„J Street“ ist meine Straße

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Am Abend des 24. März 2012 begann in Washington, DC, die dritte Jahreskonferenz der amerikanisch-jüdischen Friedensorganisation „J Street“ – eine entschlossene Alternative zum „American Israel Public Affairs Committee (AIPAC)“…

Zu den Gästen gehörten aus Israel der Schriftsteller Amos Oz („Ich habe mein ganzes Erwachsenenleben auf euch gewartet!“), der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert, der Ende September 2008 Präsident Machmud Abbas einen „Konvergenzplan“ zur Überwindung der diplomatischen Stagnation vorgelegt hatte, und aus New York der Autor Peter Beinart, der jüngst mit seinem Buch „The Crisis of Zionism“ (Times Books: New York 2012) Aufsehen erregt hat. Israels Präsident Shimon Peres richtete an die Teilnehmer eine per Video übertragene Grußadresse.

Gershon Baskin, bis vor kurzem gemeinsam mit Hanna Siniora Vorsitzender des „Israel Palestine Center for Research und Information” in Jerusalem, fasste am 26. März in einem Gastbeitrag
für die „Jerusalem Post” seine Eindrücke unter dem Titel „Encountering Peace: J Street is my street” zusammen (Auszüge):

„Ich schreibe von [der] J Street[-Konferenz] aus Washington, DC. Zweitausendfünfhundert amerikanische Juden, darunter mehr als 650 Universitätsstudenten, sind für die Jahreskonferenz von J Street unter dem Titel „Geschichte machen“ zusammengekommen.

Dieser erstaunliche Ausdruck der Unterstützung für ein jüdisches, demokratisches und friedliches Israel ist eine bemerkenswerte Stärkung der Seele eines einsamen Israelis, Juden, Zionisten, Friedensaktivisten. Eingeladen, diesen Teil der amerikanischjüdischen Gemeinschaft zu beflügeln, werde ich stattdessen von ihm beflügelt.

Amos Oz war als Redner das Ereignis der Konferenzeröffnung. Er war brillant, eloquent, energisch und so klar in seiner Vision für ein gerechtes, demokratisches und jüdisches Israel, wo soziale Gerechtigkeit auch Frieden mit unseren Nachbarn und die Entschlossenheit bedeuten, niemandem zu erlauben, das zu versäumen, was vielleicht die letzte Gelegenheit für eine faire Zwei-Staaten-Lösung ist.

Ein in Hochstimmung agierender Oz erhielt eine standing ovation als Antwort auf seine Bemerkung an die Menschen, die um ihn herumsaßen, „Es ist schwer, sich diese Art der Reaktion im Israel von heute vorzustellen“. Er hat ja so recht, und Oz, einer der höchst inspirierenden Israelis, die ich kenne, wurde selbst von dem geflügelt, was er hörte und was er bei J Street sah.

Es gibt einige Mitglieder der Knesset wie Danny Danon vom Likud, Otniel Schneller von Kadima und andere, die die Frechheit haben, J Street vorzuwerfen, es sei antiisraelisch. Schande über sie. J Street ist mehr pro-Israel in seiner realen und ehrlichen Sorge um Israels Zukunft als jene wie Danon, der gegen die Demokratie Israels Krieg führt, für die Selbstmordpolitik mit der einseitigen Annexion der Westbank eintritt und die Regierung auffordert, den Obersten Gerichtshof links liegen zu lassen.

J Street und seine vielen tausend Unterstützer überall in den Vereinigten Staaten sagen stolz: Wir sind als stolze Unterstützer der Zwei-Staaten-Lösung zusammengekommen. Wir glauben tief im Herzen an Israels Recht auf Existenz als jüdische Heimat und eine Demokratie, die allen ihren Bürgern Gleichheit garantiert. Wir kämpfen für ein Israel, dessen Menschen in Sicherheit mit anerkannten Grenzen leben, ein Israel, das in Frieden und Wohlstand an der Seite einer palästinensischen Heimat lebt, wo deren Bürger aufblühen und ihr eigenes Land aufbauen können.“

Übersetzung aus dem Englischen von Reiner Bernstein

36 Kommentare

  1. @ Yael

    Oh! Sie haben keinen Absatz gemacht und ich habe das in einem gelesen und war so schockiert.

    Dass Sie sich dazu distanzieren erkenne ich erst jetzt.

    Die Meldung gehört der zitierten Person, nicht ihnen. Ich schließe mich Ihrer Aussage an!

  2. „Israel ist weit mehr.“
     
    Ja, das ist es und Jeder wahrhaft Interessierte kann es sehen.

    Jedoch fürchte ich, dass Existenzbegründungen alleinig aus den Schriften heraus in der “heutigen Welt“ NICHT ausreichen könnten, diese mythenhaft belächelnd ABGETAN werden, so ein blutiger Konflikt nunmehr seit Jahrzehnten bewusst “am Köcheln“ gehalten wird. Deshalb sollten die Entwicklungen der dieszeitlichen Geschichte NICHT unbeachtet bleiben. Nach den beiden verheerenden Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts – mit all seinen grauenvollen Episoden des Niederen – wurden nahezu 2 Kontinente komplett in neue Staatlichkeiten geordnet – so auch sog. “Palästina“ unter ehemals osmanischer Herrschaft. Jetzt kann man fragen: Wieso? Weshalb? Warum? Es ist nun einmal so …es sind Resultate aus barbarischen despotischen Vernichtungskriegen! Europa existiert seitdem relativ akzeptabel in Frieden, im nahen und mittleren Osten dagegen herrscht Inakzeptanz – vormittelalterliche Clanstrukturen bestimmen unentwegt kampfesentschlossen entgegen jedweder verlässlicher Staatlichkeiten. Die Entwicklung im gesamten Denken liegt weit hinter der, welche Menschen in anderen “Reichen“ einst schmerzlich machen mussten, Flächenbombardements ganzer Landstriche, Regionen und Städte. Vermutlich haben diese erst dazu führen können, umzudenken. Eines kann man jedoch feststellen: Israel ist die einzigste Demokratie im nahen und mittleren Osten und hat es mühe- u. leidvoll genug geschafft, eine gewisse Stabilität verlässlich herzustellen.
     
    @ jango-jack
    “Ein Staat ist nicht das was man auf sein Etikett schreibt, ein Staat besteht aus seiner Substanz, dies anzuerkennen heißt die Realität anzuerkennen, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen könnte man machen, aber welchen Wert hat das noch in einer Säkularen Gesellschaft?“
     
    Schauen Sie in den Inhalt der Unabhängigkeitserklärung Israel:
     
    “Im Land Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig, Hier schuf es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch der Bücher. …
    Der Name des Staates lautet Israel.
    Er wird sich der Entwicklung des Landes zum Wohle aller seiner Bewohner widmen. Er wird auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden im Sinne der Visionen der Propheten Israels gestützt sein. Er wird all seinen Bürgern ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht, soziale und politische Gleichberechtigung verbürgen. Er wird Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit der Sprache, Erziehung und Kultur gewährleisten, die Heiligen Stätten unter seinen Schutz nehmen und den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen treu bleiben.
     
    …und sich um die Herstellung der gesamtpalästinensischen Wirtschaftseinheit bemühen.
     
    Wir wenden uns – selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind – an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufrufe, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen.“
     

  3.  Ein Antisemit hat etwas gegen einen Semiten weil er Semit ist
    Wenn sie mich ankotzen Karl Pfeifer, dann nicht weil sie Semit sind
    Jude ist kein Schimpfwort, Herr Gossensprachler. 😀

  4. @ jango jack

    ein Staat ist eine kulturelle und gesellschaftliche Einheit einer Bevölkerung, die ihren Willen zur Einheit definiert und auslebt.
     Man kann sehr wohl einen Staat werden, aber nicht in einer Gesellschaft, die entgegen der Definition steht.
    Europa ist geprägt vom Christentum, noch mehr die USA.

