Die „Steeler Jungs“ verbreiten Angst in Essen

Am ersten August ließen die sehr rechten „Steeler Jungs“ jede taktische Zurückhaltung fallen: Nach dem Mord in Frankfurt an einem Achtjährigen marschierte die selbsternannte Essener Bürgerwehr demonstrativ gemeinsam mit führenden Neonazis von Die Rechte aus Dortmund (u.a. Borchardt, Brück, Deptolla und Krolzig), mit Vertretern der NPD und ihrem Mönchengladbacher Bündnispartner Dominik Roeseler, Hogesa-Sprecher und ehemals Pro NRW, sprachlos aber einschüchternd durch Essen-Steele. Diesmal waren es 250 – 300 Rechte und Hools, der Gegenprotest war deutlich kleiner…

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Studie zum Antisemitismus in Brandenburg vorgestellt

Brandenburgs Landesregierung wird sich weiter aktiv allen Formen des Antisemitismus entgegenstellen. Das versicherte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Gorholt, heute bei der Übernahme der Studie „Problembeschreibung: Antisemitismus in Brandenburg“. Sie soll eine Grundlage für die politische Arbeit und der seit Mai arbeitenden „Fachstelle Antisemitismus Brandenburg“ am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien bilden sowie Anregungen zur Erfassung und Prävention von Antisemitismus bieten…

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„In Deutschland zu Hause“ – Gemeindetag im Dezember 2019

Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten viele Herausforderungen erfolgreich gemeistert. Durch die jüdische Einwanderung sind die Gemeinden stärker und vielfältiger geworden. Heute engagieren sich die jüdischen Gemeinden und der Zentralrat der Juden in Deutschland als ihr Dachverband auf vielen Ebenen in Politik und Gesellschaft. Wir treten ein für eine wehrhafte Demokratie und ein friedliches Zusammenleben in Europa…

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200 „Begleitschützer“ „trauern“ mit Beleidigungen und Hass

Die Ermordung eines achtjährigen Jungen am Frankfurter Bahnhof durch einen in der Schweiz lebenden Eritreer hat ein Wiedererstarken diverser rechtspopulistischer und rechtsradikaler Gruppierungen zur Folge gehabt – auch in Köln. Hier gab es am 2. August auf eine Kundgebung, zu der massiv die Gruppe „Schützt unsere Kinder Köln“ mobilisierte. Zuvor hieß sie „Kölsche Mitte“…

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Lesung in der Arnsteiner Synagoge zur Woche der Brüderlichkeit 2019

Seit 1952 findet jährlich die Woche der Brüderlichkeit statt. Ziel der Veranstaltung ist es, die christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland zu beleben und bei der Aufarbeitung des Holocaust mitzuhelfen. Israel Schwierz, der frühere Rektor der Arnsteiner Hauptschule und Frank Stößel, ehemals Sonderschulrektor der Staatlichen Schule für Kranke im Uniklinikum Würzburg, lasen in der Arnsteiner Synagoge aus den Werken des jüdisch-deutschen Lyrikers Yehuda Amichai…

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Hooligans, Türsteher und organisierte Neonazis bringen Sie nach Hause

Nach den sexuellen Übergriffen in der Kölner Silvesternacht 2015/16 hatte sich in der Domstadt die Gruppierung „Begleitschutz“ gegründet – zunächst auf Facebook. Einzelne Akteure versuchten, mit der Begleitung vermeintlich hilfsbedürftiger Personen Geld zu verdienen. Als „Internationale Kölsche Mitte“ wollten sie sich im vergangenen Jahr auch mit Kundgebungen bürgernah geben. Die Gruppierung ist ein gutes Beispiel, wie sich vornehmlich extrem rechte, rassistische und gewaltbefürwortende Personen aus der Hooligan- und der Türsteherszene vereinen…

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„Quantitativ und qualitativ eine neue Dimension“

In den vergangenen Tagen kam es in München zu zwei antisemitischen Vorfällen. Nachdem zunächst am Samstag ein Gemeindemitglied in Schwabing beschimpft und anschließend einer seiner erwachsenen Söhne von einer zweiten Person bespuckt wurde, fand ein weiteres Mitglied der IKG am Montagabend im Treppenhaus seines Wohnhauses eine Davidstern-Schmiererei vor…

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