragen und noch mehr – gestellt an ? ? ? bewegen sozusagen “brennend“. Es sind drei UNVERLÄSSLICHSTE ? ? ? …gefährlich – wie wir alle wissen – dazu!!!

  44. Unabhängig von der Tagespolitik, den gegenwärtigen Diskursen: Ich empfinde diese mahnenden, drängenden Stellungnahmen als wohltuend, als befreiend.
    Prima, dass es haGalil gibt – abseits der allseits bekannten ideologischen, sich selbst genügenden, selbstgerechten „Lager“…

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