    Trotzdem haben diese Fehlentwicklungen wie die Kolonialisierung praktiziert, weil sie diese vom Ursprünglichen abgewichen sind. Die Völker haben mit der Christianisierung andere Namen erhalten. Nicht mehr Germanen oder dergleichen, sondern die Sprachen wurden bezeichnet wie etwa Deutsch zur Einheit, nur als Beispiel.

    Die Fehlentwicklung war im Mittelalter so weit, dass Christen dann Christen verfolgt haben wie das im Mittelalter war mit den Hugenotten oder Albigensern, weiter in der Reformation die Millionen an Toten und Verfolgten.

    Es ist die Frage, ob man als Jude unter alle Völker vereint leben will, oder nicht doch wieder im Land der Wurzeln.

    Die Zionbewegung, wie sie existiert, ist als erstes aus den Evangelikalen Kreisen der USA entsprungen und nicht im Judentum. In den USA hatte man im 19. Jhdt Geld gesammelt, damit Juden im Land wieder ein Reich haben, damit der Messias kommen kann. Für Juden ist das wie ein Wunder. Der Ruf von andern Völkern zu einem eigenständigen Staat ist für jeden Juden wie wenn das eine Anordnung
    G´ttes ist. Das ist unwiderstehlich. Es sind Gelder geflossen, wie man das sich kaum vorstellen kann.
    Das ist so ähnlich wie wenn man Ihnen eine Million schenkt und sagt: Bauen Sie sich ein Haus auf diesem Grundstück dort, hier ist das Geld. Dann sagt z.B .jemand, dass auf einem christlichen Land, darf ein Ungläubiger kein Haus bauen und schmeißt ihnen eine Granate aufs Dach. Dann wollen dort immer mehr Gesponserte dort wohnen und wohlgemerkt die UNO erklärt dann, dass Sie ein Recht haben dort zu wohnen, und wenn es mehr sind, dann können die dann sogar einen Staat gründen usw. Sie würden nicht anders reagieren wie meine Brüder hier. Es wäre dann nur ein anderes Thema.

    Jede Partei des Konfliktes hat ihre Erfahrungen. Wie ich sagte, ich finde nicht dass die Wurzel des Übels bei den Juden oder bei den Palästinensern zu suchen ist.

    Es ist nur schon zu viele Jahre eskaliert.

    Jetzt ist die Zeit, dass man die Wege bereinigt, wenn nicht, dann kommt was keiner aufhalten kann. 

    Fragen Sie einmal die Evangelikalen über Harmagedon. Da wird es ihnen schlecht.

    Es gibt im jüdischen keine Interpretation eines Krieges, der notwendig ist Israel gegen die Araber. Das ist hirnverbrannt. Fast 2000 Jahre in der Diaspora haben sie unter Islam friedlich gelebt. Und heute noch verstehen Leute im Islam nicht wie es dazu gekommen ist, dass Juden plötzlich so werden.

    Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft heute sekulär ist. Bush hat den Krieg gegen den Irak gemacht und kurz darauf, wie der Staat platt war, sind Evangelikale missionieren gewesen. Das ist nichts anderes als Kreuzrittertum. Nur halt anders. Er hatte sogar die Frechheit öffentlich zu sagen: Ihr habt mich dafür gewählt, dass ich diesen Krieg gegen den Irak machen soll und jetzt sollt ihr erhalten für was ihr gewählt habt.

    Nur was der Zionismus nicht weiß ist, dass auf der letzten Liste des Nahen Ostens der Mission der Staat Israel steht. Und das sind Radikalmissionen.

    Aber von solchen Dingen liest man hier überhaupt nicht.

     

  5. @ riciano

    Paperlapapp! Oder soll etwa ein Ägypter anerkennen, dass Ägypten ein Ra`ischer Staat ist, weil man diesen Gott vor einer langen Zeit angebetet hat. Sollen die Briten England als keltischen Staat anerkennen, oder die Chinesen China als kommunistischen Staat usw. Ein Staat ist nicht das was man auf sein Etikett schreibt, ein Staat besteht aus seiner Substanz, dies anzuerkennen heißt die Realität anzuernennen, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen könnte man machen, aber welchen Wert hat das noch in einer Sekularen Gesellschaft?   Welchen Wert hat das wenn der größte Teil auch Nichtjuden besteht? So verkommt die Anerkennung zu einer hohlen Phrase! Ein Wort hat nur dann Gewicht, wenn die Realität mit dem Wort in Übereinstimmung steht!

  6. ISRAEL wird immer der einzige JÜDISCHE Staat der Welt sein, wenn “man” ihn nicht zerteilt …bekämpft, gar vernichtet!

    Also ist das doch nur eine politische Sache, dass es Israel gibt? Kann man Israel nur politisch betrachten?

    Ich sehe das nicht so. Israel ist weit mehr. Es ist eine religiöse Macht, eine gesellschaftliche Macht und eine von euch politische Macht, was bei einigen Juden auch umstritten ist.

    Ich bin auch nicht für Spaltung, aber was tun, wenn ein Teil nicht ohne Militär existieren kann und der andere Teil nicht mit Waffen existieren will? Gib mir doch darauf eine Antwort. 

    Vergesst doch was diese Nörgler da schreiben. Es geht hier um weit mehr.
         
    Kann man das nicht verstehen, dass man seine Brüder nicht in einem Krieg                   verlieren will, weil das weh tut.

    Okay, jetzt seid ihr in der unglücklichen Position und es bleibt euch nix anderes übrig.
    Aber was wenn es geht, dass man ohne Waffen im Land als Israel existieren kann? Was dann?
    Dann ist das doch eine Ende der Diaspora und das Höchste was man erreichen kann hier auf Erden. Und dann können wir uns glücklich schätzen als Nation und endlich Vorbild sein.
    Und die Rabbiner können auch ins Land kommen, die gegen den Staat Israel sind, weil es sich ja erfüllt.

    Oder wollen die Völker ein hoch bewaffnetes Israel haben?

    Ein Staat hat nur beschränkte Funktionen, aber das Wort Israel hat eine weit größere Bedeutung. Es heißt die höchste Entwicklung zu haben, die in der Menschheit möglich ist. Und jetzt sagt mir nicht, dass das nicht geht.

    Das geht auf der Grundlage von Gerechtigkeit. Wenn ihr aber mir jetzt sagt, dass ein unbewaffneter Staat – außer der Polizei –  nicht möglich ist, dann ist das eine Aussage, die besagt, dass ein Staat ohne Gerechtigkeit nicht mehr möglich ist, dass die Welt schon so verdorben ist, dass es nicht geht.

    Dann hätten die Palästinenser ein Recht mit Gewalt ihren Staat durchzusetzen. Aber die meisten von ihnen setzen darauf, dass sie ihren Staat mit Vollmacht durchsetzen und nicht mit Gewalt. Aber sie sind nicht weit gekommen.

    Alles was Palästina will – so hoffe ich – ist Gerechtigkeit. Sie haben sich mit Arafat das eigenen Schicksal verpfuscht. Er hat alle in den Terror gezogen. Damit sind sie auf Abwegen gekommen, aus dem sie sich versuchen zu befreien.
    ————

    Dieses Jahr, liebe Brüder und Schwestern sieht sehr danach aus, dass es in der Natur nicht viel regnen wird. Europa hat große Probleme. Ihr liegt südlicher. Ihr habt mehr Sand als die EU.

