Iranische Waffen für Hisbollah: Israel kapert deutschen Frachter

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Israels Marine hat am Dienstag (3.11.) etwa 161 km vor der israelischen Küste einen Frachter mit mehreren Tonnen Kriegsgerät aus dem Iran nach Syrien gestoppt. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung gehört der Frachter „Francop” der deutschen Reederei Gerd Bartels aus Neu Wulmstorf bei Hamburg. Das Schiff hatte Hunderte Tonnen hochentwickelter Waffen und Raketen an Bord, einschließlich Katjuscha-Raketen, Sturmgewehren, Mörsergranaten, Handgranaten, Luftabwehr- und Panzerabwehrraketen. Die Ladung war, so wird vermutet, für die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hisbollah bestimmt…

Am selben Tag gab der israelische Militärgeheimdienst bekannt, dass die ebenfalls vom Iran unterstützte Terrorgruppe Hamas eine Rakete mit einer Reichweite von bis zu 60 km erfolgreich getestet hat. Damit liegt die zweitgrößte Stadt Israels, Tel Aviv, in Reichweite der Hamas. Die Hamas besitzt außerdem weitere, im Iran hergestellte Raketen vom Typ Fajr-3 mit einer Reichweite von 47 km. [i] [ii] [iii] [iv]

Seit 2001 haben vom Iran unterstützte Terrorgruppen über 12.000 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen.[v] Während des israelischen Verteidigungskrieges gegen die Hisbollah, auch Zweiter Libanonkrieg genannt, schoss die Hisbollah über 4.000 Raketen auf Israel. Seit Ende des Krieges stockte die Hisbollah ihr Waffenarsenal mit über 20.000 Raketen auf und stationierte die Waffen im Südlibanon.[vi] 

Hintergrundinformationen zu Irans wachsendem Waffenarsenal und die Bedrohung durch die Entwicklung und den Export von Raketen durch den Iran

Das sich rapide ausdehnende Raketenprogramm des Iran stellt eine zunehmende Bedrohung der regionalen Stabilität im Nahen Osten dar und bietet den mittelbaren und unmittelbaren Nachbarn von Teheran Grund zu ernster Besorgnis. Al-Alam, die Zeitung des Iran in arabischer Sprache, erklärte kürzlich, dass die Islamische Republik die Raketenmacht in der Region sei. [1] Außerdem wird angenommen, dass Nordkorea dem Iran technologisches Knowhow für das Atomprogramm zur Verfügung stellt. [2]

Am 20. Mai 2009 testete der Iran die mit festem Kraftstoff angetriebene Rakete des Typs Sejil-2, die über eine Reichweite von mehr als 2.000 km verfügt und in der Lage ist, Israel und Teile Europas zu erreichen. Den Worten des iranischen Verteidigungsministers Mostafa Mohammed Najjar zufolge unterscheidet sich die Sejil-2 von einer früheren Version dieses Typs darin, dass die Rakete „mit einem neuen Navigationssystem sowie präzisen und hoch entwickelten Sensoren“ ausgestattet ist. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte, dass der Test der Rakete erfolgreich verlief. Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte: „Die Rakete traf genau ins Ziel.“ Der Vorteil einer mit festem Kraftstoff angetriebenen Rakete besteht darin, dass sie sich leicht transportieren, verbergen und lagern lässt und kurzfristig abgefeuert werden kann, so dass sie nur sehr schwer aufgespürt werden kann. [3]

Am 3. Februar 2009 lancierte der Iran zum ersten Mal einen im Land hergestellten Satelliten in die Erdumlaufbahn. Der Iran gab bekannt, dass der Abschuss der Forschungs- und Telekommunikationssatelliten namens Omid (pers. „Hoffnung“) einen weiteren bedeutenden Schritt im Rahmen seiner Weltraumtechnologie darstelle. Der Abschuss fiel zeitlich mit dem 30. Jahrestag der Islamischen Revolution von 1979 zusammen. Die ballistische Langstreckentechnologie, die für die Lancierung von Satelliten in die Erdumlaufbahn genutzt wird, kann auch für den Abschuss von Gefechtsköpfen eingesetzt werden. [4]
 
Am 9. Juli schoss der Iran im Rahmen einer Reihe von Kriegsspielen unter dem Decknamen „Der große Prophet“ die Rakete des Typs Shahab-3 mit Erfolg ab; die Reichweite dieser Rakete liegt bei bis zu 1.500 km. [5] Der neuere Typ Shahab-3ER mit einer Reichweite von 2.000 km bringt die Türkei in den Zielbereich iranischer Raketen. [6] Der Iran könnte zahlreiche europäische Länder mit seinen ballistischen Langstreckenraketen des Typs BM25 über Land angreifen; eines dieser Modelle besitzt eine Reichweite von 2.500 km, und ein anderes Modell kann eine Entfernung von 3.500 km zurücklegen. [7] Die sich in Reichweite befindenden Städte umfassen Kiew, Athen und Budapest.
 
