Antisemitismus im 21. Jahrhundert – Ein Sammelband mit aktuellen Forschungsergebnissen

Die beiden Sozialwissenschaftler Marc Grimm und Bodo Kahmann veröffentlichen in ihrem Sammelband „Antisemitismus im 21. Jahrhundert. Virulenz einer alten Feindschaft in Zeiten von Islamismus und Terror“ 18 Aufsätze zum Thema. Die von guten Kennern der Materie geschriebenen Beiträge konzentrieren sich auf theoretische Fragen, den islamischen Antisemitismus, Judenfeindlichkeit in der öffentlichen Kommunikation, aber auch in politischen Bewegungen…

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Der allgegenwärtige Antisemit

„Antisemitismus“ kann auch politisch instrumentalisiert werden, um Kritik an der israelischen Regierungspolitik zu diskreditieren. Gleichzeitig artikuliert sich der Antisemitismus aber auch häufig im Gewand einer Kritik an der israelischen Regierungspolitik. Was dann jeweils wie eingeordnet werden sollte, ist nicht selten Gegenstand emotionaler und polarisierter Kontroversen. Dabei fehlt es häufig an Differenzierungsvermögen und Sachlichkeit. Beides sollte auch sozialwissenschaftlichen Betrachtern eigen sein, was aber auch eher selten der Fall ist…

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Kommunikation über den „neuen Antisemitismus“

Die Historikerin Deborah Lipstadt präsentiert in ihrem Buch „Der neue Antisemitismus“ eine fiktive Kommunikation über unterschiedliche Aspekte der gegenwärtigen Judenfeindschaft. Dabei finden sich auch viele Anregungen und Einzelinformationen, die sowohl für Einsteiger wie Kenner interessant sind, auch zum Antisemitismus im universitären Raum und zur Frage von Boykottforderungen gegen Israel…

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Erste bundesweite Meldestelle für antisemitische Vorfälle vorgestellt

Genau ein Jahr ist es jetzt nun her, dass der israelische Gastronom Yorai Feinberg vor seinem Restaurant in Berlin‐Schöneberg minutenlang einen Schwall wüster antisemitischer Beleidigungen über sich ergehen lassen musste. »Das war nicht das erste und auch nicht das letzte Mal, dass mir so etwas passierte«, erinnert er sich heute. »Aber damals haben wir das alles mit der Smartphone‐Kamera dokumentiert«…

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Neue Studie zu Antisemitismus an Schulen

Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) unter Leitung von Prof. Dr. Julia Bernstein, hat eine 17-monatige sozialwissenschaftliche qualitative Untersuchung vorgenommen, um die Herausforderungen und Lösungsansätze in der professionellen Bildungs- und Sozialarbeit gegen Antisemitismus zu erforschen…

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Linke Angriffe gegen Israelunterstützer*innen und Journalist*innen

Schon seit dem Gazakrieg 2014 häufen sich in Deutschland organisiert anmutende gewalttätige Übergriffe gegen israelsolidarische Gruppen sowie gegen Juden und Jüdinnen. Verantwortlich zeichnen sich hierfür linksradikale sowie arabische Gruppierungen, die unterschiedliche Namen tragen wie etwa For Palestine, BDS oder Jugendwiderstand…

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Antisemitismus ist Alltag in Europa – Stärkeres Handeln der Politik erforderlich

Die Ergebnisse der zweiten Umfrage der EU-Grundrechteagentur (FRA) zu „Jüdischen Erfahrungen und Wahrnehmungen von Hasskriminalität, Diskriminierung und Antisemitismus“ müssen europaweit wachrütteln. Für Juden in Europa ist Antisemitismus eine Alltagserfahrung geworden, die in ihr Leben eingreift. Die europäischen Juden fühlen sich deutlich stärker Antisemitismus ausgesetzt als zum Zeitpunkt der ersten FRA-Umfrage 2012…

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CNN-Studie zu Antisemitismus in Europa

Eine aktuelle CNN-Studie belegt, dass der Antisemitismus in Europa nach wie vor präsent ist. Die Umfrageergebnisse deuten zudem daraufhin, dass die Erinnerungen an den Holocaust zunehmend schwinden – sogar in Deutschland. So gaben 40 Prozent der befragten jungen deutschen Erwachsenen an, dass sie wenig oder gar nichts über den Holocaust wissen. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie mehr als 7.000 Erwachsene aus sieben europäischen Ländern befragt…

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Rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland 2018: Die Leipziger Autoritarismus-Studie

Die beiden Leipziger Sozialwissenschaftler Elmar Brähler und Oliver Decker legen erneut ihre empirische Untersuchung zu rechtsextremistischen Einstellungen in Deutschland – diesmal unter dem Titel „Flucht ins Autoritäre. Rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft“ – vor. Auch wenn berechtigte Detail-Kritik an verschiedenen Deutungen formuliert werden kann, machen sie erneut ein hohes rechtsextremistisches Einstellungspotential deutlich und liefern Daten zur Erfassung von Besonderheiten und zur Ursachenanalyse im Wirkungskontext…

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