    Ich habe letzt geträumt, dass in den Golanhöhen das Wasser gesunken ist.

    Zuletzt hat die Majestät des Himmels das letzte Sagen und seine Sprache hat eine andere Intention. Er hat bis jetzt immer aus dem fruchtbaren Boden Wüste gemacht, wenn die Nationen nicht mehr zum Aushalten waren.

    Und jetzt hoffe ich, dass diese miese Schlammschlacht einmal für dieses Kapitel beendet ist. Wir sind alle Menschen, die Hilfe von G´tt brauchen, und hier ist kein Unterschied zwischen Palästina oder Israel. Alle brauchen wir die Erlösung von all dem was uns niedrig macht, zu Heuchlern, zu Mördern und Lügner. Das Niedere hat die Menschheit nie erhöht, es hat sie nur noch tiefer herabgezogen. Oder wollt ihr das Mittelalter zurück haben? Oder gar eine Schreckensherrschaft, wo nur der Stärkere das Sagen hat?

    Heute ist die Zeit gekommen, aufzuhören mit den Dingen, die einem das Leben nehmen und auf unseren G´tt einen düsteren Schatten wirft, wie wenn er nicht fähig wäre für sein Volk zu sorgen. 

    Sonst gibt es eine Not nach der anderen und keiner kann mehr helfen.

    Wenn jemand sich Israel nennt, dann muss auch Israel drin sein. Ich stehe nicht für Äußerlichkeiten, wenn sie nicht dem Inneren entsprechen.

    Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch wie früher erwählen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen tun und dem Hause Jakob anhangen. Jesaja 14.1

     Hier spricht G´tt von einem geteilten Israel. Jakob = Betrüger, Israel = der Sieger Gottes.

    Und wenn der HeRR sagt, dass es am Ende der Zeiten ein Israel geben wird ohne Waffen – Jesaja 2 Kapitel – dann wird niemand das ändern können. Ob ihr das verstehen könnt oder nicht, es wird so sein!

    Amen.

     

  7. „Einen JÃœDISCHEN Staat anerkennen? Wie soll das denn gehen?“

    Seit 1948 versuchen immerwährend „Vorgestrige“, die Geschichte zurückzukämpfen – die Anerkennung Israels …die Akzeptanz als JÃœDISCHEN Staat ist das HAUPTproblem! Die „Bevölkerungsverteilung“ hat damit in erster Linie absolut NIX zu tun, oder meinen Sie, dass die Bundesrepublik Deutschland eventuell im Jahr 20xx nur noch xx% DEUTSCH sein wird???

    ISRAEL wird immer der einzige JÃœDISCHE Staat der Welt sein, wenn „man“ ihn nicht zerteilt …bekämpft, gar vernichtet!

  8. Schon wieder eine Schlammschlacht!

    Bin ich froh, dass das hier wenigstens im Internet passiert und nicht irgendwo auf der Straße.

    Das wäre ja was, wenn hier noch Killer wären! 

  9. @ riciano

    Einen JÜDISCHEN Staat anerkennen? Wie soll das denn gehen? Ich versuche es mal an der Bevölkerungsverteilung.

    Jahr 2000: „Ich erkenne Israel als 80%igen jüdischen Staat an!“
    Jahr 2010:“ Ich erkenne Israel als 75%igen jüdischen Staat an!“  
    Jahr 2050:“ Ich erkenne Israel als 55%igen jüdischen Staat an!“    

    Sie sind mir echt ein Knaller! Hau mich weg….Ach ja wissen sie was wirklich Fakt ist….der israelische Staat ist der Böse und die Welt weiß es! Aber wer denkt schon an die kommenden Generationen…solche Leute wie sie schaden dem Land Israel mehr als Leute wie ich es jemals tun könnten!

    @anti3anti

    Aha ein angehender Jurist…ja ihr legt das Argument immer auf den Kern der Sache! Viel geschrieben…nichts gesagt!
            

  10. @jango-jack
    Ich kann mich nicht entsinnen, jemals behauptet zu haben, liberal zu sein. Stattdessen habe ich geschrieben, dass Antisemiten/Antizionisten meine Ausführunge weder zu lesen, noch zu kommentieren brauchen.
    Da ich derart freundlich in fehlerhaftem Deutsch aufgefordert werde, mit meinen Relativierungen anzufangen, fühle ich mich wichtig und gebe nach:
     

    Gleiches Recht und gleiche Freiheit für alle in Israel

    Eine seltsame Forderung. Wie wäre es zunächst mit „Gleiches Recht und gleiche Freiheit für alle in Deutschland“? Die Gefängnisinsassen werden sich freuen. Auch arbeitslose Afrikaner, die den Weg nach Deutschland überlebt haben, werden diese Forderung unterstützen.
    Relativierung: Zuerst die Hausaufgaben zu Hause erledigen, bevor andere die Dummheiten erfüllen sollen, die man selber nicht machen will! Oder: Deutsch lernen und richtig formulieren!
     

    Zwei-Staaten-Lösung innerhalb der Grenzen von 1967 oder EIN Israel inkl. Westjordanland und Gaza mit den gleichen Rechten und Freiheiten für alle Bürger. (Dabei kann das Land heißen wie das Volk es will)

    Als Erstes schlage ich in bekannter Relativierung vor, Deutschland in Dummland umzubenennen. Wenn genügend Volk die Kommentare auf haGalil liest und verinnerlicht, wird sich sicher eine Mehrheit hierfür finden. Im Übrigen finde ich es generös, wenn ein Niemand es erlaubt, dass fremde Staaten ihren Namen ändern dürfen.
    Innerhalb der Grenzen von 1967? Welchen Landes? Vor, während oder nach 1967? Und warum nur ein oder zwei Staaten. Ich finde die Drei ästhetischer.
    Gleichen Rechte und Freiheiten für alle Bürger: vorher sollten alle, also auch Nicht-Bürger die Rechte und Freiheiten erhalten. Was soll der Geiz? Und wer bestimmt, wer Bürger wird? Frauen etwa auch?
    Ich bitte um weniger schwammige Formulierungen!
     

  11. “Hier meine Position, mal sehen ob sie da an Liberalität mithalten können.
    – Gleiches Recht und gleiche Freiheit für alle in Israel
    Zwei-Staaten-Lösung innerhalb der Grenzen von 1967 oder. EIN Israel inkl. Westjordanland und Gaza mit den gleichen Rechten und Freiheiten für alle Bürger. ( Dabei kann das Land heißen wie das Volk es will)“
     
    jango-jack – Sie entwickeln sich langsam – versuchend den Realitäten anzunähern.
    FAKT 1.: ALLE Bürger …Einwohner …Menschen …die Israel als JÃœDISCHEN Staat anerkennen …akzeptieren, HABEN gleiches Recht und gleiche Freiheit! Das Problem sind dshihadistische TerroristenOberstenStammesClanChefs, welche Israel N I E akzeptieren.

     

    FAKT 2.: Es gibt nachweislich bereits ZWEI Staaten auf dem Gebiet sogenannt “Palästina“ – ein mehrheitlich arabischstämmiger Einwohner östlich des Jordanflusses (1946) und Israel westlich davon (1948) – was halt die “Mächtigen“ des britischen Empire so übrigliessen!
     
    Das Geheuchel von 1947 war bereits als „zündende“ Idee GESCHEITERT!
     
    FAKT 3.: Der Staat westlich des Jordanfluss heisst ISRAEL –  “kann heissen, wie …will“ steht NICHT als “offenes: Wie hätte es denn irgendwer gern?“
     
     
    Das philistrastanische heutige HAMASTAN sollte wieder zu Ägypten gehören!