Darüber hinaus entwickelt der Iran zudem seine eigene Kapazität, Satelliten zu lancieren, was die Umwandlung von Startanlagen für Satelliten in interkontinentale ballistische Raketenwerfer mit einer Reichweite von fast 4.000 km ermöglichen würde. [8] Danach werden Rom, Wien, Berlin und Warschau in Reichweite iranischer Raketen liegen.
 
Die zunehmende militärische Macht des Iran deutet auf die wachsenden Ambitionen Teherans im internationalen Spielfeld und auf den Wunsch hin, im Nahen Osten noch mehr Einfluss zu gewinnen. In Verbindung mit der kontinuierlichen Unterstützung des Terrors mit Hilfe von regierungsunabhängigen Organisationen – wie etwa Hamas und Hisbollah – ist das Land heute in der Lage, seine Waffentechnologie an zahlreiche andere Gruppen und Regimes weiterzuleiten. Besonders besorgniserregend ist das andauernde Programm des Iran zur Anreicherung von Uran, ein Programm mit dem Potential, einen aromaren im Nahen Osten auszulösen.
 
Bei einer Militärparade, die kürzlich in Teheran stattfand, wurden Banner gezeigt, die sechs Raketen des Typs Shahab-3 schmückten. Auf diesen Bannern stand: “Israel muss von der Landkarte gelöscht werden” und “Wir werden Amerika unter unseren Füßen zertreten”. [9]

[i] Münch, Peter, „Waffen für die nächste Schlacht,“ Süddeutsche Zeitung, Nov. 4, 2009
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/politik/42/493389/text/
[ii] Katz, Yaakov, “Over 60 tons of advanced arms and missiles found on vessel” The Jerusalem Post, Nov. 4, 2009, 
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1256799077483&pagename=JPost/JPArticle/ShowFull
[iii] Waghorn, Dominic, “Hamas Rocket ‚Could Hit Tel Aviv From Gaza‘,” Sky News, Nov. 4, 2009, http://tinyurl.com/yzjcrrc
[iv] “Gaza rockets can now hit Tel Aviv,” UPI, Nov. 3, 2009,
http://www.upi.com/Business_News/Security-Industry/2009/11/03/Gaza-rockets-can-now-hit-Tel-Aviv/UPI-73651257283344/  
[v] “The Ministry of Foreign Affairs Gaza Facts,” Israeli Ministry of Foreign Affairs, Nov. 4, 2009.
http://www.mfa.gov.il/GazaFacts/  
[vi] “Explosions at Two Hezbollah Arms Caches in villages in South Lebanon” Intelligence and Terrorism Information Center. Oct. 14, 2009,
http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/hezbollah_e0142.htm;
“Behind the Headlines: The Second Lebanon War – Three years later,” Israel Ministry of Foreign Affairs, July 12, 2009, http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Behind+the+Headlines/The-Second-Lebanon-War-Three-years-later-12-Jul-2009.htm

[1] “Iran test-fires long range missile,” Islamic Republic News Agency, July 9, 2008,
http://www2.irna.ir/en/news/view/line-17/0807093136122440.htm  
[2] Coughlin, Con, „N Korea helping Iran with nuclear testing,“ Telegraph, Jan. 24, 2007, http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/1540429/N-Korea-helping-Iran-with-nuclear-testing.html
[3] Sanger, David E., “Iran test-fires missile with 1,200-mile range,” New York Times, May 20, 2009, http://www.nytimes.com/2009/05/21/world/middleeast/21iran.html  
[4] “Iran launches satellite; US expresses concern,” Reuters, Feb. 3, 2009, http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE5120NN20090203  
[5] “IRGC commander: Armed forces in full combat readiness,” Islamic Republic News Agency, July 10, 2008,
http://www2.irna.ir/en/news/view/line-22/0807104917193005.htm  
[6] Rubin, Uzi, “The Global Range of Iran’s Ballistic Missile Program,” Jerusalem Center for Public Affairs, June 20, 2006, Vol. 5, No. 26, retrieved on Sept. 12, 2008 from
http://jcpa.org/JCPA/Templates/ShowPage.asp?DBID=1&LNGID=1&TMID=111&FID=254&PID=0&IID=494
[7] Ibid.
[8] “Report: Iran almost ready to launch spy satellite into space,” Haaretz, Jan. 26, 2007,
http://www.haaretz.com/hasen/spages/818236.html  
[9] “Iranian Artillery Rockets,” GlobalSecurity.org, Retrieved on July 7, 2008 from
http://www.globalsecurity.org/military/world/iran/mrl-iran.htm

