Pro und kontra zu Sand: Alle Völker sind erfunden

Prof. Shlomo Sand zufolge gibt es kein jüdisches Volk, sondern nur eine jüdische Religion. So sei die Kennzeichnung „jüdisch“ in der Bestimmung des jüdischen Staates gänzlich religiös („Wie man zu einem Volk gehört“, Haaretz, 26.9.). In seinen Augen widersprechen sich die Konzepte von Religion und Nation oder haben zumindest nichts miteinander zu tun, und daher kann er die Tatsache nicht akzeptieren, dass viele den jüdischen Staat als Nationalstaat des jüdischen Volkes betrachten…

Mehr …

US-Studie: Teilnahme am Chorgesang ist ein wichtiges Element jüdischer Identität

„Wo man singt, dort lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“. In dieser absoluten Form ist das vom deutschen Schriftsteller und Dichter Johann Gottfried Seume stammende Zitat sicherlich übertrieben. Auf jüdische Chorsänger bezogen, scheint es aber in gewissem Sinne zuzutreffen: Wie eine in den USA durchgeführte Erhebung zeigt, zeichnen sich Menschen, die bei jüdischen Chören mitwirken – über das rein musikalische Vergnügen hinaus -, durch Engagement, durch Streben nach Wissen und nach Nähe zu Gott sowie den Wunsch nach engerer Bindung an das jüdische Volk und Spiritualität aus…

Mehr …

Fremdenhass: Schächtgegner als Menschenfeinde

In einer Mitteilung wendet sich Dr. Hanna Rheinz, die Vorsitzende der „Initiative Jüdischer Tierschutz“, an „Schächtgegner“ und Vertreter der deutschen Tierschutz- und Tierrechtsverbände und ihre Förderer. Sie protestiert damit noch einmal gegen die „Hetzkampagne angeblicher Schächtgegner, die dazu aufgerufen hatten, Menschen mit stumpfen Messern zu schächten…

Mehr …

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur in Konstanz

Auch in diesem Jahr – am Sonntag, dem 05. September – wird die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz in Zusammenarbeit mit der Stadt wieder den Europäischen Tag der Jüdischen  Kultur in Konstanz ausrichten. Die IKG bietet damit bereits zum 6. Mal ein umfangreiches Programm zu diesem Tag für die Öffentlichkeit an…

Mehr …

Haben Juden eigene Gene?

Die unselige Diskussion zur Frage, ob Juden nur „mosaischen Glaubens“ sind, oder eine eigene Rasse seien wie Schäferhunde, Pudel, Schnauzer und Bulldoggen, hätte eigentlich 1945 abgeschlossen sein sollen. Spätestens dann erfuhr die Welt, wohin die abstruse Erfindung der Aufklärung geführt hatte, den Menschen in Rassen einzuteilen…

Mehr …

Aufgeschoben: Diskussion um das Konversionsgesetz

Die Entscheidung über das Konversionsgesetz ist vorerst aufgeschoben worden. Israels Ministerpräsident Biynamin Netanyahu hat am Sonntag in der Sitzung des Kabinetts noch einmal die aktuelle Übereinkunft bezüglich der Auseinandersetzungen um die rechtliche Handhabung von Übertritten zum Judentum erläutert…

Mehr …

Wie Wien zu seinen Sefarden kam:Die wundersame Geschichte des Diego de Aguilar

Sie sind jung, sie sind hübsch. Und sie heissen fast immer Rahel oder Ester, la ermoza Rahel oder la ermoza Ester. Und sie sind jüdisch, genauer: Sie sind conversas, also Nachkommen von zwangsgetauften Juden. Sie machen wegen angeblicher jüdischer Geheimlehren Bekanntschaft mit der Inquisition, die sie verhört, und gelegentlich foltert…

Mehr …