  12. Also ich freue mich immer, wenn ich Juden oder wie hier sogar eine ziemlich große jüdische Organisation höre, die ernsthaft von Frieden reden. Ich bin auf der Seite von J-Street und halte die AIPAC für einen Schulterklopfverein, der leider viel zu viel Einfluss auf die amerikanische Politik nimmt.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/israel-un-menschenrechtsrat-boykott

    Wie soll dieser Boykott denn aussehen? So ähnlich wie die „nukleare Zweideutigkeit“?
     

  13. “Diese Leute wurden übergangen, betrogen, vertrieben, enteignet und ermordet wenn sie sich dagegen zur Wehr setzten.“
     
    jango-jack – erklären Sie doch bitte, WARUM man genau bei den sog. “Palästinensern“, die schlicht nur muslimische Araber sind. einen UNTERSCHIED in der Akzeptanz von  “Kriegsresultaten“ macht, im Vergleich zu aber MILLIONEN anderen Menschen nach Staaten- u. Grenzneuordnungen in Europa???
     
    Ihr Beispiel der Sowjets verdeutlicht es doch anschaulich – WAS meinen Sie – sollten die neuen Nationalisten Deutschlands eine “Befreiung“sorganisation gründen, welche all damals feindlich besetzte, im letzten Krieg verlorengegangene, ehemals deutschen Gebiete “heim ins Reich“ terrorisieren??? ff. beharrendes Fordern von Rückkehrrechten all jener Nachkommen hunderttausender Vertriebener zurück in ihre ehemals geliebte Heimat???
     
     
    Eines sollte man doch festhalten: Israel wurde mehrfach von all umliegenden AraberKämpfern angegriffen und in geplante VernichtungsversuchsKriege GEZWUNGEN, aus welchen sich die arabischen Aggressoren jeweils besiegt zurückzogen ganz genauso, wie die deutschen WehrmachtsKrieger in Ost- u. Westpreußen, Schlesien, …und und und …
     
     
    WIE lange soll “denen“ da eigentlich noch eine ART SonderRECHT zugestanden werden, für Endlos-Versuche, die Geschichtsentwicklung ZURÜCKzukämpfen an einen “denen“ vermeintlich “gefälligeren“ Zeitpunkt???
     
     
     
     
     
    “ im damaligen Palästina“
     
    Dieser einst von Römern zu Demütigungszwecken Judahs kreierte und heute von TerrorArabern als KampfCodeWort missbrauchte Begriff “Palästina“ war inhaltlich seit jeher FALSCH als Bezeichnung für diesen Landstrich – wenn überhaupt – dann würde er territorial gesehen – lediglich das Gebiet um Gaza – heute Hamastan – halbwegs zutreffend bezeichnen!
     
     
    anti3anti – danke
     
    “Zur Zeit der Ottomanen (bis 1917) gab es keine eigenständige Provinz Palästina.“

  14. @ Karl Pfeifer

    Soweit ich weiß kamen die ersten jüdischen Einwanderer schon vor 1900 nach Palästina, nur damit wir Ursache und Wirkung nicht vertauschen. Auch ist das „in die Nähe Rücken“ der Palästinenser in Richtung Nationalsozialismus typisch für ihre Argumentationsstränge, wenn ihnen nichts gewichtiges mehr einfällt, ebenso der immerwiederkehrende …Gähn…Antisemitismusvorwurf. Diese Klinge ist sowas von stumpf, damit kann man ein schönes Steak klopfen!

    Sie sind faktisch in das Gebiet „PALÄSTINA“ eingewandert, dass muss festgehalten werden. Da wusste noch nicht mal einer wie der heutige Staat Israel überhaupt heißen soll!
    Sie behaupten indirekt, dass die Palästinenser eigentlich millionen eingewanderter Muslime sind, die von überall her kommen nur nicht aus Palästina ( ihre congenialen Freunde würden die attribute Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger hinzufügen, damit die Palästinenser weiter dämonisiert werden!)
    Ja, und Palästina war vermutlich auch genau dort unbewohnt, wo es heute keine Palästinenser in Israel gibt…ich schmeiß mich auf den Boden vor lachen! XD

    Und Vertreibungen der „Ureinwohner“ gab es bestimmt auch nicht, weil war ja überall Wüste, erst als sie und ihre Freunde kamen machten sie aus trockenem Sand fruchtbare Erde…das Lachen geht weiter!  

    Oh, und der gnädige Karl Pfeifer erlaubte es 160.000 bis 600.000 Palästinensern in „Israel“ zu bleiben während kein Jude in Jerusalem bleiben durfte.

    Da wird das Wort „bleiben“ pervertiert! Ist so als würden die Türken in Deutschland sagen…die Deutschen „dürfen“ bleiben, während die Münchener die Türken alle rausgeschmissen haben! ….mein Lachen kennt grad keine Grenzen!  

    Sie leiden unter Wahrnehmungsstörung, dass war damals auch das Problem und ist es heute im Westjordanland immer noch. Sie betrachteten und betrachten fremdes Eigentum als ihres, sie kamen nach Palästina und meinten, dass es nicht denen gehört die dort lebeten, sondern dass es ihr Land ist, weil es ihnen so beigebracht wurde. ( Ich hasse Nationalismus!!!)  

    Sie sind willkürlich…mal sagen sie etwas soll anerkannt werden, dann sagen sie es soll nicht anerkannt werden. Der UNO-Teilungsbeschluss soll anerkannt werden ( auch wenn er auschliesslich von Aussenstehenden verabschiedet wurde) dann sagen sie eine UNO-Resolution soll nicht anerkannt werden ( Wenn es sich um Antisemitismus handelt). Die Entscheidung zu Mavi Marmare wird begrüßt, die Verurteilung der Kriegsverbrechen durch Israel wird ( aus Antisemitismusgründen) zurückgewiesen. 

    @anti3anti

    Sie liberal? XD

    Würd er sagen, sie leiden unter Nackenstarre, weil sie offenbar so wie KP ( alterbedingte Nackenstarre) auch nur in die eine Richtung sehen können! Nur Argumente gegen die Palästinenser.

    Hier meine Position, mal sehen ob sie da an Liberalität mithalten können.

    – Gleiches Recht und gleiche Freiheit für alle in Israel

    – Zwei-Staaten-Lösung innerhalb der Grenzen von 1967 oder. EIN Israel inkl. Westjordanland und Gaza mit den gleichen Rechten und Freiheiten für alle Bürger. ( Dabei kann das Land heißen wie das Volk es will)

    Na los fangen sie schon mit ihren Relativierungen an…sie Liberaler sie!     

       

         
                    
            
            

    • Jango Jack, schwierig auf Ihr verworrenes Posting zu antworten.
      Auf Ihre verworrene Suada ist es schwierig zu antworten. Nur soviel wer von Pogromen gegen wehrlose orthodoxe Juden schreibt z.B. in Hebron 1929 wird von Ihnen beschuldigt „Gähn Antisemitismusvorwurf“ zu gebrauchen.
      Was Jango Jack voll als Antisemiten charakterisiert.

