Jacob Jacobson – Retter der jüdischen Familienforschung

Wer sich mit der jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt, kommt kaum an Namen wie Leo Baeck oder Selma Stern vorbei. Ihre Leistungen in der Wissenschaft und deren Auswirkungen sind bis heute spürbar und nicht mehr wegzudenken. Ein jahrelanger Weggefährte und Freund dieser beiden berühmten Persönlichkeiten war Jacob Jacobson. Er war, obwohl beinahe in Vergessenheit geraten, der größte jüdische Genealoge des vergangenen Jahrhunderts…

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Al Quds-Tag in Berlin

Am Samstag, den 1. Juni, fand in Berlin eine Demonstration anlässlich des „internationalen Qudstages“ statt. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin), das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) und das Register Charlottenburg-Wilmersdorf haben ihre gemeinsame Auswertung des israelfeindlichen Aufmarsches vorgelegt…

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RIAS Bayern zieht erste Bilanz

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) hat in den ersten zwei Monaten ihres Bestehens 39 antisemitische Vorfälle registriert. Ausgewählte Fälle veröffentlicht die Einrichtung mit Sitz in München auf ihrer neuen Facebookpräsenz. RIAS Bayern geht davon aus, dass mit steigender Bekanntheit auch die Fallzahlen zunehmen werden…

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„Die Rechte“ – Abschlusskundgebung mit Hindernissen

Das war schon mehr als peinlich für die Dortmunder Neonazi-Partei „Die Rechte“: Am 24.05., einen Tag vor der Abschlussdemonstration der DR-Wahlkampftournee für die Europawahl, teilte die Stadt Dortmund nach zwei Gerichtsurteilen mit, dass sie zwei antisemitische Wahlkampfplakate der „Rechten“ auf der Wegstrecke der Kundgebung in Dortmund-Hörde nicht dulden werde, da insbesondere Juden und Jüdinnen in Dortmund sich hierdurch konkret bedroht fühlen müssten. Drei Stunden vor Beginn der DR-Veranstaltung entfernten Mitarbeiter der Stadt Dortmund die restlichen antisemitischen Plakate…

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Zu Kurt Blumenfelds 135. Geburtstag

Am 29. Mai 1884 wurde im damals ostpreußischen Marggrabowa (heute: Olecko) der spätere zionistische Vordenker und Führungsfunktionär Kurt Blumenfeld geboren. Während seiner Studienzeit in Berlin, Freiburg und Königsberg begann Blumenfeld, sich zionistisch zu engagieren. 1909 trat er hauptberuflich in den Dienst der Zionistischen Vereinigung für Deutschland (ZVfD) ein. Als deren Parteisekretär und anschließend im Auftrag der Zionistischen Organisation (ZO) reiste er durch Deutschland und Europa, sprach vor jüdischem Publikum und suchte Menschen für die zionistische Idee und Bewegung zu gewinnen…

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