19 Kommentare

  1. zu kissley:
    nun, meine Vorstellung vom richtigen Verhalten der Deutschen:

    – es werden keine Spionageschnellboote mehr in israelische Gewässer geschickt, die zu „Mißverständnissen“ führen wie zu Beginn des Mandats, sondern in libanesische! (davon war in den Tagesthemen leider nichts zu erfahren)
    – es wird jedes Boot gnadenlos kontrolliert, das nach Libanon reinfährt, ob nun angeblich Mais geführt wird oder Schwefelpulver. Im Trefferfall wird Boot beschlagnahmt und samt Waffen formlos an die Israelis übergeben.
    – an Bord der BW-Schiffe befinden sich israelische Verbindungsoffiziere und keine libanesischen.

    Dann, und nur dann, haben die Israelis einen Grund uns zu trauen.

    würde die UN umgekehrt so mit Deutschland umgehen wie momentan mit Israel, Sie würden abdrehen vor lauter Thors Zorn…
    und sicher würden Sie sich freiwillig zur eigenen Marine melden, denn nur denen kann man trauen … oder wie?
    Nochmal für Sie ganz langsam:
    Es war kein Überfall sondern ganz normale Landesverteidigung, Notwehr, Ultimo Ratio, wie immer Sie es auch nennen mögen.

  2. Wenn ich mich nicht seeehr irre, sind vor der libanesischen Küsten deutsche Verbände stationiert, die genau solche Einsätze durchführen sollten – Waffenlieferungen an die Hisbollah unterbinden. Ist irgendwie ein UN-Einsatz… ebenso wie UN-Landverbände Hisbollah entwaffnen und den Neubau von Stellungen unterbinden sollten. In der Praxis tun die UN-Einheiten das genaue Gegenteil davon, Hisbollah hat inzwischen mehr Bunker und Raketen als jemals zuvor. Soll Israel weiter nur zuschauen?
     

  3. Lieber Michal,
    man muss nicht gleich so empfindlich reagieren wie die Mohammedaner das tun. Es gibt schon gute  Gründe warum solche verwirrten Menschen wie Herren Kissly, Koshiro & Co. bei Hagalil ihre kranken Gedanken niederschreiben dürfen.
    Überlegen Sie sich was für Gründe kann Hagalil dafür haben, dass die Israelhasser  diesen Ort wie eine Kloake benutzen.  Ich würde Jochen Kissly nicht beschimpfen. Man weißt, dass er ein Antisemit ist. Es reicht seine Kommentare zu lesen.
    Er weißt auch, dass er ein Judenhasser ist. Sonst hätte er dieses dummes Zeug nicht geschrieben.  Also, wo liegt das Problem?
    Es ist empirisch bewiesen, dass jeder dritter Deutscher ein Antisemit ist. Wen wundert, dass ein Koshiro oder Kissly oder ihren Gleiche Antisemiten sind? Würde man ihre Kommentare nicht zulassen, gebe es keine Beweise für den Antisemitismus der Deutschen.
    Also ich finde es OK, dass sich Koshirl und Kissly hier selber als Judenhasser entlarven. Mich solche outing kann nur recht sein. Man weiß schnell mit wem man zu tun hat. Und dann kann man sich eine Meinung von dem guten Deutschen schon selber machen.

  4. „Sehr geehrte Frau Shulamit, ich diskutiere ein Thema, d. h. hier, dass ich zum Thema des Artikels Stellung nehme. Dies ist ein demokratisch legitimes Recht.“

    Was ich Ihnen wohl kaum abgesprochen habe, aber auf Meinungsfreiheit und Argumenten bei einem offenen und hier sehr wohl bekannten Antisemiten zu pochen, ist derart dumm, dass Ihnen da schon mal ein Licht aufgehen sollte.
     
    „da ich keinen gesteigerten Wert auf nähere Bekanntschaft lege.“

    Ich bitte darum. Baruch HaSchem!!