    • Na klar lngweilt mich dieser Vorwurf, weil er in jedem Kommentar hier vorkommt…einfach in jedem! Dieser inflationäre gebrauch macht den Begriff Antisemit zu einer hohlen Phrase…Gähn…bringt mal was Neues. Erzählt mir warum ich ein Antisemit ich sein soll und klebt mich nicht einfach mit Antismitismusstickern zu. Warum bin ich denn nun ein Antisemit? Weil ich doof finde was Israel mit den Palästinensern macht? Mh…

      Ich bin ein AntiKarlPfeifer, ja aber kein Antisemit. Ein Antisemit hat etwas gegen einen Semiten weil er Semit ist, Ich bin ein AntiKarlPfeifer, weil Karl Pfeifer in meinen Augen ein zionistischer Faschist ist. Nehmen sie sich bitte nicht heraus für das jüdische Volk sprechen zu wollen, denn mit ihrer Meinung tun sie ihm keinen Gefallen, da sind andere Leute wesentlich besser zu geeignet. 

      Nennen sie mich weiter „Judenhasser“

      Nennen sie mich weiter „Antisemit“

      Nennen sie mich wie sie wollen, solange ihre Vorwürfe ins leere gehen kann es mich doch nur langweilen. Ja es langweilt mich! Mich interessiert auch nicht was damals geschah! Ist Vergangenheit! Wenn vor 10.000, 1.000 oder 100 Jahren jemand ermordet wurde, dann habe ich absolut keinen Bezug mehr dazu!  Aber wenn ich sehe, dass es heute, jetzt, aktuell geschieht, dann passiert das in einer Dimension in der auch ich mich befinde!

      Der Staat Israel kotzt mich richtig an, nicht weil er Staat ist, sondern wegen seines Verhaltens! Wenn sie mich ankotzen Karl Pfeifer, dann nicht weil sie Semit sind, sondern wegen ihres Verhaltens! ;-P    

         
                                

  15. Leider sehe ich mich verpflichtet, auf historische Tatsachen aufmerksam zu machen, in der Annahme und Hoffnung, unvoreingenommenen Lesern Argumente zu liefern. Antisemiten / Antizionisten brauchen das Folgende weder zu lesen, noch zu kommentieren.
     
    Zur Zeit der Ottomanen (bis 1917) gab es keine eigenständige Provinz Palästina. Die Region war Teil der Provinz „Wilayat ash-Sham“, zu der neben Israel, Gazastreifen und Westbank, die heutigen Staaten Jordanien, Syrien und Libanon gehörten. Neben den lokalen heimischen Arabern lebten seit mehreren Jahrhunderten / Jahrtausenden auch Juden im späteren Palästina.
     
    Im 19. Jahrhundert „reisten“ Juden nicht dorthin, sondern wanderten dort ein, hauptsächlich aus dem damaligen Russland. Auch Araber aus den heutigen Jordanien und Syrien zogen dorthin, was wegen damals nicht vorhandener Nationalstaaten und Grenzen als Binnenwanderung bezeichnet wird, faktisch sich von der jüdischen Einwanderung nicht unterscheidet.
     
    Die Überfälle der Araber auf Juden beschränkten sich nicht auf Neueinwanderer, sondern betrafen hauptsächlich die alteingesessenen Juden. Deshalb erfüllt die Ermordung und Vertreibung der Juden aus Hebron, die unter Britischer Herrschaft stattfand, den Tatbestand des antisemitischen Pogroms. Auch die Vertreibung der alteingesessenen Juden aus der Jerusalemer Altstadt fällt unter dieser Kategorie.
     
     

  16. Jango kompensiert seine Unwissenheit durch Chuzpe.
    Klar doch Jango Jack, Ihrer Mantra nach mussten Araber Pogrome veranstalten, so 1920, 1921 und 1929, und hauptsächlich wehrlose orthodoxe Juden abschlachten.
    Doch bleibt die Tatsache, dass die Araber des Mandatsgebiets geführt vom Mufti Hadj Amin al Husseini laut Jango nicht dulden konnten, dass die 600.000 Juden das Selbstbestimmungsprinzip verwirklichen können und widersetzten sich dem UNO-Teilungsbeschluss vom 29.11.1947
    Auf der arabischen Seite, die ja vom Nazi-Kollaborateur Amin al Husseini angeführt wurde kämpften europäische Nazi.
    Damals sind Millionen Muslime aus Indien und Millionen Hindu aus Pakistan geflüchtet oder wurden vertrieben.
    Doch niemand fällt es ein darüber in Europa Krokodiltränen zu vergiessen.
    Jango und anderen Antisemiten geht es nur darum, dass er jede Erinnerung an den Völkermord löschen möchte, den hauptsächlich Deutsche u. Österreicher am jüdischen Volk begangen haben und an den der Staat Israel erinnert.
    Und noch einmal für den Ignoranten Jango. Es konnten in Israel 150.000 bis 160.000 Araber bleiben aber in den von Arabern verwalteten Gebieten so im jüdischen Viertel von Jerusalem k e i n  e i n z i g e r  J u d e.

  17. @ riciano
    Bin doch gar kein Gutmensch…finds doch Scheiße was Israel da macht, und ich meine man sollte es schon seit geraumer Zeit sanktionieren! Also ein Gutmensch würde an das Gute in Israels Vorhaben erkennen, ich tue es nicht…
     
    @ Karl Pfeifer
    Gewiss gab genügend Anlässe für die Juden im damaligen Palästina – in das sie im Ãœbrigen eingereist sind und als gelobtes Land…ich wiederhole „PALÄSTINA“…gepreist wurde – sich zu verteidigen. Araberüberfälle sind mir nicht unbekannt. Leider sehen sie aber nicht ein warum die Araber diese Ãœberfälle starteten, dies schlicht mit Antisemitismus abzutun, dass dürfen sie einem Pferd erzählen, oder besser einem Baum. Diese Leute wurden übergangen, betrogen, vertrieben, enteignet und ermordet wenn sie sich dagegen zur Wehr setzten. DAS akzeptiere ich als Vergangenheit, was geschehen ist ist geschehen, aber sich schlicht als Verteidiger sehen zu wollen das ist schon dreist!
    Hatte kürzlich eine böse unterhaltung mit einem alten Mann, 98 war er wenn ich mich nicht täusche. Wir kamen auf die Partei Die Linke zu sprechen als er mir dann erregt sagte, dass all die Kommunisten ( = Russe) böse Schweine sind, denen er im 2.Weltkrieg in Russland begegnete, wobei er gänzlich vergaß „wessen“ Land er meinte zu verteidigen, er vergass „welche Seite“ seinen Fuß auf das Land des anderen tat, da dachte ich…so haben die Faschisten also gedacht?! Pervers, aber gibt ihnen Sinn!
    Wenn sie sich verteidigt haben, was haben dann die Palästinenser gemacht die dort lebten? Mussten sie dass was ihnen immer gehörte erst durch Angriff erobern?
    Aber wie das Kaninchen auf der Autobahn hören auch sie…wenn auch aus anderem Grund….nicht „mehr“ zu, sondern verteidigen ihr Lebenswerk!
    J-Street ist ein guter Ansatz…verderben sie es nicht mit ihrem „alten“ Gift!

  18. ango-jack an jane
    „Auch Einstein wollte nicht erkennen, dass seine Relativitätstheorie überholt war…“

    Solche Nebbiche finden eine Plattform in einer sich liberal gebenden jüdischen Internetseite. Dafür gibt es zu Hauff andere Seiten, vor denen der Zentralrat der Juden konstant sporadisch in Verkennung der real existierenden Antisemiten warnt.
     

  19. Riciano,
    sie nennen sich Araber, eher wegen der Religion, aber sind das wirklich Araber?

    Viele Palästinenser sehen nicht aus wie Araber.

    Arafat hat vieles gedeutet, muss man das so annehmen?

     

  20. „Mit ihrem „Tag des Landes“ wollen die ARABER ihren Anspruch auf GANZ Israel einschließlich Jerusalem deutlich machen.“

    Demokratisch jubelnder GERECHTIGKEITS-Applaus wäre ZUVIEL an Zugeständnissen!

