Studie zum Antisemitismus in Brandenburg vorgestellt

Brandenburgs Landesregierung wird sich weiter aktiv allen Formen des Antisemitismus entgegenstellen. Das versicherte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Gorholt, heute bei der Übernahme der Studie „Problembeschreibung: Antisemitismus in Brandenburg“. Sie soll eine Grundlage für die politische Arbeit und der seit Mai arbeitenden „Fachstelle Antisemitismus Brandenburg“ am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien bilden sowie Anregungen zur Erfassung und Prävention von Antisemitismus bieten…

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„Quantitativ und qualitativ eine neue Dimension“

In den vergangenen Tagen kam es in München zu zwei antisemitischen Vorfällen. Nachdem zunächst am Samstag ein Gemeindemitglied in Schwabing beschimpft und anschließend einer seiner erwachsenen Söhne von einer zweiten Person bespuckt wurde, fand ein weiteres Mitglied der IKG am Montagabend im Treppenhaus seines Wohnhauses eine Davidstern-Schmiererei vor…

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Freiheit ist keine Metapher

„Der Genderfeminismus, der Antirassismus und der Queerfeminismus sind“, so heißt es gleich zu Beginn, „Karikaturen geschlechter-, migrations- und sexualpolitischer Emanzipationsregungen“ (S. 9). Dies steht so in der Einführung eines Sammelbandes, der von dem studierten Historiker Vojin Sasa Vukadinovic mit dem Titel „Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik“ herausgegeben wurde…

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Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR

In der Bundesrepublik hatte es mehr als zwei Jahrzehnte gedauert, bis erstmals Fragen zur Kontinuität des Nationalsozialismus gestellt wurden. Die Gegenwart zeigt, dass von „Aufarbeitung“ weiterhin kaum gesprochen werden kann. In der DDR, dem Staat des selbsternannten „Antifaschismus“, welcher sich vor allem als ein überzeugter „Antizionismus“ erwies, war dieses Fragen 40 Jahre lang nicht möglich. Der verbale „Antifaschismus“ war zuvörderst eine „Staatsräson“ (Christoph Classen in einem Buchbeitrag), ein selbststabilisierender Mythos, der mehrere Jahrzehnte lang eine offene gesellschaftliche Aneignung des verbrecherischen Erbes verunmöglichte – auch und gerade in der DDR…

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Al Quds-Tag in Berlin

Am Samstag, den 1. Juni, fand in Berlin eine Demonstration anlässlich des „internationalen Qudstages“ statt. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin), das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) und das Register Charlottenburg-Wilmersdorf haben ihre gemeinsame Auswertung des israelfeindlichen Aufmarsches vorgelegt…

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