    Schulamith

  5. @leser140
    das mag alles richtig sein, nur beleidigt dieser Typ in fast allen Blogs hier ständig andere mit seinem unverblühmten Judenhaß. Jeder weiß es mittlerweile und das schlägt letztlich auch auf Hagalil zurück. Meinungsfreiheit hat bei Antisemitismus eine Grenze, es ist ein Verbrechen.
     
    @mosh
     
    Witzbold.

  6. Sehr geehrte Frau Shulamit, ich diskutiere ein Thema, d. h. hier, dass ich zum Thema des Artikels Stellung nehme. Dies ist ein demokratisch legitimes Recht. Woher Sie nun das Recht ableiten, mich als Arschkriecher und Dummkopf zu beschimpfen, ist mir unklar. Mit dieser Unklarheit kann ich aber leben, da ich keinen gesteigerten Wert auf nähere Bekanntschaft lege.

    Für jene, die an einer Diskussion zum Thema interessiert sind, hier noch etwas Hintergrundinformation, denn erst vor zwei Wochen haben Soldaten der amerikanischen Armee im Golf von Suez ein deutsches Schiff gefasst, das Waffen vom Iran nach Syrien transportierte.
    Die amerikanischen Soldaten haben an Bord des Schiffs „Hansa India“ sieben Container mit verschiedenen Munitionsteilen entdeckt. Nach Intervention der deutschen Regierung ließen die Soldaten, die der NATO angehören, das Schiff weiterfahren, und es ging in Malta vor Anker, wo es entladen wurde. Ein deutscher Diplomat bezeichnete den Vorfall als „peinlich“.
    Vor allen Dingen weisen diese Ereignisse aber auf die verschiedenen Wege hin, auf welchen die internationalen Hindernisse umgangen werden können, die Waffenlieferungen an die Hisbollah und andere Organisationen verhindern sollen. Es werden wohl ständig iranische Waffen geliefert. Anfang des Jahres bombardierte Israel einen Waffentransport, der über den Sudan an die Hamas in Gaza gelangen sollte.

    Wünsche allerseits ein frohes Wochenende.

  7. Vermutlich steckt dies auch hinter der Forderung von Broder, die Holocaustleugnung frei zu stellen. Ich finde es auch besser zu wissen, welchen Schrott manche im Kopf haben.

  8. „Warum beleidigen Sie mich?“
    Sie kann man gar nicht beleidigen, Antisemit und Nazi.
    „Lernen Sie doch erstmals Toleranz und demokratische grundrechte.“
    Lach. Das sagen Nazis und Antisemiten immer, auch wenn sie davon nie etwas halten und als erstes dieses Recht einschränken würden.
    Antisemitismus ist keine Meinung. Troll dich bei der NPD herum.

    Mosh, Argumente bei Antisemiten? Träumen Sie mal weiter. 😀 Aber kriechen Sie diesen Hassern nur weiter in den Allerwertesten. Das schlägt nur negativ auf Sie zurück.

  9. Man kann Kritik nicht verbieten, auch nicht, wenn sie unsachlich ist. Wenn man sie unter den Teppich kehren will, wird man irgendwann auf dem Teppich ins stolpern geraten. Immerhin haben die meisten hier bessere Argumente, als „Hau ab, Drecksnazi“ und ähnliches. Ich denke, dass man sich mit solchen Aussagen nur selbst eine Blöße gibt.

    Das iranische Waffenschiff, das von der Marine gefasst wurde, hat wieder einmal auf eindeutige Weise die aktive Verwicklung der Iraner in Terroraktivitäten in der Region enthüllt. Dieses Schiff ist nicht das Einzige, sondern nur Eines unter Vielen in einem umfassenden Kriegsapparat, der im Dienst der Organisationen von Hamas und Islamic Jihad stehen.
    Die Terrororganisationen scheuen keine Mittel, und Länder wie Syrien und der Iran helfen ihnen ungestört. Trotz aller mündlich und schriftlich vereinbarter und unterzeichneter Abkommen, trotz aller Einverständnisse, sehen diese Organisationen zu, dass sie laufend mit Kriegsmaterial beliefert werden, und alle sehen zu und schweigen.
     
