Antisemitisches Video auf PEGIDA-Kundgebung

Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München (LBGA) kritisiert in einer öffentlichen Stellungnahme die öffentliche Präsentation eines Videos bei einer Kundgebung von PEGIDA am 8. November 2019, sowie den Umgang der Polizei damit. Das Video, das den Vortrag zweier Rabbiner zeigt, bezeichnet das LBGA als antisemitisch und geschichtsrevisionistisch…

Mehr …

Wie die arabische Welt ihre Juden verlor

1945 lebten um die 900.000 Juden in der arabischen Welt. Heute sind es noch um die 4.500. Wie kam es dazu? Antwort auf diese Frage will Nathan Weinstock geben. Der belgische Jurist legte dazu die umfangreiche Studie „Der zerrissene Faden. Wie die arabische Welt ihre Juden verlor 1947 – 1967“ vor. Seine Darstellung reicht indessen nicht nur bis 1947, sondern berechtigterweise gelegentlich bis ins Mittelalter oder noch davor zurück. Und der etwas literarisch klingende Haupttitel will auch nichts romantisieren, sondern ganz im Gegenteil auf einen Umbruch aufmerksam machen…

Mehr …

Anetta Kahane, Konrad Weiß und die „nachholende Revolution“

Im Folgenden dokumentieren wir die Rede von Martin Jander zur Veranstaltung der Deutsch Israelischen Gesellschaft (DIG) Berlin-Brandenburg am 14. Oktober 2019 („Schalom Neues Deutschland – Die DDR, Israel und die Juden“) mit Anetta Kahane und Konrad Weiß. Die Veranstaltung wurde von Verunglimpfungen gegen Anetta Kahane begleitet…

Mehr …

Unerklärte Kriege gegen Israel

Es gab erklärte, aber auch unerklärte Kriege gegen Israel. Die DDR führte einen solchen im letztgenannten Sinne. Das veranschaulicht der US-amerikanische Historiker Jeffrey Herf, der als Professor an der University of Maryland lehrt. Sein Buch zum Thema trägt denn auch den Titel „Unerklärte Kriege gegen Israel. Die DDR und die westdeutsche radikale Linke“…

Mehr …

„Gewaltfaszination und Hass sind nur einen Mausklick entfernt“

Die Tat von Halle erschüttert Deutschland. Seit Mittwoch wird intensiv diskutiert, analysiert und darüber gestritten, wie es soweit kommen konnte. Dabei sind für Juden in Deutschland schon lange alle Grenzen des Erträglichen überschritten. Dennoch, über das Ausmaß der Gewalttat sind doch viele überrascht. Ein Gespräch mit dem Antisemitismus- und Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber…

Mehr …

Judenhass im Internet

Es war einer der häufigsten Sätze der letzten Tage, um den Terroranschlag in Halle zu beschreiben: Wenn auf Worte Taten folgen. Die Macht der Worte ist Gegenstand einer Studie, die vor Kurzem erschienen ist und als einer der wichtigsten Beiträge zur Antisemitismusforschung der vergangenen Jahre zu sehen ist. Denn vom „Judenhass im Internet“ bis nach Halle war es nicht weit…

Mehr …

Sicherheit jüdischen Lebens muss gewährleistet sein

Das menschenverachtende Attentat von Halle hat auf grausame Weise alle Warnungen vor einem wachsenden und zunehmend gewaltbereiten Rechtsextremismus bestätigt. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat auf diese gefährliche gesellschaftliche Entwicklung immer wieder hingewiesen und einen entsprechenden Schutz des jüdischen Lebens gefordert…

Mehr …