  21. “Übrigens – alleine, die von der israelischen Marine getöteten Fischer in den Gewässern Gazas, sind mehr als israelische Opfer durch sämtliche Kassams seit 2000. (und es gibt noch viel mehr palästinensische Opfer)“

    Jane rechnet WIIIEDER MenschenLEBEN gegeneinander auf – mit „wortkräftiger“ Unterstützung von jango-jack.

    WELCHE könnten ihnen wohl als die „Wertvolleren“ erscheinen?

    Man mag für Euch hoffen, NIE wahrhaft Euer Leben verteidigen zu müssen, all umfassende Gutmenschenwelt wäre mit einem Mal tief enttäuschend dahin.

    Welch GRÖßE von Euch, andere user ihres Alters wegen verbal zu attackieren (ff. vllt. ihrer Staatszugehörigkeit, ihres Glaubens, ihres Standpunktes, ihrer Hautfarbe, …) – schon erbärmlich.

    Ihr seid einfach nur peinlich!

    Die „Araber“ – von Ihnen „Palästinenser“ genannt - haben ihren Staat bereits 1946 vor der Gründung Israels bekommen. Eure Ungerechtigkeitsaufregung ist missverständlich – es sei denn, Ihr tretet weiter hartnäckig beharrend für das nachweislich GESCHEITERTMärchen ein –  damit für das Fortsetzen von Terror.

  22. Klar doch Jango Jack,  Anstatt mich abzuschlachten zu lassen von Arabern, wie das von Ihnen als „gute“ weil tote Juden qualifizierten Juden tun sollten, habe ich mich gewehrt und nahm an einem Verteidigungskrieg gegen die arabische Aggression, die auch von Nazikollaborateuren unterstützt wurde, teil. Das verurteilen Sie Jango und natürlich auch Jane. Juden müssen sich abschlachten lassen und allein Juden haben kein Recht auf Selbstbestimmung. Das ist doch worauf es Ihnen und Jane ankommt.
    Und wer das nicht anerkennt, der ist ein Betonkopf.
    Lesen Sie doch: http://spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=8620&q=7&s=
     
     
    http://
    Ich fand im

  23. @ jane

    Mach dir doch nicht immer die Mühe soviel zu schreiben…du fährst doch eh damit gegen Betonköpfe, dass ist reine Zeitverschwendung. Du willst dochwohl nicht einen Karlf Pfeifer in seiner Gesinnung umkehren, dessen Lebenswerk vermutlich mit der Vertreibung von Palästinensern zusammenhängt. Der Herr ist geprägt wie ein Kaninchen auf der Autobahn von Reifenspuren geprägt ist, da kann sich nicht mehr viel ändern.

    In dem Artikel geht es quasi um Friedensbemühungen, und da kommt er wieder daher und muss sein ABER vor bringen…wie ein kleines Kind von dem man verlangt, sich zu vertragen, es aber mit ABER anfängt…, es will recht behalten!

    Kinder reduzieren die Komplexität der Realität um sich in ihr zurecht zu finden

    Alte Betonköpfe reduzieren die Komplexität der Realität weil sie in ihrem gelebten Leben einen Sinn sehen wollen! 

    Auch Einstein wollte nicht erkennen, dass seine Relativitätstheorie überholt war und nannte die Quantenmechanik den falschen Weg! Es war sein Lebenswerk…( nun damit wollte ich keinen Zusammenhang zwischen dem IQ sondern nur zwischen dem Alter und der Dickköpfigkeit herstellen!)         
        

    • Immerhin hat sein IQ gereicht die Atombombe mitzubauen.

      Reicht ihr IQ dazu sie zu verhindern mit solchen Beiträgen? 

  24. Ja Jane die Welt ist ungerecht, anstatt sich von Ihren Freunden mit Raketen beschiessen lassen ohne zu reagieren, reagiert man und Jane ist ausser sich, weil doch die Hamas und ihr Dunstkreis mehr Tote haben als die Israelis.
    Es gibt keine Gerechtigkeit auf Erden. Hatten uns doch Palästinenser und durchgeknallte israelische Antizionisten immer wieder erklärt, es gibt in Israel kein Unterschied zwischen Linken und Rechten und es sei sogar das Interesse der Palästinenser, dass die Rechten in Israel an die Macht kommen. Und Hamas & Co taten auch alles, um den Rechten in Israel zu helfen. Und jetzt jammern Sie, weil sie draufgekommen sind, dass es doch einen Unterschied gibt.
    Und nun wird uns Jane, die die Palästinenser überpalästinensert und Hamas überhamast mit elend langen Postings „beglücken“. Natürlich ist Jane begeistert von Hamas, schon weil diese die Protokolle der Weisen von Zion in ihrer Charta festgeschrieben hat und bereits antisemitische Gehirnwäsche von Kleinkindern betreibt. Anstatt hier zu jammern, könnte doch Jane sich in den Gazastreifen begeben, um dort Friedensarbeit zu leisten. Für eine solch begeisterte Anhängerin von Hamas kann das ein Kinderspiel werden.
     
     

  25. Ich werde mich kurz fassen, damit Janes Antwort lesbar bleibt.

    Gegenüber einem (un)möglichen Abzug aus der Westbank, war der Abzug aus dem Gazastreifen, der nach Janes profunder Meinung keiner war, ein Kinderspiel.

    Nicht allein der Nahe Osten wird brennen, wenn Israel die Westbank nach Jane Streets Vorstellungen verlässt. 


    • Nicht allein der Nahe Osten wird brennen, wenn Israel die Westbank nach Jane Streets Vorstellungen verlässt.
      _______________________________________________________________________

      Genau das aber ist der alltägliche Wahnsinn im Nahen-Osten!

  26. Der Gazastreifen ist ein leuchtendes Beispiel für eine Zwei-Staaten-Lösung in Frieden für Juden und Freiheit für Araber


    Von welcher angeblichen ‚Freiheit‘ reden Sie eigentlich, Sie Zyniker?
    Der Abzug der gar keiner war (alter Beitrag noch mal reinkopiert):



    “            Dem Plan zufolge wird Israel bis Ende 2005 Siedler und zu deren Schutz eingerichtete Militärbasen aus dem Gazastreifen und vier isolierte jüdische Siedlungen im Westjordanland entfernen. Die israelische Armee wird an der südlichen Grenze des Gazastreifens in Stellung bleiben und ihre Truppen an anderen Stellen unweit des Gebietes neu positionieren.
    Zusätzlich zur Kontrolle der Grenzen, der Küste und des Luftraums wird Israel nach wie vor Telekommunikation, Wasser, Elektrizität und Abwasserkanäle kontrollieren, sowie den Strom von Menschen und Gütern in beide Richtungen. Zudem wird Gaza die israelische Währung beibehalten.
    Eine Studie der Weltbank zu den ökonomischen Auswirkungen des Planes wies darauf hin, dass der “Abzug” die Mobilität innerhalb von Gaza erleichtern würde. Die Studie warnte aber auch davor, dass der Abzug von Siedlern und Truppen ohne Öffnung der Grenzen wenig positive Auswirkungen zeigen würde. Wenn die Grenzen für Arbeitskräfte und Handel geschlossen würden, wird der Plan “größeres Elend schaffen als heute dort herrscht.” “Völkerrechtlich wird das Bestehen einer Besatzung durch die tatsächliche Kontrolle einer feindlichen Armee über ein Gebiet definiert, nicht die Positionierung von Truppen.” sagte Whitson. “Ob die israelische Armee nun innerhalb von Gaza oder an der Peripherie stationiert ist und Ein- und Ausreise beschränkt – sie behält die Kontrolle.”..
     
    http://www.hrw.org/de/news/2004/10/28/israel-abzug-bringt-kein-ende-der-besatzung-von-gaza
     
    Aus dem originalen ‘Disengagement Plan’:
     
    http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Archive/Press+Releases/2004/Disengagement+Plan/Disengagement+Plan.htm
     
    1) Israel will guard and monitor the external land perimeter of the Gaza Strip, will continue to maintain exclusive authority in Gaza air space, and will continue to exercise security activity in the sea off the coast of the Gaza Strip.
     