    Die Verwicklung des Iran im Krieg gegen Israel ist dokumentiert. Doch jetzt stellt sich zweifelsfrei heraus, dass die Iraner auch aktiv tätig sind, sogar aggressiv, um den Terroristen der Region zu helfen. Die Erfassung des iranischen Schiffs lehrt uns, dass Teheran in seinem Krieg gegen den Staat der Juden weitreichende Schritte unternimmt. Es begnügt sich nicht mit Drohungen gegen Israel, mit der Bedrohung durch moderne Langstreckenraketen, sondern rüstet auch bedenkenlos und vor aller Welt die Terrororganisationen mit modernsten Waffen auf.
    Die Einmischung des Iran ändert das Bild der Lage in der Region, und wir müssen uns dementsprechend vorbereiten. Wir dürfen nicht darauf warten, dass der Feind die Initiative in die Hand nimmt. Manchmal ist es besser, dem Feind mit einer Initiative unsererseits zuvorzukommen, um ihn überraschend zu brechen. Zeit, sich Gedanken zu machen, und das ist der richtige Zeitpunkt. Doch dazu müssen wir sehen und studieren „was ist“, und nicht nach Zensur und Augenwischerei verlangen. Dass Hagalil diesem Druck seit so langer Zeit stand hält, obwohl gerade von denjenigen, die es längst besser wissen sollten immer wieder unbelehrbar angegriffen, ist ein großer Verdienst.

  10. Jochen Kissly MUSS freigeschaltet werden, um allen zu zeigen mit was für einen Element hat man in Deutschland als Jude zu tun! Der Antisemitismus in allen seinen Fazetten zu zeigen – von Koshiro bis zum Jochen Kissly ist bestimmt eine Lehre für allen leser von Hagalil.
    Dass Jochen Kissly wie auch Koshiro die  Fälle für einen Psychoanalityker sind, versteht sich von selbst. Diese arme Würste brauchen eine Therapie. Wahrscheinlich waren sie als Messdiener mißbraucht oder so was ähnliches

  11. Schulamith:
    Sie nennen mich Nazi?
    Warum beleidigen Sie mich?
    Ich nenne Dinge beim Namen, und Israel ist ein Verbrecherstaat.
    Darf ich Sie an die Ermordung des arab. Kellners der an dem Anschlag in München beteiligt gewesen sein soll in Skandinavien durch den Mossad erinnern?
    Ausserdem: Ich bewundere ihre Einstellung zum Grundrecht der freien Rede – wer etwas gegen den Judenstaat sagt wird von ihnen als Nazi tituliert und soll den „Acker“ verlassen.
    Lernen Sie doch erstmals Toleranz und demokratische grundrechte.
    JK

  12. Wer keift am lautesten „Piraten, Piraten!“ ?

    Genau, Hamas und Hisbollah, jene also, die erklärtermaßen nichts mit der Sache zu tun haben, so wenig wie Iran und Syrien.
    Niemand hat die Lieferung in Auftrag gegeben, niemand hat sie veranlasst.
    Anderenfalls könnte man sie dem rechtmäßigen Eigentümer zurückschießen.

    So jedoch bleibt es eine Lieferung ohne Adressaten und Auftraggeber.
    Geld und Material, was Israel zufällt.
    Gekeife und Nachplapperei (Piraten) sind die Folgen.

    Was unterschiedet einen Menschen, der einem anderen unter dem Verdacht, ihn und seine Familie töten zu wollen die Schusswaffe abnimmt von einem Räuber?

    Diese Frage ist etwa so sinnvoll wie die nach dem Unterschied zu Piraterie.

  13. Kissly, Sie wissen es selbst, oder sind Sie wirklich sooo dumm? Jede Marine, auch die israelische, kontrolliert regelmäßig Frachtschiffe. Auch im Mittelmeer. Hier ist es nicht zuletzt Teil des Kampfes gegen den Terror und soll Waffenschmuggel verhindern. In der Nacht vom 3. auf den 4. November 2009 beschlagnahmten israelische Marinekommandos aber 150 Kilometer vor der israelischen Küste ein Frachtschiff. Eigentlich hätte es eine Routineangelegenheit sein sollen, es wurde aber der bislang größte Waffenschmuggel in der Region aufgedeckt.

  14. Muß man die dümmlichen Einwürfe dieser rechte Dumpfbacke Kissly wirklich immer freischalten? Wie der Judenhasser tickt, ist doch hinlänglich bekannt.

  15. Die Marine eines Landes überfällt auf hoher See und kapert dessen Ladung.
    Verbrecherisch nennt man das.
    Was unterscheidet die Piraten vor Somalia und Israel?
    Die israelischen Verbrecher tun dieses mit Unterstützung und Billigung ihrer Regierung.
    Ein Land  das sich so benimmt ist moralisch mehr als verkommen.
    Ich hoffe der Iran hat bald die A-Bombe.
    Jk

  16. „Ein israelischer Militär sagte der WELT: „Bei logistisch so komplexen Aktionen machen wir es aber lieber selbst.““

    Recht hat er. 

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