    Dh. in der Praxis z.Bsp.: Das Wort “Dämonen” gibt es im hebräischen Wörterbuch zwar nicht, aber eine alt-neue Waffe aus dem raffinierten Waffenarsenal, die gegen die Palästinenser gerichtet wird, ist plötzlich wieder aufgetaucht. Auch wenn sie nicht tödlich ist, so ist sie teuflisch: die Schallmauer durchbrechenden Knallbomben. Die beste Luftwaffe der Welt macht sich einen Spaß daraus, Angst und Hilflosigkeit in einer (zu Tode) erschrockenen Zivilbevölkerung zu verursachen. 29 solche Knallbomben explodierten während vier Tagen im September, und vor kurzem wiederholte sich dies, wie die Ärzte für Menschenrechte und das Gaza Community Health Program-Zentrum mitteilten. Sie haben gemeinsam wegen dieser Angelegenheit eine Petition beim Obersten Gerichtshof in Israel eingereicht. Wenn es so etwas wie einen eindeutigen Fall von kollektiver Strafe gibt, dann ist es dies hier. Eltern in Gaza sprachen über die Ängste ihrer Kinder, unter denen sie in den vergangenen Wochen gelitten haben, über die Alpträume, das Bettnässen. Ehemänner berichteten von den erlebten panischen Angstzuständen ihrer schwangeren Ehefrauen. Fensterscheiben gingen nach einander zu Bruch. Hier eine sensationelle Meldung: Palästinenser können auch “traumatisierte Opfer” sein. Diese die Schallmauer durchbrechenden Explosionen, deren einziger Zweck es ist, unter unschuldigen Zivilisten Angst hervorzurufen, kamen zu den Artilleriegranaten, die den Gazastreifen bombardierten, und dem täglichen Sperrfeuer der Raketen, die willkürlich bewaffnete Militante und unschuldige Leute töten. Die Tatsache, dass die Luftwaffe diese Waffe vor allem während der Nacht oder am frühen Morgen benützt, wenn Massen von Schülern auf dem Schulweg sind, macht ihre Boshaftigkeit noch sichtbarer. Israel mag sich aus dem Gazastreifen zurückgezogen haben – aber noch nicht von seinem Himmel…..
     
    …Israelische und palästinensische Menschenrechtsgruppen reichten beim Obersten Gerichtshof eine Petition ein, die die israelische Luftwaffe zwingt, mit dem Überschalllärm über dem Gazastreifen aufzuhören… …..Als Chef der Gaza-Organisation schrieb der Psychiater Dr. Eyad Sarraj in einer medizinischen Stellungnahme, dass der Überschall-Lärm nach einem Bericht schwerwiegende Folgen für die Kinder von Gaza hat, wie Angstzustände, Panik, Furcht, geringe Konzentration und geringen Fortschritt beim Lernen/Studieren. Er sagte auch, dass die Anzahl spontaner Fehlgeburten während dieser Zeiten des häufigen Überschallgeräusches angewachsen sei….
     
    http://www.globale-gleichheit.de/index.php?option=com_content&view=article&id=162:daemonen-an-gazas-himmel-&catid=4:politik&Itemid=2
     
    2) The Gaza Strip shall be demilitarized and shall be devoid of weaponry, the presence of which does not accord with the Israeli-Palestinian agreements.
     
    3) Israel reserves its inherent right of self defense, both – preventive – and reactive, including where necessary the use of force, in respect of threats emanating from the Gaza Strip. … …
     
    .6. The border area between the Gaza Strip and Egypt (Philadelphi Route) Initially, Israel will continue to maintain a military presence along the border between the Gaza Strip and Egypt (Philadelphi route). This presence is an essential security requirement. At certain locations security considerations may require – some widening of the area in which the military activity is conducted.-…
     
    10. Economic arrangements In general, the economic arrangements currently in operation between Israel and the Palestinians shall, in the meantime, remain in force. These arrangements include, inter alia: i. the entry of workers into Israel in accordance with the existing criteria. ii. the entry and exit of goods between the Gaza Strip, the West Bank, Israel and abroad. iii. the monetary regime. iv. tax and customs envelope arrangements. v. postal and telecommunications arrangements….
     
    . 12. International passages i. The international passage between the Gaza Strip and Egypt
    1) The existing arrangements shall continue.
    2) Israel is interested in moving the passage to the “three borders” area, approximately two kilometers south of its current location. This would need to be effected in coordination with Egypt. This move would enable the hours of operation of the passage to be extended. b. The international passages between the West Bank and Jordan: The existing arrangements shall continue.
     
    …. D.h. Israel wollte keine Verantworetung mehr haben, aber dennoch alles kontrollieren – bis hin zum Geburtenregister, der Währung, den Steuern, dem Waren- und Personenverkehr , den Grenzen, den Luftraum, die Gewässeretc….


    Die Israelis besetzen seit 2000 ununterbrochen die Gewässer Gazas und hindern die Fischer am Fischen jenseits einer Entfernung vom Strand von mehr als 4 Kilometer, obwohl diese Gewässer bis zu 20 Meilen zu Gaza gehören, was auch in den OsloAbkommen so geregelt ist. Um diese ‘Besatzung’ durchzusetzen, wird immer wieder auf palästinensische Fischer geschossen. Die Fischer werden so daran gehindert zu den fischreichen Fischgründen zu gelangen. Grund für den mageren Fang sind die israelischen Auflagen über die Entfernung vom Strand, in der die Fischer fischen dürfen. In den Oslo-Verhandlungen wurde zwar vereinbart, dass sie sich bis 25 Kilometer hinaus auf die offene See bewegen dürfen, Tatsache ist jedoch, dass sie nicht mehr als vier Kilometer vom Strand weg fischen können. «Fast täglich werden wir von der israelischen Seemarine beschossen.Viele von uns wurden schon verhaftet, nach Ashdod ins Gefängnis gebracht und erst Tage später wieder freigelassen», erzählt der Fischer Majed Abu Leil. Dunne bestätigt dies. Zu Verhaftungen und Beschiessungen käme es zudem nicht nur, wenn die Fischer die Grenzen überschritten, es herrsche die reine Willkür.«Im Mai war ich mit zehn Leuten auf dem Meer nahe der israelischen Grenze», erzählt Rami Abu Jahud. «Dort gibt es mehr Fisch,weil viele das Gebiet aus Furcht meiden. Die israelische Marine schoss auf uns, dann forderten sie mich auf, ins Meer zu springen und zu ihnen zu schwimmen, um mich zu verhaften.» Erst drei Tage später liessen sie Jahud wieder frei…..
     
    http://www.honestly-concerned.org/Temporary/Bund_30-08-05_Das_enge_Netz_um_die_Fischer_von_Gaza.pdf
     
    Weiter als drei Meilen dürfen sich die palästinensischen Fischer nicht mehr aufs Mittelmeer hinauswagen. “Tatsächlich sind es nicht einmal drei Meilen”, kritisiert Al-Habeel. Oft würden er und seine Brüder mit ihren Fischerbooten schon 1,5 Meilen vor der Küste von der israelischen Marine unter Feuer genommen. Wer hinausfahre, riskiere täglich seine Gesundheit und Schäden an den Fanggeräten, stellte er fest. Das bestätigt auch ein im August veröffentlichter Bericht, den das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm (WFP) zusammenstellte. Danach wurden palästinensische Fischer aus 85 Prozent der Fanggebiete vertrieben, die ihnen der 1993 zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ausgehandelte Oslo-Vertrag zusagt…. Der Fischer Al-Habeel betonte, dass ihm und seinen Brüdern gar nichts anderes übrig bleibe, als das Risiko in Kauf zu nehmen, ins Visier der israelischen Marine zu geraten. “Wir müssen schließlich unsere Familien ernähren.” Beim letzen Beschuss seines Bootes wurde die Treibstoffleitung getroffen. Zumindest sei der kleine Treibstofftank unbeschädigt geblieben, berichtete er. Ein Ersatztank sei teuer und kaum aufzutreiben. Andere Fischer berichten von einem 22-jährigen Kollegen, der mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Er hatte sich auf kaum mehr als zwei Meilen aufs Meer gewagt…
     
    http://www.schattenblick.de/infopool/politik/ausland/panah694.html
     
    Es ist ein sonniger Tag, geradeso wie heute. Ein guter Tag zum Entfliehen. Ein bisschen nur hinaus zu gehen, aus der Enge des grössten Gefängnisses der Welt, weg von fast 1.5 Millionen Menschen auf engstem Raum. Weg von dem Krieg, in dem man lebt. In Gaza. Die Familie Ghalya geht an den Strand, breitet ihre Tücher aus. Die 7-jährige Huda Ghalya entscheidet sich schwimmen zu gehen. Während sie das tut, schlagen Granaten am Strand ein, drei Krater wird man später sehen (1). Huda Ghalya eilt zurück… In einem der Krater findet sie ihre tote Familie, Vater, Mutter, drei Brüder, die sie eben noch lebendig verlassen hat… Fernsehberichten zufolge hatten israelische Marineschiffe gezielt, nur mal so, auf die Familie am Strand geschossen. Nachher werden die israelischen Streitkräfte zugeben, dass sie sechs Granaten in diese Gegend gefeuert hat und sagen, das die Wahrscheinlichkeit “null” betrage, dass sie diese Familie getötet habe (2), obwohl israelische Granatsplitter gefunden werden (1)….
     
    http://www.radio-utopie.de/2008/01/15/gaza-strand-9-juni-2006/
     
    Weiterhin Kontrolle des Warenverkehrs, da Israel nur einen Grenzübergang, Karni als Übergang für Waren aus Gaza ‘ERLAUBT’ – bedeutete in der Praxis: Nach dem israelischen Abzug haben Palästinenser die Gewächshäuser der ehemaligen Siedler übernommen. Der Nahost-Gesandte Wolfensohn warnt vor der Verrottung der Ernte an geschlossenen Grenzübergängen Schon Ende November sollen die ersten Kisten mit reifen Tomaten und Paprikaschoten in den Handel kommen. Dann dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis die “Paltrade” wieder zahlungsfähig wird. Vorausgesetzt allerdings, dass die mit Früchten beladenen Lastwagen den Gaza-Streifen dann auch verlassen dürfen. Absatzmärkte sind vor allem Israel, das Westjordanland und Europa.
     
    James Wolfensohn, der bei den Verhandlungen vermittelt, zeigte sich Anfang der Woche vor allem über die israelische Seite enttäuscht und pessimistisch….
     
    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/11/15/a0084
     
    Ja und wer nun verständlicherweise fragt – was macht das für einen Sinn – der sollte begreifen, dass die Realität nicht so aussieht, wie wir uns normalerweise etwas Sinnvolles vorstellen – nein die den Palästinensern durch Israel aufoktruierte Realität ist ziemlich verrückt und lautet wie folgt:
     
    ”Die Bedeutung unseres Abzugsplans liegt darin, dass der Friedensprozess eingefroren wird. Der Abzugsplan liefert das Formaldehyd, das nötig ist, damit kein politischer Prozess mit den Palästinensern in Gang kommt”, Zitatende.
     
    Das sagte Dov Weisglass, bis vor kurzem noch der Stabschef des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon ( im Oktober 2004) und nun sein wichtigster Berater. Ganz offen gab Weisglass in dem Zeitungsinterview zu, wieso es für den Regierungschef so wichtig ist, den Friedensprozess einzufrieren: Man verhindere damit die Gründung eines palästinensischen Staates….
     
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/309862/ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/309862/
     
    Die Israelis wollen keinen Frieden, sie wollen die West-Bank und die Palästinenser vertreiben und bis dahin dominieren. Der Abzug war nicht das, was man normalerweise unter einem Abzug verstehen würde und eine Befriedung war niemals die Absicht der israelischen Führung – sie wollte nur ihre Ambitionen auf die West-Bank konzentrieren.
     
    Ãœbrigens – alleine, die von der israelischen Marine getöteten Fischer in den Gewässern Gazas, sind mehr als israelische Opfer durch sämtliche Kassams seit 2000. (und es gibt noch viel mehr palästinensische Opfer)     “
     
    Den Aktivisten von J-Street wünsche ich viel Erfolg und dass sie die Ohren steif halten.

  27. Eine interessante Rezension über Beinarts Buch:
    http://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/94872/peter-beinarts-false-prophecy/
    Eine Solidaritätsresolution der Jusos in Berlin ist wert gelesen zu werden.
    Sie resümieren:
    Wir Jusos nehmen die Verantwortung an. Wir werden uns dafür einsetzen, mit anderen linken Partner_innen Treffen/ Foren und Diskussionsabende zu veranstalten, sowie Netzwerke auszubauen, um das Bild Israels und seiner Menschen besonders in Deutschland und innerhalb der gesellschaftlichen Linken im Hinblick auf diese enormen Herausforderungen zu verbessern. Uns ist wichtig, eine Debatte anzuregen, die ehrlich und fern von bewusst verzerrten Wahrheiten geführt wird.
     
    Für uns als Jusos ist klar: Wir fordern die klare und eindeutige Positionierung Deutschlands, Europas und der SPD zum Existenzrechts Israels, sowie eine differenzierte Auseinandersetzung mit Israel: Das Land und die Menschen sind heterogen und dürfen nicht dauerhaft pauschalisiert werden. Die Bemühung für eine friedliche Lösung des Israel-Palästina-Konflikts muss unter dieser Prämisse ernsthaft vorangetrieben werden.
    Die nukleare Bedrohung durch Iran muss mit aller Entschlossenheit und unbedingt durch die internationale Gemeinschaft abgewendet werden. Die weitere Aufrüstung in der Region muss verhindert werden. Wir stellen uns entschlossen gegen jede Form des Antisemitismus und gegen unverhältnismäßige Israelkritik. Wir wollen durch praktische politische Arbeit auf offene oder versteckte antisemitische Diskurse hinweisen und dem entschlossen entgegenwirken. Dies wollen wir in der Tradition unserer bisherigen Beschlüsse und im Sinne unserer Doppelstrategie innerparteilich und gesellschaftlich durch die Arbeit mit Bündnispartner_innen angehen. Im Zuge dessen muss auch innerhalb unseres Verbandes und innerhalb der SPD Sorge für die Aufklärung über antisemitische und antizionistische Denk- und Argumentationsmuster getragen werden, die nicht immer offensichtlich sind und teilweise unbewusst reproduziert werden.“
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jusos_berlin_damals_wie_heute_solidaritaet_mit_israel/
